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Energiekosten

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der_alte
Themenstarter
Beiträge : 469

Gerade gelesen, dass die Strompreise (wird sich auf den Erzeugungspreis beziehen) um 700% sich erhöht haben. Bei der Entwicklung, auch bei den Preisen für Gas, ist der Punkt abzusehen, an dem Energie nicht mehr bezahlbar ist und der Staat zusammenbricht in seiner heutigen Form.

Bedenkt man, dass vor etwa 200 Jahren die Hälfte etwa der heutigen Bevölkerungszahl nur mit großen Problemen (es wanderten deshalb auch viele aus) versorgt werden konnte, als auf einen vorindustriellen Stand, lässt sich absehen dass bei so einem Fall der größte Teil der Bevölkerung nicht überleben kann, sei es durch Nichtversorgung mit den Dingen die zum Überleben nötig sind (Nahrung, Wasser), sei es durch Seuchen die dann auftreten und der dann nicht mehr vorhandenen Krankenversorgung, sei es durch auftretende Gewalt/Plünderung/marodierenden Gruppen von Menschen.

Und vor 200 Jahren hatte man ja ein funktionierendes System mit einem Staat der das Gewaltmonopol für sich reklamierte und für sich reklamieren konnte. Dies fiele hier weg.

Schaut man sich die Entwicklungen an, dann kann man nur konstatieren, dass das Ende des Lebens in Deutschland absehbar, zumindest in der Form wie man es kannt und in der Form eines industrialierten Landes. Irgendwann wird dann ein rudimentärer Agrarstaat stehen mit einem Bruchteil an Bevölkerungszahl vom jetzigen Stand und nicht wieder erkennbar.

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82 Antworten
Jack-Black
Beiträge : 2272

Schaut man sich die Entwicklungen an, dann kann man nur konstatieren, dass das Ende des Lebens in Deutschland absehbar, zumindest in der Form wie man es kannt(e)

 

Aha. Vielleicht noch ein Datum dranhängen, um die Endzeit-Prophezeihung ein bisserl weniger generisch wirken zu lassen?! 🙂

 

 

 

edit:

"zumindest in der Form" ist eine schön dehnbare Gummiformulierung, vor der Entdeckung des Kautschuks wäre die kaum jemanden eingefallen...

jack-black antworten
2 Antworten
der_alte
(@der_alte)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 469

@jack-black 01.10.2022

der_alte antworten
Goldapfel
(@goldapfel)
Beigetreten : Vor 10 Monaten

Beiträge : 833

@der_alte 🤣

goldapfel antworten


1-ichthys
Beiträge : 667

Heute las ich auf RPO, dass der Chef der Stadtwerke D berichtet, dass auf eine durchschnittliche Familie, die mit Gas heizt, bis zu 5000 € Mehrkosten im Jahr zukommt. Wenn der Staat nicht dagegen steuert, werden wir das Ende unserer Demokratie erleben.

1-ichthys antworten
1 Antwort
der_alte
(@der_alte)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 469

@1-ichthys weil das nicht bezahlbar ist. Die Menschen haben oft Raten aufs Haus, da ist wenig Puffer drin. Ich selbst heize mit Strom, da das alte Haus keine andere Heizung hat, aber sehr sehr sparsam, mir fror schonmal die Erkertoilette zu. Im nächsten Winter wird ann konsequent wohl nur noch auf Frostschutz geheizt. Bin es ja gewöhnt. Momentan zahle pro Monat 200 € rum an Abschlag. Die Kosten für Treibstoffe sind ja auch gestiegen. Warum da der Staat bspw. ncht hergeht und seine Steuern auf dem Stand bspw. 01.01.2022 "einfriert" ist mir unklar, d.h. sie so gestaltet dass sein Steueraufkommen so wäre, als wenn die Preise gleich wären.

Bin am Rande der schwäbischen Alb, die Subunternehmer des lokalen ÖPNV haben gedroht ab 01.09.2022 ihre Dienstleistungen auf der schwäbischen Alb einzustellen, wegen er Kosten, dann geht dort nur noch wenig. Wobei der ÖPNV dort eh schon problematisch ist. Die Alternative individuelle Mobilität mit eigenem Personenkraftfahrzeug wird immer weniger bezahlbar, die Strecken dort sind lang.

Bringen morgen selbst mein Leichtkraftfahrzeug in die Werkstatt auf der Alb, zweimal knapp 50 Kilometer Strecke, da sit auch bei meinem wohl so 3-4 Liter auf 100 Kilometer dann gleich mal um die 10 €.

 

Wie ich vorhin als Kommentar in einem sozialen Medium las, ist die Anarchie nur drei volle Mahlzeiten entfernt, soll wohl soviel heissen wie, dass wenn die Menschen nichts zu essen haben es knallt. Und/oder nicht heizen können.

Satan bemerkt, sehr treffend, im Buche Hiob: "Und alles, was ein Mann hat, lässt er für sein Leben."

der_alte antworten
Lucan-7
Beiträge : 16310

@der_alte 

lässt sich absehen dass bei so einem Fall der größte Teil der Bevölkerung nicht überleben kann

Ja, ist denn schon wieder Weltuntergang...?

Ganz so drastisch dürfte es nicht werden. Aber es wäre mal langsam wirklich an der Zeit einzusehen, dass wir mit unserem Energieverbrauch so oder so nicht weitermachen können.

Die Zeit der großen Selbstlüge, dass wir einfach nur - mal eben so - ein paar neue Technologien installieren müssen und dann alles so weitergeht, wie wir es gewohnt sind, geht jetzt langsam aber sicher vorüber.

 

 

lucan-7 antworten
9 Antworten
der_alte
(@der_alte)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 469

@lucan-7 was soll das für ein Weltuntergang sein, nur weil Menschen von der Erde verschwinden? Das würde die planetare Bedeutung der menschliche Populationsgröße doch exaggerieren.

Gibt es keine Energieversorgung mehr, die stabil ist, dann verschwindet das was man als "unsere Zivilisation" bezeichnet, es wird viele Personen geben, die aufgrund dieses Ereignisse nicht werden weiterleben können. Am Ende staht dann wieder das was ganz, ganz früher war: Ein primitiver Agrarstaat, der sich ggf. dann wieder in höhere Zivilisationsstufen entwickelt.

der_alte antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 16310

@der_alte 

Gibt es keine Energieversorgung mehr, die stabil ist, dann verschwindet das was man als "unsere Zivilisation" bezeichnet

Ich behaupte mal, dass die meisten Länder sich mit einer "nicht-stabilen" Energieversorgung herumschlagen müssen - und die Leute haben sich damit arrangiert. Das gibt etliche Einschränkungen, und natürlich kann das für Krankenhäuser und andere sensible Bereiche kritisch werden.

Trotzdem fallen hier nicht gleich die Hälfte der Leute tot um, nur weil sie mal ein paar Stunden auf Strom verzichten müssen.

 

 

lucan-7 antworten
der_alte
(@der_alte)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 469

@lucan-7 hier hängt auch viel mehr dran an der Versorgung. Das Bildungssystem ist so digitalisiert dass es mit instabiler Versorgung nicht funktioniert. Wasser wird nicht funktionieren. Man hätte es nicht so weite elektrifizieren dürfen, das System. So ist es zu abhängig.

Die Frage ist dazu auch, ob sich das System wieder leicht wird anfahren lassen. Der VDE beschreibt was nach jeweilis bestimmten Zeiträumen eintreten dürfte:

https://www.vde.com/topics-de/energy/aktuelles/risiko-blackout

Was er soweit ich sehe nicht drin hat, sind Unruhen und Plünderungen. Die auch eine Herausforderung darstellen dürften, da würden die eigenen Sicherheitskräfte nicht mehr reichen, da müsste man welche aus den Nachbarstaaten anfordern, die dann Sprachbarriere und mangeldne Landeskenntnisse haben, oder schauen, wenn rechtlich möglich, dass man sich einen Militärdienstleister nimmt, wie Acdemi, der einem Kräfte zur Beherrschung der Situation bereitstellen kann (gegen Bezahlung).

Auch das ganze früher sogenannte Festnetz basiert inzwischen durchgängig auf der Verfügbarkeit von Internetverbindungen und fällt im Falle eines Stromausfalles weg.

Gleich fallen sie sicher nicht um. Das braucht ein Weilchen, verhungern dauert, verdursten geht schneller. Wenn es dann mal zu Seuchen kommen sollte geht es schneller, ebenso wenn Gewalthandlungen ins Spiel kommen.

Entscheidend ist, ob man das System wieder zum schnell zum Laufen bekommt. