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Hochsensibel (HSP) 136

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Deborah71
Themenstarter
Beiträge : 29331

Hallo liebe Mitleser,-Schreiber, -Anteilnehmer, Interessierte...

Herzliche Einladung zum weiteren Austausch.

Was hochsensibel bedeutet, kann man erforschen und erfahren unter:

http://www.zartbesaitet.net/test.htm
http://www.hochsensibel.org
http://hsperson.com/test/highly-sensitive-child-test/
http://www.hochsensiblehilfe.de/info/forsch.htm
http://www.team-f.de/ (Lüling, Seelsorge)
https://lebensspurmedien.de/ (Hsp und Seelsorgeliteratur bei team f)
http://www.feine-sensoren.de/
http://www.soloundco.net/startseite/ (Singleportal, früher emwag)

Was fange ich damit an, dass ich eine hochsensible Person bin? (High Sensitive Person, HSP)

1. Du weißt es, dass Du eine HSP bist
2. Du weißt dass Du nicht "schräg" bist
3. Du weißt, dass Du nicht alleine bist
4. Du bewertest Dich und Deine Verhalten konstruktiver (Selbstannahme)
5. Du kannst Dich mit anderen austauschen, die Dich verstehen
6. Du kannst dadurch besser lernen, mit den Schwächen der Hochsensibilität (HS) umzugehen
7. Du kannst dadurch bewusster die Stärken der HS für Dich und andere einsetzen
...................

PS: für alle Neuen: Neben Smalltalk (mit smt gekennzeichnet) haben wir hier einen virtuellen Raum gefunden, den es sich lohnt, regelmäßig zu besuchen. Allein die Erfahrung und das Bewusstsein, hochsensibel zu sein und nicht "gestört" oder "abartig", hilft sehr viel und kann das Leben auf lange Sicht konstruktiv verändern. Lasst Euch mal darauf ein und erlebt, als sensibles Wesen aus Gottes Hand hervorgegangen zu sein!

Psalm 139, 14 (Elb)
Ich preise dich darüber, daß ich auf eine erstaunliche, ausgezeichnete Weise gemacht bin. Wunderbar sind deine Werke, und meine Seele erkennt es sehr wohl.

————————————————
Gedicht von Flickenteddy

Empfinden

"Nun nimm dich `mal zusammen!",
so wurde ihr gesagt.
"Du bist viel zu empfindlich!",
Urteilte man ungefragt.
So wusste sie als Kind schon:
"Ich bin einfach verkehrt.
Wer nicht ist wie die And'ren,
Der hat hier keinen Wert!"

Sie zeigte, was sie wollten:
Ein fröhliches Gesicht.
Wie's wirklich in ihr aussah,
Zeigte sie lieber nicht...
So wurde sie dann fügsam,
Sie störte nun nicht mehr.
Doch tief in ihrem Herzen,
Da fühlte sie sich leer.

"Wo sind meine Gefühle
Und meine Träume hin?
Ich weiß eigentlich selber
Schon nicht mehr, wer ich bin."
Sie traf eine Entscheidung
Und ließ sich darauf ein:
Sie wollte wieder lernen,
Nur ganz sie selbst zu sein.

Sie griff in ihre Seele,
Sie öffnete ihr Herz.
Er war so lang verborgen,
Nun traf er sie, ihr Schm*rz.
Sie wurde fast benommen,
Er kam mit solcher Wucht.
Und schlug die zarte Seele
Beinahe in die Flucht.

"War das der Sinn der Sache?",
So fragte sie sich oft.
Sie hatte sich doch etwas
Ganz Anderes erhofft.
Doch als die W*nd*n heilten,
Da war ein Sinn zu sehn:
Viel mehr als And're konnte
Gefühle sie verstehn.

Sie konnte formulieren,
was Andere kaum sah'n
und lenkte die Gedanken
in eine klare Bahn.
So gab sie denen Stimme,
die Keiner sonst verstand,
weil sie für Angst und Traurigkeit
die rechten Worte fand.

————————————————————————————————————————
Threadstarter: Adlerfluegel ; ehemalige Begleiter: Angieblau, Stephan-Zoellner

aktuelle Threadbegleiter:
Deborah71; Glasgraveurin; Schnorchelschnuffi

Die neuen Schreiboberflächen werden von uns ab ca 200 posts reihum eröffnet und nach Absprache angepasst. Ist einer zeitlich verhindert, geht die Aufgabe an den Nächsten über.

Link zum Vorgängerthread:
https://community.jesus.de/forum/ansicht/thread/thema/hochsensibel-hsp-135.html

Wir übernehmen für die Inhalte weiterführender Links keine Verantwortung.

Antwort
179 Antworten
neubaugoere
Beiträge : 19188

Zahnarztwechsel
Ich denk ja schon seit einiger Zeit darüber nach. Wobei ich das nicht unbedingt "nachdenken" nennen kann, ich lass es auf mich wirken, wäre vielleicht besser formuliert ...

Heute hab ich gefühlt dutzende Arzttermine gemacht 😉 😀, auch einen ZA-Termin. Meine ZAin ist vor einigen Jahren von "bei mir umme Ecke" (Charlottenburg) weggezogen in einen entfernteren Stadtteil (Prenzlauer Berg). Da ist sie von meiner Arbeit aus eigentlich gut erreichbar. Ich mag sie total, keine Frage. Aber sie ist nicht "spezialisiert" auf die Dinge, die ich brauche. Auch macht es mir Probleme (ich finds anstrengend), wenn sie mich zu anderen schickt, weil sie es nicht kann. Ich finds ja gut, wenn jemand sagt, kenn ich mich nicht so aus, gehen Sie mal lieber zu jemandem, der sich eben damit auskennt. Bei Implantaten z.B. ist mir das echt stressig, ständig zwischen Chirurg (Charlottenburg) und ZAin (Prenzlauer Berg) hin- und herzupendeln und auch Kommunikation zwischen beiden herzustellen, weil einfach beide wenig miteinander, dafür mit mir und über mich sozusagen miteinander ... ^.^ *Augenroll* Ich mag sie trotzdem beide. 😀

Bei meiner ZAin auf der Webseite steht das Dentallabor, mit dem sie zusammenarbeiten. Da war ich einfach mal neugierig. Und dann sehe ich da auf der Laborwebseite "Kundenmeinungen" von Zahnärzten. Fand ich interessant. Und dann fand ich noch einen, der mich total angesprochen hat (so zw. ZA und Labor). Und der Name, der unter dem Kommentar stand, ist bis auf ein kleines "i" exakt gleich wie der Name meines Hausarztes. Fand ich witzig. Die Partnerin in der Praxis heißt genauso wie eine Schulkameradin von mir, ist auch noch fast so alt wie ich (nur ein Jahrgang Unterschied). Der ZA selbst hat auch schon dort eine Praxis gehabt ein paar Jahre, wo meine Eltern wohnen. Das machte ihn glatt sympathisch(er). 😀 Er selbst ist unter anderem spezialisiert auf Muskeln und Funktionsweise des Gebisses, was mir sehr entgegenkommt. Sie - die Partnerin - ist unter anderem spezialisiert auf Implantologie. Beide sind firm im Zahnerhalt. Die Webseite selbst ist in einer ansprechenden Farbe gestaltet und auch gut aufgeteilt, mit genug Infos, aber nicht zu viel, sehr einladend. Und dann sehe ich - whaaaat, der is auch noch "bei mir umme Ecke" 😨 kraaaaass. Also nicht soooo umme Ecke wie meine ZAin, aber mit dem Rad geradeaus und einmal abgebogen in 15 Minuten erreichbar. Wenn es mal nicht das Rad sein soll, auch mit U-Bahn+Fußweg gut erreichbar. Die Bewertungen auf jameda sind krass gut. Alles dabei, dass auch ein Angstpatient wie ich sich wohlfühlt. Da schrieben sogar Leute, dass sie heute keine Angst mehr haben ... und andere, die auch schon seit 30 Jahren bei ihm sind und so.

So "viele" Zufälligkeiten an "Übereinstimmungen" ... ob der mir "vor die Füße gelegt" wurde? 🤨 😊

Ich hab sie jetzt mal angeschrieben, ob sie neue Patienten aufnehmen und gleich noch erwähnt, wie ich auf sie gekommen bin und warum ich wechseln möchte. Jetzt warte ich auf Antwort ...

... und muss mich damit auseinandersetzen, meiner ZAin, die ich wirklich voll mag (menschlich), sagen zu müssen, dass ich sie verlassen werde. *mpf*
*nichtgerntue*

neubaugoere antworten
17 Antworten
Schnorchelschnuffi
(@schnorchelschnuffi)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 334
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Bei meiner ZAin auf der Webseite steht das Dentallabor, mit dem sie zusammenarbeiten. Da war ich einfach mal neugierig. Und dann sehe ich da auf der Laborwebseite "Kundenmeinungen" von Zahnärzten. Fand ich interessant. Und dann fand ich noch einen, der mich total angesprochen hat (so zw. ZA und Labor). Und der Name, der unter dem Kommentar stand, ist bis auf ein kleines "i" exakt gleich wie der Name meines Hausarztes. Fand ich witzig. Die Partnerin in der Praxis heißt genauso wie eine Schulkameradin von mir, ist auch noch fast so alt wie ich (nur ein Jahrgang Unterschied). Der ZA selbst hat auch schon dort eine Praxis gehabt ein paar Jahre, wo meine Eltern wohnen. Das machte ihn glatt sympathisch(er). 😀 Er selbst ist unter anderem spezialisiert auf Muskeln und Funktionsweise des Gebisses, was mir sehr entgegenkommt. Sie - die Partnerin - ist unter anderem spezialisiert auf Implantologie. Beide sind firm im Zahnerhalt. Die Webseite selbst ist in einer ansprechenden Farbe gestaltet und auch gut aufgeteilt, mit genug Infos, aber nicht zu viel, sehr einladend. Und dann sehe ich - whaaaat, der is auch noch "bei mir umme Ecke" 😨 kraaaaass. Also nicht soooo umme Ecke wie meine ZAin, aber mit dem Rad geradeaus und einmal abgebogen in 15 Minuten erreichbar. Wenn es mal nicht das Rad sein soll, auch mit U-Bahn+Fußweg gut erreichbar. Die Bewertungen auf jameda sind krass gut. Alles dabei, dass auch ein Angstpatient wie ich sich wohlfühlt. Da schrieben sogar Leute, dass sie heute keine Angst mehr haben ... und andere, die auch schon seit 30 Jahren bei ihm sind und so.

Als ich das las, erübrigte sich das folgende komplett für mich:

Veröffentlicht von: @neubaugoere

So "viele" Zufälligkeiten an "Übereinstimmungen" ... ob der mir "vor die Füße gelegt" wurde? 🤨 😊

Sehr gut:

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Ich hab sie jetzt mal angeschrieben, ob sie neue Patienten aufnehmen und gleich noch erwähnt, wie ich auf sie gekommen bin und warum ich wechseln möchte. Jetzt warte ich auf Antwort ...

Ich bete für gutes Kommunizieren,jetzt und auch später ....

Veröffentlicht von: @neubaugoere

... und muss mich damit auseinandersetzen, meiner ZAin, die ich wirklich voll mag (menschlich), sagen zu müssen, dass ich sie verlassen werde. *mpf*
*nichtgerntue*

Sieh es doch mal von der anderen Seite: Wer hat hier wen verlassen? Die ist doch nach Prenzl-berg zuerst weggezogen, nicht Du 😉
Sie muss damit leben können ...
Alles Gute dir!

schnorchelschnuffi antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
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Beiträge : 19188
Veröffentlicht von: @schnorchelschnuffi

Sieh es doch mal von der anderen Seite: Wer hat hier wen verlassen? Die ist doch nach Prenzl-berg zuerst weggezogen, nicht Du 😉
Sie muss damit leben können ...
Alles Gute dir!

Ja, das ist mir auch klar. - Dennoch muss ich es ihr sagen, denke ich. Also nicht einfach wegbleiben. Immerhin bin ich ihr jetzt ein paar Jahre gefolgt. Und jetzt eben nicht mehr. (ich brauch halt so lange für Entschlüsse und deren Umsetzung)

Veröffentlicht von: @schnorchelschnuffi

Ich bete für gutes Kommunizieren,jetzt und auch später ....

oh wow, vielen Dank. 😊

neubaugoere antworten
Schnorchelschnuffi
(@schnorchelschnuffi)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 334
Veröffentlicht von: @neubaugoere
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Sieh es doch mal von der anderen Seite: Wer hat hier wen verlassen? Die ist doch nach Prenzl-berg zuerst weggezogen, nicht Du 😉
Sie muss damit leben können ...
Alles Gute dir!

Ja, das ist mir auch klar. - Dennoch muss ich es ihr sagen, denke ich. Also nicht einfach wegbleiben. Immerhin bin ich ihr jetzt ein paar Jahre gefolgt. Und jetzt eben nicht mehr. (ich brauch halt so lange für Entschlüsse und deren Umsetzung)

Veröffentlicht von: @schnorchelschnuffi

Ich bete für gutes Kommunizieren,jetzt und auch später ....

oh wow, vielen Dank. 😊

Meine Frau hat vor einem Jahr auch ihren Zahnarzt gewechselt, auch aufgrund der jetzigen Wohnortnähe und weil sie beim Notdienst war, der zudem noch kompetent und einfühlsam war.
Ich habe sie dazu ermutigt, wenigstens per Mail oder Anruf Bescheid zu geben und gleichzeitig um die bisherigen Dokumente zu bitten, die der andere ZA gut gebrauchen kann.
Hat supi geklappt! Die hatten totales Verständnis.

schnorchelschnuffi antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
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Veröffentlicht von: @schnorchelschnuffi

Sehr gut:

Neubaugoere: "Ich hab sie jetzt mal angeschrieben, ob sie neue Patienten aufnehmen und gleich noch erwähnt, wie ich auf sie gekommen bin und warum ich wechseln möchte. Jetzt warte ich auf Antwort ..."

Ich bete für gutes Kommunizieren,jetzt und auch später ....

