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Geistlicher Long Covid

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Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Hallo liebe Mitgeschwister,

"Long Covid" hat sich in der Medizin als Begriff etabliert, der beschreibt, dass eine Corona Erkrankung trotz Genesung gesundheitlich noch beeinträchtigend ist.

Ich erlebe gerade bei mir, dass die lange Corona Zeit mit mir als Christin etwas gemacht hat, was ich als "Spätfolgen" zunehmend erkenne.

18 Monate hab ich Abend für Abend isoliert auf der Couch verbracht. Es gab wenig Kontakte und auch wenn ich als systemrelevant in meinem Job jeden Tag vor die Tür musste, blieb alles andere liegen: persönliche Kontakte, Gottesdienst vor Ort, Hauskreis, Ausflüge... das alles war nicht mehr möglich und so sass ich zuhause und beschäftigte mich selbst.

Jetzt bin ich geimpft und versuche, den gewohnten Alltag wieder aufzunehmen, aber alles, was ich bisher wie selbstverständlich gemacht hab, nervt mich nun und wird zu einer Hürde. Ich muss Termine wahrnehmen, meine Freunde treffen, in der Gemeinde meine Aufgaben erledigen (nicht wirklich zeitaufwändig und kompliziert), wieder "da" sein, dabei würde ich am liebsten auf dem Sofa sitzen bleiben.

Ich hab die Freude an meinem früheren Leben verloren, hätte die aber gern zurück.

Wie macht Ihr das? Wie findet Ihr in die Post-Corona-Zeit zurück? Was hat Euch geholfen? Auch geistlich, wie motiviert Euch der Heilige Geist, wieder ins Reich Gottes einzusteigen?

Freu mich über eine konstruktiven Austausch und möchte auch ganz bewußt bitten, dass sich hier Nichtchristen raushalten, das ist ein Problem, was eine geistliche Komponente hat und da denke ich brauch ich keine "allgemeinen" Ratschläge.

Falles jemand so gar nicht lassen kann, kann er mir gern eine PN schicken.

Danke!

Antwort
28 Antworten
Neubaugöre
Beiträge : 11780

Die Macht der Gewohnheit.
Ja, ging mir ähnlich - ich hatte mich schon dran gewöhnt, Couchpotato zu sein. 😉

Für mich gilt: Nach der Pandemie ist NICHT dasselbe wie vor der Pandemie (auch wenn wir noch nicht von einem "nach" sprechen können).

Ich habe besonders das Gebet meiner Geschwister in Anspruch genommen, auch immer in der Hoffnung, dass jemand von ihnen etwas von Gott dazu bekommt. Auch "klare Ansagen" meiner Geschwister haben mir geholfen (wie genau klar die waren, möchte ich hier nicht wiedergeben). Was es nun genau war, kann ich dir auch nicht sagen, aber eben so viel, dass es mit den Gebeten zusammengehängt haben muss, denn ich bin eines Morgens aufgewacht und da war eben alles anders. Ich hatte wieder mehr Energie, mehr Lust auf Leben ...

Gott selbst hat mir einen Spiegel vorgehalten, in dem ich erkennen durfte. Mich erkennen. Das war einmal kurz zum Schlucken sozusagen, dann verstand ich auch im Zusammenhang und seither geht es mit anderer Energie sozusagen voran. Ich bin ein anderer Mensch, tät ich gern sagen, weil ich so vorher nicht dachte, fühlte oder verstand. Ich gehe heute Dinge viel direkter an als noch vor einem halben oder einem Jahr, einige gehe ich überhaupt an, vor denen ich mich vorher noch "gedrückt" hätte. Da ist kaum mehr eine Spur von Scheu oder sowas. Vielleicht hat das weniger mit "geistlichem Long Covid" zu tun als mehr damit, dass mich Gott DURCH diese Pandemie verändert hat, d.h. er hat sie genutzt zu meiner Zurüstung.

Anders als bei dir hatte ich keine Arbeit "vor der Tür", gerade die blieb mir verwehrt sozusagen. Kontakte hatte ich so gut wie keine. Ein paar Telefonate von Geschwistern, anfänglich auch Videogespräche mit Geschwistern deutschlandweit. Ich war enttäuscht von allem, meinem Hauskreis, meiner Gemeinde ... aber ich sah auch nur mich (Ego), ich hatte keinen Blick mehr für andere. - Um eine andere Formulierung vorsichtig zu benutzen: "Es" drückte mich ins Sofa. Ich konnte mich zu nichts mehr aufraffen, erst recht nicht zu Dingen, die viele gemeinhin für sich selbst tun. Darin war ich vorher schon nicht soooo gut.

Ich glaube, das hat Gott sozusagen repariert (auch). Ich könnt's nicht so haargenau sagen, aber bisher stellt es sich so ungefähr so dar. Was ich noch feststelle und worüber ich staune: Ich bin so erstaunlich "klar" im Kopf und "gehe nach vorne", was ich vorher nicht so wirklich tat.

Segen dir.
Lieben Gruß

neubaugoere antworten
1 Antwort
Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Hallo,
danke für die Antwort erst mal.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Für mich gilt: Nach der Pandemie ist NICHT dasselbe wie vor der Pandemie (auch wenn wir noch nicht von einem "nach" sprechen können).

Da ist was dran. Vielleicht sollte ich mir eher Gedanken machen, was mir jetzt wichtig ist als an das, was mir früher wichtig war?

Veröffentlicht von: @neubaugoere

. Vielleicht hat das weniger mit "geistlichem Long Covid" zu tun als mehr damit, dass mich Gott DURCH diese Pandemie verändert hat, d.h. er hat sie genutzt zu meiner Zurüstung.

Ja gut, geistliche Veränderung hab ich auch erlebt, auch positive. Aber das Drumherum, was eher ungeistlich ist wie Termine machen oder mich verabreden ist mühsam. Ich vermisse auch ein wenig die Ruhe und Stille.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Es" drückte mich ins Sofa. Ich konnte mich zu nichts mehr aufraffen, erst recht nicht zu Dingen, die viele gemeinhin für sich selbst tun. Darin war ich vorher schon nicht soooo gut.

Damit hab ich jetzt zum Glück weniger Probleme gehabt.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Segen dir.
Lieben Gruß

Danke Dir auch.

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Herbstrose
Beiträge : 14193

Ich finde es schade dass das bei dir so gelaufen ist.

Meine Gemeinde war sehr umtriebig. Wir wurden über alle Entwicklungen per Email auf dem Laufenden gehalten. Es gab Online-Angebote. Wir hatten nach dem Online-Gottesdienst noch die Möglichkeit zu virtuellen Kaffeekränzchen. Die Hauskreise fanden statt. Persönliche Treffen im kleineren Rahmen waren ebenfalls möglich. Die Gemeindeleitung war jederzeit ansprechbar.

Wir haben sogar - als das möglich war - Fahrradausflüge oder Wanderungen in kleinen Gruppen organisiert.

Und ja, wir alle haben die Gottesdienste vor Ort sehr vermisst.

Ich wünsche dir, dass du die neue Bequemlichkeit überwinden und die Gemeinde wieder vor Ort erleben kannst.

herbstrose antworten
12 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hallo.

Veröffentlicht von: @herbstrose

Meine Gemeinde war sehr umtriebig. Wir wurden über alle Entwicklungen per Email auf dem Laufenden gehalten. Es gab Online-Angebote. Wir hatten nach dem Online-Gottesdienst noch die Möglichkeit zu virtuellen Kaffeekränzchen. Die Hauskreise fanden statt. Persönliche Treffen im kleineren Rahmen waren ebenfalls möglich. Die Gemeindeleitung war jederzeit ansprechbar.

War bei uns doch genau so.
ich hab mal einiges fett markiert in Deiner Antwort.
Merkst Du was?
Aber es gab keine Präsenzveranstaltung und beim Zoomen saß man dennoch allein auf der Couch. Die Gemeinschaft ist nicht zu vergleichen. Langfristig gesehen tut mir persönlich (vielleicht findest Du das ja prima, ich halt nicht) alles virtuell zu besuchen nicht gut und hat mir nicht gut getan. Und ich finde es seltsam, dass ich nicht freudestrahlend losgerannt bin, als das wieder ging. Daher auch mein Post.

Veröffentlicht von: @herbstrose

Ich wünsche dir, dass du die neue Bequemlichkeit überwinden und die Gemeinde wieder vor Ort erleben kannst.

