Benachrichtigungen
Alles löschen

Los lassen

Seite 2 / 3

Irrwisch
Themenstarter
Beiträge : 3517

Ihr Lieben,

ganz aktuell ist dieses Thema im Abschiedsthread für PVM aufgetaucht.
Ein Mensch, sozusagen ein Urgestein von Jesus.de hat sich abgemeldet, weil er seinem Tod nahe ist.

PVM ist vielen Menschen in seiner ganz eigenen Art hier wichtig geworden.
Es ist schwer, zu akzeptieren, dass er in Zukunft nicht mehr hier sein wird.
Dass wir seine verlinkten Lieder nicht mehr haben werden.
Dass uns seine Worte, sein Glaube, sein Vertrauen fehlen wird.
Oder was auch immer sonst ihr an ihm geschätzt habt.

Los lassen können, los lassen müssen, los lassen dürfen

Norbert Blüm, der vor einigen Wochen verstorben ist, sagte einmal vor Jahren schon, dass los lassen zu den schwersten Dingen in unserem Leben gehört.

Egal, ob geliebte Menschen, die Gesundheit, die Heimat, den Arbeitsplatz, es tut fast immer weh bin sauweh.

Ich möchte sehr gerne, dass dieser Thread zu einem Raum wird, um miteinander über dieses Thema, diesen Fakt ins Gespräch zu kommen.

Herzliche Einladung dazu.
Eine gute Zeit uns allen hier
Inge

Antwort
104 Antworten
Groffin
Beiträge : 1873

Hi Inge,

Veröffentlicht von: @irrwisch

Los lassen können, los lassen müssen, los lassen dürfen

Frei geben können, Frei geben müssen, Frei geben dürfen.

Drachen sollen fliegen.

https://www.youtube.com/watch?v=N0CUjFPCOZ8

Für PVM:
https://www.youtube.com/watch?v=ZJMaOxdu6B4

groffin antworten
4 Antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 3517

Moinmoin Groffin

Veröffentlicht von: @groffin

Frei geben können, Frei geben müssen, Frei geben dürfen.

Das sind gute Gegenüber, finde ich.
Denn sie machen im Grunde auch mich frei.

Ich erinnere mich dabei an die schwere Krankheit meiner Mutter.
Sie hatte 1980 eine schwere Krebserkrankung mit brutalen Schmerzen.
Es war klar, dass sie sterben würde.
Die Ärzte hatten ein Gespräch mit ihr und meinem Vater.
In dem vereinbart wurde, dass lebenserhaltende Medikamente ab diesem Gespräch nicht mehr gegeben wurden.
Passive Sterbehilfe, zu diesem Zeitpunkt für mich noch heute in einem Diakoniekrankenhaus ein hoch geachteter Schritt.

Ich habe zunächst dagegen innerlich rebelliert, als mein Vater mir dies mitteilte.
Mich damit auseinander gesetzt.
Bin dabei zu der Erkenntnis gekommen, dass ein Festhalten an etwas längerem Leben, aber auch damit verbundenen brutalen Scherzen meiner Mutter purer Egoismus meinesseits wären.
Ich habe sie dann auch frei geben können.

Danke für deinen Input!

Herzliche Grüße
Inge

irrwisch antworten
Groffin
(@groffin)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1873
Veröffentlicht von: @irrwisch

Danke für deinen Input!

Soviel Input habe ich gar nicht gegeben - du hast die Impulse aufgenommen und für Dich in eine gesunde Richtung gelenkt.

Tatsächlich ist da viel dabei, dem ich zustimmen kann.

Trauer ist vorrangig ein egoistisches Gefühl (hört sich abwertend an, aber so ist es nicht gemeint).
Wir verbinden mit vielen Dingen, Menschen oder Tieren Erinnerungen. Sie sind also ein Teil unserer Identität.
Verlieren wir das, verlieren wir auch scheinbar ein Teil unserer Identität.

Wir werden damit konfrontiert, wer wir sind, was uns ausmacht und wie ein Verlust unseren eigenen "Fußabdruck" in dieser Welt verblassen lässt. Gleichzeitig können wir mit diesen Menschen und Dingen keine neuen Erfahrungen verbinden - diese Bücher sind abgeschlossen und werden - zumindest in diesem Leben nicht mehr weitergeschrieben.

Gruß,
Groffin

groffin antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 3517
Veröffentlicht von: @groffin

Trauer ist vorrangig ein egoistisches Gefühl (hört sich abwertend an, aber so ist es nicht gemeint).
Wir verbinden mit vielen Dingen, Menschen oder Tieren Erinnerungen. Sie sind also ein Teil unserer Identität.
Verlieren wir das, verlieren wir auch scheinbar ein Teil unserer Identität.

Hmmm......darauf muss ich noch etwas länger drauf herum denken.

Veröffentlicht von: @groffin

Wir werden damit konfrontiert, wer wir sind, was uns ausmacht und wie ein Verlust unseren eigenen "Fußabdruck" in dieser Welt verblassen lässt. Gleichzeitig können wir mit diesen Menschen und Dingen keine neuen Erfahrungen verbinden - diese Bücher sind abgeschlossen und werden - zumindest in diesem Leben nicht mehr weitergeschrieben.

Nun,mich macht ganz sicher kein angeschlagener Teller auf.
Sicher aber, da stimme ich dir zu, ein lieber Mensch, der stirbt.
Denn dieser Fakt ist auf Erden Endstation.
Der "Fußabdruck" dieses Menschen wird aber in uns, in unserem Herzen bleiben.

Was die neuen Effahrungen betrift:
Ist nicht los lassen können verbunden mit der Angst vor Neue?

Liebe Grüße
Inge

irrwisch antworten
Groffin
(@groffin)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1873
Veröffentlicht von: @irrwisch

Was die neuen Effahrungen betrift:
Ist nicht los lassen können verbunden mit der Angst vor Neue?

Ich habe das jetzt als "nicht loslassen können" gelesen.

Ja, sicherlich. Wir werden mit einer ungewohnten Situation konfrontiert.
Nach der Bindungstheorie von Bowbly werden beim Tod eines nahestehenden Menschen Bindungen radikal gekappt, die uns Schutz und Sicherheit gaben. Der Verlust von Sicherheit und Schutz ist immer mit Ängsten verbunden und einer Neuordnung des inneren Gleichgewichts.

In einem anderen Thread diskutieren wir gerade über Krisen. Nicht selten ist die Trauerbewältigung mit postraumatischen Krisen vergleichbar.

Gleichzeitig wird auch klar, warum uns der Tod nahestehender Menschen (zu denen wir eine enge Bindung haben) mehr belastet, als der Tod von Menschen, zu denen wir eher eine lose Bindung haben.

groffin antworten


Clematis59
Beiträge : 252
Veröffentlicht von: @irrwisch

Ein Mensch, sozusagen ein Urgestein von Jesus.de hat sich abgemeldet, weil er seinem Tod nahe ist.

Ich kann mich gut erinnern wie schwer es mir vor 5 Jahren fiel Zecki loszulassen, als sich abzeichnete, dass er den Kampf gegen den Krebs verloren hat.

Sicher ist es bei einem nahen Angehörigen nochmal schwieriger, da man zusammen viel Höhen und Tiefen erlebt hat.

Was mich aber getröstet hat, war der Gedanke, dass er in der anderen Welt keine schmerzen mehr aushalten muss und er uns nur vorausgegangen ist.

clematis59 antworten
5 Antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 3517

Liebe Clematis,

Danke für deine Erinnerung an Zecki.
Den ich auch hier sehr gerne gelesen habe.
Es ist wirklich schon 5 Jahre her, die Zeit rast!

Veröffentlicht von: @clematis59

Sicher ist es bei einem nahen Angehörigen nochmal schwieriger, da man zusammen viel Höhen und Tiefen erlebt hat.

Wie geht es dir heute damit, dass du Zecki hast ziehen lassen müssen?

Veröffentlicht von: @clematis59

Was mich aber getröstet hat, war der Gedanke, dass er in der anderen Welt keine schmerzen mehr aushalten muss und er uns nur vorausgegangen ist.

Ja, das sind tröstliche Gedanken, die ich auch beim Tod meiner Mutter hatte. Die mir geholfen haben, den ersten brutalen Schmerz " abzufedern".
Ich war zunächst sehr dankbar, dass sie davon erlöst war.
Es hat etwa 6 Monate gedauert damals, bin ich heftiges " Heimweh" nach ihr bekommen habe.

Sei lieb gegrüßt
Inge

irrwisch antworten
Clematis59
(@clematis59)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 252
Veröffentlicht von: @irrwisch

Wie geht es dir heute damit, dass du Zecki hast ziehen lassen müssen?

Da ich ja selbst sehr schwer krank bin frage ich oft, warum mußte er sobald gehen, aber die Antwort werden wir erst im Himmel erhalten.

Aber was mich beschäftigt ist auch das loslassen desjenigen der sterben muss, er muss seine Frau, Kinder, usw loslassen können um nicht einen langen Kampf zu haben und friedlich einschlafen können

clematis59 antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 3517
Veröffentlicht von: @clematis59

Aber was mich beschäftigt ist auch das loslassen desjenigen der sterben muss, er muss seine Frau, Kinder, usw loslassen können um nicht einen langen Kampf zu haben und friedlich einschlafen können

Ja, auch der Sterbende muß los lassen.
Ich erinnere mich an einen mir nahe stehenden Menschen, der große Angst vor dem Tod hatte. Der Weg hin zu einem befriedeten Abschied war länger.
Aber kostbar.
Für diesen Menschen und auch für die ihm Nahestehenden.

irrwisch antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672
Veröffentlicht von: @clematis59

Was mich aber getröstet hat, war der Gedanke, dass er in der anderen Welt keine schmerzen mehr aushalten muss und er uns nur vorausgegangen ist.

Als vor fast 10 Jahren bei meinem Freund die letzte Chemo nichts mehr gebracht hat, ging es mir ähnlich....für ihn selber war es OK so, wie es war. Er hatte das selber so gesagt, dass er nicht mehr wollte und nicht mehr konnte...an die andere Welt hat er zwar selbst nicht geglaubt, aber ich glaube, dass wir uns da wiedersehen werden...

suzanne62 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @clematis59

Ich kann mich gut erinnern wie schwer es mir vor 5 Jahren fiel Zecki loszulassen, als sich abzeichnete, dass er den Kampf gegen den Krebs verloren hat.

An Zecki erinnere ich mich auch noch gut. Er hatte eine angenehme und besondere Art zu schreiben. Was mich beeindruckte war, dass er trotz hitziger Diskussionen so ruhig und gelassen blieb.
So manche male dachte ich, ich hätte zurückgedonnert, aber er blieb entspannt.
Ich erinnere mich noch gut an ein Lied, was er mal gepostet hatte und meinte, er würde es so mögen
https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc ="s&source=web&cd=&cad=rja&uact=8&ved=2ahUKEwip-LSwl_rpAhXluXEKHZLCBaAQyCkwAHoECBMQBw&url=https%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fwatch%3Fv%3Dvx2u5uUu3DE&usg=AOvVaw2pO-Fl7D_3oB8jt8b-vdEG"

Wenn das Lied mal im Radio kommt, muss ich auch heute noch an ihn denken. 😊
Ich mochte ihn sehr und war auch traurig, als ich von seinem Tod hörte.

Anonymous antworten
maggie.x
Beiträge : 1687

Drei Aspekte
Ich habe mich heute mit meinem Mann übers Loslassen unterhalten. Wir waren frühstücken und können uns dann immer wunderbar unterhalten. Zwei Aspekte, die mir neu waren:

Wenn ich mir und meiner selbst gewiss bin, ist das Loslassen einfacher. Weil ich nicht die Angst habe, bei dem, was ich loslassen muss, "mich selbst zu verlieren".

Die psychische Konstitution von Menschen ist unterschiedlich. Es gibt Menschen, denen fällt das Loslassen "von Natur aus" leicht. Denn vieles ist für sie eh nur ein "Ding". Für andere Menschen steht viel auf dem Spiel, auch wenn es nur Gegenstände sind.

Ich meine, dass auch so etwas wie Demut eine Rolle spielt. Ich kenne Menschen (mich auch 😊 ), die meinen, sie hätten einen Anspruch auf bestimmte Dinge: Kinder, Gesundheit, berufliches Glück usw.. Wer meint, einen Anspruch, bzw. ein Recht auf etwas zu haben, der lässt eher nicht los. Bzw. äusserlich vielleicht schon, aber innerlich ist er voller Vorwürfe ans Leben/an sich selbst/ an andere/ an Gott.

jeddie-x antworten
52 Antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15621

Das war jetzt mal was für mich. Danke fürs Mitteilen. 😊

neubaugoere antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 3517
Veröffentlicht von: @jeddie-x

Ich habe mich heute mit meinem Mann übers Loslassen unterhalten. Wir waren frühstücken und können uns dann immer wunderbar unterhalten. Zwei Aspekte, die mir neu waren:

Das mag ich auch sehr gerne.
Musstet ihr noch eure Daten dort hinterlassen oder braucht es diese Corona Formalität nicht mehr?

Veröffentlicht von: @jeddie-x

Wenn ich mir und meiner selbst gewiss bin, ist das Loslassen einfacher. Weil ich nicht die Angst habe, bei dem, was ich loslassen muss, "mich selbst zu verlieren".

Ein guter Gedanke, mit dem ich sehr viel anfangen kann.

Veröffentlicht von: @jeddie-x

Die psychische Konstitution von Menschen ist unterschiedlich. Es gibt Menschen, denen fällt das Loslassen "von Natur aus" leicht. Denn vieles ist für sie eh nur ein "Ding". Für andere Menschen steht viel auf dem Spiel, auch wenn es nur Gegenstände sind.

Als Beispiel fällt mir ein:
Zimmer die zu Museen werden, weil von einem Verstorbenen nichts entsorgt werden darf.

