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Hochsensibel (HSP) 137

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Deborah71
Themenstarter
Beiträge : 29331

Hallo liebe Mitleser,-Schreiber, -Anteilnehmer, Interessierte...

Herzliche Einladung zum weiteren Austausch.

Was hochsensibel bedeutet, kann man erforschen und erfahren unter:

http://www.zartbesaitet.net/test.htm
http://www.hochsensibel.org
http://hsperson.com/test/highly-sensitive-child-test/
http://www.hochsensiblehilfe.de/info/forsch.htm
http://www.team-f.de/ (Lüling, Seelsorge)

https://lebensspurmedien.de/ (Hsp und Seelsorgeliteratur bei team f)
http://www.feine-sensoren.de/
http://www.soloundco.net/startseite/ (Singleportal, früher emwag)

Was fange ich damit an, dass ich eine hochsensible Person bin? (High Sensitive Person, HSP)

1. Du weißt es, dass Du eine HSP bist
2. Du weißt dass Du nicht "schräg" bist
3. Du weißt, dass Du nicht alleine bist
4. Du bewertest Dich und Deine Verhalten konstruktiver (Selbstannahme)
5. Du kannst Dich mit anderen austauschen, die Dich verstehen
6. Du kannst dadurch besser lernen, mit den Schwächen der Hochsensibilität (HS) umzugehen
7. Du kannst dadurch bewusster die Stärken der HS für Dich und andere einsetzen
...................

PS: für alle Neuen:Neben Smalltalk (mit smt gekennzeichnet) haben wir hier einen virtuellen Raum gefunden, den es sich lohnt, regelmäßig zu besuchen. Allein die Erfahrung und das Bewusstsein, hochsensibel zu sein und nicht "gestört" oder "abartig", hilft sehr viel und kann das Leben auf lange Sicht konstruktiv verändern. Lasst Euch mal darauf ein und erlebt, als sensibles Wesen aus Gottes Hand hervorgegangen zu sein!

Psalm 139, 14 (Elb)
Ich preise dich darüber, daß ich auf eine erstaunliche, ausgezeichnete Weise gemacht bin. Wunderbar sind deine Werke, und meine Seele erkennt es sehr wohl.

————————————————
Gedicht von Flickenteddy

Empfinden

"Nun nimm dich `mal zusammen!",
so wurde ihr gesagt.
"Du bist viel zu empfindlich!",
Urteilte man ungefragt.
So wusste sie als Kind schon:
"Ich bin einfach verkehrt.
Wer nicht ist wie die And'ren,
Der hat hier keinen Wert!"

Sie zeigte, was sie wollten:
Ein fröhliches Gesicht.
Wie's wirklich in ihr aussah,
Zeigte sie lieber nicht...
So wurde sie dann fügsam,
Sie störte nun nicht mehr.
Doch tief in ihrem Herzen,
Da fühlte sie sich leer.

"Wo sind meine Gefühle
Und meine Träume hin?
Ich weiß eigentlich selber
Schon nicht mehr, wer ich bin."
Sie traf eine Entscheidung
Und ließ sich darauf ein:
Sie wollte wieder lernen,
Nur ganz sie selbst zu sein.

Sie griff in ihre Seele,
Sie öffnete ihr Herz.
Er war so lang verborgen,
Nun traf er sie, ihr Schm*rz.
Sie wurde fast benommen,
Er kam mit solcher Wucht.
Und schlug die zarte Seele
Beinahe in die Flucht.

"War das der Sinn der Sache?",
So fragte sie sich oft.
Sie hatte sich doch etwas
Ganz Anderes erhofft.
Doch als die W*nd*n heilten,
Da war ein Sinn zu sehn:
Viel mehr als And're konnte
Gefühle sie verstehn.

Sie konnte formulieren,
was Andere kaum sah'n
und lenkte die Gedanken
in eine klare Bahn.
So gab sie denen Stimme,
die Keiner sonst verstand,
weil sie für Angst und Traurigkeit
die rechten Worte fand.

————————————————————————————————————————
Threadstarter: Adlerfluegel ; ehemalige Begleiter: Angieblau, Stephan-Zoellner

aktuelle Threadbegleiter:

Deborah71; Glasgraveurin; Schnorchelschnuffi

Die neuen Schreiboberflächen werden von uns  reihum eröffnet und nach Absprache angepasst. Ist einer zeitlich verhindert, geht die Aufgabe an den Nächsten über.
Link zum Vorgängerthread:

Thread 136

Wir übernehmen für die Inhalte weiterführender Links keine Verantwortung.

Antwort
67 Antworten
neubaugoere
Beiträge : 19188

Hej @lle 😊 

Die beginnende Pflege meiner Eltern geht mir jetzt schon oft genug sehr nahe. Ich muss viel sortieren, was meins ist und was ihrs. Das fordert mich und ich bin da noch nicht so geübt. Mir ist z.B. oft sehr "weinerlich", allein wenn ich daran denke, dass die Mama auch anfängt, einiges nicht mehr zu verstehen, was sie doch jahrelang selbst praktiziert hat (Computer).

