Liebe in ihrer höch...
 
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Liebe in ihrer höchsten Form: Jesus setzt sein Leben ein


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Guten Morgen Community,

für alle, die manchmal wie ich Akzeptanzschwierigkeiten mit dem Lebens-Opfer Jesu haben, damit die „Sünde der Welt“ hinweggenommen wird.

Johannes 10

17 Darum liebt mich der Vater, weil ich mein Leben einsetze, um es wieder zu empfangen.

 18 Niemand nimmt es mir, sondern ich setze es von mir aus ein. Ich habe Vollmacht, es einzusetzen, und ich habe Vollmacht, es wieder zu empfangen. Diesen Auftrag habe ich von meinem Vater empfangen. 

freiwillig, aktiv und bewusst, wenn auch als Ausführung eines Auftrages

Ein Opfer aus Liebe.

 

Joh 15,13
Niemand hat grössere Liebe als wer sein Leben einsetzt für seine Freunde

Das ist also die höchste Form der Liebe, sein Leben einzusetzen für jemand anderen.

Das können auch wir in einem bestimmten Umfang und tun es wohl auch manchmal, sogar ohne es zu merken.

Und wenn wir das tun, dann verschwindet die Sünde aus der Welt, weil jeder an seiner Stelle (da wo er ist) auch für jemand anderen lebt als nur für sich selbst (aus Liebe).

So wird die Sache für mich runder…mir ist aber bewusst, dass da immer noch mehr Geheimnis dahintersteckt als das oben beschriebene und wir gar nicht wirklich verstehen, was da passiert ist vor 2000 Jahren. 

Wenn da jemand noch mehr Einblicke dazu hat…gerne „raushauen“ 🙂

👋🏻Stern

 

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Deborah71
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@stern 

In der Bibel wird zwischen Sünde (Einzahl) und Sünden (Mehrzahl) unterschieden. Beides hat eine unterschiedliche Bedeutung. 

Aus Sünde (Trennung von Gott seit Adam und Eva) resultieren Sünden (Fehlverhalten, Zielverfehlungen). 

Jesus definiert Die Sünde so in Seiner Beschreibung über die Aufgabe des Heiligen Geistes:

Joh 16, 8 Und wenn er kommt, wird er der Welt die Augen auftun über die Sünde und über die Gerechtigkeit und über das Gericht; 9 über die Sünde: dass sie nicht an mich glauben; 10 über die Gerechtigkeit: dass ich zum Vater gehe und ihr mich hinfort nicht seht; 11 über das Gericht: dass der Fürst dieser Welt gerichtet ist. 12 Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht ertragen. 

Es kann sehr aufschlußreich sein beim Bibellesen mal zu betrachten, welche Worte in einen Text passen an der Stelle, wo das Wort Sünde oder Sünden steht: z.B. Trennung, Unglaube oder Zielverfehlung, Fehler gemacht. 

 

deborah71 antworten
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(@stern)
Beigetreten : Vor 6 Monaten

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@deborah71 

Es kann sehr aufschlußreich sein beim Bibellesen mal zu betrachten, welche Worte in einen Text passen an der Stelle, wo das Wort Sünde oder Sünden steht: z.B. Trennung, Unglaube oder Zielverfehlung, Fehler gemacht. 

Guter Tipp! 👍🏻

stern antworten


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Nachtrag:

Und mir fällt noch etwas dazu ein: dass wir alle unser Leben so leben können, bis zum Schluss - es einsetzen, damit wir es wieder empfangen können. 

Wir haben die gleiche Vollmacht, oder?

stern antworten
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Deborah71
(@deborah71)
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@stern 

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eher nicht. 

Wir können uns das ewige Leben nicht verdienen durch Wohlverhalten. Wäre das so, bräuchten wir das Opfer Jesu nicht. 

Die Beseitigung der Trennung von Gott und das neue Leben, von oben gegeben, beginnt hier in dem Moment, in dem wir das Opfer Jesu aus Glauben für uns in Anspruch nehmen. 

 

deborah71 antworten
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(@stern)
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@deborah71 

Die Beseitigung der Trennung von Gott und das neue Leben, von oben gegeben, beginnt hier in dem Moment, in dem wir das Opfer Jesu aus Glauben für uns in Anspruch nehmen. 

