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Auslagerung Thema Sprachenrede/Dienstgabe

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Deborah71
Themenstarter
Beiträge : 16282

Im Frauencafé war/ist Thema Pfingsten, Heiliger Geist, Sprachenrede persönlich und als Dienstgabe.

Kernfrage: Kann und wenn ja, wie  kann die Sprachenrede als Dienstgabe bei Christen, die aktuell ohne Gemeinde sind ausgeübt werden?

mmieks - Fragenpost im Café

Deborah71 - Alleine und doch nicht alleine

Das ist der Vorlauf für weiteren Austausch.

Jesus wirkt durch die Gabe des Heiligen Geistes und durch die Gaben des Heiligen Geistes. 

Wie sich das darstellen kann, oder auch nicht.... lasst uns was zusammentragen an Erfahrungen und Verständnis zur Praxis.

 

 

Anmerkung der Moderation vom 13.6.22:

als Moderatorin möchte ich darauf hinweisen, dass es hier nicht darum geht, ob es die Geistesgaben und hier im besonderen die Sprachenrede, gibt oder nicht. Es geht hier um deren Gebrauch als Nachfolger Christi. Dass das Thema umstritten ist, sollte uns allen klar sein. Ich werde nichts streichen, was bisher geschrieben wurde, möchte aber darum bitten fair miteinander umzugehen und die unterschiedlichen Herangehensweisen an biblische Texte nicht zu verurteilen

Antwort
58 Antworten
2 Antworten
Tagesschimmer
(@tagesschimmer)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 982
Veröffentlicht von: @deborah71 Kernfrage: Kann und wenn ja, wie  kann die Sprachenrede als Dienstgabe bei Christen, die aktuell ohne Gemeinde sind ausgeübt werden? … lasst uns was zusammentragen an Erfahrungen und Verständnis zur Praxis

„Ohne Gemeinde“ ist ein weites Feld. Bei mir sieht das so aus, dass ich eine Gemeinde suche, also ab und zu auch regelmäßig an Gottesdiensten teilnehme, das Gespräch suche und hoffe, dass man mich zu mehr einläd.

Ich bin in mehreren übergemeindlichen Gebets-Kreisen. Dort sind Christen, die auch die übergroße Vorsicht der etablierten Gemeinden bedauern und nun einfach irgendwie Gemeinschaften bilden. Dieses Geflecht wird irgendwann Gruppen hervorbringen, die die Gemeindezugehörigkeit nicht mehr nach Denominationen klar abgrenzen. Eine Ortsgemeinde besteht für mich aus verbindlichen Gruppen, die Jesus im Mittelpunkt haben und miteinander gut vernetzt sind. In der Vernetzung erlebe ich schon jetzt den Segen von Dienstgaben. 

Ich würde uns nicht als vorbildlich bezeichnen in der Ausübung geistlicher Gaben, aber es ist ein ehrliches Ausstrecken. Es geht immer wieder um eine vertrauensvolle Atmosphäre, die zulässt, die Gaben einzubringen und Korrektur zu üben. Fast alle sprechen für sich in Sprachen und alle suchen die Nähe und Leitung Gottes im Alltag. Ich denke, dass das ein guter Anfang ist, um eine Dienstgabe zu erkennen. Dabei merke ich, dass einige Christen sicherer im Umgang mit geistlichen Zeitpunkten, mit Reden, Hören, Sehen, Schweigen sind. Sie hatten immer Mentoren, von denen sie gefördert wurden. 

Meine Erfahrung ist also: Für sich allein kann und sollte man Grundlagen legen. In der Gemeinde sollte man Förderung erhalten. Dabei sollte im Fokus sein, was Gott dem Menschen gegeben hat, nicht was die Gemeinde gerade an Gaben zu brauchen scheint. Gaben, die schon per Definition zum Aufbau der Gemeinde gegeben werden, können sich außerhalb der Gemeinde nicht endgültig entfalten. Es braucht den weisen Aufbau des Schöpfers. 

tagesschimmer antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 16282

@tagesschimmer Herzlichen Dank für deinen erfreulichen Bericht.  Du bringst wesentliche Grundlagen für das Ausüben von Dienstgaben und welchen Weg man damit gehen kann, dass sie in eine gereifte Praxis kommen.

Ich habe Umgang damit in einer Gemeinde gelernt, die sehr sorgfältig auf korrekte Anwendung gelegt  und gleichzeitig Freiräume zum Lernen gegeben hat.

Das hat mir sehr geholfen, nach dem Crash mit einem Nachfolgeleiter, nicht unterzugehen, sondern ganz nah am HErrn weiterzugehen und mit reifen Geschwistern in Intervision zu bleiben.

