Miteinander - Fürei...
 
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Miteinander - Füreinander

In diesem Forum steht nicht die Diskussion im Vordergrund, sondern persönliche Anliegen und Nöte.
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Wenn ich so durch das Forum lese, Viele Fragen, Probleme, unterschiedliche Antworten, was ja gut ist.

Da kam mir die Idee, einfach mal Gott "Danke sagen" für alles. 

Weil letzten Ende alles immer wieder uns zu unserem Besten dienen soll. Auch wenn wir Gott, uns selbst, andere Menschen nicht

immer verstehen können. Dankbarkeit führt zu glücklicheren Beziehungen.

Danken koset nichts, aber es tut Gott, uns selbst, anderen Menschen gut.

Deshalb, die Möglichkeit hier Danke zu sagen.

 

Teil 3

774
21.2 K
Vor 1 Tag

Es scheint ein zeitloses Thema zu sein - belastet & beschenkt. Vielleicht ist es Gottes Schule für uns? Und vielleicht ist es eine Chance zu erkennen, welcher Segen darin liegt, wenn wir Belastungen haben überwinden können - mit Gottes Hilfe. Und vielleicht ist genau das der Knackpunkt, gleich zu Beginn auf Gottes Hilfe setzen und parallel das seine dazu beitragen. Wie oft setze ich auf meine (nicht ausreichende) Kraft und wende mich erst dann an Gott, wenn ich nicht wie gewünscht vorankomme…

Interessanterweise erlebe ich das beim Reisen anders. Da bin ich aufgeschlossen, nehme alles aus Gottes Hand; im Unbekannten ruht mein Vertrauen intuitiv an der richtigen Stelle. Im Alltag, Arbeit und Freizeit habe ich feste Strukturen und Vorgehensweisen und meine, ich müsse mein Leben in der Hand haben und so schwindet scheinbar Gottes Raum, dabei ist Er doch IN ALLEM da.

❤️-lich Willkommen im Thread „belastet & beschenkt“ - hier ist Raum für das Teilen von Erfahrungen, für Austausch, für das Teilen von Gedanken, für Ermutigung, für Gebet, für Anteilnahme ... Denn wir sind nicht alleine in dem Erleben, dass nicht immer alles rund geht. Es kann gut tun oder auch trösten und es kann stärken, wenn wir unsere Erlebnisse miteinander teilen.

Fragen, die mir weiterhelfen und denen ich hier mit euch gerne nachgehen möchte: Worauf schauen wir? Worin liegt Segen? Was erahnen wir von Gottes Perspektive? Wie bewähren wir uns in Brachzeiten? Und - worauf kommt es an? Wonach streben wir und gelingt das gut? Was ist im Leben wesentlich? Und warum nehmen andere Dinge uns so oft gefangen? Was belastet, blockiert gar und kann genau dadurch oder aber durch dessen Überwindung erst Potential zur Entfaltung bringen? Und was bleibt davon für die Ewigkeit oder was macht erst in (nach) einem weiteren Prozess aus dieser Perspektive Sinn?

Bei mir steht gerade eine Veränderung an und - ich bin unsicher. Ich bin einen ersten Schritt gegangen, habe mich geoutet und die darauf folgende Entwicklung war seltsam - unerwartet, offensichtlich (scheinbar?) geführt, dann doch wieder widersprüchlich, momentan ist für mich alles recht verwirrend. Ins Detail möchte ich nicht gehen. Vertrauen möchte ich auf Gott und hoffe, dass er mich bei meinen weiteren Schritten leitet.

Danke auch für den Austausch, die Offenheit und die Anregungen in den vorherigen Threads.
Danke fürs Lesen, Mitfühlen, Mitdenken und insbesondere für euer Schreiben hier.

Alles Liebe und im Vertrauen, dass Gott es gut mit uns meint - in allem!
Seidenlaubenvogel

59
1,014
Vor 2 Tagen

hallo,

mir fällt auf, dass ich schon lange nichts mehr von "n e u b a u g o e r e "  gelesen habe. Weiß jemand wie es ihr geht,

hat noch jemand eine Beziehung zu ihr.................................

 

liebe Grüße,

4
34
Aug. 07

https://www.youtube.com/watch?v=zoE1n7UoHNs&list=RDzoE1n7UoHNs&start_radio=1&pp=ygUvendpc2NoZW4gaGltbWVsIHVuZCBlcmRlIGNocmlzdGxpY2hlcyBMaWVkIGxpdmWgBwE%3D

zwischen Himmel und Erde Lied.....

 

.....musste noch zweimal an meiner Halswirbelsäule operiert werden, es gab Kompikationen

Der Arzt sagte mir direkt, das ich auch sterben könnte.............

Was mir persönlich geholfen hat, war meine Hoffnung auf ein besseres Leben im Himmel, und das ich schon alles

geplant habe. Meine Erbe, mein Grabplatz, meine Beerdigung, und das ich versöhnt gehen kann.

Und trotzdem hatte ich Angst, wollte nicht mehr leben, sondern gleich in den Himmel..

Aber ich lebe noch, zwar mit Zweifeln, aber ich lebe.

Habt ihr euch auch schon auf euren Tod vorbereitet.....Mir hat das sehr geholfen.

 

 

 

[- Hier habe ich, aus urheberrechtlichen Gründen, den Liedtext von "Zwischen Himmel und Erde" gestrichen. Wenn man aber auf meine Antwort auf das Posting klickt, kommt man auch zu dem Text; legal und auch noch ein wenig übersichtlicher -; mfg fr:-)sch80-mod (der das Urheberrecht nicht erfunden oder erlassen hat :-)]

 

 

 

 

 

 

 

 

 

liebe Grüße,

18
236
Aug. 03

Hallo zusammen,

ich möchte mich für mein Verhalten in letzter Zeit entschuldigen. 

Ich war in einer schwierigen und frustrierten Situation und habe es an andere rausgelassen. Habe mit Sicherheit auch einige verletzt.

Es hat sich einiges geändert. Das Leid anderer und die meinigen haben mich gelehrt, mehr Demut anzuwenden und mich verändern zu lassen. 

Max

2
49
Juli 24

Hallo,

 

ich habe hier doch mal erzählt das mein Nachbar sich bekehrt hat. 

Was ich aber nicht erz. habe, er ist psychisch krank und hat auch hier und da seine gesundheitliche Probleme.

Das wirkt sich alles in seinem Alltag aus. Ich weiß bis heute nicht, was er in seiner Arbeitsstelle tut. Das ist nicht wichtig.

Ich habe ihn mal besucht und sah beim vorbeigehen im Bad eine einzoge Katzentoiliette voll mit Kot. Mich hat das sehr erschrocken und habe ihn darauf hingewiesen das dies nicht gut ist. 

Leider wurde er jetzt in eine Klinik eingewiesen. Die pschischen Probleme machen ihn zu schaffen.

Jetzt weiß ich von Geschwistern aus der Gemeinde, das seine Katzen extrem unsauber sind. Kein Wunder wenn man sich nicht um saubere Orte kümmert und mehrere Toiletten hinstellt. Sie pinkeln auf Möbeln und Böden. Mich ekelt das extrem an und leider ist er selbast auch nicht sauber...vor allem die Hände...machmal auch Kleidung, Er riecht zwar nicht, aber trotzdem. 

Ich befürchte, wenn die Katzen da so weiter machen, dass dies schwere Konsequenzen seitens des Vermieters nach sich zieht. Das kann zu hohen Schadensersatzforderungen und fristlose Kündigung gehen. Die Böden der Wohnungen sind aus Holz und überklebt mit PVC Platten.  

