Warum bist du auf der Erde welchen Gedanken verfolgt Gott mit deiner Person
Warum bist du auf der Erde welchen Gedanken verfolgt Gott mit deiner Person
Frage ich mich auch....
Eine interessante Kreativfrage. Alle Antworten sind ohne Gewähr. Und können schnell auf Abwege führen.
Mir fällt dazu ein Gedicht von Oscar Blumenthal ein:
Zur Physiognomik
Der weise Schopenhauer spricht –
Und gern betret′ ich seine Spur:
»Ein jedes Menschen Angesicht
Ist ein Gedanke der Natur.«
Es folgt daraus das Eine nur,
Wenn man dem Worte Glauben schenkt:
Daß auch die ewige Natur
Mehr Dummes als Gescheites denkt.
😉
Fürs Poesiealbum.
Warum bist du auf der Erde
Warum gerade ICH auf der Erde bin?
Ganz klar: ich bin ein Siegertyp!!!!
Denn unter den Millionen Spermien war eines (MEINES) schneller als die anderen
Ergo: Leistung hat sich wieder mal gelohnt!
welchen Gedanken verfolgt Gott mit deiner Person
darüber darf man grübeln - sollte sich aber klar sein, dass mögliche Antworten eher "selbstgemacht" sind.
Im Grunde genommen versuchen wir mit dieser Frage, Gottes Willen und Wirken nach unseren Denk- und Verhaltensmustern einzuordnen, also wir unterstellen Gott dadurch sehr menschliches Handeln.
Bei den Propheten der AT und den Jüngern Jesus war die Antwort darauf klar: Gott suchte Menschen, die seinen Willen und seine Worte unter ihresgleichen weitersagten und vorlebten.
Aber wer nicht zu diesen "Direktberufenen" gehört, der sollte sich mit der Beantwortung lieber etwas zurückhalten.
@bepe0905 Nun ja - ich denke, ich bin hier an diesem Platz, weil ich hier an diesen Platz gestellt wurde.
Und meine Aufgabe ist es, die Aufgaben, die ich hier vorfinde, gut zu erledigen.
Ich bin nicht dazu berufen, die Welt zu verändern; ich bin dazu berufen, in meiner kleinen Welt den mir anvertrauten Menschen Gutes zu tun.
Und auch das klingt viel 'größer', als es oftmals im Alltag ist.
Und meine Aufgabe ist es, die Aufgaben, die ich hier vorfinde, gut zu erledigen.
Ich bin nicht dazu berufen, die Welt zu verändern; ich bin dazu berufen, in meiner kleinen Welt den mir anvertrauten Menschen Gutes zu tun.
Das ist die richtige Einstellung. Nach dem Motto "Viele kleine Menschen an vielen kleinen Orten können mit kleinen Beiträgen Großes erreichen..." bieten sich oft in unserer unmittelbaren Umgebung (und vielleicht bei uns selbst) viele, viele Möglichkeiten, Gutes zu tun und Besseres zu bewirken.
Und auch das klingt viel 'größer', als es oftmals im Alltag ist.
Oft klingt es anfangs größer, als es tatsächlich ist. Und vielleicht trauen sich deshalb viele nicht.....
Aber oft ist das Ergebnis im Endeffekt viel größer und nachhaltiger, als wir es uns anfangs vorstellen.
Und das sollte uns Mut machen.
Vermutlich kennt auch ihr den frommen Schlager „Ins Wasser fällt ein Stein“?
Eine Zeile heißt „Denn seine Liebe kann in deinem Leben Kreise ziehn.“
Da musste ich dran denken, als ich euch las. Und es ist pupsegal, wie groß der Stein ist. Fakt ist, dass wenn wir uns füllen lassen mit seiner Liebe, das nach außen sichtbar wird. Manchmal oder oft ist es uns gar nicht bewusst, was ein freundliches Wort, ein Angebot zum Beten oder eine praktische Wohltat auf Dauer in dem Nächsten bewirkt. Aber ein Weiterschenken dieser Liebe wird Kreise ziehen und manchmal kann das auch mit ein Grundstein sein, dass jemand später Jesus in sein Leben lässt.