Sie haben sich heute Mittag gemeldet und mir sogar für morgen einen Termin vorgeschlagen (ich hab jetzt Freitag einen). Wow. Also gutes Management, denke ich, wenn das so kurzfristig auch noch als Neupatient möglich ist. Die Anamnesebögen habe ich per E-Mail erhalten. Und dann lerne ich sie halt am Freitag schon kennen.

Bei meiner ZAin hab ich gerade für nächste Woche Dienstag einen ergattern können trotz "akut" (akut ist ja immer ein dehnbarer Begriff) mit viel Wartezeit, weil sie gerade aus dem Urlaub wiedergekommen sind und jetzt schon wieder mit Normal- und Akutpatienten voll bis unter den Hüttenrand sind. Und bei mir muss ein Frühkontakt abgeschliffen werden, weil ich nicht nur Kieferschmerzen habe (ab und an durch Stress-Beissen in der Nacht), sondern mittlerweile auch Kopfschmerzen (Cluster) und eine Entzündung nahe Kiefergelenk. Eigentlich hätte ich erst in 14 Tagen einen Termin erhalten, durch das "akute" hat sie mich am nä. Die noch "reingeschoben". Das ist sonst nicht so ganz so eng, zu ihrer Verteidigung.

Es passt wie Deckel auf Eimer grad, dass ich in der anderen Praxis so fix einen Termin zum Vorstellen bekommen habe (also alles aufnehmen und besprechen und so). Vielleicht kann er ja schon etwas Schleifen. Er ist ja - sofern er es ist - Spezialist in solchen Dingen. 😊

neubaugoere antworten
Schnorchelschnuffi
(@schnorchelschnuffi)
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Klingt gut
😊

schnorchelschnuffi antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
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Ha, und noch eine Gemeinsamkeit, die ich entdeckt hatte (und grad wieder gefunden habe): Der ZA (also er) ist auch 2008 nach Charlottenburg umgezogen (mit der Praxis). Ich bin auch 2008 nach Charlottenburg gezogen. 😀 😉

neubaugoere antworten
Schnorchelschnuffi
(@schnorchelschnuffi)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

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Veröffentlicht von: @neubaugoere

Ha, und noch eine Gemeinsamkeit, die ich entdeckt hatte (und grad wieder gefunden habe): Der ZA (also er) ist auch 2008 nach Charlottenburg umgezogen (mit der Praxis). Ich bin auch 2008 nach Charlottenburg gezogen. 😀 😉

Dat wird guuuuuut! 😊

schnorchelschnuffi antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

Gerade zurück von dem ersten Termin.
Und ich bin immer noch geflasht. Ich suche nach Worten für das Gefühl, was der Besuch hinterlassen hat, aber alles ist entweder unter- oder übertrieben. 😉

Eine Mischung aus
- ich bin noch nie so sanft, höflich und respektvoll behandelt worden bei einem ZA, bei einem Arzt überhaupt
- fast wie in einem Wohnzimmer, auch wenn es komischerweise immer noch aussieht wie eine Praxis (also das Gefühl)
- voll umsorgt
- "gesehen" werden, kein "Fließbandgefühl"

*geflashtguckt*

neubaugoere antworten
Ratsdaed
(@ratsdaed)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 676

Glückwunsch. Das klingt sehr erfreulich. Ähnliches hab ich bei meinem bisher auch erlebt. Ansonsten nur bei unserem neuen Tierarzt.

ratsdaed antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

Ich war auch gestern das zweite Mal bei meiner neuen Gyn.
Ein wenig Fließbandgefühl und "typisch Praxis eben" ist noch dabei, sonst hab ich das Gefühl "gesehen" zu werden, wahrgenommen, ernst genommen ... freundlich sind alle, also die meisten ... irgendwie ...

Montag hab ich den zweiten Termin bei der neuen Orthopädin. Ich bin gespannt.

Lauter Arztumstellungen.
Und bisher ganz positiv eben.

neubaugoere antworten
Schnorchelschnuffi
(@schnorchelschnuffi)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 334

Was du alles so an (guten) Erfahrungen schreibst, freut mich.
Ich sagte doch: Dat wird gut 😉
Und "bissl Gebet" tut auch wirken .....
VG aus'm Urlaub im Ex-Hochrisikogebiet ....

schnorchelschnuffi antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

für Nachtrag zu lang
Jetzt hab ich annähernd Worte:
Es ist wie ein Besuch bei einem Bekannten, der sich im Gespräch auch noch als Arzt entpuppt und hilft.
😊

Ist vielleicht dem geschuldet, dass wir uns erstmal an einen Tisch gesetzt haben zum Kennenlernen, dann erst auf den ZA-Stuhl. Er hat auch alles erklärt, was er macht, was er denkt und so.

Nachtrag vom 07.08.2021 0901
Jetzt bleibt noch das für mich Unangenehme: den "alten ZA"-Termin absagen (Di Nachmittag) und mich auch noch zu verabschieden ... extra hinfahren will ich irgendwie auch nicht. Telefonisch - müsste ich dann Frau Dr. verlangen ans Tel. oder ne Mail schreiben ... *hm*-denk

neubaugoere antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331
Veröffentlicht von: @neubaugoere

oder ne Mail schreiben ... *hm*-denk

Das klingt doch gut. Kommt an und stört keinen Behandlungsablauf. Du hast dabei genug Zeit zum Formulieren und es ist nicht zwischen Tür und Angel.

deborah71 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

Ja, das dachte ich vorhin auch, als ich mir vorstellte, dass die (au weia, jetzt "haut" mich die Herbstrose sicher) Sprechstundenhilfe Frau Doktor ans Telefon holt (also sie bringt das Schnurlose dann zu ihr), wo sie mir am Telefon ja schon sagte, dass sie voll sind bis Oberkante Unterlippe eben wegen der "Nachurlaubszeit"; weshalb ich ja auch erst mit Müh und Not als "ich hab ne Entzündung"-Patient ne Woche warten musste ...

neubaugoere antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

Antwort
Gestern hatte ich eine Mail geschrieben und versandt mit Erklärung, mit Benennung der neuen Praxis und mit Dank eben für die Zeit und für ihre Art (liebevoll). - Und sie schrieb mir sogar gerade zurück, sehr nett halt. Wenn ich Fragen hätte, könnte ich mich jederzeit an sie wenden. 😊

So muss das ... *feststell*. 😊

neubaugoere antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

sehr gut gelaufen 😊

deborah71 antworten
Schnorchelschnuffi
(@schnorchelschnuffi)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 334

😊😊😊😊😊

schnorchelschnuffi antworten


neubaugoere
Beiträge : 19188

Freundin (Ende 80) besucht
Gestern war ich eine langjährige Freundin besuchen (und das mitten im August/30 Grad, mitten in der Wespenzeit, wo mich sonst nur drinnen verkrieche). Das war aufregend. - Wir hatten einen netten Tag, auch wenn mir superheiß war und ich sehr geschwitzt habe, zwischendurch ging's auch mal. Wir waren in dem schönen Branitzer Park (Fürst-Pückler-Park Branitz). Für mich ging's mit dem Flixbus Richtung Cottbus, der Gott sei Dank nicht voll war. - Sogar ein Nutria - super"unängstlich" - stand uns Modell zum Knipsen. 😀

Woran ich vermutlich noch eine Weile "knabbern" werde ist die Tatsache, wie sehr sie abbaut. So bewusst hab ich das noch nicht so wirklich bei jemandem wahrgenommen, weil ich noch niemanden auf diese Weise "begleitet" habe. Ich hab manchmal schon schlucken müssen, weil selbst so Dinge wie wenn das Mittagskarte heißt bis 15.00 Uhr, dann kriegt man eben nach 15 Uhr (genauer um 16 Uhr) nichts mehr zu essen, weil "jeder" weiß, dass die Küche dann geschlossen ist und Kaffee/Kuchen/Eis ist eben nicht "Küche". "Na ich frag einfach." Auch sprachlich ist da irgendwas "nicht in Ordnung". Sie selbst vermutet einen unentdeckten Schlaganfall, wartete nach eigenen Aussagen immer auf den zweiten, weil "es heißt", dass oft zwei nacheinander kommen, aber der kam wohl nicht (ihre Worte). Sie hatte Probleme, einen einfachen Anruf beim Hausmeister zu tätigen, um ihm zu sagen, dass im Hausflur der "Rauchmelder" Alarm machte. Als der HM sich meldete, "behandelte" sie ihn, als wäre es ein Bekannter, der ihr nahesteht und als wäre er gerade noch hier gewesen und müsste das doch alles wissen. Auch brachte sie das Wort "Rauchmelder" nicht raus, sie machte stets einen Raum-melder draus, weil sie gar nicht verstand, was eigentlich los war, wollte mich aber nicht anrufen lassen. - Sie vergaß auch, dass der Physiotherapeut am Nachmittag kommen würde wegen der Lymphdrainage und so musste ich einen bestellten Taxifahrer vor der Haustür wieder wegschicken, fragte ihn aber gleich nach seiner direkten Nummer, ob wir ihn später bestellen könnten, was er auch bejahte und mir bereitwillig seine Nummer gab. 😀 (er holte uns dann ab, kannte sich im Branitzer Park aber selbst nich so gut aus, wollte uns aber bis zu unserem Ziel bringen (Cavalier-Haus) und stellte den Zähler aus, weil er sich ja nicht auskannte. Er sagte, das brächte er nicht übers Herz, uns dafür abzuzocken. Und so ging das den lieben langen Tag. Das ist nicht schlimm, also nicht falsch verstehen, aber es ist so ... es tut mir so leid und ich hoffe insgeheim, dass sie nichts von dem mitbekommt, was sie nicht mehr so kann oder mitkriegt oder (nicht) versteht.

Andererseits wuchs ich fast über mich hinaus und sprach wildfremde Leute an, fragte mich durch Dinge durch, ging einfach "nach vorne", statt "abzuwarten" oder "zu rätseln" (und eben doch nicht zu wissen und nur zu spekulieren). Und so kam es, dass wir uns verliefen, sie nicht mehr konnte, ich durch das langsame Laufen und viele Sitzen und Stehen auch schlecht zu Fuß war und ich einfach jemanden ansprach, der grad an seinem Auto war und wir überlegten, ob ein Taxi dahinkommen könnte, wo wir waren, ob er eben genau das einschätzen könnte. Der wiederum fackelte auch nicht lange, sagte, er hätte da auch nen Kumpel, der Taxi fährt, den würde er anrufen und herbeordern, da sie grad dort ne Hochzeit feierten, würde der ja auch einige Fahrten später abbekommen. In der Wartezeit hätten wir rumstehen müssen und ich sah etwas weiter weg einen leeren Raum mit Stühlen drin. Also ging ich hin und fragte die Dame, die mir dann entgegenkam nach den Stühlen, weil wir nicht mehr stehen konnten. Diese war genauso hilfsbereit und brachte sie uns sogar und ein "wir stellen sie auch wieder zurück" lehnte sie ab mit "nein, nein, lassen Sie einfach stehen, ich räum die dann schon weg". Und so saßen wir noch die Wartezeit aufs Taxi in der wunderschönen Natur und beobachteten viele kleine Dinge im Teich und in den Bäumen und erfreuten uns an Gottes schöner Schöpfung. Wir waren für alles sehr, sehr dankbar.

Den Höhepunkt hatte ich dann abends. Zu 19 Uhr ein Taxi bestellt (am Telefon gab dieser Auskunft, wir bräuchten nur 5-6 Min. Fahrzeit), eingestiegen, losgefahren und am Ziel festgestellt "Sch.......... das Handy liegt noch bei der Freundin zuhause, an der Dose zum aufladen" - Fahrer angeguckt "schaffen wir das noch? - nochmal zurück und Handy holen und dieselbe Tour nochmal? - Er war sich sicher. Also auf die Pedale getreten, ne "grüne Welle" registriert und Handy geholt, ich ließ gleich alles im Auto - voller Vertrauen - Freundin goß währenddessen beim Nachbarn Balkonpflanzen, ich "klingelte" mich durch, schoß hoch, düste rein, zapfte das Handy ab, drückte sie nochmal kurz und raste wieder runter. Rein ins Taxi, der hatte zwischenzeitlich gewendet, und wieder rauf auf die Pedale. Und wir schafften es. Bus war noch nicht da. Der Taxifahrer war sogar so nett - so unglaublich nett -, dass er den Zähler auf der "schnell-Zurück-Tour" ausstellte und erst wieder beim zweiten Mal Tour zum Bus wieder anstellte. Wow. - Und dann kam die Meldung vom Bus: 50 Minuten Verspätung. - Ehrlich: ich war zwischen Baum und Borke, ob ich lachen oder heulen sollte. Ich habs einfach so hingenommen, ich hätt's ja eh nicht ändern können. 😀 Hätte diese Meldung nicht schon ne halbe Stunde eher kommen können? 😀

Auf der Rücktour hab ich dann die Augen zugemacht, der Tag war anstrengend - aber schön - und die eintönigen Fahrgeräusche und das gedämmte Licht tun dann ihr Übriges dazu. 😉

In Berlin angekommen lief die ganze Zeit in meiner Nähe so'n "Verrückter" herum, der die ganze Zeit "schrie" mit einer schrillen Stimme - wie als würde er ne kreischende Frauenstimme mimen - und benahm sich auch extrem auffällig (kreischte übrigens irgendwie polnisch oder slawisch). Als ich unmittelbar auf ihn zulief, um dann an ihm vorbeizulaufen, fragte ich Gott, ob ich etwas tun solle. Irgendwie wartete ich auf ein "Zeichen", aber es kam keins. Ich hatte so Vorstellungen im Kopf, ihn ganz ruhig zu fragen, ob er frei sein wolle und hätte - wenn Gott mir etwas Derartiges gesagt/gezeigt hätte - einfach geboten. - Aber ich hörte/sah nichts, also ging ich seelenruhig weiter, befahl in Gott an und wünschte ihm von Herzen "alles Gute/das Beste".

