Anfechtung oder Got...
 
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Anfechtung oder Gottes Stimme?

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Nadinsche1230
Themenstarter
Beiträge : 41

Hallo alle zusammen

Ich muss ein wenig ausholen, damit ihr mein Anliegen versteht. Damit es nicht zu lang ist, schreibe ich ein paar Ausführungen in Stichpunkten:

- Trennung von Partner Ende März (Beziehung ging 2,5 J.)
- der gemeinsame Hund wurde auf mich überschrieben
- habe einen Sohn (10 J.) mit einer geistigen Behinderung und frühkindlichem Autismus
- Vater kümmert sich kaum
- ich lebe übergangsweise aufstockend vom Jobcenter. Durch das Pflegegeld komme ich aber gut hin. Auch die Haltung des Hundes (wiegt nur 4 kg) ist dadurch gesichert. Zudem ist er Kranken- und OP-versichert.
- bin selbstständig und dadurch flexibel. Die meisten Aufträge hab ich, wenn mein Sohn schläft und hier sowieso eine Babysitterin für meinen Sohn anwesend ist. Der Hund ist dadurch so gut wie nie alleine. Höchstens 3 Stunden ein bis zwei Mal in der Woche. Ansonsten bin ich immer um ihn rum, was auch ganz gut ist, denn er kann mit seinen 8 Monaten noch nicht verlässlich alleine bleiben, jault dann viel. Das wird aber gerade trainiert, daher ist das hier nicht der Fokus meines Anliegens.

Das Anliegen ist wie folgt: Der Hund tut mir gut. Ist mega pflegeleicht und anspruchslos. Trotzdem hab ich aber das Gefühl, dass ich ihn abgeben soll. Da ich dafür aber keinen Grund erkennen kann, frage ich mich nun, ob das Anfechtungen vom Feind sind, denn warum sollte Gott wollen, dass ich den Kleinen abgebe, zumal das für den Hund und für uns alle nicht gut wäre. Wenn Gott das möchte, tue ich es natürlich, da ich ihn ohne Kompromisse nachfolgen möchte, aber ich versuche gerade herauszufinden, was Sache diesbezüglich ist.

Man könnte jetzt denken, der Hund wäre eine Art "zusätzliche Baustelle", aber das ist er nicht. Und ich hab ihn echt lieb. Er steht nicht an erster Stelle, denn das ist Gott für mich und wenn das noch nicht so ist, dann will ich das noch unbedingt hinkriegen, dass Gott an erster Stelle steht.

In diesem Zusammenhang möchte ich erwähnen, dass ich vor einigen Jahren mal an Zwangsgedanken, extremen Trennungsängsten und Bindungsstörungen litt. Vor allem ersteres hab ich durch Gesprächstherapie mit Hilfe einer Psychologin unter die Füße gekriegt - glaube ich zumindest, denn im Grunde genommen sind meine vorliegenden Gedanken doch nichts anderes wie Zwangsgedanken, oder?

Bitte keine Erwähnungen bzgl. Jobcenter und Hundehaltung und wie man sich das leisten kann. Der Hund war da, bevor ich Sozialleistungen beantragte und diese erhalte ich auch nur vorübergehend, damit meine Selbstständigkeit hier im neuen Ort wieder anläuft. Unser Lebensunterhalt ist gesichert - dank des zusätzlichen Pflegegelds. Ansonsten würde es natürlich bei Hartz 4 knapp werden, wenn man als Alleinerziehende auch noch einen Hund hat. Hier läuft es aber - Gott sei Dank! - gut.
Meine Priorität ist natürlich, schnellstmöglich kein Sozialempfänger mehr zu sein, da ich nicht vom Staat abhängig sein möchte.

Ich hoffe, ihr könnt mir helfen, zu ergründen, was die komischen Gedanken bedeuten sollen. Natürlich hab ich Gott schon gefragt, aber ich werde noch immer nicht schlau draus.

Danke für all eure Hilfe.

LG

Antwort
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@nadinsche1230 

Hi,ich hätte total gerne einen Hund aber Gott gibt mir keinen. Ich bin Single und weiß, es würde wahrscheinlich Probleme geben. Ich bin gerade mit Freunden am Überlegen einen gemeinsamen Hund zuzulegen. Alles noch offen.

 

Dann, so denke ich, werden die Kosten steigen und steigen und ich möchte nicht verzichten. Ich kann nicht alles für einen Hund geben denn dafür ist ein "Tier" es nicht wert. Ich kann nicht noch weniger essen damit der Hund mehr bekommt.Das nenne ich falsch verstandene Liebe. Ich sehe ALG Empfänger, die mehr ihren Hund verhätscheln als ihren Kindern. Das, so denke ich, wird "Gott" nicht so gerne sehen.

Ob du "Gottes" Stimme nur so verstehst das es immer gut klingen muss, sehe ich als Wunschdenken an. Gott kann durchaus auch Dinge sagen die einem nicht gefallen. Dinge die einem nicht gefallen wird dann immer oder oft dem *Teufel" zugeschrieben.

"Gott" kann nicht immer für alles hergezogen werden. Manchmal muss man auch seinen Verstand oder Vernunft einsetzen. Ich rede aus eigener Erfahrung. Ich habe nicht auf meinen Bauchgefühl gehört und musste mit diversen Konsequenzen leben. Mein "ICH" wollte das es mir gut ging, aber am Ende war alles ein Trümmerhäufchen. 