Ja. Uneingeschränkt ja.

Aber wenn du die Trennung beseitigen hast lassen- lebst du dann nicht genauso wie Jesus?

stern antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

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@stern 

Zum Beitrag

Aber wenn du die Trennung beseitigen hast lassen- lebst du dann nicht genauso wie Jesus?

Jein. Die Gewohnheiten der alten Natur sind ja noch da. Das neue Leben muss gepflegt und gelernt werden. 

und du wirst nie Gott, du bleibst Geschöpf. 

Jesus war nicht nur Mensch. 

deborah71 antworten
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(@stern)
Beigetreten : Vor 6 Monaten

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Jein. Die Gewohnheiten der alten Natur sind ja noch da. Das neue Leben muss gepflegt und gelernt werden. 

Das meinte ich mit der dauernden Beseitigung. Man besuch sie immer wieder.

und du wirst nie Gott, du bleibst Geschöpf. 

Wie soll ich dann eine Gotteskindschaft verstehen?

 

stern antworten
Deborah71
(@deborah71)
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@stern 

Man verliert die alten Gewohnheiten mit der Zeit. In einem Johannesbrief steht: weil der neue Same (des neuen Lebens) in einem wohnt, kann man nicht sündigend bleiben. Das Gewissen wird schärfer normalerweise. 

Gott sieht uns durch Jesus als seine Kinder an. Man kann es mit einer Adoption vergleichen. Wir sind aber nicht wie Jesus als Gott-Sohn aus dem Himmel gekommen, um in einem menschlichen Körper zu leben. 

Wir sind irdische Wesen mit eingehauchtem Lebensgeist. 

deborah71 antworten
Stern
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(@stern)
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@deborah71 

Das Gewissen wird schärfer normalerweise. 

Auf jeden Fall. Man achtet mehr auf sein Verhalten und man weiss auch mehr. 

Wir sind aber nicht wie Jesus als Gott-Sohn aus dem Himmel gekommen, um in einem menschlichen Körper zu leben. 

Nein. Aber wenn er der Erstgeborene unter vielen Geschwistern ist  

Römer 8, 29 

Wen Gott nämlich auserwählt hat,[1]der ist nach seinem Willen auch dazu bestimmt, seinem Sohn ähnlich zu werden, damit dieser der Erste ist unter vielen Brüdern und Schwestern sei.

Fussnote: oder der von dem Gott wusste, dass er mal zu ihm gehören würde

dann werde ich so sein wie er. Geschwister sind unterschiedlich, aber gleicher Herkunft.

Wir sind irdische Wesen mit eingehauchtem Lebensgeist

Das sind wir nicht erst seit dem Herrschaftswechsel, sondern schon immer.

Damit will ich sagen: wir tragen etwas Göttliches schon immer mit uns.

stern antworten
Deborah71
(@deborah71)
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@stern 

Zum Beitrag

Damit will ich sagen: wir tragen etwas Göttliches schon immer mit uns.

Jein. Dass wir irdische Lebewesen sind mit Beziehungsfähigkeit zu Gott sind ist das eine. 

anderes Gedankengut: Der New-Age-Gedanke + Buddhismus geht weiter und vemittelt: durch Erleuchtung werden wir ein Gott. 

Das ist ein scharfer Grat, wo man sich verlaufen kann. Geschöpfe können nicht die Wesenheit Gottes erlangen.  Gott-Vater, Sohn und Heiliger Geist sind Schöpfer und einzigartig. 

Alle anderen sind untergeordnete Wesen seines Haushaltes. 

 

deborah71 antworten
Stern
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(@stern)
Beigetreten : Vor 6 Monaten

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@deborah71 

anderes Gedankengut: Der New-Age-Gedanke + Buddhismus geht weiter und vemittelt: durch Erleuchtung werden wir ein Gott. 

Von Erleuchtung habe ich nicht gesprochen. Ich spreche von einem göttlichen Teil in uns, der in Vergessenheit geraten ist. Jesus erinnert uns daran:

33Die Juden antworteten ihm: Um eines guten Werkes willen steinigen wir dich nicht, sondern um der Gotteslästerung willen und weil du ein Mensch bist und machst dich selbst zu Gott.