Ich denke nicht, dass Du mich richtig verstanden hast. Ich bin nicht "bequem" und ich lebe nicht nur in und für die Gemeinde, ich vermeide sie ja auch nicht. Es geht da um das Ganze: Alltag, soziale Kontakte, etc. Und ich erlebe ja Gemeinde vor Ort, jedenfalls bin ich da. Aber das ist nur ein sehr kleiner Teil des Problems.

Aber danke für die Antwort erst mal.

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Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Ich denke, du hast mich nicht ganz verstanden. Die Onlinetreffen im Anschluss an den Gottesdienst dienten dazu, in Kontakt zu bleiben. Es gab auf diese Weise viele sehr persönliche Gespräche.

Und ich hab auch geschrieben, was wir unternommen haben, als das möglich war. Und ich hab auch geschrieben, dass uns die Präsenzgottesdienste gefehlt haben.

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hallo.

Veröffentlicht von: @herbstrose

Ich denke, du hast mich nicht ganz verstanden. Die Onlinetreffen im Anschluss an den Gottesdienst dienten dazu, in Kontakt zu bleiben. Es gab auf diese Weise viele sehr persönliche Gespräche.

Doch, ich hab Dich genau verstanden. Aber scheinbar hast Du überlesen, dass ich schrieb, dass Onlinetreffen für mich kein Realersatz sind und waren. Aber das ist ja jeder anders.

Veröffentlicht von: @herbstrose

Und ich hab auch geschrieben, was wir unternommen haben, als das möglich war. Und ich hab auch geschrieben, dass uns die Präsenzgottesdienste gefehlt haben.

Ja, das hast Du geschrieben. Warum wiederholst Du Dich?

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Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Ok dann formuliere ich es anders. (Ich dachte, ich hätte lediglich geschildert, wie ich die Situation erlebt habe. Ich wundere mich, dass du dich dadurch angegriffen fühlst)

Ich bin überaus dankbar, dass es in einer Zeit, als persönliche Kontakte schwierig bis unmöglich waren, wenigstens über Internet und Telefon der Kontakt möglich war.

Mit ein bisschen Willen und Vorbereitung waren auch persönliche Kontakte möglich.

Und ja, es hat uns alle geschlaucht. Dazu kommt, dass ich beruflich an vorderster Front stehe. Um nicht zu sagen: an allervorderster Front. Da tat mir der Austausch und das Wissen um Gebete gut.

Ich wäre zu gern mal zu Hause gewesen. Aber meinen Job möchte ich nicht zu Hause haben.

Und jetzt hör auf zu jammern. Kontakte pflegen sich nicht von selbst.

Und wenn dich das stört, dass andere anders empfinden, dann überlege, warum dich das stört und nimm ggf. ärztliche Hilfe in Anspruch.

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Danke für deinen Beitrag.
Ich habe beschlossen, darauf nicht einzugehen.

Ich hab den Thread nicht eröffnet um mich, wo es mir eh nicht gut geht, runter klatschen zu lassen. Ich geh bei Vorverurteilungen und lieblosen Nierdermachen unter geistlichen Deckmäntelchen dann lieber auf Abstand.

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Jetzt
kapiere ich gar nichts mehr.

herbstrose antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Noch ein Wort zu den sozialen Kontakten: das war doch möglich. In begrenzter Personenzahl und optimalerweise outdoor, aber es war möglich.

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Für Dich mag das so gewesen sein. Wie kommst Du darauf, dass es bei mir auch so gewesen sein muss?

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Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Ich hab das schon gecheckt, dass wir die gleichen Dinge verschieden wahrnehmen.

Was genau stört dich an meiner positiven Sichtweise?

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Siehe den Beitrag den ich dir eben geschrieben hab.

Anonymous antworten
Blackhole
(@blackhole)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 926

Deswegen rate ich dir ja, das medizinisch klären zu lassen. So Richtung Depression....

Mir hat übrigens das Home Office körperlich nicht gut getan, so viel krank wie in diesem Jahr war ich noch nie und mein Asthma hat sich sehr verschlimmert.

blackhole antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @blackhole

Deswegen rate ich dir ja, das medizinisch klären zu lassen. So Richtung Depression....

Eine Depression ist ausgeschlossen, vielen Dank.