Ich habe einmal vor einigen Jahren auf dem abendlichen Heimweg nach einer Bibelstunde jemanden gesehen und dachte (den Inhalt der Stunde noch präsent), halt an, da braucht jemand Hilfe. Ich sprach die Person (Teenager) an, sie weinte und erzählte mir. Ich sagte, dass ich gläubig sei (wie genau weiß ich nicht mehr) und bot ihr an, für sie und ihre Situation zu beten, was ich dann auch tat. Danach brachte ich sie nachhause, so erinnere ich mich zumindest. Es kann auch sein, dass ich oder sie über eine Gemeinde sprach, aber das weiß ich nicht mehr so genau.
Ich dachte in den folgenden Monaten immer mal wieder an sie und betete auch für sie. Dann überkam mich irgendwann der Gedanke, ihr einen christlichen Jugendkalender zu schicken, weil ich mich an die Adresse erinnert hatte.
Eine Weile danach hatte ich Post von ihr im Briefkasten und sie schrieb mir, dass sie jetzt seit einer Weile Jesus in ihrem Leben habe. Und wie real er sei und war noch völlig übersprudelnd vor Begeisterung. Außerdem ging sie in eine kleine gute Kirchengemeinde, die ich von früher her kannte.
Ich war zu der Zeit gerade etwas von dem, was „noch Heilung in mir bedurfte“ eingeschränkt. Die Vergangenheit und altes Erlerntes war noch zu präsent und Selbstzweifel plagten mich immer wieder. Auch der Gedanke, für Gott keinen Nutzen zu haben (Mangelnder Wert, falsches Selbstbild) kam da gerade mal wieder durch.
Ihr Brief an mich hatte mir gezeigt, dass Gott mich eben nicht als unnütz ansieht.
Dann machte er mir dieses große Geschenk, dass ich an ihrem Erleben teilhaben durfte.
Vielleicht war mein Beitrag nur winzig klein, aber ich bin inzwischen überzeugt, dass Gott auch den genutzt hat, dass sie zu ihm finden konnte. Und egal, ob wir den Platz, wo wir uns hingestellt sehen, dort ausfüllen oder uns einen anderen suchen, was wir aus Liebe zu Gott und den Menschen tun, bleibt nicht vergebens. Und Gott kann darauf aufbauen.
Und wenn ich meine Familie gut und in Liebe versorge und die Alten und Kranken in meiner Familie in Liebe versorge und mich aus Liebe verschenke, bleibt das bei denen, um die ich mich kümmere aber auch von außen betrachtet, nicht ungesehen.
Es geht nicht um Leistung und auch nicht um Anerkennung (obwohl sie für mich in der speziellen Situation gut war), es geht um Liebe und Beziehung.
Ich denke, Gott hat einfach Freude daran, Gutes zu schaffen. Und Gott mag es, von seinem Guten, was ihn ausmacht, weiterzugeben. Er will auch nicht wirklich Anbetung als Selbstzweck.
Ich denke, er hat uns Menschen geschaffen, weil er seine eigene Liebe verschenken möchte und er sich auch drüber freut, wenn wir seine Liebe bemerken und uns darüber freuen können.
So ist Gott für mich. So sehe ich ihn.
Ich bin in meiner „gereinigten“ Einzigartigkeit eine kleine Facette von Gottes große Vielfalt. Und er möchte, dass diese, seine Facette, in mir zum Vorschein kommt. Nicht für sich selbst, sondern damit ich gute Beziehungen leben kann. Und damit sein Leib/seine Kirche wächst. Damit sein Wesen so gut wie möglich zum Vorschein kommt.
Fast alle Beschreibungen , die mir hier einfallen, sind menschlich geprägt. Aber Gott steht darüber. In ihm ist nichts dunkles, egoistisches oder schlechtes. Er ist vollkommen und wahrhaftig gut. Etwas, was man nur im Glauben aufnehmen kann.
Ich weiß nicht, ob ich mich verständlich ausdrücken konnte. Aber besser kann ich es (noch?) nicht.
@ga2 Ich unterschreib einfach mal.
Ich hab mich lange Jahre um diverse Patienten der Familie gekümmert (nicht gepflegt, das können die besser, die's gelernt haben), Fahrdienste übernommen, Zeit geschenkt.
Und ich hab mich immer gefragt, wie das gegangen wäre, hätte ich andere Arbeitszeiten gehabt.
(Immer dann, wenn ich über einen 'Wiedereinstieg in meinen erlernten Beruf nachdachte, gab's eine neue 'Kümmer-dich-Situation'.)
Aber im Prinzip wurden mir die Situationen immer so vor die Füße gelegt, dass es gepasst hat.
Und komischerweise wusste ich immer, dass es genau so richtig ist - das war ganz sicher so gefügt.
Es gibt ein schönes Theaterstück von Thornton Wilder ,"Unsere kleine Stadt". Darin werden ganz normale Lebensalltage in einer kleinen mittelamerikanischen Stadt gezeigt. Faszinierend finde ich darin, dass alles ganz normal und nichts spektakulär ist, aber trotzdem - oder gerade deswegen? - das Leben hier überaus lebenswert ist. Und das hat viel oder alles damit zu tun, dass die Menschen aufeinander eingehen.
2019 gefragt... Hab ich da schon mal geantwortet? Heute, 2025 im Juni jedenfalls antworte ich... Du, ich, wir sind auf der Welt um gut mit dem umzugehen, was uns anvertraut ist. Dieser Gedanke entstand im Blick auf Schöpfungsauftrag, Nachfolge Christi und Doppelgebot der Liebe.
Ich denke nicht, dass wir auf der Welt sind, um gut mit etwas umzugehen. Gäbe es uns gar nicht, würde die ganze Frage nicht aufgeworfen sein und es gäbe dementsprechend auch nichts um damit umzugehen.
Ich denke, dass die Wirklichkeit anders ist. Weil wir auf der Welt sind, sollen wir gut mit ihr umgehen. Anderenfalls würde es ihr besser gehen, wenn es uns nicht gäbe.
@queequeg … ich tat mich erst schwer damit zu verstehen, was dabei der Unterschied ist und vermute, dass ich es jetzt nachvollziehen kann. Damit kam mir ein neuer (alter) Gedanke in den Sinn, den du schon mal nicht mit mir teilen wirst, wir haben das ja immer mal wieder schon gestreift: Wir werden vorbereitet für die Ewigkeit; sind bereits Teil von ihr und „wachsen“ gewissermaßen bis zum Tod in sie „hinein“.
Ja, das ist wieder schwierig. Du wirst vermutlich wissen, was Du mit Deinen Worten meinst, aber ich weiß das nicht. Ich hab z.B. keine Ahnung, was Du mit Ewigkeit meinst. Wenn Du damit eine abzählbare Anzahl von Jahren meinst - so nach dem Motto 10 Jahre-1.000 Jahre- 10 Millionen Jahre - ... - 1 Ewigkeit - kann ich Dir nicht zustimmen.
Und "vorbereitet"? Was und wie und wozu soll das sein?
Etwas anderes wäre es, wenn Du damit meinst, dass "Ewigkeit" keine zeitliche Kategorie ist, sondern so etwas wie der Lebensraum, in dem wir leben. So in etwa wie die Luft in der wir leben. Sie selbst besteht völlig ohne uns, aber wir leben nicht ohne sie.
Im Rahmen dieser Überlegung kann ich dann auch sagen, dass die "Ewigkeit" jetzt ist. Eine Wahrnehmung oder ein Gefühl dessen würde ich aber nicht als "Vorbereitung" verstehen.
@queequeg Ja... Worte, Wahrnehmung von materiell nicht Greifbarem - schwierig.
Am besten drückt sich mein Empfinden in einem Zitat von Max Frisch aus: Die Zeit verwandelt uns nicht, sie entfaltet uns nur. Und - ich kann gar nicht sagen, ob er damit meint, was ich verstehe. Es ist lange her, wie sich mir dieser Satz eingeprägt hat und den direkten Zusammenhang kann ich nicht mehr herstellen.
Ewigkeit kann nicht in Zeit und Raum einordenbar sein. Da stimm ich dir zu. Der Vergleich mit Luft gefällt mir.
Richtig fassbar werden wir diese Themen nicht bekommen. Das macht nichts. Es kommt nicht darauf an, wie viel wir verstehen oder wie richtig wir liegen und dennoch bringt mir allein die gedankliche Auseinandersetzung und die Auswirkung auf mein Bewusstsein wie auf mein Unterbewusstsein gut - ab und an zumindest; einfach nur Sein* inkl klassischem Funktionieren ist natürlich auch entscheidend für ein gesundes (vergängliches wie ewiges) Leben.
*Auch ein großes - je nach Blick darauf schwer definierbares - Wort.
"Die Zeit verwandelt uns nicht, sie entfaltet uns nur." Max Frisch
Interessante Erkenntnis. Sie gründet sich auf etwas, was Frisch so wahrscheinlich noch nicht wusste: dass Kinder mit einem nahezu "unendlichen " Potenzial geboren werden, aus denen sich alles Mögliche entwickeln kann - in Abhängigkeit von den Einflüssen der Umgebung. Diese Vielzahl von Möglichkeiten wird ohnehin schon natürlich beschnitten, weil sich die Anzahl der Hirnzellen nach der Geburt erheblich auf das Maß reduziert, was tatsächlich gebraucht und nicht, was überhaupt möglich wäre, reduziert.
