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Israel

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Anonymous
 Anonymous
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Ganz genau wusste ich nicht, wo ich das Thema unterbringen sollte, aber Israel hat ja auch viel mit Kirchengeschichte zu tun.
Jetzt bin ich schon zweimal nach Israel gereist und habe mir gedacht, ich mache mal einen Thread auf, wo man alles reinbringen kann, was Israel so betrifft.
Wahrscheinlich könnten wohl alle Bücher der Welt nicht fassen, was alles zu Israel zu sagen wäre. (Johannes 21,25).
Mir ist zum Beispiel in meinem Bekanntenkreis aufgefallen, das sich wohl seit 1933 nicht allzuviel geändert hat, was die Meinung zu Israel betrifft.
...........Was, nach Israel fliegst du? Das sind doch die, wo den Palästinensern 1948 das Land geklaut haben, oder?
Der Jude, der Jude sitzt überall und mischt überall mit, wo es um Geld und Macht geht.....

Das waren nur zwei der vielen Meinungen, die ich mir über Israel anhören musste.

Wie denkt ihr darüber? Warum gibt es nach wie vor immer noch so viel Antisemitismus und wird Israel so negativ gesehen?
Ich sehe es genau umgekehrt, wahrscheinlich werden wir bald von den Israelis lernen müssen, wie man mit wenig Wasser eine Wüste zum Blühen bringen kann, so wie es in der israelischen Wüste zur Zeit passiert.
Wenn wir wieder so einen heissen und trockenen Sommer bekommen wie im letzten Jahr.
Vom Mossad können wir lernen, wie man den Islam-Terror eindämmen und bekämpfen kann.
Viele Patente und Entdeckungen wurden in israelischen Forschungslaboren gemacht, Israel soll die meisten Patente prozentual zur Bevölkerung weltweit haben, der USB Stick wurde in Israel erfunden und in der HighTec ist Israel weltweit führend, auch im Militär HighTec.
Die Bibel besagt eh, dass derjenige von Gott gesegnet sein wird, der auch seinerseits Israel segnet.
Durch einen Israel-Besuch kann man sich die biblischen Berichte auch viel besser vorstellen, mir war gar nicht bewußt, dass die Wüste und die Stein-Bergwüste und der Jordan örtlich so nah zusammenliegen. (Matthäus Kap.3+4)

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147 Antworten
Ungehorsam
Beiträge : 3336

Schön, daß du diesen Thread eröffnest.

2011 bereisten wir mit unseren Kindern Israel und Palästina.
Unsere Tochter, inzwischen 20 Jahre alt und auf Weltreise, berichtet von vielen jungen Israelis, die ihr dabei begegnen. Für sie ist Israel ein Land wie jedes andere auch. Das ist meine Hoffnung, daß die junge Generation einen unbefangenen Blick auf Israel hat. Schluß mit Vorurteilen und Verschwörungstheorien.

ungehorsam antworten
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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Veröffentlicht von: @ungehorsam

Für sie ist Israel ein Land wie jedes andere auch. Das ist meine Hoffnung, daß die junge Generation einen unbefangenen Blick auf Israel hat. Schluß mit Vorurteilen und Verschwörungstheorien.

Israel ist schon etwas Besonderes, denke ich, in dem Umfeld, wo Israel sich befindet, ist es fast das einzige Land, wo man heute als Normaltourist ohne Angst vor Anschlägen oder Entführung sich noch bewegen kann.
Die ringsherum benachbarten Länder haben alle durch Kriege und politische Unruhen von sich reden gemacht, zur Zeit natürlich besonders Syrien.
Die Touristen werden natürlich nicht zum Gazastreifen gebracht, aber zu den Golanhöhen fahren schon Touristenbusse, ich war auch schon dort.
Als wir in Jerusalem waren, fiel mir gleich eine Gedenktafel auf, auf der die Leute genannt wurden, die dort in einem Cafe vor etwa 17 Jahren bei einem Bombenanschlag vor dem Cafe ums Leben kamen.

Zwei Cafes weiter haben wir dann trotzdem noch in derselben Straße mit etwas mulmigem Gefühl unseren Cappucchino genossen, die Attentäter sollen ja nicht am Ende doch noch gesiegt haben.

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Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2875
Veröffentlicht von: @draeggsagg

wo man heute als Normaltourist ohne Angst vor Anschlägen oder Entführung sich noch bewegen kann.

