Eine fiktive Geschi...
 
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Eine fiktive Geschichte


Praktiker
Themenstarter
Beiträge : 420

Hallo 

Heute habe ich mal meinen kreativen Tag und schreibe die Geschichte eines Mannes nieder , wie ich sie mir vorstelle . Angelehnt an Erfahrungen anderer und eigener . 

Dieser Mann hatte keine glückliche Kindheit , obwohl äußerlich alles in Ordnung schien . Er war depressiv und egoistisch .

Nach Abi und Bundeswehr kam der erste Schritt ins eigene Leben . Uni , gerade so weit weg von Zuhause , das er jedes Wochenende zurück konnte . Er hatte das Glück eine Studentenverbindung zu finden und eine Bude direkt neben der Uni .

Sein innerer Zustand wurde aber immer instabiler so das er sich entschloß , seinem Leben ein Ende zu setzen . In diesem Moment schrie er zu dem unbekannten Gott . Zuhause war er mit seiner Oma jeden Sonntag in die Kirche gegangen , aber Gott , Fehlanzeige .

Naja , er machte keinen Selbstmord . Stattdessen traf er zufällig einen alten Herrn . Der lud ihn ein in den Hauskreis . Was viel wichtiger war , er machte einen "Evangelisten" , der auch Student an der Uni war , auf ihn aufmerksam . Der kannte ihn schon vor dem ersten Zusammentreffen , und sprach mit ihm das Übergabegebet .

Kurze Zeit später kam der "Evangelist" und führte diesen Mann in die charismatische Gemeinde ein . Der Mann fühlte sich sofort wohl und wurde aktives Mitglied der Gemeinde . Dabei kam das Studium etwas "unter die Räder" . Der Mann wuchs im Glauben und lernte sich in der Führung Gottes zu bewegen . Anstatt aber dabei mehr in die Gemeinde integriert zu werden entwickelte sich die Situation genau in die andere Richtung . Man entfremdete sich . Der Mann war sich sicher das richtige zu tun und es kam zu einem Bruch .

Als es dazu kam bekam der Mann 2 Botschaften . Einen Traum und von einem Mann der sich dessen gar nicht bewußt war , was er da sagte . Er würde einmal der Pastor der Gemeinde werden , die ihn gerade entlassen hatte .

Wieder zu Hause mußte er erstmal einen Beruf ergreifen . Ein langer und harter Weg . Besonders weil er bei sich Schwächen erkannt hatte , die ihm das Leben nicht leichter machten . Er erkannte sich selbst und seine Umwelt durch die Nachfolge "in Jesus" . Das Wichtigste war , das er selbst verändert wurde . 

Da Kirche immer globaler wurde schaute er sich God Tv an . Da fiel ihm ein Prediger auf , und er stellte eine Parallele fest zu dem , was er als seinen zukünftigen Weg ansah . Ab da blieb dieser Prediger beständig Teil seines Lebens . Er war allerdings schockiert über den Werdegang desjenigen . Aber Gott sagte beständig : "Der ist es ..." 

Diese Geschichte geschah in einem Zeitraum von knapp 60 Jahren . Heute leben beide in großer Freundschaft zusammen und erfüllen gemeinsam ihren Auftrag .

Wer jetzt anfängt zurück zu schauen und sieht wo Gott Weichen gestellt hat erkennt vielleicht , in welche Richtung das Leben noch laufen könnte .

Gruß

Praktiker

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28 Antworten
poimen.a
Beiträge : 774

@praktiker Ich empfinde Dein Geschichte "traurig"...

Was soll nun werden?

 

hg poimen

poimen-a antworten
5 Antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 7 Monaten

Beiträge : 420

@poimen-a Ich empfinde sie genauso . So wie wenn einer alleine lange Zeit durch die Wüste geht . Vielleicht gibt es eine Art Happy End und er findet Freunde .

Gruß

Praktiker

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poimen.a
(@poimen-a)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 774

@praktiker Alleine durch die Wüste zu gehen halte ich für ungut. Das Volk Israel hatte eine Wolkensäule bei Tag und eine Feuersäule bei Nacht. Somit waren sie nicht "alleine" - und das "happy end" (die Ankunft im "verheissenen Land") war letztendlich das versprochene und erreichbare Ziel. (auch wenn da der "Kampf" erst los ging).