Das ist dann aber trotzdem immer noch zu viel für den Alltagsgebrauch, weshalb bei jedem Menschen noch große Entwicklungsmöglichkeiten vorhanden sind.
Zum weiteren Verständnis ist Gerald Hüther "Glücksgefühle" bei YouTube gut.
@seidenlaubenvogel Ich denke ganz klar, es geht hier um die Zeit nach dem ... Ende dieser Welt, das in der Offenbarung steht. Ihr wisst schon. Und vielleicht auch schon um die Zeit im "Leben nach dem Tod" der Seele.
@seidenlaubenvogel 😍 Oh, ich liebe diesen Gedanken und finde es so schön von jmd. zu lesen, dass er denselben hat!
Ich kam auch darauf, in der Ausbildung, und finde ihn wahnsinnig spannend!
Ich glaube, es geht v. a. darum geistliche (weil alles materielle, weltliche bleibt ja zurück und wird sogar vergehen) Erkenntnisse, Erfahrungen, Wissen und Weisheiten zu .. 'sammeln', die für "später" in der Ewigkeit wichtig sind. Quasi hier lernen für das Leben .. 'dort', danach.
😊 hey, schön dich wiederzulesen. hab dich in letzter zeit gar nicht hier gesehen. ... ich hoffe, es geht (und ging) dir gut.
was mir bei der wahnehmung von ewigkeit besonders bedeutsam erscheint: sie ist jetzt schon da - inmitten der vergänglichkeit. was bleibt, wie was bleibt... es ist verbunden mit unserem bewusstsein und definitiv nicht materiell - zumindest das ist eindeutig/ konkret. vorstellungen über ewigkeit sind meist wenig "griffig".
ich liebe diesen Gedanken
Welchen genau meinst du?
ich liebe diesen Gedanken
Welchen genau meinst du?
Ich hab's diesen, vermutlich:
Wir werden vorbereitet für die Ewigkeit; sind bereits Teil von ihr und „wachsen“ gewissermaßen bis zum Tod in sie „hinein“.
@seidenlaubenvogel Hey, ja, ... hatte die letzten Monate ziemlichen Struggle aber daraus hat Gott ein wunderbares Leben jetzt gezaubert, das ich gerade so liebe und genieße! Und jetzt musste ich mich erstmal ein bisschen .. haha ja gehenlassen, ehe ich mich mich wieder off- wie online am sozialen Leben beteilige. Aber im positiven Sinne! - Mich wieder endlich mal komplett runterfahren, sammeln und ausrichten. (Haha, ja ich habe eine Woche richtig rumgegammelt aber ich brauch das zwischendurch.)
Die letzte Zeit war wieder sehr turbulent aber jetzt gehts mir eben wieder richtig gut, es ist alles geklärt, geht seine Wege, und ich hab endlich das Leben, das ich liebe, in dem ich nach 30,5 Jahren komplett frei bin und selbstbestimmt bin!
was mir bei der wahnehmung von ewigkeit besonders bedeutsam erscheint: sie ist jetzt schon da - inmitten der vergänglichkeit. was bleibt, wie was bleibt... es ist verbunden mit unserem bewusstsein und definitiv nicht materiell - zumindest das ist eindeutig/ konkret. vorstellungen über ewigkeit sind meist wenig "griffig".
Dem kann ich leider nicht ganz folgen.
Meinst du das Geistliche, z. B. das Wissen, das man sich im Leben aneignet?
Ich meine vor allen Dingen, dass wir Ewigkeit bereits jetzt erleben (können). Sie ist nicht etwas „für später“; Zeit ist linear, Ewigkeit nicht. Es ist nur schwer, Ewigkeit losgelöst von unserem Erleben von Zeit und Raum zu denken; ist für mich aber entscheidend.
Das schriebst du zuvor:
Erkenntnisse, Erfahrungen, Wissen und Weisheiten zu .. 'sammeln', die für "später" in der Ewigkeit wichtig sind. Quasi hier lernen für das Leben .. 'dort', danach.
