Resilienz praktisch ( Eingeladen sind alle User!)
Gestern auf HR1 ein Interview zweier Studierende,( ein Mann und eine Frau) die an einem Forschungsprojekt der Uni Giessen teilgenommen haben.
Darin ging es darum, welche Strategien Menschen helfen, durch Corona möglichst unbeschadet hindurch zu kommen.
Sehr angesprochen haben mich die Worte der Studentin.
Sie sagte, sie führt ein Tagebuch, in das sie täglich 3 Dinge schreibt, für die sie dankbar ist.
Solch ein Tagebuch möchte ich für uns alle mit diesem Thread anbieten.
Jeder ist dazu herzlich eingeladen, gerne auch anonym, hieran mitzuwirken.
Meine Hoffnung ist, dass durch diese geteilte Dankbarkeit unser Leben wieder neu eine gute Blickrichtung in dieser " etwas anderen Zeit" bekommen kann.
Seid herzlich dazu eingeladen und lieb gegrüßt
Inge
Wieder dankbar für meinen Kaffee. 😊
Ich bin dankbar für die schönen Sonnenstrahlen heute.
Und ich bin dankbar für das, was uns vereint. Jetzt in der Coronakrise, wo die meisten auf Abstand gehen, um sich und andere zu schützen, wird mir nochmal bewusster, wie wir Menschen (vor der Pandemie) aus dem Gefühl der Liebe und der Gemeinschaft heraus oft ( harmlosere) übertragbare Erkrankungen in Kauf nehmen, um zusammen zu sein. Wir nehmen das Übel oft in Kauf, um beieinander zu sein.
Diese verbindende Liebe erlebe ich gerade intensiver und dafür bin ich dankbar.
- bin dankbar für einen Rosen-Blumentopf von meinem Mann
- und für den Schnee draußen, in Sonnenschein getaucht
- für die Überraschung, dass mein Schwager durch den Garten auf Skiern vorgefahren kam
Wenn ich ein bisschen überlege, gibt es jeden Tag eine Menge Gründe zum Danken! Danke, Herr Jesus.
13.2.
- Schnee und Schlitten fahren. Es macht Spaß und die Zwerge sind hundemüde
- meine Wärmflasche
- anderen helfen zu könen
13.2.
...leckeres Abendessen
...cooler Wollekauf
...gute Gespräche
...besonders leckere Körnerbrötchen zum Frühstück
Dankbar für...
Zwei wirklich tolle telefonate heute
Das schöne wetter
Die ruhe im haus
Das waren jetzt schon 4 Punkte...
Das geht nicht 😀
;.))
Kennst du den Satz der Gebetskette vom Froschh?:
" Geht nicht gibts nicht" 😎
- Erinnerung an Gottes Zuspruch "gib nicht auf"
- sonniger leuchtender Tag mit einem wunderbaren Morgenrot
- Ruhe, am Spinnrad zu sitzen und die Färbung "Schneeglöckchenwiese" anzuspinnen
Ein schöner Gottesdienst mit Abendmahl (alles Corona-konform)
Singen dürfen (weil ich die Lieder für den Stream gesungen hab)
ein sehr leckeres Mittagessen zu Valentinstag gekocht bekommen
3 Dinge heute (Trigger gleich am Anfang möglich!)
Pflaster - ich hab mir gestern einen nicht ganz kleinen Hautlappen von der Fingerbeere gehobelt (jaaaaa, lubov, vooorsichtig, der Hobel ist wirklich scharf... wenn ich es nicht vorher noch laut zu mir selbst gesagt hätte... *g*), und ohne Pflaster hätte ich nicht weiter kochen können und heute auch einen komplizierten Alltag gehabt, denn es tut nicht nur weh sondern blutet auch. Ungeschickt lässt grüßen.
Fingerlinge aus Gummi - sonst hätte ich heute nicht duschen können, siehe oben.
Handschuhe - das Wetter heute war wunderschön, aber soooo kalt!
Ich dachte immer, Trigger sind so richtig schlimme sachen.😕
Nein, das Wort " Trigger" beinhaltet sowohl negative, als auch positie Dinge.
Ein positier Trigger kann zum Beispiel sein:
Du riechst dein Lieblingsessen und dir läuft das Wasser im Mund zusammen.
Ein negativer Triger kann beispielsweise sein, du riechst ein bestimmtes Essen und dich erinnert dieser Geruch an ein schlimmes Geschehen.
Dann können beispielsweise Angstgefühle oder Fluchtgedanken bei dir hoch kommen.
Trigger bedeutet Auslöser
Erklärung Triggersetzung
Ich bin da oft sehr gedankenlos, was Trigger der negativen Art angeht. Leider. Aber mir ist bewusst, dass wir hier - mit Grund - in einem eher geschützten Raum sind. Und als ich mal iRL in so einem geschützten Raum war - eine Psychosomatische Klinik - da gab es andere PatientInnen, die durch scharfe Klingen, ihre Erwähnung oder Blut bzw. dessen Erwähnung getriggert wurden.
Davon abgesehen hab ich tatsächlich eine Schulfreundin gehabt - wenn man der sowas erzählte und ihr dabei den noch so kleinen Schnitt unter die Nase hielt, kippte sie um.
Drum. *schulterzuck*
Ok - also, ich hätte von mir aus da keine Gedankenverbindung Küchenunfall - Selbstverletzung hergestellt. Ich dachte, ersteres ist ja auch etwas , was zum Leben irgendwie dazugehört und womit man schließlich klarkommen muß.😉
Wenn ich's nicht selbst erlebt hätte, ginge es mir sicher ebenso. Aber so war ich halt lieber übervorsichtig. Es geht übrigens nicht nur um Selbstverletzung bei diesem Trigger mit Klinge und oder Blut.
Also ich war froh um eine triggerwarnung. Ich mag blut und ähnliches nicht so. Auch wenn ich nicht gleich an selbstverletzung denke. Ich weiss auch nicht.... ich mag solche unfall-geschichten einfach nicht.
Danke jedenfalls für die information
3 Dinge heute 14.2.
Sehr hilfsbereite Nachbarn
Eine wieder aufgetaute Wasserleitung und damit verbundene große Dankbarkeit für fliesendes Wasser in unserem Haushalt
Eine wunderschöne Mittelrheinfahrt
17.2.
Heute bin ich dankbar für:
-den Sonnenschein und die singenden Vögel
-den leckeren Kaffee
-die zwei für mich so wertvollen Menschen, die mit mir unter einem Dach leben