Yoga, fernöstliche ...
 
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Yoga, fernöstliche Praktiken im Lichte Jesu ...

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Anonymous
 Anonymous
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Ein Link zu dem Thema, wer das Buch "der Tod eines Guru" von Maharaj kennt, hat ebenfalls einen Einblick bekommen in die Warnungen und Ansichten über die fernöstliche Praktik Yoga, die daher als abzulehnen genannt wird für den Nachfolger Jesu:

https://www.jesus.ch/magazin/lifestyle/fun/268146-warum_christliches_yoga_ein_widerspruch_ist.html

Ein Gedankengang, der mir dazu kommt, ist der, dass durch das Öffnen für fremde falsche Einflüsse und Mächte der Christ den Heiligen Geist betrübt, dadurch Jesu Wirken nicht mehr in dem Maße zulässt bzw. zulassen kann wie eigentlich seinem Stand als gläubiger Christ angemessen, und dann andere Dinge schwerer werden in der Nachfolge.
Egal ob Freude, Vergebung, Glaubensgewissheit angegriffen werden bzw. erschwert oder nicht mehr möglich werden und sind, so kommen dann diffuse Ängste, Panikattacken oder andere gesundheitliche und geistige Schwierigkeiten unter Umständen dazu.
Muss nicht, aber kann.

Auffällig wird es dem Nachfolger Jesu dann durch die genannte fehlende Freude des Anderen, düster wirken, nicht zur Versöhnung oder Vergebung bereit sein, mit verschiedenen Ängsten und Unsicherheiten konfrontiert werden durch den anderen, usw. usw.

Was dem Yoga in seinen verschieden ausgeprägten Praktiken nicht alleine anhaftet, auch Mediationstechniken, Fantasiereisen und andere Geistöffnungen können dafür verantwortlich werden.

Oft unbemerkt vom Gläubigen selber schleichen sich dann ungute Auswirkungen im Leben ein.
Von anderen Gläubigen dann eher bemerkt als vom dem Praktizierenden selber.

Was mich erstaunt hat und auch traurig macht über die Jahre, das ist wie sehr es in alle möglichen Gemeindeformen eingezogen ist, allerdings in den Gemeinden, die ich als unbiblisch in ihren Gottesdiensten (sehr unordentlichen Durcheinandergebetszeiten, lautes Rufen um Gesundheit, usw., alles genau entgegen Gottes Gottesdienstordnungen die ER uns durch Paulus mitteilt) oder in anderer unguter Form erlebt habe (nur politische Reden statt Predigten, "nicht lebendige Gemeinde", usw.).

Ich selber habe einmal im Leben einen Yoga-Mini-Kurs besucht, der im Rahmen der Projektwoche einer Schule angeboten wurde.
Drei Tage oder so.
Es wurde in verschiedene Techniken des Yoga eingeführt, nur Hypnose nicht, die wurde nur erzählt von dem Yoga-Lehrer (der von so starken Selbsthypnosen sprach, dass der Partner an der Autobahn nicht mal "wach zu kriegen war, als ein Auto anhielt um sie mit zu nehmen").
Ansonsten gab es Fantasiereisen, usw. (leichte Übungen? alles weiß ich nicht mehr davon, aber ...)
Einmal gingen alle mit geschlossenen Augen im Raum herum, ca. 20 Teilnehmer auf engstem Raum, doch niemand stieß den anderen an.
Wie in Trance wanderten sie quer durch den ganzen Raum, ohne einander auch nur ein einziges Mal zu treffen.
Das fand ich faszinierend.
Ich war damals schon länger entschiedene Christin im Sinne der Nachfolgerin Jesu.
Ich schloß dann auch meine Augen, streckte meine Hände nach vorne aus (wie nach Anweisung) und ging langsam los.
Aber ich stieß ständige mit jemandem zusammen, der/die dann derart erschrocken die Augen öffnete und mich völlig erstaunt (wie aus dem Traum gerissen wirkend?) anstarrte, so dass ich dann beschämt oder irritiert wieder beiseite ging und wie schon erwähnt völlig verwundert beobachtete, dass die anderen kein einziges Mal zusammen trafen.

