Die November-Küche 2023
Naaaa, was kommt bei euch auf die Teller (oder Bretter, Brettchen, in die Schüsselchen etc.) ❓ Die kühle Jahreszeit hat begonnen, es ist Kohl- und Kürbiszeit, Gott sei Dank steht uns ja auch sonst viel zur Verfügung.
Lasst uns gegenseitig zum Kochen, Schnibbeln und Bruzzeln anregen ... 🙃☺️😋🫣😄
Die Gerichte einfach fetten (fett markieren), dann fällt das schneller ins Auge. - Rezepte dann auf Anfrage. - Und die Verlinkung (@ neubaugoere) könnt ihr gerne rausnehmen beim Ersteintrag. 😉
Auf geht's ... 🍳🍖🥞🍛🍲🍝🥘🌮🥪🍟🍕
habe gerade für die "Arbeiter" morgen (Arbeitseinsatz in der Gemeinde) ein
Kürbis-Möhren-Curry
gekocht. Ich hoffe, es schmeckt ihnen. (es sind noch Brokkoli und rote Zwiebeln dran) Ich werde morgen früh noch im Vorbeifahren Fladenbrot vorbeibringen, das passt ganz gut dazu und keiner muss mehr kochen.
Pho Bo Kraftbrühe aus Vietnam
Ich habe sie mit einer Rinderbrühe, die ich vor Wochen gemacht und eingeweckt habe, gemacht und damit den gesamten Kochvorgang erheblich verkürzt.
Also:
Ingwer, Schalotten in trockener Pfanne rösten, Kardamom, Sternanis, Zimtstange, Muscovado-Zucker kurz mit rösten Mungokeimlinge, Frühlingszwiebeln, Sojasauce und ein kleines Stück Roastbeef zufügen und 1 Liter Rinderbrühe aufgießen.
Alles eine halbe Stunde köcheln.
Schmeckt beeindruckend.
Ja, deshalb habe ich es ja auch gemacht, weil ich mit gedacht habe, dass es gut schmeckt.
Ich hab ja schon seit einiger Zeit gemerkt, wie gut ungewöhnlich süße Gewürze bei deftigen Speisen schmecken - Zimt, Sternanis, Kardamom, Fenchel u.a. Den nächsten Versuch werde ich mit Bananencurry machen.
Beim nächsten Mal werde ich es aber nach Originalrezept machen, also mit Herstellen der Brühe für diesen Zweck. Das ist natürlich dann deutlich aufwändiger.
Was mich beim Original-Rezept nicht überzeugt - es soll separat die Brühe gemacht und dann sehr heißt über die kalten und ungekochten Gemüse-, Nudel- und auch Fleischanteile in einem Suppenteller verteilt werden. Dazu soll das rohe Fleisch in sehr dünne Scheiben geschnitten werden.
Veröffentlicht von: @queequegWas mich beim Original-Rezept nicht überzeugt - es soll separat die Brühe gemacht und dann sehr heißt über die kalten und ungekochten Gemüse-, Nudel- und auch Fleischanteile in einem Suppenteller verteilt werden. Dazu soll das rohe Fleisch in sehr dünne Scheiben geschnitten werden.
Mit Fleisch (ähnlich Carpaccio) kenne ich das noch nicht. Eine asiatische Schwester - ich weiß nicht mehr, aus welchem Land sie kommt - schnibbelte den Spitzkohl hauchdünn. Man tat sich dann Fleisch & Co. auf den (tieferen) Teller, tat den hauchdünnen Spitzkohl drüber und dann kam die kochende Brühe. Das reichte schon, um den Kohl "kaubar" zu machen, mal so gesagt. Ich staunte nicht schlecht und es schmeckte hervorragend, das hätte ich nie gedacht. Der war aber auch hauchfein geschnitten. - Ähnlich kann ich mir das mit dem Carpaccio vorstellen, wenn die Scheiben hauchdünn sind und eine kochende Brühe drübergegossen wird ...
So gesehen kann ich mir das auch vorstellen. Nur - wie kann man weiches Fleisch so dünn schneiden?
Wer weiß, was die so für Tricks haben ... ich erinnere mich gerade daran, dass die Mama immer von Tante Spargel bekam, den sie dann einfror und ich seh uns noch jedes Jahr zu Weihnachten für unsere Vorsuppe den gefrorenen Spargel mit der elektrischen Brotschneidemaschine in Stücke schneiden 😀 😀
Könnte ne Idee sein, das Fleisch kurz anzufrieren.
