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EMDR - panische Angst


Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Hab lange Traumatherapie gemacht und viele Erfolge erzielt. Das ist schön. Jetzt war die Frage, ob so belassen oder etwas konkretes noch angehen, was mir einiges an Freiheit und Lebensqualität bringen wird.
Die Therapeutin hat u.a. EMDR angesprochen.

Ich hab mich entschieden, es anzugehen um Lebensqualität zu gewinnen - und habe gleichzeitig panische Angst davor.
Wie kann ich dieser Angst begegnen? Sie soll mich nicht hindern, nicht wieder hindern, nicht immer noch hindern.

Vielleicht hat jemand einen Rat, eine Idee?

Lg, Ano

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19 Antworten
frosch80
Beiträge : 791

Hej Anonyma,

Veröffentlicht von: @anonyma-783f36dbd

Hab lange Traumatherapie gemacht und viele Erfolge erzielt. Das ist schön.

Jepp 😊.

Veröffentlicht von: @anonyma-783f36dbd

oder etwas konkretes noch angehen, was mir einiges an Freiheit und Lebensqualität bringen wird.

Das klingt jedenfalls nach einem sehr lohnenden Ziel.

Veröffentlicht von: @anonyma-783f36dbd

Die Therapeutin hat u.a. EMDR angesprochen.

Ich hab mich entschieden, es anzugehen

Das kommt bei mir ein wenig schwammig an. "U.a. EMDR" heißt, dass die Therapeutin EMDR und noch mindestens eine andere Sache angesprochen hat. Was meinst du genau, wenn du sagst, dass du dich entschieden hast "ES" anzugehen? EMDR? Was von dem "u.a."? Vage das Ganze so, was die Therapeutin so angesprochen hat?

Wenn das auch für dich ein wenig schwammig ist, wundert mich deine panische Angst nicht. Vielleicht ist es sinnvoll, wenn du mit der Therapeutin ganz genau besprichst, worüber ihr redet.

EMDR steckt voller Chancen, aber es gibt auch Risiken dabei; Gefahren. Nun bin ich wahrlich kein EMDR-Kenner, aber nach meinem Kenntnisstand ist es wichtig, dass genau klar ist, worauf du dich einlässt. Und dazu solltest du wohl mit jemandem reden, der wirklich was von EMDR versteht. Deine Therapeutin tut das hoffentlich 😊.

Veröffentlicht von: @anonyma-783f36dbd

Wie kann ich dieser Angst begegnen? Sie soll mich nicht hindern, nicht wieder hindern, nicht immer noch hindern.

Mit der Angst ist das so eine Sache. Es gibt lebensfeindliche Ängste, unnötige Ängst, die einen nur hindern an irgendwas. Ängste, die tief in einem verankert sind, die vielleicht auch von anderen Menschen in einen "eingepflanzt" wurden.

Und dann gibt es lebenserhaltende Ängste. Die Angst etwa, einen tiefen Abhang hinabzustürzen. Solche Ängste bewahren einen davor, etwas arg Gefährliches zu machen.

Vermutlich wäre es gut, wenn du versuchst herauszufinden, um was für eine Sorte Angst es sich bei dir gerade handelt. Die beste Ansprechpartnerin dürfte da die Therapeutin sein, weil die ja ziemlich genau weiß, worum es gerade geht.

Liebe Grüße
fr😊sch

frosch80 antworten
10 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Ja, also die Therapeutin ist Ärztin und eine sehr gute, erfahrene Traumatherapeutin. Nebst EMDR hat sie noch eine ganze Reihe an "therapeutischem Werkzeug" in ihrem Erfahrungskoffer.

Dass ich mich hier schwammig ausdrücke, ist mein Problem, weil ich nur schon Schiss habe, Dinge zu benennen. In der Therapie ist's ganz und gar nicht schwammig, und die Therapeutin selbst ist's schon gar nicht.
Auch gehe ich schon mehrere Jahre zu ihr. Eigentlich haben wir auf ein Therapieende zugesteuert, da es mir inzwischen in vielen Bereichen wirklich gut geht.

Bei diesem Thema (das ich hier mit "es" beschrieben habe), hat sie eben gesagt, dass das z.B. mit EMDR gut zu behandeln wäre. Ich habe bislang aber nie gewagt, mich darauf einzulassen, in all den Jahren nicht. Gut, sie hat auch noch andere Methoden zur Verfügung. Nur ist ein Teil des Problems ja gerade das "mich einlassen". Wie auch immer.

Dieses Thema behindert mich in meinem Alltag (mehr oder weniger). Vor allem aber hat es das Potenzial, mein weiteres Leben nachhaltig negativ zu prägen. Im Vergleich zu vor ein paar Jahren noch stehen heute alle Ampeln auf grün, das nun anzugehen. Also wäre ich ja eigentlich blöd, lediglich aus Angst mir das zu verwehren (das ist keine lebenserhaltende Angst, sondern die ist ganz klar traumabedingt). So habe ich mich dafür entschieden.

Und jetzt suche ich Möglichkeiten, mit dieser Angst vor dem "mich einlassen" umzugehen.

Die Therapeutin kennt mich recht gut. Sie weiss um die Angst und sie geht sehr klar und strukturiert und vorsichtig vor und würde nie was tun, was ich nicht will.

Anonymous antworten
Anyway
 Anyway
(@anyway)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 325

Hey Ano,

was du von deiner Therapeutin und deiner bisherigen Therapie schreibst, klingt super und vielversprechend! Schlussendlich schreibst du aber auch, dass du schon mehrere Jahre dran bist... also musst du auch jetzt nix überstürzen! Die Therapeutin ist in nem Jahr immer noch da (wenn sie nicht gerade einer der Kandidaten ist, die eine baldige Rente anstreben). Was spricht dagegen jetzt erst mal alles sich setzen zu lassen und zu gucken wie du weiter für dich voran kommst? Wenn du merkst "Hey nee, das widerstrebt mir total, ich will jetzt aber auch noch die letzten Reste an Traumasymptomatik loswerden soweit wie möglich..." dann gehs an... wenn es auch ok ist, erst mal noch abzuwarten und zu schauen wie sich das Leben mit dem aktuellen Stand lebt, dann tu das und frag deine Therapeutin nach Möglichkeiten wie du nach einer Pause ohne zu lange Wartezeit wieder kommen könntest, falls du es doch noch angehen möchtest.

Ohne dich zu kennen, würd ich sagen, hast du wahrscheinlich schon eine riesige Menge geschafft und auch das war sicherlich auch nicht einfach. Traumatherapie löst immer doch irgendwie Stress und massive Unsicherheiten aus und ich kenne jetzt keine Form der Traumatherapie, die nicht irgendwie belastend ist... schlussenendlich ist es ja bei jeglicher Traumatherapie so, dass man durch das Trauma DURCH muss, um ihm die Macht zu nehmen... dass man da Panik vor hat, find ich mehr als verständlich, egal welche Stabilisierungstechniken man schon gelernt hat und anwenden kann. Und da ist meiner Meinung nach auch wurscht, ob man mit EMDR oder sonst wie traumatherapeutisch arbeitet. Hängt ja auch immer vom Patienten ab, wer mit welcher Technik besonders gut arbeiten kann. Gibt auch Patienten, die mit EMDR gar nix anfangen können bzw. bei denen das einfach keinen zusätzlichen Nutzen bringt und die mit anderen Techniken besser fahren, aber wenn deine Therapeutin da so erfahren ist, dann wird sie das mit dir sicherlich Schritt für Schritt besprechen können.
Schlussendlich heißt es ja nicht, dass du es auch durchziehen musst. Wenn du merkst, dass es nix für dich ist, kannst du das ja auch jederzeit abbrechen.

Liebe Grüße
Anyway

anyway antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Da hast du sicher recht; es muss nichts überstürzt werden.
Alle Umstände und Überlegungen zusammen ergeben für mich: Entweder ich weiche dem weiterhin aus und das Problem bleibt bestehen. Bestenfalls komme ich im Laufe meines weiteren Lebens irgendwie klar damit, oder aber es behindert mich, u.U. massiv. Oder ich packe es eben an und stelle mich der Angst davor. Mit der Aussicht, dass ich Freiheit gewinne. Ich hab mich nun für letzteres entschieden.
Ich sehe wie weit ich komme....

Anonymous antworten
Anyway
 Anyway
(@anyway)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 325

Hey,

das klingt doch super!

Und... nicht vergessen... du darfst dir immer wieder sagen... "Dass ich Angst davor habe, ist normal... das würde jedem so gehen." und wenn es zu viel wird, dann kannst du ja immer Tempo rausnehmen, Pause machen, andere Methoden ausprobieren, aufhören usw. usf! Das Leben ist keine Einbahnstraße und Therapie auch nicht.

Viel Erfolg!
Liebe Grüße
Anyway

anyway antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Danke dir.

Anonymous antworten
frosch80
(@frosch80)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 791

Hej Anonyma,

danke für diese klare Antwort.

Das "Dumme" bei deiner Antwort ist nur, dass du alles schon weißt und so ziemlich alles richtig läuft. Dumm deshalb, weil dir meine Gedanken dann wohl nicht sonderlich viel gebracht haben.

Tjamis Gedanken finde ich sehr gut. Gibt es da Innies, die vielleicht einen Engel brauchen können? Die stelle ich her (aus Perlen). Wenn ich dir da einen oder mehrere schicken soll, sag es mir bitte. Ich könnte dir auch einen Angsthasen-Anhänger machen; die Idee tauchte ganz neu bei mir auf.

Liebe Grüße
fr😊sch

frosch80 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Allzu dumm war das jetzt nicht für mich. Ich kann mich ja glücklich schätzen (tu ich auch), dass so ziemlich alles richtig läuft.

Also mit Engel hab ich's jetzt nicht so, aber der Angsthasen-Anhänger macht mich jetzt doch neugierig, um ehrlich zu sein.

Anonymous antworten
frosch80
(@frosch80)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 791
Veröffentlicht von: @anonyma-783f36dbd

Allzu dumm war das jetzt nicht für mich. Ich kann mich ja glücklich schätzen (tu ich auch), dass so ziemlich alles richtig läuft.

Ja.... klar... 😊 das finde ich auch uneingeschränkt gut.

Veröffentlicht von: @anonyma-783f36dbd

aber der Angsthasen-Anhänger macht mich jetzt doch neugierig, um ehrlich zu sein.

Mich jetzt auch so richtig... bislang hatte ich nur den Hasen vor Augen. Dass ich daraus einen Anhänger machen kann, war mir immer klar, aber bislang habe ich nicht konkret über die Umsetzung nachgedacht. Nun ja... morgen mach ich Schmuckwerkstatt in der Klinik Hohe Mark. Da probier ich mal ein bisschen rum.

frosch80 antworten
frosch80
(@frosch80)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 791
Veröffentlicht von: @frosch80

Da probier ich mal ein bisschen rum.

Habe ich gemacht. Und war zu einem Ergebnis gekommen, bei dem ich mir nicht ganz sicher war, ob das jetzt wirklich gut ist. Der Entwurf lag da so rum, aber dann kam eine Frau, die einen offenbar ähnlichen Hintergrund hat wie du (und EMDR-Erfahrung), und die fand den Angsthasen so gut, dass sie ihn sofort gekauft hat. Ich habe ihn ihr nur verkauft, weil ich wusste, dass ich noch einen (letzten) von diesen Hasen hatte. Und diesen (bislang) letzten Angsthasen-Anhänger habe ich dann auch gleich gemacht.

Wenn du ihn haben magst, schicke ich ihn dir gerne. Du müsstest mir nur in einer PN schreiben, wohin 😊.

Liebe Grüße
fr😊sch

frosch80 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @frosch80

Und war zu einem Ergebnis gekommen, bei dem (...)
eine Frau (...)
ihn sofort gekauft hat

Cool! Das spricht ja voll für den Erfolg des Probierens! 😊

Anonymous antworten


tjami
 tjami
Beiträge : 227

Hi Ano,

ich würde gucken, wer bzw. was da innen die Angst hat und wozu sie gebraucht wird. Und es bei der Therapeutin unbedingt vorher auch ansprechen.

Zum Beispiel (bitte nur als solches zu verstehen, das muss jetzt überhaupt nicht zutreffen mit den Antworten):

Vielleicht mal nach innen fragen "Was wäre, wenn die Angst nicht da wäre?", dann kommt vielleicht so ein "Dann... könnte man sich aufs EMDR einlassen."
"Und was wäre dann?" Vielleicht kommt dann sowas wie "Dann... kommt Erkenntnis A oder B oder C auf mich/uns zu".
"Und dann?"
"Das wäre nicht auszuhalten, weil..."
"Für wen da innen besonders?"
....

Und schon versteht man besser, was da innen abgeht und die Not auslöst. Und kann gucken, ob der konkret begegnet, also z.B. ein kindlicher Anteil erstmal versorgt und in Sicherheit gebracht werden muss. Oder noch weitere Ressourcen installiert werden müssen, die denjenigen Anteilen helfen, die das neue Wissen nicht auszuhalten meinen.

EMDR ist ein gutes und wirksames Werkzeug, aber auch ziemlich invasiv. Deshalb immer die Angst bzw. den davon primär betroffenenen Innies zuhören, sie ernstnehmen und schon im Vorfeld für gute Hilfe sorgen. Das ist wichtig.

Liebe Grüße und alles Gute!

Tjami

tjami antworten
1 Antwort
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Danke für deine Gedanken dazu!!

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Hi,

was ich nie verstehe ist das.

Veröffentlicht von: @anonyma-783f36dbd

Hab lange Traumatherapie gemacht und viele Erfolge erzielt.

Und Angst?

Anscheinend ist immer noch was da.

Für mich ist es oft, wenn jemand mir erz. , es gehe besser und im Alltag happerts so ziemlich.

Aber! Wenn das deine Lebensqualität verbessern soll, wieso hast dann Angst? Blicke doch auf das was bis jetzt gut lief und blicke auf die Upgrade die Stabilität bringt und Qualität sowieso.

VG

Max

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3 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hallo Meriadoc,

bei schweren Traumafolgeerkrankungen gibt es oft einen chronischen, mitunter lebenslangen Verlauf - und die von Anonyma geschilderte Angst ist ein typisches Symptom, die jemand mit einem solchen Krankheitsbild auch nach vielen Jahren Therapie ggf. genauso wenig abstellen kann wie ein langjähriger MS-, Borreliose- oder Rheumakranker einen neuerlichen Schub an Schmerzen oder Bewegungseinschränkung.

Dabei "auf das zu blicken, was bisher gut lief", mag der Psyche grundsätzlich sicher nützen - das Symptom beseitigt es nicht. Zumal diese Angst bei Traumapatient*innen durchaus auch eine wichtige Schutzfunktion erfüllen kann. Das gilt es sorgsam miteinzubeziehen in die Therapie.

Noch so gutgemeinte Ratschläge von außen, die das nicht berücksichtigen, setzen hingegen die Betroffenen oft zusätzlich unter Druck, so nach dem Motto "Wenn du dich nur etwas anstrengst und positiver denkst, geht es dir doch schon besser". Das sind ebensowenig sachgerechte wie hilfreiche Botschaften, die du anderen chronisch kranken Menschen vermutlich auch nicht entgegenhalten würdest - aus gutem Grund.

Freundliche Grüße
Tjamiwhy

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hi,

Danke für die Korrektur.

Ich bin davon ausgegangen das die TE positive Erfahrungen gemacht hat und das ein Therapeut es auch so sieht. Daher hat mich das mit der „Angst davor“ nur irritiert.

Gerne darf das auch gelöscht werden.

VG

Max

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Tineli
 Tineli
(@tineli)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1372

Würdest du genauso antworten, wenn hier jemand schreibt, dass er nach einem schweren Unfall schon viele Behandlungen gemacht hat und auch schon viele Dinge erreicht hat, nun aber noch eine (größere) OP ansteht, um etwas zu richten, was nicht gut verheilt ist? Und er davor eben Angst hat?

Gruß, Tineli

tineli antworten


Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Hallo,
Natürlich kenne ich deine Situation nicht genauer, deswegen kann ich dir nicht unbedingt einen Tipp geben..

Aber ich kann von mir erzählen. Ich bin auch seit längerer Zeit in Therapie und das auch bei einer Therapeutin, die mit emdr arbeitet.
Ich habe eine sehr vertrauensvolle "Beziehung" zu meiner Therepeutin und trotzdem hat es mich total verunsichert, nicht genau zu wissen, was da mit emdr auf mich zu kommt. Das habe ich auch von Anfang an so gesagt, auch während der entsprechenden Sitzung.

Ich habe dann einfach erwartet, dass meine Therepeutin weiß, was sie tut und auch wie sie mit mir umgeht. Es war im Vorfeld aber wirklich eine zerreißprobe. Der Leidensdruck war jedoch groß genug, und ich war wild entschlossen mich darauf ein zu lassen - ich habe trotzdem wie wild gebetet, dass Gott mich festhält und er die Schritte lenken wird.

Für mich hat sich dieser Schritt gelohnt und ich bin unheimlich dankbar, dass sich Dinge gut weiter entwickeln können. Aber ich brauchte Zeit, um mich stark genug dafür zu fühlen.

Und wenn es dich beruhigt - aktuell gibt es erneut einen Anlass, dass meine Therapeutin mit emdr arbeiten möchte. Ich drücke mich davor und bin wieder genau so zerrissen wie schon so viele Male davor. Obwohl ich inzwischen mit der Methode mehr als vertraut bin. Obwohl ich weiß, dass es keinen Grund zur Panik gibt. Trotzdem kostet es mich wieder einmal unheimlich viel Überwindung. Aber ich freue mich jetzt schon drauf, wenn ich da einen Schritt weiter bin, weil ich weiß, wie unglaublich viel leichter vieles dadurch werden kann.

Ich wünsche dir Gelassenheit im Umgang mit dir selbst, angemessenes Vertrauen deiner Therepeutin gegenüber und den Mut eine für dich gute Entscheidung zu treffen 😊
Liebe Grüße...

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1 Antwort
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Danke dir für deinen Bericht. Das finde ich grad sehr ermutigend:

Veröffentlicht von: @anonyma-8352aa812

Obwohl ich weiß, dass es keinen Grund zur Panik gibt.

Das versuche ich "denen da innen" irgendwie zu vermitteln...

Veröffentlicht von: @anonyma-8352aa812

Ich wünsche dir Gelassenheit im Umgang mit dir selbst, angemessenes Vertrauen deiner Therepeutin gegenüber und den Mut eine für dich gute Entscheidung zu treffen 😊
Liebe Grüße...

Danke. Das wünsche ich dir auch.

Anonymous antworten
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