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Insel 25


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Hallo Ihr Lieben,

herzlich willkommen auf unserer schönen März-Insel!

Worum geht´s?

Auf den ruhigen Inseln sind alle Segler und Schiffbrüchigen, alle Schwimmer und Gestrandeten, alle Ausgepowerten und auch sonst alle, die ein Zuhause in Form einer Insel gerade gut gebrauchen können, herzlichst willkommen. Abstand nehmen vom Tun und Sorgen und hin zu den Füßen dessen, der alles für uns getan hat und noch täglich für uns sorgt.

Im Vordergrund steht hier Ermutigung durch Gottes Wort. Netter Austausch im respektvollen Miteinander auf Grundlage des jeweils angesagten Psalms. Diesmal Psalm 25, der z.B. dazu inspirieren kann, wie er in der Lutherbibel überschrieben ist, Gott um Vergebung und Leitung zu bitten.

Lieder von der Liebe und vom Leben, gegenwärtige Erlebnisse, Freude an der Schöpfung, Gedanken des Friedens, Glauben und Vertrauen und alles Schöne sollen diese Inseln bereichern. Gern auch einfach den Streß von der Seele schreiben. Ein gutes Wort dazu soll nicht ausbleiben.

Natürlich sollen aber auch nicht die finsteren Täler und schweren Zeiten des Lebens verschwiegen werden, in denen Gott uns oft ganz besonders nahe ist.

Und hier Psalm 25 in der aktuellsten Luther-Übersetzung (2017):

1 Nach dir, HERR, verlangt mich.
2 Mein Gott, ich hoffe auf dich;
lass mich nicht zuschanden werden,
dass meine Feinde nicht frohlocken über mich.
3 Denn keiner wird zuschanden, der auf dich harret;
aber zuschanden werden die leichtfertigen Verächter.

4 HERR, zeige mir deine Wege
und lehre mich deine Steige!
5 Leite mich in deiner Wahrheit und lehre mich!
Denn du bist der Gott, der mir hilft; täglich harre ich auf dich.
6 Gedenke, HERR, an deine Barmherzigkeit und an deine Güte,
die von Ewigkeit her gewesen sind.
7 Gedenke nicht der Sünden meiner Jugend
und meiner Übertretungen,
gedenke aber meiner nach deiner Barmherzigkeit,
HERR, um deiner Güte willen!
8 Der HERR ist gut und gerecht;
darum weist er Sündern den Weg.
9 Er leitet die Elenden recht
und lehrt die Elenden seinen Weg.
10 Die Wege des HERRN sind lauter Güte und Treue
für alle, die seinen Bund und seine Zeugnisse halten.
11 Um deines Namens willen, HERR,
vergib mir meine Schuld, die da groß ist!

12 Wer ist es, der den HERRN fürchtet?
Er wird ihm den Weg weisen, den er wählen soll.
13 Der wird im Guten wohnen,
und seine Kinder werden das Land besitzen.
14 Am Rat des HERRN haben teil, die ihn fürchten;
und seinen Bund lässt er sie wissen.
15 Meine Augen sehen stets auf den HERRN;
denn er wird meinen Fuß aus dem Netze ziehen.

16 Wende dich zu mir und sei mir gnädig;
denn ich bin einsam und elend.
17 Die Angst meines Herzens ist groß;
führe mich aus meinen Nöten!
18 Sieh an meinen Jammer und mein Elend
und vergib mir alle meine Sünden!
19 Sieh, wie meiner Feinde so viel sind
und zu Unrecht mich hassen.
20 Bewahre meine Seele und errette mich;
lass mich nicht zuschanden werden, denn ich traue auf dich! 21 Unschuld und Redlichkeit mögen mich behüten;
denn ich harre auf dich.
22 Gott, erlöse Israel
aus aller seiner Not!

Und nun wünsche ich uns allen, daß dieser Thread dazu helfe,
daß "unsere Augen stets auf den HERRN sehen" mögen, wie Vers 15 sagt.

Möge immerdar die Sonne der Menschenfreundlichkeit Gottes auf dieser schönen Insel scheinen!

😊

Liebe Grüße,
Plueschmors.

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Clay
 Clay
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1 Nach dir, HERR, verlangt mich.
2 Mein Gott, ich hoffe auf dich; lass mich nicht zuschanden werden, dass meine Feinde nicht frohlocken über mich.
3 Denn keiner wird zuschanden, der auf dich harret; aber zuschanden werden die leichtfertigen Verächter.
4 HERR, zeige mir deine Wege und lehre mich deine Steige!
5 Leite mich in deiner Wahrheit und lehre mich! Denn du bist der Gott, der mir hilft; täglich harre ich auf dich.

David, der Dichter dieses Psalms wird von Gott als 'Mann nach meinem Herzen' bezeichnet. Das mag unverständlich erscheinen, wenn man bedenkt, dass er Ehebruch und einen Auftragsmord und sicher manche andere Sünde begangen hat. Was ist das Geheimnis, dass Gott ihm trotzdem ein solches Zeugnis ausstellt?
Wenn er gesündigt hatte, bereute er aufrichtig und bekannte Gott seine Schuld, der ihm immer wieder gerne vergab. Und Gott hat gesagt, dass er an die Sünde, die er vergeben hat, nie mehr denken wird. So ah Gott bei David und sieht bei uns nicht unser Versagen, unsere Tiefen, sondern nur unsere Siege und die Höhen.
Gott handelt auch an uns so, wenn wir so handeln wie David. Wir sind in Gottes Augen wie ein unbeschriebenes Blatt, wenn wir ihn um Vergebung gebeten haben und er vergeben hat. Das empfinde ich immer wieder als so befreiend und Mut machend.

David war für seine Aufgabe als König über Israel mit dem Geist Gottes gesalbt worden (heute nennen wir das 'Geistestaufe'). Andere, die gesalbt wurden, waren die Priester und Propheten, die Anbetungsmusiker im Tempel, die David(!) für eine ununterbrochene Anbetung Gottes eingesetzt hatte, und seinerzeit noch die Handwerker an der Stiftshütte. Der Prophet Joel hatte vorhergesagt, dass eine Zeit kommen würde, wo Gott auf alle Menschen aller Nationen den Geist Gottes ausgießen würde, die ihm dienen würden. Das geschah an Pfingsten, und seitdem geschieht es immer wieder bei Menschen, die Gott ihr Leben zur Verfügung stellen, um ihm zu dienen. Und seine Zusagen gelten denen, die ihm täglich dienen: "Wenn du mir dienst, wenn du mir gehorchst, wenn du ..., dann werde ich dein Wasser und dein Brot segnen, dann werde ich Krankheit von dir wegnehmen, dann werde ich ..." (z.B. 2Mo 23,25; Mat 6,33; u.v.a.)

David hatte nicht allein deshalb eine tiefe Beziehung zu seinem Gott, dem er vertraute und dem er folgen wollte, denn er liebte Jahwe. Er hatte er Erfahrungen mit seinem Gott gemacht, dass er ihn nicht im Stich lässt, wenn er mit Nöten und Problemen zu ihm kommt und wenn er wissen wollte, wie er sich in den Alltagssituationen verhalten sollte. Sein Vertrauen war durch entsprechende Erfahrungen mit Jahwe gefestigt worden (Vers 3). Auch hier bittet er um Gottes Führung, damit sein Leben gelingt und er seiner Aufgabe gerecht wird. (Vers 4)

In seiner augenblicklichen Lage, der Bedrohung durch den Feind, wendet er sich wieder vertrauensvoll an Gott in der Erwartung, dass von Jahwe wieder Hilfe und Sieg über die Umstände kommt. (Vers 5)
Das beeindruckt mich immer wieder, weil ich oft nicht so überzeugt bin, dass Gott eingreift, wenn ich für eine Sache bete. Da habe ich von David noch Gottvertrauen zu lernen und die Gewissheit im Herzen, dass Gott meine Gebete erhören und die Not oder das Problem ganz sicher wenden wird.

GBY.
Clay

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(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 8 Monaten

Beiträge : 8051
Veröffentlicht von: @clay

Wir sind in Gottes Augen wie ein unbeschriebenes Blatt, wenn wir ihn um Vergebung gebeten haben und er vergeben hat. Das empfinde ich immer wieder als so befreiend und Mut machend.

