Gott, Medizin, Geri...
 
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Gott, Medizin, Gericht?

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Anonymous
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Von heutigen ersten Nachrichten:
https://www.gmx.net/…/glaeubige-deutsche-liessen-tochter-st…

Sehr interessant aus moralisch-theologischer Ansicht.
Kurz: sehr gläubige Ehepaar aus damaligen Sowjet Republiken, lebend jetzt in Österreich, verloren ihr 13-jährige Tochter, weil sie medizinisch ihr nicht halfen. Dafür sind sie jetzt bestraft. Sie versuchten allerdings mit Glaubensmittel ihr helfen (Gott heilt). Allerdings, heilbar oder nicht heilbar ist immer offene Frage. Wenn das Kind im Krankenhaus sterben würde, werden die Mediziner auch bestraft, weil ihr Mitteln wirkungslos oder sogar noch mehr schädig waren (Nebenwirkungen)?

Meine Meinung: ich glaube auch auf Gottes Heilung (ich erfahre sie auch), aber die Lehre dass „Gott IMMER heilt“ ist mir fremd (genauso, wie Medizin nicht immer heilt). Extremitäten in allen Richtungen sind „ungesund“. Trotzdem, man soll die Überzeugungen anderen RESPEKTIEREN (auch wenn sie manchmal anders als „offizielle“ sind); das ist doch Hauptwert und Merkmal moderner Gesellschaft – Glaubensfreiheit!
Deswegen, ist es nicht viel größere Verbrechen die Eltern von 8 Kindern für 5 Jahre TRENNEN (Gefängnisstrafe für Eltern), weil sie an Gott, statt an Medizin/Pharmazie, glauben? Vorübergehender Verlust ihrer Tochter ist sowieso sehr große Schmerzen für sie; auf welchen moralischen Grund das Gericht entscheidet über Leben und Tod? Gebliebene acht Kinder brauchen IHRE Eltern sehr!
So, oder so: Ich habe tiefes Mitgefühl für diese Eltern und weine mit ihnen.

Deine Meinung?

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Anonymous
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Anonymous
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Veröffentlicht von: @stan-malina

Deine Meinung?

Wenn Glaube krank macht, dann macht es das Umfeld krank.

Sowas kann und werde ich nicht akzeptieren.

Man sollte Gott nicht herausfordern.

Sorry für den Ausdruck, aber das alles war leider Dumm.

M.

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9 Antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7568
Veröffentlicht von: @meriadoc

Man sollte Gott nicht herausfordern.

Im EP wird nicht Gott herausgefordert, wohl aber Menschen, die ihren Glauben auf eine Weise leben, dass er krank macht.
Das anzusprechen ist auf j.de erlaubt.

suzanne62 antworten
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hier wird ein Glaube praktiziert der krank gemacht hat. Das ist nicht der "gesunde" Glaube.

M.

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KarinHugo
(@karinhugo)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 390

GOTT ist der Handelnde,..
..nicht die Ärzte oder wir!

Ich bekomme immer wieder gesagt, dass Hugo nach so langer Zeit noch am Leben ist, wegen meiner guten Pflege...

Meine Antwort darauf: Wenn ein Nagel gut eingeschlagen ist, liegt das nicht am Hammer, sondern an dem, der ihn führt!

ICH bin der "Hammer", Gott führt ihn...Gott ist der, der gesund macht..oder auch nicht! SEIN Wille muss geschehen, auch wenn es noch so schwer fällt!

PtL
Karin

karinhugo antworten
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @meriadoc

Man sollte Gott nicht herausfordern.

Wenn nun einmal Eltern geglaubt und in Absprache mit dem Kind "nur" gebetet und Gott vertraut haben, und es wird gesund,
und in einem anderen Fall haben Eltern ihr Kind entgegen ihrem eigentlichen Glaubensverständnis in eine Klinik gebracht, und dort ist es dann durch einen Ärztefehler gestorben, als es "vorsichtshalber" operiert werden sollte,

wer hat dann in Deinen Augen richtig gehandelt, und wer hat Gott herausgefordert?

Umgekehrt wird ein Schuh draus'?

Das Problem ist dabei, es im Nachhinein zu sehen, ich weiß, aber trotzdem mal so gefragt?

Denn auch dann müsstest Du die Eltern, die ihr Kind haben gesund werden und überleben sehen, als "Gott herausfordernde dumme Eltern" und die, die ihr Kind durch Ärztefehler verloren haben, als die die richtig gehandelt haben, ansehen.

Und tun wir mal nicht so, als seien das hypothetische Fragen die an der medizinischen Wirklichkeit vorbei gehen.

Liebe Grüße
Karibu

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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @karibu20

in einem anderen Fall haben Eltern ihr Kind entgegen ihrem eigentlichen Glaubensverständnis in eine Klinik gebracht, und dort ist es dann durch einen Ärztefehler gestorben, als es "vorsichtshalber" operiert werden sollte,

Hast Du einen Link zu dem Fall? Wegen der Vergleichbarkeit zum Fall der TE

Meines erachtens wird hier ein Wiederspruch aufgebaut

Beten = Vertrauen auf Gott

in ärztliche Behandlung begeben = kein Vertrauen auf Gott

Das halte ich für falsch

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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @scylla

Meines erachtens wird hier ein Wiederspruch aufgebaut

Beten = Vertrauen auf Gott

in ärztliche Behandlung begeben = kein Vertrauen auf Gott

Das halte ich für falsch

Ich habe es dem anderen Extrem entgegengesetzt, das hier aufgebaut wurde:

Beten = falsches Handeln da Fahrlässigkeit
in ärztliche Behandlung geben = richtiges Verhalten da wichtiger als Vertrauen in Gott und größer als Sein Tun.

Wer sagt denn, dass die, die das Kind in ärztliche Behandlung geben, kein Vertrauen zu Gott haben?

Dein konstruierter Widerspruch ist da nicht so richtig finde ich.

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B'Elanna
(@belanna)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 1619
Veröffentlicht von: @karibu20

Dein konstruierter Widerspruch ist da nicht so richtig finde ich.

Hä?
Den Widerspruch hast DU doch konstruiert....

belanna antworten
Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 3336

Warum immer entweder - oder?
Wie wäre es mit in ärztliche Behandlung geben und für das Kind und den Arzt beten?

ungehorsam antworten
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Falsch angehängt diesmal?
ich war die, die ihre Kinder ins Krankenhaus brachte!

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Anonymous
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Sich im Krankheitsfall alleine auf eine evidenzbasierte
Medizinsiche Wissenschaft zu verlassen, halte ich nicht für

Veröffentlicht von: @stan-malina

Extremitäten

Neben seiner schwerkranken Tochter zu hocken, während sie sich in schwersten Schmerzen quält
(ein akute Pankreatitis ist da was richtig "feines", hast du Die schon mal erlebt? Ich schon.. bei mir und nem dutzend anderen)

und zuzusehen (gal ob betend oder nicht) wie sie elendig verreckt. DAS ist extremistisch.

Ja, auch Gott ist unser Arzt den um Heilung wir bitten dürfen und Ärzte, der medizinische Fortschritt den sie erreichen sind seine wichtigsten Helfer dabei.

Veröffentlicht von: @stan-malina

Wenn das Kind im Krankenhaus sterben würde, werden die Mediziner auch bestraft,

Nur wenn sie fahrlässig oder vorsätzlich falsch oder nicht behandeln.
In der Nachricht geht aber klar hervor, das das Kind, wenn auch mit bleibenden Einschränkungen, in ein normales Leben hätte zurückgesunden können.

Veröffentlicht von: @stan-malina

Deswegen, ist es nicht viel größere Verbrechen die Eltern von 8 Kindern für 5 Jahr

Nein... es ist die angemessene Strafe und das die anderen Kinder erst mal nicht mehr unter ihrer Kontrolle sind, ist für sie unter Umständen lebensrettend.

Was möchtest Du? Warten bis das nächste Kind elendig krepiert?

Zb nach einem Unfall an inneren Blutungen , an einem Blindarmdurchbruch mit anschliessender Sepsis oder einem Wundstarkrampf, weil es sich an einem rostigen Nagel geritzt hat?

»Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen.« Matthäus 4,7

Hier wurde, um das Leben eine Kindes als Preis, der Herr versucht.

Veröffentlicht von: @stan-malina

Deine Meinung?

