Miteinander - Fürei...
 
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Miteinander - Füreinander

In diesem Forum steht nicht die Diskussion im Vordergrund, sondern persönliche Anliegen und Nöte.
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Dankbar sein. (1 betrachter)

Wenn ich so durch das Forum lese, Viele Fragen, Probleme, unterschiedliche Antworten, was ja gut ist.

Da kam mir die Idee, einfach mal Gott "Danke sagen" für alles. 

Weil letzten Ende alles immer wieder uns zu unserem Besten dienen soll. Auch wenn wir Gott, uns selbst, andere Menschen nicht

immer verstehen können. Dankbarkeit führt zu glücklicheren Beziehungen.

Danken koset nichts, aber es tut Gott, uns selbst, anderen Menschen gut.

Deshalb, die Möglichkeit hier Danke zu sagen.

 

Teil 3

621
15.9 K
Vor 19 Stunden

Hallo miteinander. Ich war schon lange nicht mehr hier. Leider gibt es offenbar den Chat nicht mehr, den ich immer sehr geschätzt habe. Habt ihr eine Ahnung, ob es einen weiteren Chat gibt, die man auch von hier kennt? Oder wo ihr selber vielleicht unterwegs seid?

 

Liebe Grüsse und Gottes Segen euch 

 

Jael

14
373
Vor 6 Tagen

...die man / ich mir gerne noch realisieren würde....Brauche was positives nach dem ich viel über mein Leben nachgedacht habe - inneres Kind / Tod / Alltag anstrengend /war das schon alles...

Brauch was positives.

Wie ist das bei Euch?

41
256
Mai 06

...macht das hier jemand?

Wie? Nach Thema? Alles?

Gibt es bestimmte Techniken oder so?

Schreibt man wie der Schnabel gewachsen ist oder wie?

 

Möchte meistens den Kopf frei bekommen...

27
240
Mai 05

Es scheint ein zeitloses Thema zu sein - belastet & beschenkt. Vielleicht ist es Gottes Schule für uns? Und vielleicht ist es eine Chance zu erkennen, welcher Segen darin liegt, wenn wir Belastungen haben überwinden können - mit Gottes Hilfe. Und vielleicht ist genau das der Knackpunkt, gleich zu Beginn auf Gottes Hilfe setzen und parallel das seine dazu beitragen. Wie oft setze ich auf meine (nicht ausreichende) Kraft und wende mich erst dann an Gott, wenn ich nicht wie gewünscht vorankomme…

Interessanterweise erlebe ich das beim Reisen anders. Da bin ich aufgeschlossen, nehme alles aus Gottes Hand; im Unbekannten ruht mein Vertrauen intuitiv an der richtigen Stelle. Im Alltag, Arbeit und Freizeit habe ich feste Strukturen und Vorgehensweisen und meine, ich müsse mein Leben in der Hand haben und so schwindet scheinbar Gottes Raum, dabei ist Er doch IN ALLEM da.

❤️-lich Willkommen im Thread „belastet & beschenkt“ - hier ist Raum für das Teilen von Erfahrungen, für Austausch, für das Teilen von Gedanken, für Ermutigung, für Gebet, für Anteilnahme ... Denn wir sind nicht alleine in dem Erleben, dass nicht immer alles rund geht. Es kann gut tun oder auch trösten und es kann stärken, wenn wir unsere Erlebnisse miteinander teilen.

Fragen, die mir weiterhelfen und denen ich hier mit euch gerne nachgehen möchte: Worauf schauen wir? Worin liegt Segen? Was erahnen wir von Gottes Perspektive? Wie bewähren wir uns in Brachzeiten? Und - worauf kommt es an? Wonach streben wir und gelingt das gut? Was ist im Leben wesentlich? Und warum nehmen andere Dinge uns so oft gefangen? Was belastet, blockiert gar und kann genau dadurch oder aber durch dessen Überwindung erst Potential zur Entfaltung bringen? Und was bleibt davon für die Ewigkeit oder was macht erst in (nach) einem weiteren Prozess aus dieser Perspektive Sinn?

Bei mir steht gerade eine Veränderung an und - ich bin unsicher. Ich bin einen ersten Schritt gegangen, habe mich geoutet und die darauf folgende Entwicklung war seltsam - unerwartet, offensichtlich (scheinbar?) geführt, dann doch wieder widersprüchlich, momentan ist für mich alles recht verwirrend. Ins Detail möchte ich nicht gehen. Vertrauen möchte ich auf Gott und hoffe, dass er mich bei meinen weiteren Schritten leitet.

Danke auch für den Austausch, die Offenheit und die Anregungen in den vorherigen Threads.
Danke fürs Lesen, Mitfühlen, Mitdenken und insbesondere für euer Schreiben hier.

Alles Liebe und im Vertrauen, dass Gott es gut mit uns meint - in allem!
Seidenlaubenvogel

6
98
Mai 05

Hallo, ich bin aus dem kleinen Örtchen Bad Dürkheim. Mit ~19J habe ich eine Ausbildungsstelle angefangen, ich musste sie abbrechen wegen psychischer gesundheitlicher Probleme nachdem ich auf dem Weg Gott zu finden auf die Seite Kath-ZDW gekommen bin und wo es sich quasi alles nur um Teufel, Dämonen, Marienanbetung usw. dreht. Bin dann auf den Exorzismus von Anneliese Michel gestoßen und nachdem ich die Aufnahmen gehört habe wurde ich depressiv und hatte extreme Angst vor Gott dass er sowas den Menschen schickt. Ich befasste mich immer mehr mit dem Katholischen Glauben und kam auf die Marienerscheinungen von Garabandal und Medjugorje die wie sich heutzutage rausgestellt haben doch nicht von der Kath. Kirche als Übernatürlich eingestuft wurden. Ich habe das aber geglaubt, und es hat mir nur psychische Probleme bereitet, Angst und sorge. Deswegen musste ich die Ausbildungsstelle abbrechen und wurde arbeitslos. Ich hatte 2 Monate richtig dicke Angst vor der Hölle. Ich hab mir damals den Katechismus etwas durchgelesen, die Bibel und viele Schriftstellen aus der Bibel in der mit Hölle gedroht wurde. Ich war nervlich am Ende, vor allem da der Katechismus bei quasi allem sagt : Nicht erlaubt. Hoher Sex drive und ich darf kein Selbstanfassen, selbst was in der Ehe sexuell erlaubt ist, ist geregelt. 7 Todsünden, die überhaupt nicht richtig definiert sind und wo ich mich immer gefragt habe, ist das jetzt Todsünde? Wer kann dann noch gerettet werden, dann kommt ja jeder in die Hölle wenn das alles wahr ist. Nur Heilige? Nur die die von der Kath. Kirche heiliggesprochen werden? Da musste ich aus der Not heraus weil der Katechismus ja verbindliche Lehre ist und die Dogmen korrekt sind danach leben, und wenn das falsch ist und mich in die Hölle bringt dann ist es halt so, ich tue was ich kann. Und das funktionierte semi Gut.Was mir im Kopf geblieben ist zu dieser Zeit war, ich muss mir Jesus als Vorbild nehmen,ich muss versuchen die Gebote so gut es geht zu halten, barmherzig sein usw. Die Unzucht war groß, der Rest mmn. ist mir gut gelungen. Dennoch diese ewige ungewissheit ums Heil (im Katechismus gibts glaub ich 6. Dinge die zum Heilverlust führen und die wahrscheinlich jeder irgendwo auf sich selbst beziehen kann). Sonntags bin ich nicht in die Kirche weil meine Eltern auch nicht gingen, nur Ostern und Weihnachten. Als mein Vater krank wurde habe ich kurz danach Gottseidank meine Freundin kennengelernt. Jedenfalls war ich bis ich 30 war 6 1/2 Jahre mit meiner Freundin zusammen ohne Ehe, es lief einfach nicht zwischen uns, aber wir haben uns zusammengerauft und ich hab immer wieder versucht mit ihr auf nen grünen Zweig zu kommen. Leider vergebens, sie hat dann schluss gemacht. Jedoch muss ich zu meiner Schuld sagen dass ich sie nie heiraten wollte und sie das auch wusste, die Liebe hat von meiner Seite gefehlt, ich habe mich nicht von ihr geliebt gefühlt und vice versa, wir waren aus Bedürftigkeit und Gewohnheit zusammen.

Mein Vater starb im Alter von 66 Jahren an Krebs als ich 27 war. Ich wohnte und wohne bis heute mit meiner Mutter zusammen.

Ich hatte mehrere Arbeitsstellen die ich aufgrund von ADS aufgeben musste (routinierte arbeit ohne abwechslung hat mich immer wieder kaputtgemacht, ich bin eingegangen und konnte nicht mehr, ich hab Jobhopping betrieben um irgendwie mal eine vernünftige Stelle zu kriegen, und bei der letzten Stelle wurde ich einvernehmlich durch den Chef gekündigt weil er die halbe Belegschaft entlassen hat und mit psychischen Stress die Leute rausgeekelt hat. Also wurde ich mal wieder arbeitslos. Ich habe oft zu Gott gebetet um eine Arbeitsstelle die mir gefällt, es kam aber keine. Ich lebte weiterhin mit meiner Mutter weil ich mich vor allem um sie kümmern wollte, aber auch irgendwo faul war weil es bequem ist.

Als letztes Jahr im April meine Freundin schluss machte und eine F+ mit nem anderen Typen angefangen hat, wars vorbei für mich. (Wir haben immer noch guten Kontakt, ob sie mich liebt kann ich nicht sagen, aber verlassen kann ich mich mmn. nicht auf sie um es nochmal zu probieren, und auch die Liebe fehlt von meiner Seite).

Neue Frau kennengelernt, reiner Sex aber ohne liebe, habe mich dann nach paar Monaten getrennt weil ich gemerkt habe sie weiß nicht was Liebe bedeutet. Habe an dem Punkt schon eine Frau zum heiraten gesucht. 7-8 Frauen gedated, keine Dabei die (trotz Kirchengängerinnen) wirklich Christlich war oder passen würde für eine Ehe.

Im Letzten Jahr hatte meine Mutter 2 Schlaganfälle, (sie ist 70), sie hatte kaum folgeschäden, ich war durch die ganze Situation irgendwann so gestresst (Arbeitslosigkeit, Mutter krank, keine Frau, kein Geld usw) dass ich Cannabis probiert habe, was dann noch in einer Panikattacke geendet ist und seit dem ich noch zusätzlich ne Angststörung habe. Mein Leben wurde immer schlimmer, ich habe beschlossen mich als IT-Ler selbständig zu machen, wollte ein Spiel programmieren und hatte Pläne für die Zukunft damit ich endlich den Hintern hochkriege und meiner Mutter und mir endlich ein schönes Leben bereiten kann und auch eine Frau finden. Immer mit Gott an meiner Seite, ich habe immer wieder zu Gott um eine Frau gebetet, darum dass er mir hilft mich selbständig zu machen und er für mich das Fundament setzt, und er mich davor bewahre dem Geld zu dienen, sondern nur so wie ich es brauche um glücklich zu sein, und ich würde auch gerne spenden. Durch lauter Langeweile aber auch Neugier habe ich mich seit Januar intensiv mit dem Glauben auseinandergesetzt da ich endlich Gott finden wollte. Ich habe die Bibel komplett durchgelesen, auch die Apokryphen die lt. kath. Lehre erlaubt sind zu lesen aber nicht als wahr gehalten werden sollen, nur als Inspiration. Das führte zu noch mehr Verwirrung bei mir. In meinem Kopf brannte ein Kampf zwischen Katholisch vs. Evangelisch vs Freikirchen - wer hat recht? Die Katholiken haben "komische und schwer umsetzbare Lehren" aber Marienwunder und Eucharistiewunder die ich nicht wegdiskutieren kann. Im Katholischen soll das volle Heil sein, im Evangelischen nur durch Christus, im Katholischen gibts Heilige und Kirchenlehrer die sich aber widersprechen in ihren Aussagen und Meinungen, es fehlte der Rote Faden. Ich ging wochenlang jeden Sonntag zur Messe um die Eucharistie zu empfangen da sie ja durch die Eucharistiewunder recht bedeutsam und wichtig sein muss. Das führte mich aber eher noch mehr weg von Gott weil ich irgendwann so viel wusste und gelesen habe dass ich völlig verwirrt war, was jetzt davon stimmt. Ich wusste nicht mehr was ich glauben soll, bis heute stecke ich in einer riesigen Glaubenskrise weil ich einfach nicht die "konfession" bzw. Kirche und Gemeinde finden kann die mir inneren Frieden gibt. Ich ging nach der Sonntagsmesse zu einem polnischen Pfarrer in der Hoffnung dass er mir meine Glaubensfragen beantworten kann, über Aussagen und Heilige die mich verunsichern, über den Glauben an Gott an sich, Katechismus usw. Leider war der Pfarrer wie sich später herausstellte strenger Missionar und einer der beiden Leiter von nem Christlichen Evangelisationszentrum (Leben im Licht). Durch meine Polnischen Wurzeln bin ich mit meiner Mutter zur Polnischen messe gegangen, die Sprachbarriere (bin völlig unbeholfen im polnischen wenns um christliche Texte geht und kommunikation mit dem Pfarrer, ich habe so ein richtiges Bauernpolnisch drauf und verstehe nur die hälfte und kann nicht richtig formulieren was ich fragen will) ... jedenfalls hat mich der Pfarrer ins Evangelisationszentrum eingeladen und wir haben eine hl. Messe gefeiert. Ich hab 2 Tage nicht geschlafen weil ich endlich meine Glaubensfragen beantwortet haben wollte. Völlig übermüdet und gestresst kam ich an, in der Hoffnung er hilft mir mit meinen Fragen. Nichts, nada. Er lud mich ein mit den Gläubigen seiner Gemeinde zu essen und ich hörte von hinten als ich eine rauchen war wortgemäß "los! Den müssen wir bekehren!", er dachte ich habe das nicht gehört. Ich sagte aber nichts dazu. Danach fingen die Gläubigen stories auszupacken dass wenn der heilige Geist dich trifft dass man nichts dagegen tun kann, dass sie Muslime schon zum Christentum bekehrt haben usw. Während der Messe hat mir übrigens einer der Gläubigen gegen den Fuß getreten als die Hl. Hostie kam weil ich saß und einfach gestresst und übermüdet war, ich solle gefälligst aufstehen. Das machte mir noch weniger Mut und traumatisierte mich. Genau so wie die Gespräche mit den Gläubigen bei denen es nur drum ging mich vom Glauben zu überzeugen - der Pfarrer hat übrigens auch die Messe für mich gefeiert (ich bin getauft, gefirmt, katholisch etc.). Danach ging es ins Pfarrerliche Büro. Ich hatte 1000 fragen gestellt, der Pfarrer antwortete auf keine einzige er sagte nur "es ist halt so im katholischen", er sagte ich soll mir das Buch Glaube und Vernunft (Fides et Ratio) von Johannes Paul II durchlesen. Als ich nachhause fahren wollte kam er mit zum Auto, stand die ganze zeit direkt am Auto (ich hab mich verdammt unwohl gefühlt) und betete, ich hab mich von ihm einfach nur bedrängt gefühlt. Und er guckte auch dauernd nach was ich gerade mache. Als ich nachhause fuhr war ich enttäuscht und traumatisiert, ich dachte hoffentlich wird mir das Buch von JPII wenigstens meine Fragen beantworten. Aber das hat mich noch mehr traumatisiert... Auch Dinge wie : "Wir sind nur geschaffen um Gott zu dienen und nichts weiteres" laut Katechismus und Lehre von JP II im Buch haben mein Weltbild komplett zerlegt. Und soweit ich weiß ist auch das zu glauben im Katholischen verbindlich. Sprich so wie ich es verstanden habe sollen wir betende Roboter sein und nicht mehr materiell denken. (Laut meinem Verständniß des Katholischen glaubens). 

Zuhause habe ich gebetet : "Herr Jesus Christus, rette mich, ich übergebe dir mein Leben weil ich mit den ganzen Glaubenszweifeln nicht mehr leben kann, sei mein Kompass und führe mich, du bist mein Herr.". Ab da an gings noch mehr bergab. Ich habe das mit der Selbstbefriedigung (weil ich keine Frau habe) zwar jetzt einigermaßen im Griff, aber dafür sogar noch mehr Zweifel bekommen welche "Lehre" jetzt wahr ist, und wie ich den Glauben endlich gesund leben kann. Am nächsten Tag gings mir so schlecht weil ich völlig überfordert war und ich einfach die ganze Nacht nur dachte was jetzt passiert, ob diese ganzen Bekehrungsgeschichten aus dem Internet wahr sind etc, und ich war durch den Pfarrer traumatisiert , dass ich meiner Mutter am nächsten Tag sagte ich muss zum Arzt und brauch Beruhigungsmedis, sie weiß dass ich sehr gläubig bin. Als sie merkte dass es mir nicht gut ging, ging sie trotzdem zur Reha obwohl ich sie tausendmal gebeten hab zuhause zu bleiben weils mir heute richtig schlecht geht und ich nicht allein sein will. Dann stürzte mein Hund die Treppe runter, ich bin beim Psychologen an dem Tag gelandet zur Beruhigung und meine Mutter hat den 3. Schlaganfall erlitten während der Reha (alles am selben Tag). Es ging weiter bergab, mein Nervensystem ist einfach auf Anschlag seit der Geschichte weil ich das als Strafe gottes sah, aber wissen tue ich es nicht. Ich betete ohne Ende damit Gott meine Familie und mich nicht weiter straft, ich habe meiner Mutter auch gesagt sie soll Jesus ihr Leben übergeben (sie ist auch nervlich am Ende nachdem mein Vater starb). Es führte aber zu nichts, unsicherheit hat sich bei mir breit gemacht ob ich Jesu mein Leben übergeben habe, deshalb hab ichs mehrmals nochmal im Gebet übergeben. Bin zu zwei Deutschen Pfarrern gegangen die sprachen Gott ist liebe und mir viel Hoffnung und Mut gemacht haben, aber es hat sich nichts geändert trotz vieeeel Gebet und Gesprächen. Eines Tages hat mir der Pfarrer dann noch auf Whatsapp geschrieben "Kommst du zur Messe heute, jeder Muss das Kreuz Christi auf sich nehmen, bitte sage mir bescheid ob du kommst oder nicht"... wieder wurde es aufgedrängt. Ich habe das Gefühl Gott will mir einfach nicht helfen. Auch bei so dingen wie, ich Sündige weil ich aus Fleisch bin, aber in der Kath. Kirche bin ich im Stand der Todsünde wenn ich mich mal selbstbefriedige weil ich den Druck nicht mehr aushalten kann, wenn ich theoretisch eine Frau finden würde mit der ich zusammenlebe oder Sex vor der Ehe habe, auch wenn die Beziehung zur Ehe führt... kirchenrechtlich darf ich die HL. hostie nicht annehmen, und das ist die Sache. Es ist kein schönes Gefühl im Stand der Todsünde zu leben wegen sowas... auch wegen Dingen wie "Schimpfwörter benutzen, usw". Wenn ich mir den Beichtspiegel anschaue vergehts mir was alles sünde ist. Im Evangelischen fühle ich mich auch nicht zuhause weil ich die Bibel mittlerweile nicht mehr lesen kann, ich deute, verstehe jede Stelle falsch oder interpretiere notorisch rum wie das gemeint sein könnte. Es sind einfach zu viele Informationen die ich durchs Internet usw. gelernt habe und Bücher. Ich finde mit der Bibel keinen roten Faden mehr und es gibt mehr als genug widersprüchliche Stellen für mich und Stellen die ich absolut nicht nachvollziehen kann (Nächsten Lieben, Vater und Mutter - aber dann bringt Christus das Schwert und wir sollen Vater Mutter etc. Hassen). Und dann wechsel ich mal die Übersetzung und die Aussage ist ne völlig andere ... sowohl in der Deutschen Übersetzung (Einheit, Schlachter usw.) als auch wenn ich sie in Englisch lese. Ich drehe mich mit den Aussagen nur noch im Kreis. Dass im Gottesdienst gelehrt wird dass es wichtig ist Täglich die Bibel zu lesen machts mir nicht besser. Ich musste das jetzt erstmal einstellen weil ich nicht kann und zugrunde gehe mit dem ewigen grübeln.

Ich musste den Beitrag einfach mal schreiben und Bete um euer Gebet und um eure Hilfe, mir gehts echt nicht gut in sachen Glaubensfragen. Ich hoffe der Herr Christus wird mir helfen. Vielleicht hat jemand von euch Tipps, Bücherempfehlungen, Anreize oder sonstiges dazu zu sagen 🙁

Liebe Grüße

 

 

 

 

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Apr. 30

Hallo zusammen

Ich bin noch nicht lange richtiger Christ..seit genau 4 Jahren (vorher war ich halt evangelisch und hatte das Schulwissen über die Bibel), aber es geht nicht um mich, sondern um meine Nichte in den 20ern.

Ich bin noch nicht solange Christin und noch bibelfest um ihr bei folgendem Thema zu helfen- aber ihr bestimmt 🙂

Sie ist krank durch eine Impfung und kommt kaum aus dem Bett. Sie hat sich nun einer Heilerin ihrem "Spirit Guide" anvertraut und die macht mit ihr Sachen wie Lichtheilung, Chacren lösen usw. Ich kenne mich damit nicht wirklich gut aus, aber ich merke bei ihr, dass sie sich immer weiter darin verliert und es ihr nicht besser geht. Vom Bauchgefühl würde ich sagen, sie ist falsch abgebogen.

Ich erzählte ihr dann von Jesus und wie es mir so damit geht und dass sie doch einmal sich vorstellen soll, er sitzt auf einem Stuhl vor ihr und sie kann ihm ALLES erzählen, was ihr so fehlt und was sie bedrückt etc.

Sie erzählte mir dann, dass sie auch an einen Gott glaubt und dass ihre Heilerin auch von Jesus spricht und schickte mir eine Art Gebet wo ALLE Götter angesprochen werden...von Jesus Christus, über Buddha über Shiva, Merlin, die keltischen Götter usw.....und mein Bauchgefühl, dass da was nicht stimmt wird immer größer..ich will sie nicht belehren, da sie sonst mit Sicherheit dicht macht.

Was würdet ihr mir raten?

Wir leben leider 12000km entfernt voneinander aber haben einen sehr liebevollen und herzlichen Kontakt...

 

Freue mich von euch zu lesen und bin sehr gespannt,liebe Grüße Susi

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Apr. 22

Hallo ihr Lieben,

aus gegebenem Anlass möchte ich dem gerne mal hier nachgehen. 