Eine Christin sagte mal zu mir ob falsche okkulte Machenschaften (anderer Art, aber halt auf alle bezogen bzw. beziehbar):
"Bei Christen wirkt es nicht".
???
Das war eine mulmige Erfahrung, denn wieso niemand zusammen stieß dort aber ich sofort wenn ich es versuchte, das war mir schon eigenartig.

Manche meinen, bestimmte "Entspannungsübungen" seien abgekoppelt vom eigentlichen Yoga etwas ganz Anderes und daher harmlos.
Wieder andere - wie im Buch "der Tod eines Guru" und auch im Link - meinen, dass es dem Christen komplett abzuraten ist.

Liebe Grüße
Karibu

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jour
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Beiträge : 1904

Der schwarze und der weiße Wolf

Veröffentlicht von: @karibu20

Ein Gedankengang, der mir dazu kommt, ist der, dass durch das Öffnen für fremde falsche Einflüsse und Mächte der Christ den Heiligen Geist betrübt, dadurch Jesu Wirken nicht mehr in dem Maße zulässt bzw. zulassen kann wie eigentlich seinem Stand als gläubiger Christ angemessen, und dann andere Dinge schwerer werden in der Nachfolge.
Egal ob Freude, Vergebung, Glaubensgewissheit angegriffen werden bzw. erschwert oder nicht mehr möglich werden und sind, so kommen dann diffuse Ängste, Panikattacken oder andere gesundheitliche und geistige Schwierigkeiten unter Umständen dazu.
Muss nicht, aber kann.

Liebe Karibu,

ich verstehe deine Befürchtung. Allerdings haben sich viele andere hier dazu geäußert, und ich möchte dir nur diese eine Geschichte mitgeben. Manchmal müssen wir in Ruhe über etwas nachdenken, was in uns selbst köchelt. Ich kenne sie in verschiedenen Versionen, auch zwischen Enkelin und Großvater.
Hier eine davon:

Ein alter Indianer erzählt seinem Enkel eine sehr alte Stammesgeschichte von einem weißen und einem schwarzen Wolf.

Er sagt zu ihm:
„In jedem von uns lebt ein weißer und ein schwarzer Wolf. Der weiße Wolf verkörpert alles was gut, der Schwarze, alles was schlecht in uns ist. Der weiße Wolf lebt von Gerechtigkeit und Frieden, der Schwarze von Wut, Angst und Hass. Zwischen beiden Wölfen findet ein ewiger Kampf statt, denn der schwarze Wolf ist böse. Er steht für das Negative in uns wie Zorn, Neid, Trauer, Angst, Gier, Arroganz, Selbstmitleid, Schuld, Groll, Minderwertigkeit, Lüge, falscher Stolz und vieles andere mehr.

Der andere, der weiße Wolf ist gut. Er ist Freude, Friede, Liebe, Hoffnung, Freundlichkeit, Güte, Mitgefühl, Großzügigkeit, Wahrheit und all das Lichte in uns. Dieser Kampf zwischen den beiden findet auch in dir und in jeder anderen Person statt, denn wir haben alle diese beiden Wölfe in uns.”

Der Enkel dachte kurz darüber nach und dann fragte er seinen Großvater, „Und welcher Wolf gewinnt?”

Der alte Indianer antwortete: „Der, den du fütterst.”

http://www.maria-himmelfahrt.de/Pfarrzellsystem/Impuls%20169.pdf

Es gewinnt immer der, den du fütterst.

„Wenn ich wieder aufstehe am Morgen und ein Morgengebet bete und den Tag in die Hand Gottes lege. Jedes Stoßgebet, das ich zum Himmel schicke, ist eine Erlaubnis an Gott, dem Guten in meinem Leben Vorschub zu leisten.“

Ihr seid zur Freiheit berufen.”(Gal 5,13)

Gottes Segen
Jour

jour antworten
6 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hallo Jour.
Danke für Deinen Beitrag.
Das kenne ich nur alles bereits.
Die Geschichte ist mir zwar eher bekannt mit dem "Hund, den man füttert", aber inhaltlich ja dasselbe.

Alles andere steht nun bereits im Thread, auch warum man das "eigentliche Yoga" als Jesus-Nachfolgerin ...usw.
Wie gesagt, alles im Thread jetzt bereits verankert.

Anders gesagt: Wer nun trotzdem gebissen wird, ....
Kann nun jeder und jede alles lesen und dann mit umgehen ...
Nur eines möchte ich noch wiederholen hier:
Ja, wir sind zur Freiheit berufen!
Zur "Freiheit in Christi", sagt mir die Bibel und damit Gott selber!
Zum "Gehorsam" Christi gegenüber befreit!

Wir dürfen Bibelverse nicht so aus dem Zusammenhang gerissen zitieren und dann damit gutheißen, wenn unter uns Götzenanbetung, Dämonenrituale usw. geschehen und geduldet werden in Gemeinden!

Prüfen, das Gute behalten, und das andere - weg damit!
Liebe Grüße
Karibu

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29333

Niemand hat....
..in diesem Thread bezeugt, dass er/sie Hinduist ist und die Yogaübungen als eine seiner Gebetsformen praktiziert.

Jeder echte Yogi schlägt die Hände über dem Kopf zusammen, was im Westen als Yoga angeboten wird, so verfremdet ist das.

Übrigens gibt es auch Bhakti-Yoga.... die liebende Hingabe an Gott....

Hört sich das nicht nach dem höchsten Gebot der Bibel an: Gott lieben und deinen Nächsten wie dich selbst?

Veröffentlicht von: @karibu20

Ja, wir sind zur Freiheit berufen!
Zur "Freiheit in Christi", sagt mir die Bibel und damit Gott selber!
Zum "Gehorsam" Christi gegenüber befreit!

Das ist eine wichtige Aussage... zur Freiheit in Christus.... lasst euch nicht wieder ein Joch der Knechtschaft auflegen... auch nicht das Joch religiöser Regeln.... denn was nicht aus dem Herzen kommt, ist Regelion und damit Sünde.

Achja... ganz deutlich schwarz auf weiß:
1)ich praktiziere kein Yoga
2) und bin entschieden gegen Bevormundung von erwachsenen Menschen.

deborah71 antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 3640

Virus
Liebe Deborah,

wer dem " magischen Denkvirus" zum Opfer geworden ist, dem ist leider nicht zu helfen.
Schade, aber ist so!

Wir werden keine Immunisierung schaffen.
Lediglich die Postingzahlen erhöhen.
Aber das ist auch ned nix 😎

irrwisch antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29333
Veröffentlicht von: @irrwisch

wer dem " magischen Denkvirus" zum Opfer geworden ist, dem ist leider nicht zu helfen.
Schade, aber ist so!

Bei Gott ist nichts unmöglich 😀
Er kann selbst Matterhörner versetzen...
https://www.youtube.com/watch?v=m2MoUW78Auk

Und es muss ja keine Viren-Epidemie werden...

deborah71 antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 3640
Veröffentlicht von: @deborah71

Bei Gott ist nichts unmöglich 😀

Da gebe ich dir vollkommen Recht!

Hatte ich vergessen zu erwähnen.

Wollte aussagen, das wie hier nichts ändern können.
Ändern wollen sollte ich jeder Mensch selbst.

Veröffentlicht von: @deborah71

Und es muss ja keine Viren-Epidemie werden...[/quote

Nein, wobei Töne schon auch ansteckend sein können.

irrwisch antworten
jour
 jour
(@jour)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1904

Hallo Karibu,

Danke auch Dir.

Veröffentlicht von: @karibu20

aber inhaltlich ja dasselbe.

Es geht ja darum: "Wohin lenke ich meine Aufmerksamkeit."
"Was bekommt (viel) Raum."
"Bin ich nur / vorwiegend damit beschäftigt, mich vor dem Teufel zu schützen oder vertraue ich auf Gott und danke ihm, für viele Kleinigkeiten in meinem Alltag." ..