Letztendlich ist Gottes Beistand von zentraler Bedeutung auf unserem Weg, wie die Geschichte zeigt.

 

hg poimen

poimen-a antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17190

@praktiker 

Vom Neuen Testament her gedacht, gehört der Mann der Geschichte zur Braut Christi und kann damit unter die weibliche Anrede fallen.

Es gibt einen wunderschönen Wüstenvers:

Hosea 2, 16 Darum: Siehe, ich werde sie (ihn) locken und sie(ihn) in die Wüste führen und ihr(ihm) zu Herzen reden.

und die weiteren Verse sprechen von erneuerter Beziehung mit dem größten Freund aller Freunde, der auch in der Wüste gegenwärtig ist und den Weg zu Freundschaften  bereitet.

deborah71 antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 7 Monaten

Beiträge : 420

@deborah71 Die Wüste hat den Vorteil , das es dort außer Gott fast nichts gibt . Erinnert mich an Mose . Seine 40 Jahre außerhalb seines Volkes . Als Fremder in einem fremden Land . Oder die 40 Jahre die Israel durch die Wüste ging , aber trotzdem , obwohl sie völlig von Gott abhängig waren , Gott keinen Gefallen an ihnen hatte . Ich denke die meisten starben in der Wüste - mal abgesehen von der neuen Generation .

Gruß

Praktiker

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Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17190

@praktiker 

Das ist auch eine eindrückliche Wüstengeschichte.

In der einen Geschichte ist  Murren in der anderen  Hinhören, meine ich.

deborah71 antworten


Tagesschimmer
Beiträge : 1029
Veröffentlicht von: @praktiker

Heute leben beide in großer Freundschaft zusammen und erfüllen gemeinsam ihren Auftrag .

Das finde ich sehr schön. Warum ist es für andere traurig? Ich wollte, ich könnte von mir so glatt sagen, ich erfülle den Auftrag Gottes und das auch noch in einer großen Freundschaft. 

tagesschimmer antworten
1 Antwort
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 7 Monaten

Beiträge : 420

@tagesschimmer Traurig waren die fast 30 Jahre davor die er allein ging . Für mich kein gutes Zeichen . Als ob niemand ihn so unterstützen wollte , wie Gott es wollte . Die Hilfe kommt vom Herrn . Ich interpretiere das so , das Menschen dem anderen die Hilfe weitergeben , die Gott ihm durch sie geben will .

Gruß

Praktiker

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tristesse
Beiträge : 17493

Mich lässt diese Geschichte irgendwie ratlos zurück.

Gibt es dazu noch ne Auflösung, was Du damit tatsächlich sagen wolltest?

tristesse antworten
12 Antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 7 Monaten

Beiträge : 420

@tristesse Der Vorteil einer fiktiven Geschichte ist , ich kenne die Teile die sich wirklich ereignet haben und ereignen , das ich sie hier nicht als Realität deklarieren muß . So eine Geschichte ist "neutral" , und damit eher zu diskutieren .

Gruß

Praktiker

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tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17493

@praktiker

Wie gesagt, ohne ne kleine Marschrichtung wohin es gehen soll, hab ich keine Ahnung was man da diskutieren sollte. 

tristesse antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 7 Monaten

Beiträge : 420

@tristesse In medias res . Gehen wir an den Schmerzpunkt . Was denkst Du , was Gott gerne von Dir hätte ? Das ist eine Vorgehensweise die ich von ihm kenne . Von mir möchte er gerne eine heilige Kompromißloskeit . Ich bin selbst erstaunt das er mir meinen freien Willen läßt und wirklich bittet .

In einem charismatischen Gottesdienst , ich hatte gerade in Angst ein Wort gebracht , kam prompt die Antwort : " Er will nicht meine Werke , er will mich ." Was das praktisch bedeutet erschließt sich mir erst jetzt nach langer Zeit .

Die fiktive Geschichte handelt von einem Mann , der den Preis der Nachfolge erlebt hat .

Gruß

Praktiker

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tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17493

@praktiker 

Von mir möchte er gerne eine heilige Kompromißloskeit

Von wem möchte er das nicht? Das ist die Essenz von "Folge mir nach", "Wer mir nachfolgen will, nehme sein Kreuz auf sich." und ich glaube nicht, dass dieser Ruf nur einzelnen zuteil wird. Klar, wenn man nicht fragt, bekommt man auch keinen Auftrag, aber so überraschend und einzigartig ist das nun wirklich nicht 😉 

" Er will nicht meine Werke , er will mich ."

Und das ist ebenso für jeden Christen gültig, nicht nur für eine kleine Gruppe. Ich finde es gut, dass Gott zu Dir spricht, das nimmt nicht jeder so in Anspruch oder fragt danach und dann bleiben diese Erkenntnisse halt verborgen.

Die fiktive Geschichte handelt von einem Mann , der den Preis der Nachfolge erlebt hat .

Für mich klingt die Geschichte eher nach einem Mann, der lange an seinem Ruf vorbei gelebt hat.

tristesse antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 7 Monaten

Beiträge : 420

@tristesse Warum gibt es in der Bibel so wenige Menschen , die "durch Gott" so in den Vordergrund getreten sind ? Wenn doch VIELE das "wissen" !

Gruß

Praktiker

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neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 12362

@praktiker 

Warum gibt es in der Bibel keine Kochrezepte? Klar, weil keine aufgeschrieben wurden. Nicht, weil es keine gab oder nicht gekocht wurde ... 🙄  Dieses Argument ist so daneben ...

neubaugoere antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 7 Monaten

Beiträge : 420

@neubaugoere Für Liebe gibt es ein Rezept in der Bibel .

Gruß

Praktiker

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neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 12362

@praktiker 

Es gibt vor allem DEN, der liebt und das auch noch unendlich ... 😉

neubaugoere antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17493

@praktiker

Die Bibel ist voll von Menschen, die Gott mit allem was sie hatten konsequent nachgefolgt sind. Jedenfalls in meiner 😉 man fällt in jedem Buch förmlich drüber. 

Ich frag mich gerade eher, warum du meinst ne Privatoffenbarung zu brauchen, wo doch alles, was du wissen musst, in Matthäus 5 steht. 

tristesse antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 7 Monaten

Beiträge : 420

@tristesse Die Seligpreisungen ...

Ich kann hier keine Prozentzahlen anbringen , wieviel den schmalen Weg gehen - nicht glauben als statische Haltung - und wie viele den Breiten .... Man kommt jedenfalls dahin , wo man hingeht .

Da gibt es eine versuchten Handel zwichen einem Mann Gottes und Gott . Gott will die Stadt zerstören . Der Mann feilscht . Wenn doch 100 Gerechte in der Stadt sind , und landet am Schluß bei 5 ( ? ) Gerechten um die Stadt zu retten . Ab und zu blitzt es mehr im Nebensatz auf , wie viele nachher noch "durchkommen" . Z. B. die Frauen mit und ohne Öl etc. ..

Gruß

Praktiker

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tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17493

@praktiker 

Ich kann hier keine Prozentzahlen anbringen , wieviel den schmalen Weg gehen - nicht glauben als statische Haltung - und wie viele den Breiten .... Man kommt jedenfalls dahin , wo man hingeht .

Darum ging es mir nicht. 

Es ging mir darum, dass Du behauptet hast, 

Warum gibt es in der Bibel so wenige Menschen , die "durch Gott" so in den Vordergrund getreten sind ? Wenn doch VIELE das "wissen" !

und ich Dir widersprochen hab, weil die Bibel voll von Menschen ist, die Gott gebraucht hat, weil sie ihm aus tiefstem Herzen nachgefolgt sind. Natürlich weißt Du keine Prozentzahlen, das kann niemand wissen. Aber ich hab den Eindruck Du willst Dich hier als etwas ganz Besonderes hinstellen, als einen Auserwählten unter vielen. Dabei ist konsequente Nachfolge ein ganz normales Indiz für einen hingegeben Christen. Und da muss man auch nicht mit dem Finger auf Ninive zeigen. 

tristesse antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 7 Monaten

Beiträge : 420

@tristesse

Wenig kann man auch in Prozentzahlen ausdrücken . Viele , ich weis nicht . Über den Gesamtzeitraum der Bibel hin gerechnet sehe ich es eher als wenige an . Ich weis , das es niemand hilft , wenn ich behaupte es gäbe nie viele die auf Gottes Stimme gehört haben . Es sind nach meiner Schätzung relativ viele in Deutschland die Wiedergeboren sind . Ist die Voraussetzung um die Möglichkeit zu haben , HIER in das Reich Gottes zu gelangen - laut Bibel . Manche haben noch eine besondere geistl. Zurüstung . 

