Mein lieber Nachbar....und seine Katzen
Hallo,
ich habe hier doch mal erzählt das mein Nachbar sich bekehrt hat.
Was ich aber nicht erz. habe, er ist psychisch krank und hat auch hier und da seine gesundheitliche Probleme.
Das wirkt sich alles in seinem Alltag aus. Ich weiß bis heute nicht, was er in seiner Arbeitsstelle tut. Das ist nicht wichtig.
Ich habe ihn mal besucht und sah beim vorbeigehen im Bad eine einzoge Katzentoiliette voll mit Kot. Mich hat das sehr erschrocken und habe ihn darauf hingewiesen das dies nicht gut ist.
Leider wurde er jetzt in eine Klinik eingewiesen. Die pschischen Probleme machen ihn zu schaffen.
Jetzt weiß ich von Geschwistern aus der Gemeinde, das seine Katzen extrem unsauber sind. Kein Wunder wenn man sich nicht um saubere Orte kümmert und mehrere Toiletten hinstellt. Sie pinkeln auf Möbeln und Böden. Mich ekelt das extrem an und leider ist er selbast auch nicht sauber...vor allem die Hände...machmal auch Kleidung, Er riecht zwar nicht, aber trotzdem.
Ich befürchte, wenn die Katzen da so weiter machen, dass dies schwere Konsequenzen seitens des Vermieters nach sich zieht. Das kann zu hohen Schadensersatzforderungen und fristlose Kündigung gehen. Die Böden der Wohnungen sind aus Holz und überklebt mit PVC Platten.
Ich bin im Tierschutzverein und mein Tierschutzsinn sagt, diese Katzen müssen da raus. Nicht nur wegen der Katzen willen, sondern auch die Gesundheit ihm und seiner Nachbarn. Da wären Toxoplasmose, Würmer, Salmonellen. Er wohnt zwar im Erdgeschoss, aber trotzdem. Nicht auszudenken wenn Schwanngere im Haus sind.
Er sagt, ohne seine Katzen kann er nicht leben....sie helfen ihn zu überleben. Ich kann das verstehen, aber doch nicht so.
Ich bin in einem Dilemma. Ich will ihn nicht Schaden. Blöderweise sind diese Glaubensgeschwister auch nicht gscheit und denken sich nix dabei. Sie haben jetzt mal drei Toiletten hingestellt. Aber wenn das vorher nichts brachte, was dann?
Mein Herz sagt, melde das dem Tierschutz / Ordnungsamt (Aber nicht dem Vermieter)
Ich schlage mal in die gleiche Kerbe wie @Neubaugoere.
Könntest Du Dich um die Mauzis kümmern? Oder spricht etwas dagegen (Allergie, unüberwindliche Abneigung gegen Katzen...)?
Kann deine Sorge zwar verstehen, aber alles über seinen Willen hinweg, über seinen Kopf hinweg, halte ich für sehr schwierig und da ist m.A.n. viel Fingerspitzengefühl nötig.
Und ob verdreckte Katzenklos alleine ein Indiz dafür sind, dass es den Tieren schlecht geht, weiß ich nicht. Wenn die ansonsten gut genährt und womöglich gesund wirken, ist das vielleicht nicht unbedingt eine Tierwohlsgefährdung.
Und vielleicht war die Scham deines Nachbarn zu groß, dich um Hilfe zu fragen, weil er wusste, dass du in der Hinsicht Ordnung/Sauberkeit „empfindlicher“ bist. Die meisten Menschen mit seelischer Verletzung wissen sehr wohl, dass sie ein Problem haben und merken genau, wenn andere da nicht gut mit umgehen können. Sie wollen durchaus Hilfe, wissen aber nicht wie und müssen manchmal erst Vertrauen fassen, bevor sie Schritte zur Heilung wagen können.
Wenn er jetzt in der Psychatrie ist, wird er ja zum einen nicht sofort wieder entlassen, zum anderen wird dort auch geschaut, in welches Umfeld er zurückkehren wird, wie die Situation zu Hause ist und wie er seine Selbstständigkeit eventuell mit Hilfe, erhalten kann. Da gibt es vielleicht noch etwas Zeit um gemeinsam einen guten Weg zu finden.
Es gibt inzwischen ein Entlassmanagement und da wird dann häufig schon in der Klinik einiges überlegt und in die Wege geleitet. Auch eine mögliche Pflegestufe oder eine Tagesklinik für die Zeit „danach“ könnten in Betracht gezogen werden.
War es seine eigene Entscheidung, in die Psychatrie zu gehen und ist er das erste Mal dort? Oder hat er in der Hinsicht schon mehrere Erfahrungen?
Du schreibst, er sei eingewiesen worden. War das eine Zwangseinweisung oder nur vom Hausarzt, Psychiater?
Vielleicht ist es ja auch ein Fortschritt, wenn er inzwischen gemerkt hat, dass er da Hilfe braucht? Aber natürlich weiß ich zu wenig.
Aber da kann man dann eben auch drauf aufbauen, wenn er Einsicht hat, dass er Hilfe benötigt.
Ich finde es großartig, dass eure Gemeinde ihn unterstützt und ich wünsche allen Beteiligten Liebe und Weisheit für gute Entscheidungen.
Und dir wünsche ich, dass du nicht alle negativen möglichen Folgen als sichere Zukunft bei einem Verbleib der Katzen in der Wohnung festlegst und deine eigenen Ängste prüfst.
Ich glaube, es hat sich bei ihm einiges geändert und das ist schon ganz gut. Er geht zum Arzt und er hat ihn wohl vorgeschlagen in eine Klinik zu gehen. Es sind diverse Sachen da wo er Hilfe braucht. Aber ich sage es dir nochmals.
Durch seine Mangelernährung (Fertigessen und sonstiges) Bewegungsmangel (abngedunkelter Wohnung) und so vieles, wundert mich das nicht. Er hat mal gesagt, er gibt das Geld lieber für die Versorgung der Katzen aus als das er an sich denkt. Trotzdem gehts den Katzen schlecht wenn sie überall urinieren und kackern. Wäre es so, dann würde er öfters Katzenstreu kaufen.
Es sind Hausgemachte Probleme.
Ich hatte selber eine Katze und die war Freigängerin. Das war einee wunderbare Katze und schlau. Sie ging nie zur Hauptstrasse, war abends vor der haustüre und meine Nachbarin war in meine Katze total verschossen und war auch mal bei ihr. Es war manchmal eine Plackerei mit der, aber die Dankbarkeit zu spüren war wunderschön. Leider hat Gott meine Gebete ignoriert als sie krank wurde und eingeschläfert wurde.
Sie wurde ehrenvol und geliebt von mir und meine Freunde begraben.
Ich bin trotzdem der Meinung
- we kein Geld hat, sollte sich nicht keine Tiere halten
- psychisch kranke sollten sich kein Tier halten
Wäre ich Politiker, ich würde das durchsetzen
Veröffentlicht von: @meriadocIch bin trotzdem der Meinung
- we kein Geld hat, sollte sich nicht keine Tiere halten
- psychisch kranke sollten sich kein Tier halten
Da bist Du definitiv schief gewickelt
Wäre ich Politiker, ich würde das durchsetzen
und deshalb würde ich Dich dann nicht wählen.
Manchmal ist so ein Tier der einzige Freund, den ein Mensch hat.
Und offensichtlich liebt Dein Nachbar die Katzen und versorgt sie - auch wenn das Katzenklo dreckig ist.
Wenn du Tiere vermenschlichen willst, bitte.
Dann darfst du in der letzten Konsequenz aber auch kein Fleisch mehr essen und keine Fliege totschlagen, keine Mottenfallen aufstellen.
Bei Kindern schaut man übrigens ganz genau, ob eine in Obhutnahme gerechtfertigt ist und Ziel ist es eigentlich immer, genau abzuwägen und erst alles andere an Möglichkeiten auszuschöpfen. Zumindest in der Theorie.
Es gibt halt sowohl überlastete Jugendämter als auch Leitungen, die willkürlich und machtmissbrauchend agieren. Menschen eben.
Aber auch nach einer in Obhutnahme wird idR versucht die Bindung an die Eltern zu erhalten und nach Möglichkeit diese zu stärken, dass die Kinder wieder zurück können.
Habe übrigens von einer Gruppe von Streunerkatzen gehört, die es sich in einem ziemlich zugesch*enen Gebäude gemütlich gemacht hat und deren „Hauptwohnsitz“ in einem Teil ist, wo auch der örtliche Tierschutz keine Chance hat ranzukommen. Die fühlen sich dort in dem alten verdreckten Zeug ziemlich wohl. Irgendwie scheint es da eine Futterquelle zu geben und sie lieben ihre Sicherheit dort.
Katzentoiletten sollen vielleicht zuallererst die Katzenhalter entlasten?