Veröffentlicht von: @karibu20

Alles andere steht nun bereits im Thread,

Ich habe den Thread nicht als "Information" aufgefaßt, in welcher alles steht. Es sind verschiedene Gedanken. Und, es ist nicht jeder Beitrag durchweg erfreulich. Ich bitte daher um Nachsicht, wenn auch ich mich schütze 😊

Aber prinzipiell stimme ich jedem Beitrag zu, der die Vorzüge von Yoga, Meditation, Atembungen usw. im christlichen Rahmen, wie ich das kenne!

Und mich hat gestört am Beitrag in deinem Eingangslink, daß jemand in die Hochburg der Yoga Gläubigen fährt, teilnimmt an die Veranstaltung und sich anschließend beklagt. Im Grunde finde ich es unhöflich den Gläubigen gegenüber, die ihm ihre Räume geöffnet haben.

Wenn Nichtchristen an christliche Meditation teilnehmen und sich dann beklagen, daß alles rein christlich orientiert war mit Christus in unsere Mitte, habe ich es auch nicht verstanden. Was haben sie denn gedacht, wenn sie in eine Kirche gehen, daß wir hare Krishna rufen?

Was hat der eine Mann erwartet in der Yoga-Hochburg? Daß sie Gelobt sei Jesus Christus rufen 🤨 ? Und, warum hat er nicht abgebrochen? Weißt, das liebe ich immer. Bis zum Schluß zu bleiben, wo einem schon viel vorher Unwohl war, und dann herzufallen und zu warnen.

Veröffentlicht von: @karibu20

Ja, wir sind zur Freiheit berufen!
Zur "Freiheit in Christi", sagt mir die Bibel und damit Gott selber!

Ja. Wir können uns entscheiden, wem wir unsere Aufmerksamkeit schenken.

Veröffentlicht von: @karibu20

Zum "Gehorsam" Christi gegenüber befreit!

Ja, so, der Satz für sich verstehe ich jetzt nicht.
Was verstehst du hier unter "Gehorsam"?

Veröffentlicht von: @karibu20

Wir dürfen Bibelverse nicht so aus dem Zusammenhang gerissen zitieren und dann damit gutheißen,

Aber, du schreibst doch selber:

Veröffentlicht von: @karibu20

Prüfen, das Gute behalten, und das andere - weg damit!

Was hast du geprüft?

Habe ich es richtig verstanden, du hast den Beitrag (in deinem EP) gelesen und geglaubt?
Hast du auch meinen Beitrag hier gelesen, den ich verlinkt habe oder nimmst du nur den Bibelvers heraus?

Ganz wichtig: Ich finde es sehr gut, daß du etwas ablehnst, was dir Unbehagen bereitet. Bleibe unbedingt dabei, solange du dich unwohl fühlst.

Von der reinen informativen Seite aber, möchte ich keine Angstverbreitung und Dämonisierung stehen lassen bei Übungen, die ich seit Jahren praktiziere und sehr schätze, weil sie neben der Bibel und all unseren Ritualen mich Gott noch näher gebracht haben.

Du kannst - stückweise? - hier rein schauen. Du mußt nicht sagen, ob es dich anspricht.
Christliche Meditation für Anfänger – eine Anleitung
https://www.youtube.com/watch?v=F6Umfg4_l5U

Liebe Grüße
Jour

Nachtrag vom 04.03.2020 1752
"Bei dir, Gott, ist die Quelle des Lebens,
und in deinem Licht, sehen wir das Licht."

jour antworten


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Beiträge : 30188

fernöstliche, hinduistische, buddhistische, esoterische und andere Praktiken
Liebe Karibu, liebe Mit- und Gegendiskutierende,

obwohl das meiste hierzu schon geschrieben wurde, will ich noch eine kleine Portion meines Senfs dazu geben.
JA - ist stimme Karibus Überlegungen zu, weil auch ich der Meinung bin: wer sich bewusst (zu) tief auf Praktiken anderer Religionen und Weltanschauungen einlässt bzw. diese (auch als Christ) ausübt, der entfernt sich dadurch von Gott und wehrt sich gegen das Wirken des Heiligen Geistes.
Und NEIN - ich sehe die Gefahr bei Yoga eher im theoretischen Bereich, denn gläubige Christen werden sich auch bei der Ausübung von Yoga-Übungen kaum mit der dahinter stehenden religiösen Anschauung identifizieren (oder infizieren).

