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Das Gleichnis von der Einladung zum Hochzeitsfest

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Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Matthäus 22, 1 - 14
.....Als der König eintrat um zu sehen wer an dem Mahl teilnahm, bemerkte er einen, der kein Festgewand anhatte. ´´Mein Freund´´
sagte er zu ihm. ´´Wie bist du ohne Festgewand hier hereingekommen?´´Der Mann wusste darauf nichts zu antworten.
Da befahl der König seinen Dienern ,, Bindet ihm Hände und Füße und werft ihn in die Finsternis hinaus, dorthin wo es nichts gibt als lautes Jammern und angstvolles Zittern und Beben.
Denn viele sind gerufen, aber nur wenige auserwählt.

Wer ist dieser Mann.....?

Antwort
17 Antworten
poimen.a
Beiträge : 673
Veröffentlicht von: @massacha

Wer ist dieser Mann.....?

Ich !

hg poimen

poimen-a antworten


Erz
 Erz
Beiträge : 50

Gott und Mensch
Hallo Massacha,

Weise Menschen suchen Antworten auf die Fragen unseres Herrn. Schön, dass Du suchst.

Die Antwort liegt im Gewand. Der König fragt extra nach dieser Kleidung.
Warum fällt das auf? Weil die Anderen ein Gewand tragen, welches für die Gegenwart des Königs geeignet ist.

Wenn Du liest, findest Du immer wieder wieder den Hinweis auf das Waschen unserer Schuld im Blut von Jesus. Dieses Waschen macht unser Gewand weiß.

Einer ohne Reinigung durch Jesus fällt beim Vater mit seinem schmutzigen Leben = Erscheinung deutlich auf.
Außer seiner Kleidung stellt ihn noch etwas anderes vor dem König bloß: er kann auf die Frage nicht antworten, er hat keine Erklärung. Weil er keine Legitimation* durch die Gemeinschaft mit Jesus hat. Er muss stumm bleiben.

*Das Festmahl mitnehmen, die Vorteile: ja. Aber gereinigt neben den Gereinigten sitzen? Nein - denn das hätte ein Bekenntnis zu Jesus erfordert und Konsequenzen in unserer Welt gehabt.

Der König kann und will aber keinen Schmutz in seiner Nähe dulden. Und doch spricht er den Mann zunächst als Freund an! Seine Liebe geht bis zu diesem Punkt. Wunderbar.
Weil dieser Mann die Vergebung durch Jesus nicht wollte (und er damit keinerlei Antwort auf die Frage seines Schöpfers hat), endet damit die Gegenwart beim Schöpfer.

Das ist der Mann. Fern von Jesus und damit fern von Gott.

Schöne Grüße
Erz

erz antworten
3 Antworten
joe390
(@joe390)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 465
Veröffentlicht von: @erz

Weil dieser Mann die Vergebung durch Jesus nicht wollte...

So jemand kommt eigentlich gar nicht erst zum Hochzeitsfest - sondern hat einen Acker gekauft, den er besehen muss, oder irgend etwas anderes vermeintlich Wichtigeres zu tun, um mal ein anderes Gleichnis heranzuziehen. Oder lehnt Jesus gleich rundheraus ab. Wer also ist der, der sich sehr wohl zum Hochzeitsmahl aufmacht und dem Ruf offenbar ja irgendwie glaubt, aber doch nicht dazugehört?

joe390 antworten
Erz
 Erz
(@erz)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 50

Hallo joe390,

die Antwort liegt im Gewand. Und seiner Sprachlosigkeit.

Beides löst sich beim Lesen der Schriften. (Das ist als Ermutigung gemeint, genau das zu tun.)

Schöne Grüße
Erz

erz antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Ich denke eher das die Diener die ein zweiters mal ausgesandt waren eindeutig verkündeten. Jeder konnte es hören. Die Botschaft des Evangeliums. Viele zählten sich zu den Sohn des Königs.
Ich denke das jeder der sich entschließt zu diesen Fest zu gehen, sagt das er an das Evangelium glaubt. Für sich selbst bekennt er sich schon zum Sohn.
Sonst würde er nicht hingehen. Ich glaube eher das dieser Mann sehr von sich Überzeugt war dazuzugehören, dass er nichts zu Antworten wusste, als er Feststellte doch nicht dazuzugehören.
Glaubst du nicht das wenn Christus in der Herrlichkeit seiner Vaters kommt genauso sein wird. Viele fühlen sich bestätigt zum Sohn zu gehören. Doch am Ende stehen sie ohne Gewand da...

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tristesse
Beiträge : 16837

Rhetorische Frage.

Veröffentlicht von: @massacha

Wer ist dieser Mann.....?

Du wirst es uns mit Sicherheit wissen lassen.

tristesse antworten


Plueschmors
Beiträge : 3741
Veröffentlicht von: @massacha

Wer ist dieser Mann.....?

...geht hinaus auf die Straßen und ladet zur Hochzeit ein, wen ihr findet. Und die Knechte gingen auf die Straßen hinaus und brachten zusammen, wen sie fanden, Böse und Gute; und die Tische wurden alle voll.

Eingeladen sind zunächst einmal alle Heiden, Böse und Gute. Die Guten sind innerlich wie äußerlich geschmückt zur Ehre des Gastgebers. Die Bösen wenigstens äußerlich, einer aber weder noch...

Ist wie im echten Leben. Du lädst zur Hochzeit ein. Deine Freunde freuen sich mit, sind reich geschmückt zu deiner Ehre. Dann die Angehörigen, die halt eingeladen worden sind, weil sie auch - wenn auch entfernt - dazugehören. Die freuen sich aufs Essen und Trinken, dich selbst kennen sie gar nicht näher und wollen es dabei auch belassen. Um des Anstands willen sind aber auch sie gut gekleidet, weil sich das ja nun einmal so gehört zu einer Hochzeit.