Es ist sehr ermutigend für mich bei dir zu lesen, dass der Hunger nach den von Gott zugesagten und gegebenen Gaben im Land zunimmt und Gemeinschaft und Ausbildung gesucht wird.

deborah71 antworten
mmieks
 mmieks
Beiträge : 954

@deborah71 Ich bin auf das Thema gekommen, weil ich mich über Pfingsten mit den ersten Kapiteln der Apostelgeschichte beschäftigt habe, habe Bilder im Kopf aus der christlichen Kunst von der Ausgießung des Geistes über die Jünger und bin über den Begriff "Feuerzungen" gestolpert. Und dann eben die Fortsetzung, dass die Jünger "hinausgehen" und in verschiedenen Sprachen redeten - und verstanden wurden von den Fremden auf dem Platz. Auffallend für mich weiter: Es ist Lukas der Autor der Apostelgeschichte. Die Jünger selbst haben nie über diese Gabe gesprochen. Oder übersehe ich etwas?

Dann die erste Rede des Petrus. Verwandelt  zu einem begeisterten Zeugen. Waren die Jünger zu diesem Zeitpunkt eine Gemeinde? Ja, sie waren versammelt, aber Gemeinden wurden später aufgebaut und gegründet.

Auf der anderen Seite: man liest nur bei Paulus über die Sprachengabe, die er scheinbar in die Gemeinde verankert.

Soweit mal meine Gedanken dazu.

mmieks antworten
37 Antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 16282

@mmieks Was vor der Apostelgeschichte geschah:  die Tradition des Afikoman am Sederabend zu Pessach.

Ein Teil des Matzenbrotes wird im Haus versteckt. Und das Kind, das den Afikoman findet, bekommt an Schawuot (Pfingsten) ein Geschenk. Die Ansage Jesu, auf die Gabe des Vaters bis Pfingsten zu warten, war also nur logisch und nicht eine Sonderansage.

Neu war die Ansage von Kraft, um seine Zeugen zu sein.

Im Johannesevanglium ist berichtet, als Jesus vor der Himmelfahrt den Jüngern Heiligen Geist eingehaucht hat. Das spricht für das neue Leben, das Auferstehungsleben, das erst nach der Auferstehung möglich war. Das war eine Innenwirkung des Heiligen Geistes.

Zu Pfingsten kam dann eine Über-Tauchung (Johannes hatte ja bei Jesu Wassertaufe darauf hingewiesen, dass der nach ihm mit Heiligem Geist und Feuer taufen würde) mit dem Heiligen Geist und die zerteilten Zungen aus Feuer.

Du hast das sehr schön herausgearbeitet, dass das sichtbare Feuer sich dann auch in feuriger Predigt und Wirkung in den Hörern erkennen liess.

Petrus spricht später von derselben Gabe bei der Umkehr und Taufe im Heiligen Geist bei Kornelius.

Paulus baut dann im Korintherbrief die apostolische Lehre über die Geistesgaben und das Zusammenwirken des Leibes Christi, der Gemeinde, sehr ausführlich auf.

 

deborah71 antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3137

@mmieks 

Wir hatten in in der vorigen Woche in unserem Gesprächskreis das gleiche Thema. Es wurde dann sehr schnell klar, dass da kein Ereignis stattgefunden hat, das von außen buchstäblich über die Menschen gekommen ist und die Menschen plötzlich Worte und Sätze in fremden Sprachen sprechen konnten. Man kann es wohl so verstehen, dass die Anhänger Jesus, die sich versammelt hatten, aus ihrer Erstarrung erlöst waren und dann so "begeistert" reden konnten, dass jeder sie verstand.

Ich habe dieses Phänomen mal in Finnland erlebt, als ich einen ganzen Nachmittag mit einem alten Finnen zusammen war, der kein Wort deutsch sprach und ich so gut wie kein Finnisch. Wir haben uns trotz unverständlicher Vokabeln bestens verstanden.

Übrigens hatte mich immer irritiert, wieso die Leute ringsum meinten, dass die Jünger betrunken waren. Ich hab noch keinen Betrunkenen erlebt, der aufgrund seiner Trunkenheit plötzlich fremde Sprachen sprechen konnte. 

queequeg antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 16282

@queequeg Du meinst, Jesus hat den Jüngern die Unwahrheit gesagt und die Bibel würde Unwahres berichten?

Übrigens hatte mich immer irritiert, wieso die Leute ringsum meinten, dass die Jünger betrunken waren. Ich hab noch keinen Betrunkenen erlebt, der aufgrund seiner Trunkenheit plötzlich fremde Sprachen sprechen konnte.

Gute Irritation, dann bist du mit der Interpretation der Geschichte noch nicht fertig, da dir der göttliche Friede darüber fehlt.

Es ist nur natürlich, dass viele die Berichte aus dem geistlichen Raum in eine natürliche Erklärung herunterzuziehen versuchen, da es sehr herausfordernd ist aus gewohnten Denkmustern. Das gibt erstmal einen inneren Zusammenstoß von Gewohntem und Neuem.

 

deborah71 antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3137

@deborah71 

Ich meine, die Bibel berichtet etwas über innere Zusammenhänge und stellt keine Tagesprotokolle in den Raum.

Ansonsten verstehe ich Deinen Einwand nicht. Die Dazugekommenen haben gemutmaßt, dass die Jünger betrunken sind. Und das halte ich für Unsinn, weil kein Betrunkener fremde Sprachen spricht.

queequeg antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 16282

@queequeg Dein Gemeindebericht bewegt sich mMn im Bereich theologischer Auseinandersetzung und nicht im Bereich Nachfolge und Praxisanwendung. Das ist ein anderer Schwerpunkt.

deborah71 antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3137

@deborah71 

Oh, genau darum es sogar sehr zentral. Wenn es lediglich ein Tagesbericht wäre, dann könnte man den achselzuckend zur Kenntnis nehmen und sagen, "ja gut, da hat Gott/Jesus/Heiliger Geist was dolles gemacht". Und man könnte dann in falsch verstandener Nachfolge versuchen, das gleiche nachzumachen. 

Aber das Ergebnis unseres Abends war: Gott ist keiner, der geschlossene Türen - der Verzagtheit, Mutlosigkeit, Unverständnisse usw.- gewaltsam aufreißt, sondern einer, der eintritt, wenn ihm die Türe geöffnet wurde.

Nach unserer Erkenntnis ist eben genau das geschehen, dass die - durch die Ereignisse verwirrten und geängstigten - Jünger ihre Türen in eine Zukunft zu Gott und dem Lebens öffnen konnten. Sie konnten so aus ihrer Isolation austreten und dann unter den Menschen das so erzählen, dass es jeder verstand.

queequeg antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 16282

@queequeg Die Jünger waren etliche Tage im Gebet in der Erwartung d.h. mit einem offenen Herzen bzgl der Verheißung.

deborah71 antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

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@deborah71 

Ja, sag ich doch.

queequeg antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 16282

@queequeg War für mich nicht deutlich aus deinem Text.

Wenn du Geistesgaben und im besonderen die Sprachengabe und die Auslegungsgabe hättest, wie stellst du dir vor, wie du sie im Gottesdienst und privat einbringen würdest?

deborah71 antworten
mmieks
 mmieks
(@mmieks)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 954

@queequeg Die Jünger waren nicht betrunken, sondern "trunken" (hat in diesem Fall nichts mit Alkohol zu tun), das meint (vielleicht): ganz bei Gott, ganz bei sich, voll mit Glücksmomenten - um es in einer profanen Sprache zu sagen. Es hibt Momente zwischen Himmel und Erde, die nicht wirklich erklärbar, wohl aber erlebbar sind.

Ich habe z.B. eine Begegnung mit einem Holländer, wo mir hinten herum erzählt wurde, er ist seit Geburt taub, konnte allerdings spechen, weil er lernte, vom Mund abzulesen.

mmieks antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3137

@mmieks 

"Die Jünger waren nicht betrunken,..."

"Andere aber spotteten: Sie sind vom süßen Wein betrunken." Apg2,13

Solch eine Aussage ist Unsinn. Ist also die Frage, warum eine unsinnige Sachaussage hier steht. Ich denke, weil damit etwas ausgesagt und dokumentiert sein sollte.

queequeg antworten
mmieks
 mmieks
(@mmieks)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 954

@queequeg Weil gespottet und gemutmaßt wurde - stimmt das also mit der Trunkenheit?? Komische Logik.

Schaulustige halt.

mmieks antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3137

@mmieks 

Willst Du mich verstehen oder lieber doch nicht?

Ich habe nicht gesagt, dass Betrunkenheit stimmt. Ich habe gesagt, dass solch eine Äußerung/Vermutung purer Unsinn ist. Daraufhin hattest Du gesagt, dass gar keine Betrunkenheit gemeint ist - was der Text aber widerlegt.

