Mit Gott erlebt
 
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Mit Gott erlebt

Wo hast du Gott konkret erfahren? Erzähl doch mal.

Guten Morgen und frohe Ostern! Der Herr ist auferstanden, Halleluja!

 

Coronabedingt habe ich dieses Jahr die Kartage und Ostern isoliert (und größtenteils elend im Bett) gefeiert, und dabei mal wieder gemerkt, wie oft mir Gottes Nähe im Gottesdienst, beim Abendmahl - und in der "ganz alltäglichen Gemeinschaft mit den Brüdern und Schwestern im Glauben" besonders deutlich wird, und wie sehr mir das fehlt, wenn ich davon getrennt bin.

 

Aber die Medien machen es ja möglich, digital an vielerlei Gottesdiensten teilzunehmen, und der Ostersonntagsgottesdienst im ZDF, bei dem auch eine Zehnjährige getauft wurde, hat mich sehr berührt und mir Gottes Nähe, Christi Auferstehung, ganz greifbar werden lassen und mich auch gestärkt.

 

Anschließend war ich noch beim Livestream des Gottesdienstes einer befreundeten Gemeinde hier in der Nähe, der mit viel Enthusiasmus gemacht war, mir aber leider etwas fern blieb, obwohl ich viele der Ausführenden kenne und schätze und ihre Arbeit bewundere und im Gebet unterstütze. So sorgt Gott, denke ich, für Vielfalt in der Einheit. Wir alle preisen seinen Tod und feiern seine Auferstehung, und das tun wir bunt und vielfältig, weil wir Menschen eben bunt und vielfältig sind.

 

Wie waren eure Kartage? Wie ist euer Ostern? Wo sucht ihr - und wo findet euch Gott in diesen Tagen?

 

Gruß und Segen

lubov

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Apr 20

Seit meiner Jugend erlebe ich immer wieder mal sogenannte Schlafparalysen. Das sind Phasen kurz vor dem Aufwachen, in denen man merkt, dass der Geist wach, der Körper aber gelähmt ist. Ein sehr gewöhnungsbedürftiger Zustand, der aber nur wenige Sekunden bis maximal 2 Minuten dauert und an sich völlig ungefährlich ist. Medizinisch ist das so zu erklären, dass beim Einschlafen zuerst das Bewusstsein einschläft und erst dann eine Muskelstarre eintritt, die verhindern soll, dass man die im Traum ausgeführten Bewegungen auch in der Realität ausführt und dann etwa im Bett um sich schlägt. Beim Aufwachen ist es dann genau umgekehrt: Zuerst löst sich die Muskelstarre, dann wacht der Geist auf, und man bekommt von der Lähmung nichts mit. Wenn - z.B. durch einen ungegelmäßigen Schlafrhythmus - diese Reihenfolge durcheinandergerät, kommt es vor, dass zuerst der Geist aufwacht und erst später der Körper - man erlebt die Lähmung bewusst.

Bei mir trat so etwas immer in sehr ungegelmäßigen Abständen von Tagen bis Monaten auf und war immer verbunden mit einem starken Panik-Gefühl, begleitet von einem lauten Dröhnen und Geräuschen oder Stimmen und verschiedenen visuellen Wahrnehmungen. Manche Menschen berichten sogar von Wesen, die sie bedrohen - das war bei mir nie der Fall. Jedoch hatte ich immer dieses nur schwer zu beherrschende Panik-Gefühl und spürte dabei einen starken Sog, der mich ins dunkle Nichts hinabreißen will, wogegen ich mit aller Kraft ankämpfte. Man könnte es als Todesangst oder Angst vor dem Vernichtetwerden bezeichnen. Mit der Zeit lernte ich dann, dieses Panik-Gefühl zu beherrschen, da ich wusste, dass mir ja eigentlich nichts passieren konnte. Inzwischen wartete ich fast schon auf die nächste Schlafparalyse, denn man konnte in diesem Zustand immer so interessante "Experimente" machen wie z.B. die gesehenen plastischen Bilder (Halluzinationen) zu beeinflussen oder in einen luziden Traum gelangen.

Irgendwann fiel mir dann auf, dass ich ja schon seit über 1 1/2 Jahren keine dieser "erlebnisreichen" Schlafparalysen mehr hatte. Rückblickend stellte ich dann fest, dass dieser Zeitpunkt genau mit meiner Bekehrung zu zusammenfiel! Krass! Und mir fiel auf, dass diese Schlafparalysen mit beängstigenden Begleiterscheinungen, an die ich mich fast schon gewöhnt hatte, genau während der 3 Jahrzehnte (20. bis 51. Lebensjahr) meiner Beschäftigung mit esoterischen und okkulten Themen auftraten. Dass sie nun auf einmal aufgehört hatten, kann ich mir nur so erklären, dass sich durch meine Bekehrung etwas im geistlichen Bereich geändert hat. Anscheinend stand ich bis dahin tatsächlich - ohne es zu wissen - irgendwie unter dem Einfluss dunkler Mächte, von denen ich nun befreit worden bin. Man sagt ja, dass durch die Bekehrung ein "Herrschaftswechsel" stattfindet und nun Jesus bzw. der Heilige Geist im Menschen regiert, so dass Dämonen & Co. keinen "Zutritt" mehr haben. Halleluja!😇

An einen Placebo- oder rein psychologischen Effekt glaube ich übrigens nicht, da ich a) nie das Bedürfnis hatte, die Schlafparalysen loszuwerden, und b) mir deren Aufhören auch erst nachträglich nach 1,5 Jahren aufgefallen war.

Zwar kommen auch jetzt noch hin und wieder kurze Schlafparalysen vor, jedoch ohne die früher üblichen beängstigenden Begleiterscheinungen und Wahrnehmungen sensorischer, auditiver und visueller Art, und auch immer nur für wenige Sekunden. Ich merke nur, dass ich mich nicht bewegen kann, und dann ist es auch schon vorbei - also das, was man medizinisch erwarten würde.

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Apr 10
Hi...Ich bin Heiko. 37 y o , Single...und habe mich in den meisten Gemeinden bisher nicht Zuhause gefühlt. Ich hatte leider oft den Eindruck, dass manche gesellschaftliche Gruppen vernachlässigt werden. Es ist nicht wo, dass man abgelehnt wird, aber man fühlt sich nicht Zuhause. Man fühlt sich anders. Entweder man wandert von Gemeinde zu Gemeinde oder man bleibt ganz weg. Ich möchte mich sehr gerne mit Christen treffen, die sich zwar nach einer Gemeinde sehen, aber sich bisher nicht damit identifizieren konnten, sich evtl. anders fühlten. Ich würde gerne einige Leute zusammentrommeln, denen es so geht. Egal aus welcher gesellschaftlicher Schicht, egal aus welchem Hintergrund, egal mit welcher Vergangenheit, egal in welchem Alter...die Hauptsache ist, dass wir Gott suchen und ihm nachfolgen wollen. Schreibt hier einfach rein. Wenn einige Leute interessiert sind können wir eine WhatsApp Gruppe gründen um uns auszutauschen und um zu schauen was weiterhin passiert. Würde mich sehr freuen, wenn sich jemand meldet. LG Heiko
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Apr 10

Hallo

Ich habe mich sehr mit dem Ukraine Krieg befaßt . Ein trauriges Thema .

Ich sammelte Informationen aus den unterschiedlichsten Bereichen .

Angefangen von der politischen Situation , dem Krieg selbst ( Taktik , Waffen , Versorgung etc. ) ,

Rußland , EU und Nato bis hin zu Putin .

 

Leider bin ich dabei zu meinem persönlichen Schluß gekommen , das Deutschland eine Teilschuld an

diesem Krieg trägt , weil es neben Frankreich verhindert hat , das die Ukraine in die Nato 

aufgenommen wurde . Wäre das passiert , wäre die Ukraine vor Jahren für Putin nie "erreichbar" gewesen .

Die Ukraine wäre unter dem Schutz der Nato gestanden .