34Jesus antwortete ihnen: Steht nicht geschrieben in eurem Gesetz Ps 82,6: »Ich habe gesagt: Ihr seid Götter«? 35Wenn jene »Götter« genannt werden, zu denen das Wort Gottes geschah – und die Schrift kann doch nicht gebrochen werden –, 36wie sagt ihr dann zu dem, den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat: Du lästerst Gott –, weil ich sage: Ich bin Gottes Sohn?37Tue ich nicht die Werke meines Vaters, so glaubt mir nicht; 38tue ich sie aber, so glaubt doch den Werken, wenn ihr mir nicht glauben wollt, auf dass ihr erkennt und wisst, dass der Vater in mir ist und ich im Vater.

Joh 10, 33…

Er bezieht sich auf Psalm 82, und die angesprochenen Götter sind Richter, die nicht gerecht richten und deshalb ? sterben sollen wie ein Mensch. Davor werden sie aber als „Söhne des Höchsten“ bezeichnet, als Götter.

stern antworten
Deborah71
(@deborah71)
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@stern 

Elohim bedeutet nicht nur Gott , sondern auch  Engel, Verantwortungsträger, Richter, Menschen mit Autorität. Sie werden dadurch trotzdem nicht wesenheitsgleich mit dem Allmächtigen. 

 

deborah71 antworten
Stern
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(@stern)
Beigetreten : Vor 6 Monaten

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@deborah71 

Sie werden dadurch trotzdem nicht wesenheitsgleich mit dem Allmächtigen. 

Da bin ich mir nicht so sicher.

“Wir wollen Menschen schaffen uns zum Bilde“…

…uns ähnlich, unser Ebenbild…

…Gottes Kinder…

…ich und der Vater sind eins…

(und wenn Jesus der Weinstock, du die Rebe, und sein Leben durch dich fließt- was bist du dann? - eins mit dem Vater…)

 

stern antworten
Deborah71
(@deborah71)
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@stern 

uns zum Bilde..... tselem bedeutet auch Repräsentant. Das geht konform mit dem Verwaltungsauftrag auf der Erde. 

ähnlich bleibt ähnlich aber nicht exakt gleich

Gottes Kinder..... Kind wird auch im Sinne von Erben verwendet, das Reich Gottes erben

Der Vater ist der Weingärtner 

Reben. Die Kraft Jesu fliesst durch die Reben... g.h der Heilige Geist fliesst. 

Ich(Jesus)  und der Vater sind eins.... einer Wesenheit, übereinstimmend. Jesus ist Gott-Sohn und auch Schöpfer. Wir sind Geschöpfe. 

Wie sieht es aus mit der Versuchung im Paradies: ihr werdet sein wie Gott.... selbst Satan sagt nicht, Ihr werdet Gott sein.  Das hatte Satan für sich im Sinn. 

deborah71 antworten
Stern
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(@stern)
Beigetreten : Vor 6 Monaten

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@deborah71 

Wie sieht es aus mit der Versuchung im Paradies: ihr werdet sein wieGott....

Hm. Das ist ein berechtigter Einwand.

Ich glaube dass ich nicht für mich in Anspruch nehme, Gott sein zu wollen, also seine Rolle zu übernehmen, genauso wenig kann ich Jesus Platz einnehmen…ich bleibe ich…aber durch den göttlichen Lebensatem, die Kraft die mich lebendig macht und die ich durch ihn habe, bin ich mit ihm verbunden- deshalb bin ich nicht Gott, aber es gibt etwas göttliches in mir.

stern antworten
Stern
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(@stern)
Beigetreten : Vor 6 Monaten

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@deborah71 

….ihr werdet sein wieGott.... 

Das ist ja die Verlockung des Menschen, eben auch wissen zu wollen was gut und böse ist…und dadurch fällt (und sterben muss).

Wenn man jetzt in die andere Richtung denkt: wie wäre denn der Mensch, der das nicht wissen wollen würde? Er würde ja einfach recht unbeschwert in den Tag leben und nicht nach viel fragen, oder? 

 

stern antworten
Deborah71
(@deborah71)
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@stern 

Das wäre das andere Extrem. Dazwischen ist die Führung durch Gott. Schließlich hatten sie ja Meetings im Paradies. 

deborah71 antworten
Stern
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(@stern)
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@deborah71 

Darüber wissen wir nicht allzu viel…

stern antworten
Stern
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(@stern)
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@deborah71 

Auch wenn wir über die Paradieszeit nicht viel wissen, finde ich es gut, dass du nochmal deutlich gemacht hast, dass wir Geschöpfe sind- auch wenn wir wieder mit ihm wandeln. 