Puh. Ein voller Tag. Voller Erlebnisse und Eindrücke. Aus so vielen "Richtungen". Das wird dauern. Und da war ich nicht undankbar, dass es in der Gemeinde heute nichts zu tun gibt (am Bau). 😌

Auf einen ruhigen Samstag. ☕️

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Schnorchelschnuffi
(@schnorchelschnuffi)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 334

War spanend zu lesen, Dein Reisebericht.
Wenn man sieht, wie andere abbauen, dann macht das was mit einem.
Mein Vater, über 80, hatte vor knapp 2 Jahren einen Schlaganfall und kriegt vieles wundersamerweise gut auf die Reihe. Aber er kommt nicht damit klar, dass nicht mehr alles so geht, wie früher, denkt mit Training kann er das noch hin bekommen ... aber dass mit 80 eben nicht mehr alles so hinzubekommen ist, "sieht er irgendwie nicht so ein"....
Das erschwert die gemeinsame Kommunikation fast mehr, als die sprachliche Einschränkung an sich ... 🙁

Und man kann nicht viel machen. es sind eigenständige Persönlichkeiten bis zum Schluss und ich hoffe, dass Gott sie sanft und ohne Leiden zur richtigen Zeit abholt, ... wobei das Thema "Leiden" auch verschieden gesehen werden kann ...

Das kam mir jetzt so als Gedanke einfach beim Noch Einmal-Lesen ...

VG der Schnorchelschnnuffi

schnorchelschnuffi antworten
neubaugoere
Beiträge : 19188

hochsensible Kinder
Moin,

ich schreib mal meine Gedanken auf verbunden mit der Frage, ob ihr sowas kennt oder wisst, wie hochsensible Kinder sind. Mir geht es um einen Jungen, der gerade eingeschult ist (knapp 7 Jahre). Seit frühester Kindheit hat er Probleme beim Einschlafen und träumt so furchtbar, dass er weint, aufwacht, Angst hat ... er äußert sich über Tod, Angst vor dem Tod, Geister, Gestalten, Finsternis/Dunkelheit ... Die Mutter sagt, er kennt Jesus und sie reden auch viel über ihn, sie beten ganz natürlich und sie sagt, der Kleine lernt auch von ihr, dass Jesus die Macht über alles hat, also alles besiegen kann. Und diese Einschlafprobleme hat er nicht irgendwie ein paar Mal im Jahr, nein, beinahe täglich. Meine Gedanken gingen immer in Richtung Hochsensibilität, viel zu verarbeiten etc., aber ich finde es schon bemerkenswert (auffällig), dass er in den Träumen und Bildern, die er sieht, nicht wirklich von bunten Dingen träumt, so keine "Alltagsdinge" vorkommen (Pflanzen, Bäume, Häuser, Menschen und so), sondern immer finstere Gestalten, Angst, Tod. Auch ganz unabhängig von dem - so die Mutter -, was er tagsüber erlebt.

In der ersten Woche der Schule gingen ein paar Mitschüler so weit, dass sie ihm Lügen erzählten, da wäre jemand aus dem Fenster gestürzt und hätte sich das Genick gebrochen und sogar, auf welche Weise. Der Junge hatte sofort Bilder im Kopf, die ihm Angst machten, sagt die Mutter. Sogar so sehr, dass er abends nichts essen wollte und nie wieder zur Schule gehen wollte. Sie konnte das mit der Lehrerin klären und er ging am nächsten Tag auch wieder hin und die Lehrerin zitierte die entsprechenden Mitschüler heran und sie mussten sich entschuldigen und ihm direkt sagen, dass sie sich das nur ausgedacht hatten (das war die Bitte der Mutter wegen seiner Bilder im Kopf, die er so schnell nicht loswürde). Dann war alles in Ordnung. Mal davon abgesehen: wie abartig können Kinder sein, dass sie anderen auf diese Weise Angst machen? Was stimmt denn mit denen nicht? *sch...Welt-denkt*

Ich hatte im letzten Gebet einen Eindruck und bin dem mit der Mutter nachgegangen. Wir beteten gemeinsam, haben gebunden und geboten/verboten. (Näheres auf Anfrage). Ich hab noch nichts von ihr gehört, ob mein Eindruck richtig war und wie der Junge geschlafen hat, ich seh sie vermutlich am Sonntag.

Ich hab halt nicht wirklich ne Ahnung, ob es "was Geistliches" ist oder nicht (am Ende ist alles immer Geistlich, das meine ich nicht, aber ich glaube ihr versteht schon) oder Überforderung oder ... Wir wissen beide (die Mutter und ich), dass wir auf Jesus angewiesen sind, dass er uns führt. Wir stehen fest im Glauben, dass Jesus kann und will und eben wie er damals seine Jünger in Vollmacht lossandte und handeln ließ das auch heute noch tut. (mir geht es ums Handeln und nicht nur bei Gott am Rockzipfel hängen und ewig bitten, denn wir haben ja Vollmacht durch und in Jesus Christus, eben auch zu handeln)

Vielleicht hat ja hier der eine oder andere hochsensible Kinder selbst oder in seiner Umgebung und hat ein paar Gedanken dazu?

LG

neubaugoere antworten
5 Antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

Deiner Beschreibung nach würde ich ihn auch als hochsensibel einschätzen. Ob eine spirituelle Hochsensibiliät dazu kommt, wäre zu beobachten.

Dazu aber auch als jemand, der in Bildern denkt....und dadurch sehr leicht Kopfkino hat.

Meines Erachtens hat er etwas erlebt, das ihn für beraubende Angst geöffnet hat und das sich nun in diesen Traumbildern äußert.
Ist jemand Nahestehendes gestorben, ohne dass das Kind das entsprechend verarbeiten konnte?

Im Alter von 7 wird noch alles persönlich genommen... das abstrakte Denken kommt als Fähigkeit erst später in der Entwicklung. Er kann mit der Angst sehr leicht eine Überverantwortlichkeit annehmen.

deborah71 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

Danke. Was meinst du mit "beraubender Angst"?
Dass die Angst etwas raubt? Also Freude, Leben oder so?
Und was würdest du sagen, könnte die Mutter hier tun?
Wo können wir gemeinsam beten (und wie)?

neubaugoere antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Danke. Was meinst du mit "beraubender Angst"?

Für mich definiere ich zwei verschiedene Angst-Qualitäten in Anlehnung an Joh 10,10

Der Dieb kommt um zu stehlen, zu würgen und umzubringen... er zerstört Lebensqualität, Lebensfreude und Leben. Alles Eigenschaften bzw. Wirkungen, die bei starker Angst und Einschüchterung zum Tragen kommen können.

Jesu ist gekommen, dass wir Leben haben... ewiges Leben, klar...aber ein Leben, in dem uns eine gegebene Gefühlsfähigkeit schützt: nicht die Hand auf die heiße Herdplatte... bei unklaren Schmerzen einen Arzt aufsuchen....

Dem Kind raubt diese Angst die Nachtruhe, die Erholung, den inneren Frieden.

Gebet: erstmal Schutz und Frieden....und dass Gottes Liebe und Güte seine Träume bestimmen möge und dass Gott ihm einen besseren Gefühlsfilter gibt, dass dieses Kind nicht von so vielen unbewussten Wahrnehmungen geflutet wird und seine Begabung der Hochsensibilität geschützt wird.

Dann braucht das Kind Wortschatz, um auszudrücken, was es bedrückt. Die dunklen Gestalten im Traum können je nach Alter der Gestalten Symbole sein für Schulkollegen oder Erwachsene, derein einschüchternde Ausstrahlung er wahr nimmt, aber nicht wirklich zuordnen kann. Schlüsselt man einen der Alpträume so auf, dass die dunklen Gestalten für Gefühle andere Menschen stehen, die bei ihm gelandet sind, kann er diese Gefühle an diese Personen zurückschicken, weil er sie nicht verarbeiten muss.

Die Traumbilder malen kann helfen, sie aus dem Inneren zu Papier zu bringen und den Bildern zu sagen: ihr seid jetzt aus meinem Kopf draussen und habt nicht mehr meinen Schlaf zu stören.
Anhand des Gemalten kann man auch für die anderen beten, dass sie mit ihren Gefühlen klarkommen.

Nachtrag vom 21.08.2021 2157
P.S. Du hörst Jesus sehr gut.... daran kann sich sich euer Gebet orientieren.
Nicht die Probleme oder Ängste beten... das baut sie eine ungute Atmosphäre auf... Gott weiß eh, was los ist. Fragt nach seinem Lösungsweg, der dann wirklich konkret zugeschnitten ist auf das, was Mutter und Kind brauchen. Denn man kann sich in Angst reinbeten und das Kind mit Ängsten daraufhin umgeben.

deborah71 antworten
Schnorchelschnuffi
(@schnorchelschnuffi)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 334

Ich würde denken, dass es zwei Dinge sind. Das geistliche - die Inhalte der Träume - und das hochsensible - Gedankenwälzen, nicht einschlafen können.
Letzteres kenne ich von mir: Es war schon immer schwierig, schnell oder gut einschlafen zu können. Von Kind auf. Ich kann mich noch sehr daran erinnern, dass das sogar seitens meiner Mutter beim Kinderarzt Hilfe gesucht wurde ... ich bekam sogar Schlaftabletten in geringer Dosis ... Half übrigens nichts.
Ichmusste irgendwie den Tag verarbeiten und erträumte mir meine Welt (wie sie mir gefällt 😊 ).
Das mit dem Einschlafen ist auch heute noch ziemlich häufig schwierig, allerdings hab ich das große Glück als Nachtwache früh schnell einschlafen zu können und wenn ich dann in den Nachtschafrhythmus wechsle, ziemlich rabiat mit Schlafentzug meinen Körper auf "Abends-Modus getrimmt habe", kann ich gut einschlafen und auch die folgenden Nächte klappt das gut. Aber das geht jetzt zu sehr ins Detail ...
Also: Als Kind kenne ich das und würde behaupten, dass das bei dem Kind mit HSP zu tun haben könnte.

Über das geistliche Schrieb Deborah ja schon was ....

schnorchelschnuffi antworten
marieta
(@marieta)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 434

Hi du 😊
ich möchte ein paar Gedanken da lassen.
1. Ob der Junge hochsensibel ist, lässt sich mittels Test herausfinden. "hochsensibel kind test" in Google eingeben, dann spuckt es verschiedene Ergebnisse aus, wo du Tests finden und der Mutter zukommen lassen kannst. Hinweise gibts bestimmt - und das Tolle ist ja, dass es Literatur und andere Hilfen gibt, damit die Eltern ihr hochsensibles Kind bestmöglich unterstützen können.
2. Hochsensibilität hat in gewissen Bereichen Ähnlichkeit zu Trauma. Ängste, Albträume etc., das kann auch eine Traumatisierung sein, und dann sollte dieses Kind professionelle Unterstützung bekommen, Psychotherapie.
3. Auch ohne handfestes Trauma kann ein Kind in diesem Alter psychisch krank sein. Wenn er so viel Ängste hat, dazu noch Schlafstörungen, dann kann das bereits krankhaft sein. Wieder: Psychotherapie wäre dann sinnvoll, und das ist in diesem Alter möglich.

Ich sage dir, was ich als Mutter vermutlich täte: Ich würde heraufinden, ob mein Kind hochsensibel ist und ob ihm die Hilfen, die für hochsensible Kinder angeraten werden (z.B. regelmäßige reizarme Tagesordnungspunkte), das Leben erleichtern. Wenn ich da keinen schnellen Erfolg (z.B. Verbesserung der Schlafsituation) wahrnehme, würde ich mit dem Kinderarzt über meine Beobachtungen sprechen und anfragen, ob eine Überweisung zum Kinder- und Jugendpsychiater sinnvoll wäre, auch eine Erziehungsberatungsstelle kann hilfreich sein. Natürlich würde ich überlegen, ob mein Kind seit einem bestimmbaren Zeitpunkt verändert ist oder alle Auffälligkeiten schon bestehen, seit das Kind sich im entsprechenden Bereich ausdrücken kann (auch ob der Säugling bereits schnell überreizte). Das könnte Hinweis auf Trauma vs. HSP geben. Vielleicht weiß die Mutter bei konkretem Überlegen sogar von einem Trauma, das kann ja sein.

Mein klarer Hinweis an dich bzw. vielmehr die Mutter des Jungen ist: Für all das gibt es Hilfen. Wenn ein Kind leidet, sollte man auch nicht zu lange zögern, diese Hilfen einzusetzen, denn diese Jahre prägen das ganze Leben. Wir Eltern haben es damit in der Hand, unseren Kindern die bestmögliche Basis für ihr Leben zu bieten.

marieta antworten


BenniP
 BenniP
Beiträge : 16

Arbeitsblätter zur Selbstreflektion
Liebe Hochsensible und alle die sich noch nicht sicher sind wie sensibel sie sind 😉

Vor ein paar Wochen kam mir die Idee, bei meinem Tagesseminar Arbeitsblätter zur Anwendung der Inhalte auf das eigene Leben auszuteilen. Da ich auf die Schnelle nichts im Internet gefunden habe (kennt ihr etwas Ähnliches?), habe ich angefangen, selbst welche zu erstellen:

https://benjaminpick.de/hochsensibel/arbeitsblaetter/

Aktuell gibt es jeweils eine DIN A 4-Seite zu vier Themen:
1 - Ich und meine Sensibilität
2 - Wie bewerte ich meine Sensibilität?
3 - Wie gehe ich mit Stress um?
4 - Wie viel Abgrenzung ist hilfreich?

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr diese Arbeitsblätter ausprobiert und mir Feedback gebt:
- Meinen Seminar-Teilnehmern haben sie gefallen, ich denke aber auch dass mein Seminar da nicht eine Vorbedingung ist damit man die Arbeitsblätter verstehen und anwenden kann - was meint ihr?
- Wenn ihr irgendwelche Aufgaben nicht ganz versteht oder missverständlich findet, wäre das auch ein wichtiges Feedback für mich.
- Und über welche Themen fändet ihr weitere Arbeitsblätter gut?

bennip antworten
16 Antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

Hinweis Nr. 1 - "Der Esel nennt sich immer zuerst." 😉 😀
"ich und meine ..." - nee ... "meine ... und ich"
ich wollte schon anmerken "falls das eine Rolle spielt", doch dann dachte ich, ja, es spielt eine Rolle - zumindest bei Hochsensiblen oder: bei ihnen noch eher als bei anderen; da liegt ein Wahrnehmungsding und eine Wertschätzung drin ...

hatte jetzt nicht wirklich was mit den Arbeitsblättern inhaltlich zu tun, fiel mir aber gleich ins Auge

😌

neubaugoere antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

Interessant.... ich spüre dem noch nach, welche Reihenfolge was bei mir auslöst.