Ich lese hier immer wieder was heraus was mich stört. Wenns gut fühlt ist es von Gott. Wenn nicht, dann ist es der Deiffl. Ich habe die letzten Jahre Christen beobachtet. Das allerbeste war dies. Da war ein "christlicher" Mann der schon 3X verheiratet war. Da kam die 4. Frau. Viele Christen sagten ihr: Ja, der ist vom Herrn..der ist vom Herrn. Nur ich hatte ein ganz mulmiges Gefühl. Alles schöngerede und Happyclappy. 8 Monate nach der Hochzeit. Gewalt, Manipulation...er schlug sie. Scheidung. Ach übrigens, er heiratete wieder die nächste. Sie war dann erst recht gezeichnet. In einer anderen Sache warnte ich einer anderen Frau sogar diesen Mann zu heitraten. Alle laberten was von "Gott" will. Am Ende Geldschulden, Gewalt, Schläge.

Ich sage dir was anderes als was andere sagen. Kannst DU dir  WIRKLICH einen Hund leisten. Trotz steigender Kosten. Sei da nüchtern und hart und rechne aus. 

 

Mehr habe ich nicht zu schreiben.

 

 

M.

 

 

 

 

 

 

 

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speedysweety
(@speedysweety)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 3766

@meriadoc Was Du aber aus ihrem Beitrag nicht bedenkst ist, dass sie mit Zwangsgedanken zu kämpfen hat. Wenn man sich etwas mit Zwangsgedanken auskennt, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass hier ein Zwangsgedanke vorliegt. Den bestärkst Du mit Deinem Beitrag, natürlich ungewollt, da Du Dich vermutlich mit dem Krankheitsbild nicht auskennst. Deswegen mein Hinweis 🙂

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@speedysweety 

Dann ist das natürlich zu berücksichtigen.

 

M.

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Avatar123
(@avatar123)
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Beiträge : 11

@meriadoc Hallo Meriadoc, ich finde du solltest auf keinen Fall darüber nachdenken dir mit Freunden einen Hund anzuschaffen, da du ein Mensch bist, der sich nicht dazu eignet. Du schreibst es ja selbst, du liebst Hunde und Tiere generell nicht, du würdest dich für deinen Hund kein Stück einschränken wollen, ein Hund wäre dir nichts wert, du bist dagegen einem Hund Liebe zu schenken und ihn zu umsorgen. Du bist also selbstzentriert und hast überhaupt keine natürliche Neigung dazu, für jemand Schwächeren dein letztes Hemd zu geben. Auch schafft man sich nicht gemeinsam mit Freunden einen Hund an, wie soll sowas gehen, soll der Hund eine Woche hier, eine Woche da leben oder wie. Sowas wie die Gefühle des Hundes spielen für dich anscheinend keine Rolle. Hast du einen Kettenhund vor Augen, wie vielleicht zu Zeiten deiner Großeltern? Diese Feindseligkeit, die aus deinem Beitrag schlägt. Der Satz "ich hätte total gern einen Hund, aber Gott (oder meine Eltern?) gibt mir keinen" ist ja regelrecht putzig. Wie alt bist du, nach deinem Profilbild scheinst du mir dem Kindesalter schon länger entwachsen zu sein. Unterm Strich lese ich aus deinem Beitrag heraus: "Ich bin frustriert mit meinem Leben und dir liebe Threaderöffnerin soll es daher jetzt auch mal so schön hart ergehen wie mir und deinem Köter erst recht" Und immer schön bei Gelegenheit nach unten treten, die ALG II-Empfänger, die Hundebesitzer, die Eltern, die Männer die ihre Frauen schlagen.

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Gelöschtes Profil
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Beiträge : 8723

@avatar123 

Ich habe mal eine dicke Frau gesehen die einen ziemlich dicken Husky nur an der Leine herumgezerrt hat. Sein Blick war so traurig und gebrochen. Solche Hunde haben nichts, aber auch gar nichts in der S tadt zu suchen. Es ist ein Hochleistungstier der Spaß am Rennen und in der Kälte lebt. 

 

Ganz ehrlich? Das nenne ich grausamste Tierquälerei.

Ich arbeite in einer gegend wo anscheinend viele ALGII Empfänger leben. Hundekot alle 5 Meter. Ich kann dir sagen wie widerlich das aussieht und an manchen Tagen stinkt. Ich hab einem das mal deutlich gesagt als der seinen Hund auf dem Gehweg kacken lies. 

Übrigens, 80% von dem was du über mich schreibst ist absoluter Bullshit. Weisste was Bullshit ist. Wenn Menschen sich in der Pandemiezeit Hunde zulegen, weil sie ach so einsam sind. Die landeten jetzt alle im Tierheim und die sind überfüllt und ich weiß um die Frustation der Tierheime. Ich bin ja Mitglied im Tierheim. Ich lege mit als Single keinen Hund zu. Aber die Freunde wohnen in der Näöhe und der Hund hat nun mal mehr Bezugspersonen. 

 

Und dein verhätscheln von Tieren auf "menschlicher" Art ist überzogen. Menschen sind wichtiger. Aber bei manchen ist der Hund wichtiger als das Frühstück der Kinder. Das ist SCHANDE! 

 

Klag mich weiter an, es gheht mir am *piep* vorbei.