Ich würde seit 30 Jahren jedem Touristen abraten den Fußweg von Jerusalem nach Bethlehem zum nehmen. Wenn eine Bombe hochgeht, dann unterscheidet sie nicht eine Touristen von einem Israeli.

orangsaya antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @orangsaya

Ich würde seit 30 Jahren jedem Touristen abraten den Fußweg von Jerusalem nach Bethlehem zum nehmen

Wir sind ja auch mit dem Bus gefahren und nicht zu Fuß dorthin gepilgert😊
Das einzige unangenehme auf meiner letzten Israel-Reise war aber tatsächlich der wohl palästinensische Straßenverkäufer, der mir äußerst agressiv etwas von seinem Religionskitsch verkaufen wollte.
Ich hatte meine Brieftasche gut festgehalten, ich hatte nämlich das Gefühl, sie könnte sonst schnell auf nimmer Wiedersehen verschwunden sein.
In der Geburtskirche wurde dann tatsächlich einer Frau, die andächtig in der langen Schlange stand und sich geistig auf den Anblick der Grotte vorbereitete, wo angeblich die Krippe gestanden hatte, die Brieftasche mit wichtigen Papieren gestohlen.
Das wäre schon mein erster Tipp für andere Israel-Reisende: wichtige Papiere immer im Hoteltresor lassen und nur ein wenig Taschengeld mitnehmen.

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RalfsImbissbude
(@ralfsimbissbude)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 732
Veröffentlicht von: @draeggsagg

Das wäre schon mein erster Tipp für andere Israel-Reisende: wichtige Papiere immer im Hoteltresor lassen und nur ein wenig Taschengeld mitnehmen.

Ich empfehle außerdem generell:
- Kopie von den wichtigen Papieren anfertigen und woanders unterbringen (z. B. im Koffer). Falls was verschwindet, sind die Fotokopien sehr nützlich bei Polizei usw.

- gibt außerdem so Gürtelsafes oder wie die heißen, wo man seinen wichtigsten Kram in Stoffbrieftasche zwischen Hose und Unterhose aufbewahren kann, und Ähnliches.

- hilfreich bei meinem Freund und mir (nicht Israel sondern Paris) war außerdem, sich nicht schick anzuziehen sondern eher wie die Flodders auf Urlaub. Sieht dann nicht so nach interessanter Beute aus. Das in Kombination mit seinem Rockerlook dürfte gut abgeschreckt haben.

ralfsimbissbude antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @ralfsimbissbude

- hilfreich bei meinem Freund und mir (nicht Israel sondern Paris) war außerdem, sich nicht schick anzuziehen sondern eher wie die Flodders auf Urlaub.

Zu Paris habe ich auch eine negative Erinnerung, als ich Anfang der 80er Jahre mit unserem damaligem Stammtisch dort war:
ein paar Kinder umtanzten uns plötzlich und hielten seltsamerweise ein Schild hoch, wo irgend etwas mit dem Holocaust drauf stand und der Sinti- und Roma-Verfolgung zu der Zeit.
Offensichtlich wussten sie, dass wir Deutsche waren und wollten sie uns ein schlechtes Gewissen machen.
Eine Frau in unserer Gruppe hatte leichtsinnigerweise ihre Brieftasche mit allen Papieren in einer Art Rotkäppchen-Körbchen oben drauf gelegt.
Natürlich war es nur eine Frage der Zeit und geschah in Sekundenschnelle, dass die Brieftasche verschwunden war.
Die Kinder warfen sich - hast Du nicht gesehen- hepp-hepp-hepp- die Brieftasche gegenseitig zu, bis niemand mehr wusste, wer nun die Brieftasche im Besitz hatte.
Da half es auch nichts, dass wir uns ein Kind schnappten und zur nächstgelegenen Polizei brachten.
Die zogen das Mädchen in einem Hinterraum sozusagen nackig aus und zuckten dann nur noch mit den Schultern......gnädige Frau, sagten sie, wir können da nichts machen, das Kind hat keine Brieftasche bei sich und wir haben keinen Beweis und weil das Kind minderjährig ist, dürfen wir es auch nicht weiter festhalten...

Touristen sollten daran denken, auch Sinti- und Roma- Kinder haben Menschenrechte und wie ein Sprichwort sagt ... vor der offenen Schublade gerät auch der Frömmste in Versuchung.

Eine andere Redensart besagt, nicht derjenige ist schuld, der stiehlt, sondern derjenige, der zum Stehlen in Versuchung führt...