 

queequeg antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 16282

@queequeg Die Spötter bezogen sich wahrscheinlich auf einen AT-Text, wo es um betrunkene Priester ging und brachten das mit der Sprachenrede in Verbindung. Ihr Ohr war durch das Vorurteil nicht offen und sie konnten das Lob Gottes nicht verstehen, wie die anderen.

deborah71 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17057

@queequeg

Hi qeequeg,

Wir hatten in in der vorigen Woche in unserem Gesprächskreis das gleiche Thema. Es wurde dann sehr schnell klar, dass da kein Ereignis stattgefunden hat, das von außen buchstäblich über die Menschen gekommen ist und die Menschen plötzlich Worte und Sätze in fremden Sprachen sprechen konnten

Darf ich fragen, was das für ein Gesprächskreis ist und ob die Bibel in dem Kreis ne gewissen Relevanz hat? Ich muss schon vermuten eher nicht, denn ich frage mich bei Deinem Beitrag, wie man Apostelgeschichte 2:

"1 Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle beieinander an einem Ort. 2 Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Sturm und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. 3 Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt und wie von Feuer, und setzten sich auf einen jeden von ihnen, 4 und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen zu reden eingab. 5 Es wohnten aber in Jerusalem Juden, die waren gottesfürchtige Männer aus allen Völkern unter dem Himmel. 6 Als nun dieses Brausen geschah, kam die Menge zusammen und wurde verstört, denn ein jeder hörte sie in seiner eigenen Sprache reden. 7 Sie entsetzten sich aber, verwunderten sich und sprachen: Siehe, sind nicht diese alle, die da reden, Galiläer? 8 Wie hören wir sie denn ein jeder in seiner Muttersprache? 9 Parther und Meder und Elamiter und die da wohnen in Mesopotamien, Judäa und Kappadozien, Pontus und der Provinz Asia, 10 Phrygien und Pamphylien, Ägypten und der Gegend von Kyrene in Libyen und Römer, die bei uns wohnen, 11 Juden und Proselyten, Kreter und Araber: Wir hören sie in unsern Sprachen die großen Taten Gottes verkünden. 12 Sie entsetzten sich aber alle und waren ratlos und sprachen einer zu dem andern: Was will das werden? 13 Andere aber hatten ihren Spott und sprachen: Sie sind voll süßen Weins."

so komplett ignorieren kann.

Ist ja schön, das Ihr da in Eurem Gesprächskreis Euch fein einig seid, aber Gottes Wort sagt das Gegenteil.

Gruss Trissi

tristesse antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3137

@tristesse 

Natürlich darfst Du alles fragen, aber ich glaube kaum, dass Dir meine Antwort gefallen wird.

Die Bibel hat in unserem Kreis nicht "ne gewisse", sondern eine zentrale Relevanz. Aber man kann die Bibel als Aneinanderreihung von Buchstaben, die Worte und Sätze ergeben, lesen, oder im Verständnis dessen, was sie sagen will.

Liest man in dieser Geschichte nur die Worte, ergeben sie kaum einen anderen Sinn, als damals etwas Erstaunliches passiert ist. 

Liest man sie als Beispiel dafür, wie Befreiung aus persönlichen und kollektiven Ängsten geschieht, ist sie nicht mehr Geschichte aus alten Tagen, sondern etwas, was hier und heute geschieht - wenn man es denn zulässt.

queequeg antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17057

@queequeg 

Natürlich darfst Du alles fragen, aber ich glaube kaum, dass Dir meine Antwort gefallen wird.

Richtig geraten. Tut sie nicht.

Die Frage, wie man Apostelgeschichte 2 in einem "Bibelrelevanten" Kreis so dermaßen ignorieren kann, hast Du nicht beantwortet und so kann ich, so leid es mir tut, mit Deiner Antwort rein gar nichts anfangen.

Aber gut muss ich auch nicht.

tristesse antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3137

@tristesse 

Tja, Du siehst eben nur die Buchstaben und hältst sie selbst für die Wirklichkeit. In unserem Kreis haben wir die Buchstaben als Arbeitsmaterial für eine Geschichte verstanden, die etwas sagen will. Und das, was sie für die Wirklichkeit heut sagen will, ist entscheidend.

Ich weiß, dass Du es mit Geschichten und Märchen nicht so hast und sie für Lügen hältst. Deshalb kannst Du sie dann auch die Tiefe Wahrheit nicht verstehen, die in ihren Worten zum Ausdruck kommen. Aber das ist Dein Problem, nicht meins.

queequeg antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17057

@queequeg 

Tja, Du siehst eben nur die Buchstaben und hältst sie selbst für die Wirklichkeit.

Wow.

Ich werde mich in einem christlichen Forum nicht dafür entschuldigen, dass ich Gottes Wort ernst nehme und glaube, was da steht.