Ich danke Dir sehr für diesen äußerst ermutigenden Gedanken! Wenn wir´s nur auch immer gleich glauben könnten... Meine Erfahrung ist, daß wir uns nach der Vergebung oft noch lange beißen mit der Sünde. Da kommt dann der Feind und hält uns immer wieder dies und jenes vor und will uns glauben machen, Gott könne und wolle uns nicht vergeben. Aber das ist nicht so. David ist hier in der Tat ein großer Trost. Und endlich auch die anderen Sünder in der Bibel alle. Was hätten Petrus und Paulus und Mose - und wie sie alle heißen - sich zu rühmen? Allein der Gnade Gottes!

Salve latus salvatoris:

Sei gegrüßet, du Seite meines Heilandes,
in der die Süße des Honigs verborgen liegt,
in der die Macht der Liebe sich offenbart,
daraus der Quell deines Blutes hervorbricht,
der die befleckten Herzen reinigt.

Veröffentlicht von: @clay

"Wenn du mir dienst, wenn du mir gehorchst, wenn du ..., dann werde ich dein Wasser und dein Brot segnen, dann werde ich Krankheit von dir wegnehmen, dann werde ich ..." (z.B. 2Mo 23,25; Mat 6,33; u.v.a.)

Ja, so auch Joh 7,17:

Wenn jemand dessen Willen tun will, wird er innewerden, ob diese Lehre von Gott ist oder ob ich aus mir selbst rede.

Also einfach mal machen, statt immer nur zukucken und sinnen und zweifeln. Probieren geht über studieren.

Veröffentlicht von: @clay

Das beeindruckt mich immer wieder, weil ich oft nicht so überzeugt bin, dass Gott eingreift, wenn ich für eine Sache bete. Da habe ich von David noch Gottvertrauen zu lernen und die Gewissheit im Herzen, dass Gott meine Gebete erhören und die Not oder das Problem ganz sicher wenden wird.

Gerade in den Psalmen begegnen uns ja schwerste und bitterste Erfahrungen, die - zum Glück! - nicht jedermann erleben muß. Ich bin auch oft beschämt, wenn ich wegen einer vergleichsweise sehr geringen Sache schon in Richtung Sorgen und Verzweiflung komme. Darum habe ich mir die Psalmen auch zum täglichen Gebrauch angeeignet:

Es muß ja durchgedrungen,
Es muß gelitten sein;
Wer nicht hat wohl gerungen,
Geht nicht zur Freud hinein.

GBY.
Plueschmors

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Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @plueschmors

Da kommt dann der Feind und hält uns immer wieder dies und jenes vor und will uns glauben machen, Gott könne und wolle uns nicht vergeben.

Ich habe lange gebraucht, bis ich begriffen habe, dass das Problem Sünde ein für alle Mal gelöst ist, weil Jesus das Todesurteil Gottes an sich vollstrecken ließ. So geht niemand mehr verloren, weil er gesündigt hat, sondern weil er die Gnade nicht annimmt. Gott zwingt uns sein Geschenk der Gnade und Liebe nicht auf, wenn wir es nicht freiwillig annehmen.
Wenn wir es angenommen und die Entscheidung für eine Liebesbeziehung mit Gott getroffen haben, dann sind wir keine Sünder mehr, sondern von neuem zu einem Kind Gottes geboren. Als Kinder können wir noch ungehorsam sein. Es trübt unsere Beziehung zum Vater, aber wir bleiben Kinder Gottes! Was will uns Satan da noch erzählen? Er ist der Vater der Lüge, warum sollten wir auf ihn hören?

Veröffentlicht von: @plueschmors

Also einfach mal machen, statt immer nur zukucken und sinnen und zweifeln. Probieren geht über studieren.

Das sehe ich ein bisschen anders. Es kommt nicht darauf an, irgendetwas für Gott zu tun, sondern das, was Gott will, das wir für Ihn tun - die 'vorbereiteten Werke' (Eph 2,10) Meine Erfahrung ist, dass wir, wenn wir Gott nach unserer Berufung fragen, Er uns in unsere Berufung bringt. Wenn wir uns dann täglich Ihm zur Verfügung stellen, bringt Gott uns in die Situationen, wo Er durch uns wirken will.