Ich bin im Tierschutzverein und mein Tierschutzsinn sagt, diese Katzen müssen da raus. Nicht nur wegen der Katzen willen, sondern auch die Gesundheit ihm und seiner Nachbarn. Da wären Toxoplasmose, Würmer, Salmonellen. Er wohnt zwar im Erdgeschoss, aber trotzdem. Nicht auszudenken wenn Schwanngere im Haus sind.

 

Er sagt, ohne seine Katzen kann er nicht leben....sie helfen ihn zu überleben. Ich kann das verstehen, aber doch nicht so.

 

Ich bin in einem Dilemma. Ich will ihn nicht Schaden. Blöderweise sind diese Glaubensgeschwister auch nicht gscheit und denken sich nix dabei. Sie haben jetzt mal drei Toiletten hingestellt. Aber wenn das vorher nichts brachte, was dann?

 

Mein Herz sagt, melde das dem Tierschutz / Ordnungsamt (Aber nicht dem Vermieter)

 

 

86
524
Juli 13

Hallo, 

ich habe in einer Bestellung einen Artikel, den ich nicht bestellt habe. 

Wie läuft denn dann das mit der Rücksendung?

MfG Stefan 

10
151
Juli 09

Hi,

ich wurde vor kurzem 60 Jahre alt. 

 

In letzter Zeit kommen (oft spontan) versteckte, verdrängte und andere Erinnerungen hoch. Manch schöne, manch hässliche. 

Dann denke ich immer mehr an den Tod. Da ist bissl Angst, Sorge und anderes dabei und dann wiederum eine "ist mir doch Wurscht" Gedanke. 

Ich denke oft an Menschen, die von heute auf morgen Sterben...ob im Krieg, Krankheit oder Unglück. 

 

Momentan mache ich seltsame Gefühle durch.

 

Sind da alte Hasen, die das kennen?

1
63
Juni 19

Hallo, ich bin aus dem kleinen Örtchen Bad Dürkheim. Mit ~19J habe ich eine Ausbildungsstelle angefangen, ich musste sie abbrechen wegen psychischer gesundheitlicher Probleme nachdem ich auf dem Weg Gott zu finden auf die Seite Kath-ZDW gekommen bin und wo es sich quasi alles nur um Teufel, Dämonen, Marienanbetung usw. dreht. Bin dann auf den Exorzismus von Anneliese Michel gestoßen und nachdem ich die Aufnahmen gehört habe wurde ich depressiv und hatte extreme Angst vor Gott dass er sowas den Menschen schickt. Ich befasste mich immer mehr mit dem Katholischen Glauben und kam auf die Marienerscheinungen von Garabandal und Medjugorje die wie sich heutzutage rausgestellt haben doch nicht von der Kath. Kirche als Übernatürlich eingestuft wurden. Ich habe das aber geglaubt, und es hat mir nur psychische Probleme bereitet, Angst und sorge. Deswegen musste ich die Ausbildungsstelle abbrechen und wurde arbeitslos. Ich hatte 2 Monate richtig dicke Angst vor der Hölle. Ich hab mir damals den Katechismus etwas durchgelesen, die Bibel und viele Schriftstellen aus der Bibel in der mit Hölle gedroht wurde. Ich war nervlich am Ende, vor allem da der Katechismus bei quasi allem sagt : Nicht erlaubt. Hoher Sex drive und ich darf kein Selbstanfassen, selbst was in der Ehe sexuell erlaubt ist, ist geregelt. 7 Todsünden, die überhaupt nicht richtig definiert sind und wo ich mich immer gefragt habe, ist das jetzt Todsünde? Wer kann dann noch gerettet werden, dann kommt ja jeder in die Hölle wenn das alles wahr ist. Nur Heilige? Nur die die von der Kath. Kirche heiliggesprochen werden? Da musste ich aus der Not heraus weil der Katechismus ja verbindliche Lehre ist und die Dogmen korrekt sind danach leben, und wenn das falsch ist und mich in die Hölle bringt dann ist es halt so, ich tue was ich kann. Und das funktionierte semi Gut.Was mir im Kopf geblieben ist zu dieser Zeit war, ich muss mir Jesus als Vorbild nehmen,ich muss versuchen die Gebote so gut es geht zu halten, barmherzig sein usw. Die Unzucht war groß, der Rest mmn. ist mir gut gelungen. Dennoch diese ewige ungewissheit ums Heil (im Katechismus gibts glaub ich 6. Dinge die zum Heilverlust führen und die wahrscheinlich jeder irgendwo auf sich selbst beziehen kann). Sonntags bin ich nicht in die Kirche weil meine Eltern auch nicht gingen, nur Ostern und Weihnachten. Als mein Vater krank wurde habe ich kurz danach Gottseidank meine Freundin kennengelernt. Jedenfalls war ich bis ich 30 war 6 1/2 Jahre mit meiner Freundin zusammen ohne Ehe, es lief einfach nicht zwischen uns, aber wir haben uns zusammengerauft und ich hab immer wieder versucht mit ihr auf nen grünen Zweig zu kommen. Leider vergebens, sie hat dann schluss gemacht. Jedoch muss ich zu meiner Schuld sagen dass ich sie nie heiraten wollte und sie das auch wusste, die Liebe hat von meiner Seite gefehlt, ich habe mich nicht von ihr geliebt gefühlt und vice versa, wir waren aus Bedürftigkeit und Gewohnheit zusammen.

Mein Vater starb im Alter von 66 Jahren an Krebs als ich 27 war. Ich wohnte und wohne bis heute mit meiner Mutter zusammen.

Ich hatte mehrere Arbeitsstellen die ich aufgrund von ADS aufgeben musste (routinierte arbeit ohne abwechslung hat mich immer wieder kaputtgemacht, ich bin eingegangen und konnte nicht mehr, ich hab Jobhopping betrieben um irgendwie mal eine vernünftige Stelle zu kriegen, und bei der letzten Stelle wurde ich einvernehmlich durch den Chef gekündigt weil er die halbe Belegschaft entlassen hat und mit psychischen Stress die Leute rausgeekelt hat. Also wurde ich mal wieder arbeitslos. Ich habe oft zu Gott gebetet um eine Arbeitsstelle die mir gefällt, es kam aber keine. Ich lebte weiterhin mit meiner Mutter weil ich mich vor allem um sie kümmern wollte, aber auch irgendwo faul war weil es bequem ist.

Als letztes Jahr im April meine Freundin schluss machte und eine F+ mit nem anderen Typen angefangen hat, wars vorbei für mich. (Wir haben immer noch guten Kontakt, ob sie mich liebt kann ich nicht sagen, aber verlassen kann ich mich mmn. nicht auf sie um es nochmal zu probieren, und auch die Liebe fehlt von meiner Seite).

Neue Frau kennengelernt, reiner Sex aber ohne liebe, habe mich dann nach paar Monaten getrennt weil ich gemerkt habe sie weiß nicht was Liebe bedeutet. Habe an dem Punkt schon eine Frau zum heiraten gesucht. 7-8 Frauen gedated, keine Dabei die (trotz Kirchengängerinnen) wirklich Christlich war oder passen würde für eine Ehe.