Anonymous antworten
Blackhole
Beiträge : 926

Das hört sich fast schon nach Depression an...
Vielleicht medizinisch klären lassen, denn Depression ist keine Kleinigkeit, sondern etwas sehr ernstes!!

Ich hätte eigentlich schon wieder Anschluss an meinen früheren Alltag gefunden soweit möglich, aber es kam anderes dazwischen.

Ich bin beim THW, und die Tage nach der Sturzflut Mitte Juli ging es ein wenig durcheinander mit den Anforderungen von Einheiten. Bis ich wusste wann ich in den Einsatz komme, habe ich dann so ein Leben von einem Tag auf den anderen geführt.
Kaum bin ich aus dem Einsatz zurück, ziehe ich mir doch promt eine Magen-Darm-Infektion zu. Zum Glück hier, denn stellt euch das mal in dem riesigen Feldlager vor... Jedenfalls kuriere ich das gerade aus.
Vom 1. bis zum 30. September ist unser Ortsverband wieder in Bereitschaft.... es geht also gerade nochmal los mit dem Leben von einem Tag zum anderen.

blackhole antworten
1 Antwort
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hallo,

Veröffentlicht von: @blackhole

Das hört sich fast schon nach Depression an...
Vielleicht medizinisch klären lassen, denn Depression ist keine Kleinigkeit, sondern etwas sehr ernstes!!

Eine Depression hab ich nicht, vielen Dank.

Danke für Deinen Bericht, das klingt sehr anstrengend, wie gut, dass es Leute wie Dich gibt, die geholfen haben. Außer spenden war hier vor Ort wenig zu helfen.

Tut es Dir denn gut, in dre Form wieder aktiv zu sein, wenn auch recht unerwartet?

Ich wünsche Dir alles Gute.

Anonymous antworten


maggie.x
Beiträge : 1685

"Long Covid" hat das Kennzeichen, dass man nichts dagegen machen kann. Ähnlich wie beim Chronic Fatigue Syndrom. Man ist der Erschöpfung ausgeliefert.

Meine Frage an dich ist, ob es nicht ein bestimmter Lebensstil ist, an den du dich gewöhnt hast. Und der sich durch Bequemlichkeit auszeichnet.
Irgendjemand hier hat das schon geschrieben.

Ich finde es auch nicht ganz ohne, aus den Annehmlichkeiten der Covid-Zeit wieder zurück zu kehren in den Alltag. (Bei mir: Im letzten Jahr waren fast alle Abende frei, jetzt habe ich wieder fast jeden Abend Veranstaltungen. ... Das ist nicht nur schön - obwohl ich es gut finde - sondern es stresst mich durchaus.

Auf Spotify gibt es einen Podcast von SWR3, der heisst: "Der Gangster, der Junkie und die Hure". Da erzählen drei junge Menschen von ihrem früheren Leben (eben: als Gangster, als Prostituierte, als Dealer/Junkie) in der Perspektive der "Todsünden".

In der aktuellen Folge reden sie über "Trägheit" und ich finde die Beobachtungen wirklich gut. "Trägheit" ist ein Lebensstil, in dem man die Verantwortung für sich selbst nicht mehr wahrnimmt. Sondern Aufgaben einfach liegen lässt, bzw. sie an andere delegiert. Man gewöhnt sich daran.

Also, die Frage scheint mir, ob jemand wirklich nicht "kann", dann ist es eine Erkrankung wie Long Covid. Oder ob jemand in diesen anderthalb Jahren "bequem" oder träge geworden ist, wo es dann auch nicht leicht ist, wieder rauszukommen. Aber man kann es wenigstens, in kleinen Schritten.

Und zu "allem" muss man ja wirklich nicht zurückkehren.

jeddie-x antworten
2 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hallo.

Veröffentlicht von: @jeddie-x

"Long Covid" hat das Kennzeichen, dass man nichts dagegen machen kann. Ähnlich wie beim Chronic Fatigue Syndrom. Man ist der Erschöpfung ausgeliefert.

Ich arbeite im medizinischen Bereich und man kann durchaus was gegen Long Covid machen. Man muss meinen selbstgewählten Vergleich aber auch nicht 1 zu 1 übertragen.