[ Anmerkung der Moderation: Hallo Meriadoc, ein *piep* macht Deinen letzten Satz nicht besser. Bei allem Verständnis dafür, dass Dich das Thema aufregt und aufwühlt, ist der mit jedem Absatz anziehende Ton, in dem Du hier auftrittst, nicht angemessen. Bitte schalte einen Gang zurück. Danke! LG komMODe ]

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tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2025 Jahren

Beiträge : 18056

@meriadoc 

 Weisste was Bullshit ist

Dein Ton vielleicht gerade? 😉 

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Avatar123
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@meriadoc Lieber Meriadoc, ich höre heraus, dass du unzufrieden mit deinem Arbeitsplatz bzw. deiner Wohngegend bist. Dann schaff eine räumliche Veränderung wenn möglich.
Überhaupt nicht gefällt mir, wie abfällig du dich über ALG II-Empfänger äußerst. Bitte behalte im Auge, dass die Stellung "ALG II- Empfänger" dich selbst auch mal ganz schnell umfassen kann. Alles eine Sache des Zufalls. Wenn ALG II - Empfänger die falsche Vokabel war, versuche vielleicht künftig die Richtige zu wählen. Nicht jeder ALG II - Empfänger misshandelt Tiere und läuft in abgewrackten Klamotten herum.
Das ist auch sehr interessant, dass du forderst, man solle Hunde nicht so sehr lieben wie Kinder. Denn das Jugendamt fordert für deutsche Kinder z.B. nicht die Dinge, die du für einen Hund forderst - für dich geht ja anscheinend für einen Hund nichts unter einem Eigenheim mit Garten auf dem Land. Während Kinder in Deutschland häufig in Wohnungen wohnen. Man kann einen Hund auch in einer Stadt im Grünen ausreichend bewegen.
Für ein Mitglied des Tierschutzvereins hast du wenig Wissen, aber wahrscheinlich sind an die Mitgliedschaft da keine Bedingungen geknüpft.
Wenn du der Meinung bist, der Husky braucht Hilfe, bist du sicher du hilfst indem du das im Jesus.de-Forum postest? Da würde ich eher wo anders anrufen, jedoch nur, wenn der Hund wirklich missbräuchlich gehalten wird.
Ich würde aber im Auge behalten, dass diese Frau den Hund 24h/Tag versorgt, da kann es auch mal einen stressigen Moment geben, wenn der Hund die 30te Straßenlaterne am Stück markieren muss, man aber gleich einen Termin hat.
Ich glaube nicht, dass es dir um das Frühstück der Kinder der ALG II - Empfänger geht. Ich glaube, dir geht es um deinen Frust und deinen Hass.
Solltest du irgendwie Gott zu deinem Leben zählen, man kann sich da ja recht schnell verrennen in den ganzen Theologien, und neben den Vorschriften zur Scheidung ganz die Sache mit der Nächstenliebe vergessen. Ich glaube nur, Gott ist die Sache mit der Herzenshaltung schon ganz wichtig, kleiner Tipp.

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komMODe
Moderator
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@meriadoc 

[ Anmerkung der Moderation: Hallo Meriadoc, ein *piep* macht Deinen letzten Satz nicht besser. Bei allem Verständnis dafür, dass Dich das Thema aufregt und aufwühlt, ist der mit jedem Absatz anziehende Ton, in dem Du hier auftrittst, nicht angemessen. Bitte schalte einen Gang zurück. Danke! LG komMODe ]

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tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2025 Jahren

Beiträge : 18056

@meriadoc 

Lieber Meriadoc

Ich bin gerade mit Freunden am Überlegen einen gemeinsamen Hund zuzulegen. Alles noch offen.

Bei der Haltung:

Dann, so denke ich, werden die Kosten steigen und steigen und ich möchte nicht verzichten. Ich kann nicht alles für einen Hund geben denn dafür ist ein "Tier" es nicht wert. Ich kann nicht noch weniger essen damit der Hund mehr bekommt.Das nenne ich falsch verstandene Liebe. Ich sehe ALG Empfänger, die mehr ihren Hund verhätscheln als ihren Kindern. Das, so denke ich, wird "Gott" nicht so gerne sehen.

tu bitte Dir und dem Hund den Gefallen und schaff Dir keinen Hund an, auch nicht "mit Freunden zusammen". Das kann nur daneben  gehen, denn wie es scheint, bist Du weder tierlieb genug, noch bereit für den Hund finanziell Verantwortung zu übernehmen. Und wenn es, was ich Dir fast garantieren würde, zu Streit zwischen den Mitbesitzern und Dir über Haltung, Kosten und Aufwand kommt,  landet der arme Hund total verwirrt im Tierheim. Lass es einfach sein. 

Wenn Du ein Tier willst, dann vielleicht einen Hamster, der lebt nur 1 Jahr und ist kostenmäßig überschaubar. Oder eine Maus / Ratte (wobei Du für Ratten viel Zeit brauchst) oder einen Vogel, aber bitte nicht größeres. 

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Kintsugi
(@kintsugi)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 796

@tristesse

Bitte nichts von alledem. Das sind alles Lebewesen, und sobald sie irgendwas haben (was auch bei den Kleinen der Fall sein kann), fallen (mitunter langwierige)  Tierarztkosten an, die Ferien müssen anders geplant werden etc etc. 

Ich denke, wir sind uns da einig. 

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tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2025 Jahren

Beiträge : 18056

@kintsugi 

Ich wollte die Antwort nicht ganz so kategorisch hart ausfallen lassen 😉 

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Gelöschtes Profil
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Beigetreten : Vor 10 Monaten

Beiträge : 8723

@tristesse 

Mein ehemaliger Nachbar bringt immer noch ein paar Tage die Woche zu einer nachbarin. Der ist nicht gestört oder so. Machen übrigens viele hier. 

 

Mach kein Drama daraus.

 

Und so dümmlich bin ich auch nicht. Hatte ja mal einen Pflegehund und der mochte mich. Mal war er tageweise hier und dann auch mal länger. Er hat keinen Schaden bekommen. Im gegenteil, er freute sich mich zu sehen.

 

Hamster? ich will keine "Käfigtiere" da gehören Tierquäler rein.

 

UUUUUNND ich schrieb, ich hätte gerne einen Hund. Nicht ich will. Also überlege ich es mir sehr gut. 

 

Meine Güte, ist jeder behinderte in deinen Augen geistig beschränkt?

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tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2025 Jahren

Beiträge : 18056

@meriadoc 

Und so dümmlich bin ich auch nicht. Hatte ja mal einen Pflegehund und der mochte mich. Mal war er tageweise hier und dann auch mal länger. Er hat keinen Schaden bekommen. Im gegenteil, er freute sich mich zu sehen.

Es geht nicht darum, dass der Hund Dich evtl. mag. Es geht darum, dass Du anscheinend keine magst, jedenfalls bist Du nicht bereit für einen Hund Opfer zu bringen. Kannst Dir ja ab und an mal einen ausleihen, im Tierheim freut man sich über Leute, die Hunde ausführen. Aber an Deiner Stelle würde ich Dir keinen Hund empfehlen, so wie Du hier argumentierst.

Tiere kosten Zeit, Geld, Hingabe und Opfer. Egal welches Tier. Du bist dafür nicht bereit, also lass es. 

Meine Güte, ist jeder behinderte in deinen Augen geistig beschränkt?

Ich hab überhaupt nichts von geistiger Beschränktheit gesagt, ich hab nicht mal was über Deine Behinderung gesagt, das ist mir doch völlig egal.

Reiß Dich bitte mal ein wenig zusammen hier, Du wütest gerade mit einer Unsachlichkeit durch die Foren hier, das ist kaum auszuhalten. 

tristesse antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 10 Monaten

Beiträge : 8723

@tristesse Nee, mir hängt man Sachen an die nicht stimmen.

Ich mag Hunde aber ich verhätschele sie nicht. Sie schlafern auf dem Boden im WozI, niemals im SZ und schon gar nicht im Bett.

 

Das meinte ich. Ich will Huinde nicht verhätscheln. Als Christ solltest du ja wissen das Tiere quasi zum Götzen werden können. Das meine ich.....unter anderem.

 

Aber nimm deinen malstift und mal ein Bild von mir. ich denke derweil an meine verstorbene Katze...... Die hab ich jeden tag im Schrank gesperrt und zum streicheln rausgeholt.....*grmbfl*

 

M.

 

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tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2025 Jahren

Beiträge : 18056

@meriadoc 

Nee, mir hängt man Sachen an die nicht stimmen.

Man hat einfach nur auf Deinen Beitrag geantwortet. Du willst mir ja jetzt nicht erzählen, dass Du besonders tierlieb rübergekommen bist.

Aber nimm deinen malstift und mal ein Bild von mir

Sagt ausgerechnet der User, der mir unterstellt hat, ich würde ihn wegen seiner Behinderung für dumm halten. Sag mal, geht's noch? 

Ich kenne Dich schon ziemlich lange, ist ja nicht so, dass ich hier völlig überrascht Vorurteile pflege.

Aber leider hat mir der Meriadoc von früher wesentlich besser gefallen. 

tristesse antworten
Tagesschimmer
(@tagesschimmer)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 1099

@tristesse Den letzten Satz habe ich auch gelegentlich gedacht und mir einige fassungslose Antworten verkniffen. Vielleicht ist ja was schlimmes passiert oder das Leben ist allgemein so schwer geworden. Sowas ist schade, aber nicht unumkehrbar. @meriadoc Dich muss man nicht belehren, du hast genug Erfahrungen und weißt, wo du Unterstützung bekommen kannst. Vielleicht wäre ab und zu ein Leih-Hund ja doch ein guter Anfang?

tagesschimmer antworten
speedysweety
(@speedysweety)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 3766

@meriadoc Hallo Max, ich würde gerne etwas anmerken. Wenn ein Hund bei seinen Besitzern schläft, dann hat das nicht was mit verhätscheln zu tun. Der Hund stammt vom Wolf ab und Wölfe sind Rudeltiere. Schau mal, wie ein Rudel zusammen Siesta macht 😉 Die liegen schön beieinander. Nicht auf-oder übereinander, aber beieinander. Es ist also nur artgerecht (aus Deinem Beitrag über Käfigtiere weiter oben schließe ich, dass Dir artgerecht dann doch auch wichtig ist), wenn der Hund in der Nähe seiner Bezugspersonen schläft. Das muss nicht im Bett sein, ich verstehe, wenn man das nicht mag. Aber gegen ein Körbchen im Schlafzimmer spricht nichts.

 

Übrigens hab ich tristesse Beitrag überhaupt nicht so wahrgenommen, dass sie Dich wegen einer Behinderung abwertet. 

