"Aber alle anderen ..." - irrationale Erwartungshaltungen an MmB
Ich habe Gehbehinderung und bin allgemein in allem langsamer als Nichtbehinderte.
Mich verfolgt seit 30 Jahren "alle anderen können/müssen/machen auch yx!" und ich mich frustet das total, mittlerweile Gott sei Dank weniger, aber ... es nervt mich total ab, weil ... imho sollte klar sein, dass ein MmB nicht alles genauso kann, wie "alle anderen" und ich hasse es, dass einfach null Rücksicht genommen wird.
Ich will auch ehrlich gesagt gar nicht behandelt werden wie "alle anderen" und verstehe gar nicht, wieso das viele MmB wollen ... Mittlerweile sag ich mir wieder, ich pass mich nicht auf Biegen und Brechen an, wer Probleme mit meinen "Defiziten" hat, soll bitte einfach gehen und mich in Ruhe lassen!
Ich möchte das einfach mal gerne los werden, mit euch teilen und vielleicht zum Austausch darüber anregen, wie ihr es erlebt, seht und damit umgeht.
Ich lese seit Jahren viel von Joyce Meyer und ich fand gerade ein tolles Zitat von Rick Warren in einen ihrer Bücher, das mir mal wieder bestätigt, dass ich alles richtig mache, und das ich euch nicht vorenthalten möchte:
"Viele unserer Schwierigkeiten rühren daher, dass unsere Entscheidungen auf unzuverlässigen Autoritäten beruhen: der Gesellschaft ('alle machen es'), der Tradition ("wir haben das schon immer so getan') [...]"
oh da fällt mir dieses Lied ein.....
"mache das was du am Besten kannst, ich weiß du machst es gut.
mache das was du am liebsten tust, auch wenn nicht jede/jeder tut.........
https://www.youtube.com/watch?v=7lqIUYHvym0&pp=ygUcbWFjaCB3YXMgZHUgYW0gYmVzdGVuIGthbm5zdA%3D%3D
liebe Grüße,
hundemann