Typ A: Ich kenne Personen, die sehr gut darin sind, sich darauf zu konzentrieren, was für sie wesentlich ist. Sie können gut ausblenden, was ihnen nicht passt. Hinterfragen eher weniger, verhalten sich meist recht zielstrebig. Und sie wirken so, als machten ihnen Schicksalsschläge weniger aus. Vernunft ist das, was zählt - Gefühle sind ihr untergeordnet. Sie sind ausgesprochen pragmatisch.

Typ B: Und dann kenne ich Personen, die sich intensiv „mit allem“ auseinandersetzen. Sie fragen nach, vergleichen, analysieren und ziehen ihre Schlüsse. Verarbeitung nimmt bei ihnen viel Raum ein; Schicksalsschläge beschäftigen sie eher lange. Sie können sich intuitiv oft gut in verschiedene Szenarien hineinversetzen. Was zählt sind Wahrnehmung, Einschätzung, Erkenntnisgewinn und sie sind äußerst reflektiert.

Ich will den einen nicht absprechen, dass auch sie nachdenken und reflektieren und den anderen nicht nachsagen, dass sie nicht auch vernünftig sind und zweckmäßig handeln können. Nur mir fällt die jeweilige Tendenz dieser beiden Typen in ihrer Unterschiedlichkeit sehr auf. 

Ist es möglich, dass beide Typen wechselseitig von einander lernen können oder kommt man da „aus seiner Haut“ kaum raus? Ich sehe von beiden Typen die Vorzüge wie die Defizite und stelle fest einerseits fest, dass ich (u.a. zu meinem Nachteil) in meinen Typ sehr stark drin stecke; Veränderung zu erreichen, gelingt mir eher schwer - und es mir andererseits kaum gelingt, Personen des anderen Typs für den Gewinn zu begeistern, den mein Typ mit sich bringt. … Ich hoffe, ich konnte mich einigermaßen verständlich machen.

LG in die Runde von Seidenlaubenvogel

 

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Apr. 20

Hallo ihr Lieben,

Wo soll ich nur beginnen? Ich bin 18 und komme aus Sachsen. Viele aus meiner Klasse sind auf diesem neurechten Trend aufgesprungen, sind jetzt gegen Menschen mit Migrationshintergrund, gegen Menschen, die auch nur ein wenig von ihrem Bild von einem Menschen abweichen, gegen Gott und Religion und erzählen dann aber doch von Odin und so weiter. Ich fühl mich oftmals schrecklich allein, hab manchmal keine Kraft ihnen allen zu wiedersprechen und fühl mich dann schrecklich, weil ich doch genau das tun müsste. 

Außerdem sind für viel Männer in meinem Alter, Frauen nur noch ein Objekt, wenn man sich nicht sexualisiert kleidet, wird über einen hergezogen, wenn man den Mund aufmacht und gegenspricht, wird man zum Teil bedroht. 

Jesus kämpfte gegen Ungerechtigkeit, indem er sich aktiv für die Ausgegrenzten einsetzte. Warum schaffe ich das nicht auch?

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Apr. 07

Hallo, wie sicher erkannt, ist mein Name Michael, ich bin 58 Jahre alt und bin voller Zweifel, wie ich es angehen soll. Irgendwie habe ich mich schon immer als gläubiger Mensch gesehen, nur zweifele ich daran, ob das auch wirklich so ist. Mir geht es in jeder Hinsicht ausgezeichnet, klar hat man seine Sorgen, aber nichts, was ich als ansatzweise bedrohlich empfinde. Ich bin beruflich gut etabliert, habe keine finanziellen Sorgen, bin für mein Alter noch relativ gesund, klar. Wehwehchen sind an der Tagesordnung.

Und wenn es einem gut geht, dann scheint Glauben recht einfach zu sein. Aber glaube ich wirklich, oder ist das nur ein so tun als ob? Ich fühle da nicht wirklich eine Art göttlicher Präsenz, wie ich es immer wieder lese. Wie empfindet ihr das?

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März 26

Hallo,

 

ich habe hier doch mal erzählt das mein Nachbar sich bekehrt hat. 

Was ich aber nicht erz. habe, er ist psychisch krank und hat auch hier und da seine gesundheitliche Probleme.

Das wirkt sich alles in seinem Alltag aus. Ich weiß bis heute nicht, was er in seiner Arbeitsstelle tut. Das ist nicht wichtig.

Ich habe ihn mal besucht und sah beim vorbeigehen im Bad eine einzoge Katzentoiliette voll mit Kot. Mich hat das sehr erschrocken und habe ihn darauf hingewiesen das dies nicht gut ist. 

Leider wurde er jetzt in eine Klinik eingewiesen. Die pschischen Probleme machen ihn zu schaffen.

Jetzt weiß ich von Geschwistern aus der Gemeinde, das seine Katzen extrem unsauber sind. Kein Wunder wenn man sich nicht um saubere Orte kümmert und mehrere Toiletten hinstellt. Sie pinkeln auf Möbeln und Böden. Mich ekelt das extrem an und leider ist er selbast auch nicht sauber...vor allem die Hände...machmal auch Kleidung, Er riecht zwar nicht, aber trotzdem. 

Ich befürchte, wenn die Katzen da so weiter machen, dass dies schwere Konsequenzen seitens des Vermieters nach sich zieht. Das kann zu hohen Schadensersatzforderungen und fristlose Kündigung gehen. Die Böden der Wohnungen sind aus Holz und überklebt mit PVC Platten.  

Ich bin im Tierschutzverein und mein Tierschutzsinn sagt, diese Katzen müssen da raus. Nicht nur wegen der Katzen willen, sondern auch die Gesundheit ihm und seiner Nachbarn. Da wären Toxoplasmose, Würmer, Salmonellen. Er wohnt zwar im Erdgeschoss, aber trotzdem. Nicht auszudenken wenn Schwanngere im Haus sind.

 

Er sagt, ohne seine Katzen kann er nicht leben....sie helfen ihn zu überleben. Ich kann das verstehen, aber doch nicht so.

 

Ich bin in einem Dilemma. Ich will ihn nicht Schaden. Blöderweise sind diese Glaubensgeschwister auch nicht gscheit und denken sich nix dabei. Sie haben jetzt mal drei Toiletten hingestellt. Aber wenn das vorher nichts brachte, was dann?

 

Mein Herz sagt, melde das dem Tierschutz / Ordnungsamt (Aber nicht dem Vermieter)

 

 

49
134
März 24

Hallo liebe alle,

im März hatte ich schon mal zu diesem Themenformat eingeladen. Es kann vielleicht helfen Belastungen miteinander zu teilen, diese bewusst wahrzunehmen, sie loszulassen, um dann bestenfalls getrost und zuversichtlich nach vorn schauen zu können. Vielleicht können wir einander begleiten, beistehen oder auch Mut zu sprechen.


Ich werfe für mich in die Waagschale…
- erneut belastet mit „Absurdität“ verschiedener Art.
- beschenkt u.a. mit Stabilität, Ausdauer und Zuversicht. 
Dankbar bin ich, dass der beschenkte Anteil überwiegen darf und daran arbeiten will ich, „Absurdität“ besser auszuhalten, stehenzulassen.

Erinnern will ich an ein allseits bekanntes Gebet:

Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.


Gott sei mit dir, mit uns!
Wer nicht an Gott glauben kann, darf sich hier auch willkommen fühlen.

Es grüßt
Seidenlaubenvogel. 🙂

35
643
März 20


...verstehen / heilen mit Hilfe eines Kinderbildes von mir...

Geht das? Aber wie? Wie rede ich damit?

28
116
März 18

...bin ich etwas...

auf der Seite wünsche ich mir jemanden zum reden, auf der anderen Seite mag ich mich nicht auf den Weg machen und mich wem anvertrauen.

Was ist nur los mit mir?

20
278
März 15

Die zweijährige Tochter meiner Freundin verhält sich auffällig. Sie macht laufend Dinge kaputt und freut sich dann drüber. Gestern hat sie den Fernseher runtergeschmissen, er funktioniert nicht mehr. Wenn sie geschimpft wird, lacht sie einfach. Meine Freundin ist verzweifelt und frustriert und weiß nicht, wie sie damit umgehen soll. Das Kind reagiert nicht auf Zurechtweisungen und "nein". Was ist zu tun? Was könnte der Grund für ein solches Verhalten sein?

Danke für Eure Antworten.

38
1,180
März 14

Hallo liebe Mitleser,-Schreiber, -Anteilnehmer, Interessierte...

Herzliche Einladung zum weiteren Austausch.

Was hochsensibel bedeutet, kann man erforschen und erfahren unter:

http://www.zartbesaitet.net/test.htm
http://www.hochsensibel.org
http://hsperson.com/test/highly-sensitive-child-test/
http://www.hochsensiblehilfe.de/info/forsch.htm
http://www.team-f.de/ (Lüling, Seelsorge)

https://lebensspurmedien.de/ (Hsp und Seelsorgeliteratur bei team f)
http://www.feine-sensoren.de/
http://www.soloundco.net/startseite/ (Singleportal, früher emwag)


Was fange ich damit an, dass ich eine hochsensible Person bin? (High Sensitive Person, HSP)

1. Du weißt es, dass Du eine HSP bist
2. Du weißt dass Du nicht "schräg" bist
3. Du weißt, dass Du nicht alleine bist
4. Du bewertest Dich und Deine Verhalten konstruktiver (Selbstannahme)
5. Du kannst Dich mit anderen austauschen, die Dich verstehen
6. Du kannst dadurch besser lernen, mit den Schwächen der Hochsensibilität (HS) umzugehen
7. Du kannst dadurch bewusster die Stärken der HS für Dich und andere einsetzen
...................

PS: für alle Neuen:Neben Smalltalk (mit smt gekennzeichnet) haben wir hier einen virtuellen Raum gefunden, den es sich lohnt, regelmäßig zu besuchen. Allein die Erfahrung und das Bewusstsein, hochsensibel zu sein und nicht "gestört" oder "abartig", hilft sehr viel und kann das Leben auf lange Sicht konstruktiv verändern. Lasst Euch mal darauf ein und erlebt, als sensibles Wesen aus Gottes Hand hervorgegangen zu sein!

Psalm 139, 14 (Elb)
Ich preise dich darüber, daß ich auf eine erstaunliche, ausgezeichnete Weise gemacht bin. Wunderbar sind deine Werke, und meine Seele erkennt es sehr wohl.

————————————————
Gedicht von Flickenteddy

Empfinden


"Nun nimm dich `mal zusammen!",
so wurde ihr gesagt.
"Du bist viel zu empfindlich!",
Urteilte man ungefragt.
So wusste sie als Kind schon:
"Ich bin einfach verkehrt.
Wer nicht ist wie die And'ren,
Der hat hier keinen Wert!"

Sie zeigte, was sie wollten:
Ein fröhliches Gesicht.
Wie's wirklich in ihr aussah,
Zeigte sie lieber nicht...
So wurde sie dann fügsam,
Sie störte nun nicht mehr.
Doch tief in ihrem Herzen,
Da fühlte sie sich leer.

"Wo sind meine Gefühle
Und meine Träume hin?
Ich weiß eigentlich selber
Schon nicht mehr, wer ich bin."
Sie traf eine Entscheidung
Und ließ sich darauf ein:
Sie wollte wieder lernen,
Nur ganz sie selbst zu sein.

Sie griff in ihre Seele,
Sie öffnete ihr Herz.
Er war so lang verborgen,
Nun traf er sie, ihr Schm*rz.
Sie wurde fast benommen,
Er kam mit solcher Wucht.
Und schlug die zarte Seele
Beinahe in die Flucht.

"War das der Sinn der Sache?",
So fragte sie sich oft.
Sie hatte sich doch etwas
Ganz Anderes erhofft.
Doch als die W*nd*n heilten,
Da war ein Sinn zu sehn:
Viel mehr als And're konnte
Gefühle sie verstehn.

Sie konnte formulieren,
was Andere kaum sah'n
und lenkte die Gedanken
in eine klare Bahn.
So gab sie denen Stimme,
die Keiner sonst verstand,
weil sie für Angst und Traurigkeit
die rechten Worte fand.

————————————————————————————————————————
Threadstarter: Adlerfluegel ; ehemalige Begleiter: Angieblau, Stephan-Zoellner

aktuelle Threadbegleiter:

Deborah71; Glasgraveurin; Schnorchelschnuffi


Die neuen Schreiboberflächen werden von uns  reihum eröffnet und nach Absprache angepasst. Ist einer zeitlich verhindert, geht die Aufgabe an den Nächsten über.
Link zum Vorgängerthread:

Thread 136

Wir übernehmen für die Inhalte weiterführender Links keine Verantwortung.



67
3,208
März 13

...beschäftigt mich schon ne weile..

Nicht das sterben an sich, das kann "man" vielleicht ja noch beeinflussen. 

Wenn ich nicht mehr da bin, kann ich nichts mehr machen / bekomme nichts mehr mit...

Irgendwie hängt man ja doch am Leben trotz Problemen und Schwierigkeiten.

Wie geht es euch so damit?

Nicht das ich mir das Leben nehmen will...

 

18
58
Feb. 27

Guten Morgen zusammen,

Es heißt immer "Der Vater, der Sohn und der Heilige Geist". Also drei Entitäten, aber es wird das Bild vermittelt, dass es sich im Rahmen der Dreieinigkeit doch um eine Erscheinungsform handelt. Jesus wurde von Gott als Mensch geschickt, vom Heiligen Geist berührt, um den Glauben zu lehren und erlebbar zu machen, das verstehe ich und ist für mich plausibel. Später sitzt er zur Rechten Gottes und wird in der Offenbarung als er selbst auftreten.

Aber wie bekomme ich das in eine Dreieinigkeit gepackt? Ich verstehe das nicht.

Wie erlebt ihr das?

13
69
Feb. 03
Ihr Lieben! Nachdem wir einige Zeit ohne Gebetskette für Menschen mit SVV, aber gerne auch grundsätzlich für Menschen in und mit Nöten verbracht haben, gibt es hier kurz vor dem Foren Neustart jetzt eine neue. Gebetsketten für SVV haben hier schon eine längere Geschichte. Seit April2004 gibt es sie. Das sind nun fast genau 18 Jahre. Viele damals noch junge bis sehr junge Menschen waren darin unterwegs. Werner und ich durften sie einmal mehr und auch manchmal weniger begleiten. Es sind viele Beziehungen seit damals und bis heute entstanden. Es ist für mich besonders schön, miterleben zu dürfen, wie sich im Leben vieler von euch gute Wege aufgetan haben. Ja ,ihr seid auch mal wieder hingefallen. Aber immer wieder aufgestanden und weitergelaufen! Wie ihr Berufe habt finden können. Therapeutische Hilfe angenommen und zugelassen habt. Allen Betern sei an dieser Stelle einmal herzlich Danke gesagt! Allen hier Schreibenden möchte ich ebenfalls herzlich Danke sagen. Immer wieder habt ihr ganz viel Vertrauen gewagt. In Werner und mich, in Therapeuten und Kliniken, in überhaupt euer Leben. Das oftmals keinen guten Start hatte, aber ihr habt tapfer dafür gekämpft, dass es lebenswert wird und ist. Ein ganz herzliches Danke aber auch den Machern,den Verantortlichen und den finanziellen Unterstützern von Jesus.de. Ohne Jesus.de hätten wir hier nicht zueinander gefunden. Wären uns auch eher nicht begegnet oder hätten und gar wo auch immer face to face getroffen. Mutige und starke Menschen seid ihr allesamt. Ich bin dankbar für jedes geschenkte Vertrauen, für Begegnungen wo auch immer. Danke an dieser Stelle auch den Bauern der Götzenmühle. Die uns sehr kostengünstig immer wieder einen Raum für unsere Treffen ermöglicht hat. Und dem tollen Koch bei unseren Treffen 😉 Dein Essen war immer sehr besonders und sehr kreativ. Von vegan über vegetarisch bis hin zu " Allesesser-Essen". Morgen ziehen wir im Forum um. Bisher konntet ihr bei Bedarf anonym schreiben. Das geht nun vorerst nicht mehr, aber es wird dran gearbeitet. Wer im MiFü schreiben möchte, muß dafür erst freigeschaltet werden. Bitte dazu bei mir oder Frosch80-mod melden. Wer notvolle Dinge anonym los werden möchte, kann uns diese ebenfalls per PN schreiben. Wir veröffentlichen diese dann unter unserem Nick mit Hinweis, dass dort jemand anonym sein möchte. So, genug getextet. Ich hab euch lieb, ihr seid mir wichtig und ihr seid wertvoll. Herzliche Grüße Inge
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1,956
Jan. 18

Hallo ihr lieben, 

ich glaube, eine gewisse Resilienz zu besitzen. Die könnte aber hier und da stärker sein. Mit jeder Grätsche die mich begegnet, muss ich mich immer mehr darauf achten mich aufzuraffen. Nur prägt das innerlich doch und der Frust meldet sich in mir immer lauter. 

Wie geht ihr damit um. Ich weiß, Resilienz wird immer wichtiger. Kein Wunder bei all den Einflüssen. Was sind eure Erfahrungen und Ratschläge. 

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174
Jan. 11

Hi,

 

ich selbst rätsele seit Jahren übner einige meiner schädlichen und krassen Gedanken. Die sind wirklich schlimm. Ich will jetzt nicht näher darauf eingehen. Aber mit Seelsorger darüber geredet. Auch gebetet und auch gebietet mit Worten wie ...Nein in Jesu Namen. 

 

Trotzdem sind die da. Hässlich, widerlich..... 

 

Ich weiß bis heute nicht woher die kommen und wie sie reinkamen.

 

Wie werden manche Menschen dann dadurch so brutal? Selbstverletzend, Verletzend..

 

 

 

 

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603
Jan. 08

Hallo,
ich möchte mich bei allen verabschieden, mit denen ich auch mit Nachrichten in Kontakt war. Ich danke euch von Herzen für den Austausch. Jedem und jeder für seine Zeit!

Ich merke dass das Forum mich runter zieht und meinen Glauben nicht stärkt. Als ich es fand dachte ich dass ein Austausch mit Christen gut wäre. Um den Glauben zu stärken und Erfahrungen zu teilen. Das klappt hinter den Kulissen hier und da. Aber im Forum macht mich vieles betroffen. Vor allem dass Christen so untereinander umgehen. Als angeblich ein Körper.

Jesus stritt mit den Phariäern, denen es darum ging wer drin und wer draußen ist. Und woran das gekoppelt ist. Jesus sagte dass der Buchstabe tötet und brach die Regeln bewusst. Er ging zu denen die draußen waren. Und kritisierte alle die diese Kreise ziehen.

In diesem Forum geht es vielen um diese Grenzen. Um Dogmatik. Um den Buchstaben. Wer ist drin, wer ist draußen. Und wenn einer nur wagt den Kreis zu öffnen wird es ungemütlich. Denn dann wird ja die gebaute Burg um einen aufgeweicht. So werden auch Autoren kritisiert und deren Inhalt als Müll bezeichnet die man nie gelesen hat. Es geht nicht um die Inhalte selbst sondern nur um die eigene Abgrenzung. Ein "das finde ich gut und das nicht" findet nur scheinbar statt. Mit KI wird rasch nach Gründen gesucht es ablehen zu können. Das Ergebnis steht schon fest bevor eine Meinung gebildet werden kann. Damit die Mauer hält. Die Mauer um das eigene Herz. Damit bloß nicht welche außerhalb des Kreises errettet werden. Das scheint die eigene Errettung zu gefährden. 

Wenn es "gut" läuft werde ich sauer und reagiere dann vor Wut in Fäden und mache Fehler (verhalte mich genauso). Wenn es schlecht läuft lese ich passiv Pauschlisierungen und Abgrenzungen. In beiden Fällen stärkt es nicht den Glauben. Ein Jesus Forum ist doch mehr politischer Stammtisch als Nächstenliebe.

"Spiritualität hat mehr mit Verlernen als mit Lernen zu tun" (Richard Rohr)
Ich habe hier viel verlernt. Das ist gut. Und darum geht mein Leben weiter. Ohne Jesus Forum. Gott sei dank!

Ich wünsche allen hier eine schöne Weihnachtszeit. Gesundheit (gerade auch für einen tollen Menschen hier, den ich Freund nennen durfte) und Frieden im Herzen. Shalom!

@channuschka Ich habe per Email um Löschung meines Accounts gebeten. Es wäre toll wenn du da noch einmal nachhaken könntest. Danke

 


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878
Dez. 18

Grüß' euch!

Ich bin neu hier. Ich habe mein Leben vor etwa 3-4 Jahren Jesus gegeben. Mein Glaube war immer irgendwie da, ich bin auch eher christlich aufgewachsen. Als Kind habe ich auch öfters die Kirche besucht, habe aber nie richtig verstanden worum es geht. Dazwischen, vor allem als Jugendliche und junge Erwachsene, habe ich mich mit dem Thema überhaupt nicht beschäftigt (und wohl auch am heftigsten gesündigt). Mittlerweile bin ich 35 Jahre alt, habe drei Kinder und erst eben vor einigen Jahren wieder zu ihm gefunden. Und es war intensiv! Ich habe mir meine erste Bibel gekauft, viel gelesen, darüber gesprochen, interpretiert, neu gelesen, anders verstanden, Zusammenhänge entdeckt, vertraut usw usf. Jesus' Liebe war spürbar! Auch wenn ich nicht, wie viele beschreiben, direkt eine Unterhaltung mit ihm geführt oder den Heiligen Geist wie einen Blitz in mich fahren gespürt habe, war eine Veränderung da und ich war einfach glücklich. Auch mein Mann hat gemerkt, dass ich positiver wurde und ich vor allem sehr selbstbewusst in meinen Einstellungen, in meinem Sein und Denken war. 

Jedenfalls bete ich seither täglich und denke bei allem an Gott, bei jeder Entscheidung, beim Aufwachen, beim Einschlafen, immer. Und plötzlich befinde ich mich in einem totalen Abwärtsstrudel... Er hilft mir zwar immer mit kleinen Impulsen, die mich wieder aufatmen lassen und für dich ich unendlich dankbar bin, aber im Großen und Ganzen bin ich so verzweifelt wie noch nie zuvor...

Einzelheiten erspare ich euch, aber es sind diese täglichen Sorgen ums Geld (uns geht's finanziell einfach wahnsinnig schlecht), Job, Wohnsituation usw. Wir bekommen echt im Wochentakt gefühlt schlechte Nachrichten. Ständig irgendwelche Nachzahlungen, Auto kaputt, Jobabsagen, Hausverkauf (wir sind Mieter) usw. Es ist schon so frustrierend und ich habe in den letzten zwei Jahren so viel geheult wie nie zuvor! Selbst mein Mann, der sonst immer sehr stark und optimistisch ist, kann nicht mehr. Noch nicht einmal ein Problem gelöst, kommt das nächste. Die Sorge um ihn kommt bei mir noch hinzu!

Ich weiß, dass Gott kein Genie ist, der mit den Fingern schnippt und mir einen Wunsch erfüllt und da steht zB ein Koffer voll Geld. Aber ich frage mich, wann es endlich wieder bergauf geht? Wisst ihr wie oft ich schon gehört habe "es gibt immer schlechte Phasen, dann wird's wieder besser"? Aber bei uns ist es irgendwie nur mehr schlecht. Es ist kein Ende in Sicht und ich weiß schon nicht mehr wie ich beten oder was ich sagen soll. Und ich höre ihn nicht. Bin ich zu laut? Hör ich nicht gut hin? Es gab schon öfters schwierige Zeiten oder Phasen. Aber die dauerten nie so lange und waren nie so heftig!

Ich verliere langsam den Mut. Nein, nein, nicht meinen Glauben. Nie und Nimmer. Falls das eine Prüfung ist, werd' ich sie überstehen. Ich muss, ich habe Kinder. Aber ich will einfach wieder mal durchatmen können. Dieser Druck zerquetscht mich und ich kann kaum noch atmen. Ich würde so gerne einfach in Frieden leben und nicht ständig diese runterziehenden Nachrichten bekommen. 

Hat einer von euch Ähnliches durchgemacht und kann von einer göttlichen "Rettung" oder Hilfe erzählen? In der Bibel steht, dass, wenn man fest genug glaubt, wird das Erbetene erfüllt (Matthäus 7;7-8, Markus 11;24 zb). Ich fange an an mir zu zweifeln. Glaube ich nicht genug? Natürlich glaube ich! Was ist es dann? Ich versuche geduldig zu sein und darauf zu vertrauen, dass es bald besser wird. Aber es ist schwer, so schwer!

43
636
Nov. 23

Es gibt den einen oder anderen Satz in meinem Leben von dem ich denke warum musste ich ihn so oft hören...

Hat es etwas mit der Vergangenheit (Krieg etc.) der Leute zu tun die ihn gesagt haben?

Es geht um Sätze wie "erzähl bloß nicht so viel von zuhause" bzw " komm bloß nicht mit nem Kind" ...

Vielleicht hat jemand ähnliche Sätze gehört.

8
297
Okt. 18


Fragen die man sich sicherlich in einem gewissen Alter stellt...

Wer hat da für sich schon eine Antwort und welche?

14
429
Aug. 24

Ihr lieben Glaubensgeschwister, ich habe ein dringendes Gebetanliegen und bitte alle, die meiner lieben Freundin Dana helfen wollen, sich unserer Gebetsgruppe anzuschließen. Ich weiß, dass unsere Gebete gehört werden und vertraue darauf, dass Gott mächtig eingreifen wird. Wir brauchen aber noch Unterstützung, so viel wie möglich.
Meine beste Freundin Dana (wir kennen uns seit dem Kindergarten) lebt in Neuseeland und ist schwer krank. Sie wollte eigentlich vor 2 Wochen endlich wieder einmal nach Deutschland kommen, auch um ihre Familie zu besuchen. Sie ist bis nach Singapur gekommen und hatte dort einen körperlichen Zusammenbruch. Es ist eine schwere Autoimmunerkrankung und jetzt zusätzlich die Hormonstörungen in den Wechseljahren. Sie leidet unter extremen Hormonmangel, ist unendlich kraftlos und kommt nachts wenn überhaupt nur für wenige Stunden in den Schlaf. Wir sind seit 2 Wochen in intensiver, gemeinschaftlicher Fürbitte. Dadurch konnte sie es wenigstens inzwischen zurück nach Neuseland schaffen, liegt dort aber abgeschieden auf einer Insel und hat keine Aussicht auf medizinische Versorgung. In Neuseeland ist das sehr schwierig und die Versorgung eh nicht so gut. Um zu einem Arzt zu kommen, müsste sie bis nach Auckland fahren, was sie im Moment kräftemäßig nicht schafft.
Es gab in den letzten 30 Jahren schon 2x solche Zusammenbrüche und ich habe monatelang für sie gebetet. Jedesmal hat Gott ihr helfende Menschen und die Kraft zum Weiterleben geschenkt. Ganz geheilt wurde sie aber nicht. Ich bin dennoch zuversichtlich, dass Gott auch dieses Mal in seiner großen Liebe eingreifen wird. Sie ist als Atheistin aufgewachsen und zumindest glaubt sie inzwischen, dass es "da etwas gibt" und dass der Glaube in meinem Leben viel bewirkt hat. Sie betet wohl auch, aber bisher konnte sie Jesus noch nicht als ihren persönlichen Erlöser annehmen. Wir kommunizieren nur über E-Mail, deshalb wären die Gespräche mit ihr hier in Deutschland so wichtig gewesen. Vielleicht wird es aber durch diese Krise - wenn sie Heilung durch Gebet erfährt - auch der Durchbruch im Glauben. Ich bitte euch alle, auch dafür zu beten.
Bitte schließt euch mir an, bittet auch andere Glaubensgeschwister in euren Gemeinden um Unterstützung.
ICH DANKE EUCH VON HERZEN!!!!!
Wir gehen neben zusätzlichen Gebeten täglich um 13 Uhr alle gemeinsam ins Gebet, da sie sich dann in Neuseeland zum Schlafen hinlegt (Ortszeit 23 Uhr). Schlaf ist momentan für sie das wichtigste.
Ich danke Gott für diese Möglichkeit, weitere Mitbeter zu finden. GOTT SEGNE EUCH ALLE!!!!!!!

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295
Aug. 12

Mein Problem: In meiner Nachbarschaft wurde ein Haus neu vermietet (oder verkauft), in dem sich nun Jugendliche unter 20 Jahren aufhalten und sehr laut sind, vor allem mit Musik.

Es gab bereits 2 lautstarke Feten; gestern wurde ab Mittag bis Abend in einem Festzelt gefeiert. Die Erwachsenen die ausnahmsweise dabei waren, griffen nicht ein, was Gegröle und Bässe anging.

Für mich sind die jungen Leute die Hölle! Die Nachbarn daneben reagieren kein Stück - warum??? Ich wollte die Polizei rufen, doch mein Mann hielt mich zurück.

Schließlich habe ich vor Verzweiflung und Wut angefangen zu heulen! Was soll ich tun? Ich bat Jesus um Großmut und Verständnis, aber in mir hat es gebrodelt. Nun bin ich derart angespannt, weil ich Angst habe, gleich geht es wieder mit Musik und Gekreische los... 

Soll ich wirklich mit dem Dampfhammer, also Polizei, arbeiten? Was tun bei dieser Angst, dieser Verzweiflung, dieser Wut? Wut auf die jungen Leuten und die feigen Nachbarn!

Danke für eure Hilfe!

25
359
Juli 18

Liebe Forummitbestreiter und Vielleser,

ich habe einen ganzen Karton mit Romanen zu verschenken, teilweise Mängelexemplare, überwiegend Belletristik! Bisher will keine die Bücher haben, was mir richtig weh tut. Es kann sie doch nicht in den Papiermüll werfen! Bücherspenden nimmt kein Verein etc. an. Hat von euch jemand Lust? Wenn dann der ganze Karton als "Überraschungsei 😀 ! 

Ich kann keine Bücher aus Platzmangel mehr sammeln...

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Juli 17

.... ich bin diesen Schritt (endlich) gegenüber meiner M. gegangen. Dieses Mal direkt, also in Worten ihr gegenüber. Es gab mal einen Versuch, eher hinten rum, ausgesprochen durch jemand anderen, aber in meinem Sinne. Aber dann schlich sie sich wieder in mein Leben. Als wäre nie etwas gewesen. Und ich ließ es zu. Irgendwie hilflos zu. Sie ist ja schließlich meine M.

So viele Dinge sind geschehen. Dann noch mehr und ich konnte nicht mehr. Nicht mehr zusehen. Nicht mehr schweigen. Nicht mehr aushalten. Ich muss(te) mich und meine Familie schützen.

Ich habe es ausgesprochen bzw. "ausgeschrieben". Nicht der rechte Weg, aber der für mich sichere. Resultat: Vorwürfe ihrerseits. So wie schon immer. Ich gebe meine Beweggründe preis, versuche zu vertrauen, aber das Ergebnis ist ihre Opfersicht (?). Ich teilte ihr mit, dass ich lieber sterben wollte, als das aushalten und laut schweigen zu müssen. Antwort: "War ich denn eine so schlechte M....?" Was soll man denn darauf antworten????

Wieder fühlt sich in mir alles so an: Ich werde nicht gesehen. Ich bin nicht. Nicht gut genug. Nicht dankbar genug. Ich bin falsch.

Alles in mir ist gerade so ambivalent. Ich sollte erleichtert sein und doch ist da viel Angst. Ich sollte durchatmen und doch fühle ich mich stündlich erschöpfter. Ich sollte mich frei(er) fühlen und doch sind da so viele Schuldgefühle.

Warum ich schreibe? Gedanken lesen hat mir schon immer geholfen. Meine Gedanken und die anderer. Gedanken sortieren. Last ablegen.

168
3,393
Juni 19

Wenn ich so durch das Forum lese, Viele Fragen, Probleme, unterschiedliche Antworten, was ja gut ist.

Da kam mir die Idee, einfach mal Gott "Danke sagen" für alles. 

Weil letzten Ende alles immer wieder uns zu unserem Besten dienen soll. Auch wenn wir Gott, uns selbst, andere Menschen nicht

immer verstehen können. Dankbarkeit führt zu glücklicheren Beziehungen.

Danken koset nichts, aber es tut Gott, uns selbst, anderen Menschen gut.

Deshalb, die Möglichkeit hier Danke zu sagen.

 

Teil 2

440
10.9 K
Mai 26

Ich wohne in einem Mietshaus, 2 Etagen, pro Eingang 5 Mieter. Nebenan ist ebenfalls ein Mietshaus, ähnlich gebaut. Dort kenne ich einen 78-jährigen Nachbarn recht gut, dem ich auch öfters helfe. Im Flur ihm gegenüber wohnt eine Frau. Bei ihr läuft seit einem halben Jahr der Briefkasten über und der ältere Herr regt sich darüber auf.

Selbst habe ich diese Frau vor ca 1,5 Jahren zuletzt draußen gesehen. Damals war sie schon extrem dünn (vermutlich Magersucht) und hatte einen kleinen Hund, den sie ausführte. Dann sah ich sie mit 2 kleinen Hunden, dannach eine andere Frau, die diese Hunde ausführte. Die  Nachbarin selbst habe ich nicht mehr gesehen.

Der 78-jährige erzählte mir, dass von ca 7 Monaten die Mieterin über der Frau in der Nacht Hilferufe aus der Wohnung gehört hatte und die Polizei gerufen hatte. Die Polizei hatte dann auch bei ihm geklingelt und nach ihr gefragt, nachdem sie nicht auf die Polizei reagiert hatte. Die Polizei hat wohl daraufhin die Fensterscheibe der Haustür eingeschlagen, was weiter passierte, ist unklar. Die Scheibe war sehr lange zerschlagen. Seitdem hat sie ihren Personalausweis ans Fenster geklebt. Außerdem stehen auf der Fensterbank draußen vor ihrem Fenster Klopapierrollen und weitere Sachen.

Vor zwei Wochen hat ein anderer Nachbarin Haus bei ihr geklingelt, weil ihre Post inzwischen aus dem Briefkasten fällt und im Treppenhaus herumliegt. Sie habe nicht geöffnet, aber gesagt, das dies so OK sei.