Veröffentlicht von: @jeddie-x

Ich meine, dass auch so etwas wie Demut eine Rolle spielt. Ich kenne Menschen (mich auch 😊 ), die meinen, sie hätten einen Anspruch auf bestimmte Dinge: Kinder, Gesundheit, berufliches Glück usw.. Wer meint, einen Anspruch, bzw. ein Recht auf etwas zu haben, der lässt eher nicht los. Bzw. äusserlich vielleicht schon, aber innerlich ist er voller Vorwürfe ans Leben/an sich selbst/ an andere/ an Gott.

Das stimmt sicherlich auch.

Mir gefällt das Bild von den Afrikanern, die eine bestimmte Methode haben, Affen zu fangen.
In das Loch eines Baumes,, der dahinter noch etwas hohl ist, legen sie Erdnüsse.
Das Loch ist gerade so groß, dass eine geöffnete Affenhand durch passt.
Fasst der Affe die Erdnüsse, wir seine Hand zur Faust.
Die nun nicht mehr durch dieses Loch passt.

Der Affe ist gefangen.
Retten könnte er sich nur, wenn er los läßt.

irrwisch antworten
maggie.x
(@jeddie-x)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 1687
Veröffentlicht von: @irrwisch

Musstet ihr noch eure Daten dort hinterlassen oder braucht es diese Corona Formalität nicht mehr?

Es liegen Zettel aus, aber die sind freiwillig.
Es gibt ja die Schutzbestimmungen.

Nur wenn Abstände nicht eingehalten werden können, ist namentliche Erfassung der Anwesenden Pflicht.

Veröffentlicht von: @irrwisch

Mir gefällt das Bild von den Afrikanern, die eine bestimmte Methode haben, Affen zu fangen.

Ich frage mich, ob solche Geschichten einen Anhalt an der Realität haben. Affen sind ja auch nicht blöd 😊

Veröffentlicht von: @irrwisch

Retten könnte er sich nur, wenn er los läßt.

Ich habe diese Woche eine in meinen Augen abartige Geschichte in einer Andacht beim ERF gehört: Ein Vater erbittet von seiner Tochter, nachdem sie die Gute-Nacht-Geschcihte gelesen haben, dass sie ihm ihre Perlenkette schenkt. Die ist aus Plastik. Das Mädchen will sie nicht hergeben. Der Vater sagt ihr dann immer noch, dass er sie lieb hat. (Furchtbar) Das wiederholt sich ein paar Tage. Schliesslich gibt das Mädchen auf und schenkt dem Vater ihre Plastikkette (loslassen!) Daraufhin zieht der Vater eine echte Perlenkette aus der Tasche, die er immer schon bei sich hat und legt sie seiner Tochter um.

Und das war in der Andacht ein Bild für das Handeln Gottes.

Als ob Gott einem Menschen seine Identität wegnehmen würde (beschrieben als billige Kette), um ihn dann nach seinen eigenen Vorstellungen (wertvolle Perlenkette) zu beschenken.

jeddie-x antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 23267
Veröffentlicht von: @jeddie-x

Ich frage mich, ob solche Geschichten einen Anhalt an der Realität haben. Affen sind ja auch nicht blöd 😊

Die lustige Welt der Tiere - Affe und Salz
https://www.youtube.com/watch?v=we_8vye3Ua8

😌😊

deborah71 antworten
maggie.x
(@jeddie-x)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 1687
Veröffentlicht von: @deborah71

Die lustige Welt der Tiere - Affe und Salz
https://www.youtube.com/watch?v=we_8vye3Ua8

😌😊

Ich habe mir das Video angesehen. In Bezug auf das "Greifen" magst du recht haben - habe jetzt nichts anderes nachgesehen.
Aber diese Art, über Mensch und Tier zu reden, wie es der Film tut, ist mir fremd. Die gab es in meiner Kindheit.

jeddie-x antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 23267

Es ging nur um das Greifen....

Es gibt hier sogar einen plattdeutschen Spruch hier dazu:

Gefft kein klauger Gaut als Mensken, kannst wall Aapen mit fangen.

Ich vermute, die Geschichte, über die ihr diskutiert, hat ihre Wurzeln in dem Vers:
Mk 8,35 Denn wer sein Leben behalten will, der wird's verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen und um des Evangeliums willen, der wird's behalten.

Mich erinnern die zwei Perlenketten an das Buch "Plastikleben".
Ein Imitat zieht immer den Kürzeren vor dem Original.

deborah71 antworten
maggie.x
(@jeddie-x)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 1687
Veröffentlicht von: @deborah71

Mk 8,35 Denn wer sein Leben behalten will, der wird's verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen und um des Evangeliums willen, der wird's behalten.

Das kann sein. Aber wie geht es denn zu, wenn ein Mensch um Jesu willen sein Leben verliert? Geht es zu, wie in der zitierten Geschichte von der Perlenkette? Wenn du, Mensch, dies machst, dann mache ich, Gott, das? Das ist doch krank.

Veröffentlicht von: @deborah71

Ein Imitat zieht immer den Kürzeren vor dem Original.

Was meinst du mit dem Imitat? Was ist bei uns Menschen das Imitat?

jeddie-x antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4122
Veröffentlicht von: @jeddie-x

wie geht es denn zu, wenn ein Mensch um Jesu willen sein Leben verliert?

Mit fällt dazu ein Satz von Jim Elliot ein, der als Missionar in Ecuador wirkte und im Alter von 29 Jahren von dort lebenden Indianern getötet wurde: "Der ist kein Narr, der hingibt, was er nicht behalten kann, damit er gewinnt, was er nicht verlieren kann."
Es geht darum, dass sich Gott in unserem Leben verwirklichen kann, dass Christus meine Identität ist, dass Er mein Leben wird.

turmfalke1 antworten
maggie.x
(@jeddie-x)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 1687

Ich verstehe schon, was du meinst. Gerade weil diese Art von Bibelverständnis recht gängig ist unter glaubenden Menschen.

Veröffentlicht von: @turmfalke1

Es geht darum, dass sich Gott in unserem Leben verwirklichen kann, dass Christus meine Identität ist, dass Er mein Leben wird.

Ich meine, dass es ein verhängnisvoller Irrtum ist, zu meinen, dass ein Mensch seine (von Gott gegebene) Identität ablegen muss, damit er nach dem Bild Jesu gestaltet wird.

Die Sünde müssen wir loslassen, und die ist in der Tat nichts Äusserliches.

Veröffentlicht von: @turmfalke1

Jim Elliot ein, der als Missionar in Ecuador wirkte und im Alter von 29 Jahren von dort lebenden Indianern getötet wurde: "Der ist kein Narr, der hingibt, was er nicht behalten kann, damit er gewinnt, was er nicht verlieren kann."

Ich habe seine Biografie gelesen. Früher mit Begeisterung, heute würde ich sagen: da vermischt sich viel Psychisches mit Geistlichem. ... Was nicht schlimm ist, aber mit einer Vorbildfunktion wäre ich zurückhaltend.

jeddie-x antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4122
Veröffentlicht von: @jeddie-x

Ich meine, dass es ein verhängnisvoller Irrtum ist, zu meinen, dass ein Mensch seine (von Gott gegebene) Identität ablegen muss, damit er nach dem Bild Jesu gestaltet wird.

2. Kor. 5, 17: Darum, ist jemand in Christo, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!

Galater 2, 20: Ich lebe aber; doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich in dem Glauben des Sohnes Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dargegeben.

Römer 6, 8: Sind wir aber mit Christo gestorben, so glauben wir, daß wir auch mit ihm leben werden,

Es geht schon in der Bibel darum, dass bei der Wiedergeburt der alte Mensch stirbt und Christus in uns aufersteht.
Unsere alte Identität ist die eines Sünders, eines von Gott getrennten Menschen, der immer wieder sündigen muss. Unsere neue Identität ist die eines Heiligen, eines Gerechtgesprochenen, der zwar noch sündigen kann, aber dessen Lebenselement nicht mehr die Sünde ist.

Veröffentlicht von: @jeddie-x

Ich habe seine Biografie gelesen. Früher mit Begeisterung, heute würde ich sagen: da vermischt sich viel Psychisches mit Geistlichem. ... Was nicht schlimm ist, aber mit einer Vorbildfunktion wäre ich zurückhaltend.

Ist bei mir schon etwas her, dass ich seine Biografie gelesen habe, aber für mich ist er ein großes Vorbild in der Hingabe an seinen Herrn Jesus Christus.

turmfalke1 antworten
maggie.x
(@jeddie-x)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 1687

Ich will irrwischs Thread nicht kaputt machen, darum versuche ich jetzt ein letztes Mal, von dir verstanden zu werden.

Veröffentlicht von: @turmfalke1

Unsere alte Identität ist die eines Sünders, eines von Gott getrennten Menschen, der immer wieder sündigen muss. Unsere neue Identität ist die eines Heiligen, eines Gerechtgesprochenen, der zwar noch sündigen kann, aber dessen Lebenselement nicht mehr die Sünde ist.

Wir sind nicht zuerst "Sünder" oder "Heilige". Unsere Identität ist, dass wir turmfalke oder jeddie.x sind - von Gott her ist uns das als unsere Identität gegeben. Es hiesse Gottes Werk missachten, wenn man das überspringt. Es geht Gott um seine Geschöpfe, um seine Welt.

"Als" jeddie.x bin ich gerecht gesprochen worden durch Jesus. Damit verliere ich nicht meine Identität. Im Gegenteil: Gott macht mich neu und macht mich zu dem Menschen, der ich bin/ der ich sein soll, jetzt noch verborgen, später einmal sichtbar.

jeddie-x antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4122

Sicher gebraucht Gott Dich als jeddie.x oder mich als Turmfalken. Unsere Persönlichkeit wird nicht ausgelöscht mit der Neugeburt, im Gegenteil, sie wird ihrer wahren Bestimmung zugeführt, die sich der Schöpfer für uns gedacht hat.
Aber unter Identität verstehe ich etwas anderes. Ich kann mich mit vielen Dingen identifizieren - mit meinem Beruf, mit meinem Freundeskreis, ... Es gibt sogar Menschen, die sich eine neue Identität zulegen, weil sie sonst gefährdet wären - an ihrer Persönlichkeit ändert das ganze aber nichts. Sie missachten damit auch nicht Gottes Werk.
Und vor Gott ist meine Identität nunmal von Geburt an die eines Sünders. Und genau das ändert sich im Augenblick der Wiedergeburt. Meine neue Identität ist die, dass ich Sein Kind bin, dass ich heilig bin, geheiligt durch Ihn. Und weil ich das bin, kann ich nun auch so handeln. Mein Sein bestimmt mein Tun.

Nachtrag vom 19.06.2020 0804
Ich habe bisschen den Eindruck, wir meinen das Gleiche, aber drücken uns unterschiedlich aus. Für Dich hat das Wort "Identität" eine andere Bedeutung als für mich, oder?

turmfalke1 antworten
Groffin
(@groffin)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1873
Veröffentlicht von: @turmfalke1

Und vor Gott ist meine Identität nunmal von Geburt an die eines Sünders. Und genau das ändert sich im Augenblick der Wiedergeburt. Meine neue Identität ist die, dass ich Sein Kind bin, dass ich heilig bin, geheiligt durch Ihn. Und weil ich das bin, kann ich nun auch so handeln. Mein Sein bestimmt mein Tun.

Hm.
Das was Du beschreibst, sehe ich eher als Wandel der Identität, wie ich SELBST sie wahrnehme, verbunden mit einem Wandel meiner Persönlichkeit.
Meine Identität aus Gottes Sicht ist doch immer die des geliebten Kindes gewesen, oder?
Der verlorene Sohn blieb doch immer der Sohn des Vaters, auch wenn der sich zwischendurch für unwürdig hielt. Der Vater hat stets nach ihm ausgeschaut und auf ihn gewartet.

Noch zwei Definitionen zu besseren Unterscheidung:

Persönlichkeit
Ist die individuelle Neigung auf konsistente Art zu handeln,zu denken und zu fühlen. Sie beruht auf einem einzigartigen Muster von Temperament, Emotionen und intellektuellen Fähigkeiten, das ein Kind in sozialen Interaktionen mit seiner Familie und gesellschaftlichen Gruppen erwirbt. (nach Caspi 1998)

Identität
kennzeichnet die Definition eines Menschen als einmalig und unverwechselbar, sowohl in der eigenen Anschauung als auch durch die soziale Umwelt. Identität stellt für das Individuum das Erleben der Einheit des Selbst dar. Die Identitätsbildung kann dabei als Selbstorganisation beschrieben werden. (nach Oerter 2002)

groffin antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4122
Veröffentlicht von: @groffin

Meine Identität aus Gottes Sicht ist doch immer die des geliebten Kindes gewesen, oder?

Also lt. Galater 4 ist Jesus Knecht geworden, damit wir das Kindschaftsrecht erlangen. Auch in Johannes 1 steht, dass Gott denen, die Jesus aufnahmen, die Macht gab, Gottes Kinder zu werden, die an Seinen Namen glauben. Auch Römer 8 sagt das Gleiche.

turmfalke1 antworten
Groffin
(@groffin)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1873
Veröffentlicht von: @turmfalke1

Also lt. Galater 4 ist Jesus Knecht geworden, damit wir das Kindschaftsrecht erlangen. Auch in Johannes 1 steht, dass Gott denen, die Jesus aufnahmen, die Macht gab, Gottes Kinder zu werden, die an Seinen Namen glauben. Auch Römer 8 sagt das Gleiche.

Jetzt können wir wieder darüber philosophieren, wie weit wir selbst eine Entscheidung darüber haben zu glauben oder wieweit es uns geschenkt wird.

Ich halte mich an Johannes 3,16: So sehr hat Gott die Welt geliebt...

groffin antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15621
Veröffentlicht von: @groffin

Ich halte mich an Johannes 3,16: So sehr hat Gott die Welt geliebt...