Auf jeden Fall Neugierde, woher die Redensart kommt und wie sie beschrieben wird.

Gefunden habe ich.... ich habe gefunden.... 😉 😀 🤓 😎 dass es sich um eine Höflichkeitsregel bei der Aufzählung mehrerer Personen handelt.
https://www.redensarten-index.de/suche.php?suchbegriff=~~Der%20Esel%20nennt%20sich%20selbst%20zuerst&suchspalte%5B%5D=rart_ou

Nun geht es im Thema nur um eine -1- Person und ihre Begabung.
Da tun sich für mich andere Spuren auf, z.B. wieviel Einfluß spreche ich meiner Begabung (und deren Verletzung) auf meine Identität und meinen Lebensstil zu.

deborah71 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

Ich verstehe dich. 😊
Mir geht es schon darum, sein Ego, sein Ich nicht in den Mittelpunkt zu stellen, um das sich dann alles dreht. Weil da eine Versuchung lauert ...

Veröffentlicht von: @deborah71

Nun geht es im Thema nur um eine -1- Person und ihre Begabung.
Da tun sich für mich andere Spuren auf, z.B. wieviel Einfluß spreche ich meiner Begabung (und deren Verletzung) auf meine Identität und meinen Lebensstil zu.

Dem kann ich ja nun mal nachgehen ... 😉

neubaugoere antworten
BenniP
 BenniP
(@bennip)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 16

Hm, beides interessante Gedankenströme! Ich hätte auch eher so wie deborah gesagt, "meine HS" bin ja auch ich.

"Meine Sensibilität und ich" ... betont vielleicht nochmal mehr dass ich ja auch eine Beziehung mit mir selbst habe?

bennip antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

Wie wäre es, wenn du beide Formulierungen in diesem Punkt nennen würdest?