Im Laufe der letzten Jahre habe ich viel mit ihnen reden können, was früher nie ging. Ich teile mich sehr detailliert mit, worüber sie sich teilweise immer noch wundern oder sich amüsieren, weil sie's nicht kennen. 

neubaugoere antworten
5 Antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

@neubaugoere 

Das ist keine so leichte Zeit, wenn vieles weniger wird...

Es ist gut, dass du sortierst zwischen mein und dein...  und dass ihr miteinander reden könnt, ist ausgesprochen wertvoll.

Gute Verarbeitung wünsche ich dir und viel Kraft

deborah71 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

@deborah71 

Veröffentlicht von: @deborah71

Das ist keine so leichte Zeit, wenn vieles weniger wird...

Ja, das merke ich. - Ich versuche dann immer, die Gedanken "umzulenken" ... auf das zu schauen, was geht ...

neubaugoere antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

@neubaugoere 

Was dabei ein Aspekt sein kann.... umschalten von Kind der Mutter auf erwachsene Tochter, die die Mutter nicht bemuttert, sondern die Mutter entlastet, für das "Kind" noch sorgen zu müssen. Damit kann deiner Mutter leichter fallen, die Erziehungsmutterrolle loszulassen, die ausserhalb der Erziehungszeit Unmengen Kraft kostet.

deborah71 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

@neubaugoere 

liebe neubaugoere,

das kann ich gut verstehen. Mir ging das als hochsensibler Mensch auch sehr nah. Schon als Kind,

konnten meine Eltern mein hochsensibles Wesen weder erkennen, noch verstehen. So habe ich auf

Kritik, Vorwürfe, lieblose Hinweise ärgerlicher, wütender, verletzter reagiert.

Alle Verletzungen, Diskriminierungen und Beleidigungen haben bei mir da doppelt eingeschlagen.

Habe mich auch selbst bestraft, auch mal aggressiv reagiert.

Besser wurde es, als ich durch meine Heirat räumlichen Abstand hatte. 

Natürlich habe ich meine Eltern bis zu ihrem Tod gepflegt. Aber "härter", habe mir nicht mehr

alles gefallen lassen. Aber ich konnte ihnen auch vergeben. Das war für mich eine Voraussetzung für

innere Befreiung, Heilung und Unabhängigkeit.

Und meine Mutter hat sich noch auf dem Sterbebett für den Glauben an Christus Jesus entschieden.

Für mich ein Wunder. Jahrelang dafür gebetet, und am Ende..............................................

Ich wünsche dir ganz viel Liebe und Mut für die Pflege deiner Eltern.

Nicht nur als Pflicht.

 

liebe Grüße,

 

deleted_profile antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

@neubaugoere 

Ich versteh Dich ❤️ 

tristesse antworten


EvaApfel
Beiträge : 20

Danke für diesen sicheren digitalen Raum. Es tut so gut, sich mit anderen zu verbinden und von anderen Lebenserfahrungen zu lesen. Ich verstehe dich..
Ich dachte ganz lange, dass ich einfach 'schwächer' bin als die anderen, empfindlicher. Das hat mich ganz schön belastet. Mittlerweile weiß ich, dass ich einfach anders gestrickt bin und es viele andere Menschen gibt, die ebenfalls nahe zur Welt stehen. Mir erscheint es manchmal, als würde die Membran, die andere vor der Welt schützt, einfach bei mir nicht existieren. Ich kann mich mittlerweile sehr gut in meiner eigenen sensorischen und emotionalen Welt zurechtfinden, bin aber trotzdem manchmal schnell überreizt. Habe mal gehört, dass GABA da ganz gut sein soll, einfach um sich zu unterstützen. Kennt ihr das?? Gerade für solche Phasen, in denen man sich leider nicht entsprechend rausziehen kann..?

 

evaapfel antworten
2 Antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

@evaapfel 

Hi und willkommen 🙂

 

Von GABA habe ich gelesen, aber kein definitives Wissen oder Erfahrung damit.

In einer Seelsorgeeinheit sind wir Teilnehmer damals in ein Gebet geleitet worden, von Gott zusätzliche Filter zu erbitten zum Schutz vor Impuls - und Infoüberflutung.  Das hatte was gebracht.