Richtig. LIEBEN tut Gott jeden. "Kind" nennen (sich als Kinder Gottes verstehen) dürfen sich die, die ihn angenommen haben.

neubaugoere antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4122

Genau so sehe ich das auch. 😉 Danke!

turmfalke1 antworten
Groffin
(@groffin)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1873
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Richtig. LIEBEN tut Gott jeden. "Kind" nennen (sich als Kinder Gottes verstehen) dürfen sich die, die ihn angenommen haben.

😀 Das ist schon richtig. Und wie ist es aus Gottes Perspektive?

--> letztlich läuft es daraus hinaus, ob wir für unseren Glauben etwas tun können, oder ihn geschenkt bekommen. Wenn wir ihn geschenkt bekommen, sind wir Christen stets Gottes Kinder.

groffin antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15621
Veröffentlicht von: @groffin

--> letztlich läuft es daraus hinaus, ob wir für unseren Glauben etwas tun können, oder ihn geschenkt bekommen. Wenn wir ihn geschenkt bekommen, sind wir Christen stets Gottes Kinder.

Natürlich, aber ohne eben nicht. 😊

neubaugoere antworten
Groffin
(@groffin)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1873
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Natürlich, aber ohne eben nicht. 😊

Hatte ich es falsch verstanden, dass es hier im Thread um Christen ging?

Werden Christen also aus Gottes Sicht erst zu seinen Kindern, wenn sie sein Geschenk annehmen, oder sind sie es bereits vor der Bekehrung?

Mag jetzt eine akademische Frage sein, aber aus meiner Perspektive sind wir (Christen) in Gottes Augen schon immer seine Kinder - wir wissen es bis zu unserer Bekehrung nur noch nicht.
Und dann erkennen wir plötzlich, dass wir im Schweinestall sitzen und doch noch einen lieben Papa haben, zu dem wir zurück können. 😉

groffin antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15621
Veröffentlicht von: @groffin

Werden Christen also aus Gottes Sicht erst zu seinen Kindern, wenn sie sein Geschenk annehmen, oder sind sie es bereits vor der Bekehrung?

Hatte ich bisher so verstanden.

Veröffentlicht von: @groffin

Mag jetzt eine akademische Frage sein, aber aus meiner Perspektive sind wir (Christen) in Gottes Augen schon immer seine Kinder - wir wissen es bis zu unserer Bekehrung nur noch nicht.
Und dann erkennen wir plötzlich, dass wir im Schweinestall sitzen und doch noch einen lieben Papa haben, zu dem wir zurück können. 😉

Aus der Perspektive ist das natürlich auch möglich.

Er sagt es halt nirgendwo so direkt.
😊

neubaugoere antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 23267
Veröffentlicht von: @jeddie-x

Das kann sein. Aber wie geht es denn zu, wenn ein Mensch um Jesu willen sein Leben verliert? Geht es zu, wie in der zitierten Geschichte von der Perlenkette? Wenn du, Mensch, dies machst, dann mache ich, Gott, das? Das ist doch krank.

Zitat: Jeddie.x : Wenn du, Mensch, dies machst, dann mache ich, Gott, das? Das ist doch krank.

Das wäre von Bedingungen und Verdienen her gedacht für mich, was du da sagst. Liebe verdienen zu wollen ist wirklich krank. Und darin krankt die Welt ziemlich.

Von dem, was früher mein Leben ausmachte.... sehe ich eine Verheißung in Mk 8,35.
Wenn ich die Selbstverurteilung, die Bitterkeit, die Unversöhnlichkeit, ........., die " Hundehaufen" meines Lebens loslasse.... dann kann ich endlich die Rosen ergreifen, die Gott mir hinhält.

Veröffentlicht von: @jeddie-x

Was meinst du mit dem Imitat? Was ist bei uns Menschen das Imitat?

Liebe verdienen, ist ein Imitat. Liebe geschenkt bekommen und annehmen können, ist Original.

deborah71 antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4122

Ein interessantes Video. Auch sehr schön die Erklärung dazu.
Gefällt mir. 😉 Wenn mir auch der Affe bissl leid tut, dass er so lange Durst leiden muss.

turmfalke1 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15621

Ich kenne diese Geschichte, ich habe oder hatte sie zuhause auf Papier.
Bei der Perlenkette geht es allerdings NICHT um die Identität, sondern u etwas (vermeintlich) Wertvolles, das wir festhalten.

neubaugoere antworten
maggie.x
(@jeddie-x)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 1687
Veröffentlicht von: @neubaugoere

sondern u etwas (vermeintlich) Wertvolles, das wir festhalten.

Was ist das denn?
Und warum ist es nur "vermeintlich" wertvoll?

jeddie-x antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15621
Veröffentlicht von: @jeddie-x

Was ist das denn?
Und warum ist es nur "vermeintlich" wertvoll?

"Vermeintlich", weil wir den Ausgang der Geschichte kennen, und wissen, dass der Vater das Beste für mich hat. - Wie bei Gott eben: Vertrauen, dass der Vater mir das Beste geben will, so kann ich getrost loslassen, eben auch, was aus meiner Sicht das Beste für mich ist und mir sehr wertvoll.

neubaugoere antworten
maggie.x
(@jeddie-x)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 1687
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Vertrauen, dass der Vater mir das Beste geben will, so kann ich getrost loslassen, eben auch, was aus meiner Sicht das Beste für mich ist und mir sehr wertvoll.

Mich würde interessieren, wie du die "Plastik-Perlenkette" übersetzt. Was ist es, das Gott dir und anderen Menschen wegnimmt? Das ist eine ernsthafte Frage.

jeddie-x antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15621

Nimmt er denn wirklich etwas weg in der Geschichte?

neubaugoere antworten
maggie.x
(@jeddie-x)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 1687
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Nimmt er denn wirklich etwas weg in der Geschichte?

Er nimmt dem Kind die geliebte Perlenkette aus Plastik weg. Weil sie angeblich nicht wertvoll ist und er eine bessere, wertvollere Kette für das Kind hat.

So handelt Gott nicht.

jeddie-x antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15621
Veröffentlicht von: @jeddie-x

Er nimmt dem Kind die geliebte Perlenkette aus Plastik weg. Weil sie angeblich nicht wertvoll ist und er eine bessere, wertvollere Kette für das Kind hat.

Nein, tut er nicht. Er fragt nach ihr ... er bittet ... er nimmt nicht einfach weg. Er geht in Kommunikation ... über den Wert der Kette sagt er nichts, wenn ich nicht irre, aber da müsste ich sie nochmal suchen und nachlesen, so isses in meiner Erinnerung.

Gott geht in Kommunikation und handelt.

Nachtrag vom 18.06.2020 1121
Er möchte Vertrauen.

neubaugoere antworten
maggie.x
(@jeddie-x)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 1687
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Er fragt nach ihr ... er bittet ... er nimmt nicht einfach weg.

Die Geschichte von der Perlenkette - wie ich sie in der Andacht gehört habe - ist die eines übergriffigen erwachsenen Menschen, der die Abhängigkeit des Kindes ausnutzt. So ist Gott nicht.

Und das wissen du und ich beide.

jeddie-x antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15621
Veröffentlicht von: @jeddie-x

Die Geschichte von der Perlenkette - wie ich sie in der Andacht gehört habe - ist die eines übergriffigen erwachsenen Menschen, der die Abhängigkeit des Kindes ausnutzt. So ist Gott nicht.

Veröffentlicht von: @jeddie-x

Und das wissen du und ich beide.

Das ist wohl wahr.

ich hab sie zuhause, ich such sie nochmal raus, vielleicht haben wir ja auch unterschiedliche Geschichten ... 🤨

neubaugoere antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15621

guckstu Geschichte
Das hier ist die, die ich zuhause habe - hab mal kurz in diesem "Internet" gesucht 😀 😉

https://www.unendlichgeliebt.de/2012/07/29/der-schatz/

neubaugoere antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 23267

Die Geschichte hat ein Gschmäckle.

Gegen den Tausch eines Imitates gegen das Original ist nichts einzuwenden.

Gegen den Tausch von Verdienst gegen Geschenk ist halb was einzuwenden. Es sind zwei verschiedene Ebenen.
Ebene 1: lernen des Umganges mit Taschengeld und dass Gegenstände etwas kosten, einen Wert haben
Ebene 2: die Ebene 1 wird durch den Tausch entwertet und das Kind beschämt... was nicht richtig gemacht, umsonst sich angestrengt, ungenügend

Gegen die Manipulation mit Liebe ist deutlich was einzuwenden.

Die Plastikperlenkette hatte für das Kind einen hohen ideellen und emotionalen Stellenwert.
Die echte Perlenkette ist ein finanzieller Wert, der so einem kleinen Kind noch verschlossen bleibt und den ideellen Wert nicht ersetzen kann.

Die Geschichte hat meiner Meinung nach ziemlich viel Zündstoff und ist nicht einfach nur ein sachliches Thema um Imitat und Original.

deborah71 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15621

Oi. Danke für deine Einschätzung.

neubaugoere antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 23267

Mir fällt dazu noch meine Geschichte ein...

Als Schülerin durfte ich mal Ferienarbeit machen... eine Woche in einem Hotel, 1 DM die Stunde.
Ich habe sehr viel gelernt... Zimmermädchen begleitet, in der Küche geholfen, im Service geholfen... ein Einblick in eine mir fremde Welt.

Und meine Anwesenheit wurde honoriert... wertgeschätzt.... das sehe ich heute als eine sehr wichtige Erfahrung, auch wenn sie mir damals nicht bewusst war. Denn zu Hause gab es kein Lob. Sitefvater fand nur immer was, was ich übersehen hatte und entmutigte mich dadurch derart, dass ich zu Hause gar nichts mehr tun wollte. Ich war in inneren und äußeren Streik getreten. Meine Oma hat sich dann meiner angenommen und mich aus dem Rückzug und Streik wieder weitgehend rausholen können.

Von meinem ersten Geld habe ich mir einen Koffer und einen Badeanzug gekauft. 😀
Gerade den Koffer habe ich lange Jahre durch alle Umzüge mitgeschleppt. Da hing mehr dran als Reisen... er steht symbolisch für Wertschätzung und noch so einiges... möglicherweise ist er sogar noch auf dem Dachboden.

Jesus hat mir den Koffer nie weggenommen.... mich aber auf Fürbittereisen geschickt, als ich soweit war.

deborah71 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15621

wow (zu deiner Geschichte)

Ich überlege seit deiner Einschätzung, ob es mir etwas sagen will ... also dass ich das nicht erkannt oder gesehen habe.
Vielleicht war ich blind für diese Dinge, weil ich sie eben auch gar nicht kannte, also sowas wie Wertschätzung, ehrliche Wertschätzung ... Manchmal ist man ja für Dinge blind, weil man sie aus dem "Betroffenenblickwinkel" sieht. - Ich suche noch ... aber mir fällt auf, dass sich genau dieses Thema (Wertschätzung) gerade häuft (in meinem Er-Leben) ... *nachdenklichbeobachtend*

neubaugoere antworten
maggie.x
(@jeddie-x)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 1687

ot
Die Geschichte von der vermeintlich wertlosen Plastikkette, die der Vater seinem Kind abverlangt, um ihm dann endlich die kostbare Kette zu geben, ist verhängnisvoll.

Weil eine Verwechslung vorliegt. Paulus würde sagen: Eine Lüge des Satans.

Jesus nimmt uns nicht unsere Kreatürlichkeit, nicht, was wir von Gott her sind, wünschen, lieben usw. Er nimmt uns unsere Sünde. Viele Christen verwechseln ihre Kreatürlichkeit mit Sündhaftigkeit und meinen, dass sie ihre Kreatürlichkeit ablegen müssen, um Jesus zu folgen. (Möchtest du Beispiele?)

Auch Jesus erzählt Geschichten, in denen das Loslassen von Gütern vorkommt. Die sind aber anders:

Das Himmelreich gleicht einem Schatz, verborgen im Acker, den ein Mensch fand und verbarg; und in seiner Freude geht er hin und verkauft alles, was er hat, und kauft den Acker. 45 Wiederum gleicht das Himmelreich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte, 46 und da er eine kostbare Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie. (Mt 13,44ff)

jeddie-x antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15621

Ich geb ja zu, dass die Geschichte vielleicht etwas missglückt ist, unglücklich sozusagen. 😊 Sie ist ähnlich wie die Frage danach, wie man einem Kind ein megascharfes Messer aus der Hand nimmt, dass es an der Klinge festhält (ist nur ne Geschichte, die etwas verdeutlichen soll). - Ich kann das Messer nicht aus der Hand ziehen, weil das Kind es festhält und sich dadurch verletzen wird. --> Ich "muss" dem Kind quasi etwas INteressanteres/Besseres für das Kind anbieten, dann wird es das Messer loslassen, um das andere zu ergreifen.

neubaugoere antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4122

Ich las dazu mal einen Vergleich mit einem Hund:
Wenn der Hund auf einem alten morschen Knochen rumkaut, wirst du es kaum schaffen, ihn durch gute Worte oder Drohungen davon abzubringen. Aber winke mal mit nem saftigen Steak ... 😉

turmfalke1 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15621

auch gut 😀

neubaugoere antworten
maggie.x
(@jeddie-x)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 1687
Veröffentlicht von: @turmfalke1

Wenn der Hund auf einem alten morschen Knochen rumkaut,

War denn dein Leben ein alter, morscher Knochen? Oder was meinst du mit dem Bild?

jeddie-x antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4122

Der "alte morsche Knochen" steht für mich für alles, was mir wichtiger sein könnte als Gott, was mich vielleicht fasziniert, fesselt, was mich bindet - das können auch Süchte sein, antrainierte Verhaltensmuster, etc.

turmfalke1 antworten
maggie.x
(@jeddie-x)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 1687
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Ich kann das Messer nicht aus der Hand ziehen, weil das Kind es festhält und sich dadurch verletzen wird.

Was ist das "Messer", das dem Kind aus der Hand genommen werden muss? Wie übersetzt du das?

jeddie-x antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15621

the same wie Turmfalke, alles was MIR lieb ist, was ICH denke, dass es mir gut tut und ich brauche ...

neubaugoere antworten
maggie.x
(@jeddie-x)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 1687
Veröffentlicht von: @neubaugoere

the same wie Turmfalke, alles was MIR lieb ist, was ICH denke, dass es mir gut tut und ich brauche ...

Ist es nicht so, dass Gott eine Freude daran hat, mir Dinge zu geben, die mir lieb sind, die mir gut tun und die ich brauche? ... Nicht, dass ich Gott gross darum bitten würde, denn ich möchte ja seine Wege mitgehen. Aber ich habe den Eindruck durchaus, dass Gott meine Wünsche/Eigenheiten/Sehnsüchte kennt.

Oder sprechen Turmfalke und du vom "Vergötzen"? Wenn ich etwas an die Stelle Gottes setze. Das aber ist etwas grundsätzlich anderes. Dann liest man die Geschichte so, dass das Kind mit der Perlenkette einen "Götzen" in der Hand hält. .... Während ich lese: das Kind hat die Kette gern. Sie entspricht ihm, gefällt ihm. Und das ist gut!

jeddie-x antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4122
Veröffentlicht von: @jeddie-x

Ist es nicht so, dass Gott eine Freude daran hat, mir Dinge zu geben, die mir lieb sind, die mir gut tun und die ich brauche?

Ich glaube nicht, dass Gott mir unbedingt Dinge gibt, die mir gerade im gegenwärtigen Augenblick gut tun. Gott gibt mir die Dinge, die wirklich für mich gut sind. Zum Beispiel tut manch einem ein Alkoholrausch auch momentan gut, weil er alle Probleme vergessen lässt, aber ob er wirklich gut ist, das steht auf einem anderen Blatt.
Gott weiß, was für mich das Beste ist.

Veröffentlicht von: @jeddie-x

Während ich lese: das Kind hat die Kette gern. Sie entspricht ihm, gefällt ihm. Und das ist gut!

Wenn uns etwas gefällt, besteht aber immer die Gefahr, dass wir uns so sehr darauf konzentrieren, dass wir völlig außer Acht lassen, ob Gott nicht vielleicht noch etwas viel Besseres für uns bereit hält. Und wenn das so wäre, wäre ich Gott schon dankbar, wenn er mir die "Perlenkette" aus der Hand nimmt, damit ich endlich mal den Blick freibekomme.

turmfalke1 antworten
maggie.x
(@jeddie-x)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 1687
Veröffentlicht von: @turmfalke1

ch glaube nicht, dass Gott mir unbedingt Dinge gibt, die mir gerade im gegenwärtigen Augenblick gut tun.

Ich rede auch nicht von oberflächlichen, triebhaften Wünschen. Da sind wir uns einig.

Veröffentlicht von: @turmfalke1

Und wenn das so wäre, wäre ich Gott schon dankbar, wenn er mir die "Perlenkette" aus der Hand nimmt, damit ich endlich mal den Blick freibekomme.

Ich verstehe dein "Entweder-Oder" nicht.

Wenn die Perlenkette ein Götze ist: o.k., dann stimme ich dir zu.

Aber sonst kann es einem doch völlig egal sein, was jemand in der Hand hält. Ist doch schön, wenn ein Mensch sich an etwas freut, wenn er glücklich ist usw.. Warum soll Gott nicht seine Freude daran haben?

jeddie-x antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4122
Veröffentlicht von: @jeddie-x

sonst kann es einem doch völlig egal sein, was jemand in der Hand hält. Ist doch schön, wenn ein Mensch sich an etwas freut, wenn er glücklich ist usw.. Warum soll Gott nicht seine Freude daran haben?

Hast Du mich wirklich nicht verstanden? Sicher hat Gott Seine Freude daran, uns glücklich zu sehen. Ich bin auch der Meinung, dass wir den Blick für die "kleinen" Dinge des Lebens nicht verlieren sollten. Aber die Gefahr besteht manchmal, dass ich am Imitat festhalte und das Original nicht erkenne.
Sicher hinkt das Beispiel in der Geschichte etwas. Denn während der Vater darin nur bittet, die billige Perlenkette ihm zu geben, sagt uns unser himmlischer Vater auch, dass Er etwas viel besseres für uns hat.

turmfalke1 antworten
maggie.x
(@jeddie-x)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 1687
Veröffentlicht von: @turmfalke1

Aber die Gefahr besteht manchmal, dass ich am Imitat festhalte und das Original nicht erkenne.

Das finde ich überhaupt nicht (, dass da eine Gefahr besteht). Ich finde, dass sich die Schönheit des Originals mehr und mehr zeigt; je länger man mit Jesus unterwegs ist.

Und, zu deinen andern Posts: ich glaube auch, dass wir im wesentlichen dieselbe Sicht haben. Mir ging es nur darum, wie sehr Gott den Menschen - den er ja selbst geschaffen hat - schätzt. Und dass er ihm nichts "wegnimmt", um es gegen seinen Willen gegen "Besseres" einzutauschen. ... deborah hat darauf hingewiesen, dass Gott "schenkt" und dass das in eine völlig andere Dynamik des Miteinanders und der Nachfolge führt.

jeddie-x antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4122

Deborahs Beitrag hats tatsächlich gut erklärt. 😉
Und wie Du schreibst - das Unterwegssein mit Jesus ist so wichtig.

turmfalke1 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15621
Veröffentlicht von: @jeddie-x

Ist es nicht so, dass Gott eine Freude daran hat, mir Dinge zu geben, die mir lieb sind, die mir gut tun und die ich brauche? ... Nicht, dass ich Gott gross darum bitten würde, denn ich möchte ja seine Wege mitgehen. Aber ich habe den Eindruck durchaus, dass Gott meine Wünsche/Eigenheiten/Sehnsüchte kennt.

Ja genau das. Gott hat Freude daran, mir Wertvolles zu geben, Dinge, die mir gut tun, weil er ja weiß, was mir gut tut. Das widerspricht dem ja nicht, dass er die "Plastikette" haben möchte.

Will mein Gott, dass ich ihm Dinge gebe (und loslasse), frage ich nicht groß, sondern vertraue ihm, dass er weiß, was er da tut (von mir "verlangt") ... da springt kein Misstrauen an (oh will ich aber behalten), sondern Vertrauen (hat er etwa was Besseres?).

neubaugoere antworten


schneeflloeckchen
Beiträge : 392

"Er schreibt:
mein irdischer Zeitlauf zu Ende geht. Ich bin auf dem Weg in die Herrlichkeit. Hier sage ich dem Team J.de meinen Dank, allen Usern die mit Kontakt hatten. Ich habe Liebe empfangen und gute Kritik. Gelobt sei der Name des Herrn."

#Worte voller Kraft, Glauben und Vertrauen.#

Für manche Menschen sind die schlimmsten Stunden, wenn sie fest stellen, dass "das letzte Hemd keine Taschen hat", und ihr zusammengerafftes Hab und Gut nun bleibt und oft auf den Sperrmüll nur geht, weil kein anderer es haben will.
Sie feststellen müssen, dass sie ganz allein sind, und keiner da ist der ein liebes Wort für sie hat, weil sie selbst nie in der Lage waren, liebe Worte zu sprechen.
Ein Glaube fehlt ihnen ganz, weil sie nur an ihre eigene Macht geglaubt haben und nie bedacht haben, das jedes Leben sogar ihr eigenes nur begrenzt sind, und wir alle nur Gäste auf dieser Erde sind.

#Ich wünsch PVM ganz viel Kraft für seinen Weg jetzt, und immer einen lieben Menschen, der ihm ein liebes Wort oder Blick schenkt.#

* Menschen, die wir lieben bleiben immer in unseren Herzen lebendig*

*Es ist ein kleiner Trost, wenn ein lieber Mensch gegangen ist, zu wissen, dass er nun keine Schmerzen mehr hat, und alle Tränen und alles Leid von ihm genommen sind. Auch wenn es uns sehr sehr weh tut.
Aber nichts ist schlimmer, als einem lieben Menschen beim Leiden zu sehen zu müssen, und nicht helfen zu können.
Für mich dies immer schlimmer, als wenn mich selbst mal getroffen hat.*

LG flöckli

schneeflloeckchen antworten
3 Antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15621
Veröffentlicht von: @schneeflloeckchen

#Worte voller Kraft, Glauben und Vertrauen.#

Du sprichst mir aus der Seele. 😌

neubaugoere antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 3517

Liebes Schneeflöckchen

Veröffentlicht von: @schneeflloeckchen

Für manche Menschen sind die schlimmsten Stunden, wenn sie fest stellen, dass "das letzte Hemd keine Taschen hat", und ihr zusammengerafftes Hab und Gut nun bleibt und oft auf den Sperrmüll nur geht, weil kein anderer es haben will.

Dazu gibt es eine mindestens gut erfundene Gechichte.

Ein reicher Mann ruft seine 3 Söhne an sein Sterbebett.
Er verlangt von ihnen, dss ihm jeder 3000 Euro in seinen Sarg legt für seine letzte Reise.
Der 1. und der 2. Sohn fragen gegenseitig nach der Beerdigung, ob sie dem Wunsch ihres verstorbenen Vaters nachgekommen sind.
Beide bejahen.
Als der Jüngste sich zu ihnen gesellt, wird auch der gefragt.

Seine Antwort:
Ich habe das Bargeld aus dem Sarg genommen.
Aber unserem Vater dann einen Scheck über die ganzen 9000 Euro in den SArg gelegt ! 😀

irrwisch antworten
schneeflloeckchen
(@schneeflloeckchen)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 392

Wird das jetzt ein Witze-Thread?

Veröffentlicht von: @irrwisch

Ein reicher Mann ruft seine 3 Söhne an sein Sterbebett.
Er verlangt von ihnen, dss ihm jeder 3000 Euro in seinen Sarg legt für seine letzte Reise.
Der 1. und der 2. Sohn fragen gegenseitig nach der Beerdigung, ob sie dem Wunsch ihres verstorbenen Vaters nachgekommen sind.
Beide bejahen.
Als der Jüngste sich zu ihnen gesellt, wird auch der gefragt.

Seine Antwort:
Ich habe das Bargeld aus dem Sarg genommen.
Aber unserem Vater dann einen Scheck über die ganzen 9000 Euro in den SArg gelegt ! 😀

😀 😀 😀

Ein reicher Mann geht zu seinem Rabbiner, und sagt, er hätte nur einen Wunsch: wenn er stirbt, möchte er einen Koffer voll Goldbarren mitnehmen.
Es käme ja auch dem Himmel zu gute.

Als es dann so weit war, kommt er schwer pusten mit einem größen schweren Koffer an.

Sofort zeigt er stolz den Inhalt Petrus.
Der schaut nur einmal oberflächlich hin,
und meint " .....Pflastersteine...."
.

.

.

.(für alle , die diesen Witz nicht verstehen
das himmlische Jerusalem, wird als aus Gold beschrieben, da sind Goldbarren....)

Stehen 2 Freunde am Grab eines Freundes.

Schmeißt der ersten einen Blumenstrauß in das offene Grab mit dem Satz:
"Deine Lieblingsblumen, die Du immer so geliebt hast!"

Schmeißt der 2. einen Teller voll mit Frikadellen ins Grab, mit dem Satz:
"Deine Lieblingsfrikadellen!"

Mein der erste:
"Bist Du verrückt, meinst Du, er ißt sie noch?!"

Meint der andere:
"Glaubst Du, er stellt deine Blumen noch ins Wasser?"

Aber nun höre ich auf, sonnst geht dem Thread der Sinn verloren.

*ich hab nicht angefangen. 😎 )*
*duckundweg*

LG flöckli

schneeflloeckchen antworten
mmieks
 mmieks
Beiträge : 1126

In den letzten 2 Jahren durfte ich zwei Menschen in meinem Umfeld erleben, die alles vorbereitet haben: Parte, Texte für Verabschiedung und Auferstehungsgottesdienst, ja, sogar den Todestag genannt haben, sich von Menschen mit kleinen Geschenken verabschiedet. So etwas bewegt schon. Es ist Gnade, die aus tiefem Gottvertrauen kommt.

mmieks antworten
1 Antwort
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 3517
Veröffentlicht von: @mmieks

In den letzten 2 Jahren durfte ich zwei Menschen in meinem Umfeld erleben, die alles vorbereitet haben: Parte, Texte für Verabschiedung und Auferstehungsgottesdienst, ja, sogar den Todestag genannt haben, sich von Menschen mit kleinen Geschenken verabschiedet. So etwas bewegt schon. Es ist Gnade, die aus tiefem Gottvertrauen kommt.

Danke für diesen schönen Beitrag zum Thema.

Eine schon ältere Nacbarin sagte einmal:

" Ich gebe lieber mit warmer, wie mit kalter Hand."

Das waren mir gute Lehrworte.

irrwisch antworten


Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Los Lassen - ist eine Übungssache.
Seit 9 Jahren begleiten mich Todesgedanken. Damals wurde mir ein Tumor mit 8 cm Durchmesser diagnostiziert. Der Tumor war bösartig aber hatte noch keine Metastasen. (Dank meiner Hausärztin!)
Mittlerweile bin ich an der Dialyse, und habe noch ne Art von Blutkrebs.
Habe zwei Chemotherapien hinter mir und mache jetzt eine Antikörpertherapie. Mein Körper ist müde, aber meine Zeit ist noch nicht gekommen.
Ich musste in den letzten Jahren viel loslassen, aber ich lebe noch und manchmal sehr gerne.
Loslassen können ist für mich ein Geschenk!
LG

Anonymous antworten
Seite 2 / 3
Teilen:

Hey du!

Dieses Forum ist für dich kostenlos.
Das funktioniert nur, weil uns treue Menschen regelmäßig mit ihrer Spende unterstützen.
Bist du dabei?