Beten als hätte man es schon empfangen
Hallo zusammen!
Das Thema hab ich ja schon in der Überschrift benannt. Die Frage ist: wie macht ihr das?
Wie betet man als hätte man das schon worum man bittet?
🤔?
Fühlst Du Dich vor dem Essen schon satt?
Bist Du beim Loslaufen schon angekommen?
Fühlst Du Dich vor dem Essen schon satt?
Bist Du beim Loslaufen schon angekommen?
Nette Analogien 🙂
Aber ist ja nicht meine Idee…
Markus 11,24
Lutherbibel 2017
Darum sage ich euch: Alles, was ihr betet und bittet, glaubt nur, dass ihr’s empfangt, so wird’s euch zuteilwerden
Einheitsübersetzung 2016
Darum sage ich euch: Alles, worum ihr betet und bittet - glaubt nur, dass ihr es schon erhalten habt, dann wird es euch zuteil.
Das ist eine sehr gute Frage.
Matthäus 21, 22 Und alles, was ihr bittet im Gebet: so ihr glaubt, werdet ihr’s empfangen.
Mk 11,24 Darum sage ich euch: Alles, was ihr betet und bittet, glaubt nur, dass ihr’s empfangt (empfangen habt), so wird’s euch zuteilwerden.
Als ersten Eindruck denke ich an die GeistesGabe des Glaubens: da landet eine Gewissheit im Herzen, dass Gott einem etwas Bestimmtes geben will. Jeglicher äußere Anschein spricht dagegen. Aber die Gewissheit bleibt, auch wenn gefühlte 1000 Leute einem das ausreden wollen. Man sieht noch nichts und es dauert. Da gilt es im Glauben zu bleiben, dass es Wirklichkeit wird. Festhalten, bis es eintrifft.
Ist wie ne Schwangerschaft. Man weiß, dass man schwanger ist, aber man sieht noch nichts, noch nicht mal Übelkeit, der Bauch rundet sich erst spät. Es dauert.... bis dann das Kind in der Geburt sichtbar wird.
Abgesehen davon, dass es einen Unterschied macht, ob man denn nun beten soll, als hätte man es schon oder man nur nicht daran zweifeln soll, dass man es bekommt, ist das Bild einer Schwangerschaft ein hilfreiches Bild. Danke!
Aber vielleicht sollen beide Übersetzungen einfach nur heissen: der Glaube, dass man das auch bekommt, macht es erst möglich.
Gerne.
Eine Beispielgeschichte: https://www.evangeliums.net/gleichnisse/gleichnis_die_gabe_des_glaubens.html
Und Georg Müller mit dem Waisenhaus hatte ähnliches erlebt.
Ich erlebe es etliche Nummern kleiner, aber nicht weniger hilfreich. Bei den Bibelstellen steht davor ja das Hinwegheben des Berges. Unser damaliger Lobpreisleiter hatte ein Lied dazu geschrieben: Sprich zu dem Berg deiner Schwierigkeiten....
Das hatte mich sehr angesprochen und daraus hat sich dann mein Glaube bzgl Berge entwickelt: In Jesu Namen, Berg hebe dich ins Meer und gib die Lösung frei.
Und das passiert dann auch in relativ kurzer Zeit.
Oder wenn ich was verlegt habe: Vater, bitte bringe Entschwundenes wieder hervor.
Passiert auch nach relativ kurzer Zeit. Gerade erst vor zwei,drei Tagen. Ich hatte meine Vernähnadel für Stricksachen gesucht. Sie konnte nicht weit sein, weil ich sie immer auf denselben Platz lege. Aber ich fand und fand sie nicht. Dann viel mir etwas Reflektierendes unter der Laptopkante auf. Da war sie. Sie hatte sich neulich am Airpodscase magnetisiert und klebte nun unter dem PC. 😀
Das ist eine nette Geschichte hinter dem link 🙂
Ja, das wird jetzt spannend…ich weiss zwar schon lange um diesen Vers, aber erst letztens ist mir aufgefallen, dass ich nicht weiss wie man das anstellt…denn man bittet ja immer um etwas, das man nicht hat…sonst würde man ja nicht darum bitten, sondern dafür danken…und man kann ja deshalb schlecht so tun, als hätte man es schon, wo man doch darum bittet, weil man es nicht hat.