Du kommst sehr aggressiv bei dem Thema rüber, was ist der Grund? Das ist auch nicht das erste Mal, dass Du Dich aufregst bzgl. des Themas Gewichtung Tier vs. Menschen. Ich würde da versuchen eine Gewichtung rauszunehmen, und beide als das ansehen, was sie sind. Lebewesen, denen man Respekt entgegenbringen sollte. Manche Lebewesen wie Kinder und Tiere sind hilfloser als andere Lebewesen, ich finde, wenn man die Verantwortung für sie trägt, sollte man für solche Lebewesen so gut wie möglich sorgen. So verstehe ich auch den Bibelvers, dass der Mensch über die Tiere herrschen soll. Denn ein Herrscher, der es gut macht, sorgt gut für seine "Untertanen". Das hat nichts mit verhätscheln zu tun, oder dass sie damit zum Götzen werden, es hat etwas damit zu tun, dass man seiner Verantwortung nachkommt. Und was ist christlicher, als für die Schwächeren zu sorgen?

Veröffentlicht von: @meriadoc

Aber nimm deinen malstift und mal ein Bild von mir.

Der Satz ist wirklich nicht ok. Du weißt, dass das eine Herzensangelegenheit von tristesse ist und Du machst Dich darüber lustig. Mich würde das sehr sehr verletzen.

Was ist los, dass Du verbal so um Dich schlägst? Auch, das Du in Schubladendenken über Menschen wie Hartz-VI-Empfänger herziehst?

 

speedysweety antworten
Kintsugi
(@kintsugi)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 796

@speedysweety 

Früher hat man ja oft gehört: Wenn Hunde erstmal im Bett schlafen oder auf dem Sofa sitzen, wollen sie alles dominieren. Und immer vor dem Hund durch die Tür gehen etc.

Das ist aber längst widerlegt. Ist der Hund gut sozialisiert und erzogen, wird er deswegen nicht besser oder schlechter hören.

Ich persönlich mag unseren Hund weder im Bett noch auf dem Sofa, einfach aus hygienischen Gründen, auch wenn er täglich gepflegt wird. 

Das hat nichts mit verhätscheln zu tun, oder dass sie damit zum Götzen werden, es hat etwas damit zu tun, dass man seiner Verantwortung nachkommt.

Genau, darum geht es. Und die ist schon nicht zu unterschätzen.

kintsugi antworten
speedysweety
(@speedysweety)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 3766

@kintsugi ja, das mit dem "der Hund darf nicht vor einem durch die Türe gehen" begegnet mir leider immer noch. Ich denke, das mit Sofa und Bett soll und darf auch jeder selbst entscheiden. Aber es gibt ja trotzdem andere Möglichkeiten, wie ein Hund bei einem sein kann, wie eben das Körbchen im Zimmer. Ich kann voll verstehen, wenn Du das nicht magst, dass der Hund auf Bett und Sofa geht. 

Veröffentlicht von: @kintsugi

Genau, darum geht es. Und die ist schon nicht zu unterschätzen.

Da stimme ich Dir absolut zu. Und deswegen auch noch einen Hinweis an @meriadoc, der ja auch die Kosten ins Spiel brachte. Eine Freundin von mir ist Tierarzthelferin und sie berichtete derletzt, dass sich bei den Tierärzten bei der Abrechnung einiges ändert und der Tierarzt wird für viele teurer werden. Für mich gehört es auch zur Verantwortung, gut für das gesundheitliche Wohl des Tieres zu sorgen. Das lieber Meriadoc, solltest Du gut vor einer Anschaffung eines Hundes beachten. Bist Du wirklich bereit, auch höhere Kosten zu tragen wenn Du auch schon ohne die Kostenerhöhung Dir deswegen Gedanken machst? Die Hündin meiner Schwiegereltern hatte in den letzten 2 Jahren Kosten von gut im 4-stelligen Bereich, ganz ohne Preiserhöhungen. Sowas sollte man vor einer Anschaffung bedenken.

speedysweety antworten
AntonioA
(@antonioa)
Beigetreten : Vor 8 Monaten

Beiträge : 455

@speedysweety 

Hi Speedy 

Die

Gebührenordnung

der Tierärzte wurde 2022 angepasst. Mit recht happigen Erhohungen. 

Lg

 

 

antonioa antworten
speedysweety
(@speedysweety)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 3766

@antonioa Ich glaube, es tritt aber erst ab Oktober in Kraft, oder?

speedysweety antworten
AntonioA
(@antonioa)
Beigetreten : Vor 8 Monaten

Beiträge : 455

Ah Ok.

Der Hund einer meiner Nichten ist leider bei einer OP über die RBB ,😢. 

Die Rechnung war trotzdem sehr hoch  und es wurde auf die neue GOTÄ verwiesen. 

Deswegen dachte ich , sie wird schon genutzt 

Gruss

 

 

 

 

 

 

 

antonioa antworten
speedysweety
(@speedysweety)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 3766

@antonioa Oh nein, das tut mir leid für Deine Nichte 😰 😭 😢 Ich weiß aus eigener Erfahrung, was das für ein emotionales Drama sein kann, wenn ein Hund verstirbt.