Was mich beim Original-Rezept nicht überzeugt - es soll separat die Brühe gemacht und dann sehr heißt über die kalten und ungekochten Gemüse-, Nudel- und auch Fleischanteile in einem Suppenteller verteilt werden. Dazu soll das rohe Fleisch in sehr dünne Scheiben geschnitten werden.
Der Effekt bei dieser Art könnte sein, dass die Gewürze sich nach und nach entfalten und im Laufe des Essens eine Geschmacksreise ergeben.
Schwiegervater hatte mal etwas Asiatisches gekocht und da war die Reihenfolge der Zutaten sehr wichtig. Dort entwickelte sich auch dieser Effekt. Das war bei jedem Bissen neu spannend.
Ich werde es mal versuchen. Bin gespannt, wie das wird und werde dann berichten.
Maisnudeln mit Topinambur-gemüse
Sauerkraut-Kartoffel-Stampf
Premiere: die erste Portion Sauerkraut aus dem Sauerkrauttopf. Der Spitzkohl ist mildes Sauerkraut geworden...yippeeeeeh
Gemüsereis
was mich noch im Garten anlachte: der Blumenkohlwinzling, ein kleiner Kohlrabi, Petersilie, mehrere gelbe Möhrchen
Gemüsereis
gibt es morgen bei mir. Schmeckt super lecker, besonders auch die aufbewahrte die Gemüsebrühe, die ich später als Grundlage für eine Bihunsuppe genommen habe.
Gemüse-Reispfanne mit Kokosmilch *****
Zutaten (in g):
Basmati-Reis 50
Wasser 62,5
Gefro Curry 0,7
Salz 0,7
Möhren 313
rote Paprika, rot 185
gelbe Paprika 168
grüne Paprika 136
Zucchini 325
Zwiebel 130
Knoblauch Zehe 7
Indian Curry Gefro 5,5
Roter Kampot Pfeffer 0,51
Wasser 300
Kokosmilch 183
Kokosöl 11,34
Zubereitung (Reiskocher):
71 g Reis mit 240 g Wasser und 0,9 g Salz und 0,9 g Curry im Reiskocher zubereiten.
Karotten und Zwiebeln schälen und mit der Zucchini und der Paprika in kleine Würfel schneiden. Knoblauch fein würfeln.
Karotten in 300 ml Wasser 5 Minuten ankochen, Zucchini und Paprika zufügen und nochmals 10 Minuten kochen, dann abgießen und Brühe einfrieren.
Öl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel, Knoblauch und Gemüse darin andünsten, Gefro, Curry, Pfeffer, Muscovado und etwas Brühe (25 ml) zufügen. Mit Kokosmilch ablöschen und 10 -15 Minuten köcheln lassen. Danach nochmal abschmecken und Schnittlauch dazugeben.
Den Reis abgießen und mit dem Gemüse anrichten.
Salz
Bekanntlich ist der Verzehr von Salz (NaCl) in Mengen über 6 g pro Tag nach Einschätzung der "Deutschen Gesellschaft für Ernährung" alles andere als gesund und begünstigt u.a. Bluthochdruck.
Es ist aber bei einigermaßen normaler Standardernährung kaum möglich, unterhalb dieses Wertes zu bleiben. Selbst wenn man bei jeder Speisezubereitung auf zusätzliches Salz verzichtet, ist meist bereits so viel Salz in den Bestandteilen, dass man schnell über diesen Wert kommt. Und schmecken tut es in der Regel dann auch nicht.
Austausch von Kochsalz (NaCl) gegen z.B. Kaliumchlorid (KCl) ist auch nur in engen Grenzen möglich, weil KCl auch wiederum gesundheitliche Probleme bereitet.
Der Ersatz von Salz durch Kräuter oder andere Gewürze hat mich auch nicht überzeugt, weil die geschmackliche Wirkung dadurch nicht erreicht wird.
Ich habe deshalb jetzt den Versuch gemacht, normales Haushaltssalz mit getrocknetem Sellerie zu "strecken". Ich habe einmal dafür Knollensellerie und einmal Staudensellerie genommen und jeweils 10% und 20% davon dem Salz zugefügt und gemischt.
Das Ergebnis war erstaunlich. Tatsächlich schmeckt das so behandelte Salz erheblich salziger als pur. Das bedeutet in der Konsequenz, dass ich nicht nur den Anteil an Sellerie weniger Salz brauche, um die Wirkung des puren Salzes zu bekommen, sondern noch darüber hinaus insgesamt weniger. Interessant auch, dass man geschmacklich von dem Sellerie selbst so gut wie nichts merkt.
Als nächstes werde ich noch eine kleine Menge - vielleicht 0,5% oder 1% - Steinpilzpulver zufügen. Mal sehen, ob das auch noch einen Effekt hat.