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Da fällt mir noch eine andere Geschichte ein, wo wir in Rom waren.
Wir fuhren mit dem Omnibus zu einer bestimmten Kirche in der Nähe des Vatikans.
Der Bus war total überfüllt, nur noch Stehplätze und der Bus fuhr schnell in die Kurven, so dass man sich unbedingt an der Haltestange festhalten musste.
Geistesgegenwärtig warf ich meine Brieftasche in einen alten Baumwollbeutel und machte einen Knoten oben drauf und hielt diesen Beutel dann zugleich in derselben Hand, mit der ich mich an der Haltestange festhielt.
Die Brieftasche war so sicher.
Hätte ich sie in der Hosentasche gelassen und es hätte an der Tasche gezupft, wäre es bereits zu spät gewesen, die Börse wäre hoffnungslos fort gewesen.
Das kann ich jedem nur empfehlen, immer seine wichtigen Papiere und das Geld in einen schmuddeligen dieser DIN A4- großen Baumwollbeutel zu tun.
Nicht in eine edle Detlef-Echtleder- Herrenhandtasche. Da wird jeder geübte Dieb Geld und Wertsachen drin vermuten und mit einer Rasierklinge ist das Halteband schnell durchtrennt und die gesamte Tasche wird futsch sein.
Der einzige Ort, wo mir mal meine Brieftasche gestohlen wurde, war in dem Rewe wo ich manchmal üblicherweise einkaufen gehe. Ich hatte die nur für ein paar sekunden wo abgestellt und futsch war sie. Der Dieb kam später auch vor Gericht, aber ich war als Nebenkläger nicht zugelassen, weil ich ihn nicht hätte eindeutig identifizieren können.
Es war aber ein Italiener und ich dachte, die hätten inzwischen einen recht guten Ruf und hätten den schlechten Ruf an eine andere Nation weiter gegeben.
Seitdem tue ich mein Geld in eine Geldbörse und meine anderen Papiere in eine andere Brieftasche, denn die Wiederbeschaffung der Papiere war teurer als das verlorene Geld.
Seltsamerweise wurde in dem Urteil der Dieb gar nicht dazu verpflichtet, mir das verlorene Ged wieder zurück zu erstatten.

Aber das mit den zwei Brieftaschen und dem schmutzigen Baumwollbeutel zur Deponierung der Geldbörse kann ich jedem nur weiter empfehlen.
Israel und Rom und Paris habe ich solchermaßen jedenfalls schon diebstahlfrei überstanden.

Apropos Papiere, noch eine Geschichte dazu fällt mir ein, wo ich im Aldi einkaufen ging und ich wieder daheim war, fiel mir auf, dass alle meine Papiere und Führerschein und Checkkarte fort waren.
Ich überlegte, wo ich die zuletzt gesehen hatte und das war im Aldi.
Ich fuhr wieder zurück dorthin und fragte, ob die nicht meine Papiere gesehen hätten.
Mir fiel ein Stein vom Herzen, als die Verkäuferin die gesamten Papiere (im Checkkartenformat) aus der Schublade zog und mir wieder zurückgab.
In meiner Schusseligkeit waren mir beim Bezahlen alle Papiere aus der Brieftasche auf den Boden vor der Kasse gerutscht.
Ich sagte ihr, sie sind ein Engel, da haben sie wenigstens noch für Ihre Mühe 20Euro Finderlohn für ihre Kaffeekasse, für ihre Aufmerksamkeit und Ehrlichkeit...
Aber es war nichts zu machen, sie wollte das Geld nicht annehmen, die Angestellten dürften kein Extra-Geld von den Kunden annehmen, das könnte sie ihren Job kosten, sagte sie.
Das habe ich bis heute nicht vergessen, diese Frau hat wohl mehr für Aldi getan als alle Geschäftsführer zusammen.
Aldi ist sowieso billiger als Rewe.
Wenn alle Leute so ehrlich wären wie diese Frau und so wenig korrupt, dann wäre unsere Welt wohl in Ordnung.
Sie hatte wohl eh keinen allzu hoch bezahlten Job und trotzdem so ehrlich und zuverlässig.
An dieser Stelle also mal ein Lob an alle ehrlichen Verkäuferinnen und Verkäufer 😊

Anonymous antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2875

Wie in anderen Ländern auch, finde ich auch in einigen Gebieten Israels, dass die Touristen selber schlud sind, dass die Einheimischen ihren Respekt vor Touristen verloren haben. Bei so mancher absurder Situation, die ich erlebt, müssen das meine touristischen Vorgänger ganze Arbeit geleistet haben. Diebstahl ist, wenn man Fremder in einem Land ist, wohl immer ein Problem. Aus verschiedenen Gründen ist das ein Fremder für Diebe ein Magnet. Auf der anderen Seite habe ich, wohl gerade, weil ich als Fremder im Land, etwas hilflos bin, besondere Hilfsbereitschaft erlebt.
Was die Palästinenser betrifft, so ist meine Erfahrung, dass in Städten, die von Touristen besucht werden, viele Kinder verdorben sind. Auch spielen die Spannungen im Land eine Rolle. Wenn du in Jerusalem dich jenseits der "Sicherheitspfade" bewegst, passiert es dir schnell, dass du von palästinensischen Kindern mit einem Sicherheitsabstand mit Steinen beworfen wirst. Im Norden von Israel, wo die Spannungen nicht so herrschen, passiert einem das eher nicht. Wenn du in Jerusalem einem Kind ein paar Münzen schenkst, kann es passieren, dass dir das Geld wieder hinterher geworfen wird. Die wollen Dollar sehen. Im Norden Israels, wo einfache Palästinenser leben, kannst du erleben, dass die Kinder mit ein paar Murmelkugeln zufrieden sind, und ihren Spaß haben. Beduinen sind zumeist sehr hilfsbereite und freundliche Menschen. usw.

orangsaya antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

interessante Erfahrungen hast Du da gemacht, warst Du schon öfters in Israel?

Anonymous antworten
Loewentier
(@loewentier)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 352
Veröffentlicht von: @draeggsagg

Israel ist schon etwas Besonderes, denke ich, in dem Umfeld, wo Israel sich befindet, ist es fast das einzige Land, wo man heute als Normaltourist ohne Angst vor Anschlägen oder Entführung sich noch bewegen kann.

Das Israel besonders ist, kann man schlicht und einfach in der Bibel nachlesen. Es ist Gottes Land und sein Volk!
Ich war auch schon dort, 2006 mit meinem Mann. Natürlich wollen "die Juden" auch "normal" sein, der Wunsch wie jedes andere Land sein. Das wollten sie schon zu Zeiten des Propheten Samuels, als sie nach einem König schrien. Aber was sie auch taten oder tun, Gott hat sie ausgewählt, und das ist ein ganz anderer Status, den wir anderen Völker gar nicht leisten *müssen*.

LT

loewentier antworten
Loewentier
(@loewentier)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 352
Veröffentlicht von: @ungehorsam

Für sie ist Israel ein Land wie jedes andere auch. Das ist meine Hoffnung, daß die junge Generation einen unbefangenen Blick auf Israel hat. Schluß mit Vorurteilen und Verschwörungstheorien.

Israel ist kein Land wie jedes andere auch. Das zeigt sich schon allein daran, dass ein ganzes Buch (bzw. 2) über es geschrieben wurde. Genannt die Bibel. Und der ganze Wirbel um Juden und Land weltweit, ist auch im negativen Sinne immer etwas "Besonderes" gewesen. Zu glauben, es gehe hier um ein Land wie jedes andere auch, schießt weit am Ziel vorbei.

LT

loewentier antworten
Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 3336

Würdest du bitte unterscheiden zwischen Land Israel (und das ist ein Land wie jedes andere auch) und dem Volk Israel (und das ist tatsächlich ein besonderes Volk).

ungehorsam antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Der Staat Israel ist der Staat jüdischen Volkes/ des Volkes Israel

Anonymous antworten
Loewentier
(@loewentier)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 352
Veröffentlicht von: @ungehorsam

Würdest du bitte unterscheiden zwischen Land Israel (und das ist ein Land wie jedes andere auch) und dem Volk Israel (und das ist tatsächlich ein besonderes Volk).

Nein, das kann man nicht voneinander trennen. Denn von keinem anderen Land hat Gott gesagt, dass es SEIN Land sei (obwohl ihm die ganze Erde gehört). So kann das Land auch nur erblühen, wenn das Volk des Eigentums wieder darin ist. Die ganzen Herrschaften, die vorher drin gewohnt haben, haben diesem Land nicht solche Bedeutung zukommen lassen, dass sie es auch nicht so urbar gemacht haben, wie es jetzt unter den Juden geschehen ist. Ja, für diese Völker war es ein "Land wie jedes andere" Aber nie für die Juden.

LT

loewentier antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Israel ist kein Land wie jedes andere. Es hat eine sehr große Geschichte und die ist, auch wenn es nicht glaubst, weltumspannend.

M.

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RalfsImbissbude
(@ralfsimbissbude)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 732
Veröffentlicht von: @meriadoc

Israel ist kein Land wie jedes andere. Es hat eine sehr große Geschichte und die ist, auch wenn es nicht glaubst, weltumspannend.