 

Kann natürlich schon sein, dass manche Tierärzte jetzt schon so abrechnen. Hab mich nicht tiefer in das Thema eingearbeitet, sondern es nur am Rande mitbekommen.  

speedysweety antworten
Avatar123
(@avatar123)
Beigetreten : Vor 6 Monaten

Beiträge : 11

@meriadoc Hallo Meriadoc, du verwendest Vokabeln, die weder in meinem Wortschatz noch in meinem Denken vorhanden sind. "Verhätscheln", "Götze" - das über jemanden, der dich über alles lieben soll. Verwendest du diese Vokabeln auch in Bezug auf dich? Ich verhätschele mich heute mit einem warmen Bad, einem guten Essen oder einem schönen Ausflug? Ich bin mein Götze, denn ich mache mir heute ein warmes Bad, ein gutes Essen, einen schönen Ausflug? Ich bezweifle dass deine verstorbene Katze jeden Tag auf deiner Schulter sitzen wollte und täglich schnurrend mit dem Bauch nach oben in deinem Arm lag so wie meine. Und ein Hund kann einen auch aus purem Versuch, Liebe zu bekommen, umwerben - ein Hund schleckt dich noch ab, wenn du ihn immer schlägst, kommt auf die Rasse und Genetik drauf an. Wenn du nicht bereit bist, reaktiv auf die Bedürfnisse eines Schwächeren einzugehen dann lass ihn in Ruhe. Du willst einen Hund. Denkst du auch an den Hund, weißt du das du den des liebevollen Besitzers beraubst, den er sonst bekommen hätte? Auf mich wirkt das nicht normal was du hier schreibst, sorry dass ich dich also so belehre, aber ich sehe deine Lebenserfahrung und Reife nicht in dem was hier geschrieben wurde. Wenn überhaupt dann fahr in die Ukraine und pack einen Straßenhund von da ein, der hat es dann vielleicht besser bei dir auf dem harten Wohnzimmerfußboden als hungrig und verletzt im Kriegsgebiet, das ist klar.

avatar123 antworten
komMODe
Moderator
(@kommode)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 332

[MOD-Posting

@avatar123
Hallo Avatar123,

Du hast eine PM von mir.
Auszug aus meiner PM: "...Es steht Dir natürlich frei, zu denken, was Du möchtest. Aber man muss und sollte nicht alles auch laut sagen bzw schreiben, was man denkt. Bitte nimm Dich dahingehend etwas zurück."
By the way: Ein paar Absätze in den Texten erleichtern anderen das Lesen 🙂

LG
komMODe]

kommode antworten
Avatar123
(@avatar123)
Beigetreten : Vor 6 Monaten

Beiträge : 11

@kommode Hallo komMODe,
ich habe überhaupt gar nicht vor, jetzt dauerhaft in diesem Forum zu verweilen, wo im Internet übliche ehrliche Meinungsäußerung euch wohl doch etwas zu viel ist - auch wenn ich sagen muss, dass Jesus.de im Vergleich zu dem, was es mal war als ich das letzte Mal vor Jahren hier war, qualitativ hochwertiger/toleranter geworden ist.
Ich sehe meine jetzige Kommunikation nicht so sehr als nur mit Meriadoc an - sondern es liegt mir daran, die beiden Hunde zu schützen, von denen hier die Rede ist. Ein Hund stand/steht in der Gefahr, sein Zuhause zu verlieren, und ein Kind, seinen besten Freund zu verlieren, weil eine Frau der Meinung ist, ein vages Gefühl zu haben, Gott könne das fordern. Ein anderer Hund soll angeschafft werden, obwohl weder die Finanzen da sind noch das nötige Hintergrundwissen über die Bedürfnisse von Hunden. Was hier schon von Meriadoc alles frei heraus öffentlich geäußert wird, wie sollte das für den Hund dann real nur werden in seiner Obhut, wenn es keiner wird sehen können? Ich finde, da muss man doch was sagen. Im Übrigen wurde gegen mich hier seitens Meriadoc auch schon verbal ausgeteilt.
Ich habe nur zufällig hier reingesehen und konnte aus Gewissensgründen dann doch den Hund-für-Gott-aufgeben-Threat nicht unkommentiert lassen. Was ich Moony geantwortet habe kam ja bei ihr anscheinend auch gut an - ich wünschte, mir hätte das mal früher jemand einmal geschrieben.
LG Avatar

avatar123 antworten
komMODe
Moderator
(@kommode)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 332

@avatar123 

Hallo Avatar,

Dein Engagement für die Hunde in allen Ehren - ein Thema, bei dem man inhaltlich auch bei mir offene Türen einrennt - aber wir haben hier Spielregeln, die für alle und jederzeit gelten.
Wenn Du nicht vor hast, hier länger zu bleiben (dass Du kein ganz neu und frisch aufgetauchter User bist, habe ich ohnehin angenommen), ist jetzt ein guter Zeitpunkt zu überlegen, ob Du Dich für diesen Zeitraum an Vereinbarungen bzgl respektvollem Umgang etc hältst oder Deine Zelte früher als geplant abbrichst.
Meriadoc habe ich ebenfalls längst kontaktiert. davon abgesehen sind wir hier aber auch nicht im Kindergarten, wo ein 'die Laura hat das aber auch gemacht' oder 'der Kevin findet das auch unfair' normal erscheint.

Es grüßt
komMODe

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Goldapfel
(@goldapfel)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 1408

@avatar123 

Bei aller berechtigten Kritik gegenüber M.s nicht unbedingt sensibler Art sich auszudrücken (man könnte auch sagen, anderen nicht nach dem Mund reden?) kann ich nicht erkennen, dass der fiktive Hund, so will ich es mal nennen, in Gefahr sein würde.

Ich schätze ihn realistisch ein (schon zu sehr fast) und habe ihn so verstanden, dass dieser Hund hauptsächlich, evtl. sogar ganz, bei den Freunden, die schon allein aufgrund ihrer Wohnsituation den Hund besser halten können als er, wohnen soll und verstehe ihn als jemand, der bereit ist, eine Mitverantwortung für den Hund zu übernehmen. Der sich zwar mitinvestiert, aber nach seinen Möglichkeiten. Und diese durchaus realistisch sieht. Ich weiß auch nicht, ob ein Hund unbedingt leidet, wenn er nicht mit im Bett schlafen darf, wenn er denn bei Meriadoc ist. 