1. Ich und meine Sensibilität - meine Sensibilität und Ich

Da empfinde ich jetzt ein stärkeres Potential drin, sich damit auseinanderzusetzen.

~~~~~~~~~~~~~
In einem anderen Thread ging es vor einigen Tagen um das Ich.
Gerade ein angeknackstes Ich oder ein nicht gestattetes oder stabilisiertes Ich kämpft mit vielen Unsicherheiten. Kommt dann noch dazu, dass Ich-Identität und Ich-Egoismus nicht klar unterschieden werden, ist das Chaos perfekt.

Weiterführend ist da dann ja auch noch:
Ich - mein Geist
Ich - meine Seele
Ich - mein Körper

Ich - meine Begabungen und Gaben
Ich - meine Verletzungen samt Notreaktionen
Ich - meine Motive des Geistes und der Seele
Ich - meine Bedürfnisse
Ich - in Christus und Christus in mir
Ich - .................

deborah71 antworten
marieta
(@marieta)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 434

ich und meins und Esel
ich schreib das jetzt bewusst erstmal hin, bevor ich das entsprechende Dokument geöffnet habe:
In der Beschäftigung mit meiner Sensibilität will ich tatsächlich, wenn ich davon profitieren möchte, nicht die eine Eigenschaft, sondern mich selbst in den Mittelpunkt stellen. Und ja, dann Spot auf die HS, aber als Dreh- und Angelpunkt doch immer ich. Denn was ich hierbei erarbeite, soll mir nützen. Ich will nicht an meiner Eigenschaft rumdoktern, weder zum Selbstzweck pflegen noch ausmerzen, sondern was auch immer mit meiner Sensibilität in der Beschäftigung geschieht, soll mir als ganzheitlichem Menschen nützen. Im Endeffekt ist die Beschäftigung mit Hochsensibilität in diesem Sinne Persönlichkeitsentwicklung. Es dreht sich, ganz egoistisch, um mich. Die größte Wertschätzung gebührt in diesem Satz meiner Persönlichkeit als solcher.
Daher ist die Formulierung, die mich persönlich anspricht, und von der ich sehr neugierig den Inhalt erfahren möchte, tatsächlich "Ich und meine Sensibilität"

marieta antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

Danke für deinen Fokus.

Mich sprechen da besonders Ganzheit und Persönlichkeitseintwicklung an.

deborah71 antworten
BenniP
 BenniP
(@bennip)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 16

In diesem Aspekt stimme ich dir voll zu - das Konzept HS an sich bringt ja nichts wenn es mir nicht hilft mich selbst besser zu verstehen etc.

bennip antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

Hi Benni,

freu mich wieder was von dir zu lesen. 😊

Beim ersten Überfliegen deiner Arbeitsblätter haben sie mir gefallen. Nicht zu voll.... immer ein Thema.... und doch konzentriert.

Jetzt beginnt das Wochenende und bietet mir die Zeit, die einzelnen Blätter auf mich wirken zu lassen und sie mal tiefer durchzugehen.

Eine erste Frage habe ich schon: bei den smilies... der große Smilie mit den Haaren/Stacheln? auf dem Kopf und er Veränderung der Farbe bei dem einen Haar..... der ist mir nicht ganz klar in der Bedeutung.

Alles andere kann ich gut zuordnen.

Danke, dass du uns deine Arbeitsblätter zur Verfügung stellst.

lg
Deborah

deborah71 antworten
BenniP
 BenniP
(@bennip)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 16

Nicht zu voll.... immer ein Thema.... und doch konzentriert.

Das ist schon mal ein schönes Feedback 😉 Ja das war mein Ziel. Die Hochsensiblen werden die Fragen eh schon recht tief verarbeiten.

Veröffentlicht von: @deborah71

Eine erste Frage habe ich schon: bei den smilies... der große Smilie mit den Haaren/Stacheln? auf dem Kopf und er Veränderung der Farbe bei dem einen Haar..... der ist mir nicht ganz klar in der Bedeutung.

Das ist eine Illustration aus meinem Seminar - dafür, dass sich durch traumatische Erfahrungen manche "Antennen" unangenehm verlängert haben.

Du hast Recht, da sollte ich noch ein paar erklärende Worte hinzufügen oder es weglassen. Vielleicht wird das sogar ein eigenes Arbeitsblatt:
- Welche Antennen habe ich und wie lange sind sie?
- Welche Antennen fühlen sich unangenehm lang an? Zeichne ein, wie lang sie "normal" wären.
Idealerweise können wir die Antennen situationsangemessen ein- und ausfahren. Manchmal sind diese Antennen aber "eingerostet" und brauchen erst Wartung. Wenn dir unangenehme Erinnerungen hochkommen, warum diese Antenne so geworden ist wie sie ist, ist es wichtig, dass du mit deinem Seelsorger oder Therapeut darüber sprichst...
(Oder so)

bennip antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331
Veröffentlicht von: @bennip

Du hast Recht, da sollte ich noch ein paar erklärende Worte hinzufügen oder es weglassen. Vielleicht wird das sogar ein eigenes Arbeitsblatt:
- Welche Antennen habe ich und wie lange sind sie?
- Welche Antennen fühlen sich unangenehm lang an? Zeichne ein, wie lang sie "normal" wären.
Idealerweise können wir die Antennen situationsangemessen ein- und ausfahren. Manchmal sind diese Antennen aber "eingerostet" und brauchen erst Wartung. Wenn dir unangenehme Erinnerungen hochkommen, warum diese Antenne so geworden ist wie sie ist, ist es wichtig, dass du mit deinem Seelsorger oder Therapeut darüber sprichst...
(Oder so)

Ja, Erklärung wäre gut.
Und auch die Idee mit dem eigenen Arbeitsblatt. Dazu hätte ich noch eine Anregung, die einen weiteren Aspekt mit beleuchtet.

Ich würde die seelischen Antennen auf die waagerechte Ebene zeichnen....zu meinen Mitmenschen hin und was von ihnen so kommt.

Senkrechte Antennen sind bei mir der Ausrichtung auf Gott zugeordnet.

Das bestreicht dann gleich die Frage der Unterscheidung: was kommt von der menschlichen Ebene und was ist Gottes Input.

Da habe ich erst kürzlich wieder eine Erfahrung mit gemacht. Jemand und seine Aufgabe haben mich stark beschäftigt. Bis ich dann auf die Idee gekommen bin, Gott zu fragen, warum das so ist und wie ich damit umgehen soll. Er gab mir die Antwort: Nimm sie nicht so ernst. Das entspannte mich und liess die Aufgabe dann bei der Person, die sie lösen musste.

deborah71 antworten
Schnorchelschnuffi
(@schnorchelschnuffi)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 334

Hallo Benjamin,
ich habe mir erst die Kommentare hier unten angesehen und dann die Blätter angeklickt. Vielleicht hätte ich es anders herum tun sollen? Aber so fiel mir das Augenmerk zwangsläufig auch erst einmal auf das "ICH und meine ...."
Aber darauf mag ich nicht weiter eingehen, weil es für mich nicht so bedeutsam ist, dass es mich wirklich stört.

Zu den Arbeitsblättern.
Allererste "Kritik":
Ich habe einen umständlichen Zugang zum Drucker (steht in einem anderen Raum und ich muss regelmäßig den Treiber aktualisieren usw.). Mir wäre es wichtig, dass man diese Arbeitsblätter auch online ausfüllen könnte.
Da ich nicht spontan das Ganze angehen kann, habe ich recht schnell mich erschlagen gefühlt von den Fragen und Zetteln und Einkreisen, unterstreichen ...
Mir fehlt sogleich die Lockerheit, mit diesen Fragen umzugehen. Es kommt mir wie eine Schulaufgabe vor und ich mache "dicht".

Du schreibt, dass Hintergrundwissen über Hochsensibilität nicht vorausgesetzt wird, aber fragst die ganze Zeit nach hochsensiblen Inhalten ... Ist für mich ein Widerspruch in sich...

Trotzdem hab ich dann die Blätter mir noch bissl angesehen.

Blatt eins:
Kreise ein und ergänze. Mit Stift kann man noch einkreisen, Platz fürs Ergänzen fehlt mir ...
Die Computergrafiken stören mich. Man kann sie auch weglassen, weil sie eher ablenken. Schlichte Linien, wo man darauf schreiben kann, würden reichen. (oder mit Tastatur ausfüllbare Felder)....

Blatt 2:
Die Emojis finde ich jetzt nicht schlecht, aber wie gesagt: online ankreuzen oder so fände ich besser.
Die restlichen Grafiken stören wieder komplett.
Ich bin Grafikdesigner und wundere mich oft, wenn die Chefsekretärin oder so ein Plakat oder Handzettel erstellt und diverse Piktogramme mit einfügt und dadurch das Gefühl vermittelt werden soll, etwas aufzulockern. Ich find's störend ....
Das merke ich auch bei Meinungsumfragen im Netz (bin da auf einer Plattform angemeldet und bekomme die unterschiedlichsten Befragungen serviert). Wenn die Umfragen schlicht sind und keine Grafik drin, die nichts mit dem Thema zu tun hat, geht's einfacher ...

Blatt 3:
Die erste Frage hat mich gleich wieder überfordert (Stress ausgelöst), weil die Grafik dazu irgendwie was anderes vermittelt hat ...
Entweder ich bin da einfach speziell anfällig, aber mir macht diese Umfrage echt Mühe....
Wie kann ich lernen, mit Stress umzugehen? Da ist die Grafik zwar hilfreich, aber immer mehr kommt in mir eine "Ablehnung vor Belehrung und Besserwisserei" hervor... Das geht jetzt nicht gegen dich, ich schreibe nur, wie ich mich beim Ansehen fühle ...

Blatt 4:
Spätestens jetzt bin ich am inneren Aussteigen, weil ich die Gegenüberstellung der Fragen so gar nicht einordnen kann. Muss ich jetzt eine Gewichtung vornehmen und wenn ja, in welchem Maße?
Welche Frage bezieht sich auf welchen Begriff in der Grafik? Heilloses Durcheinander empfinde ich. Du hast sicher klare Vorstellungen und Intensionen, warum Du das so gemacht hast, aber ich zermartere mir den Kopf, weil ich das System nicht verstehe ... und dann den Sinn der ganzen Befragung aus den Augen verliere ...

Au man, ich wollte nicht so meckern, aber Du hast darum gebeten ....
Also: Um es zusammen zu fassen: Die Umfragen funktionieren vielleicht im Rahmen eines Seminars, aber so einfach online dahingeworfen und dann noch ausdrucken ist für mich (!) zu viel Anforderungen.

Noch ein kleiner technischer Hinweis: Wenn man auf die Seitenlinks klickt, öffnet sich das Formular im selben Browserfenster. Wenn man etwas nachsehen möchte, muss man "zurück". Besser wäre es, wenn jedes Formular in einem Tab geöffnet wird. Dann kann man schneller auf die anderen Blätter schauen und muss nicht der Reihe nach ausfüllen. Zumindest, wenn man es online machen will ...

Über welche Themen noch Arbeitsblätter gut wären, kann ich nicht beantworten. Alles schon jetzt zu viel .... :-I
Ich hoffe, die Kritik ist jetzt nicht zu harsch, aber anders kann ich es nicht erklären.
VG der Schnorchelschnuffi

schnorchelschnuffi antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

😀 so unterschiedlich sind wir gestrickt 😀

nur Text wäre für mich schrecklich, da ich alles in Bilder umsetze in meinem Kopf.

Auch in meinen eigenen Texten verwende ich Buchstabenbilder, um etwas für mich präziser auszudrücken...so z.B. wenn es mir um die Existenz oder auch Identität geht, dann schreibe ich gerne IchBin statt Ich bin.

Schau, die Blätter entfalten schon ihr Potential, indem sie unsere Unterschiedlichkeit offenlegen im Umgang damit. 😊

deborah71 antworten
Schnorchelschnuffi
(@schnorchelschnuffi)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 334
Veröffentlicht von: @deborah71

😀 so unterschiedlich sind wir gestrickt 😀

oh ja

Veröffentlicht von: @deborah71

nur Text wäre für mich schrecklich, da ich alles in Bilder umsetze in meinem Kopf.

Ich mag eigentlich auch Bilder, aber dann müssen sie zum Text wirklich passen und nicht "einfach dazugefügt" sein

Veröffentlicht von: @deborah71

Auch in meinen eigenen Texten verwende ich Buchstabenbilder, um etwas für mich präziser auszudrücken...so z.B. wenn es mir um die Existenz oder auch Identität geht, dann schreibe ich gerne IchBin statt Ich bin.

Meine Notizen sind auch grafisch stets "aufgearbeitet", aber eben "anders" ...

Veröffentlicht von: @deborah71

Schau, die Blätter entfalten schon ihr Potential, indem sie unsere Unterschiedlichkeit offenlegen im Umgang damit. 😊

Dem stimme ich zu

schnorchelschnuffi antworten
BenniP
 BenniP
(@bennip)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 16

Danke für dein Feedback. Ja es ist spannend wie unterschiedlich Dinge wahrgenommen werden können - aber gerade darum habe ich euch ja nach euren Meinungen gefragt 😉

Online ausfüllbar ist auch eine Idee, Textfelder kann ich ja problemlos hinzufügen, das mit dem Einkreisen und so geht mit Stift natürlich leichter. Ich denk mal drüber nach ...

bennip antworten
Schnorchelschnuffi
(@schnorchelschnuffi)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 334
Veröffentlicht von: @bennip

Danke für dein Feedback. Ja es ist spannend wie unterschiedlich Dinge wahrgenommen werden können - aber gerade darum habe ich euch ja nach euren Meinungen gefragt 😉

😌

Veröffentlicht von: @bennip

Online ausfüllbar ist auch eine Idee, Textfelder kann ich ja problemlos hinzufügen, das mit dem Einkreisen und so geht mit Stift natürlich leichter. Ich denk mal drüber nach ...

Es ist dein Projekt 😊 wie auch immer du entscheidest, ist es letztendlich so, wie du es für gut und richtig hältst.

schnorchelschnuffi antworten
Jeribur
Beiträge : 10

Hallo Deborah,

ich "kämpfe" eigentlich schon seit Jahren mit dem Thema.
Einerseits fühle ich mich selber nicht unbedingt hochsensibel, weil ich oft Phasen habe, in denen ich anderen Menschen gegenüber wirklich sehr unsensibel handle, weil ich Metal höre, Filme mit Gewaltszenen gucke, hin und wieder Alkohol trinke, ohne Kaffee eigentlich gar nicht mehr leben kann (obwohl man ja hört, dass Koffein sich negativ auf hochsensible Menschen auswirkt) und weil ich auf viele Menschen sehr hart und kalt wirke (obwohl das ein Panzer ist, den ich mir im Laufe der Zeit gebaut habe).
Auf der anderen Seite habe ich bei dem Selbst-Test gleich mal den Highscore geknackt - und das, obwohl ich die Antworten eher "entschärft" habe, also wenn ich mir nicht ganz sicher war, habe ich auch schon mal zu "eher nein" tendiert.
Die Gefühle sind da - aber ich lasse sie meistens nicht wirklich zu. Oft bediene ich mich auch meines schwarzen Humors, um über verschiedene Sachen nicht so genau nachdenken zu müssen und/oder um sie nicht so sehr an mich heran zu lassen, weil ich dann wahrscheinlich den ganzen Tag nur am Heulen wäre, was gerade als Mann nicht unbedingt gut ankommt.
Ich bin aber bereit für alle möglichen Tipps zum Umgang mit der Hochsensibilität, die mich eigentlich mein ganzes Leben schon begleitet, die ich aber noch immer nicht wirklich annehmen kann...

jeribur antworten
26 Antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

Hallo Jeribur,

du kennst dich sehr gut....

Hochsensitivität und Empathie sind zwei verschiedene Dinge.
Dort, wo deine Begabung und deine Seele verletzt worden ist, hilft der Panzer erstmal zum Überleben. Dahinter sitzen die Pfeile, die nicht gezogen worden sind.... und der Panzer beschützt nicht wirklich, denn er drückt auf die abgebrochenen Pfeile, je stärker man den Panzer um sich zieht.
Es braucht Zeit und vorsichtige Vertrauensschritte, um den Panzer allmählich abzulegen und die abgebrochenen Pfeile von Gott herausziehen zu lassen. Der unter den Verletzungen gespeicherte Schmerz will heraus...und er fliesst einerseits ab, wenn mann sich erlaubt zu weinen in einem geschützten Rahmen...und andererseits, wenn mann sich seinem Schmerz stellt und der darin verborgenen Wut und mal einen dicken Baum verhaut oder Holz hackt. Dein Ventil scheint da Metal, Gewaltfilme und Kaffee zu sein. Der Alkohol fährt sehr schnell die Überspannung runter und täuscht eine Entspannung vor. Hört seine Wirkung auf, dann ist die alte Spannung wieder genau so hoch und evtl. kommt dann noch ein Kater und ein Deprianflug dazu.

Ich finde es mega, dass du dich hier so konkret zeigst und verletzlich machst. Da ist ne Menge Mut vorhanden und der Willen, einen anderen Weg zu gehen, als den bisherigen.
Damit hörst du auf, gegen dich zu kämpfen. Denn es ist so, Hochsensibilität ist ein existenzieller Teil von dir. Willst du ihn nicht, dann lehnst du ein Stück weit dich und deine Begabung ab. Nimmst du sie an und legst sie Gott hin, dass ER dir hilft, damit umzugehen und die Verletzungen aufzuarbeiten, dann wird die Begabung frei zu dem, wozu du berufen bist.

Soweit mal etwas grundsätzliches.....
und dann komm mit konkreten Situationen und wir werden versuchen, sie so gut wir können aus unseren Erfahrungen erzählen, dass du dir da heraus das nehmen kannst, was dich anspricht und du umsetzen möchtest.

lg
Deborah

deborah71 antworten
Jeribur
(@jeribur)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 10

Hallo, ich möchte hier gleich euch dreien gemeinsam antworten (also auch Schnorchelmuffel und Neubaugoere)

In erster Linie bin ich daran gewöhnt, dass ich offen und ehrlich bin, manche Leute erschrecken dadurch sogar und ich bin hin und wieder sogar schon angeeckt. Ich versuche aber trotzdem, immer höflich und nett zu bleiben, aber wenn irgendwas zu schroff rüber kommt, könnt ihr mich da gerne darauf hinweisen.

Meine verborgene Wut habe ich früher oft dadurch rausgelassen, dass ich selber eine Form von Metal gemacht habe, bei der ich eigentlich nur "geschrien" habe. Das war für mich sozusagen ein Ventil, das mir aber schon sehr bald wieder weggenommen wurde, weil es in meiner Jugendzeit ja hieß, dass man als Christ solche Musik nicht macht (das geht in der christlichen Szene von Leuten, die Metal generell verurteilen bis zu den Leuten, die denken, der extreme Metal wäre dämonisch). Vieles davon ist sozusagen auf dem "Mist" von John Todd gewachsen, darauf möchte ich jetzt nicht näher eingehen, weil das ein sehr großes Thema ist. Jedenfalls halten sich hartnäckige Gerüchte, die dieser Mann verbreitet hat, den man später nicht nur als Lügner entlarvt, sondern auch als mehrfacher Straftäter verurteilt hat. Jedenfalls "durfte" ich diese Musik schon bald nicht mehr machen, ich habe sie dann noch im Geheimen praktiziert und habe auch in einigen Bands gespielt, die nichts dagegen hatten, wenn man im Proberaum herumschreit. Heute weiß ich, dass das damals gepasst hat, um den Schmerz irgendwie loszuwerden, aber jetzt würde es nicht mehr passen (ich fühle mich langsam auch schon zu alt dafür). Momentan mache ich eher melancholische, akustische Musik, mit der ich mich besser fühle, aber wenn sich z.B. Aggressionen in mir angestaut haben, fahre ich gern irgendwo hin und höre im Auto lautstark Metal und schrei da dann auch mit - natürlich wo eher weniger Verkehr ist und wo mich niemand hören kann. Das kann man aber auch nur machen, wenn man ländlich wohnt. Eine Zeit lang habe ich (hauptsächlich wegen der Arbeit) in einer Stadt gewohnt, das habe ich kaum ausgehalten - auch, weil die Nachbarn direkt Tür an Tür mit mir wohnten.

Ich möchte nicht zu viel schreiben aber es ist sicher wahr, dass ich mich relativ gut kenne. Das hat aber nicht nur Vorteile. Es fängt damit an, dass ich immer wieder Vorwürfe bekomme, ich wäre so egoistisch, würde mich nur um mich selber drehen, etc. und ich habe auch große Schwierigkeiten, Kompromisse einzugehen. Das macht mir vor allem im zwischenmenschlichen Bereich Probleme. Früher habe ich immer nach einer Gemeinde gesucht, die sozusagen "zu mir passt", aber jetzt bin ich schon so weit (wahrscheinlich auch im Glauben gereift) um zu erkennen, dass es nicht um mich persönlich geht und ich die Gemeinschaft mit anderen Christen einfach brauche, egal ob die Lehren in der Gemeinde nun meinen Ansichten oder gar meinem persönlichen Geschmack entsprechen.
Außerdem ist meine Selbstreflexion schon so intensiv, dass ich mich oft zu schlecht fühle und ich denke, ich möchte mich selber keiner Frau antun, weil ich ja auch meine ganzen negativen Seiten sehr gut kenne. Auf der anderen Seite habe ich natürlich die Sehnsucht nach einer Partnerin.

Das mit dem Alkohol kann ich aus Erfahrung sagen, dass es absolut stimmt! Einen Kater habe ich sehr selten, weil ich ja nicht so viel trinke, aber ich habe jeden Morgen danach einen Depri-Anflug.

Jetzt muss ich auch schon aufhören, weil ich dazu neige, zu viel zu schreiben und ich möchte ja niemanden überfordern 🙂
Aber danke für eure offene Ohren und auch für alle Gebete.

jeribur antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

Hi Jeribur,

nur kurz eben... ich fahre gleich aufs Festland (bin Insulaner) für einen frühen Zahnarzttermin morgen. Längere Antworten bzw. Gespräch von meiner Seite her erst wieder ab morgen Abend oder übermorgen.

Aber die anderen sind ja auch da....

lg
Deborah

deborah71 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

zurück...
Mein Kopf ist noch drauf und der Zahnarzt lebt auch noch 😀

Sehe ich das richtig, dass für dich jetzt vorrangig der Umgang mit Wut und Aggression ein paar Tipps benötigt?

Zornig werden ist ein wichtiger Signalgeber. Jesus selbst sagt: zürnet.... fordert dann zu einem sündfreien Umgang damit auf. Das geht, und damit das geht, kann man da einiges besprechen und herausfinden, was für einen dann an neuen Strategien und Gewohnheiten passt.

Mit welchem Themenbereich würdest du denn gerne beginnen Tipps einzusammeln?

deborah71 antworten
Jeribur
(@jeribur)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 10

Hm, in welchen Themenbereichen brauche ich Tipps... ich kann das leider nicht so konkret sagen.
Eigentlich zieht sich die Hochsensibilität (wenn es wirklich der Fall ist) durch alle Bereiche meines Lebens. Ich bin ein Mensch, der sehr viel in sich hineinfrisst oder von sich weg schiebt, bis sich das dann uA durch körperliche Symptome bemerkbar macht, dass etwas nicht stimmt. Dazu zähle ich aber auch alles, wodurch sich bei mir meine Depressionen geäußert haben, weil das meiste durch eine ziemliche Anspannung entstanden ist. Ich habe auch versucht, all dem entgegen zu wirken, indem ich z.B. meine Ängste sehr offen bekämpft habe (ich war auf der Bühne, im Fernsehen, etc. und habe mich dadurch auch bewusst einem erhöhten Stresspegel ausgesetzt, nachher ging's mir dann nicht so gut, aber ich dachte, ich würde durch dieses "Selbstsicherheitstraining" meine Unsicherheit loswerden) Ich kann auch schon besser mit konstruktiver Kritik umgehen, wenn Leute mich kritisieren und das vielleicht nicht einmal begründen, treibt mich das dann oft sogar zur Weißglut. Früher war ich jemand, der immer als erster nachgegeben hat und ich bin dann gegangen, wenn jemand mit mir ein Problem hatte, da habe ich sogar Arbeitsstellen verlassen, aber gerade in den letzten 4 oder 5 Jahren habe ich mich zu einem ziemlichen Kämpfer entwickelt. Tief in meinem Inneren fühle ich mich oft extrem verletzlich, aber nach außen hin wirke ich wahrscheinlich oft sehr kalt, hart und auch unnahbar. Auf der anderen Seite gibt es Leute, die mir bald mal ihre ganze Lebensgeschichte erzählen. Wenn sie bemerken, dass ich ihnen wirklich zuhöre (was ich meistens auch tue - und ich merke mir dann auch jedes Detail und manche Menschen tun mir dann auch so unglaublich leid, wenn sie wirklich ein schlimmes Leben gehabt haben oder zT sogar noch haben) dann öffnen sie sich oft mir gegenüber und ich nehme mir dann einfach zu viel mit, ergo Probleme, die eigentlich gar nicht meine eigenen wären. Auf der anderen Seite habe ich dann ein schlechtes Gewissen, wenn ich mich dann selber verschließe und Menschen dann plötzlich nicht mehr weiter an mich heran lasse, die sind dann oft auch sehr irritiert, weil sie mich wahrscheinlich auf den ersten Blick als eher extravertiert erlebt haben, aber in Wahrheit brauche ich extrem viel Zeit für mich allein, um meine Batterien wieder aufzuladen.

Die Thematik, die mich am meisten beschäftigt ist wahrscheinlich der Umgang mit der Hochsensibilität generell, vor allem als Mann, dem sehr viel nahe geht, was die Emotionen anderer Leute betrifft. Ich nehme auch Stimmungen sofort wahr oder wenn dicke Luft in der Atmosphäre ist (das hat sich in den Zeiten, in denen ich viel getrunken habe, eher "verbessert" aber jetzt, wo ich wieder weniger oder fast gar nichts mehr trinke, bemerke ich es wieder verstärkt) Und ich bin extrem empfindlich, was Geräusche betrifft. Das ist einerseits seltsam, weil ich ja viel Metal gehört habe und zT auch noch höre, aber wenn zB im Zug jemand seine "Musik" laut aufdreht, macht mich das fast verrückt. Vielleicht ist es auch das Alter, aber ich möchte uA auch wegen der Lautstärke nicht mehr auf Konzerte gehen. Letztens wäre eine CD-Präsentation von guten Bekannten von mir gewesen, aber ich wollte nicht hingehen, weil ich mir dachte, wenn die erst um 22:00 Uhr oder so anfangen, dann interessiert mich das von vornherein nicht wirklich, außerdem ist es da (trotz Ohropax) wieder so laut und ich brauche meinen Schlaf und möchte mich auch nicht mehr reizüberfluten. Und last but not least wollte ich mich auch der Versuchung von Alkohol in einer Bar nicht unbedingt aussetzen. Früher war das wahrscheinlich auch der Fall, aber damals habe ich es nicht wirklich wahrgenommen, ich habe dann eben am nächsten Tag die Konsequenzen getragen, die von Schuldgefühlen bis zu depressiven Verstimmungen geführt haben und heute weiß ich einfach, dass ich damals wahrscheinlich überreizt war.

Zornig werde ich meistens wegen Ungerechtigkeit, da wechseln sich bei mir aber Zorn und Trauer ab. Ich hab aber das mit der Traurigkeit eher "abgestellt", weil ich auch so erzogen wurde, dass ein Mann zumindest in der Öffentlichkeit nicht weint.
In erster Linie ist es eben der Umgang mit der Hochsensibilität, den ich wohl erst noch lernen muss, weil ich ja auch meinen Panzer nach und nach ablege...

jeribur antworten
Deborah71
(@deborah71)
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an mehreren Stellen in deinem Post kristallisiert sich dieser Schwerpunkt heraus:
Grenzen erkennen und haben. Das ist eines der Hauptthemen in der Hochsensibilität.

Aus der Begabung, Gefühle und Stimmungen anderer wie eigene wahrnehmen zu können, kann es schnell zu emotionaler Überforderung kommen. Zumal sich Hochsensible meist für den emotionalen Frieden anderer verantwortlich fühlen.
Das ist ein Punkt, an dem du trainieren kannst, die Aufgabe der Gefühlsverarbeitung, die dem anderen gehört auch beim anderen zu lassen.
Merkst du, dass deine Gefühle sich im Gespräch plötzlich ohne einen eigenen Grund ändern, dann hast du es mit den Gefühlen des anderen zu tun. Das ist hilfreich für gute Fragen stellen oder still für den anderen beten (oder einen guten Wunsch denken), dass er mit seinen Gefühlen klar kommt.

Wut, die du reinfrisst, schadet dir und ist nicht im Sinne des Erfinders.
Die ganze Energie, die man für eine konstruktive Lösung bekommen hat, wird dann gebunden, statt zielführend eingesetzt.
Ärger, Zorn, Wut ist einer roten Ampel vergleichbar: Achtung, hier war eine Grenzüberschreitung oder eine Unordnung, hier muss ich tätig werden. Die Botschaft von Ärger, Zorn, Wut hat ihre Aufgabe erfüllt und ich muss nicht ärgerlich, zornig oder wütend bleiben. Aktiv eine Lösung angehen ist gefragt.

Hochsensible haben so gut wie immer schon als kleine Kinder unbewusst Verantwortung für den Familienfrieden übernommen. Diese Notstrategie wird üblicherweise mit ins Erwachsenenalter übernommen und zeitigt ein Feuerwehrverhalten: retten - löschen - bergen -schützen auch dort, wo es nicht notwendig ist, weil der andere selbst verantwortlich ist für sich und es kann.

Es gibt eine praktische Übung, mit der man sich bewusst machen kann, ob man in seinem eigenen Verantwortungsfeld steht oder neben sich und dabei in den Verantwortungsfeldern anderer und wahrnehmungsmäßig ständig überflutet wird.

Lärmempfindlichkeit kann mit der erhöhten Hörfähigkeit zu tun haben, zusätzlich aber auch mit einer unerledigten Verletzung durch Lärm, gegen den man sich nicht wehren konnte.

Spricht dich von meinen Ausführungen etwas an?

deborah71 antworten
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Sachte Frage von der Seite...

Veröffentlicht von: @deborah71

Es gibt eine praktische Übung, mit der man sich bewusst machen kann, ob man in seinem eigenen Verantwortungsfeld steht oder neben sich und dabei in den Verantwortungsfeldern anderer und wahrnehmungsmäßig ständig überflutet wird.

Völlig unabhängig von HSP würde mich die sehr interessieren. Daher die Frage: Würdest du sie bitte mit mir teilen? Wenn aus irgendeinem Grund nicht im Thread, dann vielleicht per PN? Das wäre toll!

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Deborah71
(@deborah71)
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Erstmal per pn, dann kannst du persönliche Details evtl offener rückfragen.

Nachtrag vom 06.10.2021 1753
an deinen privaten nick oder an den modnick?

deborah71 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
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Beiträge : 30188

Bitte an den Modnick, ich bin im Grunde gar nicht mit Privatnick eingeloggt, und dann gammelt die PN dort ungefunden vor sich hin. Dankeschön!

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Jeribur
(@jeribur)
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Beiträge : 10

Hallo Debora, ich musste wieder etwas Zeit verstreichen lassen, weil ich deinen Post genau lesen wollte.
Ehrlich gesagt habe ich selten einen so guten Post zu dem Thema gelesen. Ich will nicht schleimen, wenn es nicht so wäre, dass mich der gesamte Beitrag anspricht, würde ich es nicht sagen.

Zeit meines Lebens habe ich Probleme damit, Grenzen zu setzen. Das hat meines Wissens schon in der Grundschule angefangen. Ich habe alles aufgenommen, was mich interessiert hat, hauptsächlich waren es die zwischenmenschlichen Interaktionen und wahrscheinlich damals schon die Gefühle von anderen, so habe ich z.B. geweint, wenn mein Banknachbar bestraft wurde. Wenn Grenzen überschritten wurden oder überschritten werden, reagiere ich oft so, wie manche Menschen es sogar als boshaft empfinden könnten (das habe ich schon bemerkt, auch wenn ich das selber nicht empfinde) Ich wirke dann im besten Fall kalt, wenn die Grenze zu weit überschritten wurde, kann es auch schon mal vorkommen, dass ich richtig zornig werde. Vereinzelt kam es dann zu Wutausbrüchen, oder ich habe mich sozusagen dazu gezwungen, zu gehen, weil ich sonst Dinge gesagt hätte, die mir später wahrscheinlich leid getan hätten. In einem Fall war es sogar so schlimm, dass mir fast die Hand ausgerutscht wäre, aber der Mann, der das in mir verursacht hat, hat es wirklich auf die Spitze getrieben. Diese Person hat immer wieder nachgebohrt, obwohl ich eigentlich schon abgeblockt hätte, aber dieser Mensch ist sowas von empathielos, dass es ihm wahrscheinlich selber nicht einmal aufgefallen ist. Am Ende hat er mir dann auch noch zusammenhangslose Bibelverse um die Ohren geschleudert, was ich überhaupt nicht ertragen konnte und ich musste gehen, weil ich ihm sonst wahrscheinlich wirklich eine rein gehauen hätte (obwohl ich überhaupt kein gewalttätiger Mensch bin!) Das war aber sozusagen die Ausnahme, die diese Regel bestätigt.

Das alles ist aber noch keine Garantie dafür, dass es mich davon abgehalten hätte, selber Grenzen anderer Menschen zu überschreiten. Mir tut das später wirklich leid und ich muss auch aufpassen, dass ich mich für manche Dinge, die ich anderen Menschen angetan habe, nicht sogar selber hasse. Es waren Situationen, in denen ich überreizt war und meistens genügt dann nur ein kleiner Auslöser und es wird mir dann sozusagen selber egal, wie es der anderen Person geht. Meistens ziehe ich mich dann zurück, wenn es aber nicht anders geht, kann ich schon mal ausfallend werden. Das ist natürlich besonders gefährlich, wenn Alkohol im Spiel ist und das ist nicht zuletzt einer der Gründe, warum ich mich entschieden habe, gar keinen Alkohol mehr zu trinken.

