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Gehhilfe gesucht!

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Utew
 Utew
Themenstarter
Beiträge : 7

Grüß Gott zusammen, 

ich bin ganz neu hier, und freue mich erstmal über die unkomplizierte Aufnahme in das Forum. Ich freue mich auf einen regen Austausch und bin ganz froh, die Überschrift: "Mit Behinderung leben" gefunden zu haben. Es geht nämlich um meine liebe Mutter, die sich nun in ihrem 88. Lebensjahr befindet. Sie braucht nun eine Gehhilfe und weil ich ihr einziger Kontakt bin, hat sie mich gefragt ob und welche Gehhilfe am geeignesten für sie wäre. Gibt es hier liebe Menschen, die mir da weiterhelfen können?! Ich bin etwas überfordert. Sie sucht eine Gehhilfe, mit der sie leicht alleine einkaufen gehen kann, Sonntags in den Gottesdienst, und mal auf den Friedhof. Herzliche Grüße, Ute

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Utew
 Utew
Themenstarter
Beiträge : 7

Hallo zusammen. Vielen Vielen lieben Dank für die tollen Nachrichten. Nach einem Online-Vergleich haben wir uns für einen Outdoor-Rollator entschieden, der speziell für unebenes Gelände geeignet ist. Dieser wird meiner Mutter nicht nur beim Einkaufen, sondern auch bei Spaziergängen und Besuchen auf dem Friedhof helfen. Nachdem wir uns online schlau gemacht haben, sind wir zum Sanitätshaus gegangen, um ihn dort zu bestellen. Die Krankenkasse übernimmt nun auch einen Großteil der Kosten, was wirklich super war.

Liebe Grüße,
Ute

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neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

@utew 

Das freut mich sehr, dass euch gut geholfen wurde. Gott sei's gedankt. 🙂 - Viel Vergnügen und "gute Fahrt" mit dem neuen Rolli!

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komMODe
Moderator
(@kommode)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 414

@utew Klasse! Dann steht das dem Tatendrang Deiner Mutter nicht mehr im Wege 🙂 Los geht's 🙂

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EvaApfel
Beiträge : 20

Ach, das ist ja eine super Idee! Warum bin ich da noch nicht drauf gekommen? Meine Mutter hat eine ähnliche Ausgangslage, und die normale Gehhilfe reicht draußen auch nicht mehr wirklich aus. Ein Outdoor-Rollator wäre da doch perfekt! Wo habt ihr denn online verglichen? Bzw. für welches Modell habt ihr euch entschieden? Und wie zufrieden ist sie bisher damit?

Diese Rollatoren geben älteren Menschen so viel Freiheit und Autonomie – das finde ich total wichtig. Sonst sind sie nur zu Hause und gehen ein wie eine Primel.

evaapfel antworten
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komMODe
Moderator
(@kommode)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 414

@evaapfel Viel Erfolg bei der Recherche 🙂

Bei Rollatoren muss man nur eins bedenken: Die Dinger rollen! Wer sie benutzt, muss vom Kopf her und auch bzgl der Reaktionen fit genug sein, um schnell genug die Bremsen zu ziehen. Gerade auch, wenn der Untergrund vielleicht leicht oder plötzlich abschüssig ist, muss das zuverlässig klappen, sonst zieht es den Nutzer mit. Und einfach den Rollator loslassen funktioniert dann auch nicht.

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DarvidCloud
Beiträge : 19

Würde mich auch mal interessieren. Man versieht sich, wie schnell die Zeit in's Land zieht und plötzlich sind die Eltern alt. Manchmal bewegt mich das immernoch sehr, so richtig daran gewöhnen kann ich mich schlecht. Ich finde den Beitrag Rollatoren: Alles, was Sie vor dem Kauf wissen sollten sehr gelungen, ein ganz guter Fahrplan, an dem man sich lang hangeln kann. Entschieden haben wir uns noch nicht, aber das sind ganz gute Punkte, die man dann auch gemeinsam diskutieren kann. Ich will solche Entscheidungen auch nicht alleine treffen. Meine Mutter ist zwar körperlich schwach, aber im Kopf ganz da und klar, da fände ich es nicht in Ordnung, eine Entscheidung über ihren Kopf hinweg zu treffen

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neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

@darvidcloud 

Hej, geht mir ähnlich mit meiner Mutter. Wir suchen gerade einen e-Rollstuhl ... ^.^

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Utew
 Utew
Themenstarter
Beiträge : 7

Hallo zusammen, Hallo neubaugoere,

danke für eure Geduld. Ich hab jetzt länger nichts von mir hören lassen, dafür möchte ich mich entschuldigen. Bei mir ging es drunter und drüber, privat und beruflich. Wie das manchmal so ist. Dennoch hab ich mich gefreut, dass ihr noch auf mein Thema geantwortet habt. Wir haben uns nun für einen Rollator entschieden, mit dem sie (meine Mutter) problemlos einkaufen gehen kann(konnte), sich aber auch im Haus gut zurecht findet. Ein guter Mix aus Beidem. Soweit, so gut! Jetzt kommt aber das nächste: Arthrose. Sie klagt inzwischen von starken Schmerzen und schweren Beeinträchtigungen beim gehen... Könnt ihr mir helfen? Was kann man da tun? Ich meine sie ist  fast 89 Jahre alt.. Schmerzmittel will sie nicht nehmen und empfohlene Bewegungen sind nicht mehr so leicht zu bewerkstelligen.. Danke an euch alle und herzliche Grüße!

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2 Antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

@utew 

Ich verstehe, ehrlich gesagt, die Frage nicht ganz. Warum fragst du oder fragt ihr keinen Arzt?

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komMODe
Moderator
(@kommode)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 414

@utew Moin Utew

Es ist schön, dass Deine Mutter mit dem Rollator ein Stück Eigenständigkeit behalten konnte.
Arthrose ist in der Tat ein Fall für den Arzt. Medikamente, Nahrungsergänzungsmittel, Ernährungsumstellung, Warmhalten der Gelenke und Bewegung dürften hilfreich sein, sollten aber mit Fachleuten abgestimmt werden. Da kann ein Forum nur als Ergänzung dienen.
Was hält Deine Mutter denn von Medikamenten ab? Starke Schmerzen und schwere Beeinträchtigungen sind ja nun nicht Pillepalle, wo man auch mal denkt, dass es schon so klappen wird. Möglicherweise sind die Beschwerden auch durch die kühleren Temperaturen, Regenphasen größer geworden und klingen wieder ab, wenn es wärmer wird?! Dann wären Medikamente vielleicht nur vorübergehend oder nur vorübergehend höher dosiert angesagt?!

LG

komMODe

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Utew
 Utew
Themenstarter
Beiträge : 7

Danke komMODe für deine Einschätzung! Gestern endlich einen Termin beim Arzt gehabt, der uns auch wieder nur auf Schmerzmittel vertröstet hat. Klar ist das wohl das nahe liegendste. Meine Mutter ist seit den 70ern (Contagan-Skandal, unter dem auch meine Mutter mit meiner Schwester gelitten hatte) eine Gegenerin der Pharma-Industrie. Ich weiß, das ist jetzt 50 Jahre her, aber so etwas kriegt man nicht mehr raus. Wie dem auch sei: Ich suche weiterhin nach alternativen Lösungen. Ich hab vor Kurzem mal etwas von Stoßwellen-Therapie gehört. Gibt es da jemanden hier mit Erfahrungen? Danke in jedem Fall für eure Hilfe!!

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neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

@utew 

Die Frage ist, was sie denn wirklich hat. Sozusagen. Ferndiagnosen sind immer schwierig. Ich hab so gar keine Erfahrungen mit Contergan und den Folgen eben. Vielleicht schaust du mal hier:

https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/familie/chancen-und-teilhabe-fuer-familien/unterstuetzung-fuer-contergangeschaedigte-menschen/unterstuetzung-fuer-contergangeschaedigte-menschen-78342

Dort ist auch eine Contergan-Stiftung erwähnt, vielleicht kannst du dort mit jemandem Kontakt aufnehmen. Die Menschen, die unter den Folgen von Contergan leiden, werden nicht allein gelassen. Hier gibt es auch Hilfsmittel zur Unterstützung.

Viel Erfolg dir, wie auch viel Kraft und Liebe, um so schwere Dinge zu bewältigen.

neubaugoere antworten


DarvidCloud
Beiträge : 19

Zu Stoßwellentherapie kann man sich ganz gut belesen, würde aber in jedem Falle vorher nochmal abklären, ob das wirklich auch in Frage kommt. Bei älteren Menschen bin ich immer etwas vorsichtiger, hab Angst, dass da was kaputt geht haha. Insgesamt vielleicht gut für dich zu wissen: 

Welche Vorteile bietet eineStoßwellentherapie?

  • Präzise und schonende Behandlung

Eine extrakorporale Stoßwellentherapie ermöglicht eine punktgenaue Anwendung. Sie können die betroffenen Körperregionen gezielt behandeln und so nicht nur die Heilungschancen erhöhen. Gleichzeitig garantieren Stoßwellen in konzentrierter Form außerdem eine schonende und fast schmerzfreie Behandlung von zahlreichen Beschwerden!

  • Schnelle Therapieerfolge

Bis zu  80% der Patienten haben nach drei bis vier Anwendungen der Stoßwellentherapie keine körperlichen Schmerzen mehr. Selbst zwei Drittel der Patienten mit chronischen Schmerzen (zum Beispiel plantarer Fersenschmerz) sind bereits nach 12 Wochen langfristig frei von Alltagsbeschwerden. Nach 52 Wochen beträgt diese Zahl sogar 81 Prozent. 

Übrigens:Die Stoßwellentherapie beeinflusst die Zellwände der behandelnden Nervenzellen und minimiert so die Übertragung der Schmerzimpulse zum Gehirn. 

Hier kannst du weiterlesen!

darvidcloud antworten
1 Antwort
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

@darvidcloud 

Würde das die Krankenkasse eigentlich übernehmen? Mein erstes Gefühl sagt "nein" ... weißt du da was?

neubaugoere antworten
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