Heute habe ich von einer weiteren Nachbarin, einer Hundebesitzerin erfahren, dass diese dünne Frau hat ihre Hunde hat verhungern lassen. Dies wisse sie von der Schwester der dünnen Nachbarin. Bei dem Gespräch war auch die Nachbarin über der Wohnung der dünnen Frau, die damals die Polizei gerufen hatte und den überlaufenden Briefkasten ebenfalls beklagte. Ich habe ihnen gesagt, dass sie beim Sozialdienst der Stadt anrufen sollen und den Sachverhalt schildern sollten.

Alle Nachbarn im selben Flur sehen also, dass es ein Problem gibt, reden darüber, aber keiner tut was. Ebenso offenbar andere Nachbarn und auch die Polizei ist informiert.

Ich selber wohne von der Problemperson am weitesten weg und bekomme von ihr nichts mit, außer dass ich mich über die Klopapierollen vor ihrem Fenster gewundert habe. Ich befürchte, dass sich diese Frau in ihrer Wohnung, die sie seit ca. 1 Jahr nicht mehr verlassen hat, zu Tode hungert. Es gibt keine Anzeichen, dass ihr Lebensmittel geliefert werden oder sie irgendeinem Menschen öffnet.

Nach dem Gespräch heute, überlege ich, ob ich morgen den Sozialdienst anrufe. Aber irgendwie bin im Leben immer ich diejenige, die etwas unternimmt, wenn solche Dinge in meinem Umfeld auftreten. Eigendlich hatte ich beschlossen, mich nicht mehr um Dinge zu kümmern, die mich nicht unmittelbar betreffen, weil das meist nur Arbeit und Ärger macht. Schließlich wissen 4 Nachbarn im selben Haus um das Problem und die Polizei auch.

Was meint ihr - soll ich mich kümmern?

39
802
Mai 25

"... sagt die Welt, es ist Zeit".

Tja, ob es wirklich Zeit für die Frau war, die heute Abend mit 88 Jahren gestorben ist?

Sie hatte lange Jahre gesundheitliche Probleme gehabt und auch sonst kein übermäßig schönes Leben.

Ich hatte heute Morgen noch mit meiner Frau beschlossen, sie morgen im Krankenhaus zu besuchen. Es wäre ein Besuch gewesen, wie viele andere auch - wie hätten einiges zusammen geredet, Alltagskram, sicher nichts wirklich Wesentliches, zumindest nicht alles, was es Wert gewesen wäre, gesagt zu werden.

Da kommt dann die ganz andere Frage, wie das wohl in der Ewigkeit ist, wenn es diese gibt. Mich interessiert dabei nicht, ob man das glaubt oder nicht. Mich interessiert, wie man sich diese denn vorstellen soll, wenn es sie gibt. Wird man da den Leuten wieder begegnen können und dann mit ihnen reden, was wirklich wichtig ist? Hat man da auch seinen Hund oder seine Katze oder seinen Kanarienvogel wieder, wie mir von Gläubigen oft versichert wurde? Oder sind im Zweifelsfall die Beziehungen da so ganz anders, dass Anknüpfungen an unser hiesiges Leben völlig fehlen?

Das schöne und gleichermaßen schreckliche Lied "Forever Young" von Alphaville besingt nicht das "ewige Leben", sondern den völlig sinnlosen aber unausweichlichen Tod durch einen Krieg gegen den man nichts machen kann. Ist es da ein Trost, wenn im Verlauf des Videos von "Forever Young" eine Gruppe offenbar toter Mensch erwacht und staunig in die Wirklichkeit schaut. Sie staunen einer ganze Weile und gehen dann langsamen Schrittes auf ein ein rautenförmiges helles Licht zu, das wie eine Türe wirkt, hinter der man vor lauter Licht nicht sieht.

Wäre das die Welt, in der man endlich den Menschen wirklich nahekommt?

Es gäbe da so viele, denen  ich gerne begegnen würde - auch der Frau, die heute gestorben ist - da brauchte es wahrscheinlich tatsächlich eine Ewigkeit, um da durch zu kommen.

38
560
Mai 08, 25

[Ich füge hier vorsichtshalber mal eine Triggerwarnung ein; mfg fr 🙂 sch80-mod]

 

 

Hallo! Ich steig einfach mal direkt ein mit meinem Problem. Ich glaube, ich werde seit über 20 Jahren von irgend etwas sehr bösem geistig angegriffen, und zwar richtig massiv. Ich weiss nicht mehr weiter, und suche Jesus, da ich dringend Rat und Hilfe mit meiner Situation brauche. Es ist eine lange Geschichte, es ist ein langes Leid. Ich weiss einfach nicht mehr weiter, such Jesus schon lange werde aber immer abgehalten oder finde keine Antwort. Wenn ihr helfen wollt oder Rat geben, bitte nehmt euch Zeit mit der Geschichte.

Wie ist die Situation, was ist passiert? Also es ging in meiner Jugend los. Ich war immer ein Mensch, der innerlich zu Gott als unserem Erschaffer und unserem moralischen Maßstab gehalten hat, hatte aber grob falsche Vorstellungen zum Christus (ich dachte, es wäre Irrsinn, ich wurde halt von der Welt erzogen). So fehlten mir wichtige Warnungen und Schutz.

Ich hatte eigentlich ein schönes, freies Leben, bis zu einem Zeitpunkt, wo jemand, den ich damals, und danach noch lange Zeit, für einen Freund gehalten hatte mich in die allerschlimmsten Situationen meines Lebens gebracht hat. Sagen wir so, ich war völlig überrumpelt und konnte mich nicht wehren, ich glaube mir wurden Ritualhandlungen gegen meinen Willen angetan, und ich wurde irgendwelchen mir unbekannten Drogen ausgesetzt. Das ganze lieb ultra subtil, ich dachte halt, das wären meine Freunde, und ehe ich's mich versah hatte ich, nachdem ich in Erwartung von etwas ganz weltlichem für jemanden die Augen zugemacht hatte, etwas rotes flüssige auf der Stirn und der Hand. Am nächsten Tag wurde ich durch dieselbe Person wahrscheinlich einer Droge ausgesetzt, die mein Gehirn für immer zerstört hat. Mein Leben ging ab diesem Zeitpunkt richtig übel abwärts, meine Psyche war plötzlich wie mit allen Sündern der Welt belastet und versucht. Das schlimmste, ich war wahrscheinlich durch die Erlebnisse und die Drogen so traumatisiert, ich habe nicht gemerkt was passiert ist, dachte, das wären immer noch meine Freunde, und das mit dem Zeug auf der Stirn einfach ein (unaufgeklärter) Jugendstreich an mir, wo sie sehen wollten ob ich Angst bekomme. Während dieser Ereignisse war es so, dass ich heftige Gedanken, wie Trug- oder Wahnbilder im Geist hatte, die ich immer nur kurz unbewusst sehen und dann gleich vergessen musste, dazu allerlei geistige Verwirrung. Ich hatte damals Cannabis missbraucht, und dachte einfach, das läge daran und wäre eben eine Schadwirkung der Droge, war gewohnt, solche Geistesbilder als krankhafte Paranoia zu sehen und einfach zu ignorieren. Auch die Dinge, die teils wie "Rituale" wirkten, die dieser Freund mit mir gemacht hatte, waren immer völlig verkappt und nur ganz subtil angedeutet, also es hätten ganz normale Dinge sein können, die Jugendliche machen, oder eben die allerschlimmste Magie, es war nie eindeutig, es wurde nie etwas eindeutiges dazu gesagt oder ich gefragt oder aufgefordert, etwas eindeutiges zu tun oder mich zu bekennen. Dazu eben diese gruseligen manipulativen Eingebungen, die ich teils gleich wieder vergessen musste, und an die ich mich auch jahrelang nicht erinnern konnte.

Ich dachte halt, das wäre alles Quark was die gemacht haben. Heute denke ich anders, denn alles von damals kehrt irgendwie zurück, als wären mir damals ein paar ganz dicke Eier in den Kopf gelegt worden. Nachdem das passiert war, und mein Leben eine Weile so richtig übel abgeschmiert war, entwickelte sich rasch eine als Schizophrenie diagnostizierte Störung. Ich wurde permanent im Geiste angegriffen und gequält, mit Stimmen im Kopf, mit gedanklichen Manipulationen, mit Wahnvorstellungen, mein Geist wurde und wird quasi pausenlos und permanent mit den aller geistzerstörendsten Dingen belastet und ich kenne seit über 20 Jahren keine Sekunde mehr, wo mein Geist frei und unbelastet von diesen Dingen wäre. Es ist sprichwörtlich als würde etwas versuchen mich mit diesen Illusionen im Kopf systematisch zu zerstören, auf die allergrausamste Weise, ich sehe teils die allerschlimmsten Psychologischen Foltermethoden gegen mich angewendet, und fühle dabei eine Kraft, die mich inmitten der permanenten inneren Gewalt und des Grauens künstlich aufrecht hält und mir künstliche Kraft gibt, mein Leben zu halten - ich denke, das geschieht, damit ich immer weiter gequält werden kann. Ohne Gottes Hilfe wäre ich längst schon tot.

All die Jahre war ich also als Agnostiker unterwegs, und ging davon aus, dass mein Erleben eine psychische Erkrankung ist, nahm Medikamente, die alle nicht wirklich halfen, ging die Wege die man als psychisch kranker geht, lebe arbeitsunfähig mit Schwerbehinderung und unter täglichen Qualen. Ich hatte nicht viel weiter an die Geschichten von Früher gedacht, auch wenn sie in den unzählichen Phantasiegeschichten, mit denen die Stimmen mich gequält haben, immer wieder vorkamen. Dieses was auch immer mich angreift, versucht nämlich permanent, mich in irgendwelche geistigen Geschichten zu verwickeln, scheinbar um dann, wenn ich sie glaube und "mitmache" mich kontrollieren zu können. Nun ja, ich bin ein resilienter Mensch, und habe mich quasi von Anfang an geweigert den Stimmen zu glauben oder zu gehorchen, und quasi 20 Jahre lange das Gegenteil geübt, im Glauben, das würde mein Gehirn mit der Zeit schon von den Irrigen Dingen heilen können. Das tat es durchaus auch - ich glaube, Gott sah mein Leid und meinen Weg, und gab mir, dass ich mich von meinen Lastern befreien und ein paar gute Werke tun konnte, die mich näher an ihn geführt hatten, so dass ich nach anfänglichen Jahren, wo mein einziger Wunsch gewesen war, wieder alleine in meinem Kopf ohne grausame Folterknechte leben zu dürfen, wieder etwas mehr Leben spüren durfte, so ich es unter dem durch Wahn entstellten Gesicht das mir aufgezwungen ist überhaupt noch spüren kann.

So führte mich das Leben zu Gott, und ich hatte dann den Wunsch, mehr über ihn zu erfahren. Ich beschloss, zuerst die Bibel zu lesen, um zu verstehen worum es eigentlich geht. Mir wurde klar, dass ich früher als Kind falsche Vorstellungen von Jesus hatte, und das wollte ich nun verbessern. Ich kaufte mir eine Bibel, ging in eine Kirche und betete und zündete eine Kerze an, dass Gott mir zeigen möge was es mit der Bibel auf sich hat. Besonders gläubig war ich zu der Zeit nicht, aber ich dachte, es wäre ein schönes Ritual im mich auf die Lektüre einzustimmen. Ich hatte mein Leben lang immer wieder gebetet, ich glaubte eben irgendwie an Gott obwohl ich kein Christ war - das waren scheinbar viele gute Samen, die mir als ich Kind war von Christen gelegt wurden.