Dass seine Hundebeteiligung, die ja erst noch in der Theorie besteht, für dieses Tier gefährlich sein könnte, kann ich mir nun gar nicht vorstellen. 

Und wenn jetzt argumentiert wird, dass die Freundschaft auseinander gehen kann und das Tier dann leidet...

Ernsthaft dürfte sich dann kein (Ehe) Paar einen Hund anschaffen. So viele Ehen, die geschieden werden und wo man dann plötzlich nur noch zwei kleine Haushalte in kleinen Wohnungen hat...

Sich über die Kosten für ein Haustier im Klaren zu sein, ist durchaus wichtig. Die Lebenshaltungskosten steigen gerade enorm und werden es noch mehr durch steigende Energiekosten. Und das Einkommen zieht nicht mit. Es gibt genug GeringverdienerInnen, auf die Sorge um den Unterhalt für ihr Tier zukommt. Nicht alle Tierhalterinnen haben ein Einkommen, das ihnen große Puffer bietet. Das ist nun mal Realität.

Da zu sagen, man sei nicht bereit für ein Tier Opfer zu bringen, wenn man den Kostenfaktor anführt, find ich nicht ok.

Ich habe das jetzt an deinen Beitrag angehängt, gilt aber auch mit einigen anderen, die nur verstanden haben, Meriadoc gönnt dem Kind den Hund nicht, bzw. er ist nicht zu Opfern zugunsten eines Tiers fähig. Das habe ich so gar nicht gesehen.

Nur, dass das Thema emotional sehr aufgeladen ist und man seinem Tonfall Fakten entnimmt, die er so nicht gebracht hat. 

goldapfel antworten
Avatar123
(@avatar123)
Beigetreten : Vor 6 Monaten

Beiträge : 11

@goldapfel Na ja, bei mir gehen eben die roten Alarmlichter an bei seiner Ausdrucksweise. Das erinnert mich doch sehr an mein gewalttätiges Elternteil, die gute Person hat auch immer in öffentlichen Situationen geäußert, man solle Kinder nicht so verhätscheln, ein bisschen Disziplin durch Körperstrafen tut Kindern sehr gut und außerdem solle das Kind wissen wo es in der Hierachie steht. Du kannst dir gar nicht vorstellen, was die praktische Ausgestaltung dieser Ansichten hinter verschlossenen Türen war.
Meriadoc schreibt hier etwas davon, dass Hundebesitzer (für ihn ALG II - Empfänger) auf der Straße alle ihre Hunde verhätscheln. Das kann ich mir bildlich jetzt gar nicht vorstellen, seinen Hund auf dem Sofa verhätscheln ja, aber seinen Hund beim Laufen an der Leine auf der Straße verhätscheln, wie ist hier die Definition von verhätscheln? Und welche Freunde, die sich einen Hund für sich anschaffen, sind bereit diesen rechtlich mit einem Bekannten zu teilen, Hundesitting ja, aber besitzmäßig? Was ist wenn Meriadoc seinen Job verliert, vom Amt 500 km weiter ins Arbeitsleben vermittelt wird und Appetit bekommt, den Hund mitzunehmen? Da ist die Situation in einer Ehe anders, letztere haben zumindest potentiell vor, dann auch gemeinsam umzuziehen.

avatar123 antworten
Goldapfel
(@goldapfel)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 1408

@avatar123 

Solche Eltern hat es leider immer wieder gegeben. 🙁 Für die Kinder ist das oft sehr schlimm. Nur sollte man versuchen, die eigenen Erfahrungen nicht mit den Worten anderer zu verknüpfen. Etwas, was ich auch lernen musste/will. 

Auf die anderen Aussagen M.s will ich gar nicht weiter eingehen, denke halt immer noch, dass du einiges überinterpretierst. Was ich jetzt wesentlich besser verstehen kann.

Wir wissen ja gar nicht, welche genaue Vereinbarung Meriadoc mit seinen Freunden trifft. 🙂 

Leider kommt es nach Trennungen/Scheidungen immer wieder vor, dass einer von beiden irgendwann weiter weg zieht. Vielleicht nicht sofort, aber im Laufe der Zeit. Ein Haustier oder Kind ist dann nicht immer unbedingt räumlich bindend. Und sei es, weil man übers Internet jemand neuen kennenlernt, der im entgegengesetzten Teil Deutschlands lebt. 

 

goldapfel antworten
Blackhole
(@blackhole)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 1052

@nadinsche1230 Also einen vernünftigen Grund, den Hund wegzugeben, scheint es nicht zu geben.

Natürlich ist das Leben mit autistischem Kind anstrengend, aber es klingt nicht so als wärst du momentan überlastet und mit den Kräften am Ende.

Und der Hund scheint dir ja noch Kraft zu geben, statt übermäßig viele davon zu beanspruchen.

Vielleicht kamen die Trennungsängste usw. wieder hoch, denn du hast dich ja vor einem halben Jahr von deinem Partner getrennt. Also vielleicht fällt es dir schwer, zu glauben, daß du das Leben das du dir gerade eingerichtet hast, auch behalten kannst.

blackhole antworten
Deborah71
Beiträge : 18298

@nadinsche1230  Hat jemand aus deinem Umfeld mal geäussert, dass er/sie den Hund gerne hätte? Wie steht die Babysitterin zum Hund?