Mit das Abschreckenste , was ich in der Bibel lese , sind die Voraussetzungen der Nachfolge .

Ich weis nicht warum sie so hart sind , in meinen Augen . Aber Jesus fordert keine Nachfolge . Er sagt : "Wer mir nachfolgen will .."

Vielleicht sehen wir mehr die Bemühungen der Nachfolge , die wir dem anderen anrechnen . Dann gibt es "viele" die das tun . Ob sie damit die Anforderungen der Nachfolge erfüllen die Jesus haben will steht auf einem anderen Blatt .

Gruß

Praktiker

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Meriadoc
Beiträge : 294

@praktiker 

Irgendwie christlich Klischeebehaftet. Wenn man sich Filme und Dramen auf BibelTV anguggt ist es kein Unterschied.

m. 

meriadoc antworten
1 Antwort
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 7 Monaten

Beiträge : 420

@meriadoc Naja , vergleicht man die bekannten Männer und Frauen Gottes in der Bibel , erkennt man immer ein gleiches Grundschema . Sie taten das , was der Herr ihnen sagte . Nicht mehr und nicht weniger .

Gruß

Praktiker

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neubaugoere
Beiträge : 12362

@praktiker  |  Da fällt mir noch der hier ein:

Erdachtes mag zu denken geben. - Doch nur Erlebtes kann beleben.

Es hat schon seinen Grund, dass wir Zeugen sein sollen ... Zeugnis geben ...

😉 Versuch's mal! Ich fänd's toll. 🙂

neubaugoere antworten
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Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 7 Monaten

Beiträge : 420

@neubaugoere Denke nie gedacht zu haben . Denn beim Denken der Gedanken kommt Dir sonst noch ein Gedanke , das das Denken der Gedanken ein gedankenloses Denken ist .

Unser Verstand - ich will es nicht verallgemeinern , der , der sich dabei angesprochen fühlt - jedenfalls meiner hat so seine Eigenheiten . Er ist jedenfalls sehr schnell "Himmelhoch jauchzend" und dann schnell wieder zu "Tode betrübt" . Bin froh , das mein Geist dagegen hält sonst würde ich ein Armutszeugnis ablegen .

Gruß

Praktiker

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neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 12362

@praktiker 

Es ist das eine, die Menschen durch Erdachtes zum Nachdenken anzuregen. Es ist aber etwas anderes, zurückzutreten, um sie durch Zeugnis zum Leben zu führen.

Gruß
neubaugoere

neubaugoere antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 7 Monaten

Beiträge : 420

@neubaugoere Schwierig . Im Allgemeinen hast Du Recht . Manche erkennen und sehen unsere Frucht und "hängen dann vielleicht am Angelhaken" . Andere reagieren auf das Wort - Aussaat .

Am Anfang habe ich mich an Menschen gehängt wegen meiner Hilflosigkeit . Das Wort war nicht so wichtig . Je mehr ich gewachsen bin im Glauben umso unabhängiger wurde ich und schaute nicht mehr so sehr auf Menschen um ihnen zu folgen .

Gruß

Praktiker

praktiker antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 12362

@praktiker 

Es ist Gottes Sache, Gottes Welt, Gottes Zeit, Gottes Plan, Gottes Idee ... und Gott lässt doch tatsächlich mit sich reden. Aber das nur am Rande.

Ich kann mich keiner Leistung meinerseits rühmen, aber ich kann mich des Herrn rühmen, der mich unter seine Fittiche nahm und mich entwickelt. Was ich bin, bin ich durch ihn. Was ich noch nicht bin, hat er im Blick und im Griff. Und ich darf dankbar annehmen. Gelobt sei der Name des Herrn.

neubaugoere antworten


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