Das alles sind auch Gründe, die mich an der Hochsensibilität noch immer etwas zweifeln lassen. Ich habe natürlich auch ein paar Diagnosen und gehe zur Psychotherapie und auch dort wurde das mit den Grenzen angesprochen. Ich habe auch schon versucht, an allen Punkten zu arbeiten und auch zu "trainieren", wie du schreibst, aber wenn ich Rückschläge oder Rückfälle habe, verurteile ich mich dann selber und sage mir, das müsste zumindest schon etwas besser gehen dass ich da nicht so emotional reagiere, also ich bin da oft zu hart zu mir selber. Überfordert fühle ich mich eigentlich meistens, manchmal ist es aber auch so, dass ich mich zu lange zurückziehe und isoliere und dann suche ich fast schon die Reizüberflutung. Dann mache ich aber meistens etwas, was anderen Leuten eher "normal" vorkommt, z.B. ich gehe in ein Einkaufszentrum. Solche "Hochgefühle" wie sie Leute in Extremsportarten oder in Vergnügungsparks suchen, sind mir fremd, ich bin einmal einer Freundin zuliebe mit so einem Ding am Jahrmarkt gefahren, keine Ahnung wie das heißt, auf jeden Fall dachte ich damals, ich müsste sterben. Ich glaube, das grenzte bei mir wirklich schon an Todesangst.

Was ein Problem sein kann ist ja auch die Grenze zwischen Selbstreflexion und dem, dass die Gedanken immer um die eigene Person kreisen. Schon seit frühester Kindheit wurde mir eingeredet, ich wäre der totale Egoist und manchmal hat meine Mum mich sogar mit meinem Onkel verglichen, dem wirklich nur die eigene Person wichtig ist. Aber ich weiß, dass das bei mir nicht der Fall ist. Mir ging es als Kind wirklich hauptsächlich um die Harmonie und ich habe die Schuld bei mir gesucht, wenn etwas nicht gepasst hat. Nach außen hin habe ich dann aber oft anderen Leuten oder Umständen die Schuld gegeben, wodurch der Eindruck entstanden ist, dass ich mir selbst keine Schuld eingestehen möchte (was mein Vater mir zT noch immer vorwirft)

Sicher gibt es unerledigte Verletzungen, aber ich bin dabei, die in der Therapie aufzuarbeiten. Gerade in den letzten Stunden hat die Therapeutin da ziemlich tief geschürft, vielleicht ist das auch ein Grund, warum ich in letzter Zeit so aufgewühlt bin.

jeribur antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

Hallo Jeribur,

dann habe ich einige Punkte getroffen, die dich ein Stück weiter bringen, denke ich.

Zur Gefühlsübernahme habe ich mal ein Bild gemalt. Du findest es in meiner Galerie unter dem Datum 15.12.2017. Der link bringt dich in die Galerie und dann brauchst du nur auf das Bildchen unter diesem Datum klicken, dann wird es vergrößert und ganz sichtbar.

https://community.jesus.de/freunde/mitgliederprofil/galerie/mit_bildern_von/deborah71.html#buttons

So eine Szene mit einem Banknachbarn habe ich im Gymnasium auch erlebt. Der Ausbruch des Lehrers gegen meinen Mitschüler hatte mich voll mitgetroffen und stumm gemacht. Ich habe in der Klasse nie wieder etwas gefragt, wenn ich etwas nicht verstanden hatte.

Bohren darf nur der Zahnarzt inzwischen. 😉
Meistens reagiere ich mit der Frage: "Was ist an einem Nein so schwer zu verstehen?"
Ein anderes Hilfsmittel ist für mich, wenn ich mich wie an die Wand gestellt fühle, dass ich innerlich mir die Wand vorstelle und einen Schritt zur Seite gehe, dass der bedrängende Strom an mir vorbei ins Leere läuft (Internet), oder im realen Leben drehe ich mich ein wenig zur Seite, dass die Frontaldominanz unterbrochen wird.

Ja, das ist eine andere Aufgabe, Grenzen anderer zu erkennen, wenn diese sie nicht selbst deutlich kommunizieren. Durch die eigene erfahrene Grenzenlosigkeit kann das verstärkt sein, dass man selbst gar nicht wirklich weiß, wo gehören allgemein Grenzen hin. Mit dem Erkennen und darstellen eigener Grenzen kann das schon besser werden.

Neulich ist mir in dieser Angelegenheit ein Licht aufgegangen, was genau ein bestimmter Bibelvers da praktische bedeutet.
Mt 6, 12 Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten.
Es geht um das Gesetz der Liebe zum Nächsten, wie zu sich selbst.

Am Supermarkt habe ich gerne einen bestimmten Parkplatz für mein Fahrrad. Leider war der Platz eingeschränkt, weil jemand sich ziemlich schräg mit seinem Kinderanhänger über mehrere Plätze gestellt hatte. Die erste Versuchung war, mich da noch reinzuquetschen....aber dann wirkte die goldene Regel: Hey, du willst doch auch nicht eingeparkt werden. Also mach es nicht mit dieser Person, auch wenn es dich ärgert, daß du da heute nicht parken kannst.
Dann habe ich mir einen anderen Parkplatz gesucht, an dem ich mein leichtes Alurad anlehnen konnte und ich fühlte mich besser damit....und ich hatte meine Lektion über die Goldene Regel neu und praktisch verankert... beide Grenzen geachtet.

deborah71 antworten
Jeribur
(@jeribur)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 10

Hallo Deborah,

ich hab mir ein paar von deinen Bildern angeschaut, da sind ja richtige Kunstwerke dabei! Malen und Zeichnen hilft mir übrigens auch, das könnte eventuell ein gutes Ventil für mich sein. Meine Bilder werden dann aber oft ziemlich hässlich, also nicht unbedingt, was die Technik betrifft, sondern eher die Motive, also ich kann sie dann niemandem zeigen.

Was mich immer ganz besonders trifft ist, wenn Leute anderen Menschen Böses wünschen oder ihnen sogar Schaden zufügen, nur um sich selber besser zu fühlen, weil man im Endeffekt ja selber nichts davon hat, sich am Unglück anderer sogar zu "erfreuen". Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass solche Leute überhaupt Freude empfinden können.
Ich muss da an einen Spruch von Siddharta Gautama denken, den ich eigentlich als weisen Menschen nach wie vor sehr schätze: wenn man am Zorn festhält ist es, als würde man Gift trinken und hoffen, dass der andere stirbt.
Aber ich ertappe mich da manchmal selber dabei, dass ich Leuten etwas schlechtes wünsche oder dass ich zumindest möchte, dass sozusagen die "Gerechtigkeit" siegt, wobei diese Gerechtigkeit dann für mich meistens natürlich sehr subjektiv ist 😉

Das wollte ich dir übrigens schon in der letzten Nachricht schreiben: für mich ist das Problem ja auch nicht Wut, Zorn, Groll, etc. an sich, sondern das loslassen, wie du ja auch erwähnt hast (zumindest glaube ich mich zu erinnern dass du das anklingen hast lassen) und ich hatte auch schon einige "Eingebungen" diesbezüglich. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es Gott war, der da zu mir gesprochen hat (obwohl einige Leute, vA aus evangelikalen Kreisen da oft anderer Ansicht sind) und die Eingebung war eigentlich so, dass ich in meinem Kopf gehört habe, ich soll die negativen Gedanken quasi an mir vorbei ziehen lassen. Die "innere Stimme" sagte, ich könne schon solche Gefühle und Gedanken haben, aber ich soll sie dann auch wieder loslassen. Das ist mir übrigens schon vor ca. einem halben Jahr "passiert", aber einige von deinen Aussagen haben mich wieder daran erinnert. Ich soll mir echt einige Dinge aufschreiben, weil ich gerade in letzter Zeit sehr vergesslich bin.

Mein Problem bzgl. Grenzen ist, dass ich sehr wohl weiß, wo die Grenzen sind, aber ich möchte niemanden verletzen. Wenn ich so wie du reagieren würde, würde ich nachher schon wieder ein schlechtes Gewissen haben. "Nein" sagen ist sowieso ein Thema...

jeribur antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331
Veröffentlicht von: @jeribur

ich hab mir ein paar von deinen Bildern angeschaut, da sind ja richtige Kunstwerke dabei! Malen und Zeichnen hilft mir übrigens auch, das könnte eventuell ein gutes Ventil für mich sein. Meine Bilder werden dann aber oft ziemlich hässlich, also nicht unbedingt, was die Technik betrifft, sondern eher die Motive, also ich kann sie dann niemandem zeigen.

Für dich selbst könnte es interessant sein, wie sich deine Bilder im Laufe der Therapie und der Zeit verändern.
Ich habe auch Bilder, die nicht in die Galerie können, weil sie triggern könnten.
Meistens male ich, was Gott mir zeigt. Worte sind da zu wenig.

Veröffentlicht von: @jeribur

Mein Problem bzgl. Grenzen ist, dass ich sehr wohl weiß, wo die Grenzen sind, aber ich möchte niemanden verletzen. Wenn ich so wie du reagieren würde, würde ich nachher schon wieder ein schlechtes Gewissen haben. "Nein" sagen ist sowieso ein Thema...

Wer seine Grenzen nicht darstellt, erschwert den Umgang mit ihm. Es ist für mich z.B. sehr entlastend, wenn ich nicht Topfschlagen muss, was der andere mag oder nicht mag, sondern sich als Gegenüber präsentiert.

Ja und Nein gehören zur Liebe.

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Hallo Deborah,

was ist denn triggern? ( na ich muß ja nur Wiki 😊

Kennst du die Malerin Maria Magdalena Hafenscheer. Schau ich mir jetzt mal an. Hast mich da auf `ne gute Idee gebracht.
Danke

Alles Liebe
plusmehr

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

Hi plusmehr, Frau Hafenscheer kannte ich noch nicht.

Mein Lieblingsmaler für Bibelgeschichten ist Kees de Kort. Seine Figuren erlebe ich als sehr ausdrucksstark durch kräftige Farben und kompakte Darstellung.

lg
Deborah

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Ja, schau ich mir gern an. Bilder haben schon eine gigantische Ausdruckskraft. Oder Skulpturen. Oh ha 😊

Ich kann noch nicht mal ein Pferd malen.

Das was ich da so les, da wird davon gesprochen wie wichtig es ist den Kindern in allen möglichen Facetten des Lebens, auch der Kunst als Beschäftigung, diese einzigartige Liebes und Lebensgeschichte des Herrn Jesu auf Erden näher zu bringen. Quasi spielerisch die Schule des Lebens und der Liebe lernen und begreifen.

Und dann seh ich Krimis, da weiß ich nicht mehr wer von wem lernt. Der Killer von den Filmen oder umgekehrt. Und noch mal ruff uff den Schädel. Man, wo bin ich hier gelandet.

Schwierige Zeiten.

Danke

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

oh, jetzt hab ich auch getriggert,...oder versteh alles falsch?

ich sollte in mich gehen.

VERB
schalten; einen Schaltvorgang zeitlich genau bestimmt auslösen

Anonymous antworten
Jeribur
(@jeribur)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 10

Vom Kopf her weiß ich das ja alles, es ist nur schwer, es ins Gefühl zu bekommen. Dieses Problem habe ich ja auch generell. Besonders stark kommt es beim Gitarre spielen zum Vorschein, wenn ich ein neues Lied lerne. Da bin ich oft zu stark im Kopf, aber wirklich spielen kann ich es erst, wenn ich es im Gefühl habe, bzw. dann kann ich erst dazu singen. Ich schreibe ja gerade mit einem Kumpel an einem Song, das Grundgerüst kommt quasi von ihm und ich kann erst weitermachen, wenn ich es im Gefühl habe.
Mit Liebe kann ich generell nicht so viel anfangen, das ist für mich leider noch immer ein sehr abstrakter Begriff...

Mich persönlich würde interessieren, was Gott dir zeigt und vA wie er es dir zeigt, also wie Gott zu dir spricht 🙂

jeribur antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

btw..Info...
Jesus.de hat irgendwann im November einen Erneuerung. Das bedeutet, dass wir uns alle neu registrieren müssen und die Oberfläche wohl etwas ungewohnt sein wird.

Wunder dich also nicht, wenn du dich plötzlich nicht mehr einloggen kannst.
Hier ist eine der Diskussionen zum Thema:

https://community.jesus.de/forum/ansicht/thread.html?tx_scmforum_pi1 [post_uid]=12864545&tx_scmforum_pi1[disablepreset]=0

deborah71 antworten
Schnorchelschnuffi
(@schnorchelschnuffi)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 334
Veröffentlicht von: @deborah71

Jesus.de hat irgendwann im November einen Erneuerung. Das bedeutet, dass wir uns alle neu registrieren müssen und die Oberfläche wohl etwas ungewohnt sein wird.

Veröffentlicht von: @deborah71

Wunder dich also nicht, wenn du dich plötzlich nicht mehr einloggen kannst.
Hier ist eine der Diskussionen zum Thema:

Veröffentlicht von: @deborah71

https://community.jesus.de/forum/ansicht/thread.html?tx_scmforum_pi1 [post_uid]=12864545&tx_scmforum_pi1[disablepreset]=0

Kannst du das ggf. noch mal Extra-hier im Thread posten? (ich könnte es ja auch machen, aber für mich ist das gerade zu neu... diese Info) ....
VG

schnorchelschnuffi antworten
Schnorchelschnuffi
(@schnorchelschnuffi)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 334
Veröffentlicht von: @jeribur

Hallo, ich möchte hier gleich euch dreien gemeinsam antworten (also auch Schnorchelmuffel und Neubaugoere)

So hat mich noch niemand bezeichnet 😀 Ich finds grade lustig ... 😉

Hallo Jeribur,
beim Lesen kam mir so was "gar nicht Hochsensibles" in den Sinn....
Bitte nicht als Vorwurf sehen, aber es gibt Menschen, die mit satanistischer Musik (inkl. Metal)einen "gewissen Schaden" davon getragen haben, wo man unerklärlicherweise nicht weiß, warum man da und dort Probleme hat .... Und dann schreibst du das hier:

Veröffentlicht von: @jeribur

dass man als Christ solche Musik nicht macht (das geht in der christlichen Szene von Leuten, die Metal generell verurteilen bis zu den Leuten, die denken, der extreme Metal wäre dämonisch). Vieles davon ist sozusagen auf dem "Mist" von John Todd gewachsen, darauf möchte ich jetzt nicht näher eingehen, weil das ein sehr großes Thema ist. Jedenfalls halten sich hartnäckige Gerüchte, die dieser Mann verbreitet hat, den man später nicht nur als Lügner entlarvt, sondern auch als mehrfacher Straftäter verurteilt hat.

Ich verstehe das und bin deshalb vorsichtig, über Dich ein Urteil auch nur ansatzweise zu sprechen. Das steht mir nicht zu und ist auch nicht mein Ansinnen. Jedenfalls scheine ich entweder zu denen zu gehören, die Metal offenbar als dämonisch einsortieren .... Das musst du sicher hier nicht lesen ....
Andererseits: Was wäre wenn?
Betrachte das, was du so erlebst, doch mal von der Seite her, dass an diesen Behauptungen etwas dran sein KÖNNTE ...

Veröffentlicht von: @jeribur

Ich möchte nicht zu viel schreiben aber es ist sicher wahr, dass ich mich relativ gut kenne. Das hat aber nicht nur Vorteile. Es fängt damit an, dass ich immer wieder Vorwürfe bekomme, ich wäre so egoistisch, würde mich nur um mich selber drehen, etc. und ich habe auch große Schwierigkeiten, Kompromisse einzugehen. Das macht mir vor allem im zwischenmenschlichen Bereich Probleme. Früher habe ich immer nach einer Gemeinde gesucht, die sozusagen "zu mir passt", aber jetzt bin ich schon so weit (wahrscheinlich auch im Glauben gereift) um zu erkennen, dass es nicht um mich persönlich geht und ich die Gemeinschaft mit anderen Christen einfach brauche, egal ob die Lehren in der Gemeinde nun meinen Ansichten oder gar meinem persönlichen Geschmack entsprechen.
Außerdem ist meine Selbstreflexion schon so intensiv, dass ich mich oft zu schlecht fühle und ich denke, ich möchte mich selber keiner Frau antun, weil ich ja auch meine ganzen negativen Seiten sehr gut kenne. Auf der anderen Seite habe ich natürlich die Sehnsucht nach einer Partnerin.

Ich möchte durch mein Geschriebenes nicht, dass du Dich schlecht fühlst. Aber Selbstreflexion ist ein guter Ansatz. Bete darüber, ich glaube, Gott möchte und kann Dir antworten, so dass Du Ihn verstehst und danach auch Dich besser ...
In der Hoffnung, die anderen können dir vielleicht "bessere Tipps" geben, wünsche ich dir eine gute Woche und verbleibe als der Schnorchelschnuffi 😉

schnorchelschnuffi antworten
Jeribur