Mehr hab ich dazu nicht zu sagen, denn das

Deshalb kannst Du sie dann auch die Tiefe Wahrheit nicht verstehen, die in ihren Worten zum Ausdruck kommen. Aber das ist Dein Problem, nicht meins.

ist eine absolute Unverschämtheit. Stell mich nicht als Dummchen da, das keine Ahnung von Gottes Wort hat. Das ist überheblich, ungerecht und lieblos.

tristesse antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3137

@tristesse 

Du nimmst Gottes Wort nicht ernst, wenn Du meinst, jedes einzelne Wort und jeden Punkt und jedes Komma als von Gott diktiert betrachten zu müssen.

Schön, dass wenigstens Du ja dann so ungemein liebevoll bist. Da stört dann auch nicht, dass Du nur Deine Meinung gelten lässt.

Ich denke, dass war es dann mal wieder mit unserem Austausch.

 

queequeg antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17057

@queequeg 

Schön, dass wenigstens Du ja dann so ungemein liebevoll bist. Da stört dann auch nicht, dass Du nur Deine Meinung gelten lässt.

Wo warst Du denn in Deiner Antwort "liebevoll"?

Immerhin behaupte ich nicht, dass Du die tiefe Wahrheit der Bibel nicht erfassen könntest. 

Ich denke, dass war es dann mal wieder mit unserem Austausch.

Du musst mir nicht antworten, nach wie vor ist das hier ja freiwillig. Aber ob ich Dir antworten will, musst Du dann schon mir überlassen.

tristesse antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 16282

@queequeg Weil du gerade Märchen erwähnst. Vertiefe dich doch mal in Schneeweißchen und Rosenrot und da besonders in das Verhalten und die Aussagen des Zwerges.

Er zeigt alle Muster aus  Joh 10, 10a   Der Dieb kommt um zu stehlen, zu würgen und umzubringen.

Was macht der Dieb?

Er stiehlt das Gold, die göttliche Inspiration aus Gottes Wort durch Gottes Geist und profaniert das Wort Gottes.

Er stiehlt die Perlen, die als apostolische Lehre verstanden werden können, gemäß der Grundlage des neuen Jerusalem in der Offenbarung.

Er stiehlt die Edelsteine, die Frucht und die Gaben des Geistes.

Bei seinem 4. Auftritt projiziert er seine Gottlosigkeit auf die Mädchen und will sie getötet wissen.

Dagegen die Sendung und der Empfang des Heiligen Geistes korrespondiert mit Joh 10, 10b (Jesus) Ich bin gekommen, dass sie Leben (zoe, ewiges Leben) haben und es überfliessend haben.

 

Wird Pfingsten auf eine profane Ebene herunterpsychologisiert und das Kommen, die Innewohnung und bleibende Gegenwart des Heiligen Geistes in einem Gläubigen negiert, dann kann man davon ausgehen, dass der Dieb sich in die Interpretation eingeschlichen hat.

 

deborah71 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15625

@deborah71 

Wird Pfingsten auf eine profane Ebene herunterpsychologisiert und das Kommen, die Innewohnung und bleibende Gegenwart des Heiligen Geistes in einem Gläubigen negiert, dann kann man davon ausgehen, dass der Dieb sich in die Interpretation eingeschlichen hat.

Das ist jetzt allerdings ein ziemliches Totschlagargument. Ich kenne diese Art der Argumentation ja auch in der Form, dass auf eine kritische Frage gerne mal geantwortet wird: "So hat ja auch der Teufel argumentiert: Sollte Gott gesagt haben, dass...!" - womit die kritische Frage quasi als "teuflische Einflüsterung" für unzulässig erklärt wird. Was natürlich sehr bequem ist - aber nicht weiter führt.

Daran erinnert mich jetzt auch deine Argumentation hier. Und das läuft ein wenig auf die Aussage hinaus: "Wenn es damals nichts Übernatürliches war, dann war es auch nichts wert!"

Korrigiere mich, wenn ich das falsch verstanden haben sollte.

 

 

lucan-7 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 16282

@lucan-7 Ja, das hast du falsch verstanden.

deborah71 antworten
mmieks
 mmieks
(@mmieks)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 954

Ich habe nicht so sehr das Problem,. dass die Bibel auf die profane Ebene heruntergeschraubt wird, wir sind ja profane Wesen uns nicht nur vergeistigte.

Für mich ist die Bibel Gottes Wort in Menschenwort. Die Autoren wussten zum Zeitpunkt ihrer Niederschrift. nicht, dass sie an der Bibel schreiben. Sie haben allerdings Adressaten, Motivation, zu erzählen, was sie mit Gott erlebt haben.