Ich bin sowieso der Überzeugung, dass es eine Menge geistlicher Übungen gibt, die in nur leicht abgewandelter Form weltweit in vielen Religionen zu finden sind und entsprechend praktiziert werden. Das mag wohl daher kommen, dass die "technische Ausübung" und die "religiöse Grundlage" nicht zwangsläufig miteinander verbunden sind. So finden wir beispielsweise "Meditation" oder "meditative Übungen" weltweit in allen Religionen und ganz besonders in vielen christlichen Klöstern - und dies trotz der verschiedenen Glaubensbasis.

Ich weiß zwar, dass es Christen gibt, die Meditation und Kontemplation ablehnen, weil dies auch in fernöstlichen Religionen praktiziert wird, aber letztlich sind es zutiefst christliche Glaubensübungen. Und das gilt meiner Meinung nach auch, wenn Christen dabei z.B. Übungen des Zen-Buddhismus anwenden. Weil es nämlich bewährte Übungen sind - und nicht der geistliche Hintergrund. Und so sehe ich es auch bei Yoga.

Wie manche von euch wissen, habe ich früher mehrfach bei "Feuerläufen" mitgemacht (würde ich auch gerne wieder machen, wenn ich einen passenden Anbieter fände).
Mit dabei waren stets viele Esoteriker, außerdem Leute, die sich dem Buddhismus nahe fühlten, einige Christen und außerdem "ganz normale" Menschen, die keiner weltanschaulichen bzw. religiösen Richtung anhingen.
Tatsächlich finden wir Feuerlaufen sowohl bei Naturreligionen auf Hawaii als auch bei Hindus, Buddhisten und Schamanen.
Von einigen besorgten Christen wurde ich daher ermahnt, das sei okkult und nicht mit unserem Glauben vereinbar. Aber diese Ermahnungen wurden leiser, als ich ihnen erklärte, dass es schon seit ca. 1000 Jahren in orthodoxen Klöstern praktiziert wurde.

Ich denke daher, wir sollten nicht immer solche "Angstbarrieren" aufbauen. Wir müssen zwar nicht alles mitmachen, nur weil es gerade "in" ist, aber wir sollten nicht vorschnell mit Befürchtungen kommen, und alles für unchristlich, gottlos oder des Teufels ansehen, nur weil es in anderen Religionen gelebt wird.

Ja - es wird immer Menschen geben, die unsicher und daher leichter zu beeinflussen sind und die sich in Gefahr begeben, wenn sie vertrautes Terrain (oder ihre feste Glaubensgrundlage) verlassen. Diesen rate ich zur Vorsicht und Zurückhaltung, solange sie nicht die religiösen Grundlagen der Übungen von deren Technik trennen können.
Wer aber einen festen Glauben hat, dem werden solche Übungen oder "Experimente" genauso wenig schaden wie die Schlange, die den Paulus biss, als er Reißig für das Feuer holte. Denn das äußere Bild ist oft ein anderes als der innere Kern.

LiGrü
Dschordsch

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9 Antworten
Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 3336

Sehr gutes Schlußwort
Mein lieber Dschorsch,

für dieses wunderbare Schlußwort hast du dir einen grünen Stern verdient!

ungehorsam antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29333

grün 😊 o.w.t.
...

deborah71 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 7706
Veröffentlicht von: @bepe0905

JA - ist stimme Karibus Überlegungen zu, weil auch ich der Meinung bin: wer sich bewusst (zu) tief auf Praktiken anderer Religionen und Weltanschauungen einlässt bzw. diese (auch als Christ) ausübt, der entfernt sich dadurch von Gott und wehrt sich gegen das Wirken des Heiligen Geistes.