Und es ist vor allem auch so schön weit weg vom Saarland! 😌

ralfsimbissbude antworten


Banji
Beiträge : 3581
Veröffentlicht von: @draeggsagg

Warum gibt es nach wie vor immer noch so viel Antisemitismus und wird Israel so negativ gesehen?

Weil der Antisemitismus leider immer noch hoffähig ist. Selbst in der UNO oder bei der UNESCO. Die islamischen Staaten leisten ganze Arbeit, wobei es langsam Annäherung zwischen Israel und verschiedenen arabischen Staaten gibt.

banji antworten
1 Antwort
Loewentier
(@loewentier)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 352
Veröffentlicht von: @banji

Weil der Antisemitismus leider immer noch hoffähig ist. Selbst in der UNO oder bei der UNESCO. Die islamischen Staaten leisten ganze Arbeit, wobei es langsam Annäherung zwischen Israel und verschiedenen arabischen Staaten gibt.

Ich denke den gab und gibt es immer.
Ja, von so mancher Annäherung liest und hört man. Und auch biblisch gesehen, steht etwas von dieser Annäherung da. Andererseits sehen wir auch die große Angst, so mancher arabischen Staaten vor dem gemeinsamen Feind, dem Iran. Israel soll nun hier vielleicht als Bollwerk gegen diesen Feind herhalten.

LT

loewentier antworten
christophkurt
Beiträge : 119

Lieber Draeggsagg!

Veröffentlicht von: @draeggsagg

Jetzt bin ich schon zweimal nach Israel gereist und habe mir gedacht, ich mache mal einen Thread auf, wo man alles reinbringen kann, was Israel so betrifft.

Habe meine Fotos von 2016 Revue passieren lassen, als ich ein paar Tage in Israel war. Assoziationen zum Stichwort Israel: Juden, Volk Gottes - erwählt, verstossen, zurückgebracht, die Gruppe "Freunde Israels" hier im Forum.

Was

Veröffentlicht von: @draeggsagg

alles reinbringen

ist hier reinzubringen - Gottes Heilsgeschichte? Die Kirchengeschichte in der Heilsgeschichte?

Veröffentlicht von: @draeggsagg

Wie denkt ihr darüber? Warum gibt es nach wie vor immer noch so viel Antisemitismus und wird Israel so negativ gesehen?

- ein Grund zum Antisemitismus ist Eifersucht, dass sie Gott auserwählt hat
- ein Auslöser die Überheblichkeit, die bei Juden anzutreffen ist
- ihre zur Schau gestellte Selbstgerechtigkeit

... denke, der thread gehört ein wenig kanalisiert,
mit emene liebe Gruess
Christoph

christophkurt antworten
20 Antworten
Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 3336

- ein Auslöser die Überheblichkeit, die bei Juden anzutreffen ist
- ihre zur Schau gestellte Selbstgerechtigkeit

Und genau mit diesen Aussagen reihst du dich ein in den Chor der Antisemiten.

ungehorsam antworten
christophkurt
(@christophkurt)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 119

Wie kommst Du darauf?

christophkurt antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

die Überheblichkeit, die bei Juden anzutreffen ist, ihre zur Schau gestellte Selbstgerechtigkeit?

Ernsthaft?

Anonymous antworten
christophkurt
(@christophkurt)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 119

Warum gibt es nach wie vor immer noch so viel Antisemitismus und wird Israel so negativ gesehen? (Draeggsagg)

Veröffentlicht von: @lavoisine

die Überheblichkeit, die bei Juden anzutreffen ist, ihre zur Schau gestellte Selbstgerechtigkeit?

Ernsthaft?

Das ist meine Erfahrung - und Beispiele, wieso ich mir den Antisemitismus erkläre.

Natürlich verallgemeinere ich damit nicht das Auftreten aller Juden. Doch meine drei aufgeführten Beispiele wirst Du wohl kaum widersprechen?

christophkurt antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Doch ich widerspreche den zwei Punkten. Arschlöcher gibt es in allen Religionen, Ideologien und was auch immer. Das dies nun ausgerechnet bei Juden zu Antisemitismus führt, ist ja bereits Teil des Antisemitismus. Der richtet sich nämlich nicht gegen Arschlöcher, sondern besteht aus Gerüchten über die Juden.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Das kannst Du doch nicht ernsthaft meinen.

Wo hast Du denn in Deinem Alltag solche Erfahrungen gemacht?