Ja, meine Meinung

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Danke für Deine Meinung.
Man kann sagen, dass der Glaube in jenem Fall fahrlässig war.

Anonymous antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Das macht mir Gott zu klein, der alles in der Hand hat.

ER hat gesagt, dass wir mit unseren Sorgen unserem Leben keinen Tag dazu setzen können.
Können wir es doch?
Würde das Mädchen noch leben?

Wir maßen uns an, das wissen zu wollen?
Gott ist nicht fahrlässig.
Hat ER nun das Leben in der Hand und den Todestag eines jeden Menschen vorherbestimmt, oder hat ER es nicht?

Ich war wie gesagt mit meinen Kindern bereits notfallmäßig im Krankenhaus, mit Not-OP oder anderem "Pipapo".
Aber trotzdem finde ich so eine Aussage falsch, eben weil sie wie gesagt Gott so klein macht und auf unser menschliches Tun und Können reduziert.

Man vertraut Gott, und wenn ER heilt, dann war es richtig und ER großartig, wenn ER nicht heilt, dann war es entweder der mangelnde Glauben des Kranken, oder wie in diesem Falle die Schuld der Eltern unmündiger Kinder, die keine Heilung erlebt haben.

Das Problem ist, man weiß es erst "hinterher", wie es ausgegangen wäre, und ist es medizinisch eigentlich hundertprozentig, dass das Kind überlebt hätte im Falle des Krankenhausbesuches?

Wird der Glaube "fahrlässig", wenn es schief geht?
Oder war es dann Gottes Wille, dem man sich ausgeliefert hat?
Konsequent ist das nicht so zu denken, dass es dann, wenn es "schief geht", mit mal "doch falsch" war.

Wie gesagt, nur Überlegungen, wir haben anders gehandelt mit unseren Kindern, aber einfach mal hier in Frage gestellt, ob es erstens mangelnder Glaube oder "gute Umsicht und guter Umgang mit der eigenen Verantwortung für unsere Kinder" war, und ob es zweitens etwas am Überleben der Kinder geändert hätte, das vermag nur Gott zu sagen.

Liebe Grüße
Karibu

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Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @karibu20

Man vertraut Gott, und wenn ER heilt,

Gott wäre auch bei und mit den Ärzten gewesen also wäre eine Heilung/Linderung auch mit7durch ihn erfolg
Hier war die Prämisse

ich vertrau auf Gott udn tue nichts.. das war dann für mich nicht nur "fahrlässig" sonder geistlich ein Versuchen Gottes und weltlich "Vorsatz"

Ich werf ja auch nicht ein Kind, das nicht schwimmen kann, in einen schnell fliessenden Fluss und sage

"bete fleissig und vertrau auf Gott auf das du jetzt schwimmen lernst"

Veröffentlicht von: @karibu20

man weiß es erst "hinterher", wie es ausgegangen wäre,

Einer der Vorteile evidenzbasierter Medizin ist, das man es relativ gut abschätzen kann und da lautet, auf basis des bisher gelesen

Die Chancen das das Kind mit Behandlung noch leben würde, möglicherweise mit kleineren Einschränkungen, war signifikant höher

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

siehe neuen Beitrag an meriadoc

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Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17201

welchen? - ein link wäre hilfreich o.w.t.
...

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Gott ist nicht fahrlässig, aber der Glaube dass Er immer heilt fahrlässig ist. Er heilt wenn Er will.
Danke für Antwort von geistlichen Ebene!
Liebe Grüße

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B'Elanna
(@belanna)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 1619
Veröffentlicht von: @karibu20

Aber trotzdem finde ich so eine Aussage falsch, eben weil sie wie gesagt Gott so klein macht und auf unser menschliches Tun und Können reduziert.

Unsinn.

Gott heilt manchmal auch, obwohl die Ärzte alle Hoffnung aufgegeben haben, und manchmal heilt er nicht, obwohl die Ärzte davon überzeugt sind, dass ihre Therapie helfen müsste - Gott ist da vollkommen souverän in seinem Handeln.

Aber nicht zum Arzt zu gehen hat für mich was von dieser Geschichte .

belanna antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7568
Veröffentlicht von: @stan-malina

Man kann sagen, dass der Glaube in jenem Fall fahrlässig war.

