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Ein Erlebnis zum Schmunzeln (Gott ist gut!)


Anonymous
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Gestern Abend hatte ich die Idee, ich könne ja heute nach LANGER Zeit mal wieder alleine schwimmen gehen (also ohne Kinder). Eigentlich gehört schwimmen zu meinen größten Hobbys und da Gott mich von der chronischen Nasennebenhöhlenentzündung geheilt hat (Halleluja), ist es endlich wieder möglich.
Meine kleine Tochter ist heute Vormittag in der Spielgruppe, es standen keine Termine an, also nichts wie los!
Ging vorher noch schnell zur Bank, da ich kein Geld mehr zu Hause hatte. Dann bei der Bank- der Schock! Hatte nur noch 3,75 Euro auf dem Konto und ich kann mein Konto nicht überziehen…
Dachte: „Mist, was mache ich denn jetzt? Hatte mich SO auf das schwimmen gefreut. Ich muss irgendwo her vier Euro bekommen.“
Ich überlegte und mir fielen ca. vier Personen in der Nachbarschaft ein, die ich fragen könnte, ob sie mir die vier Euro leihen. Ich wollte auf KEINEN Fall mit meiner fertig gepackten Schwimmtasche wieder nach Hause gehe. Ich wollte ins Schwimmbad! Aber wie?
Ich ging nochmal die Personen durch und überlegte, bei welcher von ihnen es am wenigsten peinlich wäre.
Ich betete, Gott möge mir die Person zeigen.
Plötzlich lief vor mir eine nette Frau mit kleinem Kind, die ich vom Spielplatz her kenne. Sollte ich sie fragen? Nein. Sie hätte bestimmt einen schlechten Eindruck von mir wenn ich sie anbetteln würde. Schließlich soll sie sich ja noch bekehren!
Also ging ich betend weiter.
Die Bauarbeiter, die gerade das Dach unseres Hauses reparieren? Nein.
Plötzlich kam mir der Gedanke: Hildegard!
Sie ist eine sehr liebe sehr alte Frau aus unserer Gemeinde, die ich schon seit 12 Jahren kenne und die ich manchmal besuche.
Nichts wie los! Von unterwegs aus rief ich sie an, ob sie auch zu Hause ist. Doch leider ging sie nicht ran. War sie nicht zu Hause? Bitte Herr, lass sie zu da sein.
Unterwegs kam ich am Haus von einer aus meinem Hauskreis vorbei, die ich aber nicht gut kenne. Ich stand vor der Tür. Sollte ich klingeln? Nein, zu peinlich.
Also ging ich zu Hildegards Haus, inzwischen war es 9.30 und um 12 musste ich meine Tochter schon wieder von der Spielgruppe abholen. Jetzt aber schnell. Ich betete : „Danke Herr, dass du mit das Geld zum schwimmen irgendwie geben wirst.“
Ich klingelte bei Hildegard. Sie machte auf. Yippppppppiiieeee!
Ich ging hoch und sie war etwas erstaunt mich zu sehen. Ich erzählte ihr mein Problem und sie meinte sofort: „Natürlich kann ich dir das Geld leihen für den Eintritt. Ich gebe dir 5 Euro. Brauchst du noch mehr?“ Fast zu Tränen gerührt, dass sie so lieb war, verneinte ich dankend.
(Gott sei dank hat sie mir 5 und nicht 4 Euro gegeben, sonst hätte es wohl nicht gereicht)
Ich beeilte mich, mit der Bahn zum Schwimmbad zu kommen und schwelgte in Vorfreude.
Ich schaute durch die Fenster der Schwimmhalle, in der kein einziger Mensch zu sehen war. Das durfte doch nicht wahr sein! Jetzt war ich so weit gekommen. Und jetzt hatte das Schwimmbad zu?
Am Eingang angekommen erfuhr ich aber, dass es um 10 öffnen würde. In zen minuten. Puh!
Dann, ich schaute mir die Preise an-der nächste Schock: Eintritt SECHS Euro! AAAAAAAAAhhhh?
Herr, wo bekomme ich jetzt einen Euro her???
Ich stöberte in meinem Geldbeutel herum. Da! Ein Gutschein für eine Jahreskarte für den Zoo für drei Kinder. Noch zehn Monate gültig!
(Wir hatten von meiner Schwägerin eine Zoo-Jahreskarte geschenkt bekommen. Dazu bekommt man automatisch einen Gutschein für 3 weitere Kinder, falls man mal befreundetet Kinder in den Zoo mitnehmen will)
Das war meine Rettung! Ich musste diesen Gutschein an jemand verkaufen für einen Euro.
Ich drehte mich um und sah eine ca. 60-jährige Frau mit ihrer Enkelin.
Ich sagte zu ihr: „Hallo. Ich schenke ihnen diesen Gutschein, wenn sie mir dafür 1,50 Euro geben.Ich habe nämlich nur 5 Euro fürs schwimmen dabei und ich brauch noch 50 cent für den Schrank.“
Ich muss so verzweifelt ausgesehen haben, dass sie sofort ihren Geldbeutel öffnete und wir machten den Deal. Sie hat sich gefreut! Sie hat wohl das Geschäft ihres Lebens gemacht und ich konnte endlich ins Schwimmbad!
Ich muss gegrinst haben wie ein Honigkuchenpferd, als ich den Eintritt bezahlt habe.
Für den Klamotten-Schrank braucht ich übrigens kein Geld, da dafür das Armband war, dass man am Eingang bekommt.