Veröffentlicht von: @plueschmors

Gerade in den Psalmen begegnen uns ja schwerste und bitterste Erfahrungen, die - zum Glück! - nicht jedermann erleben muß. Ich bin auch oft beschämt, wenn ich wegen einer vergleichsweise sehr geringen Sache schon in Richtung Sorgen und Verzweiflung komme. Darum habe ich mir die Psalmen auch zum täglichen Gebrauch angeeignet:

Ja, und ich dachte noch an etwas anderes:
Wenn Jesus sagt, dass wir empfangen, wenn wir Ihn bitten, und dass jeder Bittende empfängt, dann entspricht das nicht ganz meinen Erfahrungen. Da Jesus nicht gelogen hat, als Er das sagte, muss die Ursache bei meinen Gebeten liegen. Etwas, was ich gelernt habe, ist, dass es beim Gebet darum geht, Gottes Willen auf die Erde zu bringen, wie wir ja auch im Vaterunser beten. Also ist das Entscheidende, in seinem Willen zu bitten, nach dem ich Gott fragen muss, um ihn zu kennen.
Das andere ist, dass ich mich gar nicht um meine Bedürfnisse und Belange kümmern und dafür beten muss, weil sich Gott darum kümmern will und wird, wenn ich Ihm vertraue und Ihm diene.
Ich falle immer wieder darauf rein, mich um das zu kümmern, was Gott tun will, und dann nicht zu dem komme, was Gott will, das ich tue. Das wird wohl ein lebenslanger Prozess sein.

Sei gesegnet und bleib negativ!😌

LG.
Clay

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Beigetreten : Vor 8 Monaten

Beiträge : 8051
Veröffentlicht von: @clay

Er ist der Vater der Lüge, warum sollten wir auf ihn hören?

Ja, das ist leicht gelesen, aber schwer geglaubt. Geht mir zumindest manchmal so. Zum Glück immer seltener.

Veröffentlicht von: @clay

Es kommt nicht darauf an, irgendetwas für Gott zu tun...

Mißverständnis. Ich meinte eher, daß man sich einfach mal auf Gottes Wort einlassen sollte, anstatt nur darüber zu grübeln und zu zweifeln. Eine Art Praktikum. Auch das bringt schon Effekte.

Veröffentlicht von: @clay

Wenn Jesus sagt, dass wir empfangen, wenn wir Ihn bitten, und dass jeder Bittende empfängt, dann entspricht das nicht ganz meinen Erfahrungen.

Hier denke ich auch wieder an Paul Gerhardt:

GOtt ist deiner Liebe voll
Und von ganzem Herzen treu;
Wann du wünschest, prüft Er wohl,
Wie dein Wunsch beschaffen sei:
Ist dir's gut, so geht Er's ein,
Ist's dein Schade, spricht Er: Nein.

Gott erfüllt nicht all unsre Wünsche, aber all seine Verheißungen. Und nur darauf kommt es an.

Veröffentlicht von: @clay

Also ist das Entscheidende, in seinem Willen zu bitten, nach dem ich Gott fragen muss, um ihn zu kennen.
Das andere ist, dass ich mich gar nicht um meine Bedürfnisse und Belange kümmern und dafür beten muss, weil sich Gott darum kümmern will und wird, wenn ich Ihm vertraue und Ihm diene.

Das ist eine sehr reife und weise Erkenntnis. Man sollte sie häufiger predigen hören, denn sie wird immer schnell wieder vergessen. Wo Glaube, Treue und Zuversicht zu Gott sind - wie es uns auch geht! -, da ist alles gut und gesegnet, auch wenn es einen ganz anderen Anschein hat.

Veröffentlicht von: @clay

Sei gesegnet und bleib negativ!😌

Unbedingt gleichfalls!

😌

LG.
Plueschmors

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Anonymous
 Anonymous
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so viele Farben
so viele Menschen
jeder ist anders
jede ist wichtig

zusammenklingend
in der Symphonie
der Ewigkeit

abstrakt
scheinbar ausdruckslos
lassen sie gemeinsam
dein Gesicht aufscheinen

GOTT

Heinz Detlef Stäps

Nutze die Talente, die du hast.
Die Wälder wären still,
wenn nur die begabtesten
Vögel sängen.