Ein ähnliches Gebet habe ich dann speziell für den Bereich Medienflut für mich angewendet unter dem Aspekt, dass mich nur das ansprechen möge, wofür ich dann als Fürbitter einsteigen soll. Der Filter funktioniert auch gut.

deborah71 antworten
EvaApfel
(@evaapfel)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 20

@deborah71 Danke für deine Antwort, liebe Deborah! Ja, ich habe auch bisher nur davon gelesen, deshalb fände ich es so spannend von einer Erfahrung zu hören. Die Vorteile hören sich ja eigentlich gut an, ich bin auch oft einfach sehr gestresst und.. vielleicht probiere ich es einfach mal aus. Danke für deine Erfahrung!! Ja, ich denke, dass wir uns bewusst entsprechend ausrichten können und das einen großen Einfluss hat. Manchmal hilf es mir aber leider nicht ausreichend 🙁

evaapfel antworten
EvaApfel
Beiträge : 20

Hab das hier vor einigen Tagen gelesen und abgespeichert:

Verschiedene Studien zeigten in der Vergangenheit, dass verringerte GABA-Spiegel und bestimmte Panik- oder Angststörungen in Zusammenhang miteinander stehen könnten.[17][18][19][20][21] 

Die verschiedenen Studien haben unter anderem verringerte GABA-Werte im präfrontalen Kortex sowie im Occipitallappen festgestellt. Der präfrontale Kortex ist für die emotionale Bewertung und Planung verantwortlich und gilt als Planungszentrale und Problemlöser des Gehirns. Der Occipitallappen hingegen analysiert die eingehenden Reize aus den Augen und ist somit für die Fähigkeit des Sehens verantwortlich.

Eine Studie aus dem Jahr 2006 hat die Wirkung von oral verabreichtem GABA bei Personen mit Höhenangst untersucht. Die Teilnehmer mussten als Angstauslöser eine Hängebrücke überqueren. Bereits eine Stunde nach der Einnahme zeigte die Gruppe, die GABA erhielt, höhere Alphawellen und verringerte Betawellen, ein Indiz dafür, dass sie entspannter war.[22] 

Fand ich total spannend. Ist natürlich nicht bahnbrechend, aber mich beruhigen solche Quellen dann doch immer 🙂

evaapfel antworten
2 Antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

@evaapfel 

Interessanter Artikel.  Gut in ihm ist, dass er auch die Lebensmittel, die förderlich sind, gelistet hat. So könnte man bei einer einseitigen Ernährung ausgleichende Maßnahmen ergreifen im Speiseplan.

deborah71 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

@evaapfel 

So, vielen Dank. - Jetzt hab auch ich mich mal durchgewühlt ... 👍 

neubaugoere antworten


Gelöschtes Profil
Beiträge : 30188

Danke für diesen Faden, den ich gerne wieder nach oben holen möchte

deleted_profile antworten
neubaugoere
Beiträge : 19188

Hejho 🙃! 

Gerade "stolpere" ich über Begrifflichkeiten im Zusammenhang mit Hochsensibilität, die mir doch merkwürdig vorkommen. Habt ihr in dem Zusammenhang schon mal was von "Atem- und Körpertherapie" gehört oder "Energiearbeit"? Ich bin nicht sicher, was ich davon zu halten habe ...

Ich weiß, mein Bruder macht sowas wie Körpertherapie, ich hab mich noch nicht darin vertieft oder viel recherchiert. Ist das sinnvoll? Und selbst wenn, ist es "koscher"?

neubaugoere antworten
3 Antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

@neubaugoere 

Energiearbeit lässt vom Namen her auf estoerische Ansätze schließen. 

Bei den anderen beiden Sachen tut Info not, denn es gibt medizinische und andere Atemtherapie, ebenso ist der Begriff Körperarbeit nicht transparent. 

deborah71 antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 7591

@neubaugoere 

"Atemtherapie" ist im Prinzip eine seriöse Methode - die natürlich wie alles andere missbraucht werden kann. Ähnliches gilt für Körpertherapie. Interessanterweise ist das ein Arbeitsfeld einiger Klöster und vor allem von dem Jesuiten Karl Frielingsdorf ("Das Leben annehmen"). Wenn man daran teilnehmen kann, sollte man es tun.

Energiearbeit kenne ich nicht, hört sich aber für mich komisch an.

queequeg antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

@queequeg @deborah71

Verstehe. Ich geh mal auf "Erkundungstour" ... 🙂 Ich hab es interessanterweise als Veranstaltung gefunden über die "zartbesaitet"-Seite ... die ist ja nicht per se "christlich" ... gut zu wissen (wie ich dann damit umgehe)

neubaugoere antworten


neubaugoere
Beiträge : 19188

Und nach längerer Zeit hab ich mal wieder einen Test gemacht ... huiii, obwohl ich einige Fragen mit "ich weiß nicht" beantwortet habe, Ergebnis: 256 Punkte. Wouw. Sprachlos.

Ich hatte in den letzten Monaten die Vermutung, dass ich mich vielleicht doch "geirrt" haben könnte und meine HS eher von Traumata herrühren könnte, weil sich in einigen Bereichen eben einige Dinge geändert haben. Deshalb hab ich mal wieder einen Test gemacht. Der fällt sogar höher aus als sonst immer die Jahre vorher. Damit hatte ich nicht gerechnet. Mal wirken lassen.

neubaugoere antworten
1 Antwort
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

@neubaugoere 

je mehr aufgearbeitet ist, umso klarer wird der Begabungsanteil. 

deborah71 antworten
Seite 3 / 3
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