Wenn du Zweifel hast, dass es Gott ist, der hinter den Gedanken steckt, dann ist es nicht Gott. Sein Reden ist klar.

deborah71 antworten
2 Antworten
Nadinsche1230
(@nadinsche1230)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 41
Veröffentlicht von: @deborah71

@nadinsche1230  Hat jemand aus deinem Umfeld mal geäussert, dass er/sie den Hund gerne hätte? Wie steht die Babysitterin zum Hund?

Wenn du Zweifel hast, dass es Gott ist, der hinter den Gedanken steckt, dann ist es nicht Gott. Sein Reden ist klar.

Also fast jeder Fremde, den ich treffe, sagt zu meinem Hund: "Ich könnte den sofort mitnehmen, so süß ist der."

Mit meinem Ex hab ich ausgemacht, dass - wenn ich mich irgendwann mal vom Hund trennen sollte - er ihn bekommt. Aber ich hab zu ihm keinen Kontakt mehr und möchte auch keinen Kontakt.

Die Babysitterin ist neutral gegenüber dem Hund eingestellt. Er nervt sie nicht oder dergleichen. Allerdings ist Sammy auch jedem Menschen sehr aufgeschlossen und freundlich gegenüber.

 

Hat jemand aus deinem Umfeld mal geäussert, dass er/sie den Hund gerne hätte?

Magst du mir den Grund für die Frage sagen?

nadinsche1230 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 18298

@nadinsche1230 Magst du mir den Grund für die Frage sagen? 

Ja. Manche Menschen versuchen durch Gedankenkraft etwas zu bekommen. Andere wiederum beten sogar, dass ihre Wünsche erfüllt werden ohne Rücksicht auf denjenigen, dem Hund, Katze,  Auto....was auch immer gehören. Das Gegenteil gibt es auch: sie stören sich an dem Hund und versuchen in Richtung loswerden ihr Wunschkino.

Dass der Hund allgemein als süß bezeichnet wird, wie du beschreibst, fällt da nicht drunter.

deborah71 antworten


lhoovpee
Beiträge : 2382

@nadinsche1230 Nicht alle Gedanken, die wir Menschen so haben sind von Gott oder eine Anfeindung. Manchmal sind es auch einfach nur sinnlose Gedanken. 

Wenn dir der Hund gut tut und es dem Hund gut geht, dann sehe ich kein Grund ihn abzugeben. 

Ich kann noch nicht ganz nachvollziehen, wie stark diese Gedanken sind von den du sprichst. Ich weiß auch nicht, was Zwangsgedanken sind. Sofern sich diese Gedanken so anfühlen wie deine früheren Zwangsgedanken, könntest du entsprechende Hilfe in Anspruch nehmen. Hast du noch Kontakt zu deiner Psychologin? Ich denke nicht, dass in diesen Forum das irgend jemand beurteilen kann.

Ich wünsche dir Alles Gute.

lhoovpee antworten
bepe0905
Beiträge : 1315
Veröffentlicht von: @deborah71

Wenn du Zweifel hast, dass es Gott ist, der hinter den Gedanken steckt, dann ist es nicht Gott. Sein Reden ist klar.

Genau so sehe ich es auch.
Liebe(s) Nadinsche - Lass dich nicht verwirren! Wenn du mir dem Hund glücklich bist, dann soll es so sein!

bepe0905 antworten


billy-shears
Beiträge : 1630
Veröffentlicht von: @nadinsche1230

Da ich dafür aber keinen Grund erkennen kann, frage ich mich nun, ob das Anfechtungen vom Feind sind, denn warum sollte Gott wollen, dass ich den Kleinen abgebe

Warum sollte sich Gott oder "der Feind" dafür interessieren ob nadinsche1230 einen Hund hat oder nicht? Haben die keine anderen Sorgen?

Find Du doch erstmal für Dich heraus was Du willst, dann kannst ja immernoch schauen ob das einen von den beiden wirklich interessiert.

billy-shears antworten
Tineli
 Tineli
Beiträge : 1376

Liebes Nadinsche,

andere haben dir ja schon gesagt: Wenn dir der Hund gut tut und wenn es auch sonst keinen rationalen Grund gibt, den Hund abzugeben, dann glaube ich auch nicht, dass Gott dir dazu rät. Er hat Gutes für uns im Sinn! Aber es mag einen inneren Grund für diese Stimme geben.

Frag doch mal diese innere Stimme, die dir rät, den Hund abzugeben, *wozu* du den Hund abgeben sollst. Was ist der Grund dahinter? Und lass es auch zu, wenn die Antwort darauf irgendwie "schräg" erscheint. Das könnte z.B. sein: "Mir darf es nicht gut gehen." "Sowas hab ich nicht verdient." "Was denken denn die Leute?" oder vielleicht was ganz anderes. Vielleicht kommst du dem so auf die Spur, warum da im Inneren etwas der Meinung ist, dass du den Hund besser abgibst. Und kannst dann daran anknüpfen und weiterdenken. z.B. "Warum darf es mir nicht gut gehen, was ist wenn es mir gut geht?" oder "Was hab ich denn verdient?" oder "warum ist es so wichtig, was die Leute denken?" Sei aber achtsam mit dir, solche Fragen können auch schnell aus dem Ruder laufen. Wenn du merkst, dass es dir zu viel wird, dann block es auch einfach wieder ab und stell dich auf das, was die anderen gesagt haben: Du darfst den Hund gern haben, wenn er dir guttut (und auch deinem Sohn guttut).

Liebe Grüße

Tineli

tineli antworten


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