Gottes Wort im Menschenwort wird immer noch verkündet - ins Hier und Jetzt. Wird immer noch erlebt - im Hier und Jetzt. Und dieses Hier und Jetzt können auch ganz profane Orte sein. Geistes Gegenwart im Heute. Und darum glaube ich, dass die Apg nicht nur ein vergangenes Ereignis vist, sondern im Hier und Heute erfahrbar, erlebbar. Die Geschichte Gottes mit uns Menschen geht weiter. Christus ist das Alpha und das Omega. Und wird sind es, die heute Gottess Wort in Menschenwort verkünden: in Predigten, im Tun, wo Gottes Barmherzigkeit durchscheint,in der Lehre, im fürbittenden Gebet.

Ich erfahre dss Sprachenebet als Gottes unterstützung vor allem darin, wenn meine Sprachlosigkeit in verschiedenen Situationen in SEINE Hände lege.

 

 

 

 

 

 

 

mmieks antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3137

@deborah71 

Na ja, wenn man Muster sehen will, dann wird man sie auch erkennen. Aber auch wenn die Felsenformation in Utah aus der Höhe betrachtet wie der Kopf eines Indianerhäuptlings aussieht, er ist es nicht und jede Spekulation über irgendeine Kultur, die das geschaffen hat, ignoriert die Wirklichkeit.

Natürlich kann man das in diesem Märchen so sehen, wie Du geschrieben hast. Aber ich denke, es geht doch sehr am Märchen vorbei.

Zwar haben Märchen durchaus religiöse Bezüge, aber im Gegensatz zu religiöse Geschichten beleuchten sie nicht etwas von oben nach unten, sondern gerade umgekehrt von unten nach oben. MaW, es wird nicht erstmal ein Standard festgeschrieben und dann gefragt, ob sich der Mensch auch danach verhält. Es wird die Lebenssituation eines Menschen beschrieben und gefragt, wie sie zu verstehen ist.

Von da aus, vom Ende der Geschichte her, kann dann z.B. auch die Frage sein, ob es im Himmel anders ist oder sein wird.

queequeg antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 16282

@queequeg Der Einstiegspunkt des Threads war an Christen gerichtet, die die Gabe der Sprachenrede haben und wie sie diese im Bereich der Dienstgabe einsetzen.

Es geht hier sehr off topic in deiner Schiene.  Mir wäre es lieb, wenn wir zum Ausgangsthema zurückkehren könnten.

deborah71 antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3137

@deborah71 

Ja, dann binden wir den Sack jetzt zu.

queequeg antworten
Kintsugi
(@kintsugi)
Beigetreten : Vor 5 Monaten

Beiträge : 244

@deborah71 Das ist ein sehr interessantes Thema übrigens: Welche christlichen Züge finden sich in den Märchen? Ich weiss, dass Christa Meves sich damit beschäftigt.

Kennst Du noch andere Autorinnen oder Autoren? 

kintsugi antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3137

@kintsugi 

z.B.

Nossrat Peseschkian

Verena Kast

Eugen Drewermann

 

queequeg antworten
Kintsugi
(@kintsugi)
Beigetreten : Vor 5 Monaten

Beiträge : 244

@queequeg Danke! 
Als ich die Frage abschickte, fiel mir auch noch Drewermann ein. Kast ist mir auch ein Begriff, über Peseschkian werde ich jetzt mal lesen, ihn kannte ich noch nicht.

kintsugi antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 16282

@kintsugi In meinem Bücherschrank steht noch Siegfried Fritsch, Märchen und Sagen. Er hat wieder einen anderen Ansatz, als ich den heute erwähnt habe.

Ich bin neulich auf den christlichen Ansatz gekommen bzgl von Gott hören, wie möchte er durch ein Märchen oder ein Gedicht, mit welchem Schwerpunkt daraus und welcher Ermutigung jemanden aufbauen und unterstützen.

Gott kennt das Herz der Person und weiß was sie gerade braucht. Daher können sich die Schwerpunkte jedesmal anders lagern und die empfangenen Eindrücke variieren.

Um im Threadthema zu bleiben: über eine Zeit der persönlichen Sprachenrede kann man leichter zur Ruhe kommen und besser von Gott hören.

deborah71 antworten
Kintsugi
(@kintsugi)
Beigetreten : Vor 5 Monaten

Beiträge : 244

@deborah71 Danke!

Zu Fritsch habe ich jetzt auf die Schnelle gefunden, dass sein Buch a) schon älter ist und er b) wohl eine eher kritische Sicht hat (zumindest in Hinblick auf Grausamkeiten usw. für Kinder). 

Ansonsten kann ich Dir inhaltlich zustimmen. Gott spricht ermutigend durch viele Dinge, Menschen, Geschöpfe, Namen, Texte, Gedichte… Manchmal spürt man es gleich, manchmal geht es einem aber auch erst hinterher auf, wenn man nochmal über das Erlebte nachdenkt.

kintsugi antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 16282

@kintsugi Ja, das Buch ist älter. Die Vorrede zum Thema war interessant, unter welchen Aspekten er sie einteilt, z.B. religiöse Inhalte, historische Inhalte....

