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Covid - 19 / 4. Thread

Seite 7 / 8

Irrwisch
Themenstarter
Beiträge : 3656

Weil der bisherige Thread schon wieder fast 1000 Beiträge hat, gibt es hier eine Fortsetzung.

Damit auch langsam ladende Geräte samt ihren Bedienern und Lesern eine Chance haben mit zu lesen und mit zu schreiben.

Antwort
1151 Antworten
tristesse
Beiträge : 20559

Lockerungen verfrueht?
Ich will hier mal eine These in den Raum stellen, die Johannes22 im Mi-Fü getätigt hat. Aus Rücksicht auf die Threaderöffnerin verfolgen wir das Thema dort nicht weiter, in der Regel diskutiere ich ja die Beiträge an Ort und Stelle, aber das geht da halt nicht.

https://community.jesus.de/forum/ansicht/thread.html?tx_scmforum_pi1 [post_uid]=12764920&tx_scmforum_pi1[disablepreset]=0

Der User geht davon aus, dass das Virus, wenn wir die scharfen Maßnahmen beibehalte hätten, in 2 Wochen "verschwunden" wäre. Ich hab diese Schlußfolgerung in der Form noch nicht vernommen, find sie aber diskussionswert. Quellen gab es davon bisher (noch) nicht, aber vielleicht hat die jemand oder hat sonst irgendwelche logischen Erklärungen dafür?

tristesse antworten
104 Antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29478
Veröffentlicht von: @tristesse

Der User geht davon aus, dass das Virus, wenn wir die scharfen Maßnahmen beibehalte hätten, in 2 Wochen "verschwunden" wäre. Ich hab diese Schlußfolgerung in der Form noch nicht vernommen, find sie aber diskussionswert. Quellen gab es davon bisher (noch) nicht, aber vielleicht hat die jemand oder hat sonst irgendwelche logischen Erklärungen dafür?

Das ist ja, wie so vieles, eine Rechnung mit lauter Unbekannten, weil uns die Daten fehlen. Entscheidend ist hier ja der R-Wert, also die Frage wieviele Leute jeder Infizierte neu ansteckt. Der Wert ist jetzt irgendwo knapp unter 1, das heisst die Zahl der Neuinfizierten sinkt tatsächlich.

Zwei Wochen reichen aber bei weitem nicht aus, damit das Virus in nur 2 Wochen verschwunden ist. Dafür müsste der R-Wert noch wesentlich weiter sinken. Ich habe da eine Tabelle in Erinnerung, nach der bei einem R-Wert von 0,5 die Sache im Juni wieder beherrschbar gewesen wäre (Bei einer hohen Dunkelziffer von Infizierten womöglich auch etwas später).
Aber von diesem Wert sind wir immer noch weit entfernt, dafür hätten die Maßnahmen noch wesentlich drastischer sein müssen. Also weitgehende Ausgeh- und Arbeitsverbote und dergleichen.

Jetzt im Nachhinein werden wir uns wahrscheinlich fragen, warum wir das nicht einfach gemacht haben... aber vor ein paar Wochen schien das viel zu extrem zu sein.

Nachtrag vom 08.05.2020 0832
"zwei Wochen reichen nicht aus, damit das Virus in zwei Wochen verschwunden ist"... ist klar, ich sollte morgens nichts schreiben... Gemeint ist natürlich, dass zwei Wochen nicht ausreichen, Punkt.

lucan-7 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 7706
Veröffentlicht von: @lucan-7

Jetzt im Nachhinein werden wir uns wahrscheinlich fragen, warum wir das nicht einfach gemacht haben... aber vor ein paar Wochen schien das viel zu extrem zu sein.

Weil da die Akzeptanz und Kooperation der Mehrheit der Bürger - und ohne die geht es in einer Demokratie nun einmal nicht - schon sehr schnell geschwunden wäre.
Nicht zu vergessen die noch viel schlimmeren "Kollateralschäden" (die es ja auch jetzt schon gibt), die sehr viel eher die Frage nach der Verhältnismäßigkeit hätten laut werden lassen.
Und wirklich ausgerottet ist das Virus auch dort nicht, wo den Bürgern so etwas angetan wurde - man kann das ja nicht ewig durchziehen, wenn man seine Volkswirtschaft nicht komplett an die Wand fahren will.
Sobald die Maßnahmen beendet werden - egal wie drastisch sie waren - steigt auch die Zahl der Neuinfektionen wieder.
Was jetzt kommt, wird eine Zeit des Hin und Her, Rauf und Runter, da mache man sich besser nichts vor.
Bis es einen Impfstoff gibt, müssen wir es irgendwie hinbekommen, Schadensbegrenzung zu betreiben und nebenher unser Leben zu leben.
Das wird mal besser, mal sclechter gelingen.

suzanne62 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29478
Veröffentlicht von: @suzanne62

Weil da die Akzeptanz und Kooperation der Mehrheit der Bürger - und ohne die geht es in einer Demokratie nun einmal nicht - schon sehr schnell geschwunden wäre.

Das ist sicher richtig.

Auf der anderen Seite: Wenn wir uns zwei Wochen lang in unseren Wohnungen verbunkert hätten, ohne jegliche weitere Kontakte, dann hätten wir's jetzt hinter uns (Möglicherweise auch etwas länger, um sicher zu sein).

Klar, das wäre nicht komplett durchzusetzen gewesen, wir brauchen ja weiter Wasser und Strom und auch Kranke müssen versorgt werden.

Aber der Gedanke, dass wir in so einem Fall jetzt wieder weitgehend unsere Freiheit zurück hätten ist ja auch nicht ohne. Womöglich wäre der Schaden mit extremen, aber kurzen Maßnahmen am Ende auch geringer gewesen.

lucan-7 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 7706
Veröffentlicht von: @lucan-7

Wenn wir uns zwei Wochen lang in unseren Wohnungen verbunkert hätten, ohne jegliche weitere Kontakte, dann hätten wir's jetzt hinter uns (Möglicherweise auch etwas länger, um sicher zu sein).

Und gerade ist überhaupt nicht gesagt - nun ja, man kann es im Nachhinein nicht nachprüfen.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Aber der Gedanke, dass wir in so einem Fall jetzt wieder weitgehend unsere Freiheit zurück hätten ist ja auch nicht ohne.

Spätestens wenn die Grenzen wieder geöffnet und/oder der internationale Flugverkehr wieder aufgenommen werden, kommt auch das Virus wieder zurück, auch bei vorangegangener Ausgangssperre.

Nachtrag vom 09.05.2020 1432
So lange es keinen Impfstoff gibt, geht es nicht ohne Abstandhalten, Maskenpflich und Kontaktbeschränkungen.
Das wäre auch nach längeren und schwerwiegenderen Maßnahmen nicht anders.

suzanne62 antworten
Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 3336

So lange es keinen Impfstoff gibt, geht es nicht ohne Abstandhalten, Maskenpflich und Kontaktbeschränkungen.

Ja, und das ist sinnvoll.

ungehorsam antworten
Zaphod
 Zaphod
(@zaphod)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 459
Veröffentlicht von: @suzanne62

Spätestens wenn die Grenzen wieder geöffnet und/oder der internationale Flugverkehr wieder aufgenommen werden, kommt auch das Virus wieder zurück, auch bei vorangegangener Ausgangssperre.

Und das ist in unserer vernetzten Zeit der entscheidende Punkt.

zaphod antworten
Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 3336

Wer aus dem Ausland einreist, egal ob In- oder Ausländer, wird konsequent für zwei Wochen in Quarantäne geschickt. So einfach ist das.

ungehorsam antworten
B'Elanna
(@belanna)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 1793

Nein, so einfach ist das eben genau nicht.
Ich wohne hier im Grenzgebiet zu Luxemburg, hier ist Schengen Realität. Luxemburger haben ihre Pferde in einem deutschen Stall stehen, Deutsche haben Partner hinter der Grenze, von Arbeitsplätzen ganz zu schweigen. Die Sauer und die Mosel sind Flüsse, keine Grenzen. Familien wohnen auf beiden Seiten, Bauern haben Ländereien auf beiden Seiten, und so weiter.
Die letzten 30 Jahre war diese Grenze praktisch nicht da.
Und jetzt, wo da wieder Grenzer stehen mit MPs, sind vor allem Kinder total verstört und haben ANgst, die kennen das nicht - und die Erwachsenen regen sich über Seehofer auf, der stur auf den 15. Mai pocht und allen hier das Leben schwer macht, während Luxemburg noch besser mit CoViD umgeht als D.....

belanna antworten
Zaphod
 Zaphod
(@zaphod)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 459
Veröffentlicht von: @ungehorsam

Wer aus dem Ausland einreist, egal ob In- oder Ausländer, wird konsequent für zwei Wochen in Quarantäne geschickt. So einfach ist das.

Das versuch mal in der Arbeitswelt zu realisieren...es gibt nämlich immer noch jede Menge Menschen deren Job nicht digital erledigt werden kann...bei uns sind das z.B. Vertrieb oder Service weltweit, da kann es schon mal vorkommen dass diese in nur einer Woche in 3 Ländern unterwegs sind.

zaphod antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29478
Veröffentlicht von: @suzanne62

Spätestens wenn die Grenzen wieder geöffnet und/oder der internationale Flugverkehr wieder aufgenommen werden, kommt auch das Virus wieder zurück, auch bei vorangegangener Ausgangssperre.

Hier müsste dann natürlich konsequent getestet, isoliert und rückverfolgt werden. Alles andere würde bedeuten, dass alles wieder von vorn losgeht.

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

Sich 2 Wochen zu "verbunkern" hätten wir nicht durchziehen können. Dazu haben wir zu viele systemrelevante Arbeitnehmer.

tristesse antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 7706

ein bisschen wie beim Abnehmen
Man könnte das vergleichen mit einer Diät um Übergewicht zu verlieren.
Was da wirklich hilft, ist vor allem eine langfristige Ernährungsumstellung.
Natürlich kann am Anfang eine kurze radikale Diät vernünftig sein, vor allem bei extremem Übergewicht.
Analog dazu kann - bei sehr hohen Infektionsraten und geringer Kapazität an Intensivbetten - es nötig sein, sehr radikale Lockdown-Maßnahmen durchzuziehen.
Wenn es nicht ganz so dramatisch ist, müssen die Maßnahmen auch nicht ganz so drastisch sein.
Aber das eigentlich Entscheidende muss danach passieren: Menschen, die ihr Verhalten dauerhaft und nachhaltig ändern - Abstand halten, Maske tragen, sich an die Kontaktbeschränkungen halten.
Selbst eine Ausgangssperre ist komplett für die Katz, wenn die Mehrheit danach wieder in ihre Vor-Corona-Normaltät zurückfällt - ähnlich wie eine radikale Hungerkur nix hilt, wenn man danach wieder so weiter macht wie vorher.....
Will sagen: das Entscheidende muss jetzt passieren. Wir alle haben es in der Hand, ob die Maßnahmen, die uns allen viel abverlangt haben und unter denen manche von uns sicher auch sehr gelitten haben für die Katz waren oder nicht.....es wäre nicht nur "jammerschade", sondern - sorry - richtig Scheiße, wenn in zwei, drei oder vier Wochen alles wieder von vorn losgehen müsste.

suzanne62 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29478
Veröffentlicht von: @tristesse

Sich 2 Wochen zu "verbunkern" hätten wir nicht durchziehen können. Dazu haben wir zu viele systemrelevante Arbeitnehmer.

Das wäre wohl eine Frage der Organisation... es ginge hier halt um das absolute Minimum. Also, jeder, der irgendwie zu Hause bleiben kann bleibt zu Hause. Und alle notwendigen Gänge würden auf das absolute Minimum reduziert.

Ist jetzt im Nachhinein natürlich eine theoretische Frage. So nach dem Motto: Was hätten wir theoretisch erreichen können, wenn wir alle maximalen Verzicht geübt hätten?

Ich sehe das auch ein wenig im Hinblick auf das, was noch kommen mag... ich denke, ich werde eine Kiste einrichten, für genau diese Fälle. Mit Desinfektionsmittel, Schutzmasken, Wasser, Dosennahrung und was weiss ich. Weil ich fürchte, das das nicht das letzte Virus war... und das Nächste noch schlimmer sein könnte.

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559
Veröffentlicht von: @lucan-7

Das wäre wohl eine Frage der Organisation... es ginge hier halt um das absolute Minimum. Also, jeder, der irgendwie zu Hause bleiben kann bleibt zu Hause. Und alle notwendigen Gänge würden auf das absolute Minimum reduziert.

Nein, ist es nicht (mehr), wenn Du den Ausgang und Umgang miteinander auf das "Mindeste" reduzierst. Du musst Krankenhäuser, Pflegeheime, Ärzte, Apotheken, Supermärkte, Banken, usw. usf. am Laufen halten. Wenn Du mal im Kopf überschlägst, wie viel das sein mögen, dann sind das immer noch zu viel, um Corona auszurotten.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Was hätten wir theoretisch erreichen können, wenn wir alle maximalen Verzicht geübt hätten?

Ich nun wirklich nicht hier als eine bekannt, die mit Corona Zahlen und Prognosen hantiert, mich stoßen ja diese theoretischen Diskussionen der ganzen "Nicht-Viren-Experten" hier eher ab. Also kann ich dazu nichts sagen, vor allem theoretisch nicht.

Von der Strenge der Bedingungen glaube ich nicht, dass wir weit weg vom maximalen Verzicht waren. Das einzige, was meiner Meinung nach hätte eher kommen müssen war die Maskenpflicht. Aber sonst wurden doch reichlich Maßnahmen ergriffen.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Weil ich fürchte, das das nicht das letzte Virus war... und das Nächste noch schlimmer sein könnte.

Auch von solchen düsteren Prognosen halte ich nichts. Sie nützen niemandem. Wenn Du allerdings aus Erfahrung der Vergangenheit vorsorgst, dann kommt das bestimmt einigen zugute: Dir, weil Du dann (hoffentlich?) beruhigter bist und uns, die das Zeug verkaufen.

Grüssle

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29478

Sinnvolle Vorsorge...?

Veröffentlicht von: @tristesse

Von der Strenge der Bedingungen glaube ich nicht, dass wir weit weg vom maximalen Verzicht waren.

Ich sehe "maximalen Verzicht" dann als gegeben an, wenn es nur noch um das Überleben geht. Das wären dann Situationen, in denen Notunterkünfte für das Krankenhauspersonal geschaffen werden, weil es ihnen nicht mehr erlaubt wäre, nach Hause zu gehen und vergleichbare Geschichten. "Maximal" wäre da einiges denkbar... die Frage ist halt immer: Hätte das auch was gebracht? Und wäre so etwas auch im Nachhinein richtig gewesen?

Veröffentlicht von: @tristesse

Auch von solchen düsteren Prognosen halte ich nichts. Sie nützen niemandem. Wenn Du allerdings aus Erfahrung der Vergangenheit vorsorgst, dann kommt das bestimmt einigen zugute: Dir, weil Du dann (hoffentlich?) beruhigter bist und uns, die das Zeug verkaufen.

Allein in den letzten 20 Jahren gab es wohl ein halbes dutzend ähnlicher Viren, die um die Welt gingen, die bislang aber harmloser waren oder sich nicht so schnell verbreitet haben.

Es ist demnach nicht davon auszugehen, dass das "einfach so" aufhören wird. Die Warnung vor einer Pandemie bestand schon lange vorher - und es ist ja nicht so, dass das jetzt einfach vorbei wäre, die Gefahr bleibt ja auch weiter bestehen.

Ich halte ein wenig Vorsorge daher für vernünftig. Ich rede ja nicht davon, jetzt im Garten oder Wald einen Bunker anzulegen, ABC Schutzanzüge zu kaufen oder ähnliches.
Man muss ja nicht gleich durchdrehen... aber ich erinnere mich daran, wie froh ich war, dass ich zu Hause zufälligerweise noch Desinfektionsmittel hatte, als es überall über Wochen ausverkauft war. Und bis dann endlich vernünftige Masken zu bekommen waren verging auch eine ganze Weile.

Es ist also sicher nicht verkehrt, da vorzusorgen und einfach irgendwo eine Kiste mit diesen Dingen im Keller zu haben. Denn eines ist wohl sicher... sobald die Meldung von einem neuen Virus kommt, werden die Leute die Läden stürmen und alles kaufen was nich niet- und nagelfest ist... selbst wenn er sich später als völlig harmlos erweist. Und erst recht, wenn er das nicht sein sollte.

Und ich habe zu Hause so viel Krempel und Kisten herumstehen... da kommt es auf eine mehr oder weniger auch nicht an 😉

lucan-7 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 7706
Veröffentlicht von: @lucan-7

die Frage ist halt immer: Hätte das auch was gebracht?

Nicht, wenn die Leute sich danach wieder genauso verhalten wie vorher, so, als sei nichts gewesen.
So sehr ich mich über die beschlossenen Lockerungen gefreut habe und eigentlich immer noch freue: ich sehe mit Sorge und Beklemmung, dass viele Leute das in den völlig falschen Hals bekommen haben und sich so verhalten als ob schon "alles vorbei" sei....mitunter die selben Leute, die noch vor ein paar wochen panisch Klopapier gehortet haben...

Veröffentlicht von: @lucan-7

Ich halte ein wenig Vorsorge daher für vernünftig.

Ich auch - und nicht nur in Privathaushalten, sondern auch und vor allem im Gesundheitswesen und in der Wirtschaft.
Es ist zu begrüßen, wenn die Einsicht, dass es nicht gut ist sich allzu abhängig zu machen von China und Indien, bleibt und zu entsprechenden Konsequenzen führt.
Und dass es keine gute Idee war/ist, das Gesundheitswesen in Grund und Boden zu sparen, das wird hoffentlich nach dieser Pandemie nicht ratzfatz wieder vergessen.
Denn das sehe ich ähnlich wie du: es wird nicht die letzte gewesen sein.

suzanne62 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10253
Veröffentlicht von: @tristesse

Sich 2 Wochen zu "verbunkern" hätten wir nicht durchziehen können.

Völlig verbunkern natürlich nicht. Aber wenn die Lockerungen nur eine Woche später gekommen wären, hätten wir die Zahlen so weit reduziert, dass wir wieder in der Phase sind, wo einfach alle neuen Fälle verfolgt werden (alle Kontakte testen etc.), und Maßnahmen für ganz D ziemlich leicht (nur Abstandsgebot/Hygiene/keine Großveranstaltungen) sein können. Natürlich das auch nicht von einem Tag zum anderen, aber eben schrittweise innerhalb weniger Wochen.

Aber da waren wir zu früh.

Helmut

hkmwk antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559
Veröffentlicht von: @hkmwk

Aber da waren wir zu früh.

Und das weißt Du von wem und warum?
Diese Behauptung ist nur eine von vielen, die nicht belegt werden.

tristesse antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10253

Erfahrung

Veröffentlicht von: @tristesse

Und das weißt Du von wem und warum?

Ich war in Korea, und kann vergleichen.

In Korea gibts es jetzt eine zweite Welle: Nach 34 Neuinfektionen an einem Tag hat Seoul beschlossen, Nachtclubs und Bars mit Alkoholausschank zu schließen. Auf D (mit mehr Einwohnern) umgerechnet wären das ca. 55 neue Fälle an einem Tag - landesweit wohlgemerkt.

Stell dir vor, hier hätten alle Läden auf, alle Fabriken arbeiten, Spielplätze geöffnet, und sobald es in ganz D mehr als 50 neue Fälle am Tag gibt, wird die Lockerung da eingegrenzt, wo sich Fälle häufen (aktuell war ein Nachtclub-Besucher die Virenschleuder).

Das ist erreichbar, mit viel Testen. Vorausgesetzt, es gibt nicht mehr neue Fälle als die Gesundheitsämter hinterhertelefonieren und testen können. Und diese Voraussetzung war noch nicht da. Dazu hätten wir noch etwa eine Woche, oder maximal zwei, benötigt, und wir hätten es so wie in Korea machen können (am besten natürlich mit App).

Helmut

hkmwk antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

Seit wann macht einen der Aufenthalt in einem südostasiatischen Land zu einem Corona Experten? Du bist doch auch schon mehrere Wochen wieder hier?

tristesse antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10253
Veröffentlicht von: @tristesse

Seit wann macht einen der Aufenthalt in einem südostasiatischen Land zu einem Corona Experten?

Ich hab jetzt nichts gesagt, wozu tieferes Wissen über Covid-19 benötigt wird, und über SARS, MERS oder harmlose Coronaviren (über die ein "Corona-Experte" auch Bescheid wissen muss) muss man dazu überhaupt nichts wissen.

Die Mathematik von Infektionsverläufen ist im Prinzip angewandte Statistik. Wobei wir die Resultate sehen und die Parameter daraus ableiten müssen. Aber wenns um zu viel oder wenig Lockerungen geht, brauchen wir keine Parameter der Infektionsmechanismen von Covid-19 ableiten, sondern nehmen einfach die direkt aus den Statistiken ablesbaren Parameter (insbesondere ob die Zahl der Neuinfektionen steigt oder fällt, woraus sich dir R-Zahl berechnen lässt, wenn Inkubationszeit etc. bekannt sind). Die R-Zahl ausrechnen überlasse ich den Experten, aber ob die größer oder kleiner als 1 ist, kann man aus den Infektionszahlen sehen. Und wenn sie größer als 1 wird, waren es zu viele Lockerungen.

Veröffentlicht von: @tristesse

Du bist doch auch schon mehrere Wochen wieder hier?

Die Zahlen von Korea sind auf den zahlen von Hopkins zu sehen, wie sie z.B. im Worldometer zu lesen sind, mit Links zu ausführlichen Tabellen für (fast) jedes Land (aktuell sogar für jedes da aufgelistete Land). Und das wichtigste ist in der zeit passiert, als ich in Korea war. Als ich zurückkam (18.März) war die Infektion eingedämmt - ca. als 100 neue Fälle pro Tag, inzwischen sind noch mal deutlich weniger.

Ich sehe, ich vergleiche, ich benutze meinen Verstand. Ich muss kein Virologe sein, um zu erkennen, dass Covid-19 schlimmer ist als Grippe, und auch kein "Corona-Experte", um zu verstehen, dass wir den Erfolg Koreas mehr oder weniger genau kopiert hätten, wenn Merkel sich durchgesetzt hätte.

Helmut

hkmwk antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559
Veröffentlicht von: @hkmwk

Ich hab jetzt nichts gesagt, wozu tieferes Wissen über Covid-19 benötigt wird, und über SARS, MERS oder harmlose Coronaviren (über die ein "Corona-Experte" auch Bescheid wissen muss) muss man dazu überhaupt nichts wissen.

Ich hab auch nicht behauptet, dass Du darüber was wissen musst.

Veröffentlicht von: @hkmwk

Ich muss kein Virologe sein, um zu erkennen, dass Covid-19 schlimmer ist als Grippe, und auch kein "Corona-Experte", um zu verstehen, dass wir den Erfolg Koreas mehr oder weniger genau kopiert hätten, wenn Merkel sich durchgesetzt hätte.

Das ist eine Vermutung, die Du aufstellst, aber auch nicht belegen kannst. Zahlenspielereien sind keine vernünftigen Grundlagen für ein Spektrum, dass so weitreicht, dass sich sogar Experten nicht einig sind.

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7

Auf der anderen Seite: Wenn wir uns zwei Wochen lang in unseren Wohnungen verbunkert hätten, ohne jegliche weitere Kontakte, dann hätten wir's jetzt hinter uns (Möglicherweise auch etwas länger, um sicher zu sein).

Dann hätten sie aber auch absolut niemanden ins Land lassen dürfen. Schon gar keine Rückholungsaktion.

Und was machst du dann, wenn sich innerhalb der 14 Tage in den Familien das Virus weiter ausbreitet und nicht erkannt wird? Dann machst du nach 14 Tagen wieder auf und das Virus verbreitet sich doch.

Ganz abgesehen von den Ärtzen/Pflegekräfte, die sich in den Krankenhäusern anstecken.

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29478

Es ist ja mehr eine theoretische Überlegung. Es gilt ja immer abzuwägen, und die Frage ist halt, ob noch restriktivere Maßnahmen möglicherweise sinnvoller gewesen wären. Heisst also, für eine kurze Zeit geht wirklich gar nichts mehr... dafür haben wir es dann aber auch in absehbarer Zeit unter Kontrolle.

Ist natürlich nur sinnvoll, wenn es im Anschluss eine strikte Isolation und Nachverfolgung aller neuen Fälle gibt. Sonst ginge alles wieder von vorne los...

lucan-7 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 7706
Veröffentlicht von: @lucan-7

Ist natürlich nur sinnvoll, wenn es im Anschluss eine strikte Isolation und Nachverfolgung aller neuen Fälle gibt.

Und wenn die Leute nicht glauben, es sei ja nun "ausgestanden" und dann sämtliche Hygiene- und Abstandsregeln missachten.
Das Ordnungsamt und die Polizei können ja nicht überall gleichzeitig sein und eingreifen...

Veröffentlicht von: @lucan-7

Sonst ginge alles wieder von vorne los...

Genau das.

suzanne62 antworten
Groffin
(@groffin)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 1873
Veröffentlicht von: @tristesse

Der User geht davon aus, dass das Virus, wenn wir die scharfen Maßnahmen beibehalte hätten, in 2 Wochen "verschwunden" wäre. Ich hab diese Schlußfolgerung in der Form noch nicht vernommen, find sie aber diskussionswert. Quellen gab es davon bisher (noch) nicht, aber vielleicht hat die jemand oder hat sonst irgendwelche logischen Erklärungen dafür?

Vermutlich bezieht er sich auf das Vorgehen in Südkorea, die nun bereits längere Zeit rückläufige Neuinfektionen haben.

Theoretisch kann eine Pandemie auch gestoppt werden, wenn man die Infiszierten schnell und konsequent isoliert, dass sich keine neuen Personen anstecken. Hat der letzte Infiszierte die Krankheit hinter sich, "stirbt" der Virus aus weil er keinen neuen Träger findet.

In Südkorea ist das (noch) nicht der Fall und bei einer Öffnung der Grenzen ist schnell eine zweite Welle zu erwarten. Die Bevölkerung hat ja keine Herdenimmunität aufgebaut, sondern nur effektiv die Kranken isoliert.

Südkorea hat - im Gegensatz zu Deutschland, was eine sehr ähnliche Strategie fährt - die Daten von Kreditkarten und Mobilfunkdaten ausgewertet um Kontaktwege schneller und effizienter nachverfolgen zu können. Bei uns gibt es daher schon einige Zeit Diskussionen über die Tracing-App und Datenschutz.
Entsprechend lässt sich das Vorgehen Südkoreas nicht 1:1 auf Deutschland übertragen und die Behauptung, dass wir die Pandemie mit 2 zusätzlichen Wochen hinter uns hätten, ist nicht haltbar.