Im Letzten Jahr hatte meine Mutter 2 Schlaganfälle, (sie ist 70), sie hatte kaum folgeschäden, ich war durch die ganze Situation irgendwann so gestresst (Arbeitslosigkeit, Mutter krank, keine Frau, kein Geld usw) dass ich Cannabis probiert habe, was dann noch in einer Panikattacke geendet ist und seit dem ich noch zusätzlich ne Angststörung habe. Mein Leben wurde immer schlimmer, ich habe beschlossen mich als IT-Ler selbständig zu machen, wollte ein Spiel programmieren und hatte Pläne für die Zukunft damit ich endlich den Hintern hochkriege und meiner Mutter und mir endlich ein schönes Leben bereiten kann und auch eine Frau finden. Immer mit Gott an meiner Seite, ich habe immer wieder zu Gott um eine Frau gebetet, darum dass er mir hilft mich selbständig zu machen und er für mich das Fundament setzt, und er mich davor bewahre dem Geld zu dienen, sondern nur so wie ich es brauche um glücklich zu sein, und ich würde auch gerne spenden. Durch lauter Langeweile aber auch Neugier habe ich mich seit Januar intensiv mit dem Glauben auseinandergesetzt da ich endlich Gott finden wollte. Ich habe die Bibel komplett durchgelesen, auch die Apokryphen die lt. kath. Lehre erlaubt sind zu lesen aber nicht als wahr gehalten werden sollen, nur als Inspiration. Das führte zu noch mehr Verwirrung bei mir. In meinem Kopf brannte ein Kampf zwischen Katholisch vs. Evangelisch vs Freikirchen - wer hat recht? Die Katholiken haben "komische und schwer umsetzbare Lehren" aber Marienwunder und Eucharistiewunder die ich nicht wegdiskutieren kann. Im Katholischen soll das volle Heil sein, im Evangelischen nur durch Christus, im Katholischen gibts Heilige und Kirchenlehrer die sich aber widersprechen in ihren Aussagen und Meinungen, es fehlte der Rote Faden. Ich ging wochenlang jeden Sonntag zur Messe um die Eucharistie zu empfangen da sie ja durch die Eucharistiewunder recht bedeutsam und wichtig sein muss. Das führte mich aber eher noch mehr weg von Gott weil ich irgendwann so viel wusste und gelesen habe dass ich völlig verwirrt war, was jetzt davon stimmt. Ich wusste nicht mehr was ich glauben soll, bis heute stecke ich in einer riesigen Glaubenskrise weil ich einfach nicht die "konfession" bzw. Kirche und Gemeinde finden kann die mir inneren Frieden gibt. Ich ging nach der Sonntagsmesse zu einem polnischen Pfarrer in der Hoffnung dass er mir meine Glaubensfragen beantworten kann, über Aussagen und Heilige die mich verunsichern, über den Glauben an Gott an sich, Katechismus usw. Leider war der Pfarrer wie sich später herausstellte strenger Missionar und einer der beiden Leiter von nem Christlichen Evangelisationszentrum (Leben im Licht). Durch meine Polnischen Wurzeln bin ich mit meiner Mutter zur Polnischen messe gegangen, die Sprachbarriere (bin völlig unbeholfen im polnischen wenns um christliche Texte geht und kommunikation mit dem Pfarrer, ich habe so ein richtiges Bauernpolnisch drauf und verstehe nur die hälfte und kann nicht richtig formulieren was ich fragen will) ... jedenfalls hat mich der Pfarrer ins Evangelisationszentrum eingeladen und wir haben eine hl. Messe gefeiert. Ich hab 2 Tage nicht geschlafen weil ich endlich meine Glaubensfragen beantwortet haben wollte. Völlig übermüdet und gestresst kam ich an, in der Hoffnung er hilft mir mit meinen Fragen. Nichts, nada. Er lud mich ein mit den Gläubigen seiner Gemeinde zu essen und ich hörte von hinten als ich eine rauchen war wortgemäß "los! Den müssen wir bekehren!", er dachte ich habe das nicht gehört. Ich sagte aber nichts dazu. Danach fingen die Gläubigen stories auszupacken dass wenn der heilige Geist dich trifft dass man nichts dagegen tun kann, dass sie Muslime schon zum Christentum bekehrt haben usw. Während der Messe hat mir übrigens einer der Gläubigen gegen den Fuß getreten als die Hl. Hostie kam weil ich saß und einfach gestresst und übermüdet war, ich solle gefälligst aufstehen. Das machte mir noch weniger Mut und traumatisierte mich. Genau so wie die Gespräche mit den Gläubigen bei denen es nur drum ging mich vom Glauben zu überzeugen - der Pfarrer hat übrigens auch die Messe für mich gefeiert (ich bin getauft, gefirmt, katholisch etc.). Danach ging es ins Pfarrerliche Büro. Ich hatte 1000 fragen gestellt, der Pfarrer antwortete auf keine einzige er sagte nur "es ist halt so im katholischen", er sagte ich soll mir das Buch Glaube und Vernunft (Fides et Ratio) von Johannes Paul II durchlesen. Als ich nachhause fahren wollte kam er mit zum Auto, stand die ganze zeit direkt am Auto (ich hab mich verdammt unwohl gefühlt) und betete, ich hab mich von ihm einfach nur bedrängt gefühlt. Und er guckte auch dauernd nach was ich gerade mache. Als ich nachhause fuhr war ich enttäuscht und traumatisiert, ich dachte hoffentlich wird mir das Buch von JPII wenigstens meine Fragen beantworten. Aber das hat mich noch mehr traumatisiert... Auch Dinge wie : "Wir sind nur geschaffen um Gott zu dienen und nichts weiteres" laut Katechismus und Lehre von JP II im Buch haben mein Weltbild komplett zerlegt. Und soweit ich weiß ist auch das zu glauben im Katholischen verbindlich. Sprich so wie ich es verstanden habe sollen wir betende Roboter sein und nicht mehr materiell denken. (Laut meinem Verständniß des Katholischen glaubens). 

Zuhause habe ich gebetet : "Herr Jesus Christus, rette mich, ich übergebe dir mein Leben weil ich mit den ganzen Glaubenszweifeln nicht mehr leben kann, sei mein Kompass und führe mich, du bist mein Herr.". Ab da an gings noch mehr bergab. Ich habe das mit der Selbstbefriedigung (weil ich keine Frau habe) zwar jetzt einigermaßen im Griff, aber dafür sogar noch mehr Zweifel bekommen welche "Lehre" jetzt wahr ist, und wie ich den Glauben endlich gesund leben kann. Am nächsten Tag gings mir so schlecht weil ich völlig überfordert war und ich einfach die ganze Nacht nur dachte was jetzt passiert, ob diese ganzen Bekehrungsgeschichten aus dem Internet wahr sind etc, und ich war durch den Pfarrer traumatisiert , dass ich meiner Mutter am nächsten Tag sagte ich muss zum Arzt und brauch Beruhigungsmedis, sie weiß dass ich sehr gläubig bin. Als sie merkte dass es mir nicht gut ging, ging sie trotzdem zur Reha obwohl ich sie tausendmal gebeten hab zuhause zu bleiben weils mir heute richtig schlecht geht und ich nicht allein sein will. Dann stürzte mein Hund die Treppe runter, ich bin beim Psychologen an dem Tag gelandet zur Beruhigung und meine Mutter hat den 3. Schlaganfall erlitten während der Reha (alles am selben Tag). Es ging weiter bergab, mein Nervensystem ist einfach auf Anschlag seit der Geschichte weil ich das als Strafe gottes sah, aber wissen tue ich es nicht. Ich betete ohne Ende damit Gott meine Familie und mich nicht weiter straft, ich habe meiner Mutter auch gesagt sie soll Jesus ihr Leben übergeben (sie ist auch nervlich am Ende nachdem mein Vater starb). Es führte aber zu nichts, unsicherheit hat sich bei mir breit gemacht ob ich Jesu mein Leben übergeben habe, deshalb hab ichs mehrmals nochmal im Gebet übergeben. Bin zu zwei Deutschen Pfarrern gegangen die sprachen Gott ist liebe und mir viel Hoffnung und Mut gemacht haben, aber es hat sich nichts geändert trotz vieeeel Gebet und Gesprächen. Eines Tages hat mir der Pfarrer dann noch auf Whatsapp geschrieben "Kommst du zur Messe heute, jeder Muss das Kreuz Christi auf sich nehmen, bitte sage mir bescheid ob du kommst oder nicht"... wieder wurde es aufgedrängt. Ich habe das Gefühl Gott will mir einfach nicht helfen. Auch bei so dingen wie, ich Sündige weil ich aus Fleisch bin, aber in der Kath. Kirche bin ich im Stand der Todsünde wenn ich mich mal selbstbefriedige weil ich den Druck nicht mehr aushalten kann, wenn ich theoretisch eine Frau finden würde mit der ich zusammenlebe oder Sex vor der Ehe habe, auch wenn die Beziehung zur Ehe führt... kirchenrechtlich darf ich die HL. hostie nicht annehmen, und das ist die Sache. Es ist kein schönes Gefühl im Stand der Todsünde zu leben wegen sowas... auch wegen Dingen wie "Schimpfwörter benutzen, usw". Wenn ich mir den Beichtspiegel anschaue vergehts mir was alles sünde ist. Im Evangelischen fühle ich mich auch nicht zuhause weil ich die Bibel mittlerweile nicht mehr lesen kann, ich deute, verstehe jede Stelle falsch oder interpretiere notorisch rum wie das gemeint sein könnte. Es sind einfach zu viele Informationen die ich durchs Internet usw. gelernt habe und Bücher. Ich finde mit der Bibel keinen roten Faden mehr und es gibt mehr als genug widersprüchliche Stellen für mich und Stellen die ich absolut nicht nachvollziehen kann (Nächsten Lieben, Vater und Mutter - aber dann bringt Christus das Schwert und wir sollen Vater Mutter etc. Hassen). Und dann wechsel ich mal die Übersetzung und die Aussage ist ne völlig andere ... sowohl in der Deutschen Übersetzung (Einheit, Schlachter usw.) als auch wenn ich sie in Englisch lese. Ich drehe mich mit den Aussagen nur noch im Kreis. Dass im Gottesdienst gelehrt wird dass es wichtig ist Täglich die Bibel zu lesen machts mir nicht besser. Ich musste das jetzt erstmal einstellen weil ich nicht kann und zugrunde gehe mit dem ewigen grübeln.