Naja, was ist dann passiert? Ich bin alsbald krank geworden, und zwar diesmal richtig krank. Die qualen im Geist, die Angriffe durch Stimmen etc. hatte ich etwas handhaben gelernt in 15 Jahren. Sie kamen plötzlich zurück, und zwar um ein vielfaches stärker als am Anfang. Diesmal konnte ich nicht mehr sagen: das ist nur psychische Krankheit. Was ich sah, war offensichtlich Illusion die in meinen Kopf gezwungen wurde, Manipulationen des Willens, die etwas bewusst bzw. automatisch gesteuert hat bzw. hat steuern lassen. Ich kann das kaum erklären...es ist, als hätte etwas mir eine Art teuflischen spirituellen Computer in den Kopf gezwungen, der dann in einer Endlosschleife meinen Geist belastet und quält und versucht und manipuliert, wobei manchmal auch tatsächliche Willen/Akteure die Foltermaschine zu steuern scheinen. Das geht jetzt schon 4-5 Jahre, ich bin, ausser wenn ich schlafe, pausenlos schlimmen Visionen und Angriffen auf meinen Willen im Geist ausgesetzt, und fühle mich dabei wie ein Puppe, die von einer Kraft gehalten wird, ganz so als würde mich jemand festhalten während andere mich die ganze Zeit mit geistigen Kräften nach Lust und Laune durchprügeln. 5 Jahre. Pausenlos. Die ganze Zeit. Davor 15 Jahre quasi das gleiche, nur etwas weniger massiv, mit mir im Glauben durch Drogen psychisch krank geworden zu sein. Ich weiss nicht, wie oft ich mich damals schon deswegen umbringen wollte.

Wieso schrieb ich von den Ereignissen von früher? Naja, der Wahn dreht jetzt eine Schleife und nimmt Bezug auf die Jugendgeschichte. Ich erleb permanente Angriffe und Anfechtungen mit Lug und Trug. Meist versucht es mich in irgendwelche geistigen Geschichten zu involvieren, so dass ich freiwillig "mitmachen" wollen würde, natürlich böse Dinge. Das verweigere ich, dann versucht es mir Schuld einzureden, dass ich an satanische Verträge, oder sogar offizielle mit Gott, gebunden wäre, und deswegen schuldig wäre zu folgen, mich zu opfern oder Selbstmord zu begehen. Da ich nie aus freiem Willen so etwas wollte, verweigere ich das ebenfalls, dann versucht es mir massiv Angst zu machen, mit Drohungen, mit Gewalt, mit Ankündigungen der allerschlimmsten Qualen und Todesarten für mich und alle die ich liebe. Auch das schockt mich nicht mehr, also macht das Ding mir dann immer eine nette Verwirrung, damit ich alles wider vergesse, und fängt wider von vorne an, immer im Kreis, ohne Pause. Die Forderungen sind entweder mit den Stimmen "mitzumachen" und mich als Diener zu verstehen, oder Selbstmord zu begehen als einzigen Weg, schmerzlos aus der Gefangenschaft zu kommen, oder eben mich zu opfern für die Menschen, die mir das damals in meiner Jugend angetan haben, um den "Schaden den ich durch meine Verweigerung angerichtet habe" (oder ähnliches wird mir dann gezeigt) wiedergutzumachen. Immer und immer wieder, vor allem nachts, schalten die Stimmen um und versuchen mich zu überreden ihnen blind zu folgen, also Schuhe anzuziehen, raus auf die Strasse zu gehen, mehr sagen sie nicht. Meist wird mir eine (Wahn-) Vorstellung vor die Augen dazu gehalten, etwa dass ich erlöst würde, wo mich die Stimmen hinführen, entweder durch ein Opfer von Satan, oder dass die Stimmen mich zu Jesus führen würden, oder sonstwohim. Immer wird mir Teilnahme an etwas bösem oder Ende meiner Qualen versprochen, wenn ich folge. Das geschah übrigends schon direkt vor über 20 Jahren in meiner Jugend, als mir diese Ritualartigen Dinge und die Drogen angetan wurden, damals dachte ich einfach das wäre normale Paranoia und habe es immer ignoriert und gleich wieder vergessen, abgelenkt durch anderen Wahn, der danach kam, es ging ja immer weiter.

Dabei werde ich immer wieder ähnlichen Geschichten und Deutungen der Ereignisse von Früher ausgesetzt, um eben diese wiederholten Forderungen nach Opferung oder Selbstmord zu untermauern. Das sind teils ganz verschiedene Geschichten aus meinem Leben, teils grob widersprüchliche, ich glaube, fast jede Person in meinem Leben, von der das Denkbar wäre, und jede nur erdenkliche überweltliche Geschichte, wurden mir gezeigt als Grund und Ursache für meine Qualen (und natürlich immer als Argument, warum ich den Stimmen folgen sollte). Jetzt aber, nachdem ich das "Folterprogramm" 3 Jahre Permanent und auf volle Kraft hatte, schwenkt es um und wird immer aggressiver und offener und direkter. Statt der willkürlichen Manipulationsversuche, erlebe ich jetzt viel mächtigere Dinge, viel intensivere manipulative Wirkung auf meinen Geist. Etwa erlebe ich immer wieder, wie die Stimmen scheinbar einen Gerichtsprozess gegen mich machen, ich werde endlos zu der Geschichte verhört und angeklagt, und habe Mühe und Not den Geist in mir mich verteidigen zu lassen, ich halte das glaube ich nur aus, weil ich wirklich damals wie heute nichts böses wollte und immer alles verweigert habe. Dazu fressen sich die Illusionen wie Stimmen etc. immer tiefer in mich hereinfressen - waren die Stimmen anfangs wie bewusste (Gedanken-)Stimmen, ist es jetzt ein permanent gärender und quellender Teig im Unterbewusstsein, wo ich glaube die ganze Zeit die Stimmen meiner damaligen (und heutig magischen) Misshandler, eine magischen Gerichts, und von diversen Kräften die für oder gegen mich streiten hören zu müssen. Aber es ist wie hypnagogien, die man nicht greifen kann, sie sind da und gleichzeitig nicht, als wären diese Stimmen nur unterbewusst aber ich träume sie trotzdem, dabei ziehen sie aber permanent mit Gewalt meine Aufmerksamkeit von der Welt in den Wahn. Dazu höre ich in allerlei Geräuschen, Gesprächen, Musik etc. die Stimmen anderer, die mit mir reden, und als würde die ganze Musik nur meine ganze scheiss Foltergeschichte enthalten. Ich sehe auch überall optisch Bilder, wie Wasserzeichen, als wären teils extrem bösartige oder lästerliche Dinge rund um mich herum in meine Umgebung mit Magie eingeschrieben. Auch wissen manche Stimmen und andere Visionen eindeutig Dinge, die ich nicht wissen kann, manchmal sogar zukünftiges, was mich endlich zur Überzeugung brachte, dass es nicht nur eine Krankheit ist, sondern ein konkreter spiritueller Angriff der schon über 20 Jahre geht. Auch so, und ich habe Versuchungen gesehe, ich glaube beinahe alle Versuchungen, die es gibt und die in meiner Lebenssituation möglich waren. Dazu habe ich gesehen, was über Versuchung hinaus geht, das sind aktive Versuche mich in die Sünde zu zwingen, wo ich nicht nur widerstehen sonder dagegen aktiv vorgehen musste. Irgendwas will mich unbedingt zerstören oder zum Teufel machen.

Die tragendste Geschichte derzeit ist, dass meine "Freunde" damals mich zum Satan holen wollten, aber mich vorher nicht gefragt haben, sondern mich einfach reindrücken wollten. Da ich es nicht wollte, und mich den Stimmen im Kopf etc. nicht gebeugt hatte, wurde ich dann angegriffen. Die Geschichte geht irgendwie so, dass eine Freundin einen magischen Handel fingiert hat, dazu ein magisches Duell ohne Limit in dem noch in der ersten Nacht mein Geist zerstört wurde...dann war ich in deren Hand, und sie hatten mir ein zweites Gesicht unterbewusst gezeugt, womit sie dann mit 2 anderen Hexen Jahrelang geistigen Angriffe, Manipulationen und geistige Folter "mit mir als Strohpuppe" trainiert haben, damit übrigends mein ewiges Gesicht für immer entstellt haben und mich abseits der Macht Gottes geistig behindert gemacht haben, und mich auch an andere dafür weiterverkauft haben, und mich im Glauben lassen wollten, ich wäre einfach nur krank. Die sollen dann in Schichten an mir trainiert haben, bzw. geübt, wie man einen Menschen mit spirituellen Programmen zum Geistestraining auf jahrelangen Endlosschleifen für immer kaputt machen kann. Dann fand ich über die Bibel zu Gott, und sie wurden panisch, und haben versucht mir alles drauf zu machen was mich irgendwie zerstören oder in ihre Hände treiben könnte. Halt alles durcheinander, und deswegen funktionierte nichts, auch weil ich glaube dass Gott bei mir ist und mich stark macht dem Wahn nie ganz zu verfallen. Die Geschichte ist auch ultra hart, sie wollen mich glauben lassen, am Ende werde ich selbst wegen Vertragbruch verklagt und für immer in die Hölle geworfen, da sie die Geschäfte so geschickt fingiert haben. Dazu sollen sie mich an unzählige Magier als Diener verkauft haben, überall dort, wo ich im Leben oder Internet aktiv war um anderen zu helfen und zu lernen - es dauerte meist nie lange, dann kamen Stimmen mit Bezug auf andere reale Akteure dort, die mich in Geschichten der Teilnahme an magischen Zirkeln verwickeln wollten. Nach dem Wahn wollen all diese Magier nun ihr Geld zurück, für allerlei Dinge, dir mir gegen meinen Willen aufgezwungen wurden - natürlich von mir selbst, und nicht von denen, die den ganzen Betrug fingiert haben. Ich sehe aber auch noch andere Geschichten, etwa, dass andere für den ganzen "Spass" verantwortlich wären, noch weiter in der Vergangenheit. Oder dass es ein magisches "Duell" ist, "ohne Limit" - das ist noch die krasseste Version, dass ich bei diesen Ritualen in solche eine Sache gezwungen wurde, also magisches Duell ohne Limit das mich ewig zur Krüppel machen kann und schon gemacht hat, ohne dass ich die Regeln weiss oder gegen wen oder dass es überhaupt ein Duell ist - ich erinnere mich jetzt, wo der Wahn in's Unterbewusstsein gerutscht ist, komischerweise an Visionen die ich damals hatte, als diese ritualähnlichen Dinge mit mir gemacht wurden, die ich darauf aber immer sofort vergessen musste. Also nach der Geschichte, wollte jemand einfach ein Duell fälschen und hat mich unwissend einfach so magisch zusammengehauen und zu Krüppel gemacht um selbst keine Gefahr haben zu müssen - und die Angriffe jetzt sind ein Versuch, das zu vertuschen, weil sonst sehr hohe Köpfe rollen würden in dem Zusammenhang, was dann wiederum als Druckmittel benutzt wird um mir Angst zu machen. Dazu kommen noch andere Geschichten, etwa dass damals eine Zeitschleife gelegt wurde, die "Hexen" nun ein zweites Leben auf meine Kosten erleben dürfen, ich dafür aber durch einen gefälschten Vertrag alles Leid und alle Schuld von ihnen fressen muss und vergehen, und am Ende gehen alle zurück an den Anfang wo sie schon alles arrangiert haben mich zu foltern und umzubringen, weil ich immer zu Gott halten wollte und mich nie auf sie eingelassen, sondern gegen den Wahn gekämpft habe. Damit wollen sie mich dann, wenn sie mich zu Ende ausgesaugt haben, dreimal nacheinander töten und mich so für immer aus der Welt ins Dunkel verbannen. So jedenfalls die Geschichte, die die Stimmen erzählen um mir Angst zu machen ihren Drohungen zu glauben und ihren Befehlen zu folgen. Dazu erlebe ich solche Bedrohungen überall wo ich bin, etwa lebe ich derzeit mit meiner Frau in einem Wohnprojekt mit Familien, Alten, menschen mit Behinderung etc. und muss hier immer wieder wähnen, dass die anderen Bewohner hinter meinem Rücken in Magie verwickelt sind und mich (und meine Frau) zu einem Opfer holen wollen, und uns missachten und angreifen werden, wenn ich nicht folge leiste. Solcherlei Angelhaken scheinen mir dem Satan nicht auszugehen, die Angel scheint mir aber immer die gleiche - ob es auch immer der gleiche Angler ist? Wie macht man, dass er sich mal so richtig gründlich an einem Fisch verschlucken muss, um ihm für immer die Angel zu brechen?