(@jeribur)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 10

Hallo, Schnorchelschnuffi,
Ui, da ist mir wohl ein Fehler unterlaufen 😀

Ich fühle mich auf gar keinen Fall auch nur von irgend etwas, von dem du schreibst, angegriffen. Aber ich habe die Vermutung, dass du einer von denen bist, die nicht genau wissen, was Metal wirklich ist. Inzwischen gibt es so viele Sub-Kategorien, dass man sich sogar als Insider kaum noch auskennt.
Was viele Leute heute als Metal bezeichnen, ist hauptsächlich der extreme Metal und dort bezeichnen sich auch viele Leute tatsächlich als Satanisten, obwohl sie entweder "nur" der Ideologie von LaVey anhängen, was im Grunde ja kein Satanismus ist oder sich auch "nur" antichristlich äußern. Es gibt da auch viele bekennende Heiden, die denken, das Christentum gehört nicht zu Europa und wäre eine jüdische Sekte aus dem Orient.
Ich persönlich weiß, dass ich in einigen Phasen meines Lebens ein "wahrer" Satanist war, ergo dass ich tatsächlich an einen Teufel geglaubt habe, der sozusagen der einzige ist, der gegen den Tyrannen (als den ich Gott damals sah) etwas tut oder es zumindest versucht. Ich habe aber die Person des "Satan" nie als Gott gesehen, sondern eher als dunklen Racheengel.
Ich weiß daher, dass an verschiedenen Behauptungen tatsächlich etwas dran ist und dass Musiker auch ihre Musik verwenden, um ihre Botschaften zu verbreiten, die nicht unbedingt gut sind. Einige der Botschaften können ja auch beinhalten, dass die Musiker an Dämonen oder an den Teufel glauben und Satan sogar als positive Figur sehen und das verbreiten die dann auch natürlich in ihren Texten. Außerdem gibt es auch Musiker, die Missbrauch betreiben, sowohl körperlich als auch "nur" durch ihre Musik, wenn sie diese quasi dazu missbrauchen, um die Massen anzulocken und denen dann ihre Botschaften einzutrichtern (wie z.B. Marilyn Manson, der aber mM nach nicht wirklich Metal macht, der das aber zT auch offen zugibt und bei dem jetzt in den letzten Jahren ans Licht kommt, wie krank dieser Typ eigentlich ist). Früher war die Musik, die die breite Masse gehört hat, eben Rock and Roll und später Rockmusik und natürlich wurde die Musik dann auch gezielt unterwandert, um gewisse Botschaften zu verbreiten, um ein breites Publikum zu erreichen - und vielleicht war es am Anfang auch der Metal, der den rebellischen Teenagern, vA in den USA, zugute gekommen ist und quasi ihren Soundtrack zur Rebellion geliefert hat. Aber heute findet man im Metal - vA in den Bereichen, die stark von klassischer Musik inspiriert sind, eher Freidenker und Individualisten, die sich dadurch eigentlich "nur" selber verwirklichen wollen, ihre eigenen Ansichten verbreiten, etc. Beispielsweise sind die Texte im Melodic Death Metal aus Göteborg (der nicht mit dem klassischen Death Metal verwechselt werden sollte) hochphilosophisch. Ja, jede Musik hat eine Botschaft, aber solche Dinge wie Rückwärtsbotschaften oder dass Platten und CDs irgendwelchen Dämonen "geweiht" sind, ist Humbug. Und das war's dann auch schon wieder mit dem Off-Topic 😉

Ob andere mir "bessere Tipps" geben können, darüber steht übrigens mir kein Urteil zu und ich möchte das auch nicht bewerten, auf jeden Fall lese ich aus deinen Worten viel Weises heraus und kann mir auf jeden Fall etwas mitnehmen. Ich wünsche dir auch eine schöne restliche Woche (sry, gestern und vorgestern bin ich nicht wirklich dazu gekommen, dir zu antworten) 🙂

jeribur antworten
Schnorchelschnuffi
(@schnorchelschnuffi)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 334

Hi, ich antworte gleich mal, sonst rutscht es mir auch wieder weg ...

Veröffentlicht von: @jeribur

(sry, gestern und vorgestern bin ich nicht wirklich dazu gekommen, dir zu antworten) 🙂

Passiert mir und anderen doch auch 😉

Das stimmt schon, dass ich kein guter Kenner in Sachen Metal bin und manches eher "aufgeschnappt" habe ... Jedoch die geistliche Dimension mag ich nicht unterschätzen.
Ich hatte einen Kumpel vor einigen Jahren, der über regelmäßige Alpträume klagte, die irgendwann ihn immer heimsuchten. Irgendwann hab ich ihn zu einem Gottesdienst mitgenommen, wo ein indischer Christ predigte und im Anschluss fürbittendes Gebet anbot...

Während dem Gebet stellte sich heraus, dass der Kumpel zu einer spiritistischen Sitzung in einem Bauwagen nur hineinschauend dazugestoßen sei und diese Alpträume davon gekommen seien ...
Er brachte diese Situation im Gebet vor Gott und war hinterher alptraumfrei ...

Mir geht es nicht speziell um dieses oder jenes Metal oder diese okkulte Handlung und was auch immer, sondern, dass man sich solchen Einflüssen aussetzen kann und danach - bewußt oder unbewußt - in Dinge hineingerät, die einfach schädlich sind. Manchmal sind es solche Offensichtlichkeiten, wie Alpträume, manchmal vielleicht auch körperliche Dinge, wie auch Empfindungen ...
Aber vielleicht ist es einfach nur HSP 😊 und dann muss man lernen, damit besser umzugehen.
Manches, was wie HSP daher kommt hat allerdings auch andere Ursachen (Traumata) und man kann diese Traumata bearbeiten und wird plötzlich nicht mehr so "empfindlich" oder dergleichen.
Reine Hochsensibilität läßt sich nicht "wegtherapieren" .... das ist der "kleine Unterschied", der aber wichtig ist im Umgang mit der Gabe ...

schnorchelschnuffi antworten
Jeribur
(@jeribur)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 10

Hallo Schnorchelschnuffi,

ich habe die Erfahrung gemacht, dass man sich mit solchen Dingen eigentlich erst gar nicht befassen soll. Ich persönlich fahre besser damit, wenn ich mir sage, dass Gott, bzw. der Heilige Geist stärker ist. Sicher, es gibt da die Angriffe aus der geistigen Welt, aber ich habe erkannt, dass da meistens nicht mehr viel dahinter steckt - zumindest wenn man bekehrt ist und den Heiligen Geist in sich hat. Dann "dürfen" die dunklen Mächte einen nur noch "erschrecken", aber sie können in das Leben nicht mehr eingreifen, weil der, der in mir größer ist, als der in dieser Welt. Wenn solche Dinge negative Gefühle verursachen, dann soll man sie bleiben lassen und sich gar nicht damit befassen, weil meiner Erfahrung nach negative Gefühle nie von Gott kommen!
Alpträume können von überall her kommen und ich denke, dein Kumpel war zumindest damals nicht bekehrt (ich bin eigentlich der letzte, der urteilt und mit dem Finger auf jemanden zeigt und sagt: der ist Christ und der ist kein Christ, aber es klingt einfach danach)

Ich vergleiche das dann meistens mit den Agenten in den Matrix-Filmen, welche jene Menschen besetzen können, die entweder noch an die Matrix angeschlossen sind, oder die sich gegen die Erlösung entschieden haben (also für die blaue Pille). Diese Menschen machten sich eigentlich allein dadurch, dass sie die Erlösung nicht angenommen haben, zu Werkzeuge des Bösen. Aber wenn der Heilige Geist in dir ist, können dich böse Mächte gar nicht mehr besetzen. Sicher können sie dich noch beeinflussen und vielleicht gehören Alpträume auch dazu, aber ich kann mir das schwer vorstellen, dass wirklich erlöste Menschen, die es ernst meinen und die dem Heiligen Geist auch den Raum geben, den er braucht, um zu wirken, noch von Dämonen, etc. beeinflusst werden können.

Das Böse arbeitete meiner Meinung nach hauptsächlich wie folgt:
Der Teufel versucht uns, Dinge freiwillig zu tun, mit denen wir ihm manche Türen öffnen (ich nenne es "Teufel", obwohl ich prinzipiell eher an mehrere dunkle Entitäten glaube und nicht an einen Teufel als Person, als Höllenfürst, etc., oder gar als gefallenen Engel, was mM nach reine Interpretation ist - aber es gibt dunkle, böse Geschöpfe, nennen wir sie vielleicht nur "Dämonen"). Daher kommen auch die ganzen Versuchungen, die uns natürlich genau an der Stelle treffen, wo wir am meisten verwundbar sind. Denn das Ziel dieser Dämonen ist es, uns dazu verlocken, diese Dinge aus freiem Willen zu tun und dann später beim Gericht dafür verurteilt zu werden. Letzen Endes müssen wir uns selber dafür verantworten.
Daher ist es ja auch wichtig, sich unter den Schutz des Höchsten zu stellen.

jeribur antworten
Schnorchelschnuffi
(@schnorchelschnuffi)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 334

Hallo Jeribur,
willkommen hier in der "Runde" ...
das was Deborah bereits geschrieben hat, finde ich gut - so dass ich dem nur zustimmen kann.
Und heulen als Mann sei erlaubt ... Das mache ich auch manchmal, wenngleich nicht unbedingt öffentlich, aber ich lasse es zu.

Jedenfalls freue ich mich, so einen ehrlichen und offenen Post zu lesen und wünsche dir, dass du viele brauchbare antworten findest, die Dir weiter helfen.
VG der Schnorchelschnuffi

schnorchelschnuffi antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

Hej Jeribur,

auch wenn ich sonst eher ne Plaudertasche bin, sage ich dazu nur ähnlich wie Schnorchelschnuffi: ich stell mich ganz zu deborahs Worten (und auch Schnorchel). Danke für deinen Mut und Willen, "es" anzugehen, deine Offenheit und dein Reflektiertsein.

Und herzlich Willkommen in dieser Runde hier.
"Wir" werden dir gern mit 2G 😀 - Gebet und Gedanken/Gedanken und Gebet - zur Seite stehen.

LG

neubaugoere antworten


Gelöschtes Profil
Beiträge : 30188
Veröffentlicht von: @deborah71

Hallo liebe ... Interessierte...
Herzliche Einladung zum weiteren Austausch.

Moin miteinander!
Gerne möchte ich das auch als Einladung an mich - nicht hochsensibel, eher etwas "schwergängig" an manchen Stellen - verstehen, aber vielleicht frage ich erstmal nach, damit ich das nicht falsch verstehe:
Wäre hier auch Raum, um mal das zu fragen, was mich so umtreibt nach einer (wie ich fand typischen) Begegnung mit einer sich selbst als hochsensibel bezeichnenden Person? Ich habe nicht immer das Gefühl, dieser Person gerecht zu werden, und ich würde meine Reaktion, wenn möglich, gerne optimieren - ohne ihr weh zu tun.

Gruß und Segen
lubov

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3 Antworten
Schnorchelschnuffi
(@schnorchelschnuffi)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 334
Veröffentlicht von: @lubov

Wäre hier auch Raum, um mal das zu fragen, was mich so umtreibt nach einer (wie ich fand typischen) Begegnung mit einer sich selbst als hochsensibel bezeichnenden Person?

Gerne doch, dafür ist das Forum doch gedacht.
Bin gespannt ........

schnorchelschnuffi antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188
Veröffentlicht von: @lubov

Wäre hier auch Raum, um mal das zu fragen, was mich so umtreibt nach einer (wie ich fand typischen) Begegnung mit einer sich selbst als hochsensibel bezeichnenden Person? Ich habe nicht immer das Gefühl, dieser Person gerecht zu werden, und ich würde meine Reaktion, wenn möglich, gerne optimieren - ohne ihr weh zu tun.

Klar wäre hier Raum, da schließe ich mich Schnorchelschnuffi an. Auch als HSP sind wir zwar alle verschieden, doch an einigen "Knotenpunkten" ticken wir wohl ähnlich bis gleich. Das ist spannend, wie jeder einzelne Situationen anschaut. 😊

neubaugoere antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

Danke für die beiden "Einladungen".

Beim Nachdenken über die Situation, die mich zu meinem Posting veranlasste, ist mir eingefallen/aufgefallen/bewusst geworden, dass dies nicht nur nicht die erste solcherart gestaltete Situation mit dieser bestimmten sich als hochsensibel bezeichnenden Person war, sondern dass ich mindestens noch zwei sich als hochsensibel bezeichnende Personen kenne, mit denen mir ein solches Situationsschema schon öfter passiert ist. Vielleicht ist es da ja tatsächlich möglich, dass ich ein Schema, das ich da offenbar mit "durchspiele", erfolgreich für alle verlasse. Soviel mein Gegrübele vorweg.

Ich versuche, die Situation mal etwas stärker zu anonymisieren.

Die Begegnung ergibt sich in einem Rahmen, in dem für alle Beteiligten ganz klar ist, dass ich eine Aufgabe zu erfüllen habe, und dass, wenn ich diese Aufgabe nicht erfülle, dritte auf mich warten müssen, die wie ich ihre Freizeit und Kraft an dieser Stelle ehrenamtlich zur Verfügung stellen. An mir und diesen dritten hängen wiederum Familien, die dann auch wieder warten müssen und deren Tagesablauf aller Wahrscheinlichkeit nach gestört wird, wenn unser Tun sich länger hinzieht.

Da hinein tritt nun, sehr freundlich, aber auch sehr dringend und mit großem erkennbaren Bedürfnis, wahrgenommen zu werden (bis hin zum Händeringen und feuchten Augen) die betreffende Person, spricht mich, während ich dabei bin, meine Aufgabe zu erfüllen, an - und steigt ein mit: "...dringend, später keine Zeit mehr ... dann weg...". Oft auch so, dass der Weg, den ich zu gehen hätte, blockiert ist, ich also ohne weiteres meine Aufgabe gar nicht weiterführen kann.

Ich unterbreche also meine Aufgabe und höre mir an, was ich anhören soll. (Und nein, ich schildere gerade keinen Fall von "mein Mann ist gestorben!" - in dem Fall würde ich meine Aufgabe delegieren, um Zeit zu schaffen, und alle Beteiligten hätten Verständnis!)

In der Regel lausche ich mit freundlich zugewandter Mimik und Gestik, denn ich mag die Person ja. Dieses Mal kam der relevante Punkt schnell (das war nicht immer so, weder bei dieser konkreten Person noch bei den anderen, die mir noch eingefallen sind). Ich reagiere freundlich und mMn angemessen (in diesem Fall mit Bedauern für die Situation, in der wir uns dadurch fanden, sowie mit Freude für die betreffende Person) und zeige mit einer nicht zu kleinen Körperbewegung an, dass ich meinen Weg fortsetzen wollen würde.

Die betreffende Person gibt aber den Weg nicht frei - oder folgt mir auf dem Fuße - und fährt fort, indem der (für mich bzw. uns) relevante Punkt nun intensiv ausgeführt wird mit Details, die ich mir in einer zeitlich unbegrenzten Situation sicher gerne anhören würde, um am Leben dieser Person Anteil zu nehmen (wie gesagt, ich mag sie ja und interessiere mich für sie). In dieser Situation aber habe ich wie gesagt Aufgaben zu erfüllen und dritte, die darauf warten.

Bisher habe ich dann entweder in meiner Art ("hart aber herzlich") mit freundlicher Offenheit erklärt: "Du, das interessiert mich wirklich sehr, du(!) und wie es dir geht(!) interessieren mich wirklich sehr, aber tut mir Leid, die warten drauf, dass ich meinen Kram fertig mache, wir können uns gerne in Bälde treffen und erzählen - du hast meine Nummer, lass uns nachher nen Termin per WhatsApp machen!" - Die Reaktion darauf war in aller Regel, dass die Person getroffen reagierte und sich zurückzog, teils mit der Mitteilung an andere(!), dass ich völlig und unangemessen über ihre Bedürfnisse und Gefühle hinweggegangen wäre und sie dabei tief verletzt hätte.

Die Alternative war, dass ich zuhörte (teils nicht so aufmerksam, wie ich es gerne zu anderer Zeit gewollt hätte), dabei immer mal durch Gestik und Bewegung andeutete, mich aus dem Gespräch zurückziehen bzw. zu meiner Aufgabe zurückkehren zu wollen - und dafür sorgte (wenn die betreffende Person nicht irgendwann mit: "Du hörst ja gar nicht zu!" zu obigem Szenario wechselte - und an der Stelle dafür im Grunde viel Verständnis bei mir fand), dass die, die auf mich warteten, ungeduldig und entsprechend unglücklich wurden, weil ihr geplanter Tagesablauf durcheinander geriet.

Deutlich sein war offenbar falsch. Meine Art, mich an Subtilität zu versuchen führte entweder zum gleichen Ergebnis oder zu einem ähnlichen Ergebnis nur bei anderen Menschen. Wie mache ich es besser, was sagt ihr aus Sicht der "Experten in eigener Sache"?

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