In der Wüste
Matthäus 4:1
"Da ward Jesus vom Geist in die Wüste geführt, auf daß er von dem Teufel versucht würde."
Hallo,
Ich möchte meine Brüder in Christus fragen:
Woran erkennt ihr, dass ihr gerade durch eine „Wüste“ geht und es nicht einfach nur ungünstige Umstände sind?
Was habt ihr in dieser Zeit getan, und was hat sich danach verändert?
In der Wüste
ist man zurückgeworfen auf sich selbst. Ohne Ablenkung. Ohne Ausblick. Ohne viel Nahrung - nur das Nötigste, das zum Überleben reicht.
Wenn man sich darauf einlässt (und nicht hadert), fallen eigene innere Unruhen und von aussen auferlegte Fremdbestimmungen ab. Und es bleibt die liebende Wärme des Schöpfers, der Geborgenheit schenkt wie eine Henne, die ihr Küken unter ihre Flügel nimmt.
Wüstenzeiten: 18 Jahre Cortison wegen Neurodermitis. Absetzen von Cortison--->offene Handrücken+Gesicht. Strenge Diät (2 Jahre) - dann Heilung von Neurodermitis und Heuschnupfen nach Gebet
1. Urlaub mit Exmann--kam todkrank zurück(Intensivstation Virus auf Organen, zusätzlich Pfeifferisches Drüsenfieber), Blut war kaputt. Ärzte gaben extrem viel Antibiotika, nach 10 Tagen Entlassung mit Hinweis vom Arzt: tut uns so leid, wir brauchen das Bett, aber es wird ein Jahr dauern, bis sie wieder gesund sind und es wieder möglich ist Sport zu machen. Mutter brachte nach ca. 8 Wochen das Buch: die große Hildegardapotheke nachhause - beim Nachschlagen kamen wir auf Leber-Lunge und ich nahm über 6 Wochen Maroni und trank Lavendelwein. Konnte dann wieder normal gehen und atmen - Hausarzt war super überrascht
unglücklich in Ehe. Scheidung, Schulden, Existenzangst viele Jahre. Finanzielles Wunder von Gott bekommen - hat mich rausgehoben aus Schulden, meine Füße auf weiten Raum gestellt, Gott stärkte mich, gab Weisheit für Kindererziehung - sehr gut geworden - bin so froh und dankbar
Begleitung naher Familienmitglieder rasche Todesfälle - die Lücke bleibt - aber der Vers: Wer an Jesus glaubt, lebt, auch wenn er stirbt und die Gewissheit, ihnen geht es jetzt gut trösteten mich über die Jahre --> Geld ist im Angesicht des Todes nichts wert
Im Krankenhaus: Burnout, superschlechte Leberwerte durch Antidepressiva-Nebenwirkung: falsche Epilepsiediagnose: 1 Jahr Fahrverbot mit Druck von ärztl. Seite ab nächstem Tag Epilepsiemedikamente für 1 Jahr zu nehmen; Schulung vom Hlg. Geist, seine Stimme besser zu hören, Coronazeit im Altenheim wurde mir erspart, neue leichtere Arbeitsstelle mit super lieben Kollegen und Chefs!
Böses mit Gutem überwinden: Familienmitglied, das wegen den Todesfällen verbitterte - 6 Jahre. 6 Tage vorm Sterben: neue Schöpfung! Gnade beim Sterben - im Frieden mit Gott.
Gott erhört Gebet: In den letzten 1,5 Jahren vorm Sterben durfte ich Gottes Güte sehen - wie er dieses Familienmitglied nach Lungenkarzinomdiagnose und OP, später schwerem Autounfall und danach kleinen Schlaganfällen, Oberschenkelbruch und Ellenbogen OP immer wieder heilte, nicht von Demenz
In jeder Krise entschied ich mich fürs Leben. Ich durfte Gott besser kennenlernen, laufe auf seinem Wort. Heute weiß ich, dass egal was kommt, er die Lösung hat und ist. Sein Frieden ist mein Schutz. In jeder Krise half mir sein Wort, seine Nähe, Gemeinschaft mit Geschwistern, und das da sein für andere leichter durchzukommen. Gott lässt denen alles zum Besten dienen, die ihn lieben. Ihn lieben heißt nicht gedankliche Bejahung sondern in Beziehung mit ihm leben und sich von ihm verändern lassen - den Weg der Heiligung gehen. Es ist ein guter Weg. Ein Weg des inneren Friedens und des guten Gewissens. Mein himmlischer Vater hob mich aus massiver Angst raus und in die Freude rein! Schenkte mir immer wieder unglaublich wunderbare Begegnungen in der Natur und auch mit Menschen. Ich bin froh und dankbar sein Kind zu sein.