Die Lösung für eine gendergerechte Sprache?
Eben bei uns am Frühstückstisch ist es passiert - eine ziemlich einfache Lösung für eine gendergerechte Sprache wurde gefunden!
Meine Frau fragte nach dem Genus von Substantiven im Schäbischen - was passiert, wenn ich überall das "-le" dranhänge? Der Genus wird neutralisiert auf das Sächliche! Das xxxle. Beispiele: das heilig Blechle (man könnte natürlich auch "Autole" formulieren), das Fraule, das Manle, das Kindle, das Gäbele, das Löffele, ....
Genial, oder?
Natürlich gibt es im schwäbischen auch Begriffe, die einen klar polaren Genus haben. Der Butter - nur mal als Beispiel. Aber generell lässt sich so gut wie überall das -le anhängen.
z.B. auch bei Berufsbezeichnungen:
Probleme mit einem gendergerechten Ansprechen eines Arztes? Das Ärztle. Das ist so nett und zugleich warmherzig!
Und auch wenn im Begriff "Feuerwehrmann" der "mann" drin steckt - das Feuerwehrmännle ist nun einmal sächlich neutral.
Probiert es einfach mal aus. Gerne auch im Freundeskreis.
Manche Probleme lassen sich wirklich so einfach lösen!
Zu dem Thema hat Rowan Atkinson eine ziemlich passende Ansprache gehalten.
Und für diejenigen, die kein Englisch können hier das deutsche Transkript.
Der Gemeinsame Ausschuss des Parlaments für Menschenrechte
Menschenrechte hat, wie Sie vielleicht wissen, diese
die ganze Angelegenheit sehr gut zusammen, als er sagte
Verhaftung eines Demonstranten wegen
bedrohlicher oder beleidigender Äußerungen kann
je nach den Umständen eine
verhältnismäßige Reaktion sein kann, glauben wir nicht, dass
dass Sprache oder Verhalten, das lediglich beleidigend ist
beleidigendes Verhalten jemals kriminalisiert werden sollte
Das eindeutige Problem bei der
mit dem Verbot der Beleidigung ist, dass zu viele
Dinge als solche interpretiert werden können
Kritik wird leicht als Beleidigung aufgefasst
von bestimmten Parteien Spott leicht als Beleidigung
als Beleidigung aufgefasst Sarkasmus unvorteilhaft
Vergleich, der lediglich eine alternative
Standpunktes zur Orthodoxie kann als
als Beleidigung interpretiert werden und weil so
viele Dinge als Beleidigung interpretiert werden können
ist es kaum verwunderlich, dass so viele
Dinge als Beleidigung interpretiert wurden, wie die Beispiele
Beispiele, die ich vorhin genannt habe, zeigen, dass das
Gesetz und die Diskussion seit über 25 Jahren in den
seit über 25 Jahren im Gesetzbuch steht, ist es
einer Kultur, die sich in den Programmen
der Programme aufeinanderfolgender Regierungen
Regierungen, die das vernünftige und
und gut gemeinte Bestreben, widerwärtige
widerwärtige Elemente in der Gesellschaft
eine Gesellschaft von außerordentlicher
autoritären und kontrollierenden Charakter
Das ist es, was man als die neue
Intoleranz ein neues, aber intensives Verlangen
unbequeme abweichende Stimmen mundtot zu machen Ich bin
NICHT intolerant sagen viele Leute sagen viele
viele sanftmütige, hoch gebildete, liberale
liberal gesinnte Menschen
Ich bin nur intolerant gegenüber Intoleranz und
die Leute neigen dazu, mich nicht weise zu machen und einige ja
weise Worte, weise Worte, und doch, wenn man
über diese vermeintlich unumstößliche Aussage
Aussage länger als 5 Sekunden nachdenkt, merkt man
merkt man, dass sie nur für die
Ersetzen einer Art von Intoleranz
durch eine andere, was für mich keinen
überhaupt keinen Fortschritt darstellt
zugrunde liegende Vorurteile und Ungerechtigkeiten oder
Ressentiments werden nicht durch
Verhaftung von Menschen, sondern durch
die Themen, die angesprochen, diskutiert und behandelt werden
Vorbereitung
außerhalb des juristischen Prozesses
Also das war ja bisher sehr Spaßig.
Hier in Hessen ist man inzwischen von derGender Sprache abgekommen.
Von den Schulen bin hinzu den Ämtern.
@gorch-fock
Hier in Hessen gibt es (besonders in ländlichen Gegenden) schon immer eine neutral-gendergerechte Sprache, soweit sie Namen und Anrede betrifft. Während dies bei männlichen Personen noch recht einfach ist, wird bei weiblichen Personen differenziert.
Schon daran kann man erkennen, dass wir Hessen es uns nicht leicht machen, sondern auch sprachlich auf die Bedürfnisse der Zielgruppe geschickt eingehen:
DE (=DER) Willy, DE Schorsch, DE Kalleinz - das sind Männer aller Altersstufen
DIE Lissbett, DIE Else, DIE Kede - das sind verheiratete und verwitwete Frauen sowie unverheiratete Frauen, die altersbedingt ein höheres Level erreicht haben
DES Tanja, DES Annegret, DES Leonie - das sind Mädels und junge Frauen bis zur Hochzeit bzw. bis zum Erreichen des MHD
Das musste mal gesagt werden! 🧐 🧐 🧐
In der Medizin wurde festgestellt das Gendergercht ein Irrtum ist.
Frauen zum Beispiel empfinden Schmerzen anders als die Männer.
Gendergercht ist eine künstlich erzwungene Gleichstellung von Frauen und Männern.
Das stimmt aber nicht.
Frauen und Männer sind unterschiedlich.
In der Medizin wurde festgestellt das Gendergercht ein Irrtum ist.
Frauen zum Beispiel empfinden Schmerzen anders als die Männer.
Gendergercht ist eine künstlich erzwungene Gleichstellung von Frauen und Männern.
"Gleichstellung" im Sinne von "Gerechtigkeit" hat doch nichts damit zu tun, biologische Unterschiede zu leugnen... wie kommst du denn darauf?
Ganz im Gegenteil wird ja gerade gefordert, die spezifischen Unterschiede, etwa bei der Entwicklung von Medikamenten, stärker zu berücksichtigen - denn erst dadurch wird ja eine "Gleichheit" geschaffen!
Hier war ein Österreicher überigens etwa 30 Jahre schneller als Du 😎 :
[url] https://de.wikipedia.org/wiki/Hermes_Phettberg [/url]
Life-hack für Deutsch als Fremdsprache. 😎
Meine Frau schert sich nicht mehr darum, sondern verwendet der, die und das, wie es ihr in den Sinn kommt. Sicherlich ein paar Mal am Tag falsch und dann merkt man, dass sie offenbar keine Muttersprachlerin ist.
In ihrer Sprache gibt es weder Genus noch Artikel. Man kann sich tatsächlich vernünftig ohne diese Redundanz unterhalten.
@goodfruit Absolut richtig. Man kann an stelle dem -le auch ein -chen oder -isch anhängen.
Dieser Weg ist viel besser und würde auch jeden größenwahnsinnigen Narzisten (größenwahnsinnigle Narzischen) der irgendeinen Posten auserkoren hat, auf das Niveau bringen das er/sie verdient hat.
B