Einer aber ist da, der dich weder kennt noch gut gekleidet ist. Es ist ihm auch egal. Er steht einfach da in Alltagsklamotten, in denen er allein sich wohlfühlt:

Freund, wie bist du hier hereingekommen und hast doch kein hochzeitliches Gewand an? Er aber verstummte.

Verstummen... Wie der nackte Kaiser aus dem Märchen, der zuvor dachte, er wäre mit kostbarstem Tuch bekleidet: "Er hat ja gar nichts an!"... Scham...

Hat er sich verlaufen? Nein, er sitzt mit uns in der Kirchenbank. Singt mit uns und betet, sogar am Lautesten, aber das Wort perlt an ihm ab wie an einer Ente das Wasser und will dennoch Christ und gläubig genannt sein zu seinem Vorteil. Zu Hause spottet er durch sein ganzes Wesen des Evangeliums und Gottes und will dennoch das schönste Wesen sein auf dem Fest. Tatsächlich fehlt ihm aber das rechte Gewand, nämlich der Glaube, der allein zum Fest berechtigt:

Da sprach der König zu seinen Dienern: Bindet ihm die Hände und Füße und werft ihn in die Finsternis hinaus! Da wird Heulen und Zähneklappern sein.

plueschmors antworten
Yaeli
Beiträge : 307

Ich finde es hier ja sehr wichtig, den Text mal im Zusammenhang zu lesen:
https://www.bibleserver.com/LUT.ELB.Ne%C3%9C/Matth%C3%A4us22%2C1-14

Die zuerst geladenen Gäste, also diejenigen, die dem König nahe standen, seine Freunde, Familie .....etc.
diese Gäste lehnten die Einladung ab.
Dann schickte der König andere Knechte heraus. Diese wurden verspottet und getötet (von den vermeindlichen Freunden?)

.... und dann erst kommen wir zu dem ich Eingangspost zitierten Textabschnitt. Da werden nämlich alle die eingeladen, die sozusagen "auf der Straße lebten" ... alle, denen die Knechte begegneten.

In dem Gleichnis wird die unpassende Kleidung als Grund für die Verwerfung genannt.

Ich würde hier eher die Frage stellen: wie hätte dieser Gast denn an die passende Kleidung herankommen sollen?

Außerdem zu den Knechten ... wieso haben sie diesen Mann eingeladen, wenn er unpassend war? Was war denn nun so unpassend an ihm? Hat der König denn auch den Knechten den Auftrag gegeben, auf die Kleidung zu achten, bevor sie die Einladung aussprechen? Waren denn nicht wirklich alle eingeladen, denen die Knechte auf den Straßen begegneten?

Ich habe keine Antworten auf diese Fragen .... sehe diese Antworten aber auch nicht gegeben, wenn man damit den Mann identifiziert, der so unpassend war, dass der König ihn rausgeworfen und verdammt hat.

Vielleicht findet hier ja jemand noch zusätzlich zu meinen Fragen Antworten (?)

Nachtrag vom 31.07.2021 1453
Ergänzende Fragen: wer waren die ersten geladenen Gäste, wer die zweiten, wer die Knechte, bei der ersten Einladung, dann die bei der zweiten Einladung, die getötet wurden ?

yaeli antworten
2 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Die ersten Gäste sind Israel und die Juden. Doch sie lehnten die diener (VON GOTT berufene Evangelisten) ab und verfolgen/verfolgten sie.

Dann sendet der König die diener außerhalb des Umkreises. Zu Gabelungen und Straßenecken. Dorthin wo sie ursprünglich nich hinsollten. Das sind die heidnischen Völker.

Beim zweiten aussenden dürfen wir das Details des Königs nicht vergessen. Er sagte geht zu den Bösen und guten. Jedem wird es gepredigt. Viele sagen das sie glauben und fühlen sich eingeladen.
auch dieser Mann....

Alle gehen hin. Wenn das Fest stattfindet ( Das ist wenn Jesus wiederkommt) und alle im Saal versammelt sind wird offenbar wer wircklich berufener Christ ist und wer nicht. Denn es sind schließlich ALLE da die guten als auch die bösen. ( Schafe vom Vater der Wahrheit und die Böcke vom Vater der Lüge)

Das Gewand haben jedoch nur die Schafe. Die Böcke sehen dies nicht. Sie sind von ihrer Art Überzeugt bis der König ihr gesamtes Weltbild erschüttert und offenbart das alles was sie bisher lebten nicht der richtigen Wahrheit entsprach. Ich glaube darauf würde in diesem Moment keiner eine Antwort finden.

Anonymous antworten
Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1322
Veröffentlicht von: @yaeli

Ich würde hier eher die Frage stellen: wie hätte dieser Gast denn an die passende Kleidung herankommen sollen?

Veröffentlicht von: @yaeli

In dem Gleichnis wird die unpassende Kleidung als Grund für die Verwerfung genannt.

Der Eingeladene erhielt das Gewand mit der Einladung. Wer es nicht annahm, lehnte die Einladung zur Hochzeitsfeier ab. Dem, der dann später doch teilnehmen wollte, wurde es verwehrt, wenn er das entsprechende Gewand nicht trug.

Jesus vergleicht dieses Gewand mit der Gerechtigkeit, die wir vor Gott haben, wenn wir die Erlösung angenommen haben und zur Hochzeitsfeier eingeladen sind.

LG.
Clay

clay antworten


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