Nein, ich stimme diesen Überlegungen überhaupt nicht zu.
Wenn etwas das Wirken des Heiligen Geistes dämpft, dann sicher nicht die Beschäftigung mit anderen Religionen
Was tatsächlich den Heiligen Geist aus dem eigenen Leben herauskickt, sind eine anmaßende und selbstgerechte Haltung und das Fehlen jeglichen Respekts gegenüber Andersdenkenden.
Wenn man sich selbst nicht mehr wahrnimmt als ein Mensch mit einer menschlichen Meinung, sondern sich als Verkünder der einzigwirklichwahren göttlichen Wahrheit sieht und keinerlei Kritik mehr zugänglich ist - das macht es dem Heiligen Geist dann manchmal schwer, noch zu einem Menschen durchzudringen.
Aber unmöglich ist ihm nichts.

suzanne62 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188
Veröffentlicht von: @suzanne62
Veröffentlicht von: @suzanne62

JA - ist stimme Karibus Überlegungen zu, weil auch ich der Meinung bin: wer sich bewusst (zu) tief auf Praktiken anderer Religionen und Weltanschauungen einlässt bzw. diese (auch als Christ) ausübt, der entfernt sich dadurch von Gott und wehrt sich gegen das Wirken des Heiligen Geistes.

Nein, ich stimme diesen Überlegungen überhaupt nicht zu.
Wenn etwas das Wirken des Heiligen Geistes dämpft, dann sicher nicht die Beschäftigung mit anderen Religionen.

Gut, dann konkretisiere ich: "Beschäftigung" mit anderen Religionen ist etwas anderes als "Ausübung" anderer Religionen oder auch "zu tiefes Einlassen in deren Praktiken".

Veröffentlicht von: @suzanne62

Was tatsächlich den Heiligen Geist aus dem eigenen Leben herauskickt, sind eine anmaßende und selbstgerechte Haltung und das Fehlen jeglichen Respekts gegenüber Andersdenkenden.
Wenn man sich selbst nicht mehr wahrnimmt als ein Mensch mit einer menschlichen Meinung, sondern sich als Verkünder der einzigwirklichwahren göttlichen Wahrheit sieht und keinerlei Kritik mehr zugänglich ist - das macht es dem Heiligen Geist dann manchmal schwer, noch zu einem Menschen durchzudringen.

Darin stimme ich dir zu.

Veröffentlicht von: @suzanne62

Aber unmöglich ist ihm nichts.

So ist es - glücklicherweise!
LiGrü
Dschordsch

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Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 7706
Veröffentlicht von: @bepe0905

"Beschäftigung" mit anderen Religionen ist etwas anderes als "Ausübung" anderer Religionen oder auch "zu tiefes Einlassen in deren Praktiken".

Da hast du natürlich recht - aber wenn jemand das tut, also z.B. regelmäßig am Freitagsgebet in der Moschee teilnimmt oder ähnliches, dann trägt er sich ja mit dem Gedanken, zu einer anderen Religion zu konvertieren - er weiß also, was er macht und warum.

suzanne62 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Und wenn ein Muslim dann Christ wird, dann hat es doch was positives. Oder nicht? Dann ist er nicht mehr Moslem mehr.

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29333

Ich denke, dass es sich um zwei Paar Stiefel handelt...

- sich bewusst tief, bewusst zu tief auf etwas anderes einlassen. Das ist nicht auf andere Religionsausübung begrenzt... das kann alles mögliche sein.. und damit kann etwas anderes Gott ersetzen im Leben, wenn es zentral wird..

- sich als Nabel der Welt sehen und so verhalten....sich selbst als Gott aufspielen

Beides taugt gleichermassen nicht. Das zweite halte ich für gefährlicher, weil es sich subtil aufbaut und einem hehren und vordergründig gutem Ziel dient, aber nicht von Gott autorisiert ist...also selbstgemacht....und ziemlich ansteckend, denn die alte Natur greift sofort danach und versucht sich wiederzubeleben.

Mir ist eimal deutlich geworden, dass der Überführungsjob des Heiligen Geistes nicht mit der Bekehrung beendet ist... er hat unser Leben lang damit zu tun, dass er uns hilft die alte Natur im Tod zu halten, denn die Versuchung schläft nicht.

deborah71 antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Find ich grün, dafür ein grünes Busserle 😉

Wann besuchst mich endlich mal????