Aus meiner Sicht haben wir das getan , um Putin "zu gefallen" und unseren eigenen Vorteil zu suchen ( Energiepoltik ) .

 

Das sollte nur eine kurze Einführung sein um zu zeigen , wo ich stehe .

 

Im Kern geht es um mein Gebet für diese Situation .

In meinen Gebeten suche ich im Prinzip nach dem , was Gott tuen will . Nicht was ich für das Beste für diese Situation halte .

 

Zuerst ging es darum , was Putin getan hat , um sein Land so im Würgegriff halten zu können .

Zum ersten also diese Kontrolle , die er aufgebaut hat zu zerschlagen .

Zum Zweiten alles Böse zu verhindern was er in die Wege leiten wollte und will ( ABC Waffen !! ) .

Putins Armee , studiert man das AT wie Gott "böse Heere" behandelt hat das sie ihrer Macht beraubt wurden ,

zu "entkräften" .

 

Leider sehe ich den derzeitigen Rückzug der russischen Armee im Norden der Ukraine ( um Kiew ) nicht so sehr als Erfolg

der Ukraine , sondern mehr als Vorbereitung einer Offensive mit ABC Waffen . Sie räumen das Feld , um diese Waffen einsetzen

zu können , ohne ihre eigenen Truppen dabei zu gefährden .

 

Putin ist wahnsinnig und läßt sich von nichts zurückschrecken .

ER ist für mich Dreh- und Angelpunkt vieler meiner Gebete .

In einem anderen Thread ( Beten "gegen" Putin ) habe ich schon gesagt , das ich nicht gegen die Person 

bete , sondern gegen ihre Werke .

 

Jetzt hat sich die Situation so entwickelt , das Gott ihn in sein "eigenes Messer laufen läßt" .

Nur das dieses Messer auf Dauer tödlich ist . Wie lange wird er das also durchhalten ?

 

Seltsamer weise habe ich dabei sogar Mitgefühl empfunden als ich sah , das er sich selbst tötet .

Ich habe bis jetzt nicht nach vollziehen können , warum David beim Tod von König Saul so reagierte

anstatt sich - Grund dazu hatte er sicher - darüber zu freuen .

Gott mag es nicht , wenn Menschen sterben .... 

Er hat keine Freude am Tod der Sünder ( Bibel ) .

 

Gruß

 

Praktiker

 

 

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Apr 08

Dieses Erlebnis liegt etwa 2 Jahre zurück (April 2020):

Zu Beginn einer knapp vierstündigen Wanderung durch den Ebersberger Forst hatte ich Gott gebeten, zu mir zu sprechen, vielleicht durch die Natur oder so… Etwas später – ich hatte schon gar nicht mehr an mein Gebet gedacht – sah ich auf einem moosbewachsenen Baumstumpf am Wegesrand einen beschrifteten Stein liegen. Bei näherem Hinsehen erwies sich der Text auf dem Stein als ein Bibelvers:

"Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen." – Psalm 91,11 (Luther 2017)

Cool, dachte ich, hatte ich Gott nicht zuvor gebeten, zu mir zu sprechen? Und dann tut er es gleich auf so originelle Weise – durch einen Bibelvers auf einem Stein mitten im Wald! Meine anfänglich etwas gedrückte Stimmung verflog mit einem Mal.

Nachdem ich von meinem Ausflug in den Ebersberger Forst wieder nach Hause zurückgekehrt war, war ich noch kurz im Edeka, etwas einkaufen. Aus den Lautsprechern an der Decke dudelte wie immer leise Musik. Plötzlich horchte ich auf: Das klang doch wie die englische Version von Du bist gut! Worship im Supermarkt? Hatte ich bis jetzt auch noch nicht erlebt! Es stimmt: Gott ist wirklich gut! 😀

[Werbenden Link zur Prüfung gestrichen; mfG fr:-)sch80-mod]

LG
Stefan

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Apr 01

Noch ein Erlebnis vom April 2020:

Steffi und ich machten eine Radtour von Otterfing nach Kirchheim. Laut GoogleMaps betrug die Entfernung ca. 35 km und ich machte mir Sorgen, ob mein altes Fahrrad das durchhalten würde. Seit kurzem machte es im Tretlager immer so komische Geräusche – ein Knarzen und Knacken, das sich nicht gesund anhörte. Ab und zu knirschte es auch bedrohlich laut, und ich spürte das auch in den Pedalen. Ich vermute, dass eins der Kugellager da unten hinüber war. Ich träufelte ein paar Tropfen Öl da drauf, aber viel besser wurde es dadurch auch nicht. In der S-Bahn nach Otterfing betete ich kurz und bat Jesus, dafür zu sorgen, dass mein Rad die 35 km bis Kirchheim und den Rückweg nach Haar durchhalten würde. Und tatsächlich, während der gesamten Strecke, die zum Teil auch über Schotterwege und holprige Feldwege führte, machte das Tretlager nahezu keinen Mucks; alles lief glatt, auch der Rückweg über den Heimstettener See, wo wir kurz Pause machten, bis zu mir nach Haar, eine Strecke von insgesamt 44 km. Als wir dann kurz darauf erneut ins 8 km entfernte Kirchheim zu einer Freundin von Steffi fuhren, machte mein Rad plötzlich einen Riesenkrach, wie es das zuvor noch nie getan hatte. Zusätzlich zum Knarzen kam jetzt auch noch ein schrilles Quietschen hinzu. Die Leute schauten sich schon alle um, woher wohl dieses Geräusch kam, und ich dachte mir, das war’s jetzt, damit komme ich bestimmt nicht mehr weit. Dann fiel mir ein, dass ich heute Vormittag in der S-Bahn ja nur für die Strecke von Otterfing nach Kirchheim und Haar gebetet hatte, aber nicht für die ungeplante Extra-Tour von Haar nach Kirchheim und zurück! Also beteten Steffi und ich während der Fahrt nochmal um „Heilung“ für mein Fahrrad, und das Witzige war, genau danach hörte der Krach sofort auf! 😀 Anfangs war ab und zu nochmal ein leises Geräusch zu hören, aber nach 2-3 Minuten machte es dann keinen Mucks mehr, und auch nicht während der gesamten Rückfahrt vorbei am Heimstettener See und durch den Riemer Park bis nach Haar, eine Strecke von nochmal ca. 19 km.

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Mrz 31

Moin,

wenn ich das richtig sehe, dann ist dieser Bereich dazu gedacht, dass man Erlebnisse mit Gott teilt. (Ich mein' ja nur... 😉)

OK, dann fang' ich mal an mit einem Erlebnis von vor ca. 3 Jahren, so ziemlich zu Beginn meines "neuen Lebens" mit Jesus:

Am Samstag, den 25. Mai 2019 aß ich gerade zu Abend, als sich in meiner Brust wieder ein stechender Schmerz bemerkbar machte. Seit einer Erkältung im März traten diese Schmerzen immer wieder auf. Ich hatte schon gegoogelt und war auf den Hinweis gestoßen, dass es sich dabei um die Symptome einer Rippenfellentzündung handeln könnte. Zum Arzt wollte ich aber erst einmal nicht gehen, weil ich hoffte, dass die Symptome von selbst wieder abklingen würden. Meist traten die Schmerzen nur in bestimmten Körperhaltungen (z.B. im Liegen) oder bei tiefem Einatmen auf. An diesem Samstag abend war es jedoch schlimmer als bisher – ich saß ganz normal am Wohnzimmertisch und atmete auch nicht besonders tief, und trotzdem spürte ich in der Herzgegend ein unangenehmes Ziehen und Stechen. Da es mich nun nervte, betete ich zu Jesus um Heilung und bezog mich dabei auf Jesaja 53,4-5. Kaum hatte ich das Gebet beendet, waren die Schmerzen von einem Moment auf den anderen tatsächlich weg und sind seither auch nie wiedergekommen. Halleluja! 😀

[Mehr dazu]

LG
Stefan

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Mrz 30
Meine Frage ist: gibt es wirklich einen liebenden Gott, einen sich kümmernden Vater, der sich um seine Kinder bemüht oder ist Gott nur der Vollstrecker der Bibel, der umbarmherzig nur sein Recht durchsetzt? In der Bibel steht viel von Barmherzigkeit und Nächstenliebe - in meinem Leben merke ich nichts davon. Falsches Leben oder falsche Bibel?
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Feb 03
Hallo liebe Geschwister😊, ich weiß nicht, ob ich mit dem Betreff ausdrucken konnte, was ich mich frage: Gerade in letzter Zeit habe ich wieder festgestellt, dass Gebete genauso erhört werden, wie ich sie ausgesprochen habe. Es ist verblüffend, wie unverzüglich und genau sich Dinge fügen, um die ich genauso erbittet habe. Das ist natürlich unglaublich schön und ein Beweis Gottes in meinem Leben! Und ich bin dem Herrn dankbar. Was mir aber wirklich Kopfzerbrechen macht, ist dass diese am Ende nicht zu mir gepasst haben. Es ist ja so, dass Gott ganz sicher keine Wunschmaschine ist. Und gerade, weil wir niemals verstehen können, was für uns das beste ist, werden Gebete oft nicht oder anders erhört. Weil Gott ohne Frage das Beste für uns will und seine Antworten für uns oft unbegreifbar sind. Deshalb frage ich mich aber, warum Gebete von mir sich genauso erfüllten, wie ich es gebetet habe. Und sich dann ganz klar als nicht passend und für mich nicht richtig erwiesen? Kann es sein, dass Gott mir damit eine Lektion zeigt? Indem mir sich einfach mal erfüllt, was ich mir wünsche. Um mir zu zeigen, dass dies eben nicht das Richtige für mich ist. Habt ihr schon mal so eine Erfahrung gemacht, dass Gott euch Dinge erfüllt hat und ihr heraus fandet, dass euer Anliegen auf falschen Annahmen beruhte. Um euch zu zeigen, dass ihr gar nicht wisst, was für euch das richtige ist? Kennt ihr so etwas?
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Dez 24
Mich überrascht, dass ich hier nichts von dem lese, was wir als Kinder Gottes mit unserem HERRN im Alltag erleben. Ich finde, das es wichtig ist, Gott zu erleben und es dann auch mitzuteilen. Es ist mutmachend. Also los, erzählt zur Ehre Gottes, was ihr erlebt habt, damit wir gemeinsam Gott loben und Ihm dafür danken können! GBY Clay Nachtrag vom 22.10.2021 15:06:55 Ich wollte mit der Überschrift niemanden verletzen und es tut mir leid, dass ich es so formuliert habe. Ich unterstelle nicht, zumal ich 'wir' geschrieben habe, dass wir nichts mit Gott erleben. Ich fände es aber schade, wenn wir das nicht miteinander teilen würden, um unserem Vater die Ehre zu geben und Ihn gemeinsam dafür zu loben.
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Nov 11
"Dankbar sein ist das Gedächtnis des Herzens." (Jean Baptiste Massillon) Hallo ihr Lieben, OH, jetzt soll ich in der Krise auch noch dankbar sein.......................... Aber jede Krise hat auch ihre Chancen. Ja es gibt Gewinner in der Krise, aber auch Verlierer. Und wir sind enttäuscht, wir sind einer Täuschung erlegen. Alles sollte ganz schnell gehen, die Impfungen, die Schnelltests, verlogene Worte, die nicht der Wahrheit entsprachen........... Trotzdem, wir dürfen der Corona Krise trotzen. Indem wir dankbar sind, dankbar werden, was trotz der Corona Krise noch gut ist. In unserem eigenen Leben, in unserer Gesellschaft. Das könnte uns helfen, besser mit der Krise klar zu kommen. Alle dürfen hier schreiben, für was sie trotz der Corona Krise noch dankbar sind. DANKE das wir trotz der Krise satt werden, wir nicht hungern noch dürsten müssen....... DANKE das es Menschen gelungen ist, einen Impfstoff zu entwickeln. DANKE für alle Menschen, die Meschen in der Corona Krise helfen. DANKE. das ich selbst noch gesund sein darf , und lebe. DANKE für das Geschenk des Lebens.. liebe, leise Grüße, Frederick https://www.youtube.com/watch?v=Kerq9WacaRg&list=RDKerq9WacaRg&start_radio=1 DANKE für das Leben das DU gibst.......
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Jun 21
hallo ihr Lieben, habt ihr Vorbilder im Glauben an Christus. Natürlich ist Jesus Christus unser bestes Vorbild. Aber auch Menschen können Vorbilder sein. Menschen, bei denen wir Gottes Liebe und Nähe spüren, erfahren, wie Gott Menschen verändert. Mich fasziniert Franz von Assisi. Als er nach einer tiefen Lebenskrise, nach dem Krieg, eine ihn demütigende Gefangenschaft , mit Krankheit geschlagen. Dann entdeckt er Jesus am Kreuz......................... Das Bild eines Herrschergottes verändert sich durch einen persönlichen, sanftmütigenden und demütigenden Gott der Nähe.. So möchte Franz die Liebe Christus kompromisslos leben, die Gott ihm geschenkt hat. In einer bürgerlichen Welt des Wohlstandes, bekennt sich Franz zu den armen Menschen. ER reißt geltende Schranken nieder, doch er kämpft nicht mit Gewalt, sondern so wie Christus mit Liebe, Sanftmut und Demut. Alle Menschen in Christus sind gleich, da gibt es keine Unterschiede. ER spricht auch mit den Tieren. Demut ist die Haltung die er predigt...................... Das war schon damals eine kleine Provokation....................... Aber ich finde das gut. Wenn ich manchmal meine Volxbibel auf den Tisch lege............ Was sind eure Vorbilder im Glauben? liebe Grüße, Frederick Nachtrag vom 06.05.2021 18:32:39 https://www.youtube.com/watch?v=wV-Y6nEyH4o Sonnengesang Franz von Assisi................
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Jun 16


hallo ihr Lieben, eine Frage die mich schon längere Zeit bewegt, was ist das Wichtigste im Glauben an Jesus Christus............................................................. Die Liebe zu Gott, zu mir selbst, zu anderen Menschen. Das Wort Gottes studieren, oder es leben, oder beides. Und wie findet ihr da die Balance, die Ausgeglichenheit.............. liebe Grüße, Frederick
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Mai 18, 21
hallo ihr Lieben, dieses Wort ist mir heute Morgen eingefallen. Weil es ja so viele unterschiedliche Gemeinden gibt, evangelisch, katholisch, charismatisch, Pfingstkirche usw.................... Und immer wieder Diskussion über die Unterschiede, wer hat recht, wer ist besser, wer glaubt besser usw............... "ein ganzheitlich wiedergeborener Christ................" (halb lustig, halb ernst......) Gott lieben, aus dieser Liebe mich selbst lieben, und aus dieser Liebe andere Menschen lieben. Mit meinem Innersten Wesen, meiner Seele, meinem Körper, auch Gott mit meinem Körper loben, beten, danken..(mit Sport, Bewegung) Gott Vater, Gottes Sohn, Gottes heiligen Geist anbeten............. das wir "ganzheitlich als Christ leben " mit Worten und Taten, und dadurch andere Menschen zu einem L e b en im Glauben an Gott einladen dürfen................... ...........das sind jetzt meine unperfekten ganzheitlichen Gedanken.. Was haltet ihr davon.............. liebe Grüße, Frederick
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Mai 04, 21
Liebe Jesus.de Geschwister Ich hatte im Jahr 2004 ein gutartiges Schilddrüsengeschwür wobei die halbe Schilddrüse operativ entfernt werden musste. Im Jahr 2006 war mein Hals ähnlich geschwollen wie damals beim gutartigen Schilddrüsengeschwür. Mein Hausarzt überwies mich in die Onkologie des Kantonsspitals. Mir war das damals absolut kein Begriff was eine Onkologie ist und ich fiel aus allen Wolken als ich die Diagnose Krebs bekam. Erst nach einer Gewebsprobe könne mit 100% Sicherheit gesagt werden ob es Krebs sei, sagten mir damals die Ärzte. Ich hatte daher einen kleinen Funken Hoffnung. Es folgten in den nächsten Wochen etliche Untersuchungen. Einen Tag vor der Gewebsprobe-Operation war ich in der Spitalskapelle und ich betete zu Gott:» Egal was passiert, gib mir bitte Kraft und steh mir bei». Ich konnte es nicht erklären aber ich hatte danach diese innere Gewissheit, dass alles gut werden würde. Ich spürte wirklich die Gegenwart Gottes in dieser Kapelle obwohl ich davor rein gar nichts mehr mit Gott am Hut hatte. Nach der Gewebsprobe wurde das Hodgkin Lymphom (Schilddrüsenkrebs) festgestellt. Es folgten 3 Monate lang eine sehr harte Chemo und am Ende hatte ich keine körperliche Kraft mehr. In der Mitte der Chemo hatte ich ein CT und es wurde eine Lungenembolie festgestellt. Zufall?! Nein, da war Gott am Wirken denn ein paar Stunden später hätte ich das Ganze nicht überlebt. Ich hatte durch die ganze Chemo diese unglaubliche Kraft von Gott gespürt und bekommen, wie er mich das alles hindurch trug. Das ist nur ein Zeugnis dessen, was ich mit Gott erlebt habe. Gelobt sei unser grosser und mächtiger Gott, der mich vorm Tod bewahrt hat. Gebt nicht auf und hört nicht auf zu Beten!
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Feb 10, 21
Gestern war ein furchtbarer Tag, wo ich auch noch von der Tochter meines ehemaligen Freundes geistig missbraucht worden bin. Es sind aktuell eine Klostergemeinschaft, die Gemeinde meiner Mutter und noch zwei weitere Gemeinden gegen mich, die mich aushorchen, meine Berufung wegnehmen indem sie Gott bitten mir meine Berufung wegzunehmen und ihnen zu schenken. Sie haben mir Dinge zum Schlucken gegeben waren die verflucht waren. Und ich werde immer wieder geistig missbraucht. Ich habe soviele Feinde man kann es kaum glauben. Zudem bin ich auch noch belastet und das ist nicht ohne. Normalerweise bräuchte ich Nächstenliebe und ich verhungere, weil ich keine Liebe bekomme. Ich habe den Glauben verloren, dass Jesus für mich gestorben ist. Ich kann nicht lieben, weil ich zu verletzt bin. Ich gehe heute in meine Taufgemeinde und hoffe in meinem Wohnort in eine freikirchliche Gemeinde gehen zu können. Bitte betet auch für mich. Ich bin offen für das Charisma der Seelenschau und deswegen hab ich soviele Feinde bekommen. Soviele Christen erhalten Einblick in meine Seele und dann sind sie gegen mich. Aber was diese Christen nicht wissen, ich habe mit dunklen Mächten zu kämpfen und deswegen sieht meine Seele dementsprechend aus. Ich habe mit Verrat zu kämpfen und bin von der Gemeinde meiner Mutter verflucht worden und nicht nur von dieser Gemeinde. Ich bin wirklich mutterseelen allein und habe keinen Kontakt zu anderen Christen. Diese Flüche bringen mich noch ins Grab. Ich wünsche mir das das Feuer für Jesus wiederkommt. Ich habe die Beziehung zu Gott verloren und wünsche mir meine Berufung und meine himmlischen Freunde zurück. Ich brauche sie aber ich muss sie lieben damit sie zurückkommen. Diese Klostergemeinschaft hat meinen Neuanfang mit Gott zerstört. Und eine Wohnung in der ich mich wohlfühle und ich mich aufhalten kann. Ich habe in unserer Wohnung ständig angriffe. Man kann sich nicht ausruhen. Vielen Dank für eure Antworten und Gebete. Ich weiß das mir das helfen wird. Nachtrag vom 26.08.2020 14:13:55 Und ich habe sehr stark mit Enttäuschung zu kämpfen. Ich bin so oft hoffnungslos.
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Sep 11, 20
Wer kann mir ein gutes Buch empfehlen, was ich Jugendlichen zu ihrer Taufe schenken kann? Tiefgehend, den Glauben stärkend, Bibelwissen, Grundwissen.
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Aug 22, 20
Ich will hier nicht groß schreiben. Bitte betet das ich wieder Jesus lieben kann und die Nächstenliebe erfahren darf. Ich bin liebesunfähig und ich brauche Menschen die mich ins Herz schließen und mir ihre Liebe schenken, dann fange ich wieder an zulieben. Liebe Grüsse Ayana
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Mai 29, 20
Jesus hat mir meine Berufung gezeigt. Kann ich durch schwere Sünden meine Berufung verlieren? Wie wichtig ist meine Berufung für meine Beziehung zu Jesus? Ich spüre wie Jesus meine Berufung jemand anderes geben will und Jesus sagt mir das ich nur durch Vertrauen an Jesus meine Berufung zurück erlangen kann. Könnt ihr mir Webseiten und Bücher empfehlen? Ich weiß zu wenig über dieses Thema.
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Mai 28, 20
Bitte betet für mich (ich bete auch) für den nächsten Mittwoch morgen für den Richter, der darüber entscheidet ob ich frei leben kann bei meinen Eltern oder ob ich in die Psychiatrie eingewiesen werde. Ich bin belastet mit Mächten und es gibt einen Pastor der dafür ein Charisma der Befreiung hat. Jesus hat schon viel Heilung und Befreiung gewirkt aber ich muss frei leben können, d.h. Zugang zur Gemeinde, Kontakt und Gemeinschaft mit Christen. Das meine Betreuerin und Gutachterin einsehen, das es gut für mich ist ohne Bevormundung und die psychiatrische Maschinerie zu leben. Man hat mir nur Tabletten gegeben von denen ich dann 16 Stunden geschlafen habe und wenn ich von meinen Erlebnissen gesprochen habe sagten die Psychiater ich hätte eine Psychose. Die Wahrheit ist, ich habe mit bösen Mächten zu kämpfen und der Widersacher hat mir meine Seele stark verletzt. Sowas kann nur Jesus heilen. Es sind Christen bereit zu helfen. Die Gemeinschaft mit Christen tut mir so gut und das Abendmal, Gottesdienst und Beichte. Ich will getauft werden. Ich möchte die Liebe zu Jesus wiederfinden. Bitte betet stark zum Herrn. Ich möchte nicht eingesperrt sein. Herzliche Grüsse Ano
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Mai 02, 20
Ja es geht darum Gottes Wirklichkeit zu erfassen "erfassen" ist das Stichwort Denn Dass Gott alles in seiner Hand hält, das aus seinem alles kommt, dass er völlig einen Plan hat , Das ist keine Frage! Das Gott ist wer Er ist, ist schon eines der ersten Dinge die ermutigend wahrzunehmen sind Aber es befreit uns auch nicht davon trotzdem unsere eigene Position zu haben, und trotz der Treue Gottes ,selbst diese Treue nicht wahrzunehmen! Wir können sein "Programm" wahrnehmen, und trotzdem mit dem Schmerz, und auch mit der Liebe nicht klar kommen Wir können, nicht einverstanden sein, mit seinem Plan! Reicht es denn wirklich, wahrzunehmen, dass Gott Gott ist? h hat all das, was wir bisher so dachten, einen haken …welchen?" genau! vielleicht ist unser Standpunkt eben doch nicht genug!
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Apr 18, 20
Hallo zusammen und Grüß Gott! ich hoffe Ihr seid alle gesund? Ich hoffe mein Gedanke ist irgendwie hilfreich. Mir ist folgendes aufgefallen. Und zwar, habe ich heute in der Zeitung ein Bild des Coronavirus gesehen und mich mal näher damit befasst. Dabei ist mir folgendes aufgefallen. Im Hintergrund des Virus, ist alles gräulich. Mein Gedanke ist es, das sich dieses grau um den Mond halten könnte. Es sieht aus als ob etwas in den Mond reingeht oder man kann es auch so sehen das etwas aus dem Mond rauskommt. Ich hoffe es lesen Menschen, die eine Idee haben, wie man das Virus mit Hilfe des Mondes bekämpft? vielen Dank fürs lesen! liebe Grüße und Gottes Segen SpaceDirk
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Apr 06, 20
Probleme lösen Ich dachte man überlegt sich etwas, denkt nach, und dann folgt eben die Aktion. Probleme zu dem Herrn bringen Ich dachte man überlegt sich etwas, denkt nach, und dannFaltet man die Hände schließ die Augen und stellt sich vor dass man es Gott sagt
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Mrz 14, 20


Ich benötige dringend eine betende Klostergemeinschaft, die mich schützt. Ich bin leider belastet und höre seit einiger Zeit die Stimme Jesu und nicht nur die. Ich brauche dringend einen geistlichen Seelenführer und Beichtvater. Bitte schreibt mir Adressen von katholischen Klöster, da dies die stärkste Konfession ist. Ich weiß das ich damit auf soviel Unverständnis stoße aber ich weiß das das die richtige Entscheidung ist. Ich habe einige der mächtigsten Gemeinden gegen mich und ich bin total auf mich allein gestellt. Ich bin wirklich in Gefahr. Nur Klostergemeinschaften empfehlen die in der Schweiz ansässig sind. Bitte betet für mich. Ich habe Angst fürimmer verloren zu gehen. Schonmal Danke für Eure Beiträge und Gebete. Liebe Grüsse Ayana
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Mrz 05, 20
Liebe Geschwister im Herrn, gestern hatte ich ein Weihnachtserlebnis der besonderen Art. Es gab doch tatsächlich Zeit, dass ich mich ein Stündchen Mittags zurück ziehen konnte zur stillen Zeit mit dem Herrn. Und vor meinem geistigen Auge stiegen dutzende und aber dutzende Menschen auf, denen ich in meinem Leben begegnet bin. Viele leben gar nicht mehr. Und ich wurde von einer heftigen Liebe ergriffen. Und ich sagte zu Jesus: Keinem von diesen Menschen bin ich nur ansatzweise gerecht geworden. Du musst das nachbessern, was ich verpasst habe. Denn Du hast mir doch die Liebe zu diesen Menschen ins Herz gelegt, nur Du kennst sie und nur Du kannst ihnen gerecht werden. Ich fühlte mich wie der Narr des Herrn. So vieles kann ich nur ahnen, aber nicht wirklich begreifen und noch weniger ausdrücken. Wenn ich mal heimgehe, dann wahrscheinlich mit leeren Händen. Die Liebe aber wird bleiben, denn diese hat mir der Herr gegeben. Und was er gibt, das ist ewig. Es überkam mich das Gefühl, für dieses Erlebnis habe sich mein ganzes Leben gelohnt. Naja, mal sehen wie viel ich davon retten kann, wenn ich das nächste Mal in Depression versinke. Frohe Weihnachten, Euch allen.
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Dez 29, 19
Mit Gott erlebt passt, finde ich. Denn eben kam mir durch den Beitrag eines Users ein Lied in den Kopf, dass ich sofort sang beim "Wäsche machen". Und seitdem kam so eine unbändige Freude in mein Herz, wie ich schon lange nicht mehr "alleine durch Jesus" erlebt habe. Als ob ich befreit wurde von Etwas. Ich konnte zudem klar und ohne Kratzigkeit singen, und das ist für mich auch seit Langem eher ungewöhnlich. Das war und ist sooo schön, das Wollte ich einfach mal teilen! Und wenn da jemand sein sollte, der (die) für mich gebetet hat seit gestern als ich so offen Dinge preisgab (wenn auch nicht soooo genau, da so öffentlich hier ...), dann an dieser Stelle herzlichen Dank! Gott ist groß, nur mein Denken ist immer noch zu oft zu klein. Daher natürlich auch danke an Jesus, dass ER mir das so geschenkt hat und schenkt! Liebe Grüße Karibu (Lied aus dem anderen Thread "erzählt von der Größe Gottes".)
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Dez 26, 19
Liebe Geschwister im Herrn, kennt ihr das? Manchmal muss man ein Erlebnis mit dem Herrn oder eine Erkenntnis weiter sagen, damit sie voll wirksam wird. Heute habe ich einen Beitrag geschrieben. Ich werde ihn bewusst nicht verlinken, damit er nicht zum Gegenstand des Austausches hier wird. Sinngemäß ging es darum, dass man alles, das gute wie das ungute an den Herrn abgeben soll, um ganz als sein Kind leben zu können. Das ist für mich nur wahrlich kein neuer Gedanke. Aber ich schrieb ihn und pruzel, purzel fielen mir nachher ganze Steinbrocken vom Herzen. Hatte ich wohl doch gutes und weniger gutes zurück behalten und mir das Leben schwer gemacht. Nachher hatte ich eine ganz innige Zeit mit Jesus. Habt ihr so was auch schon erlebt? Dass Erlebnisse oder Erkenntnisse erst ihre volle Kraft entfalten, wenn man sie bezeugt hat? Oder aber, man schreibt, redet, predigt sich selber viel mehr als dem Zuhörer? Man braucht den Anlass, um sich zu erinnern, was man bereits erkannt und wie man sich eigentlich vor genommen hat, leben zu wollen.
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Nov 02, 19
Ich möchte über einen "Moment" reden, den eine liebe Schwester so gern "Kairos-Moment" nennen würde. (mit Vorgeschichte) Ich wohne nun in diesem Haus, wo ich wohne, seit 11 Jahren. Ich war schon Jahre vorher Gast in diesem Haus, weil meine damalige Gemeinde hier ansässig war. Ich kenne also Haus und einige Bewohner seit ungefähr 14 Jahren. Zu ihnen gehört eine aus meiner Wahrnehmung heraus ältere Dame, klein, zierlich, immer voll bekleidet, also auch Kopf bedeckt. Ich konnte nie erahnen, ob sie "deutsch" ist oder einer anderen Kultur angehört. Ich habe sie nie sprechen gehört. Sie wohnt schräg über mir, ich hab ab und an mal meine Pakete bei ihr abgeholt. Sie hat nie geöffnet, immer ihre Kinder. Oder Enkel, ich bin mir da nicht mal sicher. Die Kinder (oder Enkel) jedenfalls sind nicht hellhäutig, was mich auf eine andere Kultur, eine andere Länderherkunft brachte. Aber woher, weiß ich einfach nicht. Die Tochter spricht astreines Deutsch, weshalb ich vermute, dass sie hier geboren wurde. Noch in der alten Gemeinde berichteten einige Geschwister über diese Dame, dass man bei ihr vorsichtig sein müsse, sie würde oft einfach aus dem Nichts heraus schimpfen und Leute sogar bespucken. Oha, dachte ich. Ich war neu im Glauben und meine Gedanken fuhren Achterbahn 😀. 14 Jahre lang gehen wir im Treppenhaus ab und an aneinander vorbei. Sie läuft sehr, sehr langsam, behende/vorsichtig, bleibt stehen, wenn jemand kommt, ob nun hinter ihr einer schneller die Treppe herunter will oder einer die Treppe heraufgeht, also immer an ihr vorbei. In all den 14 Jahren habe ich sie gegrüßt. Vielleicht hab ich es 2-4x gelassen, auch ich hab ja "Phasen", wo ich bockig werden kann, wenn nie einer zurückgrüßt. 😀 Sie hat nie gegrüßt. (wie viele in dem Haus hier) Sie hat nie auch nur eine Miene verzogen. Ein in meiner Wahrnehmung ernstes Gesicht, ein zusammengekauertes Mütterlein, so würde ich sie beschreiben. Und ob wir uns nun auf dem Hof oder im Hausflur oder im Treppenhaus begegneten, erwartete ich alles, hoffte alles, aber nichts passierte. Sie wurde weder wütend, schimpfend wie von anderen beschrieben noch etwas anderes. Mir schien, als wäre sie in ihrer eigenen Welt. Manchmal fragte ich mich, ob sie überhaupt jemanden (mich) wahrnimmt. Irgendwann schnappte ich das Wort Krebs mal bei den Kindern (oder Enkeln?) auf und machte mir auch Gedanken. Nicht viele, na, wie man sie sich so macht über den Nachbarn. - Vor einigen Wochen saß die Dame mit ihrer Tochter (oder Enkelin?) draußen auf einer Bank, die ist nahe an meinem Balkon und ich hörte sie reden. Also die Tochter (oder Enkelin?). Und huch - sie sprach Englisch, das konnte ich noch hören. Oh, dachte ich, vielleicht hat sie mich nie verstanden. Aber ich sage in der Regel eher "Hallo" (mit unterschiedlichen Intonationen) als Guten Morgen. In all den Jahren fragte ich Gott schon nach der Nachbarin, nicht dringlich oder eindringlich oder fordernd, aber ich redete mit ihm eben über die Nachbarin, was so mit ihr wäre, dass ich mir Gedanken machen würde, wie sie lebt, ob es ihr gut geht und so. Natürlich immer mit der heimlichen Frage, ob Gott mir was offenbart. 😀 Nö, hat er nicht. 😀 Vor ein paar Tagen kam ich von der Arbeit heim. Ich ging über den Hof auf meine Haustür zu, schloss sie auf und sah, wie genau dieses kleine Mütterchen (ich meine das wirklich liebevoll, wenn ich dies so sage) die Treppe herunter. Ich sagte wie üblich "Hallo", blickte in ihr Gesicht und sah ein strahlendes Gesicht einem fast seligen Lächeln und ich weiß nicht genau, ob ich etwas Akustisches vernahm, aber ich sah ihre Lippenbewegungen. - Da huschte ich auch schon an ihr vorbei. 14 Jahre ... nicht eine Reaktion. Und dann ein Lächeln, wie es schöner nicht sein könnte. Ein strahlendes Gesicht, wie es strahlender (an dieser Frau) nicht sein könnte. Und sie blickte mich an, mitten ins Gesicht sozusagen. Was für ein Moment. 😢 ❤ Ich hab keine Ahnung, was "passiert" ist in ihrem Leben. Ich bin jetzt natürlich gespannt, was Gott tun wird, ob er das ausbaut oder nutzen möchte, ob da was entsteht oder ich einfach nur glücklich sein darf darüber, mich einfach freuen darf und sie segnen darf und ihre Kinder (oder Enkel? 😀) Was für ein Moment. 😌
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Aug 18, 19
Warum bist du auf der Erde welchen Gedanken verfolgt Gott mit deiner Person
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Aug 11, 19
Habt ihr auch schoin erlebt, dass Gott manchmal die richtigen Menschen im richtigen Augenblick zusammen bringt? Mein Mann und ich haben uns im Mai eine Kreuzfahrt gegönnt. Dafür hatte ich neben meinen üblichen Gehhilfen einen klein zusammenklappbaren Rollator mitgenommen. Allerdings reichten mir die Gehilfen in der Regel aus. Bei einem Orientierungsgang übers Schiff habe ich die Orientierung verloren und landete schließlich, schon etwas verärgert, am allgemeinen Service-Schalter. Dort traf ich auf eine ältere Frau, die etwas hilflos an einem Rollator herumwerkelte: Er gehörte ihrem Mann, der ohne Rollator nur wenige Schritte laufen konnte. Und daran war nun ein Rad abgebrochen! Die Techniker vom Schiff könnten den Rollator reparieren, aber erst in 2 Tagen. Da hat es bei mir Klick gemacht: Das Ehepaar könnte doch meinen Rollator haben! Die Frau staunte nicht schlecht über mein Angebot: Von den ca. 2000 Passagieren an Bord war ich garantiert die einzige, die einen entbehrlichen Rollator im Schrank stehen hatte... Jetzt wusste ich, dass Gott mich absichtlich in die falsche Richtung hatte laufen lassen...
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Aug 09, 19
Gestern Abend hatte ich die Idee, ich könne ja heute nach LANGER Zeit mal wieder alleine schwimmen gehen (also ohne Kinder). Eigentlich gehört schwimmen zu meinen größten Hobbys und da Gott mich von der chronischen Nasennebenhöhlenentzündung geheilt hat (Halleluja), ist es endlich wieder möglich. Meine kleine Tochter ist heute Vormittag in der Spielgruppe, es standen keine Termine an, also nichts wie los! Ging vorher noch schnell zur Bank, da ich kein Geld mehr zu Hause hatte. Dann bei der Bank- der Schock! Hatte nur noch 3,75 Euro auf dem Konto und ich kann mein Konto nicht überziehen… Dachte: „Mist, was mache ich denn jetzt? Hatte mich SO auf das schwimmen gefreut. Ich muss irgendwo her vier Euro bekommen.“ Ich überlegte und mir fielen ca. vier Personen in der Nachbarschaft ein, die ich fragen könnte, ob sie mir die vier Euro leihen. Ich wollte auf KEINEN Fall mit meiner fertig gepackten Schwimmtasche wieder nach Hause gehe. Ich wollte ins Schwimmbad! Aber wie? Ich ging nochmal die Personen durch und überlegte, bei welcher von ihnen es am wenigsten peinlich wäre. Ich betete, Gott möge mir die Person zeigen. Plötzlich lief vor mir eine nette Frau mit kleinem Kind, die ich vom Spielplatz her kenne. Sollte ich sie fragen? Nein. Sie hätte bestimmt einen schlechten Eindruck von mir wenn ich sie anbetteln würde. Schließlich soll sie sich ja noch bekehren! Also ging ich betend weiter. Die Bauarbeiter, die gerade das Dach unseres Hauses reparieren? Nein. Plötzlich kam mir der Gedanke: Hildegard! Sie ist eine sehr liebe sehr alte Frau aus unserer Gemeinde, die ich schon seit 12 Jahren kenne und die ich manchmal besuche. Nichts wie los! Von unterwegs aus rief ich sie an, ob sie auch zu Hause ist. Doch leider ging sie nicht ran. War sie nicht zu Hause? Bitte Herr, lass sie zu da sein. Unterwegs kam ich am Haus von einer aus meinem Hauskreis vorbei, die ich aber nicht gut kenne. Ich stand vor der Tür. Sollte ich klingeln? Nein, zu peinlich. Also ging ich zu Hildegards Haus, inzwischen war es 9.30 und um 12 musste ich meine Tochter schon wieder von der Spielgruppe abholen. Jetzt aber schnell. Ich betete : „Danke Herr, dass du mit das Geld zum schwimmen irgendwie geben wirst.“ Ich klingelte bei Hildegard. Sie machte auf. Yippppppppiiieeee! Ich ging hoch und sie war etwas erstaunt mich zu sehen. Ich erzählte ihr mein Problem und sie meinte sofort: „Natürlich kann ich dir das Geld leihen für den Eintritt. Ich gebe dir 5 Euro. Brauchst du noch mehr?“ Fast zu Tränen gerührt, dass sie so lieb war, verneinte ich dankend. (Gott sei dank hat sie mir 5 und nicht 4 Euro gegeben, sonst hätte es wohl nicht gereicht) Ich beeilte mich, mit der Bahn zum Schwimmbad zu kommen und schwelgte in Vorfreude. Ich schaute durch die Fenster der Schwimmhalle, in der kein einziger Mensch zu sehen war. Das durfte doch nicht wahr sein! Jetzt war ich so weit gekommen. Und jetzt hatte das Schwimmbad zu? Am Eingang angekommen erfuhr ich aber, dass es um 10 öffnen würde. In zen minuten. Puh! Dann, ich schaute mir die Preise an-der nächste Schock: Eintritt SECHS Euro! AAAAAAAAAhhhh? Herr, wo bekomme ich jetzt einen Euro her??? Ich stöberte in meinem Geldbeutel herum. Da! Ein Gutschein für eine Jahreskarte für den Zoo für drei Kinder. Noch zehn Monate gültig! (Wir hatten von meiner Schwägerin eine Zoo-Jahreskarte geschenkt bekommen. Dazu bekommt man automatisch einen Gutschein für 3 weitere Kinder, falls man mal befreundetet Kinder in den Zoo mitnehmen will) Das war meine Rettung! Ich musste diesen Gutschein an jemand verkaufen für einen Euro. Ich drehte mich um und sah eine ca. 60-jährige Frau mit ihrer Enkelin. Ich sagte zu ihr: „Hallo. Ich schenke ihnen diesen Gutschein, wenn sie mir dafür 1,50 Euro geben.Ich habe nämlich nur 5 Euro fürs schwimmen dabei und ich brauch noch 50 cent für den Schrank.“ Ich muss so verzweifelt ausgesehen haben, dass sie sofort ihren Geldbeutel öffnete und wir machten den Deal. Sie hat sich gefreut! Sie hat wohl das Geschäft ihres Lebens gemacht und ich konnte endlich ins Schwimmbad! Ich muss gegrinst haben wie ein Honigkuchenpferd, als ich den Eintritt bezahlt habe. Für den Klamotten-Schrank braucht ich übrigens kein Geld, da dafür das Armband war, dass man am Eingang bekommt. Drinnen sah ich die Frau nochmal die mir so geholfen hatte und ich grinste sie dankbar und fröhlich an. Wohl etwas ZU fröhlich, denn sie schaute etwas verwirrt weg. Und wie ich das Schwimmen genossen habe! Endlich mal abschalten und nur Jesus, ich und das Wasser! Danke, Jesus! Ich freute mich wie ein kleines Kind! Und es waren sogar noch 50 cent übrig, so dass ich mir auf dem Rückweg einen leckeren Kohlrabi kaufen konnte 😊 Ich merke immer wieder, dass Gott sich auch um Kleinigkeiten in unserem Leben kümmert. Er sorgt für uns, verwöhnt uns, beschenkt uns mit tollen Erlebnissen und mit genügend Geld, auch wenn ich dafür den Gutschein verkaufen musste. Immerhin musste ich keine Orangen auf der Straße verkaufen um genügend Geld zu haben um in mit der Tram zum Flughafen zu kommen. Ja, das habe ich vor LANGER Zeit mal in london gemacht, aber das ist eine andere Geschichte… Als ich meinem lieben Mann von der ganzen Sache per Sms berichtete, schrieb dieser zurück: „Oh, man, Schatz.Das ist nicht dein Ernst. Das ist mir ja beim Lesen schon peinlich.Leg dir doch 10 Euro immer für solche Fälle zurück.“ Vielleicht sollte ich mal auf meinen Mann hören 😊 Bin auf jeden Fall dankbar, dass Gott auch unsere Kleinigkeiten nicht egal sind! Halleluja! Nachtrag: Als ich am selben Abend in den Briefkasten schaute, war „zufällig“ ein kleines Päckchen drinnen, in das meine Mutter ein Isomatten-Gummi gelegt hatte, welches wir am Wochenende zuvor bei einer Familienfeier vergessen hatte. Sie hatte noch einen 10-Euro-Schein dazu gelegt! So kann ich Hildegard schon morgen ihre 5 Euro zurückgeben, und es reicht sogar noch für ein paar Kohlrabis 😊 Danke Jesus! (Keine Sorge, uns gehts finanziell gut. Das mein Konto leer ist kommt nur selten vor und morgen bekommen wir eine Rewe-Lieferung für die nächsten Tage.Und mein Mann hat ja auch noch Geld.)
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Mai 16, 19
Nach meinem Geburtstage am 17. Januar, sagte mein Schutzengel, der zu dem Zeitpunkt ein wenig das Aussehen von Papa hatte, das er die Kontrolle verlöre. Im Februar teilte er mir dann mit, das er mich jetzt verlassen müsse und im August wieder käme. Wieso und oder Warum wurde mir nicht mitgeteilt. Im März 2017, am 14. verfehlte ich dann eine Treppenstufe und knallte etwa eineinhalb Meter hinunter auf die Holzstufen und ditschte noch zwei weiter Stufen hinab. Von hier zog ich mich auf den glatten Fußboden und blieb dort flach liegen. Einige Tage zuvor war ich im Keller und habe dort an meinen elektronischen Schaltungen gebastelt, als es hinter mir einen lauten Knall gab. Es war dort aber nichts, das hätte hinunter fallen und knallen können. Das es ein Hinweis war, das wußte ich wohl, konnte aber keine Verbindung zu dem nachfolgenden Geschehen herstellen. Nun lag ich dort, wußte das ich mir mindestens einen Rückenwirbel gebrochen hatte und atmete wohl zehn Minuten heftig und regelmäßig ein und aus um die Schmerzen los zu werden. Dann sagte ich zu Emanuel, das er den Krankenwagen rufen kann. Die waren dann auch in etwa zehn Minuten da und steckten mich in eine aufblasbare Krankentrage, in der ich Platzangstbeklemmungen bekam, die sich aber rasch legten. Dabei wurde ich immer wieder ermahnt, mich nicht selber zu bewegen und auf jeden Fall liegen zu bleiben, was mir schon lange und vorher klar war. Mein Christ ist mit mir und beruhigte mich, auch schon vor dem Geschehen, so daß ich sowieso schon den ganzen Tag irgendwie besonders ruhig war. Auch sagte ich zu Emanuel, das es alle wieder in Ordnung käme. Im Krankenhaus, Boberger Unfallklinik, kamen dann die Untersuchungen. Zwei Wirbel sind gebrochen, der zwölfte und der elfte. Meine Milz wäre viel zu groß und die Leber hätte eine Zyste. In derselben Nacht gab es dann noch eine Notoperation, gegen zwanzig Uhr, in der mir in den dreizehnten, zwölften und elften Wirbel zwei Metallstützen einoperiert wurden, um die gebrochenen Wirbel zu richten und zu stabilisieren. Aber liegen bleiben mußte ich dennoch drei Tage lang. Als ich dann nach zehn Tagen erst einmal nach Hause kam, hatte ich sieben Kilogramm abgenommen. Wegen der Leberzyste ging ich zu meinem Hausarzt, der mir sagt, die hätte ich schon viele Jahre und das wäre in diesem Falle harmlos. Allerding gab er mir eine Überweisung zum Hämatologen, wegen der zu großen Milz und den zu hohen Blutwerten. Leukozyten über 38.000 Thrombozyten über 690.000 Diagnose: CLL – Chronische Lymphatische Leukämie. Also mundartlich Blutkrebs. UND so stehe ich eines Morgens am Dachflächenfenster meiner Küche und blicke in den neuen, aufgehenden Tag. Schaue über die Felder hinweg bis zum Wald am Horizont. In meinen Gedanken frage ich jetzt meinen Heiland Jesus Christus: „Was wird nun? Soll ich nun an dieser Krankheit sterben?“ In dem Moment ist es, als wenn er selber neben mir steht und diese Worte wie Gedanken in meinen Kopf spricht: „Ich selbst werde dafür sorgen, daß du gesund wirst!“ Seither wird es immer besser mit mir. Keineswegs so, als wenn ein Schalter betätigt wird -klick- und gesund. Eher wie Meereswogen, Wellenberge der Besserung und geringe Wellentäler scheinbar ohne Besserung, aber die Wellenberge sind wesentlich höher.
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Apr 23, 19
Mir fällt gar keine Überschrift ein, die ich verwenden könnte. Ich hab es einfach "mit Gott erlebt" ... Ich erwachte vor Wochen aus dem (vermutlich) Halbschlaf durch eine Stimme, die einen Satz sagte. Der Satz gehört in eine Situation, ich wußte, auch wenn ich sie nicht sah, um welche Person es geht, und wußte, was gemeint war. Allein dass ich eine Stimme hörte, ließ mich "aufmerken". Näheres kann ich hier nicht mitteilen, muss ich auch nicht. - Gott hat noch nie im Traum, im Halbschlaf oder über Träume mit mir gesprochen. Das war ungewöhnlich. Ah, dachte ich: neue Lektion? Was verändert sich alles dadurch? - Es ging mir wahnsinnig viel durch den Kopf. Ich redete zuerst mit niemandem drüber. Wie auch? Der Satz traf in eine Problemsituation. Also fragte ich bei ihm nach, was ich damit tun soll, wie ich weiter handeln soll. Nichts. Keine "Antwort". Manno, das dauert doch sonst nicht so lange, Antworten kommen doch immer "pronto". Ich schaute mir die Situation genauer an, den Satz ... Nichts. Keine Klarheit. (Da hätten mir die Augen schon aufgehen können *grins*, gingen sie aber nicht.) Der ganze Prozess dauerte ein paar Wochen. Herr, willst du mich prüfen? Willst du mich lehren? Was willst du mir zeigen? Was soll ich tun? Wie soll ich handeln? Was soll ich davon halten? - Nichts. Das ging so weit, dass ich darüber nachdachte, ob es wirklich Gottes Stimme war. Schließlich hatte er ja noch nie in oder über Träume zu mir gesprochen. Unsere Kommunikation läuft über andere Wege - für gewöhnlich. Auch darauf bekam ich keine Antwort, wessen Stimme ich hörte. Herr, bist du es? - Nichts. Keine Klarheit. Eher Unbehagen. Ich fasste den Entschluss, mit meinen engsten Vertrauten zu reden, sie um Mitbeten zu bitten, um Mitfragen. Das taten wir auch. Viel Irritation, noch mehr Unbehagen, Unsicherheit. Nur kein Wort, keine Antwort von Gott. *hm* Noch ein paar Tage vergingen. Ich sprach mit einer anderen Freundin drüber, von der sehr gute Hinweise für mich kamen. Wieder alles durchdacht, gewartet, gehört, gefragt und der Spur gefolgt, die ausgelegt war. Mir kamen viele Dinge in den Sinn, was ich bereits erlebt hatte mit Gott, mir fiel auf, was ich selbst "lehre", aber bei mir offenbar nicht sah. Wer ist Gott? Was kommt von ihm? Welche Auswirkungen hat seine Liebe? Welches Begehren hat der "Feind"? - Dann fasste ich einen Entschluss: Ich rede einfach mit dem, um den es geht. Ich stelle mir vor, dass es nur zwei Re-aktionen geben kann: Gott sprach auch mit ihm darüber und er wird es mir bestätigen, oder es war nicht Gottes Stimme, dann können wir gleich ins Gebet gehen, wenn das Anfechtungen sind. - Gesagt - getan. Denjenigen angesprochen, verabredet zum Gespräch. Ich machte deutlich, ich will nicht einfach nur Kaffee trinken, sondern hab schon ein ernsteres Problem. Man muss wissen, ich bin kein Konfliktlöser, ich sitze es meist aus oder renne weg. 😀 Ich scheue Konflikte, ich überlasse Lösungen gern anderen. Aber Gott hat halt einen anderen Plan. Aussitzen und Weglaufen ist bei ihm nicht. 😀 Und so schlimm isses immer gar nicht, wie ich mir das anfangs so vorstelle. Göre, ich führe dich durch die Wüste, wenn du dich in Bewegung setzt, wenn du losläufst, nicht wenn du vor ihr stehen bleibst und nach dem Weg fragst (das Bild hatte ich heute und find es unheimlich passend für meine Situation). Dies erlebte ich schon häufiger, ich hätte auch drauf kommen können. 😀 Ich fand z.B. meine Gemeinde auf diese Weise. Erst als ich "losging", führte mich Gott. Blieb ich quasi auf dem Sofa sitzen und fragte und fragte, bekam ich keine Antwort, führte Gott nicht. 😉 Dann war irgendwie alles klar. - Frieden. - Ruhe. - Alles in mir befriedet, wo vorher Unbehagen war. Dieser wohlige Frieden, der mit nichts vergleichbar ist und sich ausbreitete und alles ausfüllt. - Kronleuchter machte *pling* 😀. - Und ich befand mich in der Situation, dass das "Problem" gelöst war, keine Fragen mehr offen sind und ich den Gesprächstermin nun eigentlich gar nicht mehr "brauche". Nicht für mein eigentliches Anliegen. 😉 Die Jahreslosung machte mir zudem eins deutlich: Suche (!) Frieden (!) und jage (!) ihm (!) nach. Suche den Frieden - wo er nicht zu sein scheint, also in Situationen, wo er nicht zu sein scheint - und jage ihm nach, folge dem Frieden, folge IHM, bleib dran, hartnäckig. - Wie eine Weggabelung mit einer Spur, eine, die in Unfrieden führt, eine, die in den Frieden führt, folgt man der Spur. Aber da war noch mehr, noch mehr als "nur" eine Problemlösung. Noch mehr als nur die Klarheit, was da eigentlich passiert ist und was ich zu tun habe. Dem Feind "ein Schnippchen schlagen" haben wir früher zu Hause öfter gesagt, ich sage ab und an "ich hab keinen Bock drauf, dem Feind Terrain zu überlassen" oder "ich hab Bock drauf, dem so richtig die Tür vor der Nase zuzuknallen" und ich hab keine Lust drauf, mir den kostbaren Boden, das Land, das mir gegeben ist von Gott, dann von dem anderen rauben zu lassen. Nö. - Also: Suche den Frieden und jage ihm nach, verfolge dieses Ziel hartnäckig und mit all deinem Sein - war in mir. Und setz noch eins drauf. Wer ist Gott? Was folgt ihm? Welche Auswirkungen hat sein Segen, hat seine Liebe? Wie bring ich Liebe rein? Wie geht das? - Mir fiel ein, wie viel Segen - ach was sage ich, en ganzer Segenswasserfall - ich einst durch eine gleiche Situation auf mich herabregnete, weil ich jemanden um Vergebung bat, für etwas, wovon der gar keine Ahnung hatte. - Dies brannte und brennt in mir und ich freu mich auf den Gesprächstermin. Hab ich so Bock drauf. 😊 Dem Feind keinen Raum zu geben - Schulterschluss unter Geschwistern. Liebe rein! Licht rein! - Das ist das Ziel: Frieden. Sein Shalom. Gelobt und erhöht sei der Name des Herrn. Hallelujah! 😊
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Jan 17, 19
Hallo Entgegen meiner sonstigen Vorgehensweise möglichst mit Bibelversen zu arbeiten möchte ich hier einfach nur erzählen was ich mit der Angst anderer und meiner erlebt habe . Kurze ( subjektive ) Begriffserklärung . Psychologie als "Heilmittel" ist für mich die eigene oder fremde Hilfe mit den Möglichkeiten die sich einem in "Natürlichen" bieten . Ist auch eine Hilfe - besser als keine , aber sehr gegrenzt . Eine Frau hatte über einen längeren Zeitraum immer mehr Angstzustände bekommen die scheinbar ohne Grund auftraten . Angst bei mehr als 2 Leuten . Platzangst etc. Ihr Lebensraum wurde immer enger . Natürlich versuchte sie ihr Leben so anzupassen , das sie diesen Angstauslösern aus dem Weg ging . Aber es wurde immer schlimmer . Da ich diese Frau begleitete im Gebet bekam ich einen Eindruck . Der eigentliche Angstauslöser war ihr Mann . Ich schaute ihn mir mal näher an . Keine Gewalt , relativ freundlich . Aber wie er auf seine Frau UNTERSCHWELLIG wirkte war dominant und einengend . Bei ihm konnte ich nichts ändern . Seelsorge war bei der Frau nicht möglich aber beten . Also betete ich gemäß meinen Eindrücken und Gott gab ihr nach einer gewissen Zeit ein Leben ohne diese Angst . Damit war die Sache noch nicht beendet . Weiter in Teil 2 Gruß Sterbender
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Jan 12, 19
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