Anonymous antworten
christophkurt
(@christophkurt)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 119

Damals beim Rückflug aus Israel. In der Sitzreihe hinter mir sass ein junges israelisches Paar mit Baby. Dass das Baby schreit, ok, doch der Papi hat mich angeschrien, als ich meinen Sitz zu früh nach hinten kippte. Beim Ausstieg vorne durchquert man die Klasse - sah aus wie nach einer Schlacht.

Beim Austausch kürzlich, berichtet ein Kollege, der nach Zürich zur Arbeit pendelt und dort regelmässig orthodoxe Juden über den Weg läuft - 0 Kontaktnahme.

christophkurt antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Und das befördert Antisemitismus?

Anonymous antworten
christophkurt
(@christophkurt)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 119

Kann ich mir gut vorstellen - ausser natürlich bei mir.

christophkurt antworten
Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 3336

Jaaa, Natüüüürlich.

ungehorsam antworten
Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 3336

Christoph, du kannst froh sein, daß Lavoisine so nachsichtig ist mit dir. Sie kann auch anders!

ungehorsam antworten
Banji
(@banji)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 3581

😢

banji antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Antisemitismus ist nicht, wenn man ein paar Juden trifft, die sich wie Arschlöcher verhalten und man dann Rückschlüsse auf alle Juden hat.

Antisemitismus ist wenn man noch nie einem Juden begegnet ist aber ganz genau zu wissen meint, dass sie sich wie Arschlöcher aufführen wenn sie sich sicher fühlen, weil sie die Umgebung in der Tasche haben. Und dass sie freundlich und zuvorkommend sind, wenn sie gerade etwas heimtückisches planen.

Kurzum: Der Jude will uns beherrschen und ganz egal, wie er sich verhält, er beweist das damit nur.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Das sind zwei Beispiele, wo Du und jemand anderes Erlebnisse mit Menschen hatten, die vorkommen können.

Ich habe schon unmögliches Verhalten bei Schweizern, Deutschen, Russen... egal bei unzähligen Ethnien erlebt. Und unzähligfach so viel freundliches Benehmen.

Darum sind doch nicht die Schweizer beispielsweise ein arroganter, verschlossener Haufen, denen man deswegen grundsätzlich ablehnend gegenüber sein sollte.

Anonymous antworten
christophkurt
(@christophkurt)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 119

Klar kann das vorkommen. Das eine Mal, dass jemand mich im Flugzeug anschreit (ich fliege selten), ist halt ein Jude. Deswegen pauschaliesiere ich hier noch lange nicht. Draeggsagg wollte Antworten:

"Wie denkt ihr darüber? Warum gibt es nach wie vor immer noch so viel Antisemitismus und wird Israel so negativ gesehen? "

Da bin ich so frei, mögliche Gründe anzugeben. Ausser mir hat noch niemand hier Antworten gegeben.

christophkurt antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Das, was Du angibst, sind Gründe, jemand Einzelnes nicht zu mögen, aber keine Gründe für Antisemitismus.

Nach Deiner Argumentation kommt dabei heraus: „Ich mag die Juden nicht, weil ich das und das erlebt habe und könnte mir denken, dass es ganz vielen anderen Menschen auch so geht, denn irgendwie sind die ja alle so.“

Damit hast Du, bewusst oder unbewusst, das Vorurteil vom „ewigen Juden“ perfekt bedient.

Anonymous antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2875
Veröffentlicht von: @christophkurt

Wie denkt ihr darüber? Warum gibt es nach wie vor immer noch so viel Antisemitismus und wird Israel so negativ gesehen?

- ein Grund zum Antisemitismus ist Eifersucht, dass sie Gott auserwählt hat

Weiß ich nicht, wenn ich auf den Antisemitismus schaue, sehe ich keinen Grund zur Eifersucht und dazu gehören zu wollen.

Veröffentlicht von: @christophkurt

- ein Auslöser die Überheblichkeit, die bei Juden anzutreffen ist
- ihre zur Schau gestellte Selbstgerechtigkeit

In welchem Verhalten meinst du Überheblichkeit festzumachen zu können?

orangsaya antworten
christophkurt
(@christophkurt)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 119
Veröffentlicht von: @orangsaya

ein Grund zum Antisemitismus ist Eifersucht, dass sie Gott auserwählt hat

Weiß ich nicht, wenn ich auf den Antisemitismus schaue, sehe ich keinen Grund zur Eifersucht und dazu gehören zu wollen. (Orangsaya)

- ein Auslöser die Überheblichkeit, die bei Juden anzutreffen ist
- ihre zur Schau gestellte Selbstgerechtigkeit

In welchem Verhalten meinst du Überheblichkeit festzumachen zu können?(Orangsaya)