Was wir sammeln, wie wir vorbereitet werden - es ist jetzt(!) bereits schon wichtig. Ewigkeit kommt nicht erst noch, sie ist schon da. Ich bin mir sicher, dass unser Tod kein Ende bedeutet, sondern dass sich unser Sein verändern wird und das, was uns ausmacht/ was sich in uns entwickelt hat/ was im Zusammenhang mit unserem Erlebten von Wert ist, bleibt - auch wenn sich das immer wieder neu zusammensetzen kann.
Geistlich/ geistig? Bewusstsein? Seele, Geist? Ich tue mich da mit Begrifflichkeiten oder Differenzierung schwer. Was ich mühsam versuche auszudrücken nehme ich am ehesten „mit dem Herzen“ wahr.
Was du von dir persönlich schreibst, freut mich. Es ist ein herrliches Gefühl, wenn nach Kämpfen/ Herausforderungen/ Krankheit/ … wieder Land in Sicht ist und man dieses dann einnehmen kann.
Ich schaue auch auf eine Durststrecke zurück; bei mir geht es seit ca. Mitte Mai „aufwärts“. Und gestern habe ich etwas über mich gelernt, was wunderbar erhellend ist. Es befreit mich gewissermaßen von einer Last, der ich immer wieder (nicht ständig) all die vielen Jahrzehnte gewissermaßen ausgeliefert war.
@seidenlaubenvogel Ja und besonders, wenn das Land dann stetig besser ist als vorher. So war es bei mir die letzten Jahre und ich freu mich immer so sehr daran! 😍 😊
Was du schreibst, kenne ich auch. Eine Last zu verlieren, die man Jahre, Jahrzehnte lang getragen hat, ist unglaublich befreiend. Das Gefühl endlich wieder frei atmen zu können!
"Eine Last zu verlieren, die man Jahre, Jahrzehnte lang getragen hat, ist unglaublich befreiend."
Besonders dann, wenn man überhaupt nicht gemerkt hat, eine solche Last zu tragen.
"Wear sadness on your shoulders like a worn-out overcoat..." Emerson, Lake und Palmer "Take a Pebble.
Irgendwie habe ich Dich im Laufe der vielen Diskussionen verloren und jetzt zufällig wiedergefunden. Ich will deshalb Deine Anmerkung nicht unbeantwortet lassen.
Ich weiß nicht, was die Vorbereitung für die Ewigkeit sein soll und was in diesem Zusammenhang "wachsen" sein soll auch nicht.
Dass wir bereits Teil der Ewigkeit sind, leuchtet mir schon eher sein.
Ich müsste das vielleicht beispielhafter erklären anstatt mich so allgemein zu halten. Ich weiß nur nicht, ob ich so persönlich werden will und fremde od fiktive Beispiele fallen mir schwer. Vielleicht finde ich bei Gelegenheit ein literarisches Beispiel. Oder ich übe mich mal im Frage stellen... Denn was ich meine durchlebt ja jede*r.
Bleib in den Grenzen, in denen Du Dich sicher fühlst.
@queequeg Ein guter Rat. Danke. Ich behalt das mal im Auge; denn mir ist „Ewigkeit“ ein wirklich wichtiges Thema und eine Art Schlüssel für all die Unverständlichkeiten, die unser Erdenleben mit sich bringt - nur es ist aber wirklich schwer zu fassen; ich fand es aber auch schon wirklich anregend, was wir generell hier schon zusammengetragen haben.
Und ganz besonders DANKE - hier und heute. Dieser Satz hilft mir gerade in einer derzeit andauernden extrem herausfordernden Situation sehr. Und er ist vielleicht gerade für morgen eine besonders gute Hilfe. Danke!
Freut mich, wenn Dir mein Einwurf hilfreich war. Und viel Glück dann morgen.
Wie war denn der Tag heute - so gut, wie Du gehofft oder so schlecht, wie Du gefürchtet hast?
@queequeg Wie soll ich sagen... ich kann mir zumindest nicht vorwerfen, ich hätte nie meinen Mund aufgetan. Und ja, dabei bin ich heute gut in meinen Grenzen geblieben und habe auch niemandes Grenzen verletzt.
Dein Satz (mit: Bleib in deinen Grenzen...") hilft mir mehr als alle "sag nichts", die mir dann meist eh nicht wirklich gut gelingen.
Und was ich wirklich gut gelernt habe - immer auch das Schöne sehen. Das gab es an diesem Tag reichlich.
Danke der Nachfrage!
Schön, freut mich. Und - bleib standhaft. Niemand anderes ist Du und Du musst auch niemand anderes sein, als Du bist.