Veröffentlicht von: @jeddie-x

Meine Frage an dich ist, ob es nicht ein bestimmter Lebensstil ist, an den du dich gewöhnt hast. Und der sich durch Bequemlichkeit auszeichnet.
Irgendjemand hier hat das schon geschrieben.

Und ich hab schon geantwortet, dass das nicht das Problem ist. Ich bin von meinem Wesen her kein bequemer Typ, sondern schon immer sehr lebhaft und aktiv.

Veröffentlicht von: @jeddie-x

Das ist nicht nur schön - obwohl ich es gut finde - sondern es stresst mich durchaus.

Ja, so geht es mir auch.

Veröffentlicht von: @jeddie-x

"Trägheit" ist ein Lebensstil, in dem man die Verantwortung für sich selbst nicht mehr wahrnimmt.

Das passt aber nicht zu mir.

Veröffentlicht von: @jeddie-x

Und zu "allem" muss man ja wirklich nicht zurückkehren.

Darüber mach ich mir auch gerade Gedanken, vielen Dank für den Anstoß.

Anonymous antworten
maggie.x
(@jeddie-x)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1685
Veröffentlicht von: @anonyma-71a823f50

Ich bin von meinem Wesen her kein bequemer Typ, sondern schon immer sehr lebhaft und aktiv.

Ich bin auch initiativ.

Ich kenne aber - immer nach massiven Einschnitten im Leben - eine Unlust oder Müdigkeit, oder .... (?), mich in der Gemeinde wieder auf Menschen einzulassen. Es erscheint mir als mühsam. Und das empfinde ich - in geistlicher Perspektive (nach der du ja gefragt hast) - als Bequemlichkeit. Mir hilft das, mich zu verstehen.

Für mich selbst würde ich gern unterscheiden können, wo ich Sachen guten Gewissens sein lasse und wo der Grund dafür meine Unlust/Gefühl von Anstrengung ist.

Dir will ich nichts unterstellen.

jeddie-x antworten
BeLu
Beiträge : 4117

Ist es überhaupt erstrebenswert, wieder voll in den aus der Vor-Covid-Zeit gewohnten Alltag zurückzukehren? Oder ist vielleicht ein etwas anderer, neuer Alltag dran? Vielleicht mit einer anderen Balance zwischen Aktivitäten und "auf dem Sofa sitzen"?

Du sagst, es hat auch eine geistliche Komponente. Worin besteht die? Fehlt die Motivation, in den Gottesdienst oder Hauskreis oder zu anderen Gemeindeaktivitäten zu gehen? Unterscheidet sich das von den anderen Aktivitäten (z.B. Freunde treffen)? Leidet dein geistliches Leben darunter?

Sorry, das sind jetzt erst mal viele Fragen, die du auch gar nicht alle hier beantworten sollst. Sieh es mehr als Denkanstöße. Manche helfen vielleicht, manche nicht...

belu antworten
1 Antwort
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hallo Belu,

Veröffentlicht von: @belu

Ist es überhaupt erstrebenswert, wieder voll in den aus der Vor-Covid-Zeit gewohnten Alltag zurückzukehren? Oder ist vielleicht ein etwas anderer, neuer Alltag dran? Vielleicht mit einer anderen Balance zwischen Aktivitäten und "auf dem Sofa sitzen"?

Genau das ist die Frage.
Vielleicht merke ich auch gerade, dass ich in ein Alter komme, wo ich eben nicht mehr so "kann" wie früher und die Coronapause hat mir das jetzt offen gelegt.

Ich frage mich auch, wie ich so organisieren kann, dass es mir gut geht, ich Freizeit habe, meinen Job wuppe, den Haushalt und die Veresorgung schmeiße und dabei nicht völlig untergehe.

Veröffentlicht von: @belu

Du sagst, es hat auch eine geistliche Komponente. Worin besteht die? Fehlt die Motivation, in den Gottesdienst oder Hauskreis oder zu anderen Gemeindeaktivitäten zu gehen? Unterscheidet sich das von den anderen Aktivitäten (z.B. Freunde treffen)? Leidet dein geistliches Leben darunter?

Danke für die vielen Fragen, ich nehme die erst mal mit in den nächsten Tag, denn da muss ich in der Tat drüber nachdenken 😊

Sei gesegnet, sehr hilfreicher Beitrag.

Anonymous antworten


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