Nicht der Glaube war fahrlässig/unverantwortlich, sondern das Verhalten der Eltern.

suzanne62 antworten


Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Hallo Du.
Ich habe auch darüber nachgedacht, nicht zum ersten Mal, aber heute nun speziell über diesen Fall.
Und ich habe dann gedacht, unabhängig von allem Anderen, dass es jetzt "eigentlich" nur eines gibt, menschlich-rechtlich-medizinisch gesehen (auch wenn ich weiß, dass es die Rechtssprechung nicht interessiert, ob noch jemand andere kleine Kinder hat die die Eltern brauchen):
Würden sie es wieder tun, oder sind die anderen Kinder "sicher" bei ihnen?
Denn wenn sie es wieder tun würden - und warum hat das Jugendamt eigentlich die Familie hängen lassen, dass es mit mal überhaupt möglich wurde, nachdem es schon im Sommer das Kind hat zwangseinweisen lassen? -, dann können sie ihre Kinder eh nicht behalten.
Ansonsten sind sie "bestraft genug für's Leben" und bei Ausschluß der Wiederholung sollten sie bei ihren Kinder bleiben dürfen.

Meine Meinung, wie gesagt rein medizinisch-rechtlich-menschlich gesehen, der Glaube hat in dieser Welt sowieso "nichts zu sagen", also nicht nach meiner Meinung, sondern nach Rechtslage in solchen Dingen.

Ach so, hoppla, für so "Spezies" hier: Ich habe NICHT gesagt, es war "auf jeden Fall richtig" oder dass ich es genau so getan hätte (habe ich nicht, meine Kinder sind bereits alle schon notfallmäßig im Krankenhaus gewesen, ach 'ne einer nicht, der wurde planmäßig operiert da keine Lebensgefahr bestand).

Liebe Grüße
Karibu

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Deborah71
Beiträge : 17201

Eine 13-jährige ist unter der Fürsorgepflicht ihrer Eltern und mit der Entscheidung, ob sie in ein Krankenhaus will oder nicht, völlig überfordert und die Eltern sind ihrer Fürsorgepflicht nicht nachgekommen. Da die Eltern kein medizinisches Fachwissen haben, war es unverantwortlich, dem Kind diese Entscheidung zu lassen und es nicht einem Arzt vorzustellen.

Die Gegenüberstellung Glaube an Gott oder Glaube an Medizin ist aus meiner Sicht her unzulässig.
Gott heilt mit und ohne Ärzte und im Teamwork.

Ich sag es mal so: Ärzte sind Subunternehmer Gottes in Punkto Heilung, denn er befähigt und beruft in diesen Beruf. Sie sind dazu gesetzt, ein Segen zu sein und den darf und soll man getrost in Anspruch nehmen und im Gebet bleiben.

Nachtrag vom 13.02.2020 1013
ein Wort fehlte:
soll man getrost in Anspruch nehmen und währenddessen im Gebet bleiben.

deborah71 antworten
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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Klar, das war falsch dem Kind eine Entscheidung zu lassen.
Ich stelle nicht Gott gegen Medizin; es schien so bei jene Eltern zu sein.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Nur, wenn man davon ausgeht, dass ein Leben in dieser irdischen Welt zu erhalten erstens über Alles geht, auch über Gottvertrauen, und über das "besser abscheiden und beim Herrn sein dürfen", und dass zweitens das Kind auf jeden Fall überlebt hätte, wenn es ins Krankenhaus gebracht worden wäre.

Wenn ein 13-jähriges Kind sagt "das ist okay, ich überlasse es Gott und bin bereit, zu meinem geliebten Heiland zu gehen", dann verwehrt diese Welt es ihm zwar, das bessere zu wählen, aber nur menschlich-medizinisch gesehen.
Ob Gott das Leben irdisch gesehen erhalten hätte, wenn ...
das wissen wir eben so wenig.
Die Welt sagt "geht nicht, auf keinen Fall, ein Mensch muss immer irdisch erhalten bleiben auf der Welt mit jedem menschlich-medizinisch möglichem Mittel, unter Umständen gegen den Glauben und Willen des Kindes", aber die Eltern haben es anders gesehen, dem Kind seinen Wunsch gelassen, und Gott hat es zu sich genommen, und nun ist es aller Unbill der Welt, allem Leid und allen schmerzlichen Krankheiten für alle Ewigkeit fern - in der Herrlichkeit Gottes.