- Grund zur Eifersucht:
a) wenn die Juden was hatten: dass sie etwas haben
b) wenn die Juden nichts hatten: dass sie überhaupt da sind
Zitat: "nur ein toter Jude ist ein guter Jude" - die Eifersuchtshaltung ist wohl mit der Sündenbockrolle verknüpft

- Überheblichkeit: vielleicht eine Klischeevorstellung von mir (habe schon lange keinen Kishon mehr gelesen)

christophkurt antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 2209
Veröffentlicht von: @christophkurt

- ein Auslöser die Überheblichkeit, die bei Juden anzutreffen ist
- ihre zur Schau gestellte Selbstgerechtigkeit

Yeah, auf die Fragen, woher der Hass auf Juden kommt mit zwei Vorurteilen antworten.

lhoovpee antworten
Loewentier
(@loewentier)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 352
Veröffentlicht von: @christophkurt

- ein Grund zum Antisemitismus ist Eifersucht, dass sie Gott auserwählt hat

Wobei man sich nicht wirklich wünscht, an Israels Stelle sein zu müssen. Denn bei allen Segensbekundungen, die die Bibel über dieses Volk ausspricht: sie mussten und müssen auch viel erdulden und leiden. Sie sind nach wie vor nicht der "nette Nachbar" sondern doch eher der Verachtung preisgegeben. Ich denke das vergessen viele Leute. Erwählung ist kein Zuckerschlecken, sondern mit knallharten Regeln und Pflichten verbunden. Und mit Gericht, im Falle der Übertretung, wie wir es schon aus biblischen Zeiten kennen! Ich denke wir sollten nicht allzusehr romantisch über die "Erwählung" denken.

LT

loewentier antworten


kahei2
Beiträge : 353

Vielleicht ist auch ein wenig Neid im Spiel?

Mindestens 201 Juden oder Menschen jüdischer Abstammung haben von 1901 bis 2017 den renommiertesten Preis der Welt, den Nobelpreis, erhalten. Dies sind beeindruckende 23 Prozent aller Nobelpreisträger weltweit.

Ein schier unglaublich hoher Prozentsatz, vor allem wenn man bedenkt, dass nur etwa 0,2 Prozent der Weltbevölkerung jüdisch sind! In den wissenschaftlichen Gebieten Chemie, Wirtschaft, Physik und Medizin liegt der jüdische Anteil sogar bei 26 Prozent. Bei den Frauen, die in diesen Gebieten einen Nobelpreis gewannen, liegt der Anteil der Jüdinnen bei 33 Prozent.

Betrachtet man nur das 21. Jahrhundert, so verstärkt sich der Trend: Seit dem Jahr 2000 sind 26 Prozent aller Nobelpreisträger jüdisch.

Quelle:
http://juedischerundschau.de/das-juedische-nobelpreis-wunder-135911133/

servus
kahei2

kahei2 antworten
2 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @kahei2

Vielleicht ist auch ein wenig Neid im Spiel?

Mindestens 201 Juden oder Menschen jüdischer Abstammung haben von 1901 bis 2017 den renommiertesten Preis der Welt, den Nobelpreis, erhalten. Dies sind beeindruckende 23 Prozent aller Nobelpreisträger weltweit.

Das Gleiche hatte ich bei meinen Recherchen vor meinen zwei Israel-Reisen auch so gelernt 😊

Anonymous antworten
Loewentier
(@loewentier)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 352

Dabei ist dieser Neid ja ein Produkt der historischen Leute, die die Juden in eine ganz bestimmte Rolle gepresst hatten. Juden durften in verschiedenen Reichen keine normalen Berufe ausüben, waren benachteiligt und wurden z.B. zu "Geldverleihern". So lernten sie, gut zu wirtschaften und mit dem, was man ihnen ermöglichte, Erfolg zu haben. Diesen Erfolg prangert man nun aber an. Und wenn einige Juden Missbrauch mit ihren "Begabungen" trieben, war dann gleich das gesamte Volk der Juden verschrien.

Ich komme aus der DDR. Als Christin hätte ich nicht das Abitur machen, geschweige Studieren dürfen. Wir waren als "SED-feindlich" eingestuft worden, aufgrund unserer Religionsausübung. Hätte die DDR weiter überlebt, und Christen hätten woanders Erfolg gehabt, mit Sicherheit wäre man gegen diese erfolgreichen Christen vorgegangen. Mit: Karriere beenden waren die SED-Bonzen ja sowieso gut bewandert. Das haben sie mit allen gemacht, die nicht ins "Bild" passten. Somit kann ich den Neid auf die Juden besser verstehen. Niemand wird mehr beschimpft, in der Gesellschaft für Missstände verantwortlich zu sein, als der Jude. Trotz der Tatsache, dass die heute lebenden Israelis helfen, wo sie nur können, wenn ein Land z.B. nach einer Katastrophe, Hilfe braucht. Das Image bleibt trotzdem. Der Mensch ist einfach nicht in der Lage, weit verbreitete Klischees aus seinem Kopf zu verbannen.

LT

loewentier antworten
Anonymous
 Anonymous
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Leider kann ich mit meinen Fähigkeiten und Gesundheit nicht bei den Handwerkerdienst der sächsischen Israelfreunde mitwirken
https://www.zum-leben.de/reisen/handwerkerdienst/
Vor kurzem kam ein Beitrag in Bibel TV über die Versöhnungsarbeit, Handwerkerdienst, Besuchsdienst und Chor der sächsischen Israelfreunde an der Klagemauer und ganz nah an der Grenze zum Gazastreifen.
Veranstaltungen:
https://www.zum-leben.de/veranstaltungen/

Anonymous antworten
6 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

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Veröffentlicht von: @andreas-h-k

Leider kann ich mit meinen Fähigkeiten und Gesundheit nicht bei den Handwerkerdienst der sächsischen Israelfreunde mitwirken

Die Israelis können sich -denke ich- auch ganz gut ohne ausländische Handwerker behelfen.
Ich meine, das wichtigste ist, dass wir geistig und auch finanziell auf ihrer Seite sind und auch für sie beten.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Das funktioniert wegen der sehr hohen Ausgaben für Sicherheit eben nicht, auch ist es Versöhnungsarbeit.

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Orangsaya
(@orangsaya)
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Als ich den Satz mit Handwerkerdienst las, kam bei mir sofort der Gedanke hoch, dass das heutige moderne Israel ihre Pioniergeist, etwas aufzubauen verloren hat. Ich finde es schade, denn ich habe Israel noch erlebt, als andere Dinge in einer Gemeinschaft wichtig waren. Andere Dinge als bei uns waren wichtig. Was dabei das Praktische betraf, war das Land schon recht patent. Heute ist Israel ein sehr innovatives Land. Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft haben ein ausgesprochen hohes Niveau. Befände sich Israel nicht in einem Kriegszustand, so wäre Israel pro Kopf vermutlich eines der reichsten Länder der Welt, wenn nicht das reichste Land. Viele Patente, die wir gar nicht als israelisch erkennen, sind israelisch. Viele Nationen, auch die deutsche Nation profitieren, von Israels Fortschrittlichkeit.

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Anonymous
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(@Anonymous)
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Wir wollen, wenn wir das nächste Mal gegen Sozialisten, Marxisten und Kommunisten schimpfen, bedenken, dass es jüdische Sozialisten, Marxisten und Kommunisten waren, die die Kibbutzim errichtet und den Staat mitbegründet haben.

In diesem Sinne hoffe ich, dass ich nächstes Mal daran denke.

https://www.youtube.com/watch?v=1L8RaM7GyGI

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Orangsaya
(@orangsaya)
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Veröffentlicht von: @lavoisine

Wir wollen, wenn wir das nächste Mal gegen Sozialisten, Marxisten und Kommunisten schimpfen, bedenken, dass es jüdische Sozialisten, Marxisten und Kommunisten waren, die die Kibbutzim errichtet und den Staat mitbegründet haben.

Es ist ein Unterschied, ob in einem freien Land, sich etwas, wie ein Kibbuz bildet, oder mir etwas sympatischer eine Moschaw, oder ob es durch Zwang durch den Staat diktiert wird. In Klöstern können was Eigentum und solidarische Vorstellung betrifft, ähnliche Strukturen bestehen. In Dortmund war es eine Zeit mode, dass sich sogenannte kollektive bildeten und nach ihren linken Vorstellungen gewirtschaftet wird. Ist okay, aber nach 40 Jahren hat es sich zumeist so entwickelt, dass ihr Arbeitskollektiv entweder untergegangen ist, oder nur noch eine stinknormale GmbH ist. Die Kibbuzim haben sich im Übrigen auch geändert. Die wenigsten bestehen noch nach ihren ursprünglich strengen Vorstellungen. Das ist allerdings ebenfalls ihre Sache. Vor der Gründung des Staates Israels hatte so ein Kibbuz auch andere Vorteile, es war eine Gemeinschaft, die einen gut organisierten Schutz hatte.

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Das ist eine so differenzierte Sichtweise, wie wir sie häufiger anwenden sollten. Danke!

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