Drinnen sah ich die Frau nochmal die mir so geholfen hatte und ich grinste sie dankbar und fröhlich an. Wohl etwas ZU fröhlich, denn sie schaute etwas verwirrt weg.
Und wie ich das Schwimmen genossen habe! Endlich mal abschalten und nur Jesus, ich und das Wasser! Danke, Jesus!
Ich freute mich wie ein kleines Kind!
Und es waren sogar noch 50 cent übrig, so dass ich mir auf dem Rückweg einen leckeren Kohlrabi kaufen konnte 😊
Ich merke immer wieder, dass Gott sich auch um Kleinigkeiten in unserem Leben kümmert. Er sorgt für uns, verwöhnt uns, beschenkt uns mit tollen Erlebnissen und mit genügend Geld, auch wenn ich dafür den Gutschein verkaufen musste.
Immerhin musste ich keine Orangen auf der Straße verkaufen um genügend Geld zu haben um in mit der Tram zum Flughafen zu kommen. Ja, das habe ich vor LANGER Zeit mal in london gemacht, aber das ist eine andere Geschichte…
Als ich meinem lieben Mann von der ganzen Sache per Sms berichtete, schrieb dieser zurück:
„Oh, man, Schatz.Das ist nicht dein Ernst. Das ist mir ja beim Lesen schon peinlich.Leg dir doch 10 Euro immer für solche Fälle zurück.“
Vielleicht sollte ich mal auf meinen Mann hören 😊
Bin auf jeden Fall dankbar, dass Gott auch unsere Kleinigkeiten nicht egal sind! Halleluja!

Nachtrag: Als ich am selben Abend in den Briefkasten schaute, war „zufällig“ ein kleines Päckchen drinnen, in das meine Mutter ein Isomatten-Gummi gelegt hatte, welches wir am Wochenende zuvor bei einer Familienfeier vergessen hatte. Sie hatte noch einen 10-Euro-Schein dazu gelegt!
So kann ich Hildegard schon morgen ihre 5 Euro zurückgeben, und es reicht sogar noch für ein paar Kohlrabis 😊
Danke Jesus!

(Keine Sorge, uns gehts finanziell gut. Das mein Konto leer ist kommt nur selten vor und morgen bekommen wir eine Rewe-Lieferung für die nächsten Tage.Und mein Mann hat ja auch noch Geld.)

Antwort
2 Antworten
Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Ja. liebe Kucheka, in der Tat eine schöne Geschichte zum Schmunzeln....

....aber auch eine Geschichte mit ganz viel Herz!
Ein sehr angenehm zu lesendes Zeugnis von der unendlichen Liebe Gottes zu seinen Kindern!
Es ist dir gelungen, uns diese wunderbaren "Erlebnisse mit Gott" auf eine sehr schön zu lesende Weise nahe zu bringen.❤❤❤

Ist es nicht ein erhebendes und froh machendes Gefühl, so einen starken Bezug zu Jesus zu haben. Sein ganzes Leben, mit allen Auf's und Ab's, mit allen Höhen und Tiefen in vollem Vertrauen in die Liebe und Güte unseres großen Gottes legen zu können?
"ER erfüllt nicht alle unsere Wünsche,
aber ER hält alle seine Zusagen!"

Ich habe deine schöne Geschichte mit Freude gelesen und dabei fühlte ich mich oft erinnert, was ich in den letzten 25 Jahren meines Lebens (33 1/3 % meines ganzen Lebens) an "Erlebnissen mit Gott"
heben durfte.

In der Liebe Jesu verbunden
grüße ich dich ganz herzlich

ChristosFilios

Anonymous antworten
1 Antwort
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Danke. Freut mich, dass es dir ähnlich mit Gott geht!

Herzliche Grüße,

Kucheka

Anonymous antworten


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