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Der katholische Gender Wahn

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Johannes22
Themenstarter
Beiträge : 2973

Antje Schrupp hat eine ganze Menge Recherchearbeit in die Aufdeckung der Rolle die die katholische Kirche dabei hatte in der Etablierung des Begriffes Gender Ideologie und zwar als Antwort auf die Pekinger Un Frauenkonferenz von 1995

Das Thema ist tiefer. Denn worüber ich von der katholischen Kirche (also ihren liberaleren, angeblich gar nicht rückwärts-gewandt, antifeministischen usw. Teilen) wirklich gerne mal etwas hören würde: Selbstkritik und Bedauern darüber, dass sie in ihrem Kulturkampf gegen die Beschlüsse der Pekinger UN-Frauenkonferenz 1995 das Zerrbild der „Gender-Ideologie“ erfunden haben, sich zu deren Bekämpfung mit islamistischen Regimes verbündet (und den Islamismus damit gesellschaftsfähig gemacht) haben und schließlich den Grund gelegt haben für die Genderismus-Erzählung, die heute zum Kitt für ganze rechtsradikale Szene geworden ist, eine breite antifeministische und antidemokratische Querfront vom IS bis zu Anti-Abtreibungs-Fundamentalisten bis zu Faschos wie wie Orban und Co und Querdenkerschwurblern und amerikanischer Alt-Right.

https://gottundco.com/2020/12/28/der-katholische-gender-wahn/

Antwort
128 Antworten
Jack-Black
Beiträge : 3819

Die "ganze Menge Recherchearbeit" hinsichtlich der "Aufdeckung" der Rolle, die die katholische Kirche bei der Etablierung des Begriffs Gender-Ideologie spielte, kommt in dem von Dir verlinkten Blogeintrag leider nicht so recht inform von konkreten Details und Argumenten rüber. Beziehst Du Dich mit Deiner Einschätzung auf andere Artikel von Frau Schrupp? Ich gebe zu: da bin ich gerade etwas zu faul zum suchen. Die Pekinger UN-Frauenkonferenz ist ja auch schon ein Weilchen her.

Damit will ich nicht behaupten, Frau Schrupp schreibe hier Unsinn. Dass "Gender-Ideologie" ein Kampfbegriff ist, der gern von konservativ über erz-reaktionär bis rechts-aussen verwendet wird von Leuten, die auf rhethorisch alles schießen, was sie als liberal, sozialistisch (angelsächsischer Raum) oder, deutschtümelnd: als linksgrün-versifft betrachten - das ist eine Alltagserfahrung, die ich selbst seit Jahren mache. Aber eben deswegen wäre ich an den konkreten Argumenten und diesbezüglichen Belegen von Frau Schrupp interessiert: Um das, was ich selbst so empfinde, auch noch belegen zu können.

jack-black antworten


Herbstrose
Beiträge : 14194

Es gibt Dinge
die es nicht wert sind, gelesen zu werden.

herbstrose antworten
3 Antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 22280
Veröffentlicht von: @herbstrose

die es nicht wert sind, gelesen zu werden.

Was man dummerweise erst dann verlässlich sagen kann, wenn man sie gelesen hat...

lucan-7 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194

Nach dem, was ich bisher darüber gelesen habe, erkenne ich nicht, dass diese "Schrift" mich in meinem Glauben weiterbringt.

herbstrose antworten
KurtK
 KurtK
(@kurtk)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 196
Veröffentlicht von: @herbstrose

die es nicht wert sind, gelesen zu werden.

In diesem Fall stimme ich dir zu 100 % zu!

kurtk antworten
DerNeinsager
Beiträge : 1449

Das hätte sich der alte Adolf kaum träumen lassen was mit ihm in späteren Zeiten mal alles über einen Kamm geschert wird....

Ich persönlich finde diese ideologische Gleichmacherei welche gefühlt davon ausgeht dass das körperliche Geschlecht überhaupt keine Verbindung zur sexuellen Orientierung hat auch nicht gut, aber deshalb verbitte ich mir mit irgendwelchen Faschisten oder Rechtsextremisten in Verbindung gebracht zu werden, dass empfinde ich als Frechheit. So kommt das zumindest rüber.

derneinsager antworten
1 Antwort
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 4292

Ideologische Gleichmacherei

Veröffentlicht von: @derneinsager

Ich persönlich finde diese ideologische Gleichmacherei

Aber ist dieser Ausdruck denn gerechtfertigt?

Nachtrag vom 29.12.2020 1529
https://de.wikipedia.org/wiki/Politische_Ideologie

Meinst du es auch so?

... desto eher wird der Begriff Ideologie im politischen Diskurs im abwertenden (pejorativen) Sinne als Vorwurf verwendet, um den Gegner als weltfremd, unzulänglich, korrupt, unsozial usw. darzustellen. Man unterstellt, dass ein Standpunkt deswegen nicht stichhaltig sei, weil er auf einer politischen Ideologie basiere.

lombard3 antworten


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