Und ich stimme mit Fritsch überein, dass ich diese Art Märchen nicht für Kinder geeignet halte.

Hättest du Lust, einen eigenen Thread über Märchen und Deutungen aufzumachen. Dann könnte sich  auch Queeqeg mit seinen Erfahrungen dort einbringen.

deborah71 antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3137

@deborah71 

Ich hab in Kunst & Kultur das Thema "Kinder brauchen Märchen reingestellt

queequeg antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 16282

@queequeg super....

deborah71 antworten
Channuschka-Mod
Moderator
(@channuschka-mod)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 139

@queequeg vielleicht hat man sie auch deshalb für betrunken gehalten, weil man die fremde Sprache nicht verstand und wusste, dass die meisten der Jünger nur Aramäisch konnten. 

Und außer Griechisch hätte das Umfeld vermutlich keine der Sprachen erkannt. 

channuschka-mod antworten


lhoovpee
Beiträge : 2240

@deborah71 

Die Frage bei Geistesgaben ist für mich immer: Wie kann die Gabe Frucht bringen. Und wenn eine Person die Zungenrede für sich allein ausübt, kann auch nur die Person selbst die Frage beantworten, ob es ihr etwas bringt oder nicht.

Die Forderung nach Auslegung ist ja im direkten Kontext zu sehen, dass die Gottesdienste in der Gemeinde ungeordnet waren (siehe Korinther). Leute haben vor sich her geplappert und niemand konnte damit etwas anfangen. Also ganz anders als es beim Pfingstwunder war. So etwas ist Fruchtlos und gehört nicht in den Gottesdienst. In den eigenen vier Wände sieht das ja ganz anders aus. Wenn das Sprachgebet auch ohne Auslegung einem selbst Frucht bringt, dann ist das gut und sollte ausgelebt werden. Wenn man gern eine Auslegung hätte, muss man wohl oder übel auf die Suche nach einen Menschen gehen, der das Gebet versteht. Wenn einem das Sprachgebet ohne Auslegung keine Frucht bringt, kann man es auch sein lassen. Wenn es einen sogar dadurch schlecht geht, würde ich es erst recht sein lassen. Dann ist es wohl nicht Gottes Sinn. 

lhoovpee antworten
1 Antwort
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 16282

@lhoovpee Frucht bringen, ist ein gutes Stichwort.

Seit 1992 bin ich u.a. in der persönlichen Sprachenrede und in der Dienstgabe unterwegs.

Zu deinem ersten Abschnitt möchte ich noch differenzieren:

persönlich - für sich ist unabhängig vom Ort. Es kann zu Hause sein, auf dem Fahrrad unterwegs zu Erledigungen oder Freizeitfahrten, still in einem Gottesdienst... der Schwerpunkt ist: für sich, Geheimnisse redend mit Gott > Frucht: Stärkung, persönliche Veränderung zum Positiven, sich besser auf Gott ausrichten können zum Hören ......

Dienstgabe - Fürbitte unabhängig vom Ort  Es kann zu Hause sein, auf dem Fahrrad unterwegs zu Erledigungen oder Freizeitfahrten, still in einem Gottesdienst, auf Reisen in Auto, Bus, Bahn, Schiff, Flugzeug ... Frucht: wird einem manchmal später in den Nachrichten gezeigt, aber nicht immer

Dienstgabe - Missionsfeld unabhängig vom Basis-Ort  Reden in einer nicht erlernten exisitierenden Fremdsprache

Dienstgabe - Gemeindegottesdienst mit Auslegung und Prüfung durch die Gemeinde;

Dienstgabe - Gemeindegottesdienst Lobpreis. Gott versteht sowieso und antwortet durch stärkere Gegenwart mit nachfolgenden Wirkungen. Darunter wäre dann auch Input für Heilungsfreisetzung zu erwarten.

Das sind so einige Anwendungen, die mir bislang begegnet sind und die in der Schrift hie und da aufblitzen in der Apg und den Briefen. Ich denke nicht, dass meine Aufzählung erschöpfend ist.

 

 

 

deborah71 antworten
Queequeg
Beiträge : 3137
Veröffentlicht von: @deborah71

War für mich nicht deutlich aus deinem Text

Wenn sich Menschen in einer verzweifelten Lebenslage befinden, wird jeder Versuch, sich selbst aus dem Sumpf zu ziehen scheitern. Es hilft nur ein Vertrauen in die Zukunft, für das es im Moment noch überhaupt keine Begründung gibt. Das kriegt man aber nicht alleine im stillen Kämmerchen hin, dafür braucht man die Gemeinschaft anderer, die in ebensolcher Lage sind. Das war die Situation der Jünger.