Das Bild, das wir als Gläubige auf die Welt und die Macht und Herrlichkeit Gottes haben, ist doch ein ganz Anderes als die Welt es hat, die wie gesagt immer unbedingt irdisches Leben so lange wie möglich erhalten will und das deshalb immer besser und wichtiger findet als es Gott zu überlassen - mit allen Konsequenzen.

LG
Karibu

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Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17201

falscher Gegensatz ...
Hier sind die Belange nicht Gott oder Welt... sondern von Gott delegierte Autorität und Fürsorgepflicht der Eltern.

deborah71 antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 3375

Du meinst also............
........ Gott hat sich nichts dabei gedacht,als ER uns das Leben gab?
Wir können fahrlässig damit umgehen?

Ich finde es im Gegensazu zudir unmenschlich,ein Kind so ver............ zu lassen.
Darin sehe ich wede Glaube noch Gott.
Lediglich Fanatismus!

irrwisch antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7568
Veröffentlicht von: @karibu20

wenn man davon ausgeht, dass ein Leben in dieser irdischen Welt zu erhalten erstens über Alles geht,

Selbstverständlich ist Leben retten wichtiger als irgendetwas sonst.

Veröffentlicht von: @karibu20

Wenn ein 13-jähriges Kind sagt "das ist okay, ich überlasse es Gott und bin bereit, zu meinem geliebten Heiland zu gehen",

Ein 13jähriges Kind kann und darf eine solche Entscheidung nicht selbst treffen. Das ist Sache der Eltern.

Veröffentlicht von: @karibu20

Ob Gott das Leben irdisch gesehen erhalten hätte, wenn ... das wissen wir eben so wenig.

Das kann selbstverständlich niemand wissen. Aber es ist die Pflicht derjenigen Menschen, die für ein Kind verantwortlich sind, alles ihnen Mögliche zu tun, um Schaden von dem Kind abzuwenden.

suzanne62 antworten
Tineli
 Tineli
(@tineli)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1376
Veröffentlicht von: @karibu20

Wenn ein 13-jähriges Kind sagt "das ist okay, ich überlasse es Gott und bin bereit, zu meinem geliebten Heiland zu gehen"

... dann hat es offensichtlich passive Suizid-Gedanken (der Wunsch, ohne aktives Handeln zu sterben) und sollte allein schon deshalb behandelt werden. Das kann ein Hinweis auf eine Depression sein.

Gott hat uns einen Lebenswillen gegeben. Auch wenn wir wissen, dass wir in der Ewigkeit eine viel bessere Herrlichkeit sehen und genießen werden, so ist es doch der natürliche Wunsch eines gesunden Gläubigen, am Leben zu bleiben. Nirgends in der Bibel wird uns gesagt, dass wir uns den Tod herbeiwünschen sollen.

Gruß, Tineli

tineli antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17201
Veröffentlicht von: @stan-malina

es schien so bei jene Eltern zu sein.

Es klingt etwas an in diesem Satz von dir, das du vielleicht nochmal erläutern könntest, wie du das gemeint hast.

Trotzdem, man soll die Überzeugungen anderen RESPEKTIEREN (auch wenn sie manchmal anders als „offizielle“ sind); das ist doch Hauptwert und Merkmal moderner Gesellschaft – Glaubensfreiheit!

Welche Glaubensfreiheit? - eine Glaubensfreiheit, die fehlgeleitet gegen das Gebot steht "Du sollst nicht (fahrlässig) töten"?

deborah71 antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 3375
Veröffentlicht von: @stan-malina

Klar, das war falsch dem Kind eine Entscheidung zu lassen.
Ich stelle nicht Gott gegen Medizin; es schien so bei jene Eltern zu sein.

Gott und Medizin kann Mensch doch nicht gegeneinander ausspielen!

Wenn ich Gottes Handeln nicht auchin mehr als nur Gebet erkennen kann, dann läuft der Glaube total falsch!

Gott und Gottes gute Möglichkeiten durch Gebet und Medizin, das wurde in diesem Glaubenskonstrukt völlig ausgeblendet!

irrwisch antworten


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