Henry van Dyke

*Hymnus*
Geist der Zuversicht,
Quelle des Trostes,
komm und stärke uns,
Geist der Heiligkeit,
Quelle der Freiheit,
Tröster Geist,
Schöpfer Geist.

Verfasser unbekannt, Melodie: Gesang aus Taizé

*Gesegneten Abend*

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Gelöschtes Profil
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Beigetreten : Vor 8 Monaten

Beiträge : 8051

Lieben Dank für die schönen Texte!

Veröffentlicht von: @mia-smilla

so viele Farben
so viele Menschen
jeder ist anders
jede ist wichtig

zusammenklingend
in der Symphonie
der Ewigkeit

abstrakt
scheinbar ausdruckslos
lassen sie gemeinsam
dein Gesicht aufscheinen

GOTT

Wenn du Gott finden willst, sieh einfach auf Deinen Nächsten. Da hast du genug zu tun, Gott zu dienen.

Veröffentlicht von: @mia-smilla

Nutze die Talente, die du hast.
Die Wälder wären still,
wenn nur die begabtesten
Vögel sängen.

Ja, es sind nicht allein die schillernden und lärmenden Dinge in der Welt, die wertvoll sind. Die größten Schätze findet man oft in dem, was alle Welt übersieht.

Veröffentlicht von: @mia-smilla

Geist der Zuversicht,
Quelle des Trostes,
komm und stärke uns,
Geist der Heiligkeit,
Quelle der Freiheit,
Tröster Geist,
Schöpfer Geist.

2003/2004 durfte ich den Geist von Taizé im Rahmen eines Europäischen Jugendtreffens in Hamburg miterleben. Schöne Erinnerungen sind das.

Veröffentlicht von: @mia-smilla

*Gesegneten Abend*

Danke! Du bist relativ neu auf Jesus.de. Magst Du vielleicht erzählen, wie Du hergefunden hast?

Liebe Grüße und Segen,
Plueschmors.

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

...das ist schön, dass ich eine Freude bereiten konnte.. :o)

Zu jesus.de muss mich der Holy Spirit geführt haben..
War auf der Suche nach Kursen/Austauschmöglichkeiten, zuerst fand ich ERF Workshops und dann jesus.de.
Bei den ERF Workshops findet leider recht wenig an Austausch statt, nun bin ich sehr froh über diese Möglichkeit, da ich auch gern schreibe! Gehör' der Ev. Landeskirche an, les' aber auch gern aus dem kath. Bereich!
Sehr gut gefallen mir auch die CHANT-CDs der Mönche von Stift Heiligenkreuz!

*Himmel auf Erden*

Mit dem Himmel auf Erden
ist es wie mit einem Senfkorn.
Es ist das kleinste unter den Samenkörnern,
fast verschwindet es in der Hand,
und doch steckt der ganze Himmel drin,
wenn du es loslässt ...

Eine Nacherzählung in Anlehnung an Lukas 13, 18-19.
Stephanie Brall und Ann-Kathrin Blohmer

*Dankeschön für Deinen Inselbeginn*
*Ganz gute Wünsche und Gottes Segen*
mia-smilla

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Beigetreten : Vor 8 Monaten

Beiträge : 8051

Dann also offiziell einmal "herzlich willkommen" 😊 !

Veröffentlicht von: @mia-smilla

Gehör' der Ev. Landeskirche an, les' aber auch gern aus dem kath. Bereich!
Sehr gut gefallen mir auch die CHANT-CDs der Mönche von Stift Heiligenkreuz!

Gefällt mir gut, auch mal über den Tellerrand zu kucken. Ich bin ja ein großer Freund der Ökumene. Und mit monastischem Leben gehe ich auch d'accord. Hab selbst mal ein Schweigeseminar bei den Benediktinern mitgemacht und habe mir von der Zeit dort einiges behalten: Stundengebete, Stille, gesunder Rhythmus ("Ora et labora")...

Veröffentlicht von: @mia-smilla

Mit dem Himmel auf Erden
ist es wie mit einem Senfkorn.
Es ist das kleinste unter den Samenkörnern,
fast verschwindet es in der Hand,
und doch steckt der ganze Himmel drin,
wenn du es loslässt ...

