Los lassen
Ihr Lieben,
ganz aktuell ist dieses Thema im Abschiedsthread für PVM aufgetaucht.
Ein Mensch, sozusagen ein Urgestein von Jesus.de hat sich abgemeldet, weil er seinem Tod nahe ist.
PVM ist vielen Menschen in seiner ganz eigenen Art hier wichtig geworden.
Es ist schwer, zu akzeptieren, dass er in Zukunft nicht mehr hier sein wird.
Dass wir seine verlinkten Lieder nicht mehr haben werden.
Dass uns seine Worte, sein Glaube, sein Vertrauen fehlen wird.
Oder was auch immer sonst ihr an ihm geschätzt habt.
Los lassen können, los lassen müssen, los lassen dürfen
Norbert Blüm, der vor einigen Wochen verstorben ist, sagte einmal vor Jahren schon, dass los lassen zu den schwersten Dingen in unserem Leben gehört.
Egal, ob geliebte Menschen, die Gesundheit, die Heimat, den Arbeitsplatz, es tut fast immer weh bin sauweh.
Ich möchte sehr gerne, dass dieser Thread zu einem Raum wird, um miteinander über dieses Thema, diesen Fakt ins Gespräch zu kommen.
Herzliche Einladung dazu.
Eine gute Zeit uns allen hier
Inge
deine Beobachtungen/ Gedanken
Veröffentlicht von: @irrwischEgal, ob geliebte Menschen, die Gesundheit, die Heimat, den Arbeitsplatz, es tut fast immer weh bin sauweh.
Ich möchte sehr gerne, dass dieser Thread zu einem Raum wird, um miteinander über dieses Thema, diesen Fakt ins Gespräch zu kommen.
Liebe Irrwisch, schreibe du doch ein paar weitere Beobachtungen/ Gedanken dazu auf. Das würde mich freuen.
Etwas aus dem machen, was man (noch) hat
Mir geht es so, dass ich manches "nicht habe" und loslassen muss(te). Ich habe z.B. keine eigenen Kinder. Nur ein Beispiel. Im Regelfall fällt es mir - glaube ich - nicht auf, weil ich ständig mit dem umgehe, was ich habe, was mir gegeben ist.
Ich meine: Fast egal, wie viel/ wie wenig einem gegeben/ geblieben ist an Lebensraum, Gesundheit, Beziehungen usw.: man muss das, was man hat, gestalten ... . Mein Mann meinte neulich: "Man muss leben wollen." (Zitat von irgendjemand anderem.)
Ich habe gestern - an unserem Ferienort - die Fenster geputzt (echt Aufwand bei der Höhe der Räume), Blumen auf dem Balkon gepflanzt (preiswerte von Real, sehen aber schön/belebt aus), mir einen Tisch zum Schreiben eingerichtet, mich mit der Nächste-Tür-Nachbarin zum Kaffee trinken verabredet usw.. Heisst: Das, was ich habe, gestalte ich. Mit dem gehe ich um. Und darin wird es "viel" und schön.
Das machen andere natürlich auch. Auch auf jesus.de können wir das voneinander lesen.
Neulich habe ich das Video einer jungen Frau gesehen ( https://www.youtube.com/watch?v=H1SeGushXEs) Ihr wurden bei einem Unfall beide Beine abgetrennt. Ich finde, dass es etwas unglaublich Gesundes hat, wie sie mit ihrem neuen Leben umgeht. Das kann nicht jede(r), vor allem so schnell. Aber welchen anderen Weg gibt es, mit dem, was einem genommen wird, umzugehen?