In diesem Gedanken des Menschseins liegt Frieden. 

„Machs wie Gott: werde Mensch.“

stern antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
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@stern 

Veröffentlicht von: @stern

Wie soll ich dann eine Gotteskindschaft verstehen?

Ich komme mal von der Seite, die mich überwältigte:

Gottes-Kind-schaft ... zu wissen, wer ich bin in Gott, wer Gott ist, quasi alles um die Schaffung der Welt und uns - das ist für mich und mein Leben der Unterschied. Aus diesem "ich weiß jetzt, wer ich bin" kommt für mich sehr viel Kraft zum Leben, weil ich jetzt weiß, wie wertvoll ich bin (das wusste ich vorher nicht). Mein Leben vor Gott war ganz anders als "nach" Gott. Gott hat mein Leben verändert, von Grund auf ... nicht einfach so mit einem Fingerschnipp. "von Grund auf" bedeutet in meinen Augen eben auch, dass er meinen "Grund" verändert hat, ganz am Anfang hat er angefangen und mein Leben verändert, mein Sein, mein "wer bin ich". Das hat mich "gebrochener Halm" aufgerichtet, das gab und gibt mir Kraft, eine ganz andere Kraft als das, was ich aus der Welt kenne.

Gottes Kind zu sein - dieses Wissen darum - wirkt sich auf mein Leben aus, dass es die Hetze (der Welt) herausnimmt, dass es Lügen aufdeckt und herausnimmt, dass ich ruhen kann in Gott, dass ich aufatmen kann, durchatmen, weil ER es vollbracht hat ... mit seinem Leben ... so wertvoll ... in alle Richtungen ... 

Ich finde es unheimlich wichtig, weil es so heilsam ist, zu wissen, wer Gott ist, wie es sich mit dem göttlichen Rat verhält, was über die andere Welt geschrieben steht, weil das mein Ursprung ist - und hier dürfen wir geistlich denken (Schöpfungsgeschichte und Sündenfall).

Mein Stand in Gott ist ein anderer als mein Stand in der Welt. Ich bin etwas wert, ich habe Wert. Ich weiß nun um meine Herkunft und mein Ziel. Anders als vorher. Für mich veränderte das alles.

Ich bin von Gott geschaffen aus Liebe, als Gegenüber, mit ihm zu leben, weil er Freude dran hat, weil er liebt. Ich bin so froh darüber, dass er mir einen Weg zurück genau dahin geschaffen hat. Natürlich ist hier auf dieser Welt noch vieles anders ... und ich darf lernen, nach und nach in seine Welt wieder zurückzuwachsen, hineinzufinden durch den Heiligen Geist, den er gesandt hat, der Teil der Dreieinigkeit ist. Ich bin ein Königskind ... der König lebt durch den Heiligen Geist in mir, der den Weg bereitet hat, der mir meine Königswürde zurückgegeben hat, die ich verloren hatte. Ich war verloren, doch nun lebe ich ... wirklich ... nicht nur "irdisch".

Hilft dir das ein wenig?

neubaugoere antworten
Stern
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(@stern)
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@neubaugoere 

... und ich darf lernen, nach und nach in seine Welt wieder zurückzuwachsen, hineinzufinden durch den Heiligen Geist, den er gesandt hat, der Teil der Dreieinigkeit ist. Ich bin ein Königskind ... der König lebt durch den Heiligen Geist in mir, der den Weg bereitet hat, der mir meine Königswürde zurückgegeben hat, die ich verloren hatte. Ich war verloren, doch nun lebe ich ... wirklich ... nicht nur "irdisch".

Hilft dir das ein wenig?

Ja, das hilft mir. Denn Gotteskindschaft bedeutet für mich auch, dass ich nicht mehr nur Mensch bin (wie ich vorher war), sondern dass Gott jetzt mein Vater ist (ungeachtet meines biologischen Vaters). Und dass macht mich per Definition zu mehr als nur Mensch (nur biologisch)….oder eben erst zu einem Menschen, so wie Gott ihn sich gedacht hat….egal, die göttliche Komponente kommt erst durch Jesus zum Vorschein, auch wenn sie vorher schon dagewesen ist per eingehauchtem Lebensatem.

 

stern antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
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@stern 

Ja, denn wir hatten unsere Würde, die wir von Gott bei Schaffung erhalten hatten, verloren, unseren Königsstand, unser Sein in Gott ... die haben wir zurückerhalten. Was für ein Gott, der nicht nachträgt, sondern sein Leben gibt für seine Schöpfung, die sich von ihm entfernt hatte.

neubaugoere antworten
Stern
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(@stern)
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Was für ein Gott, der nicht nachträgt, sondern sein Leben gibt für seine Schöpfung, die sich von ihm entfernt hatte.

❤️

stern antworten
Chai
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(@chai)
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Veröffentlicht von: @stern

Aber wenn du die Trennung beseitigen hast lassen- lebst du dann nicht genauso wie Jesus?

Nein.

Ich lebe nicht wie Jesus und ich werde nicht wie Jesus.

chai antworten
Stern
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(@stern)
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@chai 

Was verstehst du dann unter Nachfolge? 

stern antworten
Chai
 Chai
(@chai)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

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@stern Keine Ahnung. Ich lebe mit Gott; ganz einfach. 

Mir sind diese Diskussionen oft zu verkopft. 

chai antworten
Stern
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(@stern)
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@chai 

Für mich war die Frage nicht als Diskussionsanstoss gedacht, obwohl es zwangsläufig immer darauf hinausläuft, weil es eben unterschiedliche Ansichten gibt.

Es ist eine Frage an meine Mitgläubigen, wie sie das sehen.

Keine Ahnung. Ich lebe mit Gott; ganz einfach. 

Das ist schön. Ich kann mir darunter nur nichts vorstellen.

Wie unterscheidet sich dein Leben von dem deines Nachbarn, der nicht mit Gott lebt? Oder von der Zeit früher, wo das vielleicht noch nicht so war?

Wenn dir das zu verkopft ist, dann brauchst du nicht zu antworten…manches lässt sich in Worten schlecht transportieren. 🥰

stern antworten
Chai
 Chai
(@chai)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

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Veröffentlicht von: @stern

@chai 

Für mich war die Frage nicht als Diskussionsanstoss gedacht,

sondern?

obwohl es zwangsläufig immer darauf hinausläuft, weil es eben unterschiedliche Ansichten gibt.

Richtig.

Es ist eine Frage an meine Mitgläubigen, wie sie das sehen.

Mitgläubig bin ich ja auch.

Keine Ahnung. Ich lebe mit Gott; ganz einfach. 

Das ist schön. Ich kann mir darunter nur nichts vorstellen.

Wie unterscheidet sich dein Leben von dem deines Nachbarn, der nicht mit Gott lebt? Oder von der Zeit früher, wo das vielleicht noch nicht so war?

Mein Leben unterscheidet sich vermutlich gar nicht viel von dem meines Nachbarn - eben bis auf die Komponente, dass es bei mir noch diesen Gott gibt. 
Aber es ist eine berechtigte Frage, die ich mir auch schon gestellt habe. 
Ich weiß von früher, dass sich das Leben der 'Frommen' in vielen Punkten von dem der Nachbarn unterschieden hat. 
Aber - wen wundert's? - gesehen und bemerkt hat man das halt auch hauptsächlich an Äußerlichkeiten wie der Kleidung und der Frisur und daran, dass die Kinder bestimmte Dinge nicht durften. (Als fromm aufgewachsenes Kind war ich damit nicht immer glücklich)
Es ist ja nicht zwangsläufig so, dass ein gläubiger Mensch fröhlicher, freundlicher, geduldiger etc. ist. 
Vielleicht geh ich anders mit Krisen um, aber auch da fallen mir nicht-(so)-gläubige Menschen ein, die auch einen guten Umgang damit haben. 
Sicher ist, ich hab mich in den letzten 25 Jahren, seitdem ich (wieder) gläubig bin, verändert. 
Aber ja - möglicherweise ist das nicht nur eine Folge des Glaubens, sondern auch des Älter- und (vielleicht auch) Reiferwerdens.

chai antworten
Stern
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(@stern)
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@chai 

Für mich war die Frage nicht als Diskussionsanstoss gedacht,

sondern?

Für mich als Gesprächspartner an euch gerichtet: stimmt das was ich denke? Prüft mich und sagt was ihr dazu denkt. Bin ich verkehrt?

Es geht mir nicht darum zu diskutieren um der Diskussion willen, sondern dass ich Leute habe, die mit mir über etwas nachdenken.

Mitgläubig bin ich ja auch.

Ja.

Sicher ist, ich hab mich in den letzten 25 Jahren, seitdem ich (wieder) gläubig bin, verändert. 
Aber ja - möglicherweise ist das nicht nur eine Folge des Glaubens, sondern auch des Älter- und (vielleicht auch) Reiferwerdens.

Ja…ich denke es ist nicht nur eine Folge des Reiferwerdens. Sicher bin ich mir nicht, das merke ich schon. 
In einem anderen Thread hat Ahischa gesagt, dass der Prozess bei dem einen halt durch Religion stattfindet und bei dem anderen durch irgendwas anderes. 

Dann wäre aber Jesus egal. Oder auch nicht…weil vielleicht auch das „irgendwas anderes“ seinen Urgrund in Jesus hat. 🤷‍♀️

Nachfolge bedeutet ja auch vermutlich für jeden etwas anderes, selbst innerhalb des Christentums. Und nach aussen gezeigte Frömmigkeit hat nicht unbedingt was mit Glauben und Jesus zu tun…sondern eben nur mit der Vorstellung, wie man dann zu sein hat.

 

stern antworten
Chai
 Chai
(@chai)
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Veröffentlicht von: @stern

@chai 

Für mich war die Frage nicht als Diskussionsanstoss gedacht,

sondern?

Für mich als Gesprächspartner an euch gerichtet: stimmt das was ich denke? Prüft mich und sagt was ihr dazu denkt. Bin ich verkehrt?

Es geht mir nicht darum zu diskutieren um der Diskussion willen, sondern dass ich Leute habe, die mit mir über etwas nachdenken.

Ich prüfe und denke mit nach, aber ich werde mich hüten, Dir mit Absolutheit zu sagen, dass Deine Gedanken stimmen oder nicht. 

Ja…ich denke es ist nicht nur eine Folge des Reiferwerdens. Sicher bin ich mir nicht, das merke ich schon. 

Ich bin mir bis zu einem gewissen Punkt auch sicher, dass es nicht nur eine Folge des Reiferwerdens ist. 
Aber ich bin mir eben auch sicher, dass ich auch ohne Glauben nicht mehr so wäre wie mit 25.

 

 

chai antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
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@chai 

Weil "das Leben" dich "gelehrt" (geformt) hätte oder weil Gott mit dir geht und dich ent-wickel-t?

neubaugoere antworten
Chai
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(@chai)
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Veröffentlicht von: @neubaugoere

@chai 

Weil "das Leben" dich "gelehrt" (geformt) hätte oder weil Gott mit dir geht und dich ent-wickel-t?

Beides.

chai antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
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@chai 

Ah. Okay. Ich tät für mich sagen, dass auch, was sich wie "das Leben veränderte mich" anfühlt (und ja auch Sinn ergibt) dennoch Gott ist, der mich durchs Leben führt und verändert. Ich kann mich ja schlecht beeinflussen. Das gibt für mich der Bibeltext nicht her (von Natur aus schlecht).

neubaugoere antworten
Stern
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(@stern)
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@deborah71 

Die Beseitigung der Trennung von Gott und das neue Leben, von oben gegeben, beginnt hier in dem Moment, in dem wir das Opfer Jesu aus Glauben für uns in Anspruch nehmen. 

Und tatsächlich glaube ich, dass sich das eher so verhält, dass es eine ständige, dauernde Beseitigung der Trennung braucht, weil wir ja immer wieder sündigen (uns fehlverhalten) ohne es zu wollen….oder wir bearbeiten uns bewusstwerdende Vergangenheitssünden…Das ist eine immer wiederkehrende Demutshaltung vor Gott, dass wir Vergebung brauchen - sonst sind wir wie der Pharisäer, der sich bei Gott bedankt, dass er nicht so ist wie der Zöllner und sein rechtschaffenes Leben selbstzufrieden betrachtet. (Lukas 18,9-14)

Ich schätze das meintest du auch damit:

Wir können uns das ewige Leben nicht verdienen durch Wohlverhalten. Wäre das so, bräuchten wir das Opfer Jesu nicht. 

stern antworten
Deborah71
(@deborah71)
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@stern 

Es verhält sich anders. 