Loslassen... Ganz, ganz, ganz wichtig.
Ganz loslassen kann, wer völlig vertraut.
Vertrauen... Ganz, ganz, ganz wichtig.

Veröffentlicht von: @mia-smilla

*Dankeschön für Deinen Inselbeginn*
*Ganz gute Wünsche und Gottes Segen*

Gerne. Ich freue mich, daß ich hier nach einsamem Beginn noch etwas Gesellschaft bekommen habe 😉 .

Auch Dir alles Liebe und Gottes Segen,
Plueschmors.

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

*Viiieelen lieben Dank)*

Puh, brauch' grad echt Erholung.. (Insel..)
Es ging um Adolf Hitler, das ist wirklich heavy, darüber zu schreiben..

Ich les' immer das Magnificat, Stundenbuch, Verlag Butzon&Bercker Kevelaer.

Daraus stammen auch einige der Gedichte!

*Alles Liebe und Gottes Segen Dir auch*
mia-smilla

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Beigetreten : Vor 8 Monaten

Beiträge : 8051
Veröffentlicht von: @mia-smilla

Es ging um Adolf Hitler, das ist wirklich heavy, darüber zu schreiben..

Nee, isses nich, wenn man weiß, daß Adolf Hitler und seine Schergen keine Christen waren. Und das weiß man eigentlich...

😉

Veröffentlicht von: @mia-smilla

Ich les' immer das Magnificat, Stundenbuch, Verlag Butzon&Bercker Kevelaer.

Ja, fein, dann sind wir ja Gesinnungsgenossen 😊 !

Liebe Grüße,
Plueschmors.

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Supi!!!:o)

Kannst ja mal unter 'Gott liebt Käfer' schauen, wenn Du magst, hab' selber damit angefangen.. -

Liebe Segensgrüße
von mia-smilla

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goldsand
Beiträge : 4

Vielen Dank für diese Insel zu Psalm 25!

Mich spricht der letzte Teil des Psalms an:

15 Meine Augen sehen stets auf den HERRN;
denn er wird meinen Fuß aus dem Netze ziehen.

16 Wende dich zu mir und sei mir gnädig;
denn ich bin einsam und elend.
17 Die Angst meines Herzens ist groß;
führe mich aus meinen Nöten!
18 Sieh an meinen Jammer und mein Elend
und vergib mir alle meine Sünden!
19 Sieh, wie meiner Feinde so viel sind
und zu Unrecht mich hassen.
20 Bewahre meine Seele und errette mich;
lass mich nicht zuschanden werden, denn ich traue auf dich!
21 Unschuld und Redlichkeit mögen mich behüten;
denn ich harre auf dich.
22 Gott, erlöse Israel
aus aller seiner Not!

Hier fühle ich mich verstanden. David kannte auch Gefühle von Einsamkeit, Jammer, Elend und Not - mitunter selbstverschuldet.

Das finde ich sehr tröstlich!

20 Bewahre meine Seele und errette mich;
lass mich nicht zuschanden werden, denn ich traue auf dich!

Diese Bitte um Bewahrung meiner Seele - und um Errettung ist auch die Meine.

Ich gehe schon so lange durch`s Tal der Todesschatten. Zu vertrauen, dass der HERR mich nicht absaufen (zuschanden werden) lässt, das gelingt mir mal besser mal schlecht.
Und doch ist es meiner Meinung nach das Eigentliche: zu glauben, dass unser Vater im Himmel uns liebt und einen guten Weg mit und für uns hat - auch wenn einen das Leben seit langem heftig schlägt.

Liebe Grüße

goldsand

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Beigetreten : Vor 8 Monaten

Beiträge : 8051
Veröffentlicht von: @goldsand

Hier fühle ich mich verstanden. David kannte auch Gefühle von Einsamkeit, Jammer, Elend und Not - mitunter selbstverschuldet.