Aber es ist in dieser Spannung drin…noch nicht da und doch schon da.
Es erinnert mich auch an die Geschichte von dem römischen Hauptmann, der überhaupt keine Zweifel hatte, dass Jesus auch ohne vor Ort zu sein seinen Knecht heilen konnte, da er der Herr der Welt war und deshalb auch Befehlsgewalt über alles in der Welt hatte.
Erstaunlich, was Glauben alles bewirken kann!
Es gibt Analogien im therapeutischen Bereich, z.B. bei dem Autogenen Training. Um es durchführen zu können, müsste man eigentlich schon vor Beginn in einer ziemlich ausgeglichenen Verfassung sein, die man ja mit dem AT erst erreichen will.
Die Lösung des Problems: Man positioniert sich im Gefühl von sich selbst so, als wäre man schon in diesem Ruhezustand. Man "leiht" sich sozusagen einen kleinen Betrag, der die Türe öffnet.
Die Lösung des Problems: Man positioniert sich im Gefühl von sich selbst so, als wäre man schon in diesem Ruhezustand. Man "leiht" sich sozusagen einen kleinen Betrag, der die Türe öffnet.
Ja, verstehe. Das hört sich gut an.
Ich kenne das unter der Fragestellung: Wenn Sie morgens aufwachen und eine Fee hätte über Nacht alle Ihre Wünsche erfüllt, woran würden Sie das morgens erkennen können?
Dann muss man sich auch in einen Zustand reinversetzen, der sich ganz anders anfühlt wie der momentane.
"Danke, dass du mir dabei hilfst." - fällt mir als erstes ein bei meinen Bitten.
Mir fällt auch ein, dass ich in einer bestimmten Situation für zwei liebe Menschen so beten sollte, als wäre es schon geschehen. Das war eine "Anweisung" unmittelbar vor meinem Gebet. Ich tat dies. Er hatte einen Plan. Später sah ich seinen Plan, oder eher das Ergebnis. 🙂
Mir fällt auch ein, dass ich in einer bestimmten Situation für zwei liebe Menschen so beten sollte, als wäre es schon geschehen.
Cool, dass die Erinnerung daran, wie du beten sollst,als Anweisung mit dazu kam!
Ja, das war auch eindrücklich: "Bete, als wäre es schon so!"
Wenn du diese Bibelstelle betest, dann glaube, dass du empfangen hast
und Danke Jesus schon für das was Du erbeten hast.
Denn wir sehen nicht auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare.
Halte im Glauben an deiner Bitte fest. Ich glaube es, weil du
es lieber Herr Jesus in Deinem Wort sagst. Du sagst es und ich nehme es im Glauben an
und Danke Dir dafür.
Ich habe es. Weil Du mich als dein Kind segnen willst. Danke. Amen
Ja, das habe ich mich früher auch schon gefragt. Manche Esoteriker begründen darauf Positives Denken (Affirmationen als Wunscherfüllung). Das ist meiner Meinung nach nicht damit gemeint, weil Beten für mich Beziehung bedeutet und kein Wünschen (hat auch gebraucht). Ich lese es eher so wie Petrus auf dem Wasser. Das Beten hält uns auf der Oberfläche, wenn wir auf Jesus schauen. Wir sollen im Glauben beten. So wie Thomas haben manche von uns schon die Wunden gesehen - kurz und doch, da war was...vielleicht keine Beweise, aber es festigt unseren Glauben. Daran sollen wir denken. Wir sollen mit Gottvertrauen beten. Nicht weil Wünsche dadurch sicherer erfüllt werden. Das glaube ich nicht! Sondern weil Beten dadurch das bewirkt was damit gemeint ist. In Kontakt treten. Also mit Blick nach vorne und nicht aufs Wasser, sodass wir einsinken...