M.

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Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @bepe0905

Ich bin sowieso der Überzeugung, dass es eine Menge geistlicher Übungen gibt, die in nur leicht abgewandelter Form weltweit in vielen Religionen zu finden sind und entsprechend praktiziert werden. Das mag wohl daher kommen, dass die "technische Ausübung" und die "religiöse Grundlage" nicht zwangsläufig miteinander verbunden sind. So finden wir beispielsweise "Meditation" oder "meditative Übungen" weltweit in allen Religionen und ganz besonders in vielen christlichen Klöstern - und dies trotz der verschiedenen Glaubensbasis.

Lieber Dschordsch,

ich sehe das noch etwas anders. Im Prinzip leisten die Meditationstechniken, die sich in den verschiedenen Religionen herausgebildet haben, immer das Eine: nämlich das Herstellen einer Verbindung zur jenseitigen Welt.

Doch der riesige Unterschied besteht hier darin, mit welchem Teil dieser jenseitigen Welt man sich verbinden möchte. Es gehört zu den geistigen, unabänderlichen Gesetzmäßigkeiten, dass die Anrufung eines Namens den Rufenden mit dem Geistwesen verbindet, dessen Name angerufen wird.

Wir als Christen wissen (aus der Bibel und ggf. auch aus eigener Erfahrung), dass der Name "Jesus Christus" der höchste Name ist, der den Menschen gegeben wurde und in dem die Errettung von der Sünde liegt. Nur er gewährt uns den Zugang zur Erlösung.

Wenn also ein Christ eine Meditationstechnik anwendet, die dem Yoga wohl ähnlich sein mag, aber den Namen Jesus Christus anruft, dann verbindet er sich umso stärker mit dem Erlöser - und trennt sich nicht von ihm.

Vergleicht das mal mit den Erfahrungen, die Gläubige Christen mit dem Jesus-Gebet machen. Vielleicht wird es dann deutlich.

Auf der anderen Seite sehe ich aber eine Gefahr darin, Meditations- oder Entspannungsübungen völlig losgelöst von einem religiösen Kontext durchzuführen. So ist meines Wissens das autogene Training von einem Arzt "erfunden" worden, der die Wirkungen von relgiös motivierter Meditation (Farbensehen etc.) gerne seinen Patienten ermöglichen wollte, aber ohne den religiösen "Ballast".

DAS kann aber dazu führen, dass sich ein entsprechend disponierter Patient tatsächlich für die jenseitige Welt öffnet und mit Wesen zu tun bekommt, die ihm gar nicht gut tun. Ich habe von Ärzten, die autogenes Training lehren, schon darüber berichten hören, dass die gewünschte Wirkung von AT nicht eintritt, sondern im Gegenteil eine Verschlechterung des Befindens von manchen Patienten zu beobachten ist.

Ähnliche Phänomene sind sicher auch bei anderen Techniken wahrscheinlich, sobald sie vom religiösen Kontext befreit betrieben werden. Was nicht heisst, dass ein Christ Yoga mit hinduistischem Hintergrund üben soll. Das sollte ausgeschlossen sein (habe ich weiter oben ja beschrieben).

Bei rein körperlichen Übungen ist die Gefahr einer unbeabsichtigten Verbindung mit einem (wie auch immer gearteten) Jenseits ziemlich unwahrscheinlich. Wenn man also Hatha-Yoga-Übungen übt ohne sich mit Yoga-Meditation in hinudistischer Ausrichtung zu befassen, dann wird hier im Geistigen nichts passieren. Aus der Sicht eines Hindu sollen sich diese Elemente gegenseitig ergänzen und die körperlichen Übungen dienen dazu, die geistigen Wirkungen auf den Körper zu verstärken. Ein erklärtes Ziel ist die Erweckung der Kundalini-Kraft, zu deren Erweckung aber geistige Übungen notwendig sind. Hatha-Yoga allein bewirkt das nicht.

Herzlichen Gruß,
Norbert

Anonymous antworten
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