Theoretisch wäre das möglich, wenn alle Staaten auf der Welt die gleiche Strategie mit der selben Effizienz durchführen würden. Das ist aber illusorisch.

groffin antworten
Sternenbluete
(@sternenbluete)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 867

Nein, ich glaube nicht, dass das Virus so einfach verschwunden wäre.
Auch nicht aus Deutschland. Es ist da und wird uns noch lange erhalten bleiben. Das hat Herr Drosten, zumindest am Anfang auch immer wieder mal gesagt.

Jetzt bei den Lockerungen müssen wir das erlernte, nämlich Mundschutz tragen, Abstandsgebot einhalten, umsetzen, dann haben wir gute Chancen nicht krank zu werden. Kritisch sehe ich den Herbst, wenn dann sowieso Infektionen steigen. Ich denke dann werden wir möglicherweise eine neue Welle an Corona Infektionen haben.

Der von dir erwähnte User hat sich bei mir etwas anders geäußert.

https://community.jesus.de/forum/ansicht/thread.html?tx_scmforum_pi1 [post_uid]=12764920&tx_scmforum_pi1[disablepreset]=0

Da geht es um die Nachverfolgbarkeit der Infektionen. Das ist mit Sicherheit auch ein interessanter Aspekt.

Nachtrag vom 08.05.2020 1054
Letzten Absatz gedanklich bitte streichen, ich habe den falschen Link gesetzt.

sternenbluete antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4769

Ich glaube, du hast das falsche Posting verlinkt.

stundenglas antworten
Sternenbluete
(@sternenbluete)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 867

Du hast vollkommen recht.

Ich habe jetzt mehrmals versucht das richtige zu verlinken, aber es funktioniert einfach nicht.

sternenbluete antworten
Groffin
(@groffin)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 1873

Vielleicht hilft es, wenn Du den entsprechenden Beitrag mit Rechtsklick in einem neuen Fenster oder Tab öffnest und dann die URL kopierst?

groffin antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 7706
Veröffentlicht von: @tristesse

Der User geht davon aus, dass das Virus, wenn wir die scharfen Maßnahmen beibehalte hätten, in 2 Wochen "verschwunden" wäre. Ich hab diese Schlußfolgerung in der Form noch nicht vernommen, find sie aber diskussionswert.

Ich nehme an, Johannes hat sich hier auf ein mathematisches Modell von Prof. Meyer-Hermann von der Helmhotz-Gemeinschaft bezogen....wenn du seinen Namen bei Google eingibst, kannst du das nachlesen.
Er ist davon ausgegangen, dass man nach einer Verlängerung um drei bis vier Wochen und Verschärfung der Lockdown-Maßnahmen sogar weitgehend zur Vor-Corona-Normalität zurückkehren könnte.....dagegen spricht meiner Meinung nach, dass auch in Ländern, die viel längere und härtere Maßnahmen hinter sich haben, das Virus nicht wirklich ausgerottet ist. Nur eingedämmt.
Und natürlich war ihm selber klar, dass seine Vorstellung politisch nicht durchsetzbar ist - jedenfalls nicht zum jetzigen Zeitpunkt.

suzanne62 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

In Deutschland R wieder bei 1,1
Hoffen wir mal, dass das statistische Ausreißer sind, je weniger Infizierte es gibt, desto größer die Schwankungen.

Außerdem dürften die Hotspots in den Schlachthöfen die Zahlen ebenfalls verzerren. Solange man sie nicht gefunden hat, sind sie in der Dunkelziffer, wenn man sie dann mal gefunden hat, treiben sie die Zahl der Neuinfizierten nach oben.

Anonymous antworten
Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 3336

Außerdem dürften die Hotspots in den Schlachthöfen die Zahlen ebenfalls verzerren. Solange man sie nicht gefunden hat, sind sie in der Dunkelziffer, wenn man sie dann mal gefunden hat, treiben sie die Zahl der Neuinfizierten nach oben.

Sehe ich auch so. Dazu zähle ich auch die Ausbrüche in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern.
Die jetzt eingeschlagene Strategie, nämlich nur noch Landkreise mit hohen Infektionszahlen dichtzumachen, halte ich für zielführender als eine ganze Volkswirtschaft deswegen noch länger als nötig lahmzulegen.

ungehorsam antworten
Murphyline
(@murphyline)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 1894

Das Problem ist blos: wenn in einem Landkreis Gasthof und Einkaufscenter wegen Corona geschlossen sind, fahren die Bewohner eben in den Nachbarlandkreis ...

murphyline antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @murphyline

Das Problem ist blos: wenn in einem Landkreis Gasthof und Einkaufscenter wegen Corona geschlossen sind, fahren die Bewohner eben in den Nachbarlandkreis ...

Man könnte eine lokale Ausgangssperre verhängen. Wenn sie mit den Autos in den Nachbarkreis fahren, werden sie durch die Nummernschilder verraten.

Ich hoffe jedoch, dass sich nächste Woche alles beruhigt, wenn sie erst mal alle Schlachtbetriebe getestet haben.

Anonymous antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4769

Autokennzeichen

Veröffentlicht von: @jadwin

Wenn sie mit den Autos in den Nachbarkreis fahren, werden sie durch die Nummernschilder verraten.

Nein, die muss man nicht mehr ändern, wenn man umzieht. Und Geschäftswagen haben oft auch Schilder von ganz anderen Kreisen.

stundenglas antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @stundenglas

Nein, die muss man nicht mehr ändern, wenn man umzieht. Und Geschäftswagen haben oft auch Schilder von ganz anderen Kreisen.

Ja, das ist mir bekannt. Ich tippe aber, dass weit über 90% der Kennzeichen noch stimmen.

Anonymous antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 7706
Veröffentlicht von: @ungehorsam

Die jetzt eingeschlagene Strategie, nämlich nur noch Landkreise mit hohen Infektionszahlen dichtzumachen, halte ich für zielführender als eine ganze Volkswirtschaft deswegen noch länger als nötig lahmzulegen.

Auf jeden Fall - aber das setzt voraus, dass die jeweiligen Kreis- oder Stadtverwaltungen schnell und konsequent handeln - also Infektionsketten frühzeitig unterbrechen.

suzanne62 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Nun ja, ich denke man tut gut daran die Zahlen des RKI nicht zu ernst zu nehmen. Denn dass die mit Zahlen große Schwierigkeiten haben, haben sie ja die letzten Wochen zu genüge unter Beweis gestellt.

Generell sind die Zahlen im Moment für außenstehende schwer zu deuten. Schließlich wurde nun mangels allgemeiner Krankheitsfälle verstärkt dazu übergegangen Testaktionen in Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern und nicht zu vergessen in großen Lebensmittelindustriebetrieben durchzuführen. Da werden sicher auch noch einige Fälle dazukommen.

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Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

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Wenn ich mal die Zahlen aktuell für Niedersachsen nehme, gibt es 10.800 Infektionen, geschätzt 8.800 Genesene und 500 Tote, das macht gerade mal 1.500 akut an COVID-19 erkrankte Menschen.
Nimmt man noch hinzu, daß die Gesellschaft sensibilisiert ist, Maskenpflicht und Abstandsregel weiterhin gelten und es weiterhin keine Großveranstaltungen gibt, dann wage ich mal zu behaupten, die Pandemie ist zwar nicht vorbei, aber sie ist unter Kontrolle.

Seit einiger Zeit erfahre ich nichts mehr von den aktuellen Entwicklungen in Spanien und Italien. Kann mir da jemand aushelfen?

ungehorsam antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @ungehorsam

Nimmt man noch hinzu, daß die Gesellschaft sensibilisiert ist, Maskenpflicht und Abstandsregel weiterhin gelten und es weiterhin keine Großveranstaltungen gibt, dann wage ich mal zu behaupten, die Pandemie ist zwar nicht vorbei, aber sie ist unter Kontrolle.

Das mit den Großveranstaltungen stimmt so nicht. Während den Kirchen umfangreiche Maßnahmen für Minigottesdienste auferlegt werden, sind in deutschen Großstädten Tausende zum gemeinsamen demonstrieren auf der Straße. In Berlin geht das ja schon seit Wochen so.

Veröffentlicht von: @ungehorsam

Seit einiger Zeit erfahre ich nichts mehr von den aktuellen Entwicklungen in Spanien und Italien. Kann mir da jemand aushelfen?

Die sind gerade am lockern. Haben bei einer geringeren Bevölkerung aber immer noch jeden Tag wesentlich mehr Neuinfektionen als wir. Die liegen so zwischen 1000 und 1500 Infektionen pro Tag.

Anonymous antworten
Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

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Die sind gerade am lockern. Haben bei einer geringeren Bevölkerung aber immer noch jeden Tag wesentlich mehr Neuinfektionen als wir. Die liegen so zwischen 1000 und 1500 Infektionen pro Tag.

Danke dafür.

ungehorsam antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10253
Veröffentlicht von: @qdspieler

sind in deutschen Großstädten Tausende zum gemeinsamen demonstrieren auf der Straße.

Tja, das sind die Leute, die lieber den Lügen im Netz glauben als der seriösen Presse, die als "Lügenpresse" diffamiert wird. OK, Linke drücken sich anders aus, aber sind im Prinzip genauso drauf.

Helmut

hkmwk antworten
Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

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Tja, das sind die Leute, die lieber den Lügen im Netz glauben als der seriösen Presse, die als "Lügenpresse" diffamiert wird. OK, Linke drücken sich anders aus, aber sind im Prinzip genauso drauf.

Da sagste was.

ungehorsam antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

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Ich würde mir wünschen es gäbe eine seriöse, differenzierende Presse. Die gibt es aber meiner Auffassung nach so gut wie gar nicht.

In den letzten Wochen konnte ich Journalisten beobachten, die mit falschen Infektionszahlen hantierten, um Politiker zu bestimmten Aussagen zu verleiten. Wissenschaftler wurden mit verkürzt wiedergegebenen Zitaten anderer Wissenschaftler konfrontiert, um da möglichst viel Zwietracht zu sähen usw.
Das sieht man ja auch immer wieder im Sport zB beim Fußball, wie einzelne Spieler oder Funktionäre mit Aussagen anderer konfrontiert werden, die völlig aus dem Zusammenhang genommen wiedergegeben werden. Durch solche "Linken" Machenschaften hat sich unsere Presselandschaft die Bezeichnung "Lügenpresse" ganz alleine selbst zuzuschreiben.

Angesichts des Zustands der deutschen Presse ist es für mich daher nicht weiter verwunderlich, dass immer mehr Leute auf "Rattenfänger" hereinfallen. Diese machen sich den Zustand der Presse ganz geschickt zunutze. Den Leuten fällt es daher auch zunehmend schwerer zwischen Wahrheit und Lüge zu unterscheiden.

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Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

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Durch solche "Linken" Machenschaften hat sich unsere Presselandschaft die Bezeichnung "Lügenpresse" ganz alleine selbst zuzuschreiben.

Ach so.
Jetzt fehlt nur noch, daß du uns die "Rechten" als Saubermänner präsentierst.

ungehorsam antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

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Veröffentlicht von: @ungehorsam

Ach so.
Jetzt fehlt nur noch, daß du uns die "Rechten" als Saubermänner präsentierst.

Und Du hast auch noch nicht verstanden, dass anti-links nicht automatisch pro-rechts bedeutet.

tristesse antworten
Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

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Doch, das habe ich verstanden. Ich wollte nur bemerken, daß die Rechten im manipulieren, täuschen und tricksen den Linken nicht nachstehen. Heißt, die Beschuldigung war mir zu einseitig.

Aber qdspieler hat den mißverständlichen Begriff "link" inzwischen konkretisiert.

ungehorsam antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

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Ja, hab ich auch inzwischen gelesen 😊

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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link = hinterhältig, heimtückisch

Anonymous antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
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Link ist nicht links

Veröffentlicht von: @qdspieler

link = hinterhältig, heimtückisch

"Link" hat unterschiedliche Bedeutungen, unter Unxoiden (z.B. Linux) ist ein Link ein unverzichtbarer Bestandteil eines Dateisystems. Und ein Programm, das aus mehr aus einem Modul besteht, muss gelinkt werden (häufig auch eins, das nur aus einem Modul besteht, weil ein Compiler gar nicht mehr erwartet, dass auch solche Programme gibt).

"Link" in dem Sinn, wie du es beschreibst, ist nach meiner Wahrnehmung unter Rechtsradikalen häufiger als unter Linksradikalen. Aber da solche Wahrnehmungen immer subjektiv sind, sag ich mal, das die Radikalen rechts und links beide link sind.

Helmut

hkmwk antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 7706
Veröffentlicht von: @qdspieler

In Berlin geht das ja schon seit Wochen so.

Das gibt es auch in anderen Großstädten, u.a. in Dortmund....die scheren sich einen Driss um Abstandsregeln. Und brüllen ihren Protest raus gegen Maßnahmen, deren Aufhebung oder zumindest Lockerung bereits beschlossen ist - na ja, Widerstandwogegennochmal 2020....
Daneben beobachte ich aber auch Leute, die keine Politik brauchen, um sich total verantwortungslos und leichtsinnig zu verhalten.
Noch hoffe ich ja, dass es hilft, wenn Mutti mit Hausarrest droht....

suzanne62 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559
Veröffentlicht von: @qdspieler

Nun ja, ich denke man tut gut daran die Zahlen des RKI nicht zu ernst zu nehmen. Denn dass die mit Zahlen große Schwierigkeiten haben, haben sie ja die letzten Wochen zu genüge unter Beweis gestellt.

Ähm.
Nein?
Wie kommst Du auf diese absurde Idee?

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @tristesse

Wie kommst Du auf diese absurde Idee?

Ich beobachte, was von denen kommt und gleiche es mit der Realität ab. Dabei kommen mir eben erhebliche Zweifel an der Kompetenz des RKI.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @qdspieler

Ich beobachte, was von denen kommt und gleiche es mit der Realität ab. Dabei kommen mir eben erhebliche Zweifel an der Kompetenz des RKI.

Und es gibt eine wachsende Anzahl an Fachleuten, die das RKI kritisieren und inzwischen sogar zu Wort kommen.

Die Demos mit den negativen Begleiterscheinungen wie Aggressivität gegen Kameraleuten und Unbeteiligten sowie fehlende Abstandsregelungen werden zwar benutzt um die Gegenmeinungen zu diskreditieren, aber gestern kamen z.B. in "Berlin direkt" auch erstaunlich viele Gegenmeinungen von Fachleuten zu Wort.

Ich erwarte, dass im Laufe der Woche der der R Wert wieder deutlich sinkt, denn die Fallzahlen gehen runter.

Vielleicht sollte man den R Wert nicht täglich ausrechnen, sondern pro Woche. Wir hatten mit 0,65 fantastische R Werte. Wenn man jede Woche unter eins bleiben, dann geht die Pandemie zurück, da beißt keine Maus einen Faden ab.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @jadwin

Vielleicht sollte man den R Wert nicht täglich ausrechnen, sondern pro Woche. Wir hatten mit 0,65 fantastische R Werte. Wenn man jede Woche unter eins bleiben, dann geht die Pandemie zurück, da beißt keine Maus einen Faden ab.

Ich denke es wäre sinnvoller den Wert von einer privaten Firma ausrechnen zu lassen.

Anonymous antworten
Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 3336

Ich denke es wäre sinnvoller den Wert von einer privaten Firma ausrechnen zu lassen.

In den Leitmedien werden uns doch jetzt schon Zahlen von zwei verschiedenen Institutionen um die Ohren gehauen. Die ARD verwendet Zahlen des RKI und das ZDF setzt auf die Johns-Hopkins-Universität.
Du möchtest noch einen dritten Mitspieler etablieren - wozu? Damit die Verwirrung noch größer wird? Das nutzt nur den Verschwörungsmystikern.

ungehorsam antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 3656
Veröffentlicht von: @qdspieler

Ich beobachte, was von denen kommt und gleiche es mit der Realität ab. Dabei kommen mir eben erhebliche Zweifel an der Kompetenz des RKI.[/quote

Mir kommen diesbezüglich keine Zweifel.

Zweifler sollten aktuell den Blick dringend auf die Zahlen in Russland und Brasilien werfen.

Vor solchen Zahlen sind wir Dank RKI, anderen Instituten und unserer Regierung bisher bewahrt geblieben.

irrwisch antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @irrwisch

Zweifler sollten aktuell den Blick dringend auf die Zahlen in Russland und Brasilien werfen.

Ich finde die Sichtweise ziemlich undifferenziert. Woher weißt du wie es in diesen Ländern zugeht?
Im Grunde haben die in bestimmten Vierteln der Großstädte keine Chance die Ausbreitung einzudämmen, egal was sie tun.

Anonymous antworten
an.ja
 an.ja
(@an-ja)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 1756
Veröffentlicht von: @irrwisch

Zweifler sollten aktuell den Blick dringend auf die Zahlen in Russland und Brasilien werfen.

Was haben denn die Zahlen anderer Länder mit der Glaubwürdigkeit des RKI zu tun??

Veröffentlicht von: @irrwisch

Vor solchen Zahlen sind wir Dank RKI, anderen Instituten und unserer Regierung bisher bewahrt geblieben.

Ein Kniefall vor der Institution.

Wenn ich so etwas lese, kriege ich das ...

an-ja antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

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Bitte Fakten beachten

Veröffentlicht von: @an-ja

Was haben denn die Zahlen anderer Länder mit der Glaubwürdigkeit des RKI zu tun??

Da sehen wir, was passiert wäre, wenn wir mit dem Lockdown länger gewartet hätten.

Es war also gut, in dem Punkt auf das RKI gehört zu haben. Kleinere Ungenauigkeiten sind im Vergleich dazu weniger wichtig.

Veröffentlicht von: @an-ja

Ein Kniefall vor der Institution.

Kein Kniefall, nur "Ehre, wem Ehre gebührt". Dass die Ratschläge des RKIs sinnvoll waren, ist ein Fakt, den man schnell erkennt, wenn man mit dem Ausland vergleicht.

Übrigens auch, wenn man erfolgreiche Länder vergleicht, wie z.B. Korea. Da sind dann natürlich auch Schwächen erkennbar (wir hätten den Karneval verbieten sollen ...), aber die fallen schon häufig in die Kategorie "hinterher ist man immer schlauer".

Helmut

hkmwk antworten
an.ja
 an.ja
(@an-ja)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 1756
Veröffentlicht von: @hkmwk

Es war also gut, in dem Punkt auf das RKI gehört zu haben. Kleinere Ungenauigkeiten sind im Vergleich dazu weniger wichtig.

Es besteht aber trotzdem kein Zusammenhang zwischen der Glaubwürdigkeit des RKI und den Zahlen anderer Länder. Ich verstehe deshalb Deine Einlassung nicht.

Veröffentlicht von: @hkmwk

Kein Kniefall, nur "Ehre, wem Ehre gebührt". Dass die Ratschläge des RKIs sinnvoll waren, ist ein Fakt, den man schnell erkennt, wenn man mit dem Ausland vergleicht.

Das ist Quatsch!

Es ist wichtig, dass wir auch die Zahlen und Empfehlungen von Institutionen hinterfragen.

Das ist oberste Bürgepflicht!

Ob wir besser dastehen als andere Länder, hat damit garnichts zu tun, ob wir als Bürger den Staat auch kritisch beobachten, insbesondere dann, wenn die Freiheitsrechte eingeschränkt werden.

Gruß Andy

an-ja antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10253
Veröffentlicht von: @an-ja

Es besteht aber trotzdem kein Zusammenhang zwischen der Glaubwürdigkeit des RKI und den Zahlen anderer Länder.

Die Zahlen zeigen, wenn man ein wenig nachdenkt, dass das RKI die richtigen Empfehlungen ausgesprochen hat. Das hat doch was mit Glaubwürdigkeit zu tun?

Veröffentlicht von: @an-ja

Es ist wichtig, dass wir auch die Zahlen und Empfehlungen von Institutionen hinterfragen.

Nur wenn jemand feststellt, dass das RKI was richtig gemacht hat, ist das kein Kniefall.

Veröffentlicht von: @an-ja

Ob wir besser dastehen als andere Länder, hat damit garnichts zu tun

Frag dich doch mal, warum wir besser dastehen. Dann wirst du schon logisch beim RKI landen ...

Helmut

hkmwk antworten
an.ja
 an.ja
(@an-ja)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 1756
Veröffentlicht von: @hkmwk
Veröffentlicht von: @hkmwk

Es besteht aber trotzdem kein Zusammenhang zwischen der Glaubwürdigkeit des RKI und den Zahlen anderer Länder.

Die Zahlen zeigen, wenn man ein wenig nachdenkt, dass das RKI die richtigen Empfehlungen ausgesprochen hat. Das hat doch was mit Glaubwürdigkeit zu tun?

Ja schon, aber darum geht es doch garnicht!
Sondern es geht um den Zusammenhang der Zahlen anderer Länder und der Glaubwürdigkeit des RKI. Da besteht kein Zusammenhang, sonst bitte ich Dich um Erläuterung.

Veröffentlicht von: @hkmwk

Nur wenn jemand feststellt, dass das RKI was richtig gemacht hat, ist das kein Kniefall.

Keine Ahnung, was Du jetzt hinbiegen willst??
Es ging darum, dass man an den Zahlen des RKIs nicht anzweifeln soll, weil alles so gut ausgegangen ist, bis jetzt.

Vielleicht liest Du noch mal die Post, damit Du verstehst, um was es ging??

Veröffentlicht von: @hkmwk

Frag dich doch mal, warum wir besser dastehen. Dann wirst du schon logisch beim RKI landen ...

Unkritisch zu sein, ist wohl das Ergebnis unserer Wohlstandsgesellschaft.
Da kann ich Dir leider nicht helfen.

Gruß Andy

an-ja antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10253
Veröffentlicht von: @an-ja

Ja schon, aber darum geht es doch garnicht!
Sondern es geht um den Zusammenhang der Zahlen anderer Länder und der Glaubwürdigkeit des RKI.

Mit "Ja schon" erkennst du an, dass es einen (etwas indirekten) Zusammenhang gibt, also wieso fragst du nach etwas, was du doch nach deinen eigenen Worten schon verstanden hast?

Veröffentlicht von: @an-ja

Es ging darum, dass man an den Zahlen des RKIs nicht anzweifeln soll

Nö. Es ging darum, nicht an der Kompetenz des RKIs zu zweifeln. Ein paar ungenaue Zahlen sind für mich (und Irrwisch) noch klein Grund für solche Zweifel.

Du hast (vermutlich unbewusst, ohne Absicht) den Inhalt von dem, was Irrwisch schrieb, verdreht. Dreh es dir bitte in deinem Kopf wieder zurecht.

Helmut

hkmwk antworten
an.ja
 an.ja
(@an-ja)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 1756
Veröffentlicht von: @hkmwk

Mit "Ja schon" erkennst du an, dass es einen (etwas indirekten) Zusammenhang gibt, also wieso fragst du nach etwas, was du doch nach deinen eigenen Worten schon verstanden hast?

Ich glaube Du verstehst deinen eigenen Text nicht!
Du hattest geschrieben:Die Zahlen zeigen, wenn man ein wenig nachdenkt, dass das RKI die richtigen Empfehlungen ausgesprochen hat.

Und ich hatte geschrieben: Sondern es geht um den Zusammenhang der Zahlen anderer Länder und der Glaubwürdigkeit des RKI.

Das sind 2 verschiedene Aussagen

Und damit erkenne ich überhaupt keinen Zusammenhang an, sondern nur eine mögliche Richtigkeit deiner Aussage.

Aber wie ich feststellen kann, kannst Du hier auch nichts substanzielles beitragen.

Veröffentlicht von: @hkmwk
Veröffentlicht von: @###user_nicename###

Es ging darum, dass man an den Zahlen des RKIs nicht anzweifeln soll

Nö. Es ging darum, nicht an der Kompetenz des RKIs zu zweifeln. Ein paar ungenaue Zahlen sind für mich (und Irrwisch) noch klein Grund für solche Zweifel.

Was heißt hier "Nö"??
Ich schreibe - es geht um Zahlen - Und Du schreibst "Ein paar ungenaue Zahlen" - aber "Nö" ???

Veröffentlicht von: @hkmwk

Du hast (vermutlich unbewusst, ohne Absicht) den Inhalt von dem, was Irrwisch schrieb, verdreht. Dreh es dir bitte in deinem Kopf wieder zurecht.

Ist klar.
Da Du keine Sachargumente oder allenfalls verdrehte Gedanken geäußert hast, nimm es mir nicht übel, dass ich deinem Rat nicht nachkomme.

Gruß Andy

an-ja antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10253
Veröffentlicht von: @an-ja

Und ich hatte geschrieben: Sondern es geht um den Zusammenhang der Zahlen anderer Länder und der Glaubwürdigkeit des RKI.

Noch einmal: Die Zahlen anderer Länder zeigen im Vergleich, dass das RKI die richtigen Empfehlungen gegeben hat.

Aber ich geb zu, dass ich nicht genau hingeschaut habe und nicht gemerkt habe, dass du das Thema gewechselt hat. Von der Kompetenz des RKIs, die Irrwisch gelobt hat (und da gibt es den von mir genannten Zusammenhang) zur Glaubwürdigkeit.

Veröffentlicht von: @an-ja

Ich schreibe - es geht um Zahlen

qdspieler schrieb von zweifeln an der Kompetenz, Irrwisch hatte da keine Zweifel. Wieso stellst du dann eine off-topic Frage nach der Glaubwürdigkeit?

Ich hab deine Frage so verstanden, dass die Glaubwürdigkeit wg. mangelnder Kompetenz leidet. Und habe aufgezeigt, dass es da keinen Grund für solche zweifel gibt.

Aber wenn du dem RKI bewusste Irreführung unterstellst: Dann sagen die Zahlen aus dem Ausland natürlich nichts darüber aus.

Helmut

hkmwk antworten
an.ja
 an.ja
(@an-ja)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 1756
Veröffentlicht von: @hkmwk

Noch einmal: Die Zahlen anderer Länder zeigen im Vergleich, dass das RKI die richtigen Empfehlungen gegeben hat.

Tja, ich weiß nicht was du für ein Problem mit dem Lesen hast?
Es ging bei qdspieler um: "Nun ja, ich denke man tut gut daran die Zahlen des RKI nicht zu ernst zu nehmen. Denn dass die mit Zahlen große Schwierigkeiten haben, haben sie ja die letzten Wochen zu genüge unter Beweis gestellt."
Und ob das RKI richtige oder falsche Zahlen veröffentlicht, kann man nicht dadurch beurteilen, wie die Zahlen anderer Länder sind!
Wo liegt nun Dein Problem?? - Ich weiß es nicht. 🤨

Veröffentlicht von: @hkmwk

qdspieler schrieb von zweifeln an der Kompetenz, Irrwisch hatte da keine Zweifel. Wieso stellst du dann eine off-topic Frage nach der Glaubwürdigkeit?

Das Gegenteil von Zweifel ist nun mal Glaube. Deswegen geht es um Glaubwürdigkeit, wenn man keine Zweifel hat. Was ist daran nun off topic?? Hallo??

Veröffentlicht von: @hkmwk

Ich hab deine Frage so verstanden, dass die Glaubwürdigkeit wg. mangelnder Kompetenz leidet. Und habe aufgezeigt, dass es da keinen Grund für solche zweifel gibt.

Ich habe gegenüber dem RKI überhaupt kein Problem, weil ich mich z.B. über die Richtigkeit der Zahlen, noch gar keine Gedanken gemacht habe.

Das aber das RKI glaubwürdige Zahlen herausbringt oder grundsätzlich in allem Kompetent ist, kann ich nicht ablesen an den Zahlen anderer Länder. So kann man Kritik am RKI nicht abbügeln.

Gruß Andy

an-ja antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10253
Veröffentlicht von: @an-ja

Es ging bei qdspieler um: "Nun ja, ich denke man tut gut daran die Zahlen des RKI nicht zu ernst zu nehmen. Denn dass die mit Zahlen große Schwierigkeiten haben, haben sie ja die letzten Wochen zu genüge unter Beweis gestellt."

Nö. Es ging nicht um Zahlen, sondern um die Kompetenz des Instituts für Infektionskrankheiten in D.

Und natürlich um die Konsequenzen, die das RKI aus seinen Zahlen zieht. Und wie schon x-mal gesagt: Das RKI hat die richtigen Konsequenzen gezogen. Zeigt jeder Blick ins Ausland.

Dass bei einem neuen Virus und nicht genügend Tests (immerhin mehr als anderswo) die Zahlen immer nur vorläufig sind, hat auch das RKI gesagt. Also kein Grund, deswegen an seiner Kompetenz zu Zweifeln.

Veröffentlicht von: @an-ja

Das Gegenteil von Zweifel ist nun mal Glaube.

Das Gegenteil von Glaube ist Misstrauen, im Zusammenhang mit Gott auch oft Unglaube genannt. Zweifel ist ein wenig anders als Unglaube.

Veröffentlicht von: @an-ja

Das aber das RKI glaubwürdige Zahlen herausbringt

Nun, ungenaue Zahlen besagen noch nicht mangelnde Kompetenz. Aus ungenauen Rohdaten genaue Zahlen zu machen, geht nur bei sehr günstigen Randbedingungen, aber die sind in diesem Fall nicht gegeben.

Und wie gesagt: ich hab nicht die Exaktheit der Zahlen des RKIs verteidigt, sondern seine Kompetenz und seine Glaubwürdigkeit (also dass es ehrlich sagt, was sie herausgefunden haben, und keine Lügen verbreiten).

Helmut

hkmwk antworten
an.ja
 an.ja
(@an-ja)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 1756

Tut mir leid, Helmut.

Aber ich gebe es auf, Dir zu antworten.

Du bist entweder am Thema vorbei.

Liest die Texte nicht richtig.

Verstehst das Geschriebene nicht. (Meins)

Oder behauptest die Unwarheit. (nicht hier)

an-ja antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10253
Veröffentlicht von: @an-ja

Du bist entweder am Thema vorbei.

Das Thema ist: Was hat qdspieler gemeint?

Und während du ihn sehr frei umschreibst und dann deine Meinung damit verteidigst, habe ich den Text genau angeschaut und erkläre, was das bedeutet.

Wenn du daraus ein "Texte nicht verstehen" machst, dann ist das dein Problem, nicht meins.

Wenn ich wirklich[]/i] Texte nicht verstehen würde, dann könntest du zitieren, was ich falsch verstanden habe, auf Wortbedeutungen, Kontext etc eingehen und klarlegen, warum das falsch war und wie es richtig zu verstehen ist.

Stattdessen behauptest du nur, ich hätte was falsch verstanden, ohne das belegen zu können.

Helmut

hkmwk antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 3656

Lass mal....
......lieber Helmut.

Schau dir an, was dieser User sonst für eine Haltung und einen Ton hat und dann ordne seine Auftritte hier ein.

irrwisch antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559
Veröffentlicht von: @irrwisch

Schau dir an, was dieser User sonst für eine Haltung und einen Ton hat und dann ordne seine Auftritte hier ein.

Der "User" hat einen Namen und ist hier persönlich anwesend.
Wieso sprichst Du über ihn zu anderen und nicht ihn direkt an?

Ich bin wirklich nicht an.jas Meinung. Aber ich halte es für eine Unhöflichkeit in der dritten Person über ihn zu reden, wenn er im Thread zugegen ist.

tristesse antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 3656
Veröffentlicht von: @tristesse

Ich bin wirklich nicht an.jas Meinung. Aber ich halte es für eine Unhöflichkeit in der dritten Person über ihn zu reden, wenn er im Thread zugegen ist.

Nun,ich habe ganz schlicht einem Mitdiskutanten einen Hinweis gegeben.

Aber es ist gut, dass es dich hier als moralische Instanz gibt!

irrwisch antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

Als ob...
😀

Ich erinnere dich, wo du dich ja so begeistert zeigst, gern wieder dran, hab ich kein Problem mit

tristesse antworten
an.ja
 an.ja
(@an-ja)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 1756

Hallo Irrwisch.

Für meine Schärfe Dir gegenüber, möchte ich mich entschuldigen.

Ich muss mal daran arbeiten. 😊

Gruß Andy

an-ja antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 3656

Vorschlag:

Veröffentlicht von: @an-ja

Für meine Schärfe Dir gegenüber, möchte ich mich entschuldigen.

Überdenke bitte diese Worte.
Niemand kann sich selbst entschuldigen!

Veröffentlicht von: @an-ja

Ich muss mal daran arbeiten. 😊

Leider nicht nur mr gegenüber.
Deine Postings von gestern habe ich allesamt gelesen.
Nicht nur deine Idee der Durchseuchung in 3 Wochen finde ich eine Katastrophe.
Auch dein Ton samt Unterstellungen zum Beispiel bezüglich des Glaubens deiner Gegenüber sind für mich schlichtweg anmassend bis übergriffig und frech!

Aber um zu deiner Theorie der 3 Wochen Durchseuchung und Herdenimmunität zu kommen:

Mach es konkret, fang damit an.
Geh auf eine Intensivstation oder wahlweise in ein Pflegeheim mit infizierten Menschen.
Ganz ohne Schutzkleidung.
Infiziere dich.
Nachfolgend deine Familie , Kinder, Enkel, Großeltern, Ehepartner, alle, fals vorhanden.

Auf Facebook könntest du noch einen Aufruf starten, um weitere Freiwillige zu deiner steilen These zu finden.

Ich vermute, solltest du schwer erkranken, dass du Krankenhaus und Intensivstation ablehnst.
Weil dein Glaube stark genug ist,( deine Angst hingegen minimal), dass Gott dich retten wird.

Sag aber bitte hier Bescheid ( falls es dich hinterher noch gibt), wie dein Unterfangen gelaufen ist.

fg
Irrwisch

PS: Ich beobachte weiter, ob dies hier

Veröffentlicht von: @an-ja

Ich muss mal daran arbeiten. 😊

von dir tatsählich agegangen wird, nicht nur mir gegenüber!

irrwisch antworten
an.ja
 an.ja
(@an-ja)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 1756
Veröffentlicht von: @irrwisch
Veröffentlicht von: @irrwisch

Für meine Schärfe Dir gegenüber, möchte ich mich entschuldigen.

Veröffentlicht von: @irrwisch

Überdenke bitte diese Worte.
Niemand kann sich selbst entschuldigen!

Ok, dann streich das.

Veröffentlicht von: @irrwisch

Leider nicht nur mr gegenüber.
Deine Postings von gestern habe ich allesamt gelesen.

Komm, meine Mitdiskutanten haben es mir auch leicht gemacht, ungeduldig zu reagieren, wenn sie entweder mein Geschriebenes falsch wiedergeben oder mir eine Charakterschwäche unterstellen.

Veröffentlicht von: @irrwisch

Auch dein Ton samt Unterstellungen zum Beispiel bezüglich des Glaubens deiner Gegenüber sind für mich schlichtweg anmassend bis übergriffig und frech!

Ich fand das garnicht als Unterstellung. Das hatte ich so aus dem Text gelesen. Und einen anmaßenden Ton aus einem Text herauszulesen, da kann man auch ganz falsch liegen.
Zumindest in dem konkreten Fall, war es von mir nicht anmaßend oder übergriffig gemeint, sondern ich wollte lediglich deutlich machen, dass Angst den Glauben über Bord werfen kann.

Veröffentlicht von: @irrwisch

Aber um zu deiner Theorie der 3 Wochen Durchseuchung und Herdenimmunität zu kommen:

Veröffentlicht von: @irrwisch

Mach es konkret, fang damit an.
Geh auf eine Intensivstation oder wahlweise in ein Pflegeheim mit infizierten Menschen.
Ganz ohne Schutzkleidung.
Infiziere dich.
Nachfolgend deine Familie , Kinder, Enkel, Großeltern, Ehepartner, alle, fals vorhanden.

Warum sollte ich einen so blöden Vorschlag umsetzen?? Wenn man Corona umschiffen kann, ohne krank zu werden, wäre das doch besser.
Nur ist die Situation in Deutschland so, dass wir auf dem Weg zur Herdenimmunität sind - egal ob Du Angst hast oder nicht.
Und das es möglicherweise für alle Beteiligten günstiger ist, wenn diese Herdenimmunität in kurzer Zeit erreicht wird, als dieses Gefahrenpotenzial auf Jahre zu verzögern.

Veröffentlicht von: @irrwisch

PS: Ich beobachte weiter, ob dies hier
an.jazum Beitrag

Ich muss mal daran arbeiten. 😊

von dir tatsählich agegangen wird, nicht nur mir gegenüber!

Anstatt Dir diese Mühe zu machen, kannst Du mal Deine unkritische Haltung gegenüber dem RKI überdenken - damit würdest Du Dich weiterentwickeln. Wäre doch besser, oder?

an-ja antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 3656

Fazit:

Veröffentlicht von: @an-ja

Ok, dann streich das.

Fällt mir nach dieser Antwort nicht schwer.
Schade.

Veröffentlicht von: @an-ja

Komm, meine Mitdiskutanten haben es mir auch leicht gemacht, ungeduldig zu reagieren, wenn sie entweder mein Geschriebenes falsch wiedergeben oder mir eine Charakterschwäche unterstellen.

Jaja, die Sache mit dem Splitter und dem Balken!
Du willst wirklich die Anderen für dein Agieren hier verantwortlich machen?
Trump läßt grüßen!

Veröffentlicht von: @an-ja

Ich fand das garnicht als Unterstellung. Das hatte ich so aus dem Text gelesen. Und einen anmaßenden Ton aus einem Text herauszulesen, da kann man auch ganz falsch liegen.
Zumindest in dem konkreten Fall, war es von mir nicht anmaßend oder übergriffig gemeint, sondern ich wollte lediglich deutlich machen, dass Angst den Glauben über Bord werfen kann.

Hier unterscheiden wir uns wohl sehr in unserer Wahrnehmung.
Ausserdem kann Angst auch gerade tiefer in die Gottesbeziehung hinein führen.
Ich weißnicht,ob du die Aussage kennst:
" Angst lehrt beten oder fluchen"

Veröffentlicht von: @an-ja

Warum sollte ich einen so blöden Vorschlag umsetzen?? Wenn man Corona umschiffen kann, ohne krank zu werden, wäre das doch besser.
Nur ist die Situation in Deutschland so, dass wir auf dem Weg zur Herdenimmunität sind - egal ob Du Angst hast oder nicht.
Und das es möglicherweise für alle Beteiligten günstiger ist, wenn diese Herdenimmunität in kurzer Zeit erreicht wird, als dieses Gefahrenpotenzial auf Jahre zu verzögern.

You made my day!
Genau das schlägst du doch immer und immer und immer wieder vor!
[Gestrichen. MfG AleschaMod]
Duschen ohne nass zu werden iss nicht!
Offenbar propagierst du hier mantraartig die Herdenimmunität, um dann unbeschadet zu den restlichen 30 % der danach Geschützten zu gehören.
Fein ausgedacht!

Veröffentlicht von: @an-ja

Anstatt Dir diese Mühe zu machen, kannst Du mal Deine unkritische Haltung gegenüber dem RKI überdenken - damit würdest Du Dich weiterentwickeln. Wäre doch besser, oder?

Nun, zumindest weiß ich vom RKI, dass dort fachlich gebildete Wissenschaftler arbeiten.
Das RKI ist ein Institut von 4ren,die unsere Regierung berät.

Nicht das RKI trifft Entscheidungen.
Entscheidungen treffen unsere Regierungsverantwortlichen des Bundes und der einzelnen Bundesländer!

Darüber hinaus trage ich die Sorge um meine Weiterentwicklung.
Die ich dir zur beurteilen schlicht nicht gestatte. Damit bist du erneut übergriffig!

Von dir lese ich hier lediglich einen Vorschlag, der dir bequem erscheint.

irrwisch antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10253
Veröffentlicht von: @an-ja

Ok, dann streich das.

Also du siehst ein, dass du dich nicht ent-schuldigen kannst, aber um Vergebung Irrwisch gegenüber bitten willst du nicht?

Wofür es eine Entschuldigung gibt, dass muss nicht vergeben werden. Aber das nicht entschuldbare sollten wir vergeben.

Veröffentlicht von: @an-ja

Komm, meine Mitdiskutanten haben es mir auch leicht gemacht, ungeduldig zu reagieren, wenn sie entweder mein Geschriebenes falsch wiedergeben oder mir eine Charakterschwäche unterstellen.

Sie haben demnach genau das gemacht, was du auch gemacht hast: Das offen auszusprechen, was in deibnem text zu lesen war.

Veröffentlicht von: @an-ja

Warum sollte ich einen so blöden Vorschlag umsetzen??

Warum du nicht dazu beitragen sollst, dass die Herdenimmunität so schnell wie möglich erreicht wird? Also dass es ein halbes Jahr braucht (ab März gerechnet, also inzwischen weniger), bis sie eintritt, und nicht (dank deiner tatkräftigen Mithilfe) in einem Monat?

Komisch, dass du deinen eigene Vorschlag als "blöd" bezeichnest, sobald er detailliert beschrieben wird ...

Veröffentlicht von: @an-ja

Nur ist die Situation in Deutschland so, dass wir auf dem Weg zur Herdenimmunität sind

Nö sind wir nicht. Bei sinkenden Ansteckungszahlen (entgegen meiner Vorhersage sinken sie weiter, Gott sei Dank!) sind wir nicht unterwegs zur Herdenimmunität, sondern zur eingedämmten Seuche.

Helmut

hkmwk antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29478

Welche Institution wäre denn besser?

Veröffentlicht von: @an-ja

Ein Kniefall vor der Institution.

Darf ich fragen, welcher Institution du es lieber überlassen hättest, die Politik und die Bevölkerung zu informieren?

Welcher Institution würde dein "Kniefall" gelten?

lucan-7 antworten
an.ja
 an.ja
(@an-ja)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 1756
Veröffentlicht von: @lucan-7
Veröffentlicht von: @lucan-7

Ein Kniefall vor der Institution.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Darf ich fragen, welcher Institution du es lieber überlassen hättest, die Politik und die Bevölkerung zu informieren?

Veröffentlicht von: @lucan-7

Welcher Institution würde dein "Kniefall" gelten?

Ich glaube, Du hast meine Kritik nicht verstanden.

Wenn jemand der Meinung ist, dass die Zahlen des RKI nicht stimmig sind, dann hat er das Recht und ja, noch viel mehr

ist es seine Bürgerpflicht,

dass auch zu bemängeln, denn schließlich führen die Ergebnisse auch zu massiven Einschränkungen der persönlichen Freiheit.

Nur weil das RKI vieles gut gemacht hat, besteht doch kein Anlass dafür, diesem Institut einen Persilschein auszustellen.

Was ist das für eine kindliche Denke?

an-ja antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29478
Veröffentlicht von: @an-ja

Wenn jemand der Meinung ist, dass die Zahlen des RKI nicht stimmig sind, dann hat er das Recht und ja, noch viel mehr

ist es seine Bürgerpflicht,

dass auch zu bemängeln, denn schließlich führen die Ergebnisse auch zu massiven Einschränkungen der persönlichen Freiheit.

Man kann Informationen aber nur dann kritisieren, wenn man selbst über bessere bzw. genauere Informationen verfügt.

Es muss also eine Basis geben, auf der man kritisiert. Nach dieser Basis habe ich hier gefragt.

Veröffentlicht von: @an-ja

Nur weil das RKI vieles gut gemacht hat, besteht doch kein Anlass dafür, diesem Institut einen Persilschein auszustellen.

Was ist das für eine kindliche Denke?

Das habe ich wo genau geschrieben...?

lucan-7 antworten
an.ja
 an.ja
(@an-ja)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 1756
Veröffentlicht von: @lucan-7

Es muss also eine Basis geben, auf der man kritisiert. Nach dieser Basis habe ich hier gefragt.

Das ist aber nicht meinThema.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Das habe ich wo genau geschrieben...?

Damit habe ich nicht Dich gemeint, war ja klar.

es wäre konstruktiver, wenn du höher in den Strang einsteigst, damit Du verstehst, worum es geht. Dann kommen auch nicht so seltsame Fragen von Dir und man kann sich manche Posts sparen. - Trägt auch zur Umwelschonung bei.

an-ja antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29478
Veröffentlicht von: @an-ja

es wäre konstruktiver, wenn du höher in den Strang einsteigst, damit Du verstehst, worum es geht. Dann kommen auch nicht so seltsame Fragen von Dir und man kann sich manche Posts sparen. - Trägt auch zur Umwelschonung bei.

Du hast auf Irwisch geantwortet, davor kam nichts mehr von dir unmittelbar. Und ich werde jetzt auch nicht suchen - wenn es dir nicht wichtig ist, dann interessiert mich das auch nicht.

lucan-7 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29478
Veröffentlicht von: @qdspieler

Ich beobachte, was von denen kommt und gleiche es mit der Realität ab. Dabei kommen mir eben erhebliche Zweifel an der Kompetenz des RKI.

Hast du dafür konkrete Beispiele?

Meines Wissens hat das RKI nie konkrete Vorhersagen gemacht, sondern lediglich bestimmte mögliche Szenarien innerhalb eines bestimmten Rahmens genannt.

Wissenschaftler sind keine Wahrsager und bezeichnen sich auch nicht als solche.

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7

Hast du dafür konkrete Beispiele?

Die wurden doch hier schon zu genüge diskutiert.
Die Prognosen anhand veralteter Zahlen, die seltsame Berechnung des R-Wertes der beim RKI immer noch bei 1 lag, als sich die Infektionszahlen schon lange halbiert hatten, sowie die unmögliche Diskussion um die Maskenpflicht.

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29478
Veröffentlicht von: @qdspieler

Die wurden doch hier schon zu genüge diskutiert.
Die Prognosen anhand veralteter Zahlen, die seltsame Berechnung des R-Wertes der beim RKI immer noch bei 1 lag, als sich die Infektionszahlen schon lange halbiert hatten, sowie die unmögliche Diskussion um die Maskenpflicht.

Was hier diskutiert wurde waren irgendwelche Dinge, die durch die Medien geisterten. Es ging praktisch immer um Meldungen, die sich auf das RKI bezogen, aber kaum um deren konkrete Äusserungen.

Der R-Wert wird auch jetzt nicht aufgrund aktueller Daten berechnet (die liegen nämlich noch gar nicht vor), sondern anhand von Modellrechnungen, die eine gewisse Fehlertoleranz aufweisen.
Die Prognosen waren auch nie präzise, sondern gingen von verschiedenen Szenarien aus, die innerhalb einer bestimmten Bandbreite liegen.
Und der konkrete Sinn von Masken wird immer noch diskutiert. Ich erlebe es zur Zeit etwa, dass menschen sich damit so sicher fühlen, dass sie nicht mehr auf Mindestabstände achten. Was konkret bedeutet, dass es mit Masken sogar schlimmer werden könnte.

lucan-7 antworten
DerNeinsager
(@derneinsager)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 1449

Naja Zahlen vielleicht nicht, aber Lage einschätzen war nicht so dolle

derneinsager antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559
Veröffentlicht von: @derneinsager

Naja Zahlen vielleicht nicht, aber Lage einschätzen war nicht so dolle

Welche Lage meinst Du?

tristesse antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10253

Meine "Analyse"
Es gibt bei den Neuinfektion wöchentliche Schwankungen. Also wenn man wissen will, ob die Zahl der Neuinfektionen steigt oder fällt, sollte man mit dem entsprechenden Wochentag der Vorwoche vergleichen.

Ähnlich wie bei dem Arbeitsmarkt, da gibts jährliche Schwankungen, weshalb immer mit dem gleichen Monat im Vorjahr verglichen wird.

Um den Vergleich weiter zu führen: Es ist so, als wären in letzten Jahr die Zahlen stets gesunken, und seit Februar sind sie wieder höher als im Vorjahr.

Und welche Schlüsse zieht das "Arbeitsamt" (gemeint ist das rKI): Zwar haben wir jetzt wieder höhere Zahlen als vor einem Jahr, aber über die letzten 12 Monate addiert ist die Summe niedriger als in den 12 Monaten zuvor, also ist alles in Ordnung". So übersetzt die beruhigende Mitteilung des RKI über im Schnitt immer noch sinkende Zahlen, auf meinen Vergleich übertragen.

Und das sind erst die jetzt sichtbar werdenden Auswirkungen der Lockerung ab ca. 1.Mai. Alles was danach kommt wird R noch weiter steigern, in spätestens drei Wochen haben wir die Diskussion, welche Lockerungen zurückgenommen werden müssen 🙁

Wie hatte Mai Thi Nguyen-Kim inn einer Talk-Show gesagt? Es ist wie bei dem Test, o Kindern gesagt wird: Wenn du das Bonbon, das ich dir jetzt gebe, 10 Minuten lang nicht isst, bekommst du ein zweites. Und die meisten Kinder schaffen es nicht, sie essen das Bonbon eher.

Ich bin inzwischen ziemlich sicher, dass die "zweite Welle" kommt. Schon bald. Wir haben zu früh gelockert.

Am meisten hat mich gewundert,. dass die zweite Runde der Lockerungen kam, bevor die Auswirkungen der ersten Runde sichtbar waren. Aber das lag offensichtlich an "Diskussionsöffnungsorgien".

Helmut

hkmwk antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29478
Veröffentlicht von: @hkmwk

Es gibt bei den Neuinfektion wöchentliche Schwankungen. Also wenn man wissen will, ob die Zahl der Neuinfektionen steigt oder fällt, sollte man mit dem entsprechenden Wochentag der Vorwoche vergleichen.

Die Fälle werden aber nicht in gleichmäßigen Abständen gemeldet. Manchmal werden sie am gleichen Tag weitergeleitet, manchmal aber auch erst Tage oder sogar Wochen später. Man kann aus den Meldungen nicht klar ersehen, wann sich eine Person angesteckt hat, deshalb muss man hier mit Mittelwerten arbeiten. Ein genauer wöchentlicher oder gar täglicher Abgleich ist da nicht möglich.

lucan-7 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10253
Veröffentlicht von: @lucan-7

Manchmal werden sie am gleichen Tag weitergeleitet, manchmal aber auch erst Tage oder sogar Wochen später.

Wochen später? Hast du dazu einen Beleg?

Dass es Verzögerungen gibt, und die insbesondere am WE größer sind als in der Woche, weiß ich natürlich. Aber wochenlange Verzögerung (in einem statistisch relevanten Ausmaß) wäre mir neu.

Helmut

hkmwk antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29478
Veröffentlicht von: @hkmwk

Wochen später? Hast du dazu einen Beleg?

Stand irgendwo in einem Beitrag wo es um die Berechnung des Zeitpunktes der Ansteckung ging... den Text finde ich jetzt auf die Schnelle nicht mehr. Da ging es allerdings um Ausnahmefälle, wo Infizierte nachgemeldet wurden, in der Regel geht man hier von wenigen Tagen Verzögerung aus.
Konkrete Zahlen habe ich hier ja bewusst nicht genannt, man muss sich aber klar machen, dass "Meldung von Zahlen" eben nicht gleichbedeutend mit "Zeitpunkt der Erkrankung" ist.

lucan-7 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10253
Veröffentlicht von: @lucan-7

man muss sich aber klar machen, dass "Meldung von Zahlen" eben nicht gleichbedeutend mit "Zeitpunkt der Erkrankung" ist.

Ist schon klar, sonst müsste man nicht zwei Wochen warten, sondern hätte nach gut einer Woche schon gute Anhaltspunkte.

Aber die unterschiedlichen Zeitverzögerungen sind einerseits statistisches Rauschen, und ein erkennbarer relevanter Wochenrhythmus (wobei unklar ist, wie viel von dem auch auf spezielles "Wochenendverhalten" der Leute zurückgeht, das dazu führt, dass die Zahl der Infektionen im Wochenrhythmus real schwankt).

Und soweit ich sehe, kann das statistische Rauschen ignoriert werden - bis natürlich darauf, dass die Zahlen eben etwas ungenau sind. Aber doch nicht so ungenau, dass keine Schlüsse möglich sind!

Helmut

hkmwk antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10253

Im Prinzip ja

Veröffentlicht von: @tristesse

Der User geht davon aus, dass das Virus, wenn wir die scharfen Maßnahmen beibehalte hätten, in 2 Wochen "verschwunden" wäre.

Also verschwunden ist das Virus dann nicht. Aber wenn es wenig Fälle gibt, so lassen sich Infektionswege verfolgen und die Ausbreitung auch ohne harte Maßnahmen verhindern.

Nach zwei Wochen wären wir schon in der Lager gewesen, mehr zu lockern und ziemlich sicher zu sein, dass es gut geht.

A lso im Prinzip hat er Recht, nur unglücklich ausgedrückt.

Helmut

hkmwk antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559
Veröffentlicht von: @hkmwk

A lso im Prinzip hat er Recht, nur unglücklich ausgedrückt.

Glaub ich irgenwie nicht.

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29478
Veröffentlicht von: @hkmwk

Nach zwei Wochen wären wir schon in der Lager gewesen, mehr zu lockern und ziemlich sicher zu sein, dass es gut geht.

Nein. "Mehr lockern" geht nur dann, wenn jeder einzelne covid-19 Fall in Deutschland bekannt ist und zurückverfolgt werden kann. Davon sind wir im Moment sehr weit entfernt... und daran hätten auch 2 weitere Wochen nichts geändert.

lucan-7 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10253
Veröffentlicht von: @lucan-7

Nein. "Mehr lockern" geht nur dann, wenn jeder einzelne covid-19 Fall in Deutschland bekannt ist und zurückverfolgt werden kann. Davon sind wir im Moment sehr weit entfernt... und daran hätten auch 2 weitere Wochen nichts geändert.

Also wenn die Fälle zurückgehen, kann man entweder noch weiter warten, oder schon leicht lockern. Nach ca. zwei Wochen sieht man dann, ob genug "Luft" zum weiteren Lockern da ist. Was ich kritisiert habe war, dass schon nach einer Woche ins Blaue hinein weiter gelockert wurde.

Und was die "Entfernung" angeht: Laut RKI lassen sich bei wenigen hundert Fällen pro Tag alle Ketten zurückverfolgen. Davon waren wir ja nicht weit entfernt, im Wochendurchschnitt 1000-1500, bzw. dann, bevor sich die Lockerungen auch auf die Zahlen auswirkten, bei ca. 1000 im Wochendurchschnitt.

Helmut

hkmwk antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29478
Veröffentlicht von: @hkmwk

Also wenn die Fälle zurückgehen, kann man entweder noch weiter warten, oder schon leicht lockern. Nach ca. zwei Wochen sieht man dann, ob genug "Luft" zum weiteren Lockern da ist. Was ich kritisiert habe war, dass schon nach einer Woche ins Blaue hinein weiter gelockert wurde.

Das funktioniert nur so lange, wie die Fälle trotz Lockerung weiter zurückgehen. Denn jede Lockerung führt zwangsläufig zu einem weiteren Anstieg (So lange es sich nicht um eine komplett überflüssige Maßnahme handelt).

Veröffentlicht von: @hkmwk

Und was die "Entfernung" angeht: Laut RKI lassen sich bei wenigen hundert Fällen pro Tag alle Ketten zurückverfolgen. Davon waren wir ja nicht weit entfernt, im Wochendurchschnitt 1000-1500, bzw. dann, bevor sich die Lockerungen auch auf die Zahlen auswirkten, bei ca. 1000 im Wochendurchschnitt.

Nicht bei "wenigen hundert Fällen pro Tag", sondern bei wenigen hundert Infizierten INSGESAMT, in ganz Deutschland.

Und davon sind wir tatsächlich noch weit entfernt.

lucan-7 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10253
Veröffentlicht von: @lucan-7

Nicht bei "wenigen hundert Fällen pro Tag", sondern bei wenigen hundert Infizierten INSGESAMT, in ganz Deutschland.

Ups, da hab ich tatsächlich was missverstanden. Oder du?

Helmut

hkmwk antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29478
Veröffentlicht von: @hkmwk

Ups, da hab ich tatsächlich was missverstanden. Oder du?

Bei "wenigen hundert Fällen pro Tag" sind wir ja schon lange... das kann's also kaum gewesen sein.

lucan-7 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10253

Lange???

Veröffentlicht von: @lucan-7

Bei "wenigen hundert Fällen pro Tag" sind wir ja schon lange... das kann's also kaum gewesen sein.

Am 6.Mai waren es laut Hopkins noch 1158 Fälle. Gerade wegen dem Wochenrhythmus komme ich zum Schluss, dass wir noch knapp darüber liegen. Insgesamt gab es bis jetzt nur 4 Tage mit weniger als 700 Neufällen. Sind mehr als 700 wenige Hundert?

Helmut

hkmwk antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29478
Veröffentlicht von: @hkmwk

Insgesamt gab es bis jetzt nur 4 Tage mit weniger als 700 Neufällen. Sind mehr als 700 wenige Hundert?

Ich wüsste nicht, dass die Begriffe "viel" oder "wenig" etwas über konkrete Zahlen aussagen, deshalb halte ich es für müßig an der Stelle darüber zu diskutieren wo genau "wenig" aufhört und "viel" anfängt.

lucan-7 antworten


Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Katholische Aluhüte
Als ich eben im SPON diesbezüglich das Interview mit Herrn Pfeffer, dem Generalvikar des Bistums Essen, las, dachte ich: "Na, da hebt der SPIEGEL ja mal wieder zum Katholen-Bashing an. Soooo arg wird das ja wohl im Original nicht sein, wie es hier als netter Skandal hochgejazzt wird."
Also entschied ich, den offenen Brief selbst zu lesen.

Tja, was soll man dazu sagen? Man hatte es von Anfang an, mangels besserer sich aufdrängender Theorien, geahnt: Corona/Covid19 ist nur der Vorwand, eine anti-katholische Weltregierung zu installieren. Geheime Kräfte haben es darauf abgesehen, per Corona

Panik in der Bevölkerung zu erzeugen.

Was das genaue Ziel dieser demnächst sich sicherlich unverhüllt zeigenden Weltregierung sein könnte, darüber ist man sich auch nach wiederholter Lektüre des Appells nicht so ganz sicher, aber vermutlich wird es den geheimen Kräften ein ganz besonderes Anliegen sein, den Geistlichen in ihre Gottesdienstregie hineinzufunken. Aber so leicht wird man's diesen geheimen Kräften schon nicht machen und so stehen die Verfasser aufrecht und verkünden:

Wir fordern ebenso die Anerkennung unserer uneingeschränkten Autonomie in allen Angelegenheiten, die in die unmittelbare Zuständigkeit der kirchlichen Autorität fallen, wie z. B. die liturgischen Normen und die rechtlichen Vorgaben zur Spendung der heiligen Kommunion und der Verwaltung der Sakramente.

Der Apell, den es hier zu unterschreiben gilt, ist an

alle Männer und Frauen guten Willens

gerichtet.
Schade, ich hätte gern unterzeichnet, aber guten Willen darf man von mir nun beim besten Willen nicht erwarten! 😀

Anonymous antworten
23 Antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 7706

Die Deutsche Bischofskonferenz hat sich davon distanziert.
Kann man nachlesen auf www.dbk.de.

suzanne62 antworten
Pankratius
(@pankratius)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1380
AleschaMod
Moderator
(@aleschamod)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 640

Bitte stelle Links nicht kommentarlos ins Forum: Links können einen Forenbeitrag ergänzen, sollten aber in aller Regel nicht sein Hauptbestandteil sein.

Was möchtest Du uns mit dem Link sagen?

aleschamod antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @suzanne62

Die Deutsche Bischofskonferenz hat sich davon distanziert.

Ach, Du meinst, das sei noch überhaupt keine katholische Mehrheitsmeinung, die da zum Ausdruck gebracht wird? Och menno! Dann wird wohl nix aus meinem Geschäftsmodell mit dem Vertrieb von Alu-Biretts auf der Domplatte. Hatte mich schon gewundert, warum die Dame vom Gewerbeamt sich so zierte, meinem Eilantrag auf Erteilung eines Gewerbescheins zu entsprechen... 😉

Anonymous antworten
Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 3336

Die Verfasser dieses Blödsinns haben sicher zu viel Dan Brown gelesen.

Es wäre aber auch möglich, daß das alles nur Satire ist.

ungehorsam antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 7706
Veröffentlicht von: @ungehorsam

Es wäre aber auch möglich, daß das alles nur Satire ist.

Das habe ich natürlich zunächst auch gehofft. Aber die meinen das völlig ernst.

suzanne62 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29478
Veröffentlicht von: @ungehorsam

Es wäre aber auch möglich, daß das alles nur Satire ist.

Bei solchen Texten frage ich mich auch oft, ob die nicht von der "Gegenseite" zusammengestellt wurden, wenn man den Schaden bedenkt, den so etwas anrichten kann... aber das scheint wohl tatsächlich echt zu sein.

Haben weder sich noch den Christen insgesamt einen Gefallen getan, würde ich mal sagen.

lucan-7 antworten
B'Elanna
(@belanna)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 1793
Veröffentlicht von: @lucan-7

Haben weder sich noch den Christen insgesamt einen Gefallen getan, würde ich mal sagen.

Würde ich auch so sehen.

belanna antworten
klappstool
(@klappstool)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 430

ja, was soll man dazu sagen? Man hatte es von Anfang an, mangels besserer sich aufdrängender Theorien, geahnt: Corona/Covid19 ist nur der Vorwand, eine anti-katholische Weltregierung zu installieren. Geheime Kräfte haben es darauf abgesehen, per Corona

Das finde ich jetzt gleichermaßen verwirrend und interessant: Ein Noch-Freund von mir hängt der Verschwörungstheorie an, dass es die katholische Kirch selbst sei, die eine Weltregierung anstrebt. Kann man nix machen, ne. 😀

klappstool antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @klappstool

dass es die katholische Kirch selbst sei, die eine Weltregierung anstrebt.

Na, es gibt wohl Weltregierungen und (im Welt-Exil) Gegenweltregierungen... Woran erinnert mich das nur gerade? 😉

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29478
Veröffentlicht von: @klappstool

Ein Noch-Freund von mir hängt der Verschwörungstheorie an, dass es die katholische Kirch selbst sei, die eine Weltregierung anstrebt.

Das ist ja gerade das raffinierte: Die Verschwörer setzen in die Welt, das in Wirklichkeit die Erleuchteten die Verschwörer sind - und umgekehrt! Damit ist dann nicht nur bewiesen, dass es eine Verschwörung gibt, sondern auch, dass diejenigen, die der Verschwörung beschuldigt werden, nicht die Verschwörer sein können. Und umgekehrt natürlich.
Weshalb jene, die die Verschwörung leugnen, damit zugeben, dass sie Teil der Verschwörung sind. Und weil niemand zugibt, Teil der Verschwörung zu sein, ist damit bewisen, dass es die Verschwörung tatsächlich gibt.

Man muss nur lange genug nachdenken. Und irgendwann bist du erleuchtet. Oder dir ist nur eine Sicherung durchgeknallt.
Das kann man dann schon mal verwechseln...

lucan-7 antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 4292

Chemtrails
Hallo Lucan,

ich glaube manche verstehen gar nicht, was eigentlich Sache ist:

Corona ist nicht die Verschwörung, sondern wurde in die Wege geleitet, damit die Chemtrail-Beeinflussung durch die Regierungen endlich ein Ende findet.

Hat sich schon einmal jemand gefragt, welcher Wirtschaftszweig am meisten unter Corona leidet? Es ist die Luftfahrt und Tourismus Branche.

Eben genau die Instrumente, mit denen jahrelang die Regierungen bewusstseinsbeeinflussende Chemikalien in die Luft gebracht haben, um uns unter Kontrolle und willenlos zu behalten.

Endlich wurde dem ein Ende bereitet!

Dass man Corona als Verschwörung ansieht wurde von den Regierungen in die Welt gesetzt. In Wirklichkeit wurde von Widerstandsbewegungen versucht, ein Mittel zu finden, damit die weltweit stattfindende Bewusstseinskontrolle durch Chemtrails endlich ein Ende findet.

lombard3 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

😀
Made my, day....

tristesse antworten
klappstool
(@klappstool)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 430

OT - bitte nicht lesen! (Verschwörungstheorie)

Veröffentlicht von: @lucan-7

Man muss nur lange genug nachdenken. Und irgendwann bist du erleuchtet. Oder dir ist nur eine Sicherung durchgeknallt.
Das kann man dann schon mal verwechseln...

Ich bin mir da bei mir selbst nicht mehr sicher. Ich hab nämlich jetzt selbst eine Verschwörungstheorie erfunden:

Du kennst "Widerstand2020"? Einer der Chefs von denen, Dr. Bodo Schiffmann - der Schwindeldoktor hatte in einem Youtube-Filmchen verlauten lassen, dass er Christ sei und dafür sei Flüchtlingen zu helfen. Er fügte hinzu, dass man nur "ein Bundesland leeren müsse" und dann könne man da problemlos "ganz Afrika unterbringen". Der Doktor vertritt die Meinung - um es kurz zu machen - dass das Virus nicht so schlimm sei und ist dementsprechend auch gegen diese verfügten Maßnahmen.

Meine These nun: Widerstand 2020 wird von der Bundesregierung gesteuert. Je mehr Menschen leichtsinnig werden, desto mehr Tote werden wir haben, desto mehr Platz im Land für Flüchtlinge. Die bekommen alle einen Laptop mit dem aktuellen Windows 10 drauf und damit hat dann auch Bill Gates dazu verdient. Die ganzen Geschichten mit Impfzwang und Co sind lediglich Entertainment fürs Volk, um sie dazu zu bewegen, leichtsinnig zu werden. Danke Merkel!

klappstool antworten
klappstool
(@klappstool)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 430

Nachtrag-Funktion geht nicht, drum so:
Ich hoffe sehr, dass dieser Beitrag nicht ernst genommen wird. Ich wollte nur ein bisschen mitblödeln. 😊

klappstool antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29478

Was dem einen sein Blödeln ist dem anderen sein Weltbild...

lucan-7 antworten
klappstool
(@klappstool)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 430
Veröffentlicht von: @lucan-7

Was dem einen sein Blödeln ist dem anderen sein Weltbild...

Da sachste wat. 😀

klappstool antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10253

doppelte Aluhüte

Veröffentlicht von: @klappstool

Das finde ich jetzt gleichermaßen verwirrend und interessant: Ein Noch-Freund von mir hängt der Verschwörungstheorie an, dass es die katholische Kirch selbst sei, die eine Weltregierung anstrebt. Kann man nix machen, ne. 😀

Dann ist es ja logisch, dass die eine Weltverschwörung gegen die andere vorgeht, der geheime Kampf darum, welche Verschwörung demnächst die Weltregierung stellt, ist entbrannt. Neben der rkk sicher auch die Freimaurer, die Hochfinanz, das Weltjudentum, George Soros, und falls es ihn noch gibt, natürlich auch der Weltkommunismus. Hab ich wen vergessen? Ach ja, das weltweite Netz der Nazis (siehe Akte OdESSA).

Sorry, konnte nicht widerstehen ...

Helmut

hkmwk antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520
Veröffentlicht von: @hkmwk

Weltkommunismus

Die Zeichen sind überall: Hamterkäufe, Warteschlangen, leere Regale, Grenzen zu. Ja, genau: Erich Honecker. Der ist nicht tot. Der irrt seit 1993 durch ein Dortmunder Parkhaus. Hier die ganze Wahrheit.

alescha antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 7706
Veröffentlicht von: @klappstool

Ein Noch-Freund von mir hängt der Verschwörungstheorie an, dass es die katholische Kirch selbst sei, die eine Weltregierung anstrebt.

Pscht! Das sollte doch noch geheim bleiben...😇😉😀-)

suzanne62 antworten
klappstool
(@klappstool)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 430
Veröffentlicht von: @suzanne62
Veröffentlicht von: @suzanne62

Ein Noch-Freund von mir hängt der Verschwörungstheorie an, dass es die katholische Kirch selbst sei, die eine Weltregierung anstrebt.

Pscht! Das sollte doch noch geheim bleiben...😇😉😀-)

Hab ichs mir doch fast gedacht! 😀

klappstool antworten
Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 3336

Ein Noch-Freund von mir hängt der Verschwörungstheorie an, dass es die katholische Kirch selbst sei, die eine Weltregierung anstrebt.

Ja, natürlich. Und deshalb muß jeder Konkurrent aus dem Weg geräumt werden, der dem Vatikan die Weltherrschaft streitig macht.

ungehorsam antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29478

Wir fordern ebenso die Anerkennung unserer uneingeschränkten Autonomie in allen Angelegenheiten, die in die unmittelbare Zuständigkeit der kirchlichen Autorität fallen, wie z. B. die liturgischen Normen und die rechtlichen Vorgaben zur Spendung der heiligen Kommunion und der Verwaltung der Sakramente.

Ich denke, das ist wohl der eigentliche Knackpunkt an der Sache. Den Herrschaften wird gerade schmerzlich bewusst, dass sie selbst in ihren eigenen Kirchen im Grunde nicht viel zu melden haben. Das kann schon eine frustrierende Erfahrung sein, dass die eigene Macht gar nicht so groß ist, wie man immer geglaubt hat...

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
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Merkwürdige Zahlen auf dem Dashboard des RKI 11.05.20 BW
Wollte mir die Zahlen des RKI für heute (respektive gestern) anschauen.

Neuinfektionen: 357. Das ist ja super wenig. Auch wenn ein Bundesland angeblich noch nicht gemeldet hat, auch wenn es Meldeverzögerungen vom Wochenende gibt.

Dann schaue ich weiter auf BW, weil ich in BW lebe. Da steht dann: +-97 Neuinfektionen. Also wie jetzt? 97 dazu oder weg?

Während ich schreibe, kommt neue Zahlen für Deutschland und die Bundesländer raus.Tatsächlich -97 Neuinfektionen. https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Fallzahlen.html

Wenn das ein Meldefehler war, dann hat er sicherlich zu den R = 1,13 beigetragen. Dann muss das RKI doch den Fehler aufdecken und am besten auch den R-Wert, der für Furore gesorgt hat, nachträglich korrigieren. Die Pressekonferenzen, in denen Journalisten nachfragen könnten, wurden ebenfalls abgeschafft.

Vertrauensvolle Öffentlichkeit sieht anders aus. Und dann wundern sie sich, wenn Verschwörungstheorien wie Pilze aus dem Boden schießen und die Bürger rebellisch werden.

Anonymous antworten
10 Antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

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Deine 97 hat ein Sternchen jetzt:

*Aus einem Landkreis in Baden-Württemberg wurden gestern ca. 150 Fälle weniger als gestern übermittelt. Die Ursachen werden derzeit geprüft.

Du hast wohl geschaut, während die neuen Zahlen eingepflegt wurden.

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

Beiträge : 0

Fehler sind menschlich. Wenn das so ist, dann sieht das nach einem Fehler des betroffenen Landkreises aus. Vielleicht wäre es besser gewesen, diese Zahlen nicht einzupflegen, sondern die Zahl vom Vortrag zu übernehmen.

Anonymous antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10253
Veröffentlicht von: @jadwin

Fehler sind menschlich. Wenn das so ist, dann sieht das nach einem Fehler des betroffenen Landkreises aus.

Womit wir bei der Frage wären, ob die Landkreise direkt ans RKI senden, oder ob die Zahlen aus BW in BW gesammelt werden, und dann weitergemeldet werden.

Helmut

hkmwk antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 7706
Veröffentlicht von: @hkmwk

Womit wir bei der Frage wären, ob die Landkreise direkt ans RKI senden, oder ob die Zahlen aus BW in BW gesammelt werden, und dann weitergemeldet werden.

So weit ich weiß melden die Gesundheitsämter direkt an das RKI.

suzanne62 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

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Veröffentlicht von: @suzanne62

So weit ich weiß melden die Gesundheitsämter direkt an das RKI.

So habe ich bisher auch gedacht.

*Aus einem Landkreis in Baden-Württemberg wurden gestern ca. 150 Fälle weniger als gestern übermittelt. Die Ursachen werden derzeit geprüft.

Diese Satz macht dann aber weder inhaltlich noch grammatikalisch Sinn.

Nachtrag vom 11.05.2020 1530
... und meiner auch nicht. Da hat es doch glatt die Endung verschluckt.

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Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10253
Veröffentlicht von: @jadwin

Diese Satz macht dann aber weder inhaltlich noch grammatikalisch Sinn.

Grammatikalisch ist der völlig in Ordnung. Inhaltlich ist da wohl "Meldung gestern" und "Meldung der Fälle von gestern" gemixt worden, Gestern wurden 150 Fälle mehr (für vorgestern) gemeldet als (heute) für gestern, so rekonstruiere ich, was gemeint ist.

Veröffentlicht von: @jadwin

... und meiner auch nicht.

Siehst du, nicht nur das RKI macht Fehler, du auch 😉

Helmut

hkmwk antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

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Wo ist das Problem?

Veröffentlicht von: @jadwin

Wollte mir die Zahlen des RKI für heute (respektive gestern) anschauen.

Nimm doch besser Hopkins, die sind aktueller.

Da sind es für Deutschland 555 neue Fälle. (Tabelle "daily new cases", letzten Balken für May 10 anklicken).

Veröffentlicht von: @jadwin

Dann muss das RKI doch den Fehler aufdecken und am besten auch den R-Wert, der für Furore gesorgt hat, nachträglich korrigieren.

Werdenn sie auch, wenn der sich als falsch erweist. Nur: Die Ursachen werden derzeit geprüft. (Zitat aus deinem Link).

Momentan sind sie also noch am Prüfen, wo der Fehler liegt. Vielleicht muss ja die Zahl für heute korrigiert werden? Also einfach mal abwarten, was die Prüfung ergibt, und dann sehen, wie das RKI damit an die Öffentlichkeit geht.

Helmut

hkmwk antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29478

Etwas mehr Geduld... auch wenn's schwer fällt.
Nur mal so allgemein: Wir haben uns zwar daran gewöhnt, Informationen quasi in Echtzeit ohne Verzögerung zu bekommen... wenn du da aber auch Qualität erwartest, dann wirst du auch etwas Geduld mitbringen müssen.

Auch beim RKI wird angesichts widersprüchlicher Zahlen niemand aus seinem Sessel springen und hektisch und fieberhaft noch vor der Mittagspause verkünden, wie es sich denn tatsächlich verhält... vielmehr wird man sich diese Zahlen ansehen müssen, und dann in aller Ruhe genau (!) prüfen, wie sie denn zustandegekommen sind.

Beim R-Wert kommt es auch nicht auf Tagesaktualität an (Das ist auch gar nicht zu leisten), sondern auf die längere Tendenz.

Auch da also wieder: Geduld.

lucan-7 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10253

Das dauert
Ich hätte icht gedacht, dass der Text
[quote=" https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Fallzahlen.html "]*Aus einem Landkreis in Baden-Württemberg wurden ca. 150 Fälle weniger als gestern übermittelt. Die Ursachen werden derzeit geprüft.

... auch noch heute morgen da stehen würde (eben nachgeschaut).

Was ist da los?

Helmut

hkmwk antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

Beiträge : 0

Deja vu 28.05.20
*Aus einem Landkreis in Baden-Württemberg wurden aufgrund eines Softwareupdates gestern 410 Fälle weniger als zuvor übermittelt. Die Daten werden derzeit korrigiert.

Das verhagelt doch mal wieder alles. Schon der zweite Fehler aus dem Musterländle.

Anonymous antworten


Irrwisch
Themenstarter
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Auch eine bemerkenswerte Aufstellung,........
.....in der Fachkundige die " verlorene Lebenszeit" durch Covid - 19 berechnet haben

https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr/corona-lebenserwartung-101.html?utm_source=pocket-newtab

irrwisch antworten
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Lucan-7
(@lucan-7)
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Beiträge : 29478

Es sind in der Tat merkwürding anmutende Rechnungen... aber sie sind gut und notwendig, um haltlosen Behauptungen etwas entgegen zu setzen. Vor allem, weil hier die Vorerkrankungen ebenfalls berücksichtigt wurden.

Ein "Beweis" ist es leider trotzdem nicht... das wäre es erst, wenn auch alle übrigen Patienten mit entsprechenden Vorerkrankungen erfasst werden. Denn wenn die anderen Menschen mit Vorerkrankung, die jetzt noch leben, statistisch weit über dem Durchschnitt leben - dann wäre die Statistik wieder ausgeglichen und das Virus hätte keinen wesentlichen Einfluss gehabt.

lucan-7 antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 3656
Veröffentlicht von: @lucan-7

Ein "Beweis" ist es leider trotzdem nicht... das wäre es erst, wenn auch alle übrigen Patienten mit entsprechenden Vorerkrankungen erfasst werden. Denn wenn die anderen Menschen mit Vorerkrankung, die jetzt noch leben, statistisch weit über dem Durchschnitt leben - dann wäre die Statistik wieder ausgeglichen und das Virus hätte keinen wesentlichen Einfluss gehabt.

Nein, sicherlich sind diese Zahlen keine Beweise.
Wie auch?

Sie basieren auf Annahmen von Daten, die es zu durchschnittlihen Lebenserwartungen gibt. Sind bereinigt mit der Einrechnung der Vorerkrankungen.

Aber ich finde diese Rechnungen auch eine durchaus mögliche Sicht zu anderen Überlegungen.

irrwisch antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @irrwisch

.....in der Fachkundige die " verlorene Lebenszeit" durch Covid - 19 berechnet haben

Gibt's auch einen Link auf die Studie selbst? Ich kapier nicht, was deren Grundlage war. Gelistet werden nur die Ergebnisse.

Nicht mal klar wird, was hiermit:

Grundlage dieser Zahlen sind die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland

gemeint ist. Üblicherweise wird die durchschnittliche Lebenserwartung für Neugeborene berechnet (weswegen diese durchschnittliche Lebenserwartung auch durch die rapide sinkende Säuglingssterblichkeit in den vergangenen hundertfünfzig Jahren so rasch stieg). Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Menschen, der in den vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts geboren wurde, lag [url= https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc ="s&source=web&cd=1&ved=2ahUKEwi82bWZmq7pAhWBCOwKHU6pA6MQFjAAegQIBRAB&url=http%3A%2F%2Fwww.sozialpolitik-aktuell.de%2Ftl_files%2Fsozialpolitik-aktuell%2F_Politikfelder%2FAlter-Rente%2FDatensammlung%2FPDF-Dateien%2FabbVIII42.pdf&usg=AOvVaw182gkOrrm9Duv1A1Jmmgrc"]mehr als zehn Jahre unter[/url] der heutigen durchschnittlichen Lebenserwartung. Das heißt: Jeder, der heute älter als 80 ist, hat schon rund 15 Jahre länger gelebt, als es für seinen Jahrgang durchschnittlich normal gewesen wäre.
Nähme man also die durchschnittliche Lebenserwartung hinsichtlich des Geburtsjahres der Erkrankten, so müßte das durchschnittliche Todesalter der Coronaerkrankten bei rund 55 gelegen haben.
Das wäre erstaunlich, wo ich bisher irgendeinen Mittelwertwert knapp über oder knapp unter 80 Jahren im Hinterkopf hatte.

Wie auch immer: ein Rechenweg, wie diese Studienergebnisse zustandekamen, würde mich schon interessieren. Also nicht nur der Hinweis, dass Vorerkrankungen berücksichtigt wurden, sondern auch, wie diese in die Berechnung einflossen und welche Lebenserwartungen (heute schon 82,6 jährige lebende Frauen haben im Mittel ja beispielsweise eine höhere Lebenserwartung als die durchschnittlie Lebenserwartung für heute geborene Säuglinge ist, sonst müssten sie morgen alle sterben) genau miteinander verglichen wurden.
Mir zumindest will laut dieser Statistik scheinen, dass das Durchschnittsalter der Coronatoten in Deutschland sehr wohl um die 80 oder sogar etwas darüber gelegen haben dürfte und damit ungefähr auf der Höhe der durchschnittlichen Lebenserwartung eine heute (!) Neugeborenen. Also frage ich mich, wo die 10 Jahre herkommen sollen, die da angeblich im Schnitt verloren gingen? Vergleiche ich das Durchschnittsalter der an Coron Verstorbenen mit der durchschnittlichen Lebenserwartung zum Zeitpunkt ihrer Geburt, so müßte eher gesagt werden, dass die Corona-Toten überdurchschnittlich alt wurden, nämlich rund 15 Jahre älter als es für ihren Jahrgang im Mittel erwartet wurde.

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Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29478

Lebenserwartung

Veröffentlicht von: @blackjack

Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Menschen, der in den vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts geboren wurde, lag mehr als zehn Jahre unter der heutigen durchschnittlichen Lebenserwartung.

Nur dass die Leute, die bereits gestorben sind, aus der Rechnung wegfallen. Denn es geht nur um Leute, die bisher noch am Leben waren.

Hier gibt es einen Rechner, mit dem man seine zukünftige statistische Lebenserwartung (Samt voraussichtlichem Todestag... natürlich nur statistisch gesehen!) anzeigen lassen kann:

Laut dieser Anzeige kann jemand, der heute 80 ist, absolut erwarten dass er noch ein paar Jahre lebt. Denn alle, die jung verstorben sind (Und dadurch das statistische Alter nach unten drückten) sind ja schon raus aus der Rechnung...

Die genauen Hintergründe sind mir hier auch nicht bekannt, aber die gleiche Methodik wird ja vor allem bei Versicherungen verwendet, um einen Schnitt zu haben für voraussichtlich ausbezahlte Lebensversicherungen, Renten und dergleichen.

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7

Laut dieser Anzeige kann jemand, der heute 80 ist, absolut erwarten dass er noch ein paar Jahre lebt. Denn alle, die jung verstorben sind (Und dadurch das statistische Alter nach unten drückten) sind ja schon raus aus der Rechnung...

Vermute ich auch, dass das ungefähr so berechnet wurde, dass also nicht die "normale" durchschnittliche Lebenserwartung gemeint war, von der sonst immer die Rede ist, sondern von den noch zu erwartenden Jahren, die jemand, der (ohne schwere Vorerkrankungen) es bis zum jeweiligen Todesalter geschafft hätte. Entsprechend wirken sich also die (wenigen) Leute mit unter 80 Jahren wesentlich stärker auf die durchschnittlich verlorenen zu erwartenden weiteren Lebensjahre aus als diejenigen, auf die bezogen sich der viel zitierte und viel gescholtene Palmer sich äußerte.

Nicht mit in die Rechnung einbezogen wird freilich, inwieweit sich die Folgen des Shutdowns negativ auf die durchschnittliche allgemeine Lebensentwicklung auswirken, beispielsweise bezüglich der Einkommenseinbußen von Millionen. Bin ja gespannt, wann entsprechende Zahlen vorliegen und ob die dann auch so akribisch der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Ein Mann mit einem monatlichen Bruttoeinkommen von unter 1500,- Euro hat eine Lebenserwartung v on 71,1 Jahren. Ein Mann mit einem Bruttoeinkommen von über 4500,- Euro lebt mit 80,0 Jahren beinahe 9 Jahre länger.
Hinzu dürften die Lebensjahre kommen, die zukünftig aufgrund ausbleibender staatlicher Investitionen verloren gehen. Beispielsweise dadurch, dass die Kommunen, denen gerade die Gewerbesteuer wegbricht, weitere Freibäder schließen müssen. Oder dass Gelder für Infrastrukturmaßnahmen fehlen, was dann in erhöhten Verkehrsunfalltotenzahlen resultiert. Oder, oder, oder...

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29478
Veröffentlicht von: @blackjack

Bin ja gespannt, wann entsprechende Zahlen vorliegen und ob die dann auch so akribisch der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Ein Mann mit einem monatlichen Bruttoeinkommen von unter 1500,- Euro hat eine Lebenserwartung v on 71,1 Jahren. Ein Mann mit einem Bruttoeinkommen von über 4500,- Euro lebt mit 80,0 Jahren beinahe 9 Jahre länger.

Ist natürlich die Frage, ob das allein etwas mit dem Gehalt zu tun hat oder auch mit anderen Faktoren.

Klar, jemand der sich kein gesundes Bio-Gemüse leisten kann ernährt sich natürlich nicht so gesund, wie jemand, dem das Beste gerade gut genug ist und für den auch die Dauerkarte im Fitnessstudio kein Problem ist.

Andererseits mag jemand, der einen guten Job hat, auch generell ehrgeiziger und besser gebildet sein und auch eher dazu neigen, sich selbst und die eigene Gesundheit wert zu schätzen.

Und ich möchte betonen, dass man das natürlich nicht verallgemeinern kann, ich habe sowohl arme Gesundheitsfanatiker erlebt wie reiche Kettenraucher, die sich ungesund ernähren... aber statistisch mag das durchaus relevant sein.

lucan-7 antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520
Veröffentlicht von: @lucan-7

gesundes Bio-Gemüse

Für eine gesunde Ernährung tut's auch nicht-bio-Gemüse und Obst.
Ebensowenig braucht man eine

Veröffentlicht von: @lucan-7

Dauerkarte im Fitnessstudio

. Man kann auch ohne Fitnessstudio prima Sport treiben und sich bewegen.

Eine gesunde Lebensweise ist keine Frage des Geldes.

alescha antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29478
Veröffentlicht von: @alescha

Eine gesunde Lebensweise ist keine Frage des Geldes.

Kann man schlecht verallgemeinern, natürlich gibt es auch günstige gesunde Lebensmittel.
Aber wer wirklich jeden Euro umdrehen muss, der wird eben eher auf den Preis achten und sich weniger darum kümmern, ob eine Ernährung auch ausgewogen ist. Das ist eben auch eine Frage, welche Prioritäten man im Leben setzt. Und wer sich nichts leisten kann, für den stehen oft erst einmal andere Dinge im Vordergrund.

lucan-7 antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520
Veröffentlicht von: @lucan-7

Das ist eben auch eine Frage, welche Prioritäten man im Leben setzt.

Das ist schon eher der Punkt. Um ein Klischee zu bedienen: Wer sein Geld für Zigaretten ausgibt, dem bleibt wohl tatsächlich weniger für Essen übrig.

Das hat dann aber weniger damit zu tun, daß man sich keine gesunde und ausgewogene Ernährung leisten kann. So teuer ist Obst und Gemüse nun wirklich nicht.

alescha antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

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Wer eine kaputte Waschmaschine ersetzen muss und kein Geld auf der hohen Kante hat, kann nur noch am Essen sparen. Wer in einem Haushalt groß geworden ist, in dem Essen unwichtig oder Nebensache oder Betäubung ist und oft schnell aus dem Gefrierfach kam, der startet mit ganz anderen Bedingungen in sein Erwachsenenleben als jemand, der kochen lernte und gemeinsame Mahlzeiten ohne Fernseher als Normalfall kennt. Wer gelernt hat, dass Drogenkonsum die Antwort auf Stress oder Probleme ist, der übernimmt das auch leichter für sich als normal.

stundenglas antworten
an.ja
 an.ja
(@an-ja)
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Da sagste was.

Und wo sollte man so etwas lernen?

Leider lernt man darüber in der Schule wenig bis nichts.

Dafür kannste den Inhalt eines Dreiecks berechnen - auch nicht schlecht.

an-ja antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4769
Veröffentlicht von: @an-ja

Leider lernt man darüber in der Schule wenig bis nichts.

Und das Schulessen ist auch oft genug noch eine Katastrophe.

Veröffentlicht von: @an-ja

Und wo sollte man so etwas lernen?

Ich mach mir da nichts vor, wenn das nicht im Elternhaus erlernt werden kann, dann wird auch der an manchen Schulen stattfindende "Hauswirtschaftsunterricht" (heißt womöglich in jedem Bundesland anders) nicht viel ausrichten, außer die Lehrkraft hat mittels persönlicher Ausstrahlung überdurchschnittlich viel Einfluss auf die Jugendlichen.

Veröffentlicht von: @an-ja

Dafür kannste den Inhalt eines Dreiecks berechnen - auch nicht schlecht.

Die Verknüpfung von Mathe, Kochen und Sport halte ich übrigens für einen guten didaktischen Ansatz, gerade im Grundschulalter. Und damit meine ich nicht Kalorienzählen. Leider fehlt den Grundschulen oft eine Küche, mitunter fehlen ihnen auch Sportanlagen und dann fehlen ihnen noch viele Lehrerstunden (oder Geld für externe Kräfte), die die Betreuung in kleineren Gruppen möglich machen würde. Essen und Bewegung sind ganz unmittelbare Zugänge zur Welt, die funktionieren oft auch ohne viel Sprache, können diese aber nutzen. Man kann so wunderbar mit allen Sinnen lernen. Aber ob sich diese Ausgaben für Prävention bezahlt machen würden, kann man nur herausfinden, wenn man es mal probiert.

stundenglas antworten
an.ja
 an.ja
(@an-ja)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 1756
Veröffentlicht von: @stundenglas

Die Verknüpfung von Mathe, Kochen und Sport halte ich übrigens für einen guten didaktischen Ansatz, gerade im Grundschulalter. Und damit meine ich nicht Kalorienzählen. Leider fehlt den Grundschulen oft eine Küche, mitunter fehlen ihnen auch Sportanlagen und dann fehlen ihnen noch viele Lehrerstunden (oder Geld für externe Kräfte), die die Betreuung in kleineren Gruppen möglich machen würde. Essen und Bewegung sind ganz unmittelbare Zugänge zur Welt, die funktionieren oft auch ohne viel Sprache, können diese aber nutzen. Man kann so wunderbar mit allen Sinnen lernen. Aber ob sich diese Ausgaben für Prävention bezahlt machen würden, kann man nur herausfinden, wenn man es mal probiert.

Sehr vernünftige Gedanken, sehe ich auch so.

Apropos Schulküche. In der Schule meines Sohnes, wurde es vom Gesundheitsamt verboten, dass die Schüler für das Schulmittagessen die Kartoffeln schälen - aus hygienischen Gründen.
Also, Doofheit wird sogar amtlich verordnet. 😕

Gruß Andy

an-ja antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @an-ja

Apropos Schulküche. In der Schule meines Sohnes, wurde es vom Gesundheitsamt verboten, dass die Schüler für das Schulmittagessen die Kartoffeln schälen - aus hygienischen Gründen.
Also, Doofheit wird sogar amtlich verordnet. 😕

Warum war das doof? Hältst Du prinzipiell bestimmte Hygienevorschriften für doof oder nur dann, wenn sie auch an der Schule Deines Sohnes Anwendung finden?

Anonymous antworten
an.ja
 an.ja
(@an-ja)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 1756
Veröffentlicht von: @blackjack

Warum war das doof?

Weil erstens Kinder dadurch Wesentliches nicht lernen und
zweitens das Händewaschen für die Hygiene aureichend sind.
Also eine übertriebene Regelungswut auf Kosten der schulischen Förderung.

Veröffentlicht von: @blackjack

Hältst Du prinzipiell bestimmte Hygienevorschriften für doof oder nur dann, wenn sie auch an der Schule Deines Sohnes Anwendung finden?

Ich kenne nicht so viele Hygieneregeln des Gesundheitsamtes, deswegen kann ich Dir die Frage nicht beantworten.
Und wenn eine Hygienberegel grundsätzlich doof ist, dann natürlich auch grundsätzlich.

an-ja antworten
B'Elanna
(@belanna)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 1793
Veröffentlicht von: @blackjack

Warum war das doof?

Weil die Kartoffeln nach dem Schälen noch gekocht werden - das überlebt kein Virus.....

belanna antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

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Reihenfolge

Veröffentlicht von: @belanna

Weil die Kartoffeln nach dem Schälen noch gekocht werden

Oder vor dem Schälen, es gibt beides. Ich hab in einer Großküche auch ne Schälmaschine gesehen, die die Kartoffeln beim Schälen erhitzte ...

Nach dem Kochen zu schälen hat den Vorteil, dass wirklich nur die Schale abgeht und nicht noch was darunter. Ich hab es deshalb so verstanden, dass der Schule verboten wurde, die gekochten Kartoffeln zu schälen.

Helmut

hkmwk antworten
B'Elanna
(@belanna)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 1793

Also aus unserer Schulküche kenne ich nur die "erst schälen, dann kochen"-Variante, daher kam ich gar nicht auf den Gedanken, dass es auch andersrum sein könnte.

Aber Du hast natürlich recht, möglich ist das. Und gesünder allemal, auch da hast Du recht. Nur halt eben nicht so hygienisch, weswegen es in unserer Schulküche (also wenn die Schüler kochen) ebeb nicht praktiziert wird.

belanna antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4769

Ich kann mir nicht vorstellen, dass man in einer Schulküche Personal gekochte Kartoffeln schälen lässt. Das ist viel zu kostenintensiv. Wer keine Pellkartoffeln mag, muss die Pelle halt selber runterpellen.

stundenglas antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @belanna

Weil die Kartoffeln nach dem Schälen noch gekocht werden - das überlebt kein Virus...

Meinst Du, solche Zusammenhänge seien dem Gesundheitsamt unbekannt?

Anonymous antworten
B'Elanna
(@belanna)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 1793

Das erwarte ich sogar, dass die das wissen - deshalb war mein Erstaunen über diese in meinen Augen unsinnige Anordnung ja so groß.

Aber Helmut wies mich darauf hin, dass es mehr als eine mögliche Reihenfolge gibt, Dinge zu tun.....

belanna antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @belanna

Das erwarte ich sogar, dass die das wissen - deshalb war mein Erstaunen über diese in meinen Augen unsinnige Anordnung ja so groß.

Hast Du schon einmal in einer Großküche gearbeitet? Als Zivi in einer Jugendherberge durfte ich nicht in der Küche arbeiten - also auch keine Kartoffeln schälen - weil ich eben die dafür notwendigen Gesundheitsatteste nicht hatte. Da, wo es um Lebensmittel geht, sind nun mal bestimmte Hygienevorschriften einzuhalten. Weil beispielsweise ein Kind mit einer ansteckenden Krankheit, das nach dem Kartoffelschälen an der Schüssel mit dem Quarknachtisch vorbeigehend niest, womöglich die halbe Schülerschaft anstecken könnte.

Ich kann nun freilich nicht sagen, ob sämtliche Vorschriften, die es seitens der Gesundheitsämter so gibt, sinnvoll sind. Aber weder würde ich davon ausgehen, dass Gesundheitsamtmitarbeiter doof sind, noch dass sie solche Verbote wie das hier in Rede stehende aus bloßer Schikane aussprechen. Zu bedenken wären hier auch noch solche Sachen wie die Gleichheit vor dem Gesetz. Wenn, um der guten didaktischen Absicht willen, das Gesundheitsam in der Schule XYZ eine Ausnahme macht - was, wenn dann an anderen Stellen andere ebensolche Ausnahmegenehmigungen einfordern? Warum sollte nicht der Gärtner eines kleinen Hotels, wenn draussen nix zu tun ist, noch ein wenig in der Küche mithelfen dürfen? So spart man Personal und womöglich könnte ansonsten der Betrieb nicht mehr wirtschaftlich weitergeführt werden nach der Corona-Krise?

Nicht alle Regeln, die in einer hochdifferenzierten Gesellschaft wie der unseren einzuhalten sind, können wir sofort nachvollziehen. Aber dann gleich von amtlich verordneter Doofheit zu reden, wo vermutlich nur wir die Zusammenhänge noch nicht so ganz überblicken?!

Anonymous antworten
B'Elanna
(@belanna)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 1793
Veröffentlicht von: @blackjack

Hast Du schon einmal in einer Großküche gearbeitet?

Ich denke nicht, dass wir hier von einer Großküche reden, mit der die halbe Schülerschaft zu Mittag gespeist werden soll, sondern eher um die kleine Schulküche, in der der Hauswirtschaftsunterricht stattfindet, wo die Schüler im Klassenverband mal selbst kochen und das dann auch selbst essen.

belanna antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @belanna

Ich denke nicht, dass wir hier von einer Großküche reden, mit der die halbe Schülerschaft zu Mittag gespeist werden soll

Ich hab mal gefettet, was m.A.n. darauf hinweist, dass du da falsch denkst:

In der Schule meines Sohnes, wurde es vom Gesundheitsamt verboten, dass die Schüler für das Schulmittagessen die Kartoffeln schälen

Anonymous antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4769
Veröffentlicht von: @blackjack

Warum sollte nicht der Gärtner eines kleinen Hotels, wenn draussen nix zu tun ist, noch ein wenig in der Küche mithelfen dürfen? So spart man Personal und womöglich könnte ansonsten der Betrieb nicht mehr wirtschaftlich weitergeführt werden nach der Corona-Krise?

Einmal Belehrung nach § 43 des Infektionsschutzgesetzes für den Gärtner und das Problem ist (bis zur erforderlichen Folgebelehrung nach 2 Jahren) erledigt. Kostet keine 20 €. Könnte allerding sein, dass die Gesundheitsämter die momentan nicht durchführen. Aber grundsätzlich ist das alles, was der Gärtner braucht um in der Küche mithelfen zu dürfen.

stundenglas antworten
agapia
 agapia
(@agapia)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 1461

Einmal Belehrung nach § 43 des Infektionsschutzgesetzes für den Gärtner und das Problem ist (bis zur erforderlichen Folgebelehrung nach 2 Jahren) erledigt.

Fast erledigt: es gibt dann noch Fristen, in welchen Zeiträumen der Gärtner seine Arbeit in der Küche aufnehmen muss und wie lang die Unterbrechungen zwecks Gartenarbeit sein dürfen. Plus dann noch eine Hygieneschulung, die nachweislich verstanden worden sein muss. Wie umfangreich dieser Nachweis sein muss, richtet sich nach verschiedenen Faktoren.

Mit den Gesundheitsämtern kann man inzwischen zeitlich begrenzte Vereinbarungen treffen, dass die Erstbelehrungen vom Betrieb selbst durchgeführt werden können. Welche Bedingungen der Betrieb dafür erfüllen muss, weiß ich allerdings nicht genau.

agapia antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

Beiträge : 0

Jedenfalls scheint sich da seit meinen Zivi-Zeiten einiges geändert/gelockert zu haben bei den Vorschriften. Danke Euch beiden für die Aufklärung! 😊

Anonymous antworten
agapia
 agapia
(@agapia)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 1461

Im Grunde wurden nur die Verantwortlichkeiten von einer Instanz (Überwachungsbehörden) zur anderen (Betrieb) verlagert. Und es geht immer um Risikoabwägung, die zur Folge hätte, dass der Gärtner aus rein praktischen Gründen nicht so oft in der Hotelküche anzutreffen wäre. 😊

agapia antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10253
Veröffentlicht von: @an-ja

Apropos Schulküche. In der Schule meines Sohnes, wurde es vom Gesundheitsamt verboten, dass die Schüler für das Schulmittagessen die Kartoffeln schälen - aus hygienischen Gründen.
Also, Doofheit wird sogar amtlich verordnet. 😕

Wenn alle Viren durch Kochen unschädlich gemacht wurden, erhält man bei ungeschälten Kartoffeln mehr Vitamine und Spurenelemente als bei geschälten. Meine koreanische Frau kennt nichts anderes als ungeschälte Kartoffeln.

OK, sie sollten Bio sein 😉 Aber wenn die Schule gute Kartoffeln einkauft, hat das Gesundheitsamt nicht nur die Virengefahr (Ansteckung von Kartoffelschäler zum Kartoffelesser) reduziert, sondern auch die Qualität des Essens gesteigert.

Du neigst dazu, dein Wissen zum Maßstab zu machen und dann danach alles zu beurteilen. Jetzt willst du sogar das Gesundheitsamt belehren ...

Helmut

hkmwk antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4769

o.t. koreanische Kartoffeln

Veröffentlicht von: @hkmwk

Meine koreanische Frau kennt nichts anderes als ungeschälte Kartoffeln.

Soweit ich weiß kennt die koreanische Küche doch durchaus auch Gerichte mit verarbeiteten Kartoffeln ohne Schale.

stundenglas antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10253
Veröffentlicht von: @stundenglas

Soweit ich weiß kennt die koreanische Küche doch durchaus auch Gerichte mit verarbeiteten Kartoffeln ohne Schale.

Verarbeitet, ja. Aber unverarbeitet (also nur gekocht) eigentlich nicht.

Aber Kartoffeln sind für die sowieso nur Beilage ("Gemüse"), und gehören nicht die Kategorie "Hauptbestandteil" (Reis, Nudeln, Hirse etc.). Entsprechend gibt es da weniger Gerichte mit Kartoffeln als bei uns.

Helmut

hkmwk antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

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Veröffentlicht von: @stundenglas

kann nur noch am Essen sparen

Indem er auf Gemüse verzichtet und nur noch Fleisch oder Tiefkühlpizza ißt?

Veröffentlicht von: @stundenglas

Wer in einem Haushalt groß geworden ist, in dem Essen unwichtig oder Nebensache oder Betäubung ist und oft schnell aus dem Gefrierfach kam, der startet mit ganz anderen Bedingungen in sein Erwachsenenleben als jemand, der kochen lernte und gemeinsame Mahlzeiten ohne Fernseher als Normalfall kennt.

Das stimmt allerdings.
Aber auch hier die Frage, warum das eine Frage des Geldes sein sollte. Das ist vielleicht eher eine Frage der Bildung oder Einstellung. Fällt oft zusammen, ist aber nicht immer zwangsläufig.
Ich könnte mir vorstellen, daß jemand, der zwar wenig Geld hat, aber eben weiß, was gesunde Ernährung ist und die Prioritäten entsprechend setzt, das auch umsetzen kann.

Veröffentlicht von: @stundenglas

Wer gelernt hat, dass Drogenkonsum die Antwort auf Stress oder Probleme ist, der übernimmt das auch leichter für sich als normal.

Auch hier, was hat das mit dem Einkommen zu tun? Ist ja nicht so, daß sich nur Geringverdiener die Kante geben.

alescha antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
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Beiträge : 7706
Veröffentlicht von: @alescha

Aber auch hier die Frage, warum das eine Frage des Geldes sein sollte. Das ist vielleicht eher eine Frage der Bildung oder Einstellung.

Ich denke auch nicht, dass eine ungesunde Lebensweise automatisch kostengünstiger ist als eine gesunde.
Natürlich sind (Bio-)Obst und -Gemüse nicht billig, aber Alkohol und Zigaretten sind auch teuer.
Und wenn man sich überwiegend von dem ernährt, was Lieferando halt so anbietet, dann kommt man auch schnell dahin, dass am Ende des Geldes noch verdammt viel Monat übrig ist....
Für den Preis von drei bis vier Schachteln Zigaretten kann man einen ganzen Monat lang im Fitnessstudio trainieren, wenn man Mitglied in einem Sportverein wird, ist man schon mit 40-60 Euro pro Jahr dabei - wenn man Bezieher von Alg II oder Sozialhilfe ist, kann das auch noch mal ermäßigt werden.
Hier an meinem Wohnort bekommt man als Bezieher solcher Leistungen schon für 20 Euro eine Zehnerkarte fürs Schwimmbad (macht demnächst wieder auf).
Mal abgesehen davon, dass Walken oder Joggen im Wald gar nichts kostet und es auch reichlich Übungsvideos für jede Fitnessstufe im Internet gibt....
Ich denke, dass diese Beispiele verdeutlichen, dass ein niedriges Einkommen nicht zwangsläufig zu einem ungesunden Lebensstil führen muss wie auch ein hohes Einkommen nicht automatisch einen gesunden Lebensstil zur Folge hat.

suzanne62 antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4769
Veröffentlicht von: @suzanne62

wenn man Mitglied in einem Sportverein wird, ist man schon mit 40-60 Euro pro Jahr dabei -

Das ist tatsächlich günstig, so günstig habe ich das hier noch nie gesehen, dafür kenne ich genug Vereine, bei denen man das im Monat hinblättert. Aber selbst bei einen sehr geringen Jahresbeitrag besteht Vereinsleben oft auch aus Gemeinschaft und Geselligkeit. Und wer sich die Kneipe oder die Pizza nach dem Training nicht leisten kann, ist außen vor. Gesellschaftliche Teilhabe ist mit wenig Geld schwierig, außer man lebt in einem Umfeld, in dem es fast alle trifft (beispielsweise Studierende).

Veröffentlicht von: @suzanne62

Mal abgesehen davon, dass Walken oder Joggen im Wald gar nichts kostet und es auch reichlich Übungsvideos für jede Fitnessstufe im Internet gibt....

Auch Turnschuhe kosten Geld.

stundenglas antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @suzanne62

Natürlich sind (Bio-)Obst und -Gemüse nicht billig, aber Alkohol und Zigaretten sind auch teuer.

Das ist doch absurd, das Obst und Gemüse teuer wären. Die Preise sind doch schon seit Jahrzehnten nicht mehr gestiegen.

Anonymous antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

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Veröffentlicht von: @qdspieler

Das ist doch absurd, das Obst und Gemüse teuer wären. Die Preise sind doch schon seit Jahrzehnten nicht mehr gestiegen.

Und wieder mal ein Beitrag wo ich mich echt frage, in welchem Kosmos Du lebst.

Im Vergleich zu anderen Ländern ist Gemüse und Obst hier nicht teuer, da gebe ich Dir Recht.
Aber dass die Preise nicht steigen stimmt einfach nicht.

Allein schon durch die Einführung des Euros (keine 20 Jahre im Umlauf) hatten wir rasante Preiserhöhungen in allen Lebensmittelbereichen. Da wurden nämlich nicht einfach die Preise halbiert.

Da ich im Haushalt diejenige bin, die einkauft, hab ich aus dem Kopf mal ein paar Preiserhöhungen im Vergleich zum Vorjahr gleiche Zeit ausgesucht:

Eisbergsalat 2019: 0,99 - 2020: 1,69 Euro
Kartoffeln (festkochend 1,5 kg): 2019: 1,99 - 2020: 2,99 Euro
Kohlrabi: 2019: 0,49 - 2020: 0,69 Euro
Birnen (Abatel, kg Preis): 2019: 1,99 - 2020: 2,99 Euro
Lauchzwiebeln (Bund): 2019: 0,49 - 2020: 0,69 Euro

Das hab ich eben mal schnell aus dem Gedächtnis zusammen getragen und die Preise beziehen sich alle auf den Real bei mir um die Ecke. Ich bin Kaufmann von Beruf, kaufe so im Prinzip immer dasselbe ein und kenne daher die Preise sehr genau 😊
Kann sein, dass es sich irgendwo dann auch mal je nach Angebot um ein paar Cent unterscheidet, aber die Preiserhöhungen sind nicht zu übersehen.

tristesse antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

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Veröffentlicht von: @suzanne62

Mal abgesehen davon, dass Walken oder Joggen im Wald gar nichts kostet

Du vergisst die U-Bahn-Fahrt bis zum nächsten Wald.

Kleinstädter sind da natürlich deutlich im Vorteil. Großstädter joggen entweder in gefilteter Luft im Fitnesstudio oder in den Abgasen der sie überholenden Autos.

Helmut

hkmwk antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

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Veröffentlicht von: @alescha

Indem er auf Gemüse verzichtet und nur noch Fleisch oder Tiefkühlpizza ißt?

Bei Tiefkühlpizza gibt's deutlich mehr Kalorien für's Geld als bei Gemüse, das auch noch mehr Arbeit macht.

stundenglas antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520
Veröffentlicht von: @stundenglas

Bei Tiefkühlpizza gibt's deutlich mehr Kalorien für's Geld

Ja, davon aber viel "leere" Kalorien.

Veröffentlicht von: @stundenglas

Gemüse, das auch noch mehr Arbeit macht.

Ich glaube, das ist für manchen ausschlaggebend.

alescha antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4769
Veröffentlicht von: @alescha

Ja, davon aber viel "leere" Kalorien.

Da unterscheidet sie sich vom Prinzip her allerdings nicht von der selbstgemachten (außer beim verschindend kleinen Teil der Leute, die sie mit Vollkornmehl mögen) oder der aus der Pizzeria.

stundenglas antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

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Keine Ahnung. Die Tiefkühlpizza war ja auch nur ein Beispiel.

Wenn man Pizza selber macht kommt es vielleicht auch noch auf die Zutaten an. Man kann da ja eigentlich drauftun was man will. Z.B. eben viel Gemüse.

Veröffentlicht von: @stundenglas

(außer beim verschindend kleinen Teil der Leute, die sie mit Vollkornmehl mögen)

Sowas hatte ich ein Mal: In der Uni-Mensa. Nie wieder. Erstens hat der Vollkorn-Geschmack den Geschmack dessen, was auf dem Teig lag, vollkommen überdeckt. Zweitens lag die Pizza dann total schwer im Magen, sodaß ich anschließend in der Vorlesung merkte, was die alten Römer meinten, wenn sie sagten: "Plenus venter non studet libenter". (Voller Bauch studiert nicht gern.)

alescha antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559
Veröffentlicht von: @alescha

Zweitens lag die Pizza dann total schwer im Magen, sodaß ich anschließend in der Vorlesung merkte, was die alten Römer meinten, wenn sie sagten: "Plenus venter non studet libenter". (Voller Bauch studiert nicht gern.)

Es gibt einfach unantastbare Lebensmittel, die nicht varriert werden dürfen und können 😀 Ein Pizzateig hat nun mal ein heller Hefeteig zu sein und daran gibt es nichts zu rütteln ^^

tristesse antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4769

Ich finde das Beispiel auch passend und gut, weil es, wenn man die selbstgemachte Version damit vergleicht, eben ganz oft darauf rausläuft, dass diese auch bei ganz ähnlichen Zutaten als "gut", "frisch", mitunter auch "gesund" oder "was Besonderes" bezeichnet wird. Das sagt viel über die Wahrnehmung von Essen aus. Ist bei Ravioli nicht anders. 😉

stundenglas antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

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Auch wenn sich dann die selbstgemachte Pizza bei den Zutaten erstmal kaum vom Fertigprodukt unterscheidet, liegt, denke ich mal, eine insgesamt gesündere Essenskultur vor. Da geht es eben nicht um "Hauptsache schnell, ohne Aufwand und macht satt".

Bei Selbstgemachtem entscheidet man halt auch, was reinkommt. In vielen Fertigprodukten ist z.B. unnötig Zucker drin. Da achten die meisten vermutlich gar nicht drauf.

Veröffentlicht von: @stundenglas

Ist bei Ravioli nicht anders. 😉

Ich weiß gar nicht mehr, wann ich das letzte Mal Ravioli gegessen habe. 🤔

alescha antworten
stundenglas
(@stundenglas)
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Beiträge : 4769
Veröffentlicht von: @alescha

Da geht es eben nicht um "Hauptsache schnell, ohne Aufwand und macht satt".

Das geht allerdings auch mit als gesund geltenden, frischen Lebensmitteln. Da heißt das dann halt "meal prep" oder so. 😉

Veröffentlicht von: @alescha

In vielen Fertigprodukten ist z.B. unnötig Zucker drin. Da achten die meisten vermutlich gar nicht drauf.

Ich mache auch Zucker an Tomatensoße oder an Currys oder an Frühlingsrollen. Das soll jetzt kein Plädoyer für Fertiggerichte werden, aber ich habe Zweifel daran, dass selbstgekocht durchschnittlich zuckerfreier ist. Und in Agavendicksaft ist auch Zucker. 😉

stundenglas antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520
Veröffentlicht von: @stundenglas

Ich mache auch Zucker an Tomatensoße oder an Currys oder an Frühlingsrollen. Das soll jetzt kein Plädoyer für Fertiggerichte werden, aber ich habe Zweifel daran, dass selbstgekocht durchschnittlich zuckerfreier ist. Und in Agavendicksaft ist auch Zucker. 😉

Das mag so sein, daß selbstgemacht durchschnittlich nicht zuckerfreier ist, bei uns ist das allerdings aus gegebenem Anlaß so.

alescha antworten
stundenglas
(@stundenglas)
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Veröffentlicht von: @alescha

Eine gesunde Lebensweise ist keine Frage des Geldes.

Eine ungesunde Lebensweise ist keine Frage des Geldes; so kommt es wahrscheinlich eher hin. Eine gesunde, zu der mehr gehört aus nur Ernährung und Bewegung, setzt auch persönliche Ressourcen voraus, von denen Geld nunmal eine ist.

stundenglas antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520
Veröffentlicht von: @stundenglas

Eine gesunde, zu der mehr gehört aus nur Ernährung und Bewegung, setzt auch persönliche Ressourcen voraus, von denen Geld nunmal eine ist.

Woran denkst Du bei dem "mehr"?

alescha antworten
stundenglas
(@stundenglas)
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Ich denke da an ein nicht krankmachendes Arbeitsumfeld (weder körperlich noch psychisch), Lebensbedingungen, die keinen unnötigen/extremen Stress erzeugen (Enge in der Wohnung, Bedrohung durch die Umgebung, dauernde Lärmbelastung durch Straßenlärm etc.), psychische Gesundheit ganz allgemein, Zugang zu gesellschaftlicher Teilhabe, ausreichend erholsamer Schlaf.

stundenglas antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

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Das ist aber auch nicht zwingend eine Frage des Geldes. Es gibt viele Gutverdienende, die sich permanent am Rande des Burnouts bewegen. Mag sein, daß die nicht in beengten Verhältnissen leben, aber ein gut dotierter Job und ein großes Haus mit Garten sagen nichts über die psychische Gesundheit aus, weil Stress und nicht ausreichender Schlaf auch dort vorkommen. Ungesunde Familienverhältnisse übrigens auch.

alescha antworten
stundenglas
(@stundenglas)
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Beiträge : 4769
Veröffentlicht von: @stundenglas

Eine ungesunde Lebensweise ist keine Frage des Geldes; so kommt es wahrscheinlich eher hin.

stundenglas antworten
Alescha
(@alescha)
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Es ging aber um die These, daß ein ungesunde Lebensweise eine Frage des Geldes sei, weil man sich bei niedrigerem Einkommen kein Bio-Gemüse und keine Dauerkarte fürs Fitnessstudio leisten könne:

Veröffentlicht von: @lucan-7

Klar, jemand der sich kein gesundes Bio-Gemüse leisten kann ernährt sich natürlich nicht so gesund, wie jemand, dem das Beste gerade gut genug ist und für den auch die Dauerkarte im Fitnessstudio kein Problem ist.

Dem, daß eine ungesunde Lebensweise keine Frage des Geldes ist habe ich gar nicht widersprochen, dem gebe ich sogar recht.
Du solltest Du Dich aber schon vollständig zitieren:

Veröffentlicht von: @stundenglas

Eine gesunde, zu der mehr gehört aus nur Ernährung und Bewegung, setzt auch persönliche Ressourcen voraus, von denen Geld nunmal eine ist.

Und mein Einwand war da lediglich, daß Streß und andere Einflüsse, die Du da angeführt hast, keine Frage des Geldes sind.

alescha antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10253
Veröffentlicht von: @alescha

Und mein Einwand war da lediglich, daß Streß und andere Einflüsse, die Du da angeführt hast, keine Frage des Geldes sind.

Wenn ich mir meine Lebensumstände anschaue: Da gibt es schon einige (von stundenglas genannte) Faktoren, die anders wären, wenn ich mir die doppelte Miete und eine entsprechend bessere Wohnung leisten könnte.

Natürlich kann auch ein Reicher ungesund leben, aber mit wenig Geld kommt man eher in die Situation, etwas nicht ändern zu können.

Wer Stress nicht reduziert, obwohl er es könnte, der ist "selber schuld". Aber die Situation, wider besseren Wissens nicht wirklich gesund zu handeln, in der Situation sind Geringverdiener häufiger als reiche Leute.

Helmut

hkmwk antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 5 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @hkmwk

Wer Stress nicht reduziert, obwohl er es könnte, der ist "selber schuld". Aber die Situation, wider besseren Wissens nicht wirklich gesund zu handeln, in der Situation sind Geringverdiener häufiger als reiche Leute.

Es ist übrigens völlig wurscht, ob Geringverdiener an ihrer geringeren Lebenserwartung "selbst schuld" sind oder nicht. Diese ganze Diskussion lenkt vom eigentlichen Punkt ab: dass es einen statistisch ziemlich deutlichen Zusammenhang zwischen Einkommen und Lebenserwartung gibt. Und dass dieser Zusammenhang in einer Diskussion über die Anti-Corona-Maßnahmen hinsichtlich der Folgenabwägung eben mit bedacht werden sollte.

Wenn wir anfangen, über "Schuld" zu räsonnieren, also auf die Selbstverantwortung der Leute abzuheben, dann bricht das ganze Argument hinsichtlich der Rettung von Leben zusammen, denn dann ließe sich sagen: naja, es sterben an Corona doch vor allem Leute, deren Lebenswandel in haufenweise Vorerkrankungen mündete. Sie fraßen zuviel, wurden fett, rauchten, bewegten sich zu wenig... Und nun haben sie halt Diabetes, Antipositas, Athemwegserkrankungen, erhöhten Blutdruck - das volle Programm. Klar, es sind auch ein paar unter den Risikopatienten, bei denen das Risiko unvermeidbar war - wegen genetischer Vorveranlagung oder wegen nicht von ihnen zu verantwortenden Unfällen. Aber das gros der Leute hat sich selbst in diese mißliche Situation hineingelebt, also sollen sie nun auch zusehen, wie sie mit den Folgen ihrer Handlungen zurecht kommen.

So könnte man argumentieren, wenn man die Selbstverantwortlichkeit von Menschen, die sich in Situation XYZ befinden, betonen wollte.

Aber so wird nicht argumentiert, weil wir nun mal (offiziell) ein Gesellschaftsideal verfolgen, dass in Notsituationen eben nicht danach gefragt wird, ob der in Not Geratene "selbst schuld" sei.

Das Argument, auf welches ich reagierte, war ein quantitatives und lautete, zusammengefaßt: "Es wird immer behauptet, diejenigen, die durch das Coronavirus sterben, wären ohnehin bald gestorben, sodaß die gewonnenen Lebensjahre aufgrund der Anti-Corona-Maßnahmen in keinem Verhältnis stünden zu dem Aufwand für diese Maßnahmen. Aber seht her: tatsächlich hätten an Corona Verstorbene noch x Jahre länger gelebt - die Zahl der durch die Anti-Corona-Maßnahmen gewonnenen Lebensjahre ist also längst nich so niedrig, wie von den Maßnahmen-Gegnern behauptet."

Ungeachtet dessen, für wie seriös man die Zahlen in diesem Argument nun halten mag (ich kann bei einem Durchschnittsalter der Coronakranken von 80 immer noch kaum glauben, dass die im Schnitt knapp 10 Jahre früher starben also es in einer Corona-freien Situation zu erwaten gewesen wäre - aber gut, so tief stecke ich nicht in der dahinterstehenden Statistik drin, das beurteilen zu können), ist das ein bedenkenswertes quantitatives Argument, das im politischen Streit (der sich in letzter Konsequenz fast immer um die Frage dreht: "Wie setzen wir unsere Ressourcen am zielführendsten ein, vorausgesetzt, wir haben uns auf das Ziel schon mal geeinigt?") seinen Platz hat.

Nun ist aber bei diesem Argument ausgeblendet, dass der Ressourceneinsatz im Rahmen der Anti-Corona-Maßnahmen nicht nur die solcherart "geretteten Lebensjahre" zum Resultat hat - sagen wir mal: zwei Millionen Lebensjahre (zweihunderttausend zu erwartende Corona-Tote ohne die entsprechenden Maßnahmen multipliziert mit 10). Sondern, dass aufgrund der Anti-Coronamaßnahmen die Ressourcen so eingesetzt werden, dass schon mal hunderttausend Menschen von einem Einkommen über 4.500 Euro monatlich dauerhaft auf ein Einkommen unter 1.500 Euro monatlich fallen, sodaß deren Lebenserwartung sich um 10 Jahre verkürzt. Da wären es dann "nur noch" eine Million an Lebensjahren, die gerettet wurden.

Entsprechend geringer sollte das Argument mit den geretteten Lebensjahren wiegen, oder?

Und dann kann man noch ein wenig weiter schauen: Wie wird die Politik in den kommenden Jahren sich gestalten angesichts leerer Steuerkassen? Wie wird z.B. die Situation des Pflegepersonals in den Krankenhäusern und Altenheimen in fünf Jahren aussehen angesichts dessen, dass die Krankenkassenbeiträge sinken werden, aber die "Hochrisikopatienten" alle weiterhin, da ja gerettet, gepflegt und versorgt werden müssen? Mit einer Beendung des "Pflegenotstands" scheint's ja nun wohl erstmal Essig zu sein, da die Interessensvertreter des Pflegepersonals sich mit ein bißchen Applaus und ein paar symbolischen Sondergratifikationen/Prämien abspeisen ließen. Wie auch immer: die wirtschaftlichen Folgekosten dürften dazu führen, dass auch im medizinischen Bereich in den kommenden Jahren zumindest keine großen Qualitätssprünge zu erreichen sind. Währenddessen muß an allen Ecken und Enden gespart werden (ausser natürlich beim Autokauf 😀 ) und da die Kommunen da an vorderster Front stehen und sich nicht einfach so wie der Bund mal eben über Bundesanleihen auf dem Null-Zins-Markt großzügig verschulden können, werden die schauen, wo sie Leistungen, zu denen sie nicht gesetzlich verpflichtet sind, zurückfahren können: Der eine oder andere Streetworker ist verzichtbar. Das eine oder andere Schwimmbad. Der Sportverein soll mal zahlen für die Hallennutzung, dem können wir nicht weiter zum Nulltarif im Winter geheizte Trainingsräume zur Verfügung stellen. Und den Fußweg unten am Fluß können wir auch nicht mehr in Herbst und Winter sicher begehbar halten, da müssen dann die etwas wackeligen Senioren sich einen anderen Spazierweg suchen...

Zusammengefaßt: die Ressourcen, die für die Anti-Coronamaßnahmen eingesetzt wurden, um damit Lebensjahre zu retten, können nun nicht mehr in anderen Bereichen eingesetzt werden, so sie womöglich - per allgemeinen Hebens der Lebensqualität und damit Gesundheit - ebenso Lebensjahre gerettet hätten.

Wie sich das nun genau beziffern ließe, ist vermutlich schwer auszurechnen. Aber im Moment scheint mir überhaupt noch niemand daran interessiert, sich mal an die Rechnung zu setzen.

Ich wage allerdings mal die Prophezeihung, dass demnächst solche Rechnungen auftauchen werden, und es zunehmend schwieriger wird, die dann den Verschwörungstheoretiker-Kreisen zuzuordnen, denn die wirtschaftlichen Folgen der Anti-Corona-Maßnahmen werden nicht mit dem Präventionsparadoxon zu kämpfen haben: man wird sie in weiten Teilen der Bevölkerung direkt fühlen können.

Anonymous antworten
Alescha
(@alescha)
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Beiträge : 8520

Ich finde derartige Berechnungen schwierig, weil da doch noch ziemliche Unsicherheiten drin stecken.

Und vielleicht muß man bei den "geretteten Lebensjahren" auch die berücksichtigen, die nicht sofort an Corona sterben, aber Lebensjahre oder Lebensqualität durch die Folgeerkrankungen verlieren. Noch ist nicht bekannt, ob und welche dauerhafte Schäden die durch Corona hervorgerufenen Erkrankungen hinterlassen.
Und erkranken tun eben nicht nur die Alten, die einem halben Jahr eh tot wären: Bei den Erkankten liegt der Altersdurchschnitt bei 49 Jahren. Klick

alescha antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 5 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @alescha

Ich finde derartige Berechnungen schwierig, weil da doch noch ziemliche Unsicherheiten drin stecken.

Ja nun - so ist das meist bei entsprechenden Berechnungen. Aber wenn man Zahlen als Argumente verwendet, dann muß man akzeptieren, wenn die Gegenseite diese Argumente auf ihre Stichhaltigkeit hin überprüft.
Und sowas:

Veröffentlicht von: @alescha

Noch ist nicht bekannt, ob und welche dauerhafte Schäden die durch Corona hervorgerufenen Erkrankungen hinterlassen.

ist dann ein blankes argumentum ad ignorantiam, ergibt also gerade in einem Argumentationszusammenhang, in welchem konkrete Zahlen diskutiert werden, wenig Sinn.

Veröffentlicht von: @alescha

Und erkranken tun eben nicht nur die Alten, die einem halben Jahr eh tot wären

Hat ja auch gar niemand behauptet. Zumindest in diesem Diskussionsstrang nicht, in welchem ja selbst ich - for the sake of the argument - mal davon ausgehe, dass es stimmt und diejenigen, die an Corona verstarben, ansonsten noch weitaus länger als nur ein halbes Jahr zu leben gehabt hätten.

Veröffentlicht von: @alescha

Bei den Erkankten liegt der Altersdurchschnitt bei 49 Jahren.

Ja. Und? Willst Du jetzt sagen, es gehe bei den Anti-Corona-Maßnahmen gar nicht darum, Menschenleben zu retten, sondern lediglich darum, die Leute davor zu schützen, an einer grippeähnlichen Krankheit für ein paar Tage zu leiden? Ob und welche "dauerhaften Schäden" durch Corona bei den Erkrankten bleiben, das wissen wir - laut Deinen Worten momentan gar nicht. Möglich, dass neunzig Prozent der Erkrankten ganz schlimme dauerhaften Schäden davontragen, die sie im Schnitt dreissig Jahre früher versterben lassen als sonst statistisch zu erwarten gewesen wäre. Möglich aber auch, dass nur zwei von Tausend Erkrankten Folgeschäden davontragen, die ihre Lebenserwartung um ein halbes Jahr mindert.
Oder eben, dass überhaupt keine lebensverkürzenden dauerhaften Schäden auftreten. Wie Du schreibst: das ist nicht bekannt.
Also sind diejenigen, die nur an Corona erkranken, ohne daran zu sterben, in unserem Diskussionszusammenhang ersteinmal irrelevant, denn ansonsten wäre dem Präventionswahnsinn Tür und Tor geöffnet: dann müßten alle vor allen Krankheiten, die sich Ottonormalbürger regelmäßig alle zwei, drei Jahre mal einfängt, mit gleich großem Aufwand geschützt werden.

Anonymous antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520
Veröffentlicht von: @blackjack

Hat ja auch gar niemand behauptet. Zumindest in diesem Diskussionsstrang nicht, in welchem ja selbst ich - for the sake of the argument - mal davon ausgehe, dass es stimmt und diejenigen, die an Corona verstarben, ansonsten noch weitaus länger als nur ein halbes Jahr zu leben gehabt hätten.

Das wurde nicht in dem Strang behauptet, da habe ich jetzt mal auf Boris Palmer zurückgegriffen.

Veröffentlicht von: @blackjack

Ja. Und? Willst Du jetzt sagen, es gehe bei den Anti-Corona-Maßnahmen gar nicht darum, Menschenleben zu retten, sondern lediglich darum, die Leute davor zu schützen, an einer grippeähnlichen Krankheit für ein paar Tage zu leiden?

Nein.

Veröffentlicht von: @blackjack

Ob und welche "dauerhaften Schäden" durch Corona bei den Erkrankten bleiben, das wissen wir - laut Deinen Worten momentan gar nicht.

Es gibt schon einige Hinweise, das reicht von bleibenden Schäden an der Lunge über Nierenversagen und Schädigung der Blutgefäße bis hin zu möglichen Schäden des Nervensystems. Guckst Du z.B. hier: https://www.br.de/nachrichten/wissen/moegliche-langzeitfolgen-der-covid-19-erkrankung,RxS8AwL

Veröffentlicht von: @blackjack

Also sind diejenigen, die nur an Corona erkranken, ohne daran zu sterben, in unserem Diskussionszusammenhang ersteinmal irrelevant

Als so ganz irrelevant würde ich das jetzt nicht bezeichnen, auch wenn die Erkenntnislage da noch sehr dünn ist.

Veröffentlicht von: @blackjack

dann müßten alle vor allen Krankheiten, die sich Ottonormalbürger regelmäßig alle zwei, drei Jahre mal einfängt, mit gleich großem Aufwand geschützt werden.

Welche Krankheit, die sich Ottonormalbürger regelmäßig alle zwei, drei Jahre mal einfängt, hat solche Schäden bei so vielen Menschen denn?

Es geht ja immer noch auch um die Frage, ob die derzeitigen Maßnahmen oder gar der Lockdown verhältnismäßig waren/sind. Und da geistert für meinen Geschmack doch - wenn auch meist unterschwellig - der Gedanke umher, daß man wegen den Ü80, die eh bald sterben, nicht die ganze Gesellschaft so beschneiden dürfe.

Oder man sperrt die Risikogruppen einfach weg. Ich erinnere mich da an einen Austausch mit Dir in einem anderen Thread, wo Dir vorschwebte, die Risikogruppen notfalls in Kasernen und Hotels zu isolieren.

Nach Einschätzung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) liegt bei 21,9 Millionen Deutschen eine relevante Vorerkrankung zu Grunde, das entspricht jedem vierten Deutschen.

Klick
Für wie machbar hältst Du es, so viele Leute zu isolieren? Laß es ein paar Millionen weniger sein, aber auch dann glaube ich nicht, daß das machbar wäre. Selbst unter der Voraussetzung, daß es hierfür einen gesellschaftlichen Konsens gäbe.
Und von denen, die noch berufstätig sind, und das sind ja auch noch recht viele, können auch nicht alle monatelang Homeoffice in der Kaserne machen.

alescha antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 5 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @alescha

Es gibt schon einige Hinweise, das reicht von bleibenden Schäden an der Lunge über Nierenversagen und Schädigung der Blutgefäße bis hin zu möglichen Schäden des Nervensystems.

Hinweise, welche dauerhaften (Spät-) Folgeschäden sein könnten. Ja. Könnten. Konjunktiv.

Veröffentlicht von: @alescha

Als so ganz irrelevant würde ich das jetzt nicht bezeichnen, auch wenn die Erkenntnislage da noch sehr dünn ist.

Der Diskussionszusammenhang war einer, in welchem quantitativ argumentiert wurde. Und bei der dünnen Erkenntnislage hinsichtlich möglicher Folgeschäden läßt sich nichts quantifizieren. Da von "immense Spätfolgeschäden bei 99,9% aller Infizierten" bis zu "unerhebliche Spätfolgeschäden bei 0,01 Prozent aller Infizierten" alles "drin" ist.

Veröffentlicht von: @alescha

Welche Krankheit, die sich Ottonormalbürger regelmäßig alle zwei, drei Jahre mal einfängt, hat solche Schäden bei so vielen Menschen denn?

Solche Schäden bei so vielen Menschen? Was für Schäden bei wievielen Menschen?
Beispiel wäre die Grippe.

Veröffentlicht von: @alescha

Es geht ja immer noch auch um die Frage, ob die derzeitigen Maßnahmen oder gar der Lockdown verhältnismäßig waren/sind. Und da geistert für meinen Geschmack doch - wenn auch meist unterschwellig - der Gedanke umher, daß man wegen den Ü80, die eh bald sterben, nicht die ganze Gesellschaft so beschneiden dürfe.

Ja genau. Um die diesbezüglichen quantitativen Argumente ging es. Läßt sich im Diskussionsverlauf nachlesen, daher verzichte ich auf eine Zusammenfassung.

Veröffentlicht von: @alescha

Oder man sperrt die Risikogruppen einfach weg. Ich erinnere mich da an einen Austausch mit Dir in einem anderen Thread, wo Dir vorschwebte, die Risikogruppen notfalls in Kasernen und Hotels zu isolieren.

Dort wäre dann womöglich Dein Argument hinsichtlich der Einschätzung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK angebracht gewesen. Hier werde ich mich aber nicht daran abarbeiten, weil es nichts mit dem Argument "An Corona Gestorbene hätten ansonsten im Schnitt noch xx Jahre länger gelebt" zu tun hat.

Veröffentlicht von: @alescha

Für wie machbar hältst Du es, so viele Leute zu isolieren?

Keine Ahnung, hab auch nie behauptet, dass es machbar sei. Ich hielte es lediglich für machbar, zu schützende Risikogruppen sinnvoller im Sinne der organisatorischen Praktikabilität zu definieren. Aber solche Überlegungen führen vom Argument weg, das ich in diesem Diskussionsstrang adressierte, daher werde ich darüber nun auch nicht weiter spekulieren.

Anonymous antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520
Veröffentlicht von: @blackjack

Hinweise, welche dauerhaften (Spät-) Folgeschäden sein könnten. Ja. Könnten. Konjunktiv.

Selbst die Grippe kann Folgeschäden nach sich ziehen. Einen Link dazu setzt Du selbst. Warum sollte das hier jetzt anders sein?

Und ich fange mir nicht alle zwei, drei Jahre eine Grippe ein, und das, obwohl ich drei Kinder habe. Während die Rolle der Kinder beim Coronavirus umstritten ist, ist sie das bei der Grippe nicht, da spielen Kinder durchaus eine Rolle. Eigentlich sind wir also prädestiniert dafür, uns alle zwei, drei Jahre eine Grippe einzufangen.

Die Zahl der Infektionen während einer Grippewelle - nicht jeder Infizierte erkrankt - wird auf 5 bis 20 Prozent der Bevölkerung geschätzt, in Deutschland wären das 4 bis 16 Millionen Menschen.

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Influenza/FAQ_Liste.html
So normal ist das also nicht, sich eine Grippe einzufangen.

Die Zahl der Todesfälle kann bei den einzelnen Grippewellen stark schwanken, von mehreren hundert bis über 20.000.

An Corona sind inzwischen 8.367 Personen gestorben.

Veröffentlicht von: @blackjack

Dort wäre dann womöglich Dein Argument hinsichtlich der Einschätzung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK angebracht gewesen.

Die ist mir jetzt nicht bekannt. Hilf mir mal bitte nach.

Veröffentlicht von: @blackjack

Ja genau. Um die diesbezüglichen quantitativen Argumente ging es.

Ich weiß auch nicht, wie die Ergebnisse der Studie, die am Anfang dieses Zweigs steht, zustandegekommen sind.
Ich vermute, daß das ein Durchschnittswert ist. Während z.B. der 86jährige ohne Corona womöglich, um bei Boris Palmer zu bleiben, tätsächlich in einem halben Jahr verschieden wäre, hätte der 50jährige noch nach heutige Lebenserwartung etliche Jahre zu leben gehabt, selbst wenn man Vorerkrankungen berücksichtigt.

Sie zeigten, rechnet Willich vor, dass 55 Prozent der Covid-19-Toten Männer gewesen seien, 64 Prozent über 80, 32 Prozent zwischen 60 und 80 und vier Prozent – das entspricht etwa 320 Menschen – unter 60 Jahre alt. Bei den unter 50-Jährigen liegt die Todesrate bei eins zu tausend.

KlickDa sind also schon ein paar Leute dabei, die durchaus noch einige Jahre vor sich gehabt hätten.

Und ich könnte mir vorstellen, daß es ohne die Maßnahmen, die wir bisher hatten, auch durchaus mehr jüngere Menschen erwischt hätte.

alescha antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
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Veröffentlicht von: @blackjack

Es ist übrigens völlig wurscht, ob Geringverdiener an ihrer geringeren Lebenserwartung "selbst schuld" sind

Der Gedanke dahinter war: "Selbst schuld" dürfte bei Reichen genauso häufig vorkommen wie bei Armen, das gleicht sich mehr oder weniger aus. Die Unterschiede liegen sicher vorwiegend an Umständen, die ärmere Leute nicht wirklich kontrollieren können.

Veröffentlicht von: @blackjack

(ich kann bei einem Durchschnittsalter der Coronakranken von 80 immer noch kaum glauben, dass die im Schnitt knapp 10 Jahre früher starben also es in einer Corona-freien Situation zu erwaten gewesen wäre - aber gut, so tief stecke ich nicht in der dahinterstehenden Statistik drin, das beurteilen zu können)

Aus dem Bauch heraus finde ich das durchaus stimmig: Die sog. Lebenserwartung, also das Durchschnittsalter aller im letzten Berechnungszeitraum Gestorbenen, liegt in D für Männer bei 78 und Frauen bei 83 Jahren. Rechne mal alle raus, die vor dem 70. Geburtstag gestorben sind, dann kommst du auf entsprechend höhere Zahlen. Und wenn du dann noch alle rausrechnest, die jünger als 80 gestorben sind, dann bleiben für nen 80-Jährigen bestimmt noch 10 Jahre oder mehr übrig.

Rentenversicherungen dürften über Daten verfügen, die erlauben, das genau auszurechnen, denn natürlich wollen sie wissen, wie lange sie für den Klienten X in Zukunft zahlen müssen ... insbesondere Privatversicherungen sollten also die Frage beantworten können, wie viel Lebensjahre ein im Wesentlichen gesunder 80-jähriger noch hat.

Veröffentlicht von: @blackjack

Sondern, dass aufgrund der Anti-Coronamaßnahmen die Ressourcen so eingesetzt werden, dass schon mal hunderttausend Menschen von einem Einkommen über 4.500 Euro monatlich dauerhaft auf ein Einkommen unter 1.500 Euro monatlich fallen, sodaß deren Lebenserwartung sich um 10 Jahre verkürzt.

10 Jahre? Hast du da einen Link dazu?

Wobei die Statistik vermutlich von einem in etwas gleichbleibenden (bzw. sich wie die Gesamtgesellschaft entwickelnden) Einkommen ausgeht. Wer mit 40 Einkommenseinb8ßen hat, lebt vermutlich länger als jemand, der von Anfang an arm war. Faktoren (bzw. deren Fehlen) wie ungesunder Arbeitsplatz, weniger gute Behandlung ais Kassenpatient und andere wirken ja auch langfristig.

Auch ist zu erwarten, dass jemand, der jetzt Einkommen verliert, das wieder aufholen kann, wenn sich die Wirtschaft erholt und wieder Leute wie er gebraucht werden.

Veröffentlicht von: @blackjack

Wie sich das nun genau beziffern ließe, ist vermutlich schwer auszurechnen.

Das stimmt natürlich, dass das nicht so einfach auszurechnen ist wie verkürzt Leben der an Covid-19 Gestorbenen.

Helmut

Nachtrag vom 24.05.2020 1354
Hab inzwischen den Link ...

10 Jahre? Hast du da einen Link dazu?

... gefunden. Hier noch die Google-freie Version (wieso muss mir die Datenkrake untergejubelt werden? 🙁)

Ein Unterschied von bis zu 8,8 Jahren. Etwas mehr als der Unterschied von Männern und Frauen (maximal 8,5 Jahre).

Nachtrag vom 24.05.2020 1331
Uos, da war der Link ja nicht drin, aber jetzt: http://www.sozialpolitik-aktuell.de/tl_files/sozialpolitik-aktuell/_Kontrovers/Rente67/Zusammenhang-Einkommen-Lebenserwartung.pdf

hkmwk antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @hkmwk

10 Jahre? Hast du da einen Link dazu

Hatte ich oben schon angegeben. Hier nochmal: [url= https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc ="s&source=web&cd=3&ved=2ahUKEwj_sY2osa7pAhXHm6QKHTb2AaQQFjACegQIBxAB&url=http%3A%2F%2Fwww.sozialpolitik-aktuell.de%2Ftl_files%2Fsozialpolitik-aktuell%2F_Kontrovers%2FRente67%2FZusammenhang-Einkommen-Lebenserwartung.pdf&usg=AOvVaw0z_0up7__J5DSDIKQCEYfX"]Zusammenhang von Einkommen und Lebenserwartung.[/url] Es sind eher 9 denn 10 Jahre, das hatte ich nur gerundet, weil wir ja alle so schlechte Kopfrechner sind. 😀

Veröffentlicht von: @hkmwk

Auch ist zu erwarten, dass jemand, der jetzt Einkommen verliert, das wieder aufholen kann, wenn sich die Wirtschaft erholt und wieder Leute wie er gebraucht werden.

Ja, das mit den Erwartungen der schnelle Wirtschaftserholung ist ein vorauszusehender Einwand. Weswegen ich auch erstmal nur von 100.000 Leuten ausging. Und am anderen Ende der Rechnung das Worst-Case-Szenario von 200.000 an Corona Verstorbenen zugrundelegte.

Veröffentlicht von: @hkmwk

Hab inzwischen den Link ...

10 Jahre? Hast du da einen Link dazu?

... gefunden.

Hmpf, ich sollte mir angewöhnen, Postings ganz bis zum Nachtrag zu durchlesen, bevor ich antworte. Hätte mir in diesem Fall ein wenig Nachguck-Arbeit gespart. 😀

Gruß,
the Jack

Anonymous antworten
stundenglas
(@stundenglas)
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Veröffentlicht von: @blackjack

ich kann bei einem Durchschnittsalter der Coronakranken von 80 immer noch kaum glauben, dass die im Schnitt knapp 10 Jahre früher starben also es in einer Corona-freien Situation zu erwaten gewesen wäre

Durchschnittliche Restlebensdauer.

stundenglas antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @alescha

Eine gesunde Lebensweise ist keine Frage des Geldes.

Im statistischen Mittel sehr wohl.

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Alescha
(@alescha)
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Woran liegt das?

alescha antworten
an.ja
 an.ja
(@an-ja)
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Veröffentlicht von: @alescha

Woran liegt das?

Eine gesunde Lebensweise hat auch etwas mit Bildung zu tun.

Und da haben Familien mit mehr Geld auch mehr Möglichkeiten.

Mehr Bücher, bessere Schulen, Nachhilfeunterricht, mehr Zeit, Bildungsurlaube, etc...

an-ja antworten
Alescha
(@alescha)
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Veröffentlicht von: @an-ja

Eine gesunde Lebensweise hat auch etwas mit Bildung zu tun.

Ja.

Veröffentlicht von: @an-ja

Mehr Bücher, bessere Schulen, Nachhilfeunterricht, mehr Zeit, Bildungsurlaube, etc...

Naja. Die Leute sind dann mitunter fit in Mathe und in Geschichte und Kunst bewandert - über gesunde Lebensweise wissen sie damit aber nicht zwingend Bescheid.

(Und mehr Zeit ist ja gerade bei Besserverdienern nicht immer gegeben.)

Sicher ist die Tendenz, sich mit einer gesunden Lebensweise zu befassen, im sog. Bildungsbürgertum eher gegeben als in den sog. bildungsfernen Schichten. Und der Bildungsbürger verdient tendenziell mehr als einer, der gerade mal den Hauptschulabschluß geschafft hat.

Allerdings setzt bei weitem nicht jeder, der über Bildung und Geld verfügt, das auch in eine gesunde Lebensweise um.

alescha antworten
an.ja
 an.ja
(@an-ja)
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Veröffentlicht von: @alescha

Allerdings setzt bei weitem nicht jeder, der über Bildung und Geld verfügt, das auch in eine gesunde Lebensweise um.

Das ist richtig.
Obwohl ich schon den Eindruck habe, dass Menschen die zu Geld gekommen sind, vermehrt Wert darauf legen ihre gewonnenen Früchte auch durch ein langes und gesundes Leben zu genießen.

an-ja antworten
Alescha
(@alescha)
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Andererseits führt mitunter die Art und Weise, wie sie zum Geld gekommen sind, zu ungesundem Lebenswandel: Überstunden, Stress, wenig Schlaf...

alescha antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @alescha

Woran liegt das?

Da ich kein Soziologe oder Gesundheitsforscher bin, kann ich Dir darauf nicht sonderlich kompetenter antworten, als Du's vermutlich durch Nachdenken selbst hinbekämest. Pauschal läßt sich sagen, dass es in unserem Alltag kaum ein Problem gibt, das sich nicht per Geld schneller und effektiver lösen läßt.
Ein Freund von mir ist z.B. "personal trainer". Wenn Du genügend Geld hast (zahlst), dann arbeitet er für Dich speziell einen Trainingsplan aus (und überwacht dann dessen Einhaltung), der nicht nur zu Deinem Alter und Deinen körperlichen Besonderheiten, sondern auch zu Deinem sonstigen Leben paßt. Du hast nur abends ab 19.00 Uhr Zeit, Sport zu treiben und bist viel unterwegs? Er kümmert sich darum, wo man in der Nähe des Hotels, in dem Du nächste Woche wegen einer Tagung dreimal übernachten mußt, joggen oder Tennis spielen oder schwimmen kann. Du willst Dich gesund, lecker, abwechslungsreich ernähren, hast aber keine Zeit, täglich frisch zu kochen oder jetzt immer im Supermarkt schon für die nächste Woche planend einzukaufen? Kein Problem, seine Frau, die sich auf veganes Catering verlegt hat, liefert Dir täglich nicht nur immer was Neues Leckeres - sie kann das mit ihm abstimmen, sodaß die Ernährung auch zu Deinen sportlichen Aktivitäten paßt. Sie liefert auch Deiner Haushälterin Rezepte, sodaß jeden Morgen, bevor Du zur Arbeit fährst, schon ein leckerer und gesunder Frucht- oder Gemüsesaft auf dem Frühstückstisch steht. Deine Kinder haben die Tendenz, mit ihren Smartphones in der Hand zu couch potatos zu degenerieren? Mein Freund bietet spannende (nächtliche) Naturwanderungen mit Survival-Elementen an, Klettertouren oder abenteuerliche Kanufahrten, auf denen sie ganz nebenbei die Kids anderer gut betuchter Leute kennenlernen, mit denen sie dann demnächst vielleicht Tennis oder Squash oder auch bloß Golf spielen können. Früher hat er das als staatlich bezahlter Sozialarbeiter gemacht: sich um Jugendliche kümmern. Nur die kamen damals aus sozial schwachen Familien und brachten haufenweise soziale Probleme mit, die schon damit begannen, dass sie keine Sportklamotten hatten und daher viele Sportunternehmungen schon daran scheiterten... Ihm machte seine Arbeit dennoch Spaß, er liebte die Herausforderung, aber auch manche Erfolgserlebnisse hinsichtlich der damals eigentlichen Aufgabenstellung, Kids vom Abdriften in die Kriminalität abzuhalten. Aber als er und seine Frau das zweite Kind bekamen, reichte das Gehalt nicht und also arbeitet er heute für Leute, die ihn gut für seine Abeit bezahlen (können) und nicht mal mit den Augen zwinkern, wenn er ihnen seinen Stundensatz nennt - weil sie's als Investition in sich selbst sehen, die sich rentiert: per höherer Leistungsfähigkeit, also höherer Produktivität und damit auch (heutzutage definieren wir alle uns mehr oder weniger über unsere Leistungsfähigkeit und schöpfen aus der unser Selbstwertgefühl) per mehr persönlichen Erfolgs- und Glücksmomenten.
Denn auch, wenn man Glück nicht in Tüten kaufen kann, erleichtert es Geld doch sehr, die Zahl und Intensität der Glücksmomente, die wir täglich, wöchentlich, über den Monat und das Jahr so erleben, zu erhöhen, die Zahl und Intensität der Frust- und Streßmomente dagegen zu minimieren.

Aber wie gesagt: damit erzähle ich Dir wohl kaum was Neues. Schließlich hast Du ein eigenes Leben, einen eigenen Alltag, in welchem Du zahllose Situationen erlebst, von denen Du sagen kannst: hier hat/hätte mehr Geld durchaus dafür gesorgt, dass ich eine tendenziell gesündere Entscheidung traf/ hätte treffen können.

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Alescha
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Veröffentlicht von: @blackjack

Pauschal läßt sich sagen, dass es in unserem Alltag kaum ein Problem gibt, das sich nicht per Geld schneller und effektiver lösen läßt.

Da ist was dran.

Veröffentlicht von: @blackjack

Wenn Du genügend Geld hast (zahlst), dann arbeitet er für Dich speziell einen Trainingsplan aus (und überwacht dann dessen Einhaltung), der nicht nur zu Deinem Alter und Deinen körperlichen Besonderheiten, sondern auch zu Deinem sonstigen Leben paßt.

Die Frage ist, ob das wirklich nötig ist.

Meine These ist, daß so ein Personal Trainer sicher angenehm ist, man aber auch ohne eine gesunde Ernährung, Bewegung etc. hinbekommt.

Veröffentlicht von: @blackjack

Schließlich hast Du ein eigenes Leben, einen eigenen Alltag, in welchem Du zahllose Situationen erlebst, von denen Du sagen kannst: hier hat/hätte mehr Geld durchaus dafür gesorgt, dass ich eine tendenziell gesündere Entscheidung traf/ hätte treffen können.

Ehrlich gesagt: Nein.

alescha antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @alescha

Die Frage ist, ob das wirklich nötig ist.

Nein. Aber es erleichtert das gesunde Leben ungemein. Und der "Innere Schweinehund" ist in der modernen Gesellschaft nun mal einer der wichtigsten Faktoren, ungesunde Verhaltensweisen den gesunden Verhaltensweisen vorzuziehen. Jeder weiß so ungefähr, dass sportliche Aktivitäten gesund sind. Jeder weiß so ungefähr, dass viel Zucker und Fett und wenig Ballaststoffe und Vitamine ernährungstechnisch ungesund sind.
Aber wir sind (wie alle Lebewesen!) in der Tendenz faul und bequem. Was in einer Welt, in der Kalorien Mangelware waren, die besten, d.h. gesündesten Überlebensstrategien zur Folge hatte: Wenn es Süßes oder Fettes gab, schlug man sich den Bauch voll bis zum Anschlag. Und wenn der dann ein paar Pölsterchen ansetzte, war das nicht verkehrt, denn die nächste Nahrungsmittelknappheit konnte schon übermorgen beginnen. Und wer sich mehr bewegte, als notwendig, der verbrannte Kalorien, die ihm dann womöglich fehlten, um die kalte Nacht zu überstehen.
Kurz: Wir sind von unseren körperlichen Anlagen her auf eine andere Welt hin "konstruiert", und uns in einer Welt, in der es eben kein Problem ist, genügend Kalorien zu bekommen, und in der wir nicht gezwungen sind, uns körperlich viel zu bewegen, nicht unseren angeborenen Triebwünschen entsprechend faul und gefräßig zu verhalten - das bedarf ständig neuer Überwindung. Je weniger zusätzliche Hinderungsgründe uns im Weg stehen, desto einfacher ist es, uns zum Sport und zu ernährungsbezogener Disziplin zu überwinden.
Wenn ich einen personal Trainier habe, der darüberhinaus noch so ein bißchen als Motivator mir den metaphorischen Tritt in den Arsch versetzt, wenn ich mal das Training allzu lasch angehe - dann zahlt sich das aus.

Veröffentlicht von: @alescha

Meine These ist, daß so ein Personal Trainer sicher angenehm ist, man aber auch ohne eine gesunde Ernährung, Bewegung etc. hinbekommt.

Theoretisch sicherlich. Praktisch allerdings sind die Leute verschieden. Und viele bekommen's halt nicht hin. Ich sag mal so: Hätte ich das Geld, würde ich ihn verpflichten.

Veröffentlicht von: @alescha

Ehrlich gesagt: Nein.

Okay. Wundert mich zwar, aber dann scheinst Du ein ausnahmemäßig disziplinierter Mensch zu sein. Solche Leute kenne ich in meinem Umfeld nicht, aber meine persönlichen Erfahrungen sind ja auch nur begrenzt auf's Allgemeine übertragbar.
Daher hatte ich am Anfang dieses Seitenstrangs ja die Quelle verlinkt, laut welcher die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland eben sehr stark und deutlich mit der Einkommenshöhe korreliert.

Da sind dann Ausnahmen wie Du (oder wie manche Stinkreiche, die dennoch sich ungesund verhalten und früh versterben) schon mit einberechnet. 😊

Gruß,
the Jack

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Alescha
(@alescha)
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Veröffentlicht von: @blackjack

Wundert mich zwar, aber dann scheinst Du ein ausnahmemäßig disziplinierter Mensch zu sein.

Bin ich nicht. Aber mit einem Diabetiker verheiratet. Bei der Diagnose hat seine Ärztin ihm recht drastisch vor Augen geführt, was passiert, wenn er sich falsch ernährt. Und da er bei uns für die Küche zuständig ist werde ich permanent mit Gemüse, Salat etc. konfrontiert. Da wird darauf geachtet, wie viel Zucker wo drin ist und welches Fett in welchen Maßen.

Ich gebe zu, daß ich mich gerne auch mal ungesund verhalte.

Das ist bei mir aber keine Frage des Geldes, und auch nicht der Bildung. Sondern tatsächlich mangelnder Disziplin. Und auch ein Personal Trainer könnte nicht verhindern, daß ich mir in einem Anfall von Heißhunger eine Tüte Tacos aufmache.

Für die Bewegung haben wir inzwischen einen Hund. Seither werde ich permanent von meiner Fitbit für das Erreichen von Schritt- und Aktivitätszielen gelobt. 😉

alescha antworten
stundenglas
(@stundenglas)
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Veröffentlicht von: @alescha

Das ist bei mir aber keine Frage des Geldes, und auch nicht der Bildung. Sondern tatsächlich mangelnder Disziplin. Und auch ein Personal Trainer könnte nicht verhindern, daß ich mir in einem Anfall von Heißhunger eine Tüte Tacos aufmache.

Das liegt aber daran, dass du diese Fressanfälle haben willst.

stundenglas antworten
Alescha
(@alescha)
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Nein. Die will ich nicht. Sorry, aber wer will sowas schon?

Ich kann sie allenfalls unterdrücken.

Wenn ich das nicht tue, hat das allenfalls mit mangelnder Selbstbeherrschung zu tun, aber nichts mit meinen finanziellen Möglichkeiten und der Frage, ob wenn ich Asche fett hätte, mir einen Personal Trainer leisten könnte. Und darum ging es hier.

Hast Du auch was zum Thema zu sagen oder wolltest Du einfach wieder mal persönlich werden?

alescha antworten
stundenglas
(@stundenglas)
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Die Aufgabe des Personl Trainers wäre es hier mit dir zusammen die Ursache(-n) für das unerwünsche Verhalten zu finden, alternative Handlungsstrategien zu erarbeiten, einzuüben, bei Rückschlägen aufzufangen und zu reflektieren, den Kreislauf also zu durchbrechen und die neue Handlungsweise zu Gewohnheit werden zu lassen, so dass sie eben ohne Selbstdisziplin durchführbar ist. Denn Willenskraft ist beschränkt. Das geht aber nur, wenn Klientin oder Klient mitarbeiten und ein Interesse daran haben, Verhaltensweisen zu ändern. Da Geld im Gedankenexperiment keine Rolle spielt, nahm ich bei einer von vornherein ablehnenden Haltung eben an, dass keine Verhaltensänderung gewünscht ist.

stundenglas antworten
Alescha
(@alescha)
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Veröffentlicht von: @stundenglas

Die Aufgabe des Personl Trainers wäre es hier mit dir zusammen die Ursache(-n) für das unerwünsche Verhalten zu finden, alternative Handlungsstrategien zu erarbeiten, einzuüben, bei Rückschlägen aufzufangen und zu reflektieren, den Kreislauf also zu durchbrechen und die neue Handlungsweise zu Gewohnheit werden zu lassen, so dass sie eben ohne Selbstdisziplin durchführbar ist.

Ach so, der Personal Trainer ist auch gleichzeitig Psychologe. O.k., das war mir neu.

Veröffentlicht von: @stundenglas

Da Geld im Gedankenexperiment keine Rolle spielt, nahm ich bei einer von vornherein ablehnenden Haltung eben an, dass keine Verhaltensänderung gewünscht ist.

Und warum nahmst Du das an?

alescha antworten
stundenglas
(@stundenglas)
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Ich gehe davon aus, dass ein Personal Trainer die Kontaktaufnahme zu einem Therapeuten empfehlen wird, wenn er den Eindruck hat, dass Coaching allein nicht ausreichend ist, das Problem seines Klienten zu lösen. Oft wird es auch ohne gehen, und wieder andere schaffen es ja auch allein ganz ohne Coaching.

stundenglas antworten
Alescha
(@alescha)
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Mag sein. Weiß ich nicht.

Das erklärt aber immer noch nicht, warum Du gleich messerscharf geschlossen hast, daß ich Fressanfälle haben will.

alescha antworten
stundenglas
(@stundenglas)
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Hab ich doch geschrieben:

Veröffentlicht von: @stundenglas

Da Geld im Gedankenexperiment keine Rolle spielt, nahm ich bei einer von vornherein ablehnenden Haltung eben an, dass keine Verhaltensänderung gewünscht ist.

stundenglas antworten
Alescha
(@alescha)
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Also, wir haben ja jetzt festgestellt, daß ich offensichtlich wenig Ahnung von der Tätigkeit eines Personal Trainers habe. Da mußtest Du ja hiermit

Veröffentlicht von: @stundenglas

Die Aufgabe des Personl Trainers wäre es hier mit dir zusammen die Ursache(-n) für das unerwünsche Verhalten zu finden, alternative Handlungsstrategien zu erarbeiten, einzuüben, bei Rückschlägen aufzufangen und zu reflektieren, den Kreislauf also zu durchbrechen und die neue Handlungsweise zu Gewohnheit werden zu lassen, so dass sie eben ohne Selbstdisziplin durchführbar ist.

erstmal Aufklärungsarbeit leisten. Das kam aber erst nach der Feststellung, daß ich Fressanfälle haben will.

Statt also mögliche Wissenslücken zu berücksichtigen gehst Du lieber erstmal davon aus, daß keine Verhaltensänderung gewünscht ist.

Warum?

alescha antworten
stundenglas
(@stundenglas)
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Ich gehe davon aus, dass meine Gesprächspartner*innen wissen, wovon sie sprechen, wenn sie etwas ablehen. Oder ansonsten eben von sich aus nachfragen.

stundenglas antworten
Alescha
(@alescha)
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Ich habe halt mich auf das beschränkt, was BlackJack über die Aufgaben eines Personal Trainers geschrieben hat. Konnte ja nicht wissen, daß diese Aufgabenbeschreibung unvollständig ist.
Und beim Googeln habe ich jetzt nicht gefunden, daß neben der physischen Anamnese auch eine psychische Ursachenfindung gehört. War wohl aber nicht gründlich genug.

Es ist mir übrigens neu, daß man sich hier erst zu Wort melden darf, nachdem man eingehend recherchiert und wirklich Ahnung von einem Thema hat.

Wenn ich hier bei jemandem Wissenslücken entdecke, mache ich ihn ggf. darauf aufmerksam.
Üblicherweise verzichte ich aber darauf, vorab argumenta ad personam rauszuhauen.

Welchen Mehrwert es für das Thema es hatte (es ging ja um den Zusammenhang zwischen Einkommen und gesunder Lebensweise/Lebenserwartung), mir zu unterstellen, daß ich Fressanfälle haben wolle, erschließt sich mir übrigens auch nicht. Deswegen hake ich das jetzt als "einfach mal reingrätschen" ab.

alescha antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @alescha

Bin ich nicht.

Veröffentlicht von: @alescha

Ich gebe zu, daß ich mich gerne auch mal ungesund verhalte.

Veröffentlicht von: @alescha

Das ist bei mir aber keine Frage des Geldes, und auch nicht der Bildung.

Ich hätte vermutlich lieber nicht behaupten sollen, dass auch Du bestimmt entsprechende Situationen aus Deinem Alltag fändest. Das hat vom eigentlichen Diskussionspunkt nur abgelenkt und ist dann auch in Dein Scharmützel mit stundenglas (?) gemündet. Mein Fehler!

Sagen wir doch einfach: Du persönlich bist eine Ausnahme hinsichtlich der regelhaften Zusammenhänge, die ich behauptete, ganz egal, auf welchen Sonderkonditionen Dein Sonderfall auch beruhen mag. 😊

Anonymous antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520
Veröffentlicht von: @blackjack

Ich hätte vermutlich lieber nicht behaupten sollen, dass auch Du bestimmt entsprechende Situationen aus Deinem Alltag fändest. Das hat vom eigentlichen Diskussionspunkt nur abgelenkt und ist dann auch in Dein Scharmützel mit stundenglas (?) gemündet. Mein Fehler!

Damit muß man ja nicht rechnen.

Veröffentlicht von: @blackjack

Sagen wir doch einfach: Du persönlich bist eine Ausnahme hinsichtlich der regelhaften Zusammenhänge, die ich behauptete, ganz egal, auf welchen Sonderkonditionen Dein Sonderfall auch beruhen mag. 😊

Meinst Du?

Vielleicht bin ich nur schlicht ein einer recht komfortablen Situation: Wir wohnen auf dem Land, haben also unverpestete Luft und müssen für einen Waldspaziergang nicht lange durch die Gegend fahren. Wir laufen viel in der frischen Luft rum. Wir wohnen nicht beengt. Wir ernähren uns ausgewogen. Wir können uns Equipment für die Heimgymnastik leisten, und Turnschuhe reißen bei uns auch keine unverhältnismäßigen Löcher ins Budget.
Ich wüßte spontan nicht, was ich mir unter dem Aspekt der Gesundheit mehr leisten würde, wenn wir einen Goldesel oder einen Millionengewinn im Lotto hätten. Auf so Ideen wie einen Personal Trainer bin ich gar nicht erst gekommen.

Aber wenn ich jetzt so überlege, fällt mir doch was ein: Ich würde jemanden engagieren, der meine Kinder zur Erledigung ihrer Schulaufgaben animiert.

alescha antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 5 Sekunden

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Veröffentlicht von: @lucan-7

Ist natürlich die Frage, ob das allein etwas mit dem Gehalt zu tun hat oder auch mit anderen Faktoren.

Ab einer gewissen Signifikanz darf man durchaus Korrelationen als Hinweis auf Wirkzusammenhänge deuten. Von "allein" war ja dann auch nicht die Rede meinerseits.

Anonymous antworten
stundenglas
(@stundenglas)
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Beiträge : 4769

Link zur Studie

Veröffentlicht von: @blackjack

Gibt's auch einen Link auf die Studie selbst? Ich kapier nicht, was deren Grundlage war. Gelistet werden nur die Ergebnisse.

Rechts, unter dem Autor.

stundenglas antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 5 Sekunden

Beiträge : 0

Danke für den Hinweis!
Werd das mal heute nachts durchackern, soweit meine Englischkenntnisse mich leiten mögen. 😊

Anonymous antworten
tristesse
Beiträge : 20559

Mein ganz persönliches Covid Erlebnis
Bekanntermassen hab ich ja schon Mitte April bis Anfang Mai in Quarantäne verbracht, weil meine Freundin erkrankt war. Die ist inzwischen gesund, ich hatte keine Symptome und bin daher Montag letzter Woche amtlich genehmigt, wieder zur Arbeit.

Die Quarantäne war nicht so einfach. Die Isolierung und das Eingesperrtsein hat mir mehr zugesetzt als ich dachte.

Seit Samstag hab ich Symptome, die vermutlich eine normale Erkältung sind, aber der Chef bat mich doch, vorerst zuhause zu bleiben und zu beobachten wie sich die Erkältung entwickelt. Und da sie sich nicht entwickelte, sondern einfach blieb wie sie war, haben wir heute das Gesundheitsamt angerufen und nun warte ich darauf, dass die Leute vom Labor zu mir nach Hause kommen, einen Abstrich nehmen und mir Gewissenheit geben.

Bis dahin sitze ich jetzt wieder hier in amtlicher Quarantäne und bin mit mir allein. Wie ich darauf reagiere, sollte ich positiv sein, überleg ich mir, wenn der Fall eintreten sollte.

Ich erzähle das mal, weil es neben all den Zahlen und Prognosen und der Diskutiererei hier im Thread auch noch einen anderen Aspekt gibt: das ganz persönliche Erleben und Empfinden in dieser Zeit und wie man damit umgeht.

Vielleicht hat ja jemand auch solche Geschichten zu erzählen, die finde ich persönlich auch interessanter als den Schlagabtausch über die neuen Zahlen des RI 😊

tristesse antworten
27 Antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

Halölo Tristesse!

Ich habe keine persoenliche Geschichte zu erzaehlen, aber ich denk an Dich, und ich wuensche Dir, dass es tatsaechlich nur eine normale Erkaeltung ist!

Qapla',
Worf

deleted_profile antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

Danke Dir 😊
Der Test war negativ ^^

tristesse antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

Moin!

Veröffentlicht von: @tristesse

Der Test war negativ ^^

Hurra! 😀😀😀😀

Qapla',
Worf

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Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10253
Veröffentlicht von: @tristesse

Der Test war negativ ^^

Das ist positiv.

Hoffentlich lässt der nächste Test auf sich warten.

Helmut

hkmwk antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29478
Veröffentlicht von: @tristesse

Der Test war negativ ^^

Das freut mich, und ich wünsche dir auch weiterhin viel Gesundheit!

...wobei ich mich gelegentlich schon frage, ob es nicht fast besser wäre, eine "symptomfreie Infizierung" zu wünschen, natürlich mit der Betonung auf "symptomfrei" in jeder Hinsicht und ohne andere zu gefährden.

Das wäre natürlich im ersten Moment ein Schock, wenn man das erfährt... aber wenn man es dann gut überstanden hat hat man's zumindest erst mal hinter sich und muss zumindest nicht mehr ums persönliche Wohl fürchten.

Aber bewusst drauf anlegen würde ich es ganz sicher nicht, und eine Krankheit wünsche ich auch niemandem... von daher ist es sicher immer besser man bleibt ganz verschont...

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

Hallo Lucan,
danke für die Antwort.
Solche Fragen

Veröffentlicht von: @lucan-7

...wobei ich mich gelegentlich schon frage, ob es nicht fast besser wäre, eine "symptomfreie Infizierung" zu wünschen, natürlich mit der Betonung auf "symptomfrei" in jeder Hinsicht und ohne andere zu gefährden.

sind es, die mich diesen Thread noch nicht von der Liste nehmen lassen 😊 Weil ich diesen praktischen Alltagsbezug nun mal schätze, anstatt sich Argumente um die Ohren zu hauen, die wissenschaftlich weder Hand und Fuß haben, noch im Thema irgendwie alltagspraktikabel verankert sind ^^ Die scroll ich dann einfach durch.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Das wäre natürlich im ersten Moment ein Schock, wenn man das erfährt... aber wenn man es dann gut überstanden hat hat man's zumindest erst mal hinter sich und muss zumindest nicht mehr ums persönliche Wohl fürchten.

Genau diese Frage hab ich mir auch gestellt, als ich mich bis zum Testende isoliert habe. Klar ging es mir nicht so gut, ich fühlte mich grippig, die ständigen Halsschmerzen nervten und Schnupfen finde ich generell einfach scheisse. Aber wenn es Corona gewesen wäre, dann hätte ich prima 2 Wochen so weitermachen können. Da hab ich schon schlimmere Infekte gehabt 😊

Klar, Corona verläuft bei vielen sehr kritisch. Ich kenne aus den Medien und über Dritte Verläufe, wo die Betreffenden gelitten haben und sehr beeinträchtigt waren. Und es sterben ja auch nicht wenige dran.

Aber wenn ich sehe, dass meine Freundin 10 Tage lediglich etwas Fieber hatte und sich jetzt weder gefährdend, noch gefährdet durch den Alltag spaziert, bin ich schon etwas neidisch 😊 Ich würde gern wissen, dass ich mit dem Thema durch bin. Und da würde ich auch 14 Tage erneute Isolation mit Kusshand begrüßen würde.

Aber ich würde es nicht drauf anlegen und wenn ich so durchkomme, bin ich auch dankbar. Ich hab allerdings dem besten Chef von allen schon gesagt, dass ich dies Jahr nicht mehr plane, krank zu werden oder in Quarantäne zu gehen. Ich hab genug "frei" gehabt dieses Jahr.
😈

tristesse antworten
DerNeinsager
(@derneinsager)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 1449

Hallo Tristesse, dein Wunsch ist Verständlich. Aber da die Behandlungsmethoden noch nicht optimiert sind derzeit wenig Ratsam 🙂

derneinsager antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559
Veröffentlicht von: @derneinsager

Aber da die Behandlungsmethoden noch nicht optimiert sind

Gibt es denn eine Seuche auf diesem Planeten, dessen Behandlungsmethoden "optimiert" sind?

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29478
Veröffentlicht von: @tristesse

Weil ich diesen praktischen Alltagsbezug nun mal schätze, anstatt sich Argumente um die Ohren zu hauen, die wissenschaftlich weder Hand und Fuß haben, noch im Thema irgendwie alltagspraktikabel verankert sind

Ja... wobei, wenn man sich mit dieser Frage beschäftigt, dann doch wieder bei wissenschaftlichen Artikeln und Gefährdungseinschätzungen landet...

Veröffentlicht von: @tristesse

Aber wenn ich sehe, dass meine Freundin 10 Tage lediglich etwas Fieber hatte und sich jetzt weder gefährdend, noch gefährdet durch den Alltag spaziert, bin ich schon etwas neidisch 😊 Ich würde gern wissen, dass ich mit dem Thema durch bin. Und da würde ich auch 14 Tage erneute Isolation mit Kusshand begrüßen würde.

Eben das ist die Überlegung. Zu dumm, dass man das nicht im Vorfeld abschätzen kann. Ich denke zwar nicht, dass ich explizit zu einer Risikogruppe gehöre, aber ich habe auch keinen Grund da völlig sorglos zu sein... und ich muss natürlich auch an meine Frau denken, die sich das dann mit Sicherheit auch einfangen wird.

lucan-7 antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520
Veröffentlicht von: @lucan-7

und ich muss natürlich auch an meine Frau denken, die sich das dann mit Sicherheit auch einfangen wird.

Nun ja, das Risiko ist natürlich recht groß, aber nicht ganz "mit Sicherheit:

So infizierten sich in einer der Untersuchungen im Schnitt ungefähr drei von zehn Ehepartnern (28 Prozent), wenn der andere das Virus in sich trug. Der Partner hatte also ein deutlich höheres Infektionsrisiko als die Familie insgesamt.

https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-wo-das-corona-infektionsrisiko-am-groessten-ist-a-8bbec181-1af9-41f7-adf7-e5aeb08f1524

alescha antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559
Veröffentlicht von: @lucan-7

Ja... wobei, wenn man sich mit dieser Frage beschäftigt, dann doch wieder bei wissenschaftlichen Artikeln und Gefährdungseinschätzungen landet...

Klar, sicher ist es das.
Aber mich erschreckt es, wie hier wie selbstverständlich Schlüsse aus ein paar Grafiken geschlossen werden. Und dass man sich dann einbildet, es zu verstehen. Da mir die Energie und das Know How für derartige Wortgefechte fehlen, konzentriere ich mich auf den Menschen, wie es ihm geht und was er in dieser Situation macht und wo mein Part als Christin in Corona ist. Und mein Part ist es nun mal nicht, wissenschaftliche Artikel zu lesen und Berechnungen anzustellen. Das verbrennt meine Ressourcen 😊

Veröffentlicht von: @lucan-7

und ich muss natürlich auch an meine Frau denken, die sich das dann mit Sicherheit auch einfangen wird.

Nein, mit Sicherheit nicht unbedingt 😊
Meine Freundin lebt im Haushalt mit Mann, Mutter und Hunden und sie ist die Einzige, die Corona bekommen hat. Wenn man auf sich aufpasst und die anderen mitschützt, dann ist eine Ansteckung nicht zwangsläufig.

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29478
Veröffentlicht von: @tristesse

Aber mich erschreckt es, wie hier wie selbstverständlich Schlüsse aus ein paar Grafiken geschlossen werden. Und dass man sich dann einbildet, es zu verstehen. Da mir die Energie und das Know How für derartige Wortgefechte fehlen, konzentriere ich mich auf den Menschen, wie es ihm geht und was er in dieser Situation macht und wo mein Part als Christin in Corona ist. Und mein Part ist es nun mal nicht, wissenschaftliche Artikel zu lesen und Berechnungen anzustellen. Das verbrennt meine Ressourcen

Es ist nicht so einfach, die Balance zu finden... ich möchte schon verstehen, wovon bei den wissenschaftlichen Berichten so die Rede ist.
Aber gleichzeitig muss ich mir natürlich meine eigenen Beschränkungen eingestehen, dass ich da einfach kein Fachmann bin... auch dann nicht, wenn ich stundenlang irgendwelche Artikel lese.

Veröffentlicht von: @tristesse

Nein, mit Sicherheit nicht unbedingt

Gut, mit 100% Garantie geht natürlich nichts... aber ich gehe davon aus, dass die Chance, meine Frau anzustecken schon extrem hoch ist. Möglicherweise auch höher als der Durchschnitt... ohne jetzt da auf Details einzugehen...

lucan-7 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

Moin!

Veröffentlicht von: @lucan-7

...wobei ich mich gelegentlich schon frage, ob es nicht fast besser wäre, eine "symptomfreie Infizierung" zu wünschen, natürlich mit der Betonung auf "symptomfrei" in jeder Hinsicht und ohne andere zu gefährden.

Habe ich mich auch schon gefragt. Aber wenn ich dann an die Berichte denke, wo selbst milde Verlaeufe langfristige Schaedigungen der Lunge mit sich brachten, dann ist die Antwort klar.

Zum (Frei-)Tauchen brauche ich eine funktionierende Lunge. Insbesondere, wenn ich den Ehrgeiz habe, mal laenger als 1 Minute unten zu bleiben...

Qapla',
Worf

deleted_profile antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29478
Veröffentlicht von: @worf

Habe ich mich auch schon gefragt. Aber wenn ich dann an die Berichte denke, wo selbst milde Verlaeufe langfristige Schaedigungen der Lunge mit sich brachten, dann ist die Antwort klar.

Na ja, das wäre natürlich im "symptomfreien" Wunsch mit eingeschlossen...

lucan-7 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29478
Veröffentlicht von: @tristesse

Ich erzähle das mal, weil es neben all den Zahlen und Prognosen und der Diskutiererei hier im Thread auch noch einen anderen Aspekt gibt: das ganz persönliche Erleben und Empfinden in dieser Zeit und wie man damit umgeht.

Vielleicht hat ja jemand auch solche Geschichten zu erzählen, die finde ich persönlich auch interessanter als den Schlagabtausch über die neuen Zahlen des RI

Danke, dass du deine Erfahrungen teilst. Ich selber hatte bisher noch nicht unmittelbar mit dem Virus zu tun, aber in der Firma im Nachbargebäude ist jetzt ein Fall aufgetreten, weshalb etliche Leute in Quarantäne mussten... und da gibt es Überschneidungen zu meiner Firma, weshalb ich auch praktisch jeden Tag damit rechne. Irgendwie habe ich das Gefühl, das Virus rückt näher.

Mehr als Lebensmittel für zwei Wochen zurückhalten kann ich aber auch nicht tun... und jede Menge Zeitungen sammeln für den Fall, dass auch der Hund nicht mehr rausdarf...

lucan-7 antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520
Veröffentlicht von: @lucan-7

und jede Menge Zeitungen sammeln für den Fall, dass auch der Hund nicht mehr rausdarf...

Gibt doch allenthalben Gassiservice. Bei unserer Kirchengemeinde bietet ein Teenager an, Hunde auszuführen.

alescha antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29478
Veröffentlicht von: @alescha

Gibt doch allenthalben Gassiservice. Bei unserer Kirchengemeinde bietet ein Teenager an, Hunde auszuführen.

Da kennen wir hier momentan noch keinen, der vertrauenswürdig wäre... ein Nachbar, dessen Hund mit unserem Hund befreundet ist hat zwar schon angeboten auf ihn aufzupassen, der würde ihn aber draussen frei rumlaufen lassen (egal was wir ihm vorher erzählen), daher kommt der eher nicht in Frage...

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

Hallo,

Veröffentlicht von: @lucan-7

... und da gibt es Überschneidungen zu meiner Firma, weshalb ich auch praktisch jeden Tag damit rechne. Irgendwie habe ich das Gefühl, das Virus rückt näher.

Ich hab aber auch andere Erfahrungen gemacht. Meine Freundin hatte ja Covid 19 und der gesamte Familienhaushalt war nicht betroffen. Die mussten zwar alle in Quarantäne, aber keiner hat sich angesteckt. Es hat sich keiner in ihrem Umfeld angesteckt. Natürlich rückt das Virus immer näher und sicherlich ist die Gefahr sich anzustecken da, aber es geht in vielen Fällen auch gut 😊

Veröffentlicht von: @lucan-7

Mehr als Lebensmittel für zwei Wochen zurückhalten kann ich aber auch nicht tun... und jede Menge Zeitungen sammeln für den Fall, dass auch der Hund nicht mehr rausdarf...

Der Hund darf in einer Quarantäne natürlich raus, aber keiner aus Deinem Haushalt darf es. Du bekommst wenn Du in Quarantäne geschickt wirst wenn Du möchtest die Telefonnummer von Nachbarschaftshilfen. Ebenso kann Dir eine Lebensmittelpaket für 2 Tage übergeben werden, wenn Du erst mal Zeit brauchst, Dich zu organisieren. Jedenfalls ist das hier in NRW so.

Wenn Du also mit Deinem Haushalt in Quarantäne musst, kannst Du Dich an eine Nachbarschaftshilfe wenden, man kann im privaten Umfeld fragen, ob jemand aushelfen kann, eine Tierpension anrufen oder im Tierheim nachhaken. Es gibt ja auch Gassiservices in manchen Städten. Der Hund muss wirklich nicht in die Wohnung kacken 😊 Bei meiner Freundin haben sich die Nachbarn organisiert, mit ihren 2 Hunden zu gehen und auch wenn die Hunde dann schon ungewohnte Gassi-Zeiten hatten, waren sie immer versorgt.

Der Test war übrigens negativ 😊 Morgen geh ich wieder arbeiten.

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29478

Ich denke, die Chance, dass ich persönlich erkranke ist sehr klein. Dafür sind die Maßnahmen doch sehr umfassend. Aber es kann halt jederzeit passieren, dass der Betrieb dicht gemacht wird und alle in Quarantäne müssen bis die Tests vorliegen.

Die Ansteckungsgefahr beim Einkaufen schätze ich momentan höher ein, weil die Leute sich mit ihren Masken nicht mehr an die Mindestabstände halten und manchen Leuten alles egal zu sein scheint...

lucan-7 antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520
Veröffentlicht von: @lucan-7

Die Ansteckungsgefahr beim Einkaufen schätze ich momentan höher ein

Da ist Streeck anderer Ansicht:

Prof. Hendrick Streeck, ein Kollege des bundesweit bekannten Corona-Experten Prof. Christian Drosten von der Charité sagte im ZDF-Talk mit Markus Lanz am Dienstag: „Es gibt keine nachgewiesenen Übertragungen beim Einkaufen, es gibt keine nachgewiesenen Übertragungen beim Friseur.” Die folgenschweren Infektionen seien auf Partys beim Aprés-Ski, auf Partys wie im Berliner Club „Trompete” und bei großen, ausgelassenen Fan-Ansammlungen bei Fußballspielen in Bergamo passiert. „Das kam aus keinem Supermarkt, keiner Fleischerei oder Restaurant. Es kam aus einem engen Beisammensein für längere Zeit“, sagte Streeck, der das Institut für Virologie im Universitätsklinikum Bonn leitet. „Es gibt keine Gefahr, jemand anderen beim Einkaufen zu infizieren.“

https://www.nordkurier.de/ratgeber/es-gibt-keine-gefahr-jemandem-beim-einkaufen-zu-infizieren-0238940804.html

Gibt es da inzwischen neuere Erkenntnisse (d.h. ob inzwischen Infektionen im Supermarkt nachgewiesen werden konnten)?

alescha antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29478
Veröffentlicht von: @alescha

Da ist Streeck anderer Ansicht:

Die Ansicht ist mir bekannt, aber es ist ja nur eine Expertenmeinung von vielen (Und auch schon etwas älter).
Lägen hier wirklich eindeutige Ergebnisse vor, über die es einen eindeutigen Konsens gibt, dann wären die meisten Maßnahmen längst nicht mehr nötig.

Meine Aussage bezog sich auch lediglich auf den Vergleich zwischen Arbeit und Einkauf... in meiner Firma wird sehr viel mehr Wert auf die Einhaltung aller Hygieneregeln gelegt als es bei vielen Kunden im Einkauf der Fall ist. Deshalb schätze ich mein persönliches Risiko beim Einkaufen höher ein als auf der Arbeit.

Falls es aber einen konkreten Fall dort gäbe, dann müsste ich wahrscheinlich dennoch in Quarantäne.

lucan-7 antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520
Veröffentlicht von: @lucan-7

(Und auch schon etwas älter)

Ja, deswegen schrieb ich auch "Gibt es da inzwischen neuere Erkenntnisse"

Veröffentlicht von: @lucan-7

dann wären die meisten Maßnahmen längst nicht mehr nötig.

Manche Maßnahmen sind nicht wirklich von gesicherten Erkenntnissen gedeckt, sondern eher ein "man weiß es noch nicht sicher, deswegen gehen wir mal vom worst case aus".

Veröffentlicht von: @lucan-7

Falls es aber einen konkreten Fall dort gäbe, dann müsste ich wahrscheinlich dennoch in Quarantäne.

Hoffentlich bleibt Dir das erspart.

alescha antworten
B'Elanna
(@belanna)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 1793

Gab es nicht den nachgewiesenen Fall einer Übertragung bei der Bitte um den Salzstreuer in der Kantine?

belanna antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520

Ja.

Beispielsweise habe sich beweisen lassen, dass der Virus in der Kantine übertragen wurde. Dabei saßen beide Personen Rücken an Rücken, die eine hätte die andere nach dem Salzstreuer gefragt.

Klick

alescha antworten
Groffin
(@groffin)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 1873

...was ich jetzt aber unter der bereits vorher zitierten Aussage von Streeck verbuchen würde:

Es kam aus einem engen Beisammensein für längere Zeit

Da war wohl eher das Rücken an Rücken in der Kantine (also für längere Zeit) ausschlaggebend, als die Frage nach dem Salzstreuer.

groffin antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 7706
Veröffentlicht von: @lucan-7

Die Ansteckungsgefahr beim Einkaufen schätze ich momentan höher ein, weil die Leute sich mit ihren Masken nicht mehr an die Mindestabstände halten und manchen Leuten alles egal zu sein scheint...

Das kann ich nachvollziehen. Und ich kapiere es (mal wieder) nicht: es sind mitunter dieselben Leute, die noch vor ein paar Wochen panisch und hysterisch Klopapier gehortet haben, die jetzt schon wieder dermaßen leichtsinnig sind als ob das Thema Corona keines mehr wäre.

suzanne62 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10253
Veröffentlicht von: @tristesse

Vielleicht hat ja jemand auch solche Geschichten zu erzählen, die finde ich persönlich auch interessanter als den Schlagabtausch über die neuen Zahlen des RI 😊

Du meinst RKI 😉

Aber mein "Erlebnis":

Im Januar nach Korea. In D und dort gab es noch praktisch kein Fälle, aber in China schon jede Menge.

Einreise, Passkontrolle: Es gibt zwei Schlangen: für Koreaner und für Ausländer. Meine Frau komm schnell durch, ich als Deutscher brauche ca. 40 Minuten

Ich selber habe "Symptome" (v.a. laufende Nase, ab und zu Husten). Gut, garantiert kein Covid-19. Ich versuche zwar, andere nicht anzustecken (keine Ahnung, ob sich Covid-19 bei "Erkältungsvorerkrankungen" verschlimmert, war ja noch so ziemlich alles unsicher damals), war aber schwierig, denn schon während des Fluges sind mir die Tempos im Prinzip ausgegangen, muss also schon benutzte Tücher wiederverwenden 🙁

Dummerweise bin ich nicht der Einzige mit Ähnlichen Problemen, in der Schlange gibt es eine ganze Reihe von Leuten, die Husten und/oder niesen, die meisten ohne Mundschutz. Und wie das bei langen Schlangen ist, sie wird im Zick-Zack geführt und man kommt ziemlich vielen Mitwartenden nahe. Und offensichtlich sind eine ganze Reihe aus einer Maschine aus Peking ausgestiegen ...

Ich hab mich wirklich gefragt, ob ich mich da gerade mit Covid-19 angesteckt habe. und hab dann als erstes recherchiert, ob ich mich testen lassen kann (nein, schließlich ist D [noch, muss man inzwischen sagen] kein Risikogebiet). Also bleibt nur, etwas Abstand zu halten (was bei Verwandten nicht so gut klappt), und die eigenen Symptome beobachten. Die bleiben eine Zeit lang konstant, und verschwinden allmählich. Und offensichtlich stecke ich auch niemanden mit Covid-19 an ...

Als ich mich deswegen beruhigt habe, kommt plötzlich die Sache mit "patient #31", der Virenschleuder, die Gottesdienste, Krankenhaus, Beerdigung etc. besucht hat, z.T. mit deutlichen Symptomen, aber sich nicht drum scherte, obwohl sie in Wuhan gewesen war. Und auf einmal schnellen die Zahlen hoch, jeden Tag verdoppeln sie sich, das Virus kommt näher. Schließlich ist es nicht mehr 400 km entfernt (wo #31 lebt), sondern es gibt Fälle in Seoul. Wäre ich doch in D ...

Das war schon ne emotionale Achterbahnfahrt, mir wird deutlich, dass die Jahreslosung für mich gerade sehr relevant ist. Aber ich kriege mich wieder ein: Die Zahlen hören auf zu steigen, und dann sinken sie. Und auf der Infektionskarte von Seoul (die ich irgendwann im Netz fand) war zu sehen, dass der Stadbezirk Mitte zu den wenigen Bezirken gehört, in denen es 0 (Null) bekannte Infektionen gibt. Ein Grund mehr, den wöchentlichen Wechsel zum Stadtrand ausfallen zu lassen ...

Also alles relativ entspannt (tatsächlich war der Bezirk Mitte der letzte, in dem es noch keine Fälle gab, in den letzten Tagen vor dem Rückflug wurden es dann doch noch drei). Dafür ging es dann in Europa los. Erst Italien, dann auch Deutschland. Eigentlich schade, dass wir zurück müssen ... aber der Flug ist gebucht, meine Frau fühlt sich dazu verpflichtet, und den Verwandten länger als geplant auf der Tasche zu liegen geht auch nicht.

Noch mehr erzähl ich nicht. Schließlich will ich einigermaßen anonym bleiben ...

Helmut

hkmwk antworten


Johannes22
Beiträge : 2973

Studie über Nembro
und die auswirkungen von corona auf die sterblichkeit:

https://www.bmj.com/content/369/bmj.m1835

Nachtrag vom 18.05.2020 1514
COVID-19-Hotspot: Todesfälle im März höher als im gesamten letzten Jahr

johannes22 antworten
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