Eine Armee ohne Kam...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Eine Armee ohne Kampf


Praktiker
Themenstarter
Beiträge : 465

Hallo

Im Augenblick richtet die ganze Welt ihren Blick auf die Ukraine .
Ich will das nicht verherrlichen . Aber die Ukrainer kämpfen für ihr Land und ihre Freiheit mit einer Selbstaufopferung wie ich sie bisher noch nicht gesehen habe .

Krieg ist das Grundübel von uns Menschen .
Wir dürfen da nicht mit Steine werfen , weil wir eigentlich genauso brutal mit Rußland und anderen Staaten verfahren sind wie jetzt Putin .
Wir hatten die selbe Ideologie des Untermenschen und eines Feindbildes . Nur hatten wir nicht die selbe Feuerkraft wie jetzt die russische Armee , wodurch ihre Brutalität noch stärker und schneller zu Tage tritt . Allerdings waren es 3 Mio. Soldaten mit denen wir in einer Art Anfangsblitzkrieg in Rußland ohne Kriegserklärung einmarschiert sind .

Wir sind aufgerufen , einen Kampf zu kämpfen .
Welchen ?
Eph. 6 ; 12
Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen , sondern mit Mächtigen und Gewaltigen , mit den Herren der Welt , die über diese Finsternis herrschen , und mit den bösen Geistern unter dem Himmel . Luther 2017

Gott hat uns zu diesem Kampf zugerüstet .
Was tut Gott mit jemand , der diesen Kampf nicht kämpfen will ?
Nichts !!
In meine Augen ist das das schlimmste , wenn Gott nichts mehr tut .

Er wird diese Armee auflösen und in kleine Einheiten zusammenfassen , die kämpfen wollen .
Die bereit sind füreinander zu kämpfen , wie die Ukrainer bereit sind für ihre Familie und Vaterland zu kämpfen .

Die diesen Kampf als unnötig ansehen , was wird mit denen ?
Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Erkenntnis .
Wofür sollte ich Gott fürchten weil er mich liebt ?!
In diesem logischen Kreis braucht man nicht zu kämpfen .
Diejenigen sehen keine Notwendigkeit zu kämpfen .

Gruß

Praktiker

Antwort
4 Antworten
paramaribo1954
Beiträge : 512
Veröffentlicht von: @praktiker

Im Augenblick richtet die ganze Welt ihren Blick auf die Ukraine .
Ich will das nicht verherrlichen . Aber die Ukrainer kämpfen für ihr Land und ihre Freiheit mit einer Selbstaufopferung wie ich sie bisher noch nicht gesehen habe .

...können wir ja auch nicht, weil wir noch nie an einem Krieg beteiligt waren, bzw. Kämpfen mußten....

Veröffentlicht von: @praktiker

Krieg ist das Grundübel von uns Menschen .
Wir dürfen da nicht mit Steine werfen , weil wir eigentlich genauso brutal mit Rußland und anderen Staaten verfahren sind wie jetzt Putin .
Wir hatten die selbe Ideologie des Untermenschen und eines Feindbildes . Nur hatten wir nicht die selbe Feuerkraft wie jetzt die russische Armee , wodurch ihre Brutalität noch stärker und schneller zu Tage tritt . Allerdings waren es 3 Mio. Soldaten mit denen wir in einer Art Anfangsblitzkrieg in Rußland ohne Kriegserklärung einmarschiert sind .

Mir persönlich ist das eun bischen zu viel "Wir!"
Das ist jetzt 82 Jahre her und darum denke ich, dass man da mit dem "Wir" etwas vorsicht zurückhaltender umgehen sollte!

Krieg ist ein Übel, aber sicher nicht das Grundüber der Menschen!
Ich persönlich fühle mich zu keinem Kampf aufgerufen.
Weder von Gott oder Jesus, den Heiligen Geist oder die Bibel.

Obwohl es, wie du ja zitierst hast, ist im Epheser 6 ; 12 schon von diesem besonderen K

Veröffentlicht von: @praktiker

Die diesen Kampf als unnötig ansehen , was wird mit denen ?
Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Erkenntnis .
Wofür sollte ich Gott fürchten weil er mich liebt ?!
In diesem logischen Kreis braucht man nicht zu kämpfen .
Diejenigen sehen keine Notwendigkeit zu kämpfen .

Ich auch nicht.

Liebe Grüße
paramaribo1954

paramaribo1954 antworten
1 Antwort
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 9 Monaten

Beiträge : 465

Hallo paramaribo1954

Ich würde Dir zustimmen , wenn ich nicht einen Unterschied sehen würde .
Vor dem "Kampfgebet" und nachher .
Hätte dieser Kampf keine positive Wirkung , warum sollte ich dann beten ? Es gibt einige Beispiele in der Bibel , wo Jesus gegen "die Mächte der Finsternis" und Dämonen vorgegangen ist . Er hat es immer zum Wohl der Menschen gemacht . Wir werden aufgefordert das gleiche zu tun . Außerdem ist es ein Zeichen für das Reich Gottes .

Gruß

Praktiker

praktiker antworten


Orangsaya
Beiträge : 2931
Veröffentlicht von: @praktiker

Im Augenblick richtet die ganze Welt ihren Blick auf die Ukraine .

Wenn wundert es. Es ist ja nicht nur ein Krieg vor der Haustür, sondern ein Krieg, der ganz leicht auf uns übergreifen kann und dann hätten wir den III Weltkrieg.

Veröffentlicht von: @praktiker

Ich will das nicht verherrlichen . Aber die Ukrainer kämpfen für ihr Land und ihre Freiheit mit einer Selbstaufopferung wie ich sie bisher noch nicht gesehen habe .

Vor ungefähr zwanzig Jahren habe ich eine Ukrainerin mitbekommen. Sie war die Partnerin von einem Neffen. Bei uns, unter den Geschwistern ist es üblich geworden, dass die Partner der Nichten und Neffen ein und ausgehen können, als seien es Angehörige. Egal, wie alt und was daraus wird.
Die Ukrainerin war Studentin mit einem Stipendium vom Staat. Wenn man nicht ins Land zurückgeht, ist es möglich, aber es wird, wegen der Vorleistungen teuer. Ich habe sie, wie auch sonst, als einen Ultrapatrioten erlebt.
Einige Beispiele.
Sie erzählt, dass sie in die ukrainische Kirche eingetreten ist. Auf die Frage warum: "Weil ich Ukrainerin bin."
Auf die Frage glaubst du auch an die Inhalte der Kirche. "Ja"
Warum: "Weil ich Ukrainerin bin."
Die Beziehung ging noch in Deutschland auseinander. Warum? Weil sie Ukrainerin ist. Für sie gab es nur ein Weg. Er kommt als Ehemann mit in die Ukraine und lebt ukrainisch. Das wollte er nicht.
Gut aber auch so, habe ich Ukrainer immer als ultrapatriotisch wahrgenommen, wenn es um das Land ging.
Das sieht man auch am Bild der Flüchtlinge. Zum überragenden Teil, sind es sehr junge Frauen mit Kleinkindern. Jugendliche und Alte, gibt es auch, aber eher wenig. Geschützt wird nur das, was man als besonders schutzwürdig hält. Der überragende Rest, bleibt im Land und macht sich nützlich. Die Mutter von einer der Frauen, ist in der Ukraine geblieben. Was macht sie, sie macht sich zur Versorgung in der Küche nützlich, um die Menschen zu versorgen. Sie will nicht ins sicherer Hamburg. Das erzählte die Tochter nach dem Konzert in Berlin. Die Mutter müsste über 80 Jahre sein und hat wohl die meiste Zeit in der USSR gelebt.

Veröffentlicht von: @praktiker

rieg ist das Grundübel von uns Menschen .

Beim ersten durchlesen stimmte ich zu. Das ist auch nicht falsch. Für richtiger halte ich aber. Krieg ist ein Symptom, welches sich aus eines der Grundübel ergibt.

Veröffentlicht von: @praktiker

Wir dürfen da nicht mit Steine werfen , weil wir eigentlich genauso brutal mit Rußland und anderen Staaten verfahren sind wie jetzt Putin .
Wir hatten die selbe Ideologie des Untermenschen und eines Feindbildes .

Das ist etwas, was mich als Deutschen bewegt. Die Deutschfreundlichkeit der Ukrainer finde ich erstaunlich. Heute suchen viele Ukrainer in Deutschland Schutz. Allerdings wollen bislang die meisten zurück und bleiben im Osten.
Die Deutschen haben im 3. Reich den Krieg gegen die Sowjetunion erlebt, sondern der Kriegsgrund der ihnen nur durch den Kanal von Goebbels zugänglich war, war ein Präventivkrieg. Die Untermenschen kamen mit dem Stocken des Krieges hinzu. Es ist ein unterschied, ob man den Krieg in der Rückblende sieht, oder im momentanen Verlauf der Vergangenheit. Wobei die Rückblende der Wahrheit näher ist.