Ja, in den Psalmen begegnen uns alle Erfahrungen, die Menschen auf Erden machen können. Also ein Buch - eigentlich fünf Bücher - die zutiefst menschlich sind, wie Rainer Maria Rilke einmal schrieb:

Ich habe die Nacht einsam hingebracht in manch innerer Abrechnung und habe schließlich, beim Scheine meines noch einmal entzündeten Weihnachtsbaumes, die Psalmen gelesen, eines der wenigen Bücher, in dem man sich restlos unterbringt, mag man noch so zerstreut und ungeordnet und angefochten sein.

Es tut gut, die Psalmen zu lesen und zu beten. Sie reinigen, sie klären, sie geben Geborgenheit, Trost und Zuversicht. In ihnen ist die ganze Bibel wie in einer Essenz enthalten. Ich nehme diese "Arznei" immer morgens und abends. Es ging mir nie besser.

Veröffentlicht von: @goldsand

Ich gehe schon so lange durch`s Tal der Todesschatten. Zu vertrauen, dass der HERR mich nicht absaufen (zuschanden werden) lässt, das gelingt mir mal besser mal schlecht.

Ja, es ist ein hartes Leben. Manchmal unzumutbar. Lassen wir uns das Wort der Schrift dennoch gefallen:

Meine Brüder und Schwestern, erachtet es für lauter Freude, wenn ihr in mancherlei Anfechtung fallt, und wisst, dass euer Glaube, wenn er bewährt ist, Geduld wirkt.

Werden wir aber bedrängt, so geschieht es euch zu Trost und Heil...

Ein Martin Luther schrieb, die widerwärtigen Zeiten wären den glücklichen vorzuziehen, weil der Mensch die gute Zeit stets so schlecht ertragen kann, was man manchmal nach Weihnachten z.B. gut an der Hüfte und dem Allgemeinbefinden merkt 😉 ... Auf der linken Seite - also in schlechten Zeiten - fallen 1.000. Auf der rechten Seite - also in guten Zeiten - fallen 10.000, wie Psalm 91,7 sagt.

Veröffentlicht von: @goldsand

Und doch ist es meiner Meinung nach das Eigentliche: zu glauben, dass unser Vater im Himmel uns liebt und einen guten Weg mit und für uns hat - auch wenn einen das Leben seit langem heftig schlägt.

Mit den eigenen Kindern ist man immer strenger als mit andern. Das ist aber nicht Zorn, sondern Liebe.

Halte Dich! Ich wünsche Dir alles Gute und Erfahrungen mit Gott, die alle Deine Leiden einmal vergessen machen, auch schon hier und da auf Erden; Römer 8,18:

Ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll.

Liebe Grüße

plueschmors

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goldsand
(@goldsand)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 4

Danke für deinen Zuspruch und die Ermutigung 😊

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Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @goldsand

Hier fühle ich mich verstanden. David kannte auch Gefühle von Einsamkeit, Jammer, Elend und Not - mitunter selbstverschuldet.

Ich habe mal eine gute Predigt gehört, die ich nie mehr vergessen habe. Da wurde gesagt, dass wir klagen und Jammern dürfen, so wie wir es auch in vielen Psalmen lesen. Aber dann muss irgendwann kommen: "Aber dein Wort sagt ...!" Auch das sehen wir so in den sogenannten Klagepsalmen.
Das hat mich veranlasst, einmal alle Gottes Zusagen in der Bibel aufzuschreiben, die ich finden konnte. Es sind ein paar DIN A4-Seiten geworden. Dabei fiel mir auf, dass Gott von sich sagt, dass er kein Mensch sei, so das er zu einer Lüge fähig wäre, noch, dass ihn etwas gereuen könnte (im Sinne von: Hätte ich doch nur nicht ...). Weiter heißt es: Sollte er etwas sagen und nicht tun? Sollte er etwas reden und nicht halten? (vgl. 4Mo 23,19)
Dann wird von Josua und Salomo berichtet, dass sie feststellten, dass Gott Wort hält, und noch manche anderen Stellen fielen mir auf, die dasselbe aussagen.
Wenn ich nun Gottes Zusagen der Rettung, der Hilfe, der Heilung, der Versorgung, der Bewahrung, usw. auf diesem Hintergrund lese, dann stärkt das enorm meinen Glauben, sie für mich in Besitz zu nehmen, wenn ich sie brauche. Und ich habe dieselben Erfahrungen gemacht, dass Gott Wort hält.

GBY
Clay

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