Ich musste den Beitrag einfach mal schreiben und Bete um euer Gebet und um eure Hilfe, mir gehts echt nicht gut in sachen Glaubensfragen. Ich hoffe der Herr Christus wird mir helfen. Vielleicht hat jemand von euch Tipps, Bücherempfehlungen, Anreize oder sonstiges dazu zu sagen 🙁

Liebe Grüße

 

 

 

 

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362
Juni 10

Nächste Woche habe ich (endlich) einen Platz in der Klinik Hohe Mark. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich hier jemand finden könnte, der mir ein paar ganz praktische Fragen zum Aufenthalt benatworten kann.

-Erfahrungen zur Unterbringung im Zweibett-Zimmer (ich schlafe aufgrund meines Traumas sehr unruhig, Schreiattacken usw)

-Wie sind die Zimmer ausgestattet? Größe usw ? (vermutlich bin ich im Haus Feldberg untergebracht.)

- Wo findet man Möglichkeiten allein zu sein ?

- Wie schlimm oder hilfreich empfandest du die 3 Wochen Kontaktsperre ?

- Wo ist dort der nächste "richtige" Laden ?

- Kann man dort eine Wolldecke ausleihen um zB auf einer Bank zu sitzen wenn es kühl ist ?

- Wie in etwa ist der Tagesablauf ?

- Sitzt man mit der Zimmergenossin beim essen am gleichen Tisch oder ist freie Platzwahl ?

- Gibt es Tipps was einem den Aufenthalt erleichtert und eingpackt werden sollte ? (Neben Taschentüchern und Waschmittel...)

- Weitere Insidertipps ?

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1,319
Juni 02

...macht das hier jemand?

Wie? Nach Thema? Alles?

Gibt es bestimmte Techniken oder so?

Schreibt man wie der Schnabel gewachsen ist oder wie?

 

Möchte meistens den Kopf frei bekommen...

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396
Mai 28

...die man / ich mir gerne noch realisieren würde....Brauche was positives nach dem ich viel über mein Leben nachgedacht habe - inneres Kind / Tod / Alltag anstrengend /war das schon alles...

Brauch was positives.

Wie ist das bei Euch?

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797
Mai 27


Hallo ihr Lieben,

Wo soll ich nur beginnen? Ich bin 18 und komme aus Sachsen. Viele aus meiner Klasse sind auf diesem neurechten Trend aufgesprungen, sind jetzt gegen Menschen mit Migrationshintergrund, gegen Menschen, die auch nur ein wenig von ihrem Bild von einem Menschen abweichen, gegen Gott und Religion und erzählen dann aber doch von Odin und so weiter. Ich fühl mich oftmals schrecklich allein, hab manchmal keine Kraft ihnen allen zu wiedersprechen und fühl mich dann schrecklich, weil ich doch genau das tun müsste. 

Außerdem sind für viel Männer in meinem Alter, Frauen nur noch ein Objekt, wenn man sich nicht sexualisiert kleidet, wird über einen hergezogen, wenn man den Mund aufmacht und gegenspricht, wird man zum Teil bedroht. 

Jesus kämpfte gegen Ungerechtigkeit, indem er sich aktiv für die Ausgegrenzten einsetzte. Warum schaffe ich das nicht auch?

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Mai 18

Hallo miteinander. Ich war schon lange nicht mehr hier. Leider gibt es offenbar den Chat nicht mehr, den ich immer sehr geschätzt habe. Habt ihr eine Ahnung, ob es einen weiteren Chat gibt, die man auch von hier kennt? Oder wo ihr selber vielleicht unterwegs seid?

 

Liebe Grüsse und Gottes Segen euch 

 

Jael

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424
Mai 07

Hallo zusammen

Ich bin noch nicht lange richtiger Christ..seit genau 4 Jahren (vorher war ich halt evangelisch und hatte das Schulwissen über die Bibel), aber es geht nicht um mich, sondern um meine Nichte in den 20ern.

Ich bin noch nicht solange Christin und noch bibelfest um ihr bei folgendem Thema zu helfen- aber ihr bestimmt 🙂

Sie ist krank durch eine Impfung und kommt kaum aus dem Bett. Sie hat sich nun einer Heilerin ihrem "Spirit Guide" anvertraut und die macht mit ihr Sachen wie Lichtheilung, Chacren lösen usw. Ich kenne mich damit nicht wirklich gut aus, aber ich merke bei ihr, dass sie sich immer weiter darin verliert und es ihr nicht besser geht. Vom Bauchgefühl würde ich sagen, sie ist falsch abgebogen.

Ich erzählte ihr dann von Jesus und wie es mir so damit geht und dass sie doch einmal sich vorstellen soll, er sitzt auf einem Stuhl vor ihr und sie kann ihm ALLES erzählen, was ihr so fehlt und was sie bedrückt etc.

Sie erzählte mir dann, dass sie auch an einen Gott glaubt und dass ihre Heilerin auch von Jesus spricht und schickte mir eine Art Gebet wo ALLE Götter angesprochen werden...von Jesus Christus, über Buddha über Shiva, Merlin, die keltischen Götter usw.....und mein Bauchgefühl, dass da was nicht stimmt wird immer größer..ich will sie nicht belehren, da sie sonst mit Sicherheit dicht macht.

Was würdet ihr mir raten?

Wir leben leider 12000km entfernt voneinander aber haben einen sehr liebevollen und herzlichen Kontakt...

 

Freue mich von euch zu lesen und bin sehr gespannt,liebe Grüße Susi

13
246
Apr. 22

Hallo ihr Lieben,

aus gegebenem Anlass möchte ich dem gerne mal hier nachgehen. 

Typ A: Ich kenne Personen, die sehr gut darin sind, sich darauf zu konzentrieren, was für sie wesentlich ist. Sie können gut ausblenden, was ihnen nicht passt. Hinterfragen eher weniger, verhalten sich meist recht zielstrebig. Und sie wirken so, als machten ihnen Schicksalsschläge weniger aus. Vernunft ist das, was zählt - Gefühle sind ihr untergeordnet. Sie sind ausgesprochen pragmatisch.

Typ B: Und dann kenne ich Personen, die sich intensiv „mit allem“ auseinandersetzen. Sie fragen nach, vergleichen, analysieren und ziehen ihre Schlüsse. Verarbeitung nimmt bei ihnen viel Raum ein; Schicksalsschläge beschäftigen sie eher lange. Sie können sich intuitiv oft gut in verschiedene Szenarien hineinversetzen. Was zählt sind Wahrnehmung, Einschätzung, Erkenntnisgewinn und sie sind äußerst reflektiert.

Ich will den einen nicht absprechen, dass auch sie nachdenken und reflektieren und den anderen nicht nachsagen, dass sie nicht auch vernünftig sind und zweckmäßig handeln können. Nur mir fällt die jeweilige Tendenz dieser beiden Typen in ihrer Unterschiedlichkeit sehr auf. 

Ist es möglich, dass beide Typen wechselseitig von einander lernen können oder kommt man da „aus seiner Haut“ kaum raus? Ich sehe von beiden Typen die Vorzüge wie die Defizite und stelle fest einerseits fest, dass ich (u.a. zu meinem Nachteil) in meinen Typ sehr stark drin stecke; Veränderung zu erreichen, gelingt mir eher schwer - und es mir andererseits kaum gelingt, Personen des anderen Typs für den Gewinn zu begeistern, den mein Typ mit sich bringt. … Ich hoffe, ich konnte mich einigermaßen verständlich machen.

LG in die Runde von Seidenlaubenvogel

 

19
236
Apr. 20

Guten Morgen,

ich habe grad Heute Morgen eine nicht-Orthodoxe Idee, und möchte sie euch Vortragen:

Aufgrund meiner persönlichen Situation (bester Freund ist nach München gezogen, ich bin in Hamburg, und eine sehr gute Freundin wohnt in Mannheim, mit ihr ist der Kontakt auch nicht mehr regelmäßig), habe ich die Idee bekommen, eine kleine Gruppe aus christlichen Männern und Frauen zu gründen zum Aufbau von Freundschaft, und gemeinsamen Austausch über Themen wie: Bibel, Familie, Private Themen: wie Beruf, bzw. Eltern usw. und gegenseitige (christliche) Freundschaftliche Unterstützung.

Mein Hintergrund: ich bin 42 Jahre alt und Pflege Kontakte zu einer Glaubensschwester in Verden (Aller) und ihrer Mutter, mein bester Freund (Christian) ist nach München gezogen, er ist in der IT-Branche tätig. Eine Gute Freundin lebt in Mannheim, mit der ich mich nie treffe, und nur noch selten rede.

Unabhängig von eurer Familiären situation (Verheiratet Single, oder ähnliches) habe ich tatsächlich grad die Idee bekommen, Gruppe zu gründen für Freundschaftlichen Austausch, ich würde dann Vorschalgen uns hier zu schreiben, Grunddaten und Interessen abzugleichen, und bei Bedarf eine Whatsapp Gruppe zu gründen, und bei Interesse auch telefonisch miteinander Kontakt aufzubauen oder sogar gelegentliche Treffen.

ich habe an eine Kleine Gruppe von am Anfang 3 bis 5 Personen gedacht, in einer zu großen Gruppe würde der / die Einzelne sich Anonym vorkommen.

 

Findet ihr die Idee gut, oder habt ihr anderweitige Vorschläge?

 

Hätte jemand Interesse sich der Gruppe anzuschließen? ich wäre sozusagne der "Erste".

0
42
Apr. 19

Hallo, wie sicher erkannt, ist mein Name Michael, ich bin 58 Jahre alt und bin voller Zweifel, wie ich es angehen soll. Irgendwie habe ich mich schon immer als gläubiger Mensch gesehen, nur zweifele ich daran, ob das auch wirklich so ist. Mir geht es in jeder Hinsicht ausgezeichnet, klar hat man seine Sorgen, aber nichts, was ich als ansatzweise bedrohlich empfinde. Ich bin beruflich gut etabliert, habe keine finanziellen Sorgen, bin für mein Alter noch relativ gesund, klar. Wehwehchen sind an der Tagesordnung.

Und wenn es einem gut geht, dann scheint Glauben recht einfach zu sein. Aber glaube ich wirklich, oder ist das nur ein so tun als ob? Ich fühle da nicht wirklich eine Art göttlicher Präsenz, wie ich es immer wieder lese. Wie empfindet ihr das?

90
994
März 26

Hallo liebe alle,

im März hatte ich schon mal zu diesem Themenformat eingeladen. Es kann vielleicht helfen Belastungen miteinander zu teilen, diese bewusst wahrzunehmen, sie loszulassen, um dann bestenfalls getrost und zuversichtlich nach vorn schauen zu können. Vielleicht können wir einander begleiten, beistehen oder auch Mut zu sprechen.


Ich werfe für mich in die Waagschale…
- erneut belastet mit „Absurdität“ verschiedener Art.
- beschenkt u.a. mit Stabilität, Ausdauer und Zuversicht. 
Dankbar bin ich, dass der beschenkte Anteil überwiegen darf und daran arbeiten will ich, „Absurdität“ besser auszuhalten, stehenzulassen.

Erinnern will ich an ein allseits bekanntes Gebet:

Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.


Gott sei mit dir, mit uns!
Wer nicht an Gott glauben kann, darf sich hier auch willkommen fühlen.

Es grüßt
Seidenlaubenvogel. 🙂

35
784
März 20

...verstehen / heilen mit Hilfe eines Kinderbildes von mir...

Geht das? Aber wie? Wie rede ich damit?

28
271
März 18

...bin ich etwas...

auf der Seite wünsche ich mir jemanden zum reden, auf der anderen Seite mag ich mich nicht auf den Weg machen und mich wem anvertrauen.

Was ist nur los mit mir?

20
433
März 15

Die zweijährige Tochter meiner Freundin verhält sich auffällig. Sie macht laufend Dinge kaputt und freut sich dann drüber. Gestern hat sie den Fernseher runtergeschmissen, er funktioniert nicht mehr. Wenn sie geschimpft wird, lacht sie einfach. Meine Freundin ist verzweifelt und frustriert und weiß nicht, wie sie damit umgehen soll. Das Kind reagiert nicht auf Zurechtweisungen und "nein". Was ist zu tun? Was könnte der Grund für ein solches Verhalten sein?

Danke für Eure Antworten.

38
1,327
März 14

Hallo liebe Mitleser,-Schreiber, -Anteilnehmer, Interessierte...

Herzliche Einladung zum weiteren Austausch.

Was hochsensibel bedeutet, kann man erforschen und erfahren unter:

http://www.zartbesaitet.net/test.htm
http://www.hochsensibel.org
http://hsperson.com/test/highly-sensitive-child-test/
http://www.hochsensiblehilfe.de/info/forsch.htm
http://www.team-f.de/ (Lüling, Seelsorge)

https://lebensspurmedien.de/ (Hsp und Seelsorgeliteratur bei team f)
http://www.feine-sensoren.de/
http://www.soloundco.net/startseite/ (Singleportal, früher emwag)


Was fange ich damit an, dass ich eine hochsensible Person bin? (High Sensitive Person, HSP)

1. Du weißt es, dass Du eine HSP bist
2. Du weißt dass Du nicht "schräg" bist
3. Du weißt, dass Du nicht alleine bist
4. Du bewertest Dich und Deine Verhalten konstruktiver (Selbstannahme)
5. Du kannst Dich mit anderen austauschen, die Dich verstehen
6. Du kannst dadurch besser lernen, mit den Schwächen der Hochsensibilität (HS) umzugehen
7. Du kannst dadurch bewusster die Stärken der HS für Dich und andere einsetzen
...................

PS: für alle Neuen:Neben Smalltalk (mit smt gekennzeichnet) haben wir hier einen virtuellen Raum gefunden, den es sich lohnt, regelmäßig zu besuchen. Allein die Erfahrung und das Bewusstsein, hochsensibel zu sein und nicht "gestört" oder "abartig", hilft sehr viel und kann das Leben auf lange Sicht konstruktiv verändern. Lasst Euch mal darauf ein und erlebt, als sensibles Wesen aus Gottes Hand hervorgegangen zu sein!

Psalm 139, 14 (Elb)
Ich preise dich darüber, daß ich auf eine erstaunliche, ausgezeichnete Weise gemacht bin. Wunderbar sind deine Werke, und meine Seele erkennt es sehr wohl.

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Gedicht von Flickenteddy

Empfinden


"Nun nimm dich `mal zusammen!",
so wurde ihr gesagt.
"Du bist viel zu empfindlich!",
Urteilte man ungefragt.
So wusste sie als Kind schon:
"Ich bin einfach verkehrt.
Wer nicht ist wie die And'ren,
Der hat hier keinen Wert!"

Sie zeigte, was sie wollten:
Ein fröhliches Gesicht.
Wie's wirklich in ihr aussah,
Zeigte sie lieber nicht...
So wurde sie dann fügsam,
Sie störte nun nicht mehr.
Doch tief in ihrem Herzen,
Da fühlte sie sich leer.

"Wo sind meine Gefühle
Und meine Träume hin?
Ich weiß eigentlich selber
Schon nicht mehr, wer ich bin."
Sie traf eine Entscheidung
Und ließ sich darauf ein:
Sie wollte wieder lernen,
Nur ganz sie selbst zu sein.

Sie griff in ihre Seele,
Sie öffnete ihr Herz.
Er war so lang verborgen,
Nun traf er sie, ihr Schm*rz.
Sie wurde fast benommen,
Er kam mit solcher Wucht.
Und schlug die zarte Seele
Beinahe in die Flucht.

"War das der Sinn der Sache?",
So fragte sie sich oft.
Sie hatte sich doch etwas
Ganz Anderes erhofft.
Doch als die W*nd*n heilten,
Da war ein Sinn zu sehn:
Viel mehr als And're konnte
Gefühle sie verstehn.

Sie konnte formulieren,
was Andere kaum sah'n
und lenkte die Gedanken
in eine klare Bahn.
So gab sie denen Stimme,
die Keiner sonst verstand,
weil sie für Angst und Traurigkeit
die rechten Worte fand.

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Threadstarter: Adlerfluegel ; ehemalige Begleiter: Angieblau, Stephan-Zoellner

aktuelle Threadbegleiter:

Deborah71; Glasgraveurin; Schnorchelschnuffi


Die neuen Schreiboberflächen werden von uns  reihum eröffnet und nach Absprache angepasst. Ist einer zeitlich verhindert, geht die Aufgabe an den Nächsten über.
Link zum Vorgängerthread:

Thread 136

Wir übernehmen für die Inhalte weiterführender Links keine Verantwortung.



67
3,423
März 13

...beschäftigt mich schon ne weile..

Nicht das sterben an sich, das kann "man" vielleicht ja noch beeinflussen. 

Wenn ich nicht mehr da bin, kann ich nichts mehr machen / bekomme nichts mehr mit...

Irgendwie hängt man ja doch am Leben trotz Problemen und Schwierigkeiten.

Wie geht es euch so damit?

Nicht das ich mir das Leben nehmen will...

 

18
144
Feb. 27


Guten Morgen zusammen,

Es heißt immer "Der Vater, der Sohn und der Heilige Geist". Also drei Entitäten, aber es wird das Bild vermittelt, dass es sich im Rahmen der Dreieinigkeit doch um eine Erscheinungsform handelt. Jesus wurde von Gott als Mensch geschickt, vom Heiligen Geist berührt, um den Glauben zu lehren und erlebbar zu machen, das verstehe ich und ist für mich plausibel. Später sitzt er zur Rechten Gottes und wird in der Offenbarung als er selbst auftreten.

Aber wie bekomme ich das in eine Dreieinigkeit gepackt? Ich verstehe das nicht.

Wie erlebt ihr das?

13
149
Feb. 03
Ihr Lieben! Nachdem wir einige Zeit ohne Gebetskette für Menschen mit SVV, aber gerne auch grundsätzlich für Menschen in und mit Nöten verbracht haben, gibt es hier kurz vor dem Foren Neustart jetzt eine neue. Gebetsketten für SVV haben hier schon eine längere Geschichte. Seit April2004 gibt es sie. Das sind nun fast genau 18 Jahre. Viele damals noch junge bis sehr junge Menschen waren darin unterwegs. Werner und ich durften sie einmal mehr und auch manchmal weniger begleiten. Es sind viele Beziehungen seit damals und bis heute entstanden. Es ist für mich besonders schön, miterleben zu dürfen, wie sich im Leben vieler von euch gute Wege aufgetan haben. Ja ,ihr seid auch mal wieder hingefallen. Aber immer wieder aufgestanden und weitergelaufen! Wie ihr Berufe habt finden können. Therapeutische Hilfe angenommen und zugelassen habt. Allen Betern sei an dieser Stelle einmal herzlich Danke gesagt! Allen hier Schreibenden möchte ich ebenfalls herzlich Danke sagen. Immer wieder habt ihr ganz viel Vertrauen gewagt. In Werner und mich, in Therapeuten und Kliniken, in überhaupt euer Leben. Das oftmals keinen guten Start hatte, aber ihr habt tapfer dafür gekämpft, dass es lebenswert wird und ist. Ein ganz herzliches Danke aber auch den Machern,den Verantortlichen und den finanziellen Unterstützern von Jesus.de. Ohne Jesus.de hätten wir hier nicht zueinander gefunden. Wären uns auch eher nicht begegnet oder hätten und gar wo auch immer face to face getroffen. Mutige und starke Menschen seid ihr allesamt. Ich bin dankbar für jedes geschenkte Vertrauen, für Begegnungen wo auch immer. Danke an dieser Stelle auch den Bauern der Götzenmühle. Die uns sehr kostengünstig immer wieder einen Raum für unsere Treffen ermöglicht hat. Und dem tollen Koch bei unseren Treffen 😉 Dein Essen war immer sehr besonders und sehr kreativ. Von vegan über vegetarisch bis hin zu " Allesesser-Essen". Morgen ziehen wir im Forum um. Bisher konntet ihr bei Bedarf anonym schreiben. Das geht nun vorerst nicht mehr, aber es wird dran gearbeitet. Wer im MiFü schreiben möchte, muß dafür erst freigeschaltet werden. Bitte dazu bei mir oder Frosch80-mod melden. Wer notvolle Dinge anonym los werden möchte, kann uns diese ebenfalls per PN schreiben. Wir veröffentlichen diese dann unter unserem Nick mit Hinweis, dass dort jemand anonym sein möchte. So, genug getextet. Ich hab euch lieb, ihr seid mir wichtig und ihr seid wertvoll. Herzliche Grüße Inge
36
2,071
Jan. 18

Hallo ihr lieben, 

ich glaube, eine gewisse Resilienz zu besitzen. Die könnte aber hier und da stärker sein. Mit jeder Grätsche die mich begegnet, muss ich mich immer mehr darauf achten mich aufzuraffen. Nur prägt das innerlich doch und der Frust meldet sich in mir immer lauter. 

Wie geht ihr damit um. Ich weiß, Resilienz wird immer wichtiger. Kein Wunder bei all den Einflüssen. Was sind eure Erfahrungen und Ratschläge. 

10
258
Jan. 11

Hi,

 

ich selbst rätsele seit Jahren übner einige meiner schädlichen und krassen Gedanken. Die sind wirklich schlimm. Ich will jetzt nicht näher darauf eingehen. Aber mit Seelsorger darüber geredet. Auch gebetet und auch gebietet mit Worten wie ...Nein in Jesu Namen. 

 

Trotzdem sind die da. Hässlich, widerlich..... 

 

Ich weiß bis heute nicht woher die kommen und wie sie reinkamen.

 

Wie werden manche Menschen dann dadurch so brutal? Selbstverletzend, Verletzend..

 

 

 

 

40
748
Jan. 08

Hallo,
ich möchte mich bei allen verabschieden, mit denen ich auch mit Nachrichten in Kontakt war. Ich danke euch von Herzen für den Austausch. Jedem und jeder für seine Zeit!

Ich merke dass das Forum mich runter zieht und meinen Glauben nicht stärkt. Als ich es fand dachte ich dass ein Austausch mit Christen gut wäre. Um den Glauben zu stärken und Erfahrungen zu teilen. Das klappt hinter den Kulissen hier und da. Aber im Forum macht mich vieles betroffen. Vor allem dass Christen so untereinander umgehen. Als angeblich ein Körper.

Jesus stritt mit den Phariäern, denen es darum ging wer drin und wer draußen ist. Und woran das gekoppelt ist. Jesus sagte dass der Buchstabe tötet und brach die Regeln bewusst. Er ging zu denen die draußen waren. Und kritisierte alle die diese Kreise ziehen.

In diesem Forum geht es vielen um diese Grenzen. Um Dogmatik. Um den Buchstaben. Wer ist drin, wer ist draußen. Und wenn einer nur wagt den Kreis zu öffnen wird es ungemütlich. Denn dann wird ja die gebaute Burg um einen aufgeweicht. So werden auch Autoren kritisiert und deren Inhalt als Müll bezeichnet die man nie gelesen hat. Es geht nicht um die Inhalte selbst sondern nur um die eigene Abgrenzung. Ein "das finde ich gut und das nicht" findet nur scheinbar statt. Mit KI wird rasch nach Gründen gesucht es ablehen zu können. Das Ergebnis steht schon fest bevor eine Meinung gebildet werden kann. Damit die Mauer hält. Die Mauer um das eigene Herz. Damit bloß nicht welche außerhalb des Kreises errettet werden. Das scheint die eigene Errettung zu gefährden. 

Wenn es "gut" läuft werde ich sauer und reagiere dann vor Wut in Fäden und mache Fehler (verhalte mich genauso). Wenn es schlecht läuft lese ich passiv Pauschlisierungen und Abgrenzungen. In beiden Fällen stärkt es nicht den Glauben. Ein Jesus Forum ist doch mehr politischer Stammtisch als Nächstenliebe.

"Spiritualität hat mehr mit Verlernen als mit Lernen zu tun" (Richard Rohr)
Ich habe hier viel verlernt. Das ist gut. Und darum geht mein Leben weiter. Ohne Jesus Forum. Gott sei dank!

Ich wünsche allen hier eine schöne Weihnachtszeit. Gesundheit (gerade auch für einen tollen Menschen hier, den ich Freund nennen durfte) und Frieden im Herzen. Shalom!

@channuschka Ich habe per Email um Löschung meines Accounts gebeten. Es wäre toll wenn du da noch einmal nachhaken könntest. Danke

 


59
1,083
Dez. 18

Grüß' euch!

Ich bin neu hier. Ich habe mein Leben vor etwa 3-4 Jahren Jesus gegeben. Mein Glaube war immer irgendwie da, ich bin auch eher christlich aufgewachsen. Als Kind habe ich auch öfters die Kirche besucht, habe aber nie richtig verstanden worum es geht. Dazwischen, vor allem als Jugendliche und junge Erwachsene, habe ich mich mit dem Thema überhaupt nicht beschäftigt (und wohl auch am heftigsten gesündigt). Mittlerweile bin ich 35 Jahre alt, habe drei Kinder und erst eben vor einigen Jahren wieder zu ihm gefunden. Und es war intensiv! Ich habe mir meine erste Bibel gekauft, viel gelesen, darüber gesprochen, interpretiert, neu gelesen, anders verstanden, Zusammenhänge entdeckt, vertraut usw usf. Jesus' Liebe war spürbar! Auch wenn ich nicht, wie viele beschreiben, direkt eine Unterhaltung mit ihm geführt oder den Heiligen Geist wie einen Blitz in mich fahren gespürt habe, war eine Veränderung da und ich war einfach glücklich. Auch mein Mann hat gemerkt, dass ich positiver wurde und ich vor allem sehr selbstbewusst in meinen Einstellungen, in meinem Sein und Denken war. 

Jedenfalls bete ich seither täglich und denke bei allem an Gott, bei jeder Entscheidung, beim Aufwachen, beim Einschlafen, immer. Und plötzlich befinde ich mich in einem totalen Abwärtsstrudel... Er hilft mir zwar immer mit kleinen Impulsen, die mich wieder aufatmen lassen und für dich ich unendlich dankbar bin, aber im Großen und Ganzen bin ich so verzweifelt wie noch nie zuvor...

Einzelheiten erspare ich euch, aber es sind diese täglichen Sorgen ums Geld (uns geht's finanziell einfach wahnsinnig schlecht), Job, Wohnsituation usw. Wir bekommen echt im Wochentakt gefühlt schlechte Nachrichten. Ständig irgendwelche Nachzahlungen, Auto kaputt, Jobabsagen, Hausverkauf (wir sind Mieter) usw. Es ist schon so frustrierend und ich habe in den letzten zwei Jahren so viel geheult wie nie zuvor! Selbst mein Mann, der sonst immer sehr stark und optimistisch ist, kann nicht mehr. Noch nicht einmal ein Problem gelöst, kommt das nächste. Die Sorge um ihn kommt bei mir noch hinzu!

Ich weiß, dass Gott kein Genie ist, der mit den Fingern schnippt und mir einen Wunsch erfüllt und da steht zB ein Koffer voll Geld. Aber ich frage mich, wann es endlich wieder bergauf geht? Wisst ihr wie oft ich schon gehört habe "es gibt immer schlechte Phasen, dann wird's wieder besser"? Aber bei uns ist es irgendwie nur mehr schlecht. Es ist kein Ende in Sicht und ich weiß schon nicht mehr wie ich beten oder was ich sagen soll. Und ich höre ihn nicht. Bin ich zu laut? Hör ich nicht gut hin? Es gab schon öfters schwierige Zeiten oder Phasen. Aber die dauerten nie so lange und waren nie so heftig!

Ich verliere langsam den Mut. Nein, nein, nicht meinen Glauben. Nie und Nimmer. Falls das eine Prüfung ist, werd' ich sie überstehen. Ich muss, ich habe Kinder. Aber ich will einfach wieder mal durchatmen können. Dieser Druck zerquetscht mich und ich kann kaum noch atmen. Ich würde so gerne einfach in Frieden leben und nicht ständig diese runterziehenden Nachrichten bekommen. 

Hat einer von euch Ähnliches durchgemacht und kann von einer göttlichen "Rettung" oder Hilfe erzählen? In der Bibel steht, dass, wenn man fest genug glaubt, wird das Erbetene erfüllt (Matthäus 7;7-8, Markus 11;24 zb). Ich fange an an mir zu zweifeln. Glaube ich nicht genug? Natürlich glaube ich! Was ist es dann? Ich versuche geduldig zu sein und darauf zu vertrauen, dass es bald besser wird. Aber es ist schwer, so schwer!

43
827
Nov. 23

Es gibt den einen oder anderen Satz in meinem Leben von dem ich denke warum musste ich ihn so oft hören...

Hat es etwas mit der Vergangenheit (Krieg etc.) der Leute zu tun die ihn gesagt haben?

Es geht um Sätze wie "erzähl bloß nicht so viel von zuhause" bzw " komm bloß nicht mit nem Kind" ...

Vielleicht hat jemand ähnliche Sätze gehört.

8
416
Okt. 18

Fragen die man sich sicherlich in einem gewissen Alter stellt...

Wer hat da für sich schon eine Antwort und welche?

14
557
Aug. 24

Ihr lieben Glaubensgeschwister, ich habe ein dringendes Gebetanliegen und bitte alle, die meiner lieben Freundin Dana helfen wollen, sich unserer Gebetsgruppe anzuschließen. Ich weiß, dass unsere Gebete gehört werden und vertraue darauf, dass Gott mächtig eingreifen wird. Wir brauchen aber noch Unterstützung, so viel wie möglich.
Meine beste Freundin Dana (wir kennen uns seit dem Kindergarten) lebt in Neuseeland und ist schwer krank. Sie wollte eigentlich vor 2 Wochen endlich wieder einmal nach Deutschland kommen, auch um ihre Familie zu besuchen. Sie ist bis nach Singapur gekommen und hatte dort einen körperlichen Zusammenbruch. Es ist eine schwere Autoimmunerkrankung und jetzt zusätzlich die Hormonstörungen in den Wechseljahren. Sie leidet unter extremen Hormonmangel, ist unendlich kraftlos und kommt nachts wenn überhaupt nur für wenige Stunden in den Schlaf. Wir sind seit 2 Wochen in intensiver, gemeinschaftlicher Fürbitte. Dadurch konnte sie es wenigstens inzwischen zurück nach Neuseland schaffen, liegt dort aber abgeschieden auf einer Insel und hat keine Aussicht auf medizinische Versorgung. In Neuseeland ist das sehr schwierig und die Versorgung eh nicht so gut. Um zu einem Arzt zu kommen, müsste sie bis nach Auckland fahren, was sie im Moment kräftemäßig nicht schafft.
Es gab in den letzten 30 Jahren schon 2x solche Zusammenbrüche und ich habe monatelang für sie gebetet. Jedesmal hat Gott ihr helfende Menschen und die Kraft zum Weiterleben geschenkt. Ganz geheilt wurde sie aber nicht. Ich bin dennoch zuversichtlich, dass Gott auch dieses Mal in seiner großen Liebe eingreifen wird. Sie ist als Atheistin aufgewachsen und zumindest glaubt sie inzwischen, dass es "da etwas gibt" und dass der Glaube in meinem Leben viel bewirkt hat. Sie betet wohl auch, aber bisher konnte sie Jesus noch nicht als ihren persönlichen Erlöser annehmen. Wir kommunizieren nur über E-Mail, deshalb wären die Gespräche mit ihr hier in Deutschland so wichtig gewesen. Vielleicht wird es aber durch diese Krise - wenn sie Heilung durch Gebet erfährt - auch der Durchbruch im Glauben. Ich bitte euch alle, auch dafür zu beten.
Bitte schließt euch mir an, bittet auch andere Glaubensgeschwister in euren Gemeinden um Unterstützung.
ICH DANKE EUCH VON HERZEN!!!!!
Wir gehen neben zusätzlichen Gebeten täglich um 13 Uhr alle gemeinsam ins Gebet, da sie sich dann in Neuseeland zum Schlafen hinlegt (Ortszeit 23 Uhr). Schlaf ist momentan für sie das wichtigste.
Ich danke Gott für diese Möglichkeit, weitere Mitbeter zu finden. GOTT SEGNE EUCH ALLE!!!!!!!

4
361
Aug. 12, 25

Mein Problem: In meiner Nachbarschaft wurde ein Haus neu vermietet (oder verkauft), in dem sich nun Jugendliche unter 20 Jahren aufhalten und sehr laut sind, vor allem mit Musik.

Es gab bereits 2 lautstarke Feten; gestern wurde ab Mittag bis Abend in einem Festzelt gefeiert. Die Erwachsenen die ausnahmsweise dabei waren, griffen nicht ein, was Gegröle und Bässe anging.

Für mich sind die jungen Leute die Hölle! Die Nachbarn daneben reagieren kein Stück - warum??? Ich wollte die Polizei rufen, doch mein Mann hielt mich zurück.

Schließlich habe ich vor Verzweiflung und Wut angefangen zu heulen! Was soll ich tun? Ich bat Jesus um Großmut und Verständnis, aber in mir hat es gebrodelt. Nun bin ich derart angespannt, weil ich Angst habe, gleich geht es wieder mit Musik und Gekreische los... 

Soll ich wirklich mit dem Dampfhammer, also Polizei, arbeiten? Was tun bei dieser Angst, dieser Verzweiflung, dieser Wut? Wut auf die jungen Leuten und die feigen Nachbarn!

Danke für eure Hilfe!

25
493
Juli 18, 25

Liebe Forummitbestreiter und Vielleser,

ich habe einen ganzen Karton mit Romanen zu verschenken, teilweise Mängelexemplare, überwiegend Belletristik! Bisher will keine die Bücher haben, was mir richtig weh tut. Es kann sie doch nicht in den Papiermüll werfen! Bücherspenden nimmt kein Verein etc. an. Hat von euch jemand Lust? Wenn dann der ganze Karton als "Überraschungsei 😀 ! 

Ich kann keine Bücher aus Platzmangel mehr sammeln...

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Juli 17, 25

.... ich bin diesen Schritt (endlich) gegenüber meiner M. gegangen. Dieses Mal direkt, also in Worten ihr gegenüber. Es gab mal einen Versuch, eher hinten rum, ausgesprochen durch jemand anderen, aber in meinem Sinne. Aber dann schlich sie sich wieder in mein Leben. Als wäre nie etwas gewesen. Und ich ließ es zu. Irgendwie hilflos zu. Sie ist ja schließlich meine M.

So viele Dinge sind geschehen. Dann noch mehr und ich konnte nicht mehr. Nicht mehr zusehen. Nicht mehr schweigen. Nicht mehr aushalten. Ich muss(te) mich und meine Familie schützen.

Ich habe es ausgesprochen bzw. "ausgeschrieben". Nicht der rechte Weg, aber der für mich sichere. Resultat: Vorwürfe ihrerseits. So wie schon immer. Ich gebe meine Beweggründe preis, versuche zu vertrauen, aber das Ergebnis ist ihre Opfersicht (?). Ich teilte ihr mit, dass ich lieber sterben wollte, als das aushalten und laut schweigen zu müssen. Antwort: "War ich denn eine so schlechte M....?" Was soll man denn darauf antworten????

Wieder fühlt sich in mir alles so an: Ich werde nicht gesehen. Ich bin nicht. Nicht gut genug. Nicht dankbar genug. Ich bin falsch.

Alles in mir ist gerade so ambivalent. Ich sollte erleichtert sein und doch ist da viel Angst. Ich sollte durchatmen und doch fühle ich mich stündlich erschöpfter. Ich sollte mich frei(er) fühlen und doch sind da so viele Schuldgefühle.

Warum ich schreibe? Gedanken lesen hat mir schon immer geholfen. Meine Gedanken und die anderer. Gedanken sortieren. Last ablegen.

168
3,686
Juni 19, 25


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