Auch im Namen Christi wurde ich schon viel versucht und bedroht bzw. die Stimmen scheuen sich nicht davor, so zu tun als würden sie in Gottes oder Jesu' Namen meinen Gehorsam und mein Opfer für die Hexen, die mich misshandelt haben, fordern. Mehrmals hörte ich Stimmen, die wie Jesus wirken wollten, es aber eindeutig nicht waren. Einmal befahl mir sogar eine Stimme in Jesus Namen, meine Medizin zu vernichten (medizinisches cannabis in niedriger Dosis, aber ich brauche es um das auszuhalten, kriege es auch vom Arzt, ohne wird es binnen Wochen so schlimm, dass ich es gar nicht mehr ertragen kann) um ihm nachzufolgen. In einer Art, so dass ich es glauben musste. Ich habe in dem Moment aber innerlich gesehen, dass hinter dieser Stimme, kein wohlwollender, sondern ein arroganter und aggressiver Geist stand, und habe nicht vertraut sondern meine Medizin, die mich die Qualen durchstehen lässt, behalten. Daraufhin wurde ich tagelang in den allerschlimmsten Kummer versetzt, und sollte glauben, ich hätte Jesus für immer verleugnet und würde von ihm für immer verlassen, zu Tode gefoltert und in der Hölle für immer sterben. Für etwas, was mir mein Arzt verschreibt. Solche Dinge tun sie mit mir. Leblose Bilder von Jesus habe ich auch gesehen, immer mit Manipulationsversuchen. Dazu viele "Geister Christi", die mein Gehorsam gefordert haben, denen ich aber lieber nicht getraut hatte, denn die Früchte die sie trugen waren nicht die des Geistes, keine der Akteure die mich im Namen Gottes bedrängen, hat diese Früchte, sondern vielmehr zeigen sie alle Früchte des Zorns und verstecken sich hinter Masken und Fingerpuppen, wenn sie mich bedrängen.

Puh, ein langer Text, viele für mich sehr sehr schwere Dinge. Ich glaube aber, die müssen alle dazu gesagt werden, um zu verstehen, was das ist. Ich suche schon lange Hilfe damit. Die meisten Menschen, auch Christen, verweisen mich auf die Psychiatrie, aber die kann mir ja nun nicht helfen, die nutze ich schon seit 20 Jahren erfolglos. Andere Christen sind sehr ausweichend, und sagen mir nichts, lassen mich irgendwann einfach wortlos zurück. Viele Christen, auch manche andere, haben einen sehr seltsamen Blick auf mich, als würden sie in mir etwas sehr schlechtes sehen, womit sie nichts zu tun haben, auch wenn ich um Hilfe bitte - mein "Wahn" sagt dazu, dass ich mit einem schlechten Zeichen belegt wurde, und alle glauben müssen, ich wäre freiwillig zum Satan oder hätte etwas schlimmes gemacht, was mir aber eigentlich andere nur in die Schuhe geschoben haben um mich damit zu isolieren.

 

So mehr schreibe ich jetzt lieber dazu nicht, ich sage nur, es könnte ganze Bücher füllen. Ich habe trotz all der Belastungen irgendwie durch die Bibel zu Gott und zum Christus gefunden. So wie ich durch meine Angreifer bedrohliches sehe, sehe ich auch die Werke Gottes überall, auch in der Bibel, und ich glaube etwas steht mir bei und hält mich aufrecht, nicht nur damit ich wie eine Strohpuppe immer weiter im Geiste zerschlagen werden kann. Ich habe Gott kennengelernt als grösste Güte und Gnade, und Jesus als träger dieser. Ich suche jetzt antworten, ich such Frieden. Mein grösster Wunsch im Leben, vielleicht der einzige den ich seit langem aufrecht halte, ist endlich diese Qualen hinter mir lassen zu können, und aus den Dingen, die Gott mir zum Leben mitgegeben hat, endlich das machen zu können wovon ich mein Leben lang geträumt habe. Jesus Worte haben mich berührt und verändert, was mir auch hilft, den Stimmen immer besser standzuhalten, und diesen Träumen wieder näher zu kommen.

Deswegen hier meine Bitte um Hilfe und Rat. Was macht man in so einem Fall, wie wird man diese Plagegeister wieder los. Gibt es sowas wirklich, Verträge die vor Gott bindend sind, die mir mit feigen Listen ohne Mein Wissen irgendwie untergejubelt wurden, weswegen Gott mir nicht hilft und seine Leute auch nicht? Sollte ich darüber mit einem Pastor reden, wie sollte ich das tun, wo anfange, was kann ich davon erwarten? Oder sollte ich das alles nur als Finten und List betrachten, und nur noch nach dem richtigen Christus streben, all diese Geschichten einfach vergessen? Ich versuche es, aber es ist unendlich schwer - mein Geist ist permanent verwirrt, so sehr, dass ich auch keine guten und schlechten Stimmen ernsthaft unterscheiden könnte, auch so sehr, dass ich der Stimme Gottes gar nicht richtig folgen könnte, da ich permanent abgelenkt und auch aktiv daran gehindert werde. Ausserdem kann ich es nicht vergessen, denn ich habe es mit aktiver Manipulation zu tun, was auch immer mich quält und angreift, zwingt mich einfach dazu, den Geschichten immer weiter zu folgen, baut sie auch immer mehr aus, scheinbar um mich bewusst immer weiter zu überfordern

Mit Dank für jeden Rat, und vor allem auch für jedes Gebet. Ich weiss, dass Gott gut ist, und einfach nur will, dass wir gut sind, und das will ich auch. Bitte helft mir, das der Satan es mir nicht verwehren möge, und mir nicht noch mehr Kummer anrichtet, als er schon getan hat. Ich selbst glaube, es ist mehr Wunder, als Stärke, dass ich noch lebe, und eigentlich lebe ich auch nicht mehr sondern nur noch der Geist. Ich wäre so gerne wieder lebendig, was ja auch mein grösster Wunsch ist seit über 20 Jahren. Danke für eure Fürsprache.

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Apr. 12, 25

Es ist März. 🌱🌷🐝

😇😎 Neuer Monat, neues Glück!

Hiermit starte ich ein neues Themenformat. Mal sehen, wie es genutzt wird und ob es Bestand haben mag. Einladen möchte ich Belastungen miteinander zu teilen, diese wahrzunehmen, loszulassen und dann getrost und zuversichtlich nach vorn zu schauen. Vielleicht können wir einander begleiten, beistehen, Mut zu sprechen.

 

Teresa von Avila

Nichts soll dich ängstigen, nichts dich erschrecken.
Alles vergeht - Gott ändert sich nicht. Geduld erreicht alles.
Wer Gott besitzt, dem mangelt nichts. Gott allein genügt.


Gesang aus Taizé © Ateliers et Presses de Taizé, 71250 Taizé, Frankreich

Nada te turbe,
nada te espante,
todo se pasa,
Dios no se muda.
La paciencia todo lo alcanza.
Quien a Dios tiene,
nada le falta.
Sólo Dios basta.

Nichts soll dich ängsten,
nichts soll dich quälen;
wer sich an Gott hält,
dem wird nichts fehlen.
Nichts soll dich ängsten,
nichts soll dich quälen:
Dich trägt Gott. Amen.

Zum Nachhören

 

Gott sei mit dir, mit uns!

Wer nicht an Gott glauben kann, darf sich hier auch willkommen fühlen.

 

Es grüßt

Seidenlaubenvogel. 🙂

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März 29, 25

Ich hatte schon unzählige Krisen in meinem Leben. Dies ist wohl die schwerste Krise bisher. Sie nahm vor etwa zwei Jahren Fahrt auf.

Ich habe mich nach 17 Jahren Beziehungen getrennt. Das war ein sehr schwerer Schritt, der vorab vieler Jahre Psychotherapie bedurfte. Aber schließlich hatte ich es geschafft und bin vor zwei Jahren in meine erste eigene Wohnung gezogen. Im Sommer 2023 nahm die Fahrt stetig an Geschwindigkeit zu und endete im Herbst 2024 mit einem Crash in der Psychiatrie. Dort habe ich drei Monate verbracht. In dieser Zeit wurde mir klar, dass die Ursache für meine Lebenskrise im Allein sein und Allein wohnen lag. Ich konnte noch nie gut allein sein, brauchte immer jemanden in meiner Nähe. Alleine fühle ich mich selten sicher. Zur alten Bekannten namens Depression gesellte sich im letzten Jahr noch eine Angststörung hinzu sowie die Einsamkeit. Ich fühle mich unfassbar einsam. Ein Resultat dessen, dass ich Leute ein Leben lang von mir weggestoßen habe. Damals dachte ich, ich brauche Niemanden, mein Partner reicht mir. Tja, Pustekuchen, welche dumme Einstellung das war, deren "Früchte" ich nun tragen darf. Aus der Einsamkeit herauszukommen und in wahre Verbindung mit Menschen zu kommen, ist generell sehr schwer und fällt mir auch schwer. Ich bin sehr schüchtern, introvertiert, unsicher und kriege am Anfang oft kaum ein Wort heraus. 

Auch hier im Forum habe ich in der Vergangenheit immer wieder liebe Menschen verprellt, was ich bereue und was mir leid tut. Wenn ich die Möglichkeit hätte, würde ich die Zeit zurück drehen und einiges anders machen.

Ich glaube die letzten Monate haben mir gezeigt, was essenziell im Leben eines Menschen ist- liebevolle Gemeinschaft und Verbindungen zu anderen Menschen pflegen. Dass wir soziale Wesen sind und einander brauchen, lerne ich gerade auf dem harten Weg.

Und wie es in so manchen Lebenskrisen ist, taucht da auch wieder die Frage auf ob ich Gott nicht doch nochmal eine Chance geben möchte. Ich taste mich langsam heran...

Das Leben ist zur Zeit unerbittlich hart und ich habe im Grunde keine Ahnung wie oder ob überhaupt ein lebenswertes Leben wieder möglich sein soll. Ständig treibt mich die Einsamkeit, das zu Hause allein sein in tiefe verzweifelte und hoffnungslose gedankliche Abgründe. Ich fühle mich verloren und haltlos.

AuroraDahlia

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März 17, 25

gibt es das wirklich- die Liebe auf den ersten Blick? 
und so etwas wie Schicksal, ich sehe eine Person und es fühlt sich so an als seien wir füreinander bestimmt? 
und kann man herausfinden ob es wahre Liebe ist? 

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März 17, 25


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