Veröffentlicht von: @praktiker

Allerdings waren es 3 Mio. Soldaten mit denen wir in einer Art Anfangsblitzkrieg in Rußland ohne Kriegserklärung einmarschiert sind .

Deutschland war damals übergeschnappt. Auf den Zwangsfrieden den Deutschland mit wirtschaftlicher Not als Erniedrigung erlebten, folgte bis 1939 einen Wohlfühlnationalismus. Darauf folgte ein verlogener Verteidigungskrieg. Der anfängliche Erfolg führte die Deutschen in einen Wahn. (Der grandoste Feldherr aller Zeiten, usw. ) Man war nach der Demütigung wieder wer. … Das führte Deutschland in ein unvergleichbar moralisches Desaster Abgesehen von den Menschenleben, die vernichtet wurden.

Veröffentlicht von: @praktiker

Wir sind aufgerufen , einen Kampf zu kämpfen .
Welchen ?
Eph. 6 ; 12
Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen , sondern mit Mächtigen und Gewaltigen , mit den Herren der Welt , die über diese Finsternis herrschen , und mit den bösen Geistern unter dem Himmel . Luther 2017

Luther benutzte zwar irrtümlicherweise ein Tintenfass, aber in der Bibelstelle geht es doch um was ganz anderes, oder?

Veröffentlicht von: @praktiker

Gott hat uns zu diesem Kampf zugerüstet .
Was tut Gott mit jemand , der diesen Kampf nicht kämpfen will ?
Nichts !!
In meine Augen ist das das schlimmste , wenn Gott nichts mehr tut .

Vielleicht handelt er anders, als wir erwarten. Was tat Gott als der große Tsunami kam. Ich bin kein Fatalist. Zumindest bin ich es nicht absolut.

Veröffentlicht von: @praktiker

Er wird diese Armee auflösen und in kleine Einheiten zusammenfassen , die kämpfen wollen .

Es kann sein, dass ich dich falsch verstanden habe, aber das zur Waffenrüstung Gottes die Christen zu kleinen Gruppen zerspalten werden, finde ich nicht in der Bibel. Eher warnt die Bibel davor.

Veröffentlicht von: @praktiker

Die bereit sind füreinander zu kämpfen , wie die Ukrainer bereit sind für ihre Familie und Vaterland zu kämpfen .

Das ist auch die wahrscheinlich einzige Überlebensstrategie der Ukraine. Sie nennen es Partisanenkrieg. Wir sprechen eher vom Guerillakrieg. Putin dachte wohl, er wird mit Applaus uns weißem Lacken empfangen. Er, oder seine Armee wurde mit Widerstand und blau gelben Lacken empfangen.

Den Russen wünsche ich, dass sie sich vor sich selbst befreien und einen freiheitlichen, demokratischen, sozialen Staat aufbauen. Das halte ich vom Status Quo her allerdings für unwahrscheinlich. Die Russischen Bürger würde aber davon profitieren und der Weltfriede wäre sicherer.

Im Moment können wir schon glücklich sein, wenn ein dauerhafter Waffenstillstand erreicht wird. Ob das bereits in diesem Jahr eintreffen wird. Ich weiß es nicht, meine Glaskugel ist im Moment im Urlaub. Es ist aber in meinen Augen, die einzige Möglichkeit, die kriegerische Auseinandersetzung still zu legen und ein Übergreifen auf den Rest der Welt zu verhindern.

orangsaya antworten
1 Antwort
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 9 Monaten

Beiträge : 465

Hallo Orangsya

Vor meine Augen entsteht ein seltsames Bild , je länger ich Deinen Text gelesen habe .

Du bist wie ein Angler , der einen Köder auswirft , und wartet das Gott zuschnappt , anbeißt . Den Gott mußt Du mir dann zeigen .

Leider ist es laut Bibel aber genau anders herum .
Gott gibt ein Wort und Du schnappst zu , wenn Du willst .

Ergo . Ihr wartet beide auf einander bis ihr "schwarz" werdet .
Jeder mit seiner Angel und Köder .

Uns ist ein gewisser Nationalstolz abhanden gekommen .
Aber ich denke , sie haben mittlerweile erkannt wer zu ihnen steht was ja auch ein Erfolg ist .

Gruß

Praktiker

praktiker antworten
Teilen: