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Nicht nach Art dieser Welt

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Evana
Themenstarter
Beiträge : 924

Hallo Ihr Lieben,

irgendwie ist bei mir einiges durcheinander geraden und nun versuche ich es zu ordnen.

Durch Jesus stellvertretenden Sieg (Tod, Auferstehung, Himmelfahrt, Ausgießung seines Geistes) sind seine Nachfolger nicht mehr nach Art dieser Welt. Sie sind von neuen/von oben/durch seinen Geist geboren
und das Denken, Fühlen und Handeln entspricht nicht mehr dem dieser Welt.

Ich versuche es mal anhand einer Darstellung zu verdeutlichen:

Himmlische Welt: Dort herrscht Jesus als König. Die Herrschaft wurde ihm von Vater gegeben. Die Atmosphäre, die dort ist: vollkommener Friede, vollkommene Freude, vollkommene Freiheit, vollkommene Gesundheit/Heilung/Heil sein/Heiligkeit, vollkommene Liebe und Einigkeit und vieles mehr.

Satanische Welt: Dort herrscht Satan, Urheber aller Bosheit.
Die Atmosphäre, die dort herrscht:
Angst, Lügen, Intrigen, Verrat, Verachtung, Gräueltaten, gottloses Handeln, Missgunst/Neid, Eifersucht, und vieles mehr. Er geht um Macht und Ruhm, Geld und Besitz, Egoismus, Leistung, Rechthaberei, andere beherrschen, manipulieren, ausbeuten.

Als Menschen leben wir in dieser Welt zwischen diesen zwei Reichen und müssen uns polarisieren. Wo wollen wir leben? Wem wollen wir dienen? Zu wem wollen wir uns bekennen? usw.

Ich habe mich klar für Jesus entschieden. Gehöre ihm, lebe für ihn, liebe ihn und möchte in seinem Sinn handeln.
Das Problem, mit dem ich nun zu kämpfen habe, ist das Spannungsfeld Beruf. Und das reibt mich immer wieder auf.
Ich denke nicht mehr nach Art dieser Welt, lebe nicht mehr so, aber fühle mich in dessen System noch irgendwie gefangen.

Könnt ihr mir folgen?

LG
Evana

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112 Antworten
Herbstrose
Beiträge : 14193
Veröffentlicht von: @evana

Ich habe mich klar für Jesus entschieden. Gehöre ihm, lebe für ihn, liebe ihn und möchte in seinem Sinn handeln.
Das Problem, mit dem ich nun zu kämpfen habe, ist das Spannungsfeld Beruf. Und das reibt mich immer wieder auf.
Ich denke nicht mehr nach Art dieser Welt, lebe nicht mehr so, aber fühle mich in dessen System noch irgendwie gefangen.

Das hast du gut zusammengefasst. Wir leben in dieser Welt und sind täglich mit dieser Welt konfrontiert.

Jesus sagt sehr deutlich, dass wir uns unserer Obrigkeit unterordnen sollen. Er geht noch weiter: wir sollen "der Stadt Bestes" suchen.

Nirgends steht geschrieben, dass wir als Christen es leicht haben werden. Im Gegenteil. Wir sind immer wieder Anfechtungen und Verführungen ausgesetzt. Wichtig ist nur, dass wir in diesen Zeiten fest am Herrn bleiben. Wir sind versiegelt mit dem Heiligen Geist und gehören Gott. Das Böse hat kein Anrecht an uns.

Ich wünsche dir, dass dein Glaube fest wird und du im Vertrauen auf Gott deinen Weg findest.

herbstrose antworten
10 Antworten
Evana
(@evana)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 924

Hallo Herbstrose,

Veröffentlicht von: @herbstrose

Das hast du gut zusammengefasst. Wir leben in dieser Welt und sind täglich mit dieser Welt konfrontiert.

Danke

mir sind heute auch Jesu Worte in den Sinn gekommen: Ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe; so seid nun Klug wie die Schlangen und einfältig wie die Tauben. (Matth. 10,16)

Ich denke, auch im Berufsleben sendet Jesus uns in die Firmen hinein, mit der Absicht: Licht und Salz zu sein und Jesus, unseren Herrn vorzuleben. Seine Liebe in die Welt zu tragen. Freude zu verbreiten und Gutes zu tun.

Deshalb stelle ich im Laufe meines Berufsleben als Christ fest, das es immer wieder Menschen/Situationen gab, in denen etwas nicht stimmte.

Ob es das Mobbing vor der Ausbildung zur Altenpflege war und ich mit Szenen konfrontiert wurde, die ich lieber nicht erleben wollte. Also Gewalt/böse Worte nicht nur gegen mich, sondern auch gegen Heimbewohner.

Während der Ausbildung war es meine Kursleitung, die mich an dem Abschluss hindern wollte, weil ich ihr zu unreif war.

Nach der Ausbildung waren es die 12 Tage Woche, die Dokumentationen usw. die mir so viel Zeit raubten, die mir dann bei der Pflege der Senioren zu fehlen schien und die dann auch von der Leitung bemängelt wurde, sodass sie mich lieber runterstufen wollten. Da ich sowieso am Rand meiner Kräfte war, habe ich dankend abgewunken und bin gegangen.

Es folgten Auszeiten, Zeiten des Arbeitens im Ambulanten Diensten und dann die Erkenntnis, dass ich diesen Beruf nicht bis zur Rente aushalten kann. Was ist wichtiger? Altenpflege oder Aktenpflege? Beides bekomme ich nicht unter einen Hut. Und wo ist der 7. Tag zum Ausruhen, damit man nicht ausbrennt?

Obwohl durchaus begabt und berufen am Dienst für die Schwachen
ging es unter diesen Umständen einfach nicht.

Also dann doch lieber zurück in den zuerst erlernten Beruf: Steuerfachangestellte.

Aber auch diese Umstellung/Veränderung, die zusätzlich viel Kraft und Durchhaltevermögen von mir verlangte, grenzt eher an einen Hürdenlauf als an einen Spaziergang.

Ich gebe mein Bestes und es scheint einfach nicht zu reichen.

Veröffentlicht von: @herbstrose

Nirgends steht geschrieben, dass wir als Christen es leicht haben werden. Im Gegenteil. Wir sind immer wieder Anfechtungen und Verführungen ausgesetzt. Wichtig ist nur, dass wir in diesen Zeiten fest am Herrn bleiben. Wir sind versiegelt mit dem Heiligen Geist und gehören Gott. Das Böse hat kein Anrecht an uns.

Danke, ohne ihn wäre ich mit Sicherheit nicht so weit gekommen.
Der Feind hätte mich mit Krankheiten geschlagen oder ich hätte mir das Leben genommen.

Aber nun stehe ich mehr oder weniger wieder vor einem Scherbenhaufen: Was nun, Herr? Wie geht es weiter?

Und ich höre erstmal seine Stimme: Komm her zu mir und ruh dich aus.

Also erstmal wieder: Ausrichtung auf Jesus, zur Ruhe kommen und neue Kraft tanken.

Er ist mein Arbeitsgeber, rüstet mich zu und er sendet mich dorthin, wo er mich haben will.

Veröffentlicht von: @herbstrose

Ich wünsche dir, dass dein Glaube fest wird und du im Vertrauen auf Gott deinen Weg findest.

Danke

LG
Evana

evana antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11784
Veröffentlicht von: @evana

Ob es das Mobbing vor der Ausbildung zur Altenpflege war und ich mit Szenen konfrontiert wurde, die ich lieber nicht erleben wollte. Also Gewalt/böse Worte nicht nur gegen mich, sondern auch gegen Heimbewohner.

Das erinnert mich an eine Schwester in meiner alten Gemeinde, die auch in der Altenpflege arbeitete und von ihrem Arbeitgeber immer wieder angestiftet wurde, Bücher zu fälschen und zu lügen. Sie hielt stand und weigerte sich. Irgendwann wurde sie gekündigt, sie strengte ein Verfahren an (was normal ist, wenn man gekündigt wurde) und verlor. Ich habe keinen Kontakt mehr zu oder mit ihr, sodass ich nicht (mehr) erfragen konnte, ob sie heute weiß, was Jesus damals damit oder von ihr wollte. Aber die Schrift sagt uns, dass uns alles zum Besten dienen wird. (Röm 8,28 Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind.)

Wir sind in die Finsternis als Licht gesandt, um diese zu erhellen und vielen die Möglichkeit zu geben, diesem Licht zu folgen. Natürlich stehen wir quasi nie einfach nur so da, sondern die Finsternis kämpft gegen uns.

Ich "sehe" eine Art Ausbildung, Zurüstung deinerseits. Bleib eng an ihm und halte durch.

Ich schließe mich an Wünsche und Gebete der Herbstrose an.

LG

neubaugoere antworten
Evana
(@evana)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 924

Liebe Neubaugoere,

danke.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Wir sind in die Finsternis als Licht gesandt, um diese zu erhellen und vielen die Möglichkeit zu geben, diesem Licht zu folgen. Natürlich stehen wir quasi nie einfach nur so da, sondern die Finsternis kämpft gegen uns.

Irgendwie hatte ich sowas auch bzw. gerade in der neuen Kanzlei gespürt: Verwirrung, dass Dinge gerade bei mir kaputt gingen: Fenster, der PC, beim Absturz mein Profil, irgendwie machte mir das noch zusätzlich Probleme bei der Einarbeitung und dem Bearbeiten.
Da meine Augen noch nicht offen für die Welt der Finsternis ist, ist es dann auch schwer, dagegen etwas zu unternehmen.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Ich "sehe" eine Art Ausbildung, Zurüstung deinerseits. Bleib eng an ihm und halte durch.

Danke, ja, ich denke auch, dass Gott mich noch weiter in die Unterscheidung der Geister hineinführen will., damit ich dann gezielter dagegen kämpfen kann.

LG
Evana

evana antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11784

Wenn Stürme kommen, muss ein Baum fest verankert sein, um nicht zu fallen. - Die Rüstung muss sitzen, maßgeschneidert. - Die Identität muss "klar" sein, ohne Wenn und Aber sozusagen.

LG

neubaugoere antworten
Evana
(@evana)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 924
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Wenn Stürme kommen, muss ein Baum fest verankert sein, um nicht zu fallen. - Die Rüstung muss sitzen, maßgeschneidert. - Die Identität muss "klar" sein, ohne Wenn und Aber sozusagen.

Ja, unbedingt. Wenn die Identität klar ist, hat es auch Bestand in aller Unklarheit, die momentan in meiner beruflichen Situation herrscht.

Auch ein Muster, dem ich oft begegne, dass die Situationen so chaotisch sind, dass es juristische/göttliche Klarheit braucht.

Wie gehe ich mit den aufgedeckten Sünden um?

Das Licht strahlt in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht begriffen/überwältigen können.

LG
Evana

evana antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11784
Veröffentlicht von: @evana

Wie gehe ich mit den aufgedeckten Sünden um?

Wessen?

Wenn ich eins bei Gott gelernt habe, dann u.a. dies: Es geht immer erst mal um dich. Nicht darum, dass du dienst, nicht darum wie du dienst, sondern um dich, um deine Heilung, dein Ankommen als Erbe im Erbe quasi, um das "Baden in Gottes Liebe". So oft haben wir in der alten Gemeinde vor Gott gestanden und gefragt, wozu wir denn nun da sind, welche Aufgabe wir denn nun haben, welchen Platz, was wir tun sollen und immer immer wieder sagte Gott: "Badet in meiner Liebe!" (wortwörtlich) Sofort haben wir es nicht begriffen. 😉

Was soll Gott mit einem "kaputten Kämpfer" auf dem Schlachtfeld? - mal ganz unkonventionell gefragt. Er macht den Menschen heil, damit er stark ist, wie eben die fest verankerten Bäume, er arbeitet an seiner Identität. Wenn das stimmt, wenn also das Gefäß absolut heil ist, dass kein lebendiges Wasser mehr "abhanden kommen" kann, wenn das so ist, wird eben auch das Wasser ÜBERlaufen, ganz von allein, da macht das Gefäß gar nix, das Wasser sucht sich seinen Weg ...

Es geht hier um dich.
Um dich.
Und um dich.
Um dein Heil, deine Heilung, deine Wiederherstellung.

noch bevor es um alles andere geht.

Im Psychologischen würde ich beschreiben: dass du lernst, nein sagen zu dürfen, dir nicht alles gefallen lassen zu müssen, lernen, wo deine Grenzen sind, lernen, sie zu verteidigen, lernen, die Übertreter zu "markern", evtl. zu "bestrafen", lernen, dass wir Christen nicht "liebe sein" müssen, sondern stark aus Christus heraus, lernen, dass wir keine Einzelkämpfer sind, sondern im Team arbeiten oder ein Team sind, wo wir einander begleiten, unterstützen, ermutigen, den Weg weisen, füreinander da sind, füreinander beten, einander halten ...

Ich wage mich weit heraus, wenn ich sage: "Wolle nicht zu viel". Mach nicht den fünften Schritt vor dem ersten und auch nicht den dritten vor dem ersten, sondern alles der Reihe nach ...

Erst das Sein. In Gott.
Dann das tun. Aus Gott.

❤ Segen dir, Schwester.

neubaugoere antworten
Evana
(@evana)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 924

Leidensbereitschaft vs. Märtyrerkomplex
Liebe wertvolle Schwester im Herrn, ❤

bevor ich auf deine Fragen, deine wertvollen Anregungen eingehe,
möchte ich erstmal an dieser Stelle eine Gabe von dem weltlichen Gegenstück abgrenzen.

Das war die Frage, die ich Jesus heute gestellt habe:

Was ist der Unterschied zwischen der Gabe der Leidensbereitschaft und dem Märtyrerkomplex?

Darauf hatte ich folgende Definitionen als Gedanken bekommen:

Gabe der Leidensbereitschaft:
Die Gabe/das Geschenk der Leidensbereitschaft ist die Fähigkeit inmitten von Feindseligkeit eine durch die Liebe getragene friedliche Einstellung zu haben, sich nicht selbst zur Wehr zu setzen, sondern mir (dem Herrn) den Raum zu lassen. Nicht böses mit bösem vergelten.

Bei einem Märtyrerkomplex handelt der Mensch ohne meine (des Herrn) Unterstützung für eine bestimmte Sache und nimmt den Tod in Kauf. Er handelt und stirbt nicht für mich, sondern lediglich für seine Überzeugung. Es ist vom Feind gesteuert.

Die Schwierigkeit, mit der wir es zu tun haben, ist derzeit der seelische/physische Kampf gegen Mächte der Finsternis.

Daher die Waffenrüstung Gottes: Werdet stark im Herrn und in der Macht seiner Stärke Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr gegen die Listen des Teufels bestehen könnt! Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistigen (Mächte) der Bosheit in der Himmelswelt.
Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag widerstehen und, wenn ihr alles ausgerichtet habt, stehen (bleiben) könnt! (Epheser 6,10-13)

Was ich in den Jahren erlebte, war, dass ich als Tochter Gottes in Gegenden kam, wo der Feind herrschte. Gott geht ja mit mir. Er ist ja meine Kraft und Stärke, mein Licht und mein Schutz, bei dem ich mich berge und Hilfe finde.
Also wenn das Licht kommt, wird die Finsternis aufgeschreckt, und greift an, oder rennt weg. Je nachdem ob sie Schwachstellen findet, oder Stärke und Autorität. Und bei mir fand sie noch Stellen, um anzugreifen.

Ich bin ja nicht geschult im geistlicher Kampfführung, deshalb ist es ein Lernfeld für mich und stehe relativ allein vor dem Feind (ohne geistliche Geschwister, bei denen ich lernen kann und geistliche Stärke und Autorität abschauen kann). Aber Gott traut es mir zu und hilft mir mit seiner Liebe, s, seinen Liedern, Fürbitte, segnen und Gebet, einem Wort, auf das ich mich stelle und danach handele. Von daher kommt es durchaus zu seelischen Verletzungen während des Kampfes. Aber beim Herrn ist die Heilung, sodass ich aus jeder Krise gestärkt hervorkommen kann.

Meinen seelischen, menschlichen Zerbruch nimmt Jesus weg und ersetzt es mit göttlichem Denken, Verstehen, Handeln. Immer wieder hin zu ihm in seiner Liebe Baden und heil und frei werden.

Da wo ich seelisch (von unten her) der Welt gestorben bin, kann er in mir mehr aus dem Reich Gottes (von oben her) agieren.

Deshalb schreibt Paulus: Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch in den Bedrängnissen, da wir wissen, dass die Bedrängnis Ausharren bewirkt, das Ausharren aber Bewährung, die Bewährung aber Hoffnung; die Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden, denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist. (Römer 5-3-5)

Ich hatte gestern ein gutes Gespräch mit einem Psychiater, den ich persönlich kenne. Er kennt mich und meinen Glauben und macht ein Bibelstudium. Ich erzählte ihn, was ich erlebt habe, von Okt. 19 bis März 2021. Und er meinte: Ich staune darüber, mit welcher enormen Kraftanstrengung du da hingehst. Bei dem was der Feind (es ging um das Verhalten der ehem. Chefin) aufgeboten hat, hast du mit Freundlichkeit/Frieden reagiert und den Feind dadurch ins Leere laufen lassen. Er konnte dich nicht provozieren, damit er dann doppelt und dreifach zurückschlagen kann.

In einem Lied heißt es:
3. Strophe: Euer Leiden wird ein Zeugnis des Glaubens sein, des Glaubenstrotz dieser Welt. Weil Jesus hier selber gelitten hat, sich treu zu den seinen stellt.

Refrain: Seid fröhlich in der Hoffnung, beharrlich im Gebet, standhaft in aller Bedrängnis, macht einander Mut, ladet gerne Gäste ein. Zeigt es allen, dass Jesus sie liebt.

Ist mir gestern/heute so bewusst geworden. Es geht schon um mich, aber auch darum seine Liebe in die Welt zu tragen.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Im Psychologischen würde ich beschreiben: dass du lernst, nein sagen zu dürfen, dir nicht alles gefallen lassen zu müssen, lernen, wo deine Grenzen sind, lernen, sie zu verteidigen, lernen, die Übertreter zu "markern", evtl. zu "bestrafen", lernen, dass wir Christen nicht "liebe sein" müssen, sondern stark aus Christus heraus, lernen, dass wir keine Einzelkämpfer sind, sondern im Team arbeiten oder ein Team sind, wo wir einander begleiten, unterstützen, ermutigen, den Weg weisen, füreinander da sind, füreinander beten, einander halten ...

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Im Psychologischen würde ich beschreiben: dass du lernst, nein sagen zu dürfen, dir nicht alles gefallen lassen zu müssen, lernen, wo deine Grenzen sind, lernen, sie zu verteidigen, lernen, die Übertreter zu "markern", evtl. zu "bestrafen", lernen, dass wir Christen nicht "liebe sein" müssen, sondern stark aus Christus heraus, lernen, dass wir keine Einzelkämpfer sind, sondern im Team arbeiten oder ein Team sind, wo wir einander begleiten, unterstützen, ermutigen, den Weg weisen, füreinander da sind, füreinander beten, einander halten ...

Ich muss lernen, dass mein NEIN ein NEIN bleibt, und nicht durch Manipulation, Erpressung etc. doch zu einem Ja umgedreht wird.
Folgen des früheren Missbrauchs und mehr die Geister zu unterscheiden.

Auch eine Gabe, die ich einzusetzen lernen darf. Wie/woran erkenne ich den Feind, und wie gehe ich gegen ihn vor?

Wie gesagt, mir fehlt es an Vorkämpfern, die mich schulen, also muss ich es durch Erfahrung und Führung durch den Heiligen Geist lernen.
Ich bin halt eine Pionierin im Reich Gottes dieser Generationen.

Über Erfahrungsaustausch mit diesen erwähnten Gaben wäre ich sehr dankbar.

LG
Evana

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Evana
(@evana)
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Veröffentlicht von: @neubaugoere
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Wie gehe ich mit den aufgedeckten Sünden um?

Wessen?

Diese zum Beispiel:

https://karrierebibel.de/bossing/

Abba, Vater, ich danke dir dafür, dass du der aller höchste Richter dieser Welt bist und dass du gerecht richtest.

Herr Jesus, ich danke dir dafür, dass du mein Rechtsanwalt und Verteidiger bist.

Heiliger Geist, ich danke dir dafür, dass du mit mir in alle Situationen der Protokollführer warst und das Unrecht dokumentiert und den Psychoterror mitbekommen hast, der in den letzten 18 Monaten gegenüber meiner Seele stattgefunden hat.
Danke, Herr, dass du in all dieser Zeit mir mit Rat und Tat zur Seite gestanden hast und mich vor sehr heftigen Bemerkungen trotz allem beruhigt hast.

Danke für deine Freude, die du ausgegossen hast, als immer wieder neuer Ärger in mir aufstieg und hast mir Frieden und Freundlichkeit geschenkt, damit die Angriffe des Feindes in die Leere liefen und ich mich nicht durch sie provozieren ließ, zurückzuschlagen.

Danke, dass du jetzt für mich streitest, damit ich Schadenersatz bekomme, für all die Zeiten, in denen ich gequält, gepeinigt, schikaniert, missachtet, missbraucht, ausgegrenzt oder sonders irgendetwas in der Richtung ertrug, die gehässig und kränkend waren.

Danke, dass du alle meine Rechtsstreitigkeiten übernimmst und meine Seele wiederherstellst und mich heilst, und mir trotz allem, die Würde, die Herrlichkeit und Gerechtigkeit, die du mir gegeben hast,
nicht verliere.

Bitte kümmere dich, Herr um diese Angelegenheit. Danke
Trotz allem bitte ich dich: Vater, vergib ihnen ihre Schuld, denn sie wussten nicht, was sie taten. Ich vergebe diesen Menschen auch. In Jesu Namen,

Amen

evana antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @evana
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Wie gehe ich mit den aufgedeckten Sünden um?

Wessen?

Liebe Evana, jetzt möchte ich doch einmal sehr direkt werden:

Ist dir eigentlich jemals der Gedanke gekommen, dass auch du Fehler gemacht haben könntest und dass auch deine Chefinnen und Chefs Anlass haben könnten, dir so manches zu vergeben??

Mich hat sehr berührt, was du über deine Schulzeit und deine Familie geschrieben hast. (Normalerweise stehe ich nämlich auf der anderen Seite des Lehrerpults, wenn es mir mal wieder gelingt...)

Ja, Schule kann ermutigen und auch entmutigen. Und wenn man dann noch von seiner Familie hängen gelassen wird, ist es arg.

Darum überrascht es mich letzten Endes nicht, wenn du selbst auf konstruktive Kritik mit Verzweiflung und Weglaufen reagierst. (Übrigens, warum kann ich das wohl so gut verstehen? Ich bin leider auch nicht frei davon. Denn auch von mir wurde immer nur Fehlerlosigkeit und Perfektion verlangt, aber die Unterstützung von zu Hause, dass ich geliebt bin, so wie ich bin - die bekam ich nie. Sondern immer nur Druck, Druck und Druck!)

Darum ist mein wirklich freundlich gemeinter Rat an dich:
Ich glaube, es bringt dich weiter, wenn du das, was schief läuft, nicht fromm verbrämst, sondern eher nüchtern anschaust: Warum passieren mir manche Dinge immer wieder? Gibt es da vielleicht etwas, wo ich einen blinden Fleck habe (z.B., weil ich selbst um jeden Preis "perfekt" sein muss - und es unglaublich wehtut und ich denke, dass ich quasi wertlos bin und sterbe, wenn ich einen Fehler zugebe. Glaub mir, ich verstehe das so gut.)

Dies wäre mein Gebet, wenn du es beten möchtest, dass Gott Verletzungen aufdeckt, auch wenn es furchtbar weh tut und Angst macht. Er möge uns in seine Freiheit führen und uns Mut machen, durch seine Kraft und dadurch, dass wir bei ihm angenommen sind und unendlich wertvoll. (auch, wenn, weltlich gesehen, Vieles dagegen zu sprechen scheint.)

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Evana
(@evana)
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Liebe Polyglott,

Veröffentlicht von: @polyglott

Ist dir eigentlich jemals der Gedanke gekommen, dass auch du Fehler gemacht haben könntest und dass auch deine Chefinnen und Chefs Anlass haben könnten, dir so manches zu vergeben??

das habe ich, ja. Aber bei Gott finde ich Gnade für meine Fehler. Wir sind alle nicht fehlerfrei. Du auch nicht. Keiner von uns.

Veröffentlicht von: @polyglott

Darum ist mein wirklich freundlich gemeinter Rat an dich:
Ich glaube, es bringt dich weiter, wenn du das, was schief läuft, nicht fromm verbrämst, sondern eher nüchtern anschaust: Warum passieren mir manche Dinge immer wieder? Gibt es da vielleicht etwas, wo ich einen blinden Fleck habe (z.B., weil ich selbst um jeden Preis "perfekt" sein muss - und es unglaublich wehtut und ich denke, dass ich quasi wertlos bin und sterbe, wenn ich einen Fehler zugebe. Glaub mir, ich verstehe das so gut.)

Auch das habe ich gemacht, siehe unten mit der: Steuerhinterziehung! und das hat mich weitergebracht.

Die Gnade Gottes in unserem Leben bewirkt die Umkehr. Nicht mehr die Fehler werden angekreidet, sondern das was wir machen, wird lobend bewertet, auch wenn darin noch sehr viele Fehler steckten.
In den letzten Schreiben, die ich gestern zur Kontrolle wegschickte, wurde auf den Inhalt geachtet, meine Fehler wurden einfach "bewusst" übersehen. Das ist Gnade. Es geht nicht darum, möglichst beim anderen alle Fehler zu finden. Schau großzügig drüber weg, das willst du doch auch, dass das andere bei dir machen. Perfektionismus kostet unnötig Zeit und Kraft und wir müssen in diesem Leben nicht Gott sein. Wir dürfen Menschen bleiben, fehlerhaft, unvollkommen. Wir sind und bleiben trotzdem ❤ geliebt und wertvoll. ❤

Veröffentlicht von: @polyglott

Dies wäre mein Gebet, wenn du es beten möchtest, dass Gott Verletzungen aufdeckt, auch wenn es furchtbar weh tut und Angst macht. Er möge uns in seine Freiheit führen und uns Mut machen, durch seine Kraft und dadurch, dass wir bei ihm angenommen sind und unendlich wertvoll. (auch, wenn, weltlich gesehen, Vieles dagegen zu sprechen scheint.)

Danke für das Gebet. Am Mittwoch hatte ich ein Bild gemalt, in dem es genau darum ging:

Meine 1. Mal-Therapie-Stunde unter der Anleitung meiner Freundin als meinen Coach, in der es um Innere Heilung ging.

Für das Malen gab es einen Zeichenblock, Buntstifte, Ölkreide, Pastellkreide und noch eine andere Sorte (das habe ich jetzt vergessen).
Sie sagte: Male ein Herz.
Und ich malte ein Herz,
dann in der Mitte einen Riss von oben nach unten. Es entstand eine kleinere linke Herzhälfte und eine größere rechte Herzhälfte.
dann malte ich beide Herzhälften in der gleichen Farbe rot an.
Ich verwischte über die Außenlinien die rote Farbe, so dass es nach außen auch etwas abstrahlt.
In der linken Hälfte kam eine kleine Krone, in der rechten eine große Krone in Gold. Ich verband die beiden Kronen mit einer goldenen Brücke.
Den Hintergrund wurde auf der rechten Seitenhälfte in Hellblau und auf der linken Seitenhälfte Dunkelblau.
Es kamen ich in der linken oberen Seite zwei schwarze, fliegende Vögel.
Pfeile flogen oben von der rechten Hälfte zu den Vögeln rüber.
Ich malte eine Mauer zwischen den Vögeln und dem Herzen, durchlässig wegen den Pfeilen.
Ein gemalter goldener Engel erschien plötzlich ganz rechts oben als Bogenschütze.
Ein goldener Käfig fing die Vögel ein, sie wurden gefangen.
Die Brücke der 2 Herzhälften verbesserte ich mit einem Regenbogen.

Zwischendurch strich ich liebevoll über das Herz und berührte auch meine Brust, um immer wieder in mich hinein zu
spüren: Was kommt jetzt? Was geht in der unsichtbaren Welt vor sich?

So entstand mein Bild. Ich hoffe, dass ich es anschaulich rüberbringen konnte, um es mit euch zu teilen.

LG
Evana

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Anonymous
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Liebe Evana!

Unter www.erf.de findet sich bei ERF Workshops:
"Glaube am Montag" - Christ in Arbeitswelt und Familie
Beginn: 15.05.

LG und allerbeste gute Wünsche, 😊
Gili

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Evana
(@evana)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 924

Liebe Gili,

vielen Dank für den Link. Dort habe ich mich gerade angemeldet. Ich bin gespannt, was mich erwarten wird.

LG
Evana

evana antworten
Anonymous
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Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @evana

Das Problem, mit dem ich nun zu kämpfen habe, ist das Spannungsfeld Beruf. Und das reibt mich immer wieder auf.

Hm. Ich kenne niemanden, bei dem im Berufsleben es nicht ab und an mal Auseinandersetzungen, Schwierigkeiten, Komplikationen gibt.

Was du an anderer Stelle über deinen Arbeitgeber geschrieben hast, klingt nicht unbedingt so, dass du dich da sehr wohlfühlen kannst.

Da sehe ich eher die Frage, ob du dich mit deiner Arbeitsstelle arrangieren kannst, dass es dir halbwegs gut geht. Und dankbar sein für deine Arbeitsstelle. Oder doch lieber nach einem anderen Arbeitgeber suchen solltest.

Was das Christsein im Beruf wie in jedem Lebensbereich angeht, denke ich, dass man einen Christen an seiner Aufrichtigkeit, Geradlinigkeit, Fairness gegenüber Arbeitgeber und Kollegen, gut getaner Arbeit erkennen sollte.

Wenn das bei dir so ist, ist es doch gut.

Ich habe allerdings den Eindruck, dass du etwas anderes meinst. Nämlich dich als Christ besonders wohl und unangefochten in deinem Job fühlen zu können. Und da denke ich nun, siehe oben, dass das Eine mit dem Anderen nicht unbedingt zu tun hat. Auch Christen haben eben genauso Probleme im Berufsleben wie alle anderen.

Und wenn die Probleme überhand nehmen oder man schlecht mit der Stimmung im Unternehmen oder dessen Handlungsweise klarkommt, hat man, denke ich, auch als Christ eher nur die Möglichkeit zu überlegen, ob man damit noch klarkommt - oder sich vielleicht verändern sollte.

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Evana
(@evana)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 924

Liebe polyglott,

Veröffentlicht von: @polyglott

Hm. Ich kenne niemanden, bei dem im Berufsleben es nicht ab und an mal Auseinandersetzungen, Schwierigkeiten, Komplikationen gibt.

Danke für die Rückmeldung. Ich dachte schon, mir geht es allein so.

Veröffentlicht von: @polyglott

Was du an anderer Stelle über deinen Arbeitgeber geschrieben hast, klingt nicht unbedingt so, dass du dich da sehr wohlfühlen kannst.

in der Zwischenzeit von meinen Standing an anderer Stelle denke ich, dass mein Dienst/meine Aufgabe dort erfüllt ist. In diesen 18 Monaten (Förderung vom Arbeitsamt) hatte ich die Aufgaben die Buchhaltungen oder die Chefin und ihren Sohn zu unterstützen.

Ich bin bereits in eine Atmosphäre des Ärgers über den Kollegen hineingekommen. Kurze Zeit später wurde er aufgrund eines Fehlers "Entlassen" und ich wurde mit mehr Arbeit vertraut. Die Arbeitssituation durch die Lockdowns war ja auch sehr anstrengend und aufreibend.
Nun ist das Büro ja an eine größere Kanzlei abgegeben. Es stehen dort mehr Leute zur Verfügung. Es wird mit anderen Systemen gearbeitet und ich denke, dass ich mich nun herausziehen kann.
Jedenfalls hatte ich den Eindruck: Nun reicht es!
Der Karfreitag war da. Das Sündenlamm geschlachtet.

Es gab so viele Zeiten, in denen ich nach der Arbeit meine Chefin gesegnet habe, eben weil sie mich schlecht behandelte. Ihr war das wohl nicht bewusst. Alte Verletzungen oder mangelndes Selbstwertgefühl. Keine Ahnung. Es ist vergeben. Ich will ihr das nicht nachtragen.

Veröffentlicht von: @polyglott

Was das Christsein im Beruf wie in jedem Lebensbereich angeht, denke ich, dass man einen Christen an seiner Aufrichtigkeit, Geradlinigkeit, Fairness gegenüber Arbeitgeber und Kollegen, gut getaner Arbeit erkennen sollte.

Das habe ich versucht und hoffe, dass es Spuren hinterlassen hat. Manchen wird erst klar, was sie an anderen Menschen hatten, wenn sie sie verlieren.

Veröffentlicht von: @polyglott

Und wenn die Probleme überhand nehmen oder man schlecht mit der Stimmung im Unternehmen oder dessen Handlungsweise klarkommt, hat man, denke ich, auch als Christ eher nur die Möglichkeit zu überlegen, ob man damit noch klarkommt - oder sich vielleicht verändern sollte.

Ja, wir haben die Entscheidungsfreiheit zu gehen oder zu bleiben und was zu verändern, schließlich sind wir nicht von der Arbeit abhängig, sondern vom Herrn.
Er ist unser Versorger und trägt uns durch alle Zeiten hindurch.

LG
Evana

evana antworten
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @evana

schließlich sind wir nicht von der Arbeit abhängig, sondern vom Herrn.

Hm, ich glaube, wir beide denken sehr verschieden.

Denn ja, er versorgt uns, aber eben durch die Arbeit... (in den allermeisten Fällen)

Veröffentlicht von: @evana

Kurze Zeit später wurde er aufgrund eines Fehlers "Entlassen" und ich wurde mit mehr Arbeit vertraut.

Das heißt aber ja, dass man dir durchaus etwas zugetraut hat, wenn man dir dann mehr Arbeit anvertraut hat.

Wenn ich sagte, man kann arbeitsmäßig etwas verändern, meinte ich eher, zuerst eine neue Stelle zu suchen. Steuerfachangestellte werden ja durchaus immer mal wieder gesucht.

Deswegen verstehe ich dein Herangehen nicht ganz, dich zuerst mal wieder arbeitslos zu melden. Aber ich kenne deine Situation und dich nicht. Und ich will dich auch nicht verleiten, zu viele Einzelheiten hier auszubreiten.

Ich wünsche dir jedenfalls Weisheit für deine Arbeitssituation und deine Entscheidungen. (und vielleicht an mancher Stelle auch ein dickeres Fell, wenn es nicht anders geht.)

Anonymous antworten
Evana
(@evana)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 924
Veröffentlicht von: @polyglott

Hm, ich glaube, wir beide denken sehr verschieden.

Vielleicht habe ich mich auch von der Serie: Ein Engel auf Erden inspirieren lassen. Da sein, wo Not ist. Etwas zum Guten verändern. Aber dann gehen, wenn der Auftrag ausgeführt ist. Manchmal wird mir das ja erst im Nachhinein klar.

Veröffentlicht von: @polyglott

Denn ja, er versorgt uns, aber eben durch die Arbeit... (in den allermeisten Fällen)

In Deutschland (Dank sei Gott) auch durch Krankengeld, Arbeitslosengeld oder Hartz IV und später Rente oder auch Erwerbsminderungsrente. Wenn auch das lieber im äußerten Notfall. Ich bin nicht so gerne vom Amt abhängig. Und viele Frauen werden auch durch die Arbeit ihrer Männer versorgt. Ich leider nicht.

Veröffentlicht von: @polyglott

Das heißt aber ja, dass man dir durchaus etwas zugetraut hat, wenn man dir dann mehr Arbeit anvertraut hat.

Auch jetzt trauen sie es mir zu, meine Arbeit zu bewältigen, allerdings mit erhöhter Kontrolle und mit engerer Zusammenarbeit.
Nur das Problem dabei ist. Meine Akkus sind leer und brauchen dringend eine große Portion Kraft und ich muss bei mir noch einiges verändern. Grenzen setzen lernen. Klartext reden und für Klarheit bei den Anderen sorgen. Und dazu brauche ich erstmal eine Erholungszeit.

Da ich von der übernommenen Stelle keinen Arbeitsvertrag bekommen habe, weiß ich auch meine Kündigungsrechte nicht. Bin ich in der Probezeit und kann in 2 Wochen gehen.
Müssen sie mich solange wie im Übernahmevertrag geregelt "ertragen" ggf. 1 Jahr? ich weiß es nicht.
Von daher das Beratungsgespräch beim Arbeitsamt.

Veröffentlicht von: @polyglott

Ich wünsche dir jedenfalls Weisheit für deine Arbeitssituation und deine Entscheidungen. (und vielleicht an mancher Stelle auch ein dickeres Fell, wenn es nicht anders geht.)

Danke, ich bin gespannt, wie es weitergeht und was als nächstes kommt.

evana antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Veröffentlicht von: @evana

Müssen sie mich solange wie im Übernahmevertrag geregelt "ertragen" ggf. 1 Jahr? ich weiß es nicht.
Von daher das Beratungsgespräch beim Arbeitsamt.

Verstehe.

Veröffentlicht von: @evana

Und dazu brauche ich erstmal eine Erholungszeit.

Hm, ja. Meine Erfahrungen mit der Arbeitsagentur sind so, dass ich, immer wenn ich befristet als Lehrerin angestellt war und pünktlich vor (!) den Sommerferien entlassen wurde - ich mich irgendwann gar nicht mehr arbeitslos gemeldet habe. Denn selbst, wenn ich gesagt habe, dass ich ab September schon wieder eine Stelle habe, sollte ich mich unbedingt für die 6 Wochen Sommerferien noch auf diverse Stellen bewerben... Nachdem mir das mehrmals passiert ist, habe ich dann ebenfalls mehrmals auf das Arbeitslosengeld in den 6 Wochen verzichtet, um nicht auch noch in den Sommerferien Stress zu haben.

Auch bei Steuerfachangestellten dürfte es doch so sein, dass es mehr als genug Stellen gibt und du praktisch sofort wieder vermittelt werden könntest?

Wenn du dich nicht fit fühlst, müsstest du dich doch ggfs. krankschreiben lassen. Oder vielleicht wäre eine Reha über die BfA möglich?

Na gut, wie gesagt, ich will dich auch nicht verleiten, hier zu viele Dinge auszubreiten.

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Herbstrose
(@herbstrose)
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Wenn du dich nicht fit fühlst, müsstest du dich doch ggfs. krankschreiben lassen. Oder vielleicht wäre eine Reha über die BfA möglich?

Richtig, eine Krankschreibung gilt auch gegenüber der Agentur für Arbeit.

Als Erwerbstätiger kann man eine Reha beim Rentenversicherer beantragen, ansonsten ist die Krankenkasse zuständig.

herbstrose antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Veröffentlicht von: @evana

weiß ich auch meine Kündigungsrechte nicht. Bin ich in der Probezeit und kann in 2 Wochen gehen.

Was ich jetzt auch nicht verstehe:
Wenn du selbst kündigst, bekommst du doch erst mal eine Sperre vom Arbeitsamt?

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Evana
(@evana)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

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Veröffentlicht von: @polyglott

Was ich jetzt auch nicht verstehe:
Wenn du selbst kündigst, bekommst du doch erst mal eine Sperre vom Arbeitsamt?

Ja, wahrscheinlich. Es hat sogar Auswirkungen, wenn man weiß oder ahnt, dass das Arbeitsverhältnis (zeitlich begrenzt) enden wird und man meldet sich nicht frühzeitig 3 Monate vorher arbeitssuchend.

Irgendwann habe ich das schon so ähnlich erlebt.
Bei meiner 1. Stelle nach der Ausbildung als Altenpflegerin hatte ich beim gleichen Arbeitgeber, aber einem anderen Seniorenhaus einen Jahresvertrag bekommen. (2010-2011). Nach einem halben Jahr merkte ich, dass ich nur noch auf Reserve lief.

Ich fragte den Herrn, was ich tun solle.
Um Kräfte zu mobilisieren, machte ich beim Spazierengehen Lobpreisrunden. Loblieder bauen auf und setzen neue Kräfte frei. Und um noch mehr geistliche Kräfte freizusetzen, versuchte ich über einen Bibelkreis im Heim verstärkter Gott mit in meinen Alltag hinein zu nehmen. Und so entstand ein kleiner Kreis über den sich einige ältere Damen und ich mich sehr freuten.

Kurz vor Ablauf des Jahresvertrages bot mir bei einem Gespräch die Pflegeleiterin und die Personalleiterin einen erweitertes Probezeit an, da sie meinte, ich würde gut bis sehr gut arbeiten, hätte aber noch einige Defizite in der Administration, Strukturierung, Ordnung etc. Und deshalb meinte sie, dass ich lieber mehr auf Pflegeassistentin arbeiten solle. Das hat gesessen. Aus der 1 wurde eine gefühlte 5.
Ich spürte seelisch wie ich unter mir den Boden verlor und fiel und fiel und fiel. Bis ich mich nach 3 Tagen Weinerei dazu durchrang, diese Verlängerung nicht anzunehmen.
Also machte ich während dem Fallens einen Kopfsprung in die ausgebreiteten Liebeshände Gottes, die mich auffingen.
Als ich mich dadurch befreite, konnte ich plötzlich gut und strukturiert arbeiten.

Das Arbeitsamt sah das als eine Kündigung an, und ich bekam eine verkürzte Sperre, da ich mich nicht 3 Monate zuvor arbeitssuchend gemeldet hatte.

Ich brauchte etwa 9 Monate bis ich wieder fähig war, woanders zu arbeiten.

Später hörte ich, dass das Haus den Ruf hatte, dass dort ex. Altenpfleger/Altenpflegerinnen verschlissen werden und von einer Kollegin, dass sie dort gemobbt wurde, indem die Medikamente von ihr durch eine andere Kraft manipuliert wurden und sie dadurch unter Verdacht geriet, schlechte Arbeit zu leisten. Sie hatte vorsichtshalber Fotos gemacht. Deshalb konnte sie es beweisen.

Bei der 2. Stelle als Buchhalterin etwa 2017. Beim Vorstellungsgespräch betonte der Chef der Filialleiter: "Ach wir haben ja die Probezeit." ich wunderte mich über diesen Nebensatz. Nun weiß ich, warum er es sagte, denn sie verwechselten es wohl mit einer befristeten Stelle.

Jedenfalls kurz vor Ablauf der Probezeit nahm mich meine (neu eingestellte) Abteilungsleiterin beiseite und erklärte mir, dass sie gerne mich im Team hat und dass auch der Hauptchef, der in einer anderen Stadt arbeitete, dass ich gut ins Team passe. Der Filialleiter war zwischenzeitlich gegangen. Aber sie können mich nicht bewerten, also müsse ich noch eine weitere Probezeit von 3 Monaten machen. Dazu solle ich einen 2. Vertrag unterschreiben, darauf stand: Probezeit nicht bestanden.

Da ich das nicht auf meine Kappe nehmen wollte, weil Lüge im Spiel,
bin ich gegangen und landete mal wieder beim Arbeitsamt. In solchen Fällen entscheide ich mich: Gefällt es mir, oder gefällt es mir dort nicht. Und mir gefiel es nicht so. Die eine sagte mir, dass ich 6 Monate lang keinen längeren Urlaub nehmen könne. Die andere war kurz vor einem Burnout. Ein Kollege wurde gemobbt, weil er einen schlechten Körpergeruch ausströmte.
Die Verantwortlichen reagierten darauf, dass sie das große 6 Personen-Büro teilten, indem sie eine Wand zogen, und er bekam einen kleinen Raum für sich.
Ich ging und hörte später noch, dass die eine Kollegin dauerhaft krankgeschrieben wurde und Frührente beantragte und der andere
Kollege 6 Monate später an Herzversagen oder so tot in seiner Wohnung aufgefunden wurde.

Bei der darauffolgenden Stelle als Lohnbuchhalterin einen Monat war ich seelisch noch nicht gefestigt und wurde nach Gebet: "Hier gehöre ich nicht hin, Herr. Tue was!" 2 Stunde später gekündigt.
Nach gerade mal 6 Wochen. Eine meiner jetzigen Arbeitskolleginnen, die von dort in die Kanzlei wechselte, meinte: "Sei froh, dass du so schnell weg warst. Die waren alle sehr gestresst und dann kam ja auch Corona, was das Arbeiten dort unerträglich machte."

Da war ich wieder 6 Monate arbeitslos, dann 6 Monate Fortbildung und dann lief das Arbeitslosengeld aus und ich da ich 3 Monate auf die Bearbeitung vom Jobcenter wartete, half mir der Herr Jesus in dieser Zeit über die Runden, bis ich diese Stelle beim kleinen Büro bekam. Tenor beim Vorstellungsgespräch: Wir sind so familiär. Hier werden sie nicht gemobbt. Da sie 18 Monate vom Arbeitsamt
gefördert wurden, hätten sie das Geld zurück zahlen müssen, falls sie mich kündigten.
Wieso geben sie mir das Gefühl, mich loswerden zu wollen?

Ups, es ist wieder lang geworden. Aber vielleicht ist es für euch nun leichter zu verstehen. Irgendwas stimmt hier nicht. Da ist ein Muster drin, dass mir nicht gefällt.

evana antworten
Anonymous
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ein Muster

Veröffentlicht von: @evana

Kurz vor Ablauf des Jahresvertrages bot mir bei einem Gespräch die Pflegeleiterin und die Personalleiterin einen erweitertes Probezeit an, da sie meinte, ich würde gut bis sehr gut arbeiten, hätte aber noch einige Defizite in der Administration, Strukturierung, Ordnung etc. Und deshalb meinte sie, dass ich lieber mehr auf Pflegeassistentin arbeiten solle.

Evana, deine Reaktion darauf verstehe ich nicht.

Das war doch keine vernichtende Kritik, nach der man am Boden zerstört sein muss.

Ganz im Gegenteil: Sie hat dir gesagt, was du gut machst und wo du Defizite hast - und sie wollte dich sogar als Arbeitskraft halten!

Nimm es mir nicht übel, aber ich glaube, das Muster ist, dass du lernen solltest, konstruktive Kritik anzunehmen. Und deine eigene Arbeitsleistung realistisch einzuschätzen.

Wenn jemand meine Arbeitsleistung mit 3 einschätzt - mich aber trotzdem als Arbeitskraft halten will - dann ist das 1. normal (wer ist schon so gut, dass seine Leistung immer mit 1 bewertet wird) - und 2. ein Grund zu Freude! Sie können mich brauchen, und sie sehen immerhin so viel Potential in mir, dass ich mich noch entwickeln werde und dass ich eine Arbeit leisten kann, die gebraucht wird.

Ich kann dir dein Muster sagen:
Du überschätzt vielleicht ein wenig deine Fähigkeiten bzw. bist beleidigt, wenn sie realistisch eingeschätzt werden. Du bist dann mit dem Platz nicht zufrieden, den jemand anderes, der vielleicht schon etliche Erfahrungen mit Personal hat, für dich als geeignet ansieht. Du willst mehr und fühlst dich beleidigt und am Boden zerstört. Ich denke, du solltest an deiner Fähigkeit arbeiten, Kritik anzunehmen.

Alles, was du hier schilderst, ist nicht schön. Aber solche Dinge passieren immer wieder im Arbeitsleben. Du wirst keine Stelle finden, wo himmlischer Friede herrscht.

Und ja, als Altenpflegerin arbeiten ist sehr stressig, Viele halten das nicht aus, das verstehe ich.

Trotzdem bin ich der Meinung, du solltest dringend daran arbeiten, konstruktive Kritik anzunehmen und auch das Positive darin zu sehen, wenn jemand von außen sieht, auf welchem Platz du passend sein könntest.

Dass du immer wieder eine neue Chance bekommst, zeigt doch, dass deine Qualifikation gebraucht wird. Vielleicht bei der nächsten Chance doch einmal einen guten Rat annehmen (und über vieles Hässliche hinweghören?)

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Evana
(@evana)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

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Liebe polyglott,

es ist durchaus eine ähnliche Reaktion bei der Kritik damals und bei der Kritik, wie sie an dieser jetzigen Arbeitsstelle geschehen ist.
Damals war ich wahrscheinlich schon im Burnout und dieses Mal wieder. In dieser Phase der Erschöpfung kann ich, glaube ich, nicht mehr richtig denken. Da reicht ein bisschen mehr Druck aus, um zu zerbrechen. Und deshalb versuche ich dann, Druck wegzunehmen, damit ich wieder klar/klarer denken kann.

Was mein Problem ist, dass ich solche Gespräche wohl als eine Art Angriff sehe = 2 oder 3 gegen einen und dass ich die Person bin, die allein mit Kritik konfrontiert wird. Oder mir war die Art der Arbeit "verhasst" und ich benutzte es dann zum Weglaufen.

Das wurde ja schon bei der vorangehenden Ausbildung deutlich. Mündlich/Schriftlich auf zwei. Pflegetechnisch knapp bestanden.
Ich hatte da schon von Mitte 2006 bis 2011 als Haushaltshilfe/Pflegeassistentin und dann Auszubildende gearbeitet, zusätzlich zur Alleinerziehung meiner 3 Kinder und dann dieses Jahr als Examinierte. Ich war einfach auf. Hatte keine Kraft mehr, da noch an meiner Arbeitsweise zu arbeiten.

Kurz nachdem ich von dort weg war, hatte ich während des Loblieder singens "3 Visionen", mit welchen Möglichkeiten ich mich am Liebsten umbrächte. Und die Möglichkeit, die ich gewählt hätte, wäre dort möglich gewesen. Wer weiß, ob ich aus Verzweiflung dazu fähig gewesen wäre.

Veröffentlicht von: @polyglott

Ich kann dir dein Muster sagen:
Du überschätzt vielleicht ein wenig deine Fähigkeiten bzw. bist beleidigt, wenn sie realistisch eingeschätzt werden. Du bist dann mit dem Platz nicht zufrieden, den jemand anderes, der vielleicht schon etliche Erfahrungen mit Personal hat, für dich als geeignet ansieht. Du willst mehr und fühlst dich beleidigt und am Boden zerstört. Ich denke, du solltest an deiner Fähigkeit arbeiten, Kritik anzunehmen.

Danke, daran werde ich arbeiten.

Veröffentlicht von: @polyglott

Alles, was du hier schilderst, ist nicht schön. Aber solche Dinge passieren immer wieder im Arbeitsleben. Du wirst keine Stelle finden, wo himmlischer Friede herrscht.

Stimmt.

Veröffentlicht von: @polyglott

Trotzdem bin ich der Meinung, du solltest dringend daran arbeiten, konstruktive Kritik anzunehmen und auch das Positive darin zu sehen, wenn jemand von außen sieht, auf welchem Platz du passend sein könntest.

Ja, dass wurde mir in der Pflege oft genug gespiegelt, dass ich als Pflegefachkraft einfach noch zu unreif war.
Und ich bin heil froh, dass ich aus diesem Beruf ausgestiegen bin.

LG
Evana

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Evana
(@evana)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 924

Stichwort Kritik
Liebe polyglott,

unter Kritikfähigkeit verstehe ich, dass man sich die Kritik anhört und dann überprüft, ob es stimmt oder nicht.

Kritikunfähigkeit ist in meinen Augen, dass man sich gar nicht mit der Kritik befassen will, sondern wütend wird, wenn man kritisiert wird.
Man kann sie weder annehmen, noch mit ihr umgehen, sondern greift gleich den anderen verbal an.

Ich habe sehr oft mit Menschen zu tun hat, die sehr gerne bei anderen die Fehler groß machten, aber wehe, wenn man bei ihnen auch nur einen klitzekleinen Fehler sieht. Dann gehen diese Menschen sprichwörtlich in die Luft.

Lob und Kritik, so habe ich es gelesen müssen im Verhältnis 4:1 oder so ähnlich gegeben werden, damit der andere aufgebaut wird.

Umgekehrt bewirkt es meiner Meinung nach genau das Gegenteil von dem, was damit erreicht werden soll.

Für mich gibt es positive (konstruktive) aufbauende Kritik, die den anderen zeigt, wie er es richtig machen kann. Das ist sachlich. Du bist mir wichtig, deshalb empfehle ich dir bei der Arbeit so und so zu handeln.

Und dann gibt es negative (destruktive) abbauende Kritik: Kannst du das nicht besser. Du machst alles falsch. Ständig vergisst du was ..
Damit greift man die Persönlichkeit des Anderen an. Weil man negativ sich äußert (persönlich und unsachlich wird).

Dann dient sie meistens damit, dass man sich aufwertet, indem man den Anderen abwertet und dann braucht man sich nicht mehr zu wundern, dass der andere ein krankes Selbstwertgefühl bekommt, was dann mit Kritikunfähigkeit gleich gesetzt wird. Wenn der andere sich dann zurückzieht, ist das reiner Selbstschutz, dann ist seine Frusttoleranz einfach überschritten und ihm wird es zu viel.

Wenn Kritik nicht mit Liebe verbunden wird, schadet sie mehr, als das sie nützt. Dann sollte man sich hinterfragen: Warum kritisiere ich den Anderen jetzt? Habe ich mich über ihn geärgert? Oder meine ich es tatsächlich gut mit ihm?

Du wirst einen geliebten Menschen weniger hart kritisieren, als du es bei einem ungeliebten Menschen tust. Überprüfe das mal.

Die meisten Verletzungen im Hinblick auf Kritik geschehen im Kindergarten/Schule. Wenn Kinder sehr häufig auf Fehler hingewiesen werden (Legasthenie, Dyskalkulie etc.) werden daraus oft unsichere Menschen. Sie können sich gegen die Erzieher nicht wehren, wenn die Eltern nicht hinter ihnen stehen und das Elternhaus ihnen den Rücken stärkt und sie liebevoll behandelt und verteidigt. Finden diese Kinder auch im Elternhaus keinen Halt (Scheidung, häufige Streitigkeiten etc) dann haben sie es sehr schwer im Leben. Wo sollen sie die Stärke hernehmen? Wenn sie sich durch das ständige Kritisieren abgewertet und ungeliebt fühlen.

Mir ging es damals so. Ich litt unter Legasthenie und Hörverarbeitungsproblemen, Buchstabenverdrehung und Zahlenverdrehungen beim Kopfrechnen waren sehr häufig. Dadurch kam auch der Rotstift der Lehrerin sehr oft zum Einsatz.
Verstärkt wurde das noch durch besserwisserisches Verhalten meines älteren Bruders, Nörgeleinen meines Vaters, dann meinem damaligen Ehemann usw.
Wenn ich nicht schon früh meinen Halt in Gott gesucht und gefunden hätte, wäre ich wohl nicht lebensfähig gewesen, denn mir fehlte das
Allerwichtigste im Leben: LIEBE

Hier werde ich geliebt, weil ich bin und nicht, weil ich etwas leiste. Egal, ob ich etwas falsch oder richtig mache, es ändert nichts an seiner LIEBE zu mir. Und er sandte seinen Sohn zu mir, damit ich diese Last der Schuld: Das hast du falsch gemacht ...., von mir abnahm und mich freisetzte für ein Leben mit ihm.
Er hat mich so angenommen, wie ich mich fühlte: Dreckig, beschmutzt, entwertet, gehasst.
Und gab mir den Wert zurück, den ich in seinen Augen haben: Kostbar, wertvoll, reingewaschen durch sein vergossenes Blut.

GEBET:
Danke, Herr Jesus, dass du das für mich getan hast. Danke, dass du mich aus dem Sumpf der Erniedrigung gezogen hast aus lauter Liebe.
Ich vergebe allen, die mit negativer Kritik sich an mich versündigt haben, weil du mir auch meine Sünden vergeben hast, wo ich an dir und anderen schuldig geworden bin. Bitte reinige mich und meine Familie und alle, die dieses Gebet mitbeten von dem Schmutz dieser Kritikverletzungen und hol den ganzen Schmerz aus uns heraus, mach uns davon frei und stelle uns wieder vollständig her. Mit einem gereinigtem Herzen, dass voller Liebe für dich und zu den Menschen schlägt. Du bist unser Arzt und dafür liebe ich dich. Danke. Amen

LG
Evana

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Das ist eigentlich das erste Mal, dass ich dich auf jesus.de lese und dich verstehe.

Du glaubst gar nicht, wie gut ich dich verstehe.

Ja, das Reich des Gottes, der sich Vater von Jesus nennt, ist nicht von dieser Welt. Seine Maßstäbe sind nicht unsere Maßstäbe. Und das ist auch schon mehrere Male das Einzige gewesen, das mir noch Hoffnung gab.

Niemand von uns kann einen Menschen erschaffen. Schon deswegen ist jeder von uns unendlich wertvoll.

Was meinst du, wie lange und oft ich schon versuche dazuzulernen, mich zu ändern. Und es nicht schaffe.

Manchmal braucht es ein Wunder. Ob das bei mir vor meinem Tod noch kommt, weiß ich nicht.

Und ja, es braucht Liebe. Unvoreingenommene, ungeheuchelte, starke Liebe.

Ich mag das Wort schon gar nicht mehr, so furchtbar missbraucht ist es in unserer Sprache.

Deswegen sage ich lieber: Es braucht Zuwendung, Angenommensein, ungeheuchelt, stark, einen Platz, an dem ich zu Hause bin.

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Evana
(@evana)
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Liebe polyglott,

das ist ja gerade die frohe Botschaft, die ich die ganze Zeit versuche in die Welt zu posaunen.

Veröffentlicht von: @polyglott

Was meinst du, wie lange und oft ich schon versuche dazuzulernen, mich zu ändern. Und es nicht schaffe.

Veröffentlicht von: @polyglott

Manchmal braucht es ein Wunder. Ob das bei mir vor meinem Tod noch kommt, weiß ich nicht.

Wir brauchen es nicht aus uns selbst heraus zu tun, wir sind von ihm geliebt, so wie wir sind. Mit unseren Fehlern, mit unseren verkehrten Verhaltensmuster, mit all dem, was uns zu schaffen macht.

Er liebt uns so unendlich tief, so unendlich mehr als wir es selbst aus uns heraus könnten.

Und sein Kreuz ist der Ort, der das Wunder in uns bewirkt. Wir dürfen unser altes fehlerhaftes Leben dort abgeben, von ihm bekommen wir ein neues geschenkt, dort fließt die Gnade, die Liebe, die wir brauchen, um uns selbst annehmen (lieben) zu können und den Wert zurück, den der Feind uns geraubt haben.

Wir sind in Gottes Augen kostbar, so wertvoll, dass er uns seine Gerechtigkeit gibt. Freigesprochen von jedem schlechten Gewissen.

Das einzige, was wir dafür tun müssen: Ja sagen zu seiner Liebe.
Ja, ich nehme deine Liebe an.
Dieses kostbare Geschenk, dass wir nicht verdient haben, aber so dringend brauchen. ❤ ❤ ❤

Ja, Jesus, ich nehme dich als meinen Herrn an. Ja, ich glaube im Herzen das du von den Toten auferstanden bist. Du lebst. Komm in mein Leben. Lebe auch in meinem Leben, ich gebe es dir und mache alles neu und heil, jeden Bereich meines Lebens.

Dann kommt seine Liebe in dein Herz und bewirkt das Wunder.

❤ ❤ ❤
Aus Sündern werden Gottes Kinder. Die Freude im Himmel wird groß sein und in uns auch.

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Nu jetzt verstehe ich dich schon wieder nicht mehr.

Da sind wir uns doch einig bei dem, was du schreibst 😊

Deswegen sind aber doch trotzdem deine und meine paar weltlichen Macken und Probleme noch da... Und davon sprach ich.

Wir sind doch immer noch in der Welt und werden wohl noch eine Weile bleiben. Ich habe vor, diese Zeit in der Welt zu nutzen, immer noch ein bisschen dazuzulernen.

Von Hosianna allein wird leider auch meine Miete nicht bezahlt...

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Evana
(@evana)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

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Veröffentlicht von: @polyglott

Nu jetzt verstehe ich dich schon wieder nicht mehr.

Danke dass du mir das signalisierst.

Gut, dann versuche ich es bildlich zu beschreiben.

Mir ist eine Petroleumlampe eingefallen als Bildnis.

Unser Körper ist die Ummantelung mit Glas, Henkel, Metallummantelung usw.

Unsere Seele
(Verstand, Wille, Gefühl, Gewissen) ist der Docht.

Die Schale für das Petroleum ist unser Geist. Das ist der Teil des Menschen, der mit Gott in Verbindung treten kann.
Aber die Verbindung ist erstmal abgetrennt.
Im Laufe unseres Lebens fällt die Lampe hin. Bekommt Dellen, der Docht wird total trocken.
Und die Schale schreit um Erlösung, Mir fehlt Verbindung, mir fehlt Liebe. Ich will angenommen sein. Ich brauche Öl.
Der Docht sucht irgendwie nach einer Lösung, findet aber keine.

1. Schritt:
Erst wenn wir Jesus bitten, Öl zu geben und Feuer, kann die Lampe brennen. Dadurch entsteht die Verbindung zu Gott, der Geist hört auf zu schreien und ist zufrieden.

2. Schritt:
Jetzt schreit der Docht. Hilfe das ist zu heiß. Ich mag das nicht. Ich verbrenn ja. Also gibt es erstmal einen Kampf.

usw.

Es dauert also bis die Seele auf den Geist hört und sich unterordnet.
Dann melden sich noch die Macken. Gott muss erstmal Delle für Delle, Sprung für Sprung ausbessern. Und der Feind versucht es zu verhindern.

Kannst du damit etwas anfangen? Warum die inneren und Äußeren Kämpfe?

Veröffentlicht von: @polyglott

Wir sind doch immer noch in der Welt und werden wohl noch eine Weile bleiben. Ich habe vor, diese Zeit in der Welt zu nutzen, immer noch ein bisschen dazuzulernen.

Richtig, wir werden das ganze Leben lernen können. Wir wir aus den Schlamassel rauskommen, wie wir den Feind bekämpfen, wie wir anderen helfen können, damit auch ihre Petroleumlampen zu brennen beginnen usw.

Veröffentlicht von: @polyglott

Von Hosianna allein wird leider auch meine Miete nicht bezahlt...

Nein, das nicht, aber mit Halleluja geht es leichter die Kämpfe zu gewinnen.

Ich rufe Halleluja
https://www.youtube.com/watch?v=L6xi_0-2Qcs

evana antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Schon wieder ein Missverständnis:

Ich habe schon sehr gut verstanden, was du geschrieben hast, auch beim ersten Mal, die Worte und auch den Geist dahinter.

Auch hier verstehe ich, was du schreibst.

Ich stimme nur nicht mit deinen Ansichten vom christlichen Glauben überein.

Ich habe mich schlecht ausgedrückt. Wenn ich schrieb: "Ich verstehe dich nicht", meinte ich damit eher: ich kann nicht nachvollziehen, warum du deinen Glauben so lebst, wie du ihn lebst - und so verstehst, wie du ihn verstehst.

Diese Art zu glauben führt in meinen Augen zu immer neuen Abhängigkeiten. Und der Gott, an den ich glaube, will uns nicht neu abhängig machen, sondern in die Freiheit führen.

Deswegen hat mir deine Erkenntnis unten auch gut gefallen: Ja, das ist z.B. ein Problem, wenn ich mich, um Menschen zu gefallen, in Situationen manövriere, die ich vor mir selbst nicht vertreten kann.

Und ich schließe mich Clay insofern an, als auch ich sagen würde:
Wir können Gott auch dienen, wenn wir alles andere als perfekt sind. Würden wir darauf warten wollen, kämen wir nie dazu, etwas für Gottes Reich zu tun.

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Neubaugöre
(@neubaugoere)
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Abhängigkeit

Veröffentlicht von: @polyglott

Diese Art zu glauben führt in meinen Augen zu immer neuen Abhängigkeiten. Und der Gott, an den ich glaube, will uns nicht neu abhängig machen, sondern in die Freiheit führen.

Und unsere größte Freiheit liegt in der "Abhängigkeit" von Gott. In der alten Gemeinde sagten wir gern "Gebundenheit", die größte Freiheit liegt in der Gebundenheit an Gott. Er will, dass wir eine Einheit mit ihm sind.

Vergleich Fußballplatz: ne "Horde" Kids, ein Trainer. Alle spielen, alles gut. - Der Trainer ist weg. Die Kinder spielen. Es gibt "Mord und Totschlag". - Der Trainer ist wieder da. Alles ist gut. Warum? Weil es Regeln gibt, die er durchsetzt, damit die Kids sie einhalten. Fußballregeln. Regeln fürs Spiel. - Die Kids haben den größten Spaß, wenn sich alle an die Regeln halten. Der Trainer ist zur Umsetzung der Regeln da.

Und jetzt noch mal: Unsere größte Freiheit besteht in unserer Gebundenheit an Gott.

neubaugoere antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Abhängigkeit ist etwas anderes als Demut vor Gott
Ich möchte das nun wiederum gern an einem Zitat aus dem Propheten Micha festmachen:

"Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist, und was der HERR von der fordert: Gottes Wort halten, Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott."

Wir sollen seine Gebote, sein Wort halten, weil es für uns ist. Über Liebe üben brauchen wir nicht zu reden, da sind wir uns einig. Und wir sollen demütig sein vor Gott, d.h. anerkennen, dass es über uns noch etwas Größeres gibt. Dass wir nicht alles selbst machen und in der Hand halten können.

Weiter mache ich meine Einstellung fest an den Heilungsgeschichten des Neuen Testaments. Jesus hat immer solche Dinge gesagt wie:
"Steh auf - nimm dein Bett und geh!" oder
"Willst du sehend werden?" - erst dann hat er angefangen zu heilen.

Jesus hat den Finger in die Wunde gelegt und den Menschen zu dem Schritt aufgefordert, der für ihn dran war. "Willst du etwas an deiner Situation verändern ? - dann steh auf und geh!"

Jesus hat eben nicht gesagt: "Jetzt hast du mich ja gesehen, ich habe dir Trost gespendet. Du darfst dich jetzt auch an mir festkrallen und mal ein kleines Schrittchen "hutscheln". - Aber dann muss ich leider weiter.... tut mir leid... da legst du dich halt wieder hin."

Da ich leider auch Christen kenne, die das "Hängen an Christus" so auslegen, dass sie quasi nicht einmal eine Flasche Milch kaufen gehen, wenn Gott es ihnen nicht ausdrücklich in dieser Minute gesagt hat, möchte ich darauf hinweisen, dass diese Art Abhängigkeit für mich nicht gemeint sein kann.

Ja, da steht in Johannes 15,5: "Ohne mich könnt ihr nichts tun." Aber unmittelbar vorher steht: "Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. wer in mir bleibt und ich in ihm,, der bringt viel Frucht."
Dieses "ohne mich" ist also so gemeint: Ihr könnt vielleicht menschlich schon viel tun, aber wenn ihr es nicht nach meinem Vorbild tut und nicht in Beziehung zu mir und im Gespräch mit mir - dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es nachher eines der Dinge ist, die nichtig sind.

Ja, ich kenne mehrere Berichte, wo Gott so mit uns handelt, dass er uns durchträgt oder uns praktisch eine "eindeutige Anweisung" gibt. (wie bei deiner Geschichte unten) Und das kenne ich auch aus meinem Christenleben. Aber die Regel ist es nicht (denn sonst koche ich auch gleich kein Mittagessen, wenn ich nicht eine Stimme von oben höre...)

Ich denke nicht, dass es gut ist, wenn ein Christ darauf beharrt, im Glauben immer nur weiter Milch trinken zu dürfen, statt fester Speise zu essen. Immer nur getragen, gehalten und gepampert zu werden.

Nicht zuletzt kann man mit so einem Verhalten auch seine Mitmenschen ganz gut manipulieren. Mir passiert das öfter (wahrscheinlich sehe ich nett aus). Ich werde darum gebeten, Dinge für jemand anderen zu erledigen. Lasse mich vielleicht darauf ein - eine Weile. Bis mir irgendwann auffällt, dass die Person das auch ganz gut allein schaffen könnte. Und dass es vielleicht besser für sie wäre, sie lernte es mal, das selbst zu tun. Die Manipulation dabei besteht darin, dass die Person mir dann z.B. "im Namen von Jesus dankt" oder "mich segnet dafür, dass ich mich als ein so guter Christ verhalte."

Aber ich verhalte mich ja gar nicht wie ein guter Christ, wenn ich die Lebensuntüchtigkeit dieser Person weiter unterstütze. Und die Person lebt ihr Bedürfnis nach Abhängigkeit dann an mir aus, bemäntelt es aber schön fromm.

Denn sie kann ja gern sagen, sie ist "von Jesus abhängig", in Wahrheit macht sie sich aber von mir abhängig (und nutzt meine Gutmütigkeit aus). Da mir das tatsächlich schon mehrmals passiert ist, ist das sicher auch eine Schwachstelle von mir.

Aber es war mir auch wichtig, das zu erkennen und für mich daraus zu lernen. Dass es oftmals so ist, dass Menschen sagen, "ich bin abhängig von Gott, er vesorgt mich" - in Wahrheit aber finden sie immer rechtzeitig jemanden, der sich schon kümmern wird. Und zwar nicht Gott, sondern einen Mitmenschen, der das mit sich machen lässt.

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Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11784

Ich denke, ich verstehe.
Was ich auch sehe, ist, dass du einen anderen Bereich - will ich mal sagen - des Weges betrachtest. Und wir beide betrachten jeweils einen Bereich des Weges. Das heißt aber (auch), dass beides ein Bereich des Weges ist. 😊

Ja, Jesus ist gekommen, um zu dienen, nicht um - salopp gesagt - zu "pampern". Er half denen, die Hilfe wollten.

Unsere Gebundenheit an Gott macht sich eben auch im Alltag bemerkbar. Natürlich gibt es in allem, was das Leben zu bieten hat, immer Menschen, bei denen etwas pervertiert, aus dem Ruder läuft. Warum auch immer das so ist, muss im Einzelnen betrachtet werden. Das lässt sich so pauschal nicht sagen.

Ich laufe gegen einen Sturm z. B. in meiner Gemeinde, weil ich sage: erst frage ich Gott nach einer Vision, erst frage ich Gott, wie ich mit dem ARbeitsangebot umgehen soll, erst wende ich mich in all diesen Dingen an Gott und WARTE auf eine Antwort. Das klingt so einfach. Ist es aber nicht, wenn es "gestandene Christen" sind, die das, was sie tun, schon immer so tun und davon überzeugt sind, dass es richtig ist, sich aber auch wundern, warum sie "keine Frucht bringen", es nur nie so nennen würden. (Das ist nur ein Auszug.) Und wenn Gott doch nicht antwortet, gehen wir einfach im Vertrauen darauf, dass Gott uns schon stoppen oder führen wird. Es klingt gut. Es ist aber nicht immer gut. Wann es gut ist und wann nicht, muss auch wieder im Einzelfall betrachtet werden, weil wir zur Beurteilung der Dinge immer den Kontext brauchen und in die Schuhe des anderen steigen müssen.

Ich kann nicht ohne Gott gehen, wenn ich nicht genau weiß (weiß von wissen), dass er es so will. Ich muss also seinen Willen erfragen - siehe meine Geschichte mit der Arbeitsstelle.

Veröffentlicht von: @polyglott

Ja, ich kenne mehrere Berichte, wo Gott so mit uns handelt, dass er uns durchträgt oder uns praktisch eine "eindeutige Anweisung" gibt. (wie bei deiner Geschichte unten) Und das kenne ich auch aus meinem Christenleben. Aber die Regel ist es nicht (denn sonst koche ich auch gleich kein Mittagessen, wenn ich nicht eine Stimme von oben höre...)

Ich bin absolut bei dir. Wie oft habe ich Gott angefleht, mir doch bei der Ernährung zu helfen. Doch seine Stimme dann zu hören ... das war nicht ohne, dafür musste ich alles aufgeben, was ich bis dahin kannte, auch das ist nicht ohne. Ich musste mich von Denkmustern lösen und ich musste lernen, wie Gott überhaupt zu mir in diesem Bereich spricht. Sich führen zu lassen, ist eben auch nicht so ohne.

Worauf ich hinauswill ist aber: Die Werke Gottes tun, die Er vorbereitet hat. Und die sind eben nicht "pauschal" und "allgemein", sondern hat Gott für jedes einzelne Leben vorbereitet. Um diese zu erfahren, ist es hilfreich, zu fragen. 😉 Bis dahin gehen auch alle in meiner Gemeinde mit mir mit. Nur nicht den Weg, auch im Vertrauen darauf, dass Gott redet, auf eine Antwort zu warten und die geistlichen Augen und Ohren aufzuhalten und eben bis zu einer Antwort "nichts" zu tun. (auf dem Weg dahin - jedenfalls ist das in meinem Leben so - lerne ich auch, die richtigen Fragen zu stellen und ich muss mich auch nach IHM ausrichten, nicht nach meinen Wünschen oder Vorstellungen von einem "Christenleben" oder wie eine Gemeinde zu sein hat)

Veröffentlicht von: @polyglott

Aber es war mir auch wichtig, das zu erkennen und für mich daraus zu lernen. Dass es oftmals so ist, dass Menschen sagen, "ich bin abhängig von Gott, er vesorgt mich" - in Wahrheit aber finden sie immer rechtzeitig jemanden, der sich schon kümmern wird. Und zwar nicht Gott, sondern einen Mitmenschen, der das mit sich machen lässt.

Es ist dir wichtig, das entnehme ich deinen Worten. Ich vermute, du hast dich nicht sonderlich gut gefühlt dabei, als du feststelltest, dass das alles irgendwie "nicht echt" ist oder vorgeschoben oder du gar "benutzt" wurdest. Kann ich verstehen.

Gottes Freiheit heißt auch, Ja und vor allem auch Nein sagen zu können. Aber eben auch immer: den Kontext der Person anzusehen und Gott zu fragen: Soll ich?

Danke für die Unterhaltung.
Mir ist das viel Wert.
Gottes Segen dir!

neubaugoere antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Hm, über persönliche Glaubenserfahrungen kann man nun schlecht diskutieren.

Aber tatsächlich verstehe ich deine Mitstreiter in der Gemeinde. Mir ist es nämlich auch höchstens in Ausnahmefällen mal passiert, dass ich auf meine Gebete und Fragen eine glasklare Antwort bekommen habe, wie es nun geht. Wenn ich da jeweils wirklich warten wollte, hätte ich z.T. über 50 Jahre, bis heute, warten müssen. Das kann für mich nicht der Weg sein.

(In einzelnen absoluten Ausnahmefällen kenne ich das allerdings auch, dass eine klare Antwort kommt, wie es gehen soll. Nur, wie gesagt, prinzipiell mein Leben so auszurichten, würde bei mir nicht funktionieren, ich erlebe es einfach so nicht. Und das bestimmt nicht, weil ich nicht ausreichend bete und frage...)

Insofern, da können wir einander vielleicht auch einfach so stehenlassen.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @evana

Wir brauchen es nicht aus uns selbst heraus zu tun,

Das halte ich für eine Irrlehre. Die ich aber leider schon zu oft gehört habe.

Das jedoch nicht:

Veröffentlicht von: @evana

wir sind von ihm geliebt, so wie wir sind.

Wenn wir nun mit unseren Fehlern geliebt sind - ist das doch kein Freibrief, dieselben Fehler immer und immer wieder zu machen.

Ich liebe meinen Sohn auch, egal, wie viele Fehler er macht. Meine Begleitung für ihn hat allerdings zum Ziel, dass er stetig dazulernt, auch aus seinen Fehlern. Damit er später hoffentlich wenigstens keine Fehler macht, die ihn die Existenz oder die Gesundheit kosten.

Ich denke, Gott tut es mit uns genauso. Ich bin bei ihm geliebt, immer - und trotzdem bin ich mir ziemlich sicher, wenn ich als seine Tochter mal wieder erst um 23:00 h nach Hause komme, statt um 22:00 wie ausgemacht, dass er dann zu mir sagt: "Meine liebe polyglott - unter diesen Umständen solltest du vielleicht die nächsten 2 Wochen mal nicht ausgehen, denn ich sehe, du hast es nicht im Griff. Danach können wir es wieder versuchen." Ich bin mir ganz sicher, dass Gott ziemlich oft mit den Augen rollt, wenn er mich so murkeln sieht. Er sagt sich bestimmt sehr oft: "Also, mit meiner Tochter polyglott ist aber auch echt zum Mäusemelken... aber ist ja auch meine Tochter, wird schon werden..."

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Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

P.S.
Sollten Beobachtungen deinerseits darauf hindeuten, dass du in deinem Job bewusst schikaniert wirst (um mal "gemobbt" zu vermeiden), dann würde ich mir Unterstützung suchen, z.B. beim Betriebsrat oder einer Beratungsstelle. Und andererseits versuchen, mir ein dickeres Fell zuzulegen, solange an der äußeren Situation nichts verändert werden kann.

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Evana
(@evana)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 924

Danke, ich habe mich mal vorsorglich beim Arbeitsamt Arbeitssuchend gemeldet und bekomme in den nächsten Tagen/der nächsten Woche einen Beratungstermin zugesandt.

Von meiner Seite denke ich, dass ich den neuen Anforderungen einfach nicht mehr gewachsen bin.

evana antworten
Clay
Beiträge : 1322
Veröffentlicht von: @evana

Ich habe mich klar für Jesus entschieden. Gehöre ihm, lebe für ihn, liebe ihn und möchte in seinem Sinn handeln.
Das Problem, mit dem ich nun zu kämpfen habe, ist das Spannungsfeld Beruf. Und das reibt mich immer wieder auf.
Ich denke nicht mehr nach Art dieser Welt, lebe nicht mehr so, aber fühle mich in dessen System noch irgendwie gefangen.

Du kollidierst damit, dass es nicht so schwarz oder weiß, so entweder oder ist.

Es gibt eine natürliche Realität, in der wir leben, wo wir die Schule besuchen, eine Ausbildung machen, arbeiten, heiraten, Kinder bekommen, usw. Aber ob wir so leben, wie die Menschen, die Gott (noch) nicht kennen, in dieser Welt leben, dass steht auf einem anderen Blatt.

Und es gibt die übernatürliche Realität, in der wir leben sollen, wenn wir aufgefordert werden: "Wandelt im Geist - und ihr werdet z.B. die Lust des 'Fleisches' nicht vollbringen."
Bei der Neugeburt bekamen wir Gottes übernatürlichen Geist und den übernatürlichen Glauben geschenkt. Körper und Seele wurden aber noch nicht erneuert. 'Leben im Geist' bedeutet nun, in dieser natürlichen Welt ein übernatürliches Leben zu führen.

In der übernatürlichen Welt ist alles schon perfekt, keine Krankheit, kein Mangel, keine Not, keine Tränen, keine Sünde, usw. Der Zugang zu dieser Welt führt über das Kreuz von Golgatha.
Aber wie kommt diese übernatürliche Welt in unsere natürliche, in unseren Alltag? Durch Glauben = Vertrauen zu Gott und seinen Zusagen. Wir nehmen durch den Glauben das, was bereits in der übernatürlichen Welt vorhanden ist, in unsere natürliche Welt hinein: Vergebung, Heilung, Versorgung, Fülle, usw. So kommen unsere noch nicht erneuerte Seele (Verstand, Wille, Gefühl, Gewissen) und der noch nicht erneuerte Körper unter die 'Zucht des Geistes'. So wird es Teil unseres natürlichen Lebens.
Wie geschieht das praktisch?

1. Wenn ich im Alltag im Willen Gottes und nach seinem Plan und in seiner Fülle leben will, muss ich Ihn nach seinem Willen fragen und danach entsprechend handeln. Keine Fragen - keine Antworten. Wenn ich Gottes Willen nicht kenne, handle ich nach meinem eigenen Gutdünken.

2. Wenn ich von Satan angefochten bin, der mich zur Sünde verleiten will, muss ich mir bewusst werden, dass jede Tat mit einem Gefühl, einem Gedanken anfängt. Luther sagte einmal sehr treffend:
'Dass Vögel um meinen Kopf kreisen, kann ich nicht verhindern, wohl aber dass sie darauf Nester bauen.' Ich kann und muss meine Gedanken kontrollieren und ggf. mit anderen Inhalten füllen.

3. Wenn ich alles das in meinem Leben will, was in der übernatürlichen Welt vorhanden ist, muss ich Gottes Wort mehr vertrauen als dem, was Menschen sagen, mehr als meinen negativen Erfahrungen, mehr als das, was ich für möglich halte; usw. Gott ist nichts unmöglich, aber auch dem Glaubenden nicht!
Wir müssen lernen, so zu denken, wie Gott denkt; so zu reden, wie Er redet; und so zu handeln, wie Gott handelt. Das kostet Überwindung, weil uns der Verstand immer wieder dabei einen Streich spielen und alles Übernatürliche herausfiltern will.

Meine Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

LG.
Clay

clay antworten
28 Antworten
Evana
(@evana)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 924

Hallo Clay,

danke für dein Statement.

Veröffentlicht von: @clay

Du kollidierst damit, dass es nicht so schwarz oder weiß, so entweder oder ist.

Das erwarte ich eigentlich nicht. Schön wäre es natürlich, wenn wir hier einen Zustand wie im Himmel hätten: keine bösen Wörter und Taten, Rücksichtnahme, Achtsamkeit, Feingefühl, jeder gibt und schenkt lieber, als dieses Hauptsache ich, gib mir-Mentalität.

Mir geht es etwas so wie Elia. Im Kampf gegen das Böse macht er eine Schlacht nach der Anderen. Aber dann sagt ihm Isebel den Kampf an und schon ergreift er die Flucht, ist am Boden zerstört und klagt: Nimm mich zu dir. Ich will nicht mehr. (1. Könige 19,1-4

So war dann mein Dialog mit Jesus:
ich: Komm bald, komm schnell!
Er: Evana, du weißt, warum ich mein Kommen herauszögere.
ich: Ja, Herr. Du willst, dass alle zur Erkenntnis der Wahrheit kommen und gerettet werden!
Er: Ja, genau so ist es. Also nur Mut, die Welt ist dein Missionsfeld.

Und ich glaube, vielleicht liegt es genau daran, dass ich so ausbrenne. Wie bringe ich seine Regenbogen-Farben in das Büro?
Wie fange ich an von meinem Lieblingsthema zu erzählen, wenn sich alles eher um Leistung, Leistung, Leistung geht?
Aber auch: Wie gehe ich mit der (berechtigten aber auch oft unberechtigten Kritik um? Wenn die Chefin ihre Fehler bei mir sieht.
Einerseits mich braucht, andererseits mich loswerden will?

Oft bin ich nach der Arbeit spät abends an den Strand gefahren und habe sie beim Spazierengehen gesegnet und Fürbitte getan. Vergebung ausgesprochen und neue Kraft für den Alltag geholt.
Aber mit jeder Verletzung wird die Motivation für sie zu arbeiten immer weniger. Mit jeder Träne, die ich vergoss das Feuer der Liebe gelöscht. (s. Matth. 24,12 und weil die Gesetzlosigkeit (Lügerei, Habgier 2. Tim. 3,1-4 etc) überhand nimmt, wird die Liebe der meisten erkalten.)

2. Tim. 3,1: Dies aber wisse, dass in den letzten Tagen schwere Zeiten eintreten werden;
2 denn die Menschen werden selbstsüchtig sein, geldliebend, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig
3 lieblos, unversöhnlich, Verleumder, unenthaltsam, grausam, das Gute nicht liebend,
4 Verräter, unbesonnen, aufgeblasen, mehr das Vergnügen liebend als Gott,
5 die eine Form der Gottseligkeit haben, deren Kraft aber verleugnen. Und von diesen wende dich weg!

Okay, da habe ich die Antwort! Abwenden, aus dem Weg gehen, zur Not, die Arbeit wechseln.
Wer weiß, was meine Zeit mit ihr gebracht haben, meine Gebete und Fürbitte.

Am 01.10.2020 hatte ich in der Nacht (02.10) folgende Botschaft empfangen:
Meine sehr geliebte Tochter!
Dem Feind wird es nicht gelingen, dir zu schaden, weil ich in dir wohne. Ich bin wesentlich stärker als er und wenn du am Ende mit deiner Kraft bist, komme ich zum Vorschein.
Deine Tränen brauche ich für die Veränderung im Herzen, denn der Same der Liebe will begossen werden, damit er aufgehen und wachsen kann.
Sie (die Chefin) ist eine Schlüsselperson. Wenn sie sich verändert, wird es auf viele Menschen einen starken Eindruck machen und viele werden zu mir kommen.
Deshalb danke ich dir, dass du dem Feind der Härte und des Zorns widerstanden hast. Er konnte an dir nicht sein böses Wesen/Werk zu Ende bringen, weil du mir Raum gibst und nicht Böses mit Bösem vergiltst, sondern liebst, egal was es dich kostet. Ich liebe dich!
Dein mächtiger Vater!

In diesem Licht betrachtet, sieht doch alles ganz anders aus. Dann hat sich mein Einsatz gelohnt. Egal, welche Note sie mir für meine Buchführungsarbeit gegeben haben (5+).

LG
Evana

evana antworten
Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1322

Liebe Evana,

wenn das Betriebsklima nicht stimmt, was hindert Dich, Dir eine andere Arbeitsstelle zu suchen und dadurch die Situation zu verändern. Bete darüber, damit Gott Dir zeigt, wenn oder wann das dran ist. Oder bist Du noch in der Ausbildung?

Der Vollständigkeit halber gilt natürlich auch, sich selbst zu prüfen:
Welchen Anteil habe ich an der Situation?
War mein Verhalten korrekt?
Habe ich alle Möglichkeiten des Gesprächs genutzt, die Situation zu klären? usw.

Aber zum Wichtigsten:
Weißt Du, ob diese Arbeitsstelle der Platz ist, wo Gott Dich haben will?
Woran machst Du das fest?
Hast Du sie Dir selbst gesucht oder hast Du sie Dir im Gebet vom HERRN zeigen lassen?
Wenn Du weißt, dass es der Platz ist, wo Gott Dich haben will, dann ist Dein Problem auch Gottes Problem. Gib es an Ihn ab und lass Ihn das Problem lösen.
Sage Deinem himmlischen Vater morgens, wenn Du zur Arbeit gehst, dass Du Ihm zur Verfügung stehst und Er Dich gebrauchen kann, Frieden in die Firma zu bringen.
Gott wird davon Gebrauch machen. Wenn ein klärendes Gespräch mit der Chefin dran ist, dann wird Er es herbeiführen und Dich und Deine Chefin darauf vorbereiten. Er wird Dir die Worte in den Mund legen, die zur Lösung des Problems beitragen, aber nicht Du löst es, sondern der Vater durch Dich.

Und ich bitte Dich um eins:
Versuche von Dir weg zu sehen und Deine Chefin mit Gottes Augen zu sehen:
Er liebt sie, so wie Er Dich liebt, denn Er hat auch für sie sein Leben gegeben.
Wie kannst Du ihr zeigen, dass Gott sie liebt?
Wenn Du den Raum betrittst, kommt Gottes Geist in den Raum, seine Liebe, sein Erbarmen, sein Friede, seine Freude, usw. Bist Du Dir dessen bewusst?

Veröffentlicht von: @evana

In diesem Licht betrachtet, sieht doch alles ganz anders aus. Dann hat sich mein Einsatz gelohnt. Egal, welche Note sie mir für meine Buchführungsarbeit gegeben haben (5+).

Das verstehe ich jetzt nicht: Welchen Einsatz meinst Du? Haben andere die 5+ in der Buchführungsarbeit zu verantworten? Oder hättest Du mehr lernen sollen?

LG.
Clay

clay antworten
Evana
(@evana)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 924

Lieber Clay,

vielen Dank für die vielen Fragen.

Das ist eine lange Geschichte und begann schon vor 18 Monaten in einem kleinen Familienbüro.
Anfang des Jahres wurde das Büro von einer großen Kanzlei geschluckt. Unterschiedliche Arbeitsabläufe, unterschiedliche Rechnungsprogramme, hoher Leistungsdruck etc.

Sie endet jetzt erstmal damit, dass ich aufgrund einer Covid-Erkrankung eine Auszeit hatte und während dieser Zeit machten meine direkten Vorgesetzen (meine ehemalige Chefin und die Abteilungsleiterin) meine Buchführungen.
Dabei kamen einige Mängel raus, die sie dann kurz nachdem ich wieder die Arbeit aufgenommen hatte, einseitig (ich habe mich nicht verteidigt, sondern nur zugehört) im Gespräch mit mir besprachen. Dabei sagten sie auch die Note.

Mich brachte dieses Gespräch in eine seelische Krise. Da ich im Februar schon an den Rand meiner Leistungsfähigkeit und wahrscheinlich total überfordert war, bin ich nun seitdem wegen Burnout krank geschrieben.

Nun bin ich natürlich die Situationen am Reflektieren, aber auch, was meine Leistung angeht, total verunsichert.

Was stimmt?
Was ist übertrieben?
Was ist dem Burnout geschuldet?
Was kann ich selbst noch?
Wie geht es weiter?

Soviel nüchtern (ohne Gott) betrachtet meine Situation.

LG
Evana

evana antworten
Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1322

Danke für Deine Schilderung, die mir Deine Situation verständlich macht.

Vorab: Du bist Gottes geliebtes Kind und Er ist in Christus für Deine Fehler gestorben, weil Er weiß, dass Du nicht perfekt bist. Er will, dass Dein Leben gelingt und das jeden Tag. Er ist Dein Helfer und Dein Versorger und Dein Arzt, der Dich heilen und wiederherstellen wird. Vertraue Ihm und besprich Deine Situation mit Ihm. Du bist da nicht einfach so reingeschlittert, weil Dein himmlischer Vater gerade mal nicht aufgepasst hat, sondern Er hat es zugelassen, weil Er eine gute Absicht damit hat (vgl. Röm 8,28). Frag Ihn, was Er sich dabei gedacht hat und wie es weitergeht. Er wird es Dir sagen durch ein Bibelwort, einen Traum, eine Person Deines Vertrauens, wie auch immer, aber wenn Er redet, weißt Du in Deinem Herzen: das ist die Antwort! Lass Dir von Ihm zeigen, was Du tun sollst.

Ich habe als Vorgesetzter meinen Mitarbeitern gesagt, dass ich 'erwarte', dass sie Fehler machen. Wenn sie dann verdutzt geschaut haben, habe ich es ihnen erklärt:
1. Es gibt niemanden, der perfekt ist
2. Ich mache auch Fehler
3. Fehler können dazu dienen dass wir dazulernen
Ich sagte ihnen dann aber auch, was ich noch von ihnen erwarte:
1. dass sie Fehler zugeben, weil ich nur dann erkennen könnte, dass sie den Fehler erkannt haben und ihn zukünftig wohl nicht mehr machen werden;
2. dass sie denselben Fehler nicht immer wieder machen;
3. mir eine Lösung vorschlagen, wie sie den Fehler beheben würden und zukünftige Fehler vermeiden wollen.

Was ich Dir damit sagen will, ist, dass es normal ist, dass auch Du Fehler machst. Die Frage ist, wie oft und weshalb.
Wenn Du schreibst, dass Du wegen eines Burnout krankgeschrieben bist, dann ist für mich das eine Erklärung, wieso Du so viele Fehler gemacht hast. Psychischer Druck, Mobbing, Stress, Überforderung, Krankheit, usw. führen zu einer Häufung von Fehlern. Wenn das beseitigt ist, geht auch die Fehlerquote auf ein normales Maß wieder zurück.

Veröffentlicht von: @evana

Was kann ich selbst noch?
Wie geht es weiter?

Ersteres kannst nur Du Dir beantworten:
Wie siehst Du Dich denn - bist Du eine gute Buchhalterin?
Bist Du auf dem neuesten Stand?
Wie sind Deine Zeugnisse?
Was kannst Du tun, um Deine Kenntnisse aufzufrischen und/oder ggf. zu verbessern (Kurs bei der VHS oder IHK o.ä.)?
Bist Du bei der Übernahme der großen Kanzlei in die veränderten Arbeitsbedingungen eingewiesen worden? Darauf hast Du einen Anspruch, denn das kann auch mit eine Fehlerquelle sein.
Weißt Du überhaupt, welche Fehler Du gemacht hast?

Ich würde ein offenes Gespräch mit Deiner Chefin suchen.
Wähle den Termin so, dass ihr nicht unter Termin-/Zeitdruck steht, vielleicht gegen Ende der Arbeitszeit (open end).
Entschuldige Dich für die Fehler und versuche nichts zu beschönigen.
Falls Du sie nicht im Einzelnen kennst, lass sie Dir zeigen.
Nenne eigene Vorhaben, Deine Kenntnisse und Deine Leistung zu verbessern (s.o.).
Frage sie, welche Fehler sie als gravierend einstuft und was sie denkt, was Du tun kannst, um die Fehler in Zukunft zu vermeiden (Schulung, o.ä.)
Vor allem bereite das Gespräch im Gebet vor!

LG.
Clay

clay antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Deine Tipps in Abschnitt 2, 3 und 4 empfinde ich als sehr hilfreich. Vor allem scheinst du ein sehr vernünftiger Vorgesetzter gewesen zu sein.

Anonymous antworten
Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1322
Veröffentlicht von: @polyglott

Deine Tipps in Abschnitt 2, 3 und 4 empfinde ich als sehr hilfreich. Vor allem scheinst du ein sehr vernünftiger Vorgesetzter gewesen zu sein.

Danke, ich habe mich damals gefragt: wie möchte ich von meinem Vorgesetzten behandelt werden; welche Erwartungen habe ich an ihn?
Das hat mir geholfen, mich mit meinen Mitarbeitern als ein Team zu sehen.
Später habe ich das Buch von Ken Blanchard, Bill Hybels und Phil Hodges gelesen: 'Das Jesus Prinzip Führen mit biblischer Weisheit', wo sie von dem dienenden Führungsstil schreiben. Als ich meine Führungsrolle daraufhin reflektierte, stellte ich fest, dass ich da am erfolgreichsten war, wo ich unbewusst nach diesem Prinzip gehandelt hatte.
Meines Wissens wird dieses Buch leider nicht mehr aufgelegt.

clay antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Der Buchtitel klingt interessant, vielleicht gibt es das noch antiquarisch.

Allerdings werde ich sicher mein Lebtag nicht in eine Führungsposition kommen. In der Tat würde ich mir aber wünschen, dass ein Vorgesetzter so mit mir umgeht.

Anonymous antworten
Evana
(@evana)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 924
Veröffentlicht von: @clay

Vorab: Du bist Gottes geliebtes Kind und Er ist in Christus für Deine Fehler gestorben, weil Er weiß, dass Du nicht perfekt bist. Er will, dass Dein Leben gelingt und das jeden Tag. Er ist Dein Helfer und Dein Versorger und Dein Arzt, der Dich heilen und wiederherstellen wird. Vertraue Ihm und besprich Deine Situation mit Ihm. Du bist da nicht einfach so reingeschlittert, weil Dein himmlischer Vater gerade mal nicht aufgepasst hat, sondern Er hat es zugelassen, weil Er eine gute Absicht damit hat (vgl. Röm 8,28). Frag Ihn, was Er sich dabei gedacht hat und wie es weitergeht. Er wird es Dir sagen durch ein Bibelwort, einen Traum, eine Person Deines Vertrauens, wie auch immer, aber wenn Er redet, weißt Du in Deinem Herzen: das ist die Antwort! Lass Dir von Ihm zeigen, was Du tun sollst.

Danke für deine liebevolle Antwort. Ja, die erste Antwort war ja, dass er mir gezeigt hat, dass die Covid-Auszeit bereits der 1. Schritt aus dem Burnout ist und das es nun an der Reihe war, mich einem gründlichen Gesundheitscheck beim Arzt zu unterziehen und mich krankschreiben zu lassen. Der 1. Befund war ein hoher Blutdruck.
Durch die Schonungstage hat er sich stabilisiert und ist nun wieder normal.

Vorgestern hat er durch eine liebe Schwester im Herrn einen weiteren Heilungsschritt getan. Sie fragte mich, ob ich ein Problem mit dem Magen hätte. Ich sagte, nicht mit dem Magen, aber bei dem Gesundheitscheck am Mittwoch wurde beim Ultraschall entdeckt, dass sich bei meiner Leber (harmlose) Hohlräume/Zystem gebildet haben.
Sie sagte, dass Gott das heilen möchte, legte mir ihre Hand auf den Rücken und betet für mich. Ich spürte eine angenehme Wärme, die von ihrer Hand in meinen Körper strömte und ich musste lange gähnen. Nun vertraue ich darauf, dass meine Leber wieder heil ist.
Erstaunlich finde ich, dass er ziemlich schnell nach der Zufalls-Diagnose dafür sorgte, dass ich mir darüber keine Sorgen mehr machen brauche.

Er hat alles unter Kontrolle. So auch meinen Berufsweg.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag spürte ich einen heftigen seelischen Schmerz. Es fühlte sich wie ein Zerbrechen und so tot und leer in mir an, so dass ich sehr weinen musste.
Beim Gottesdienst am Sonntag Nachmittag hat er mich aber beim Lobpreis wieder mit viel Freude, Lachen und Liebe gefüllt.
Seitdem höre ich heute viel Loblieder und befasse mich wieder mehr mit ihm und sein Wort.

Veröffentlicht von: @clay

Ich habe als Vorgesetzter meinen Mitarbeitern gesagt, dass ich 'erwarte', dass sie Fehler machen. Wenn sie dann verdutzt geschaut haben, habe ich es ihnen erklärt:
1. Es gibt niemanden, der perfekt ist
2. Ich mache auch Fehler
3. Fehler können dazu dienen dass wir dazulernen
Ich sagte ihnen dann aber auch, was ich noch von ihnen erwarte:
1. dass sie Fehler zugeben, weil ich nur dann erkennen könnte, dass sie den Fehler erkannt haben und ihn zukünftig wohl nicht mehr machen werden;
2. dass sie denselben Fehler nicht immer wieder machen;
3. mir eine Lösung vorschlagen, wie sie den Fehler beheben würden und zukünftige Fehler vermeiden wollen.

Sehr weise und ein gutes Vorgehen. So nimmt man die Angst vor den Fehlern. Von dir könnte diese Chefin viel lernen.

Für sie sind und waren Fehler unverzeihlich und ging dementsprechend erbarmungslos damit um, wenn sie bei ihren Mitarbeitern einen sah. Das führte natürlich dazu, dass alle gegangen sind/wurden und ich als letztes übrig blieb. (außer ihrem Sohn).
Eine musste ihr sogar Schadensersatz leisten/Geld geben, weil sie eine Anweisung nicht befolgte und weiter für den Mandanten arbeitete, obwohl dieser nicht bezahlte. Den letzten Mitarbeiter, der mich einarbeitete hatte sie sogar nach einem Fehler fristlos gekündigt und es ging dann vor Gericht. Auch mit dem Vermieter des Büros zankte sie sich herum, sodass er die Heizung zeitweise abstellte. Soviel zu ihrer Persönlichkeit.

Da die Vertrauensbasis durch dieses Verhalten bei mir weg war, wusste ich nie, wie ich ihr das hätte vermitteln können, dass es nicht an ihren Angestellten, sondern an ihr liegt.

Ob Gott möchte, dass es zu einer Klarstellung kommt und dass ich dort nochmal hingehe, kann ich noch nicht sagen. Wenn ich daran denke, wird mir schlecht. Von daher brauche ich weitere Führung vom Herrn. Alleine schaffe ich es nicht. Sie wird sich spätestens Ende dieses Jahres in Ruhestand begeben, aber bis dahin, will ich ihr lieber nicht mehr über den Weg laufen.

In der neuen Kanzlei habe ich einen Mentor an die Seite, der mir hilft und sogar für mich da war, als ich nach der Besprechung in die Krise kam. Sie tuen viel dafür, dass sich die Mitarbeiter wohlfühlen.

Ich denke schon, dass ich im Normalfall eine gute Arbeitsleistung bringe und verantwortungsvoll arbeite.
Vor 2 Jahren eine 6 monatige Ausbildung bekommen und bin deshalb auf dem neuesten Stand, allerdings war das nur theoretisch, sodass die Praxis fehlte zum Festigen.

Als einen gravierende Fehler sieht sie an, dass ich mit meinen Angelegenheiten erst kurz vor Feierabend ansprach und hat das dann als unkollegial bezeichnet. Aber komischerweise kam sie öfter zu mir, wenn ich Feierabend machen wollte und deshalb machte ich bei ihr viele Überstunden.

Vielleicht schreibe ich eine Mail, indem ich Stellung beziehe und aus meiner Sicht einiges klarstelle. Aber noch merke ich diesen Impuls in mir nicht. Auch da brauche ich seine Führung, Reflektion und Hilfe.

Im Rückblick auf meine letzten 7 Stellen (Altenpflege und Büros) habe ich den Eindruck, dass der Herr mich wie bei Sodom und Gomorra an diese Stellen gesetzt hat:

Und der Herr sprach: Das Klagegeschrei über Sodom und Gomorra, wahrlich, es ist groß, und ihre Sünde, wahrlich, sie ist sehr schwer.
Ich will doch hinabgehen und sehen, ob sie ganz nach ihrem Geschrei, das vor mich gekommen ist, getan haben; und wenn nicht, so will ich es wissen. 1. Mose 18,20-21

Und da er mit mir unterwegs ist bzw. ich mit ihm, hat er sich alles angeschaut und miterlebt, was mir dort passiert ist.
Bei allen war es streckenweise unerträglich, dort zu arbeiten. Von daher war auch der Schmerz sehr groß, wieder arbeiten zu gehen, als ich vor 18 Monaten dort angefangen habe. "Ich sende euch wie Lämmer unter die Wölfe"

LG
Evana

LG
Evana

evana antworten
Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1322
Veröffentlicht von: @evana

Er hat alles unter Kontrolle. So auch meinen Berufsweg.

Liebe Evana,
ja unbedingt und nicht nur den. Er will Dein Bestes! Danke für Deine große Offenheit hier im Forum. Dadurch bist Du sicher für andere ein Sprachrohr und eine Hilfe. Ich will nicht so tun, als hätte ich die Weisheit mit Löffeln gefressen, aber lass mich meine Gedanken und meine Erfahrungen wiedergeben.

Veröffentlicht von: @evana

Für sie sind und waren Fehler unverzeihlich und ging dementsprechend erbarmungslos damit um, wenn sie bei ihren Mitarbeitern einen sah.

Ja, so sind wohl die meisten, weil sie zu Vorgesetzten werden, ohne darauf vorbereitet und geschult zu werden. Sie weiß es wohl nicht besser. Aber sie ist eine Frau, die von Gott geliebt wird, und Er wünscht sich eine Beziehung zu ihr. Vielleicht bist Du dort, damit sie durch Dich den Vater im Himmel kennenlernt. Versuche sie mit Gottes Augen zu sehen und nimm ihr Verhalten Dir ggü. nicht persönlich. Wenn Gott Dich an diesem Platz haben will, dann gibt Er Dir auch die Kraft und die Weisheit, die Du brauchst, ihr liebevoll zu begegnen.

Veröffentlicht von: @evana

Vielleicht schreibe ich eine Mail, indem ich Stellung beziehe und aus meiner Sicht einiges klarstelle. Aber noch merke ich diesen Impuls in mir nicht. Auch da brauche ich seine Führung, Reflektion und Hilfe.

Bitte nein, eine Mail oder ein Brief ist zum einen unpersönlich und kann auch, wenn man will, als Waffe gegen Dich verwendet werden, wenn Du z.B. etwas ungeschickt formulierst. Rede mit ihr unter sechs Augen, denn Du gehst nicht allein in das Gespräch! Vor allem wäre es der Versuch einer Rechtfertigung, die ein stillschweigendes Schuldeingeständnis voraussetzt. Das schwächt Deine Position, da es aufgrund Deiner Mail vermutlich zu einem Gespräch kommt, dass dann aber von Deiner Chefin ausgeht.

Veröffentlicht von: @evana

Und da er mit mir unterwegs ist bzw. ich mit ihm, hat er sich alles angeschaut und miterlebt, was mir dort passiert ist. Bei allen war es streckenweise unerträglich, dort zu arbeiten. Von daher war auch der Schmerz sehr groß, wieder arbeiten zu gehen, als ich vor 18 Monaten dort angefangen habe. "Ich sende euch wie Lämmer unter die Wölfe"

Nicht jeder Vergleich passt für jede Situation. Hier bist Du nicht ein Lamm, sondern ein Löwe. Aus Deinen Worten spüre ich eine gewisse Opferhaltung und daraus schließe ich Folgendes:

1. Du weißt nicht oder bist Dir nicht sicher, dass das der Platz ist, wo Gott Dich haben will. Wenn ich damit richtig liege, dann bete darüber, dass Du Klarheit bekommst, denn wenn Gott Dich dort haben will, dann bist Du kein Opfer, sondern ein Diener Deines HERRN, der dort einen Auftrag zu erfüllen hat: Salz und Licht zu sein. Mit Dir betritt der Heilige Geist die Firma!
Als ich noch im Arbeitsprozess war, habe ich das immer so gemacht, dass ich vor der Arbeit immer mal wieder gebetet habe: "HERR, ich geh jetzt und danke Dir, dass Du mitgehst. Denk bitte dran, dass ich Dir auch heute zur Verfügung stehe, um Dir zu dienen und Dein Reich zu bauen!" Und Gott hat mich bei Wort genommen und ich habe seine Vorbereitung und sein Handeln an mir und bei anderen in einer Weise erlebt, dass ich nur staunen konnte. Und ich tue es in meiner Jetzigen Berufung (ehrenamtlicher Dienst) noch genauso und erlebe immer wieder Wunder Gottes.

2. Du kennst möglicherweise Deine göttliche Berufung noch nicht; kann das sein? In Mat 6,33 sagt Jesus, dass wir zuerst nach seinem Reich trachten sollen und dass Gott uns dann den Rücken frei hält, indem Er sich um unsere Bedürfnisse und Belange kümmert. Wir sind meist mit unseren Bedürfnissen und Belangen beschäftigt. - also tun das, was Gott für uns tun will -, und kommen deshalb gar nicht dazu, das zu tun, was Gott will. In Eph 2,10 ist von den Werken die Rede, die Gott vorbereitet hat, damit wir sie für Ihn ausführen. Dazu sind wir errettet worden, um Ihm aus Liebe und im Gehorsam zu dienen und er rüstet uns durch die Geistestaufe und die Gaben des Geistes auch dazu aus.

Steh auf, Du Prinzessin des Höchsten, rücke Deine Krone zurecht und gehe in seinem Auftrag, wohin auch immer Er Dich führt. Sei gesegnet.

LG.
Clay

clay antworten
Evana
(@evana)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 924

Lieber Clay,

gerne kannst du deine Gedanken und Erfahrungen wiedergeben. Da ich allein nicht weiterkomme, brauche ich auch Geschwister, die mir helfen können, an den Löwen in mir heran zukommen.

Ich möchte ja auch diese Opfermentalität aufgeben und in einer anderen Autorität auftreten, so dass es gar nicht mehr zu Grenzüberschreitungen oder Macht-Spielchen kommt. Noch habe ich ihn in mir nicht gefunden oder er ist durch ein Trauma oder so eingesperrt und kann dementsprechend noch nicht raus und brüllen.

Also falls ich dort noch arbeiten kann und soll, dann muss etwas in mir/mein Handeln und Denken verändert sein. Deshalb ist jetzt durch die Krankschreibung die Zeit an mir zu schauen, was verändert werden muss.

Ich habe den Herrn gebeten: Heile meine Seele und hol sämtlichen Schmerz in allen Bereichen meines Seins aus mir heraus.
Darauf meinte er: Wenn ich das tue, geliebtes Kind, würdest du es nicht aushalten können.

Also Step by Step. Schritt auf Schritt und darauf vertrauen, dass ER als mein Psychiater und Seelsorger am Besten weiß, was gerade dran ist.

Derzeit schützt mich ja die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vor einen übereilten Schritt meinerseits und auch vor einer Kündigung ihrerseits.
Deshalb gebe ich diese Frau in seine Hände. Ich sehe es ja wie du, dass sie von Gott geliebt ist. Vielleicht dient ja auch meine Auszeit, um bei ihr etwas zu verändern. Das ist nun das 1. Mal, dass ich wegen Krankheit ausfalle. Erstaunlich!
Also die Zeit von Okt. 19 bis zur Covid-Quarantäne Anfang April 21.
Manchmal lernen wir Menschen erst jemanden zu schätzen und uns wird bewusst, was er für einen getan hat, wenn man ihn verliert und wir hinterfragen unser Verhalten.

Nun zu deinen Anmerkungen:

1. Ich weiß es tatsächlich nicht, ob ich jetzt nach der Übernahme an dem richtigen Platz bin. Die Belastung ist größer geworden und ich bin dort in einer Zwickmühle: Die Buchhaltungsleiterin will es so, die ehemalige Chefin so. und ich fühle mich dadurch eher handlungsunfähig und irritiert.

Danke für deine Erfahrung und Vorgehensweise. Ich werde es beherzigen.

2. Ich denke, dass ich meine göttliche Berufung aus den Augen verliere, wenn ich im Arbeitsprozess drin stecke. Dann vergesse ich oft das, was in meiner Familie los ist und auch oft, dass er da ist und dann verschieben sich wieder die Prioritäten und ich setze die Arbeit an die 1. Stelle.

Mein Pastor hatte vor 3 Wochen einen Eindruck für mich:
Er sah mich, wie ich einen Teil vom Handtuch hielt und jemand anderes das andere Ende. So wie bei einem Tauziehen. Mal habe ich es näher zu mir gezogen, dann war der Andere aber stärker und zog es näher an sich.
Er ermutigte mich, dass Gott darauf wartet, mir zu helfen, indem ich ihm das Handtuch überlasse und "nur" mitziehe. Denn mit Gott zusammen, sind wir immer auf der Siegerseite.

Dann teile ich dir auch noch einen Traum mit, den ich an dem Montag, bevor ich wieder nach der Quarantäne zur Arbeit ging hatte:
Ich sah mich bei der Arbeit ankommen. Eine Kollegin sagte: "Heute ist ein besonderer Tag und du brauchst festlichere Kleidung."
Da schaute ich an mich herunter und sah, dass mein Pullover total verschmutzt war. So konnte ich unmöglich arbeiten.
Wir suchten in der Kleiderkammer nach einem passenden Outfit, aber wir konnten keines finden.

Dann wachte ich auf. Tatsächlich haben meine Vorgesetzten sich daran gestoßen, dass ich während dieser Auszeit kein Homeoffice machte, waren darüber wütend und trugen es mir als unkollegial nach.

Wenn ich es richtig deute, dann meint der Traum: Dein Ruf (oder so) ist ruiniert. Such dir was neues.

Veröffentlicht von: @clay

Steh auf, Du Prinzessin des Höchsten, rücke Deine Krone zurecht und gehe in seinem Auftrag, wohin auch immer Er Dich führt. Sei gesegnet.

Danke für das liebevolle Aufrichten. Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Jetzt scheinen erst wieder die familiären Baustellen dran zu sein.

LG
Evana

evana antworten
Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1322
Veröffentlicht von: @evana

Ich möchte ja auch diese Opfermentalität aufgeben und in einer anderen Autorität auftreten, so dass es gar nicht mehr zu Grenzüberschreitungen oder Macht-Spielchen kommt. Noch habe ich ihn in mir nicht gefunden oder er ist durch ein Trauma oder so eingesperrt und kann dementsprechend noch nicht raus und brüllen.

Liebe Evana,
ich denke, dass ist der Punkt, dass Du auf Deine Person fokussiert bist. Du siehst den Löwen nicht in Dir - natürlich nicht - falsche Blickrichtung!
Wenn Du von Dir selbst wegsiehst und auf Christus schaust, dann siehst Du Dich so, wie Du in Christus bist.

Wenn Du willst, kannst Du mal eine praktische Übung machen, wenn Du in dieser Opferrolle bist:
Du schreibst Dir auf einen Zettel alles das, was Gott über Dich ausspricht, wer Du in Ihm und in Christus bist und liest Dir das - möglichst laut - vor:
Ich bin
- Gottes über die Maßen geliebtes Kind
- Erbe seiner ganzen Fülle
- die Perle und der Schatz im Acker, d.h. so wertvoll und kostbar, dass Gott mich mit seinem Leben bezahlt hat
- usw.
(ich nehme Dir jetzt bewusst nicht die Arbeit ab, Dir das selbst zu erarbeiten)
Und fange an, für jeden einzelnen Punkt Deinem Vater im Himmel zu danken.

Veröffentlicht von: @evana

Ich habe den Herrn gebeten: Heile meine Seele und hol sämtlichen Schmerz in allen Bereichen meines Seins aus mir heraus. Darauf meinte er: Wenn ich das tue, geliebtes Kind, würdest du es nicht aushalten können.

Er wird es tun, aber nach und nach, weil Er Dich nicht überfordert. Aber lass das sein Problem sein. Er hat versprochen, sich darum zu kümmern, wenn wir Ihm gemäß unserer göttlichen Berufung dienen, wenn wir uns Ihm täglich zur Verfügung stehen, die Werke auszuführen, die Er vorbereitet hat (vgl. 2Mo 23,25; Mat 6,33; Eph 2,10; u.a.).

zu 1. Dann frage Gott konkret danach; Er wird es Dir zeigen.
z.B. "Lieber Vater, ich lese jetzt die Bibel in Erwartung Deiner Antwort, denn ich will in Deinem Willen und nach Deinem Plan leben ..."

zu 2. Wie oben gesagt: schau von Dir weg und den HERRN! Du bist nichts und kannst nichts aus Dir selbst, ABER Du bist alles und kanst alles in Christus: 'dem Glaubenden ist nichts unmöglich'. So genügt es auch am Anfang des Tages Dich Deinem HERRN zur Verfügung zu stellen und abzuwarten, was geschieht: Er macht Gebrauch davon und findest Dich plötzlich mittendrin in dem, was Er zu tun vorbereitet hat. Zerbrechen wir uns also nicht Gottes Kopf.
Das deckt sich mit dem Bild des Pastors: noch ziehst Du, aber Gott will ziehen und Du darfst Ihm dabei helfen. In welchem Maße wird Er Dir zeigen. Es ist eines der schwersten Übungen, unser Leben loszulassen und es ganz Ihm anzuvertrauen. Aber Gott wird dieses Vertrauen nie enttäuschen!!

GBY.
Clay

clay antworten
Evana
(@evana)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

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Lieber Clay,

Veröffentlicht von: @clay

Wenn Du willst, kannst Du mal eine praktische Übung machen, wenn Du in dieser Opferrolle bist:
Du schreibst Dir auf einen Zettel alles das, was Gott über Dich ausspricht, wer Du in Ihm und in Christus bist und liest Dir das - möglichst laut - vor:
Ich bin
- Gottes über die Maßen geliebtes Kind
- Erbe seiner ganzen Fülle
- die Perle und der Schatz im Acker, d.h. so wertvoll und kostbar, dass Gott mich mit seinem Leben bezahlt hat
- usw.
(ich nehme Dir jetzt bewusst nicht die Arbeit ab, Dir das selbst zu erarbeiten)
Und fange an, für jeden einzelnen Punkt Deinem Vater im Himmel zu danken.

Danke, gute Idee. Das wird jetzt wohl auch Zeit, das zu festigen, was ich in Christus bin, um das niedergetretene und getrampelte Selbstwertgefühl abzulegen und das aufbauende in Christusgefühl aufzurichten.

Deshalb denke ich, dass es nun dran ist, zur Ruhe zu kommen, damit die Wunden behandelt werden können, die noch so tief in mir sind, dass ich den Schmerz darüber nicht spüre und auch darüber nachzudenken: Was will ich eigentlich? Welchen Plan hat Gott für mein Leben?

Es ist nicht mein Wunsch als Buchhalterin für diese Welt zu arbeiten und die teuren Autos meiner Chefs mitzufinanzieren (Jaguar, Mercedes) und trotzdem arm zu bleiben,

Das was ich mir zum Leben verdiene, reicht ja gerade mal so und ich reibe mich daran zu viel auf. Das kann es doch nicht sein. Gott will nicht, dass wir leiden. Er hat was besseres für seine Kinder.

sondern
- ich will lieber vollzeitlich an Gottes Reich bauen, evtl. an der Seite eines Pastors. Ein Arbeiter für sein Reich zu sein.
- Ich will die Gaben, die mir Gott geschenkt hat, entfalten. Nicht die natürlichen, sondern die Übernatürlichen.
- Ich möchte Zeit haben, ein Buch über die Liebe Gottes zu seinen Geschöpfen zu schreiben. Zeit haben, seine Stimme deutlich zu hören, ohne durch den beruflichen Stress daran gehindert zu werden.
- Ich will lieber schenken und (von Gott) beschenkt werden (Himmelskultur), anstatt meine Dienst-Leistung zu verkaufen, die mich dann in noch größere Belastung hineinbringt.

Es hat sich bei mir einfach im Denken soviel verschoben, dass ich nicht mehr in diese Welt-System passe.

Wenn der Weg aus diesem weltlichen System nur über Krankheit, Krankschreibung möglich ist, dann muss ich ihn wohl gehen.
Warum verschwindet der Tinnitus nicht durch Gebet?
Warum komm ich trotz Gottes Kraft immer wieder in einen Burnout?

GBY
Evana

evana antworten
Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

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Liebe Evana,

ich kann Dir nur das schreiben, was ich mit Gott - auch im Beruf - erlebt habe. Das ist nicht repräsentativ, trotzdem denke ich, dass eine Erkenntnis daraus eine biblische Wahrheit ist:

Jesus = Gott ist unser HERR und wir sind seine 'Sklaven'. Ich gebrauche diesen Begriff bewusst, weil er das am besten wiedergibt, wie die Beziehung unseres HERRN zu uns von Gott gedacht ist:

- Er ist als der Planende und Handelnde, derjenige, der bestimmt, wann, wo, wie wir was ausführen, was Er vorbereitet hat (Eph 2,10).

- Wir sind die Ausführenden und tun das, was unser HERR uns aufträgt; Er bestimmt wann, wo, wie, wer, usw. und nicht wir.

- Er bereitet uns vor, indem wir durch die Geistestaufe seine übernatürliche Kraft, Vollmacht und Autorität bekommen und einige Gaben des Geistes, die wir dazu benötigen.

- Er hält uns den Rücken frei, indem er sich um unsere Bedürfnisse und Belange kümmert, d.h. 'unser Wasser und unser Brot segne' (für unseren Lebensunterhalt sorgt) und 'Krankheit entfernt' (vgl. 2Mo 15,26; 23,25; 5Mo 7,15; Psa 103,3; 107,20; Mat 6,33; u.a.)

Wenn wir unser Verhalten reflektieren, stellen wir fest, dass wir uns um das kümmern, was Gott tun will (Lebensunterhalt, Beruf, Job, Familie, Gesundheit (Tinitus, Burnout), finanzielle Absicherung, Wohlstand, usw.) und darüber nicht zu dem kommen, was wir tun sollen: Gottes Reich bauen gemäß unserer göttlichen Berufung und des konkreten Auftrags.

Deine Lebenskrise ist jetzt ein willkommener Anlass, Deinen HERRN nach Deiner Berufung zu fragen, d.h. nicht Du überlegst, was das wohl sein könnte, sondern Du sagst Ihm, dass Du Ihm dienen möchtest und Er Dir bitte zeigen soll, wo, wann und wie. Du kannst Ihm z.B. sagen:
"Mein geliebter HERR und Gott, ich verspreche Dir, dass ich Dir in allererster Linie dienen und nicht beruflich Karriere machen will, wenn das zulasten dieses Versprechens ginge. Danke, dass Du Dich um meine Bedürfnisse und Belange kümmern wirst. Ich stehe Dir zur Verfügung, gebrauche mich im Rahmen meiner Berufung Dein Reich zu bauen."

Gott wird dieses Versprechen sehr ernst nehmen und Dir seine Berufung für Dich zeigen, Dich dafür zurüsten und sich um alles andere kümmern. Das hat Er versprochen - und Er hält, was Er verspricht 100% - und so habe ich es jetzt seit über 54 Jahren erlebt.

Gott will, dass Du in dieser Welt Salz und Licht für Ihn bist, und Dich nicht aus der Welt zurückziehst, zumal Du sowieso nicht vor Dir selbst davonlaufen kannst.

Das alles Entscheidende ist das, worüber kaum gelehrt wird und was man uns i.d.R. nicht gesagt hat, als wir gläubig wurden, dass wir nur dann nach Gottes Plan und Willen leben können, wenn wir unser Leben loslassen und Ihm anvertrauen. Wenn wir uns dafür entscheiden, genügt ein einfaches Gebet, wo wir Ihm bewusst unser Leben abgeben. Er hat sein Leben für uns gegeben, deshalb geben wir Ihm unser Leben. Das setzt die Bereitschaft voraus, die Kontrolle über unser Leben abzugeben, die wir ohnehin nicht haben, wenn wir ehrlich sind, und Ihm bedingungslos zu vertrauen. Das fällt umso leichter, je besser wir unseren Vater im Himmel kennen und lieben.

Gottes Willen können wir in konkreten Situationen nur dann kennen, wenn wir Ihn danach fragen. Je nach Ausgang ihn hinterher hineinzuinterpretieren führt oft zu falschen Schlüssen und dass wir negativen Erfahrungen dann mehr glauben als dem Wort Gottes.
Ich erlebe Gottes Reden auf sehr vielfältige Art und Weise, wie wir es auch in der Bibel sehen, nämlich durch:
- ein Bibelwort, dass Gott uns als Antwort auf unsere Frage ins Herz spricht o der ins Gedächtnis ruft und zu einer absoluten Gewissheit führt
- den Heiligen Geist
- die innere (leise) Stimme, Frieden über einer Sache bekommen/haben
- die akustisch laute Stimme, die man nur selber hört oder die alle hören können
- die Stimme eines Engels
- eine Prophetie
- ein Bote Gottes, das jemand, den Gott beauftragt, uns die Antwort auf unsere Frage zu bringen, obwohl er sie selbst gar nicht weiß
- Prüfungen
- Visionen und Träume
- Zeichen und Wunder; usw.

Voraussetzungen, um Gott zu hören:
- in die Stille gehen (äußerlich und innerlich)
- Ihn lieben
- demütig sein, nicht selbst handeln wollen, sondern Ihn machen lassen
- für Ihn verfügbar sein
- im Willen Gottes leben
- seine Stimme kennen

So viel mal heute. Gott segne Dich.

LG.
Clay

clay antworten
Evana
(@evana)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 924

Lieber Clay,

Veröffentlicht von: @clay

Jesus = Gott ist unser HERR und wir sind seine 'Sklaven'. Ich gebrauche diesen Begriff bewusst, weil er das am besten wiedergibt, wie die Beziehung unseres HERRN zu uns von Gott gedacht ist:

Ja, dem stimme ich zu. Er hat uns freigemacht ihm zu dienen.

Unser rebellisches Wesen ist mit ihm gekreuzigt.
Sein Leben ist in uns auferstanden, also leben nicht mehr wir, sondern er lebt uns. Daher sind wir seine Sklaven.

Veröffentlicht von: @clay

- Er ist als der Planende und Handelnde, derjenige, der bestimmt, wann, wo, wie wir was ausführen, was Er vorbereitet hat (Eph 2,10).

Ja, unbedingt.
Wir sind mit ihm versetzt (aufgefahren) an himmlischen Orten. Und hat uns beauftragt, befähigt und zugerüstet. Er herrscht nun als König über uns und wir mit ihm über die Umstände.

Veröffentlicht von: @clay

- Wir sind die Ausführenden und tun das, was unser HERR uns aufträgt; Er bestimmt wann, wo, wie, wer, usw. und nicht wir.

Ja, ohne ihn als Befehlshaber geht es nicht. Ohne seine Kraft kann ich nichts tun.

Veröffentlicht von: @clay

- Er bereitet uns vor, indem wir durch die Geistestaufe seine übernatürliche Kraft, Vollmacht und Autorität bekommen und einige Gaben des Geistes, die wir dazu benötigen.

Ja, noch spüre ich in mir dieses Pfingsten nicht. Von daher warte ich auf neue Kraftausgießung und Anweisungen.

Veröffentlicht von: @clay

Wenn wir unser Verhalten reflektieren, stellen wir fest, dass wir uns um das kümmern, was Gott tun will (Lebensunterhalt, Beruf, Job, Familie, Gesundheit (Tinitus, Burnout), finanzielle Absicherung, Wohlstand, usw.) und darüber nicht zu dem kommen, was wir tun sollen: Gottes Reich bauen gemäß unserer göttlichen Berufung und des konkreten Auftrags.

Darüber habe ich vor 20 Monaten nachgedacht: Petrus und die anderen Jünger haben ihre Berufe aufgegeben und sind zu Menschen fischern geworden, um an seinem Reich zu bauen. Auch Jesus hat seinen Beruf als Tischler aufgegeben, um Gottes Reich hier auf Erden zu bauen.

Also was will/wollte Gott von mir?

Dann hatte ich ein Gespräch mit einer befreundeten Psychiaterin und sie kam unbewusst/oder bewusst an den wunden Punkt Beruf und löste damit einen heftigen Schmerz in mir aus, der dann schonungslos zu hause heraus brach. Da ich unter heftigen finanziellen Druck stand und die Zahlungen vom Jobcenter noch auf sich warten ließen und ich mich bewerben musste, fand ich dann diese Stelle. Ich war nicht gerade erfreut, dass ich diese Stelle bekam.
Aber zumindest waren die Finanzen wieder gesichert.

Soviel erstmal. Ich danke dir für deine Reflektion und schreibe nachher weiter. Nun muss ich erstmal pausieren.

LG
Evana

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Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1322
Veröffentlicht von: @evana

Ja, noch spüre ich in mir dieses Pfingsten nicht. Von daher warte ich auf neue Kraftausgießung und Anweisungen.

Wenn Du die Geistestaufe noch nicht empfangen hast, dann bitte Gott darum. Du wirst sie empfangen, wenn Du bereit bist, Ihm zu dienen, woran ich nicht zweifle.
Wenn Du sie schon mal empfangen hast, dann bitte Gott darum, dass Er Dich neu füllt. Frage Ihn auch, wodurch Du die Kraft, Vollmacht und Autorität des Heiligen Geistes verloren hast.

Veröffentlicht von: @evana

Darüber habe ich vor 20 Monaten nachgedacht: Petrus und die anderen Jünger haben ihre Berufe aufgegeben und sind zu Menschen fischern geworden, um an seinem Reich zu bauen. Auch Jesus hat seinen Beruf als Tischler aufgegeben, um Gottes Reich hier auf Erden zu bauen.

Deine göttliche Berufung muss nicht hauptamtlich sein. Bei mir lief sie immer parallel zu meinem Job und heute als Rentner im Ehrenamt. Lass Dich überraschen, was Gott Dir anvertraut.
Wenn Du gemäß Deiner Berufung Gott dienst, kümmert Er sich um alles andere, auch um Deinen Job.

Sei gesegnet.

Liebe Grüße
Clay

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Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11784

ich ergänze Clay mit einem Gedanken
bezüglich der "Hauptamtlichkeit" - stell dir vor, jeder Christ nähme an, Gott würde ihn hauptamtlich arbeiten lassen ... da geht ja niemand mehr "richtig" arbeiten. 😀 😉

Ich habe auch keinen Ruf in die Hauptamtlichkeit. Ich will es nie ausschließen, aber bisher habe ich keinen. Ich bin überzeugt davon, dass Gott mich eben bewusst dorthingestellt hat, wo ich gerade stehe. Das glaube ich für einen jeden von uns. Und dort sollen wir wirken. Dort sollen wir Licht sein. Dort sollen wir Dinge überwinden und Sein Reich bauen.

neubaugoere antworten
Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1322

So isses

clay antworten
Evana
(@evana)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 924
Veröffentlicht von: @clay

Wenn wir unser Verhalten reflektieren, stellen wir fest, dass wir uns um das kümmern, was Gott tun will (Lebensunterhalt, Beruf, Job, Familie, Gesundheit (Tinitus, Burnout), finanzielle Absicherung, Wohlstand, usw.) und darüber nicht zu dem kommen, was wir tun sollen: Gottes Reich bauen gemäß unserer göttlichen Berufung und des konkreten Auftrags.

Ja, er kümmert sich. Oft renne ich ihm noch etwas vor, dann muss er mich etwas bremsen. Da kündigte ich letztes Jahr meine Mietswohnung Anfang Juli bevor ich die andere hatte und ging geistlich im Vertrauen auf Gott auf dem Wasser. Ich bekam sie nicht, aber in dieser Zeit sprach Er zu mir am deutlichsten und herzlichsten.
Beginnend mit "Meine sehr geliebte Tochter,...."

Ich verlängere die Kündigung um ein paar Monate und nahm Anfang Dezember dann diese dann zurück, da ich nichts besseres bekam und auch keine zusätzliche Kräfte mehr für Umzug mobilisieren hätte können. Sie nahmen es an und nun kann ich weiter hier wohnen bleiben, auch wenn ich das Gefühl habe, dass ich am falschen Ort sitze. Aber da wo der Stadtteil am Dunkelsten ist, scheint Gottes Licht am Hellsten.
Leider hörte da auch dieses intensive Reden mit mir auf. Es kann aber auch sein, dass seine Stimme durch den Stress einfach nicht mehr durchkam.

Veröffentlicht von: @clay

Deine Lebenskrise ist jetzt ein willkommener Anlass, Deinen HERRN nach Deiner Berufung zu fragen, d.h. nicht Du überlegst, was das wohl sein könnte, sondern Du sagst Ihm, dass Du Ihm dienen möchtest und Er Dir bitte zeigen soll, wo, wann und wie. Du kannst Ihm z.B. sagen:
"Mein geliebter HERR und Gott, ich verspreche Dir, dass ich Dir in allererster Linie dienen und nicht beruflich Karriere machen will, wenn das zulasten dieses Versprechens ginge. Danke, dass Du Dich um meine Bedürfnisse und Belange kümmern wirst. Ich stehe Dir zur Verfügung, gebrauche mich im Rahmen meiner Berufung Dein Reich zu bauen."

Ja, danke. Er arbeitet an mir, um mich zu der zu machen, die er haben will, Charakterschulung kommt vor der Berufung. Alles zu seiner Zeit. Ich bin gespannt, dass Beste kommt noch.

Er stärkt mich auch mit "Lachsalbungen" gegen den Stress. Dann kann ich gar nicht anders als herzlich zu lachen, auch oder gerade, wenn die Situation zum Ärgern war. Er macht einfach glücklich.
Da kann ich nicht mehr unglücklich sein.

Veröffentlicht von: @clay

Gott wird dieses Versprechen sehr ernst nehmen und Dir seine Berufung für Dich zeigen, Dich dafür zurüsten und sich um alles andere kümmern. Das hat Er versprochen - und Er hält, was Er verspricht 100% - und so habe ich es jetzt seit über 54 Jahren erlebt.

Ja, das stimmt. So erlebe ich es auch seit Jahren.

Auch wenn es manchmal sehr stürmisch um mich ist. Seine Verheißung steht: Denn Berge mögen weichen und die Hügel wanken, aber meine Gnade wird nicht von dir weichen und mein Friedensbund nicht wanken, spricht der Herr, mein Erbarmer: Du Sturmbewegte, Ungetröstete! Siehe, ich baue deine Steine in Hartmörtel und lege deine Grundmauern mit Saphiren.... Ich mag Jes. 54 sehr. Da finde ich mich wieder.

Veröffentlicht von: @clay

Gott will, dass Du in dieser Welt Salz und Licht für Ihn bist, und Dich nicht aus der Welt zurückziehst, zumal Du sowieso nicht vor Dir selbst davonlaufen kannst.

Das will ich auch nicht. Es soll stärker als bisher das Licht in mir leuchten, um andere zu ihm zu führen.
Reifen, in denen Spurrillen eingefräst wurden, geben eine besonders gute Spur ab, den andere folgen können.

https://www.youtube.com/watch?v=Sr3ep7vhNVY&ab_channel=wayandaimwayandaim

Veröffentlicht von: @clay

Das alles Entscheidende ist das, worüber kaum gelehrt wird und was man uns i.d.R. nicht gesagt hat, als wir gläubig wurden, dass wir nur dann nach Gottes Plan und Willen leben können, wenn wir unser Leben loslassen und Ihm anvertrauen. Wenn wir uns dafür entscheiden, genügt ein einfaches Gebet, wo wir Ihm bewusst unser Leben abgeben. Er hat sein Leben für uns gegeben, deshalb geben wir Ihm unser Leben. Das setzt die Bereitschaft voraus, die Kontrolle über unser Leben abzugeben, die wir ohnehin nicht haben, wenn wir ehrlich sind, und Ihm bedingungslos zu vertrauen. Das fällt umso leichter, je besser wir unseren Vater im Himmel kennen und lieben.

Stimmt, solche Predigten habe ich auch sehr selten gehört. Aber im Vertrauen, dass unser Vater die volle Kontrolle über alle Umstände hat, können wir gelassener sein, weil wir auch in seinen starken Händen uns geschützt und geborgen wissen und behalten auch in schwierigen Situationen eine Siegesgewissheit. Es muss uns alles zum Besten dienen, auch wenn wir es nicht immer sehen können.

Veröffentlicht von: @clay

Gottes Willen können wir in konkreten Situationen nur dann kennen, wenn wir Ihn danach fragen. Je nach Ausgang ihn hinterher hineinzuinterpretieren führt oft zu falschen Schlüssen und dass wir negativen Erfahrungen dann mehr glauben als dem Wort Gottes.
Ich erlebe Gottes Reden auf sehr vielfältige Art und Weise, wie wir es auch in der Bibel sehen, nämlich durch:
- ein Bibelwort, dass Gott uns als Antwort auf unsere Frage ins Herz spricht o der ins Gedächtnis ruft und zu einer absoluten Gewissheit führt
- den Heiligen Geist
- die innere (leise) Stimme, Frieden über einer Sache bekommen/haben
- die akustisch laute Stimme, die man nur selber hört oder die alle hören können
- die Stimme eines Engels
- eine Prophetie
- ein Bote Gottes, das jemand, den Gott beauftragt, uns die Antwort auf unsere Frage zu bringen, obwohl er sie selbst gar nicht weiß
- Prüfungen
- Visionen und Träume
- Zeichen und Wunder; usw.

Veröffentlicht von: @clay

Voraussetzungen, um Gott zu hören:
- in die Stille gehen (äußerlich und innerlich)
- Ihn lieben
- demütig sein, nicht selbst handeln wollen, sondern Ihn machen lassen
- für Ihn verfügbar sein
- im Willen Gottes leben
- seine Stimme kennen

Danke, dass hast du sehr schön geschrieben, lieber kostbarer Bruder.

Veröffentlicht von: @clay

So viel mal heute. Gott segne Dich.

Dito.

LG
Evana

evana antworten
Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1322
Veröffentlicht von: @evana

Charakterschulung kommt vor der Berufung.

Da bin ich mir nicht sicher, zumindest habe ich es anders erlebt. Gott gebraucht uns trotz unserer Unzulänglichkeit, weil nicht wir handeln, sondern Er durch uns. Und indem wir Ihm dienen, verändert Er uns auch. Wenn Er uns erst gebrauchen würde, wenn wir perfekt sind, kämmen wir nie dazu, Ihm zu dienen.

Liebe Grüße, Du geliebte Tochter unseres Vaters!
Clay

clay antworten
Evana
(@evana)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 924

Lieber kostbarer Bruder,

mittlerweile habe ich (am Donnerstag) nach dem gemalten Bild, in mir den brüllenden Löwen gehört. Aber wie! Wow! Er hat mich richtig angefeuert, etwas zu tun, zu wagen, was ich bis dahin nicht gemacht habe. Die Schuldigen schuldig zu sprechen und für die Rechte der Gebeugten einzutreten.

Nun sind 2 Briefe rausgegangen. Einmal an meine Arbeit zum Thema: Burnout aufgrund von Machtmissbrauch (Bossing).
Und an den Staat zum Thema: Bossing.

Nun warte ich ab, welche Steine ins Rollen kommen.

Seit heute früh weiß ich meine göttliche Berufung!
Und sehe vor meinen inneren Augen in meinen Herzen eine große Krone. Die beiden Herzhälften sind zu einem ganzen Herz verschmolzen.

Jes: 61,1: Der Geist des Herrn, HERRN, ist auf mir; denn der HERR hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, den Elenden frohe Botschaft zu bringen, zu verbinden, die gebrochenen Herzens sind, Freilassung auszurufen den Gefangenen und Öffnung des Kerkers den Gebundenen..."

Frohe, gesegnete Pfingsten. Wir marschieren in dem Licht Gottes. Er ist mit uns auf all unseren Wegen und kämpft unsere Kämpfe.

Liebe Grüße, Du herzlicher Sohn unseres Vaters! Es ist doch schön, zu seiner großen Familie zu gehören, durch Jesus unseren älteren Bruder, Herrn und König

Evana

evana antworten
Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1322

Liebe Evana,

ich freue mich, dass Dir das, was mir der Vater im Laufe meines Lebens offenbart hat und was ich mit Ihm erlebt habe, geholfen hat, den nächsten Schritt zu gehen. Sei 'fett' gesegnet.

Liebe Grüße
Clay

clay antworten
Evana
(@evana)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 924

Lieber Clay,

danke, den Segen und die Gunst unseres lieben himmlischen Vaters brauche ich ganz dringend.

Gestern habe ich eine neue Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung abgeholt mit dem Hinweis, dass ich gekündigt werde, sobald ich wieder zur Arbeit gehe.

Später standen 2 Vorgesetzte von mir unangekündigt vor meiner Wohnungstür und hielten mir die Kündigung am letzten Tag meiner Krankmeldung vor der Tür und wollten, dass ich auf der Kündigung die Empfangsbestätigung unterschreibe.

Ich habe ihren Druck standgehalten, habe die Kündigung als Beweismaterial genommen ohne sie zu unterschreiben.
Nun liegt sie der Arbeitsagentur vor, da ich am 1. Juni ein telefonisches Beratungsgespräch habe.

Es wird ja immer verrückter, da soll ich eine Kündigung unterzeichnen ohne einen Arbeitsvertrag von dieser Firma zu haben,
ohne ein Zwischenzeugnis, einen Übernahmevertrag oder sonst was
bekommen zu haben.

Bitte trage mich in deinen Gebeten, damit Gottes Wille geschehe und ich gut durch diese belastende Zeit komme.

Liebe Grüße
Evana

evana antworten
Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1322

Liebe Evana,

das hast Du richtig gemacht.
Verlass Dich nicht auf die Arbeitsagentur, denn meine Erfahrungen - nicht repräsentativ - sind nicht so prickelnd. Die Sachbearbeiter haben oft wenig Ahnung und sind auf die Erfüllung ihrer Auflagen fokussiert.
Schau nach den Stellenangeboten in der Zeitung und bewirb Dich dort, wo das Anforderungsprofil passt.
Vor allem aber bete darum, dass Gott Dir den Arbeitsplatz zeigt, den Er für Dich vorbereitet hat. Vertraue Ihm, Er sorgt für Dich!

Liebe Grüße
Clay

clay antworten
Evana
(@evana)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 924

Lieber Clay,

gestern hatte ich ja das telefonische Beratungsgespräch mit der Sachbearbeiterin der Arbeitsagentur.

Da sie es ähnlich sehen wie ich, soll ich einen Juristen einschalten, damit die Rechtslage abgeklärt wird. Was ist rechtens, was sind Verstöße gegen das Arbeitsrecht und wann mein Arbeitsverhältnis endet und einiges mehr.
Mein Arbeitgeber hat mich ja bis zum 30.06.2021 von der Arbeit freigestellt und zu diesem Zeitpunkt aus seiner Sicht das Arbeitsverhältnis beendet.

Die Arbeitgeberabteilung der Arbeitsagentur klärt derzeit, ob es Verstöße wegen der Eingliederungsbeihilfe gab. Damit habe ich also nichts mehr zu tun.

Wir sind mein Stärkenprofil durchgegangen und ich stellte fest, dass ich mich schlechter eingestuft habe, damit ich nicht große Erwartungen bei potenziellen Firmen erwecke.
Obwohl ich 18 Monate mehr Berufserfahrung gesammelt habe, fühle ich mich doch sehr unsicher und abgebaut. Meine Motivation zu arbeiten, ist nach wie vor im Keller. Wenn dann nur über Zeitarbeit und kurzfristigen Arbeitseinsätzen, mit Begleitung und Feedback.

Andererseits merke ich, dass sich etwas in mir verändert hat und nun was völlig neues beginnt.

Aber wie es weitergeht, dazu werde ich einen neuen Thread und neues Thema eröffnen.

Liebe Grüße
Evana

evana antworten
Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1322

Liebe Evana,

Zeitarbeit ist nicht schlecht, weil Du dann in verschiedenen Unternehmen eingesetzt wirst. Wenn man dort sieht, dass Du gut arbeitest, hast Du gute Chancen, übernommen zu werden.

Was Deine Motivation verändern könnte:
Sieh es doch mal so, dass Du das, was Du arbeitest, für Deinen HERRN tust, der Dir diesen Arbeitsplatz gegeben hat.

GBY
Clay

clay antworten
Evana
(@evana)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 924

Lieber Clay,

Veröffentlicht von: @clay

Was Deine Motivation verändern könnte:
Sieh es doch mal so, dass Du das, was Du arbeitest, für Deinen HERRN tust, der Dir diesen Arbeitsplatz gegeben hat.

Ohne ihn geht es sowieso nicht. Bei jeder Bewerbung sage ich ja schon: Herr, dein Wille geschehe. Wenn du möchtest, dass ich dort arbeite.
Wenn nicht, nehme ich die Absage als von dir gewollt an.

Er ist mein Hauptchef und hat das Sagen.

LG
Evana

evana antworten
Hachrida
(@hachrida)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 3

Hallo evana,
Ein arbeitsrechtliches Schreiben des AG`s auf dem schreiben selber zu unterschreiben heißt für mögliche Arbeitsrechtliche Maßnahmen/z.B. Arbeitsgerichtsprozess, dass der unterschreibende Empfänger den Inhalt des Schreibens in vollem Umfang anerkannt hat. AG`s machen das seit einigen JAhren gerne auf diese Weise um somit Gerichtsprozessen zu entgehen. Weil anerkannt kann nicht mehr beklagt werden und der AG kann auch wenn das Schreiben rechtlich/inhaltlich falsch ist nicht vom AN nicht mehr zur Rechenschaft gezogen werden da keine rechtliche Überprüfung mehr stattfindet.

nur so viel nach 26 Jahren Tätigkeit im Bereich der Personalvertretung.

Hachrida

hachrida antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Liebe Evana!

Möcht' einfach mit Dir teilen, was mich im Moment besonders anspricht: Es ist die Künstlerin Déborah Rosenkranz mit ihren Büchern, Liedern und der täglichen Andacht, die man auf dieser Seite erhalten kann! Die Bücher sind sehr ehrlich und persönlich geschrieben, kannst ja mal gucken..

https://deborah-rosenkranz.net/index.php/de/

Ganz herzliche gute Wünsche und liebe Segensgrüße
von Gili.. 😊

Anonymous antworten


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