Es lebe der Lobprei...
 
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Es lebe der Lobpreis. Über Lobpreismusik und unheilige Musik.

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Themenstarter
Beiträge : 18002

Guten Tag, den Damen. Guten Tag, den Herren. 🙂

Dies ist mein erster Post hier und ich weiß genau, dass es ein gar nicht so kurzer Post wird... Denn dafür habe ich viel Recherche betrieben - und werde dies auch weiterhin tun...

Ich möchte heute und die nächsten Tage und bestenfalls auch Wochen... (YAY, da bin ich sehr anspruchsvoll und optimistisch), mit Euch über MUSIK schnacken und diskutieren... darüber, wie heilig sie sein kann, wenn sie GOTT ehrt und preist - und wie sie hingegen oft, heutzutage meist dafür benutzt wird, GOTT gegenüber ungehorsam zu sein und wie sogar versucht wird, so viele Seelen wie nur irgendmöglich, mit sich in den Abgrund mitzunehmen. Und Leute,

ich bin da echt nicht zimperlich, und steche in die eine oder andere noch offene Wunde... Aber danach bin ich bereit, nicht nur Euere Füße, sondern auch Eure Ohren zu waschen und klebe liebevoll kleine Herzchenpflasterchen auf die Wunden. Versprochen. 🙂

Es gibt so viele, nach außen hin "stolze", aber im Grunde genommen sehr hochmütige Gestalten, die sich traurigerweise die Seelen aus dem Leib schreien, um Aufmerksamkeit und Liebe zu bekommen - etwas das an sich sehr bemitleidenswert ist, da diese Menschen so extrem leiden müssen... und sie leiden, WARUM? - WEIL sie von GOTT getrennt sind!!! Dabei sind es ihre Entscheidungen, die sie "noch?" von GOTT trennen.

So viel erst Mal dazu.

Musiker sind in erster Linie begnadet... Sie haben eine Gabe von GOTT bekommen, und es obliegt ihrer Entscheidung und ihrem freien Willen, wofür sie diese Gabe nutzen wollen. Ob sie sich damit ihr eigenes Grab schaufeln und/oder sogar Massengräber aushöhlen, oder... ob sie den einen Weg gehen, den wahren Weg, den Weg der Liebe, der Demut und des Gehorsams.

Ich behaupte, es ist leichter, sich zu beschweren wie schischascheiße doch die Welt ist...und ich bin fest davon überzeugt, dass der Weg des Kreuzes viel ehrenwerter, viel authentischer und viel sanfter und liebevoller ist.

Musik, die GOTT preist, ist Balsam für die Seele. Musik, die GOTT verspotten will, zieht Unheil nach Unheil mit sich. - Dafür stehe ich. Dafür werbe ich. Hip, hipp, hurra. Oder so ähnlich... 😉

Und jetzt seid ihr dran... mit schreiben...
Schreibt mir, wie ihr zur Musik steht, was sie Euch bedeutet, wieso sie Euch so viel bedeutet, was sie in Euch auslöst, weshalb Ihr sie konsumiert oder liebhabt etc...... Ja,ich will alles wissen. 😉 Und vor allem... und vor allem... möchte ich von Euch wissen, wieso ihr denkt, warum es Musik gibt?... ob ich kleines Seelenräupchen, Eurer Meinung nach recht habe, was die unheilige Musik und im Gegenzug dazu die Lobpreismusik angeht...

Lasst uns zusammen ein Loblied singen. Darauf wie herrlich diese Gabe ist.
Lasst uns, gemeinsam auf einen Nenner kommen und nicht nur die Fakten für ein Dagegen zählen.
Lasst uns fair sein, und einander begegnen....

Das sind meine Wünsche. Achja... und ich habe noch so viel mehr...

Ich möchte Euch abholen, wo ihr gerade steht. Mit Euch ne Weile in die Ewigkeit gehen.
Also, dann... bis bald, Ihr Lieben.

Gezeichnet: Das kleine Seelenräupchen, das sporadisch zum Schmetterling mutiert.

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155 Antworten
Queequeg
Beiträge : 5828

@foreveragape 

The Dust of a Journey

Kann ich nicht nachvollziehen, was Du schreibst. Die meisten Musiktitel, die ich kenne, sagen mir bedeutend mehr als die Texte der Bibel - vor allem, weil sie erheblich näher am tatsächlichen täglich Leben stehen und davon in Freude, Angst und Hoffnung singen. Z.B. für

Pictures at an exhibition - The Sage

Greg Lake - Emerson, Lake & Palmer

kenne ich keinen vergleichbaren biblischen Text, der so gut das Lebensgefühl des Menschen in dieser Welt beschreibt.

queequeg antworten
2 Antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 19155

@queequeg 

kenne ich keinen vergleichbaren biblischen Text, der so gut das Lebensgefühl des Menschen in dieser Welt beschreibt.

Krass, wie unterschiedlich da die Wahrnehmung sein kann.

Vorgestern Abend erst bin ich beim Lesen des Johannesbriefes in Tränen ausgebrochen, wo es um den Tod des Lazarus ging. Man konnte das Leid der Schwestern und von Jesus wirklich mitverfolgen, ich fand das sehr bewegend. Oder die Offenbarung, wo Johannes erzählt, wie er den Himmel erlebt, da bekomm ich Gänsehaut.

Jona, Joseph, die Verfolgung der Apostel, viele Psalmen, die kinderlose Hanna... das sind alles Geschichten, in denen meinem Empfinden nach ziemlich gut über Gefühle und das Leben geschrieben wird. 

Aber gut, jeder ist da eben mehr oder weniger empfänglich bzw. lässt dann das Geschriebene mehr oder wenig einen berühren.

tristesse antworten
Goldapfel
(@goldapfel)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1999

@tristesse 

Jona, Joseph, die Verfolgung der Apostel, viele Psalmen, die kinderlose Hanna... das sind alles Geschichten, in denen meinem Empfinden nach ziemlich gut über Gefühle und das Leben geschrieben wird. 

Da bin ich ganz bei dir. Allein wenn ich mir die Josefsgeschichte anschaue, in wie vielen Bereichen ich mich da wiederfinde. Oder Hanna - welch ein Drama. Jakob in seinem Dilemma. Oder Hagar in ihrer Verzweiflung. Und welche guten Auswege aber auch oft aufgezeigt werden...da sind Geschichten, die trotz allem ganz viel Hoffnung geben - wenn man sich drauf einlassen kann.

Allerdings sind sie nicht so leicht konsumierbar wie Songs, die ja nicht nur geschrieben wurden, um der Inhalte Willen. Ich denke, die meisten wollten auch Erfolg und Anerkennung für ihre Musik. Selbst die Punks. Hätte man die komplett ignoriert, hätten die meisten vermutlich bald aufgehört.

Ich denke, dass bei Liedern eben der Faktor der Musik, die den Menschen, seine Gefühle, noch mal auf einer anderen Ebene anspricht, dazu kommt. Und dass es eben nicht nur die Texte sind.

Bevor ich zum Glauben kam, konnte ich übrigens mit Texten der Bibel auch nur sehr wenig anfangen. Mir fehlte der Zugang. In Musik konnte ich mich aber richtig 'verlieren'. Und wenn mir der Text gefiel, wurde das Lied durchs mitsingen, immer mehr 'meins'.

Übrigens ein Grund, warum ich bei Lobpreis häufig zurückhaltender oder ambivalent bin. Checke da im Vorfeld häufig relativ viel für mich ab, da ich um meine 'Anfälligkeit' weiß.

goldapfel antworten


Lucan-7
Beiträge : 21920

@foreveragape 

Musik, die GOTT preist, ist Balsam für die Seele. Musik, die GOTT verspotten will, zieht Unheil nach Unheil mit sich.

Ich kenne manches an kirchenkritischer Musik, also etwa Texte, die die Verlogenheit und Gräueltaten der Kirche anprangern.

Aber Musik, die "Gott verspotten will", sich also über den Glaubensinhalt selbst lustig machen, kenne ich so gut wie gar nicht... da fallen mir vielleicht ein, zwei Titel aus dem musikalischem Nischenbereich ein, die kaum bekannt sein dürften.

Welche Art von Musik meinst du also hier?

 

lucan-7 antworten
paramaribo1954
Beiträge : 524

@foreveragape Ein freundliches Hallo dir und allen, die mitlesen.

Dein Eingangsartikel ist durchaus positiv. Freundlich, Aussagekräftig und Einladend.  Und das ermutigt mich, auf deine Wort einzugehen.

Ich bin Bj.  04/1945.  Seit 1954 singe ich. Mein Einstieg war im Mai 1954 in einem Knabenchor in Oberhausen. Ab 1956 war ich ständig Bestandteil von in ereter Linie christlich geprägten Chören. Ich singe auch heute noch in unseren Gottesdiensten mit Pianobegleitung, als Orgelersatz in den hauptgottesdiensten.  Für mich hatten die "alten Kamellen" der von einer Vielzahl von eindrucksvollen Liederdichtern wie  Paul Gerhardt, Martin Luther, Jochen Klepper usw... immer eine ganz große Bedeutung. Ich bin jedoch auch ein großer freund der moderneren Lobpreislieder  und Texte von z.B. Jörg Swobada u.v.a.

Für mich ist das Hören dieser Musik wie eine Art Gottesdienst. Ich singe bei allen Liedern mit und trete so in die Gegenwart Gottes. Es gibt bei YouTube eine Unmenge von Angeboten sehr guter Chöre, wie z.B. aus Holland der "Mannanchor Soli deo Gloria" aus  Urk.  Mit dieser Musik kann ich mich total identifizeren, ich bin immer wieder aufs neue "ergriffen!"

paramaribo1954 antworten
1 Antwort
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5828

@paramaribo1954 

Ich kann schon verstehen, dass es Dir bei diesem Chorgesang so geht. Bei einzelnen - sehr wenigen - Liedern geht es mir genau so, wobei es dann mitunter aber nicht das Lied selbst ist, was mich beeindruckt, sondern die Interpretation des Sängers, z.B. "Ich steh an deiner Krippen hier" von Hermann van Veen oder "Abide with me" von Susan Boyle.

Aber das ist dann eben auch das, was Lieder einem persönlich sympathisch machen, sie stellen keine Wirklichkeit her, die es ohne sie nicht geben würde, sondern schwingen sozusagen mit dem mit, was ohnehin in einem ist. Ein Gegenmodell zu z.B. "Aqualung" von Jethro Tull sind sie jedoch nicht. Dazu sind die Aussageebenen zu unterschiedlich.

queequeg antworten


Gorch-Fock
Beiträge : 1348

Guten Morgen

One Way Jesus

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1 Antwort
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15464

@gorch-fock ... ach, ooch lange nich jehört ... 🙂

neubaugoere antworten
Goldapfel
Beiträge : 1999

@foreveragape 

Naja, es heißt in der Bibel ja, dass man das äußert, wovon das Herz voll ist.

Wenn mein Herz von Gottes Liebe erfüllt ist, werde ich das auch zum Ausdruck bringen, auch und gerade als Künstler. Selbst, wenn ich nicht explizit Glaubenslieder schreiben will, wird sich mein Glaube, so ich denn davon erfüllt bin, Bahn brechen und hervorkommen. Und sei es nur, dass meine Lieder trotz schwieriger Zeiten von Hoffnung singen. 

Wenn sich mein Sein darum kreist, dass ich unerfüllte Wünsche habe, mir der Konsum oder Fun wichtig ist, mich meine Gefühle dominieren, erlebte oder empfundene Ungerechtigkeit mich bestimmt, die Suche nach Sinn, politische Intentionen, ... Egal was, es wird in meinem Werk zum Ausdruck kommen. 

Es kommt dann drauf an, auf welchen Boden diese Lieder fallen.

Und kann man Musikern, die Gott nicht kennen, vorwerfen, dass sie das äußern, was in ihnen ist?

goldapfel antworten


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