In dieser Situation konnten sie ihre Türen - der Hoffnung und des Vertrauens - so weit öffnen, dass da auch was durchkam und Hoffnung und Vertrauen stärkte. 

queequeg antworten
2 Antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 16282

@queequeg Du redest jetzt vom ersten Pfingsten und der Versammlung der Jünger?

Diese Frage von mir  an dich steht oben noch herum:

Wenn du Geistesgaben und im besonderen die Sprachengabe und die Auslegungsgabe hättest, wie stellst du dir vor, wie du sie im Gottesdienst und privat einbringen würdest?

deborah71 antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3137

@deborah71 

Diese Frage kann ich nicht beantworten, weil ich nicht glaube, dass es spezielle Gaben gibt, die nur manche Menschen haben, andere aber nicht.

Ansonsten gilt für alles, was ich irgendwo einbringen könnte, ob es hilft oder schadet.

queequeg antworten


billy-shears
Beiträge : 1513
Veröffentlicht von: @deborah71

Kann und wenn ja, wie  kann die Sprachenrede als Dienstgabe bei Christen, die aktuell ohne Gemeinde sind ausgeübt werden?

Als Dienst eigentlich überhaupt nicht. Ein Dienst ist immer ein Dienst an anderen, an einer Gemeinschaft. Sonst wäre es kein Dienst.

Beim Sprachengebet wird ja auch  unterschieden zwischen dem als Dienst und dem als persönliches Gebet (1Kor 14,2-4).

billy-shears antworten
1 Antwort
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 16282

@billy-shears Da führe ich den Bereich der Fürbitte ins Feld. Auch wenn ich gerade keine Ortsgemeinde besuche, so ist der Dienst der prophetischen Fürbitte nicht aufgehoben. Der Dienst am weltweiten Leib Christi läuft ja weiter.

deborah71 antworten
Queequeg
Beiträge : 3137
Veröffentlicht von: @lucan-7

"Wenn es damals nichts Übernatürliches war, dann war es auch nichts wert!"

Ich weiß nicht, ob Deborah das so gemeint hat. Aber es gibt ja tatsächlich Glaubensrichtungen, die mit merkwürdigem Vokabular eine Sphäre des Guten = Himmelreich von einer Sphäre des Schlechten = "Welt", "Fleisch" trennen wollen. Dass das Übernatürliche vielleicht im Natürlichen verborgen ist, kommt da gar nicht in Betracht.

queequeg antworten
4 Antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 16282

@queequeg Nein, anders. Geistliches mit Natürlichem erklären zu wollen, geht nicht. Natürliches kann nur natürlich erklärt werden, Geistliches nur geistlich.

deborah71 antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3137

@deborah71 

Damit ist man natürlich raus aus jeder Überprüfbarkeit. Man erklärt etwas flugs zu Geistlichem und jeder, der nach nachvollziehbaren Grundlagen fragt, steht vor einem schwarzen Loch.

Aber lassen wir es. Wir wollten hier nicht weitermachen.

queequeg antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 16282

@queequeg Nein, nicht jeder.  Sprachenrede und Auslegung soll in der Gemeinde geprüft werden und das passiert anhand der Schrift, denn der Heilige Geist widerspricht nicht der Schrift - und es geschieht durch den Frieden Christi  oder die Störung des inneren Friedens  im Geist eines geistgetauften Christen vom Heiligen Geist bestätigt oder abgelehnt. Und darüber wird dann gesprochen. Weitere Prüfpunkte: gibt die Auslegung Gott die Ehre oder zieht sie sich ein Mensch an? Welche Frucht entsteht aus der Sprachenrede mit Auslegung: Ermutigung, Überführung von Sünde, Richtungsweisung....

So. Das war noch wichtig. 😇 

deborah71 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17057

@queequeg

Ich weiß ja nicht, in was für eine Gemeinde du gehst, aber bei uns ist es nicht üblich, dass Leute ihre Privatoffenbarungen vom heiligen Geist ungeprüft unter die Leute bringen dürfen. 

Natürlich könnte man das in den Kleingruppen vereinzelt versuchen, aber selbst da sitzen meist mündige Christen, die wahr von falsch unterscheiden können. Solang sie eine Bibel zur Hand haben, aber dafür muß man natürlich auch deren Autorität anerkennen. 

Damit fahren wir als charismatische Gemeinde schon 40 Jahre ziemlich gut. 

 

 

tristesse antworten


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