Durch den Glauben an Jesus ist die Trennung beseitigt und man kehrt in den Raum der Herrschaft und der Gemeinschaft mit Gott zurück. Das Reich der Sünde (des Unglaubens, der Trennung) ist verlassen. Sie hat keine Macht mehr. Deshalb kann man in der neuen Natur wachsen durch die Frucht des Heiligen Geistes und unter seiner Führung. 

 

Jesus hat sein Leben für dich am Kreuz gegeben. Er hat dich quasi mit seinem Blut erkauft. Die angemessene Antwort darauf wäre die eigene Lebensübergabe an Jesus Christus und seine Herrschaft anzuerkennen und Ihm den Raum in sich geben, dass er durch einen hindurch seine Liebe weitergeben kann. 

 

 

deborah71 antworten
Stern
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(@stern)
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@deborah71 

Durch den Glauben an Jesus ist die Trennung beseitigt und man kehrt in den Raum der Herrschaft und der Gemeinschaft mit Gott zurück. Das Reich der Sünde (des Unglaubens, der Trennung) ist verlassen.

 

 

Ja, und ab und an kehrt man in diesen Raum wieder ein, meist unbewusst. Es ist nicht so, dass du ab dem Zeitpunkt deiner Hinwendung zu Jesus nie wieder einen Fehler (eine Sünde) gemacht hast. 

Jesus hat sein Leben für dich am Kreuz gegeben. Er hat dich quasi mit seinem Blut erkauft. Die angemessene Antwort darauf wäre die eigene Lebensübergabe an Jesus Christus und seine Herrschaft anzuerkennen und Ihm den Raum in sich geben, dass er durch einen hindurch seine Liebe weitergeben kann. 

Und ist das nicht das gleiche, dass man lebt wie Jesus? Wie sonst sollte ich überhaupt das können?

 

stern antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 27232

@stern 

Zum Beitrag

Es ist ein Unterschied, ob man einem vorbildlichen Menschen folgt (Ich im Vordergrund) , oder ob Gott-Sohn durch das von oben geborene Ich wirkt (ER im Vordergrund), weil ein Herrschaftswechsel stattgefunden hat. 

deborah71 antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 6 Monaten

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@deborah71 

„Was nennt ihr mich Herr, und tut doch nicht was ich sage“

Luk 6,46

und 

„ich bin der Weinstock und ihr seid die Reben“

Joh 15,5

Das sind beides valide Aussagen, beide sind wahr und haben Jesus als Herrn im Blick.

In dem ersten Fall erkennt man den Herrschaftswechsel am Gehorsam, im zweiten an dem „Geschehenlassen durch einen durch…weitergeben des Lebens Jesu“

 

 

stern antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 27232

@stern 

ja...  aufgeschlüsselt 🙂

deborah71 antworten
Kappa
 Kappa
(@kappa)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 1306

@stern ja das stimmt.

Zum einen kann man natürlich von Jesus die Befreiung bekommen bzw. die Wiedergeburt und den Heiligen Geist.

Leider zeigt sich das wir Menschen grundsätzlich dazu neigen,  Fehler zu machen und je nachdem wie man den Verlockungen oder Versuchungen dann nachgibt, entfernen wir uns von ihm (er macht das nicht, wir machen das). Das erfordert dann wieder ein zurück besinnen bzw. Buße

Meines Wissens war das bei den Christen der ersten Jahrhunderte ziemlich streng, die Buße wurde öffentlich in den Treffen und Feiern gemacht. Sehr drastisch. Mit der Zeit wurde es einfacher, vielleicht Verständnisvoller. So ähnlich hab ich es zumindest gehört.

kappa antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 6 Monaten

Beiträge : 1450

@kappa 

Meines Wissens war das bei den Christen der ersten Jahrhunderte ziemlich streng, die Buße wurde öffentlich in den Treffen und Feiern gemacht. Sehr drastisch. Mit der Zeit wurde es einfacher, vielleicht Verständnisvoller. So ähnlich hab ich es zumindest gehört.

Da bin ich ganz froh, dass ich heute lebe und nicht damals 🙂.

Der Prozess der Buße ist was dermassen individuelles und auch unwillkürliches finde ich, dass ich persönlich das nicht auf Knopfdruck könnte.

 

stern antworten
Maria
 Maria
Beiträge : 1018

@stern

Ja, ich denke auch, dass ich nicht wirklich verstehe, was da vor sich gegangen ist. 

Ich möchte aber noch einen Aspekt erwähnen, den ich als das größte Opfer Jesu ansehe. Christus hat den Himmel verlassen, um den Menschen nahe zu sein, weil Er ihnen offensichtlich nur so helfen kann, die Kluft zu Gott zu überwinden. Ich finde, das ist das größte Opfer, das man sich vorstellen kann. Er opfert Sein Leben in der Gegenwart Gottes. Sogar in die Gottverlassenheit folgt Er den Menschen, um Ihnen nahe zu sein. "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen."

Dieses Wissen macht mich ganz demütig und dankbar.

maria antworten


Stern
 Stern
Themenstarter
Beiträge : 1450

*1. Wie ist Gott nun?*

_Niemand hat Gott je gesehen. Der einzige Sohn hat ihn uns offenbart, er, der selbst Gott ist und an der Seite des Vaters sitzt. Joh 1,18_

Auf unserer Suche nach Antworten ist es von größter Wichtigkeit, dass wir unser Gottesbild nicht von unserem persönlichen Wunschdenken oder momentanen Erleben abhängig machen. Es ist bedeutend, dass wir unsere Gottesvorstellung nicht von zufälligen Vorgaben anderer Menschen oder von menschlich erdachten Philosophien her ableiten, sondern von Jesus Christus, dem Sohn Gottes. Er ist nämlich der Einzige, der vom Himmel auf die Erde kam und uns vorlebte und auslegte, wie Gott der Vater wirklich ist. Auf die Frage: Wie ist Gott?, gibt es vom Evangelium her nur eine klare Antwort: So wie Jesus Christus! Nun, wie ist Jesus? Und wie hat Jesus seinen Vater offenbart? Jesus offenbart seinen Vater als den Gott, der in seiner Liebe alles gibt, um das Verlorene wiederzugewinnen. Hans Peter Royer

Heute morgen von Jesus-impuls.de im Verteiler geschickt bekommen.

Ich finde, ein gutes Wort zum Thema wer/was/wie Gott denn nun ist. 
Auch wenn das alles schon bekannt ist…

👋🏻🙂Schönen Sonntag euch!

stern antworten
Lightfire89
Beiträge : 73

@stern 

erst mal sorry - ich habe mir jetzt nicht die Mühe gemacht alle Beiträge durchzulesen. 

Mein 1. Gedanke war: Manchmal ist es leichter 1 x mein eigenes Leben aufs Spiel zu setzen (hab ich in einer Notlage ganz spontan für mein Kind gemacht, im schlimmsten Fall wären wir beide tot gewesen)

Mein 2. Gedanke - das eigene Leben hinzulegen - da sehe ich, dass ich noch lebe und mir noch nicht ganz gestorben bin. Ich erkläre es mal so, da sein für einen Elternteil, der verbittert war. Da sein jeden Tag - bis auf wenig Ausnahmen. Das ist auch Leben hinlegen. und Jesus musste die Jünger ertragen. Ich kann sagen, es hat mich was gekostet, es ist immer ein Preis zu zahlen. Aber ein reines Gewissen zu haben ist wichtig - und am Ende wurde der Elternteil eine neue Schöpfung - und vom Ende her sehe ich, dass es alles richtig war. 

Bloss beim drinstecken - da war es ein Kampf um mein eigenes Herz. Ich schrie zu Gott, wollte kein hartes Herz. Gott schenkte Gnade. Heute bin ich froh und dankbar. Wichtig ist nur, was sind Gottes vorbereitete Werke und was nicht. Wir brauchen Weisheit für alles. Gott ist Liebe - auch mit uns, er lässt uns alles zum Besten dienen. 

Und es geht einfach ums dienen - wenn er die Ehre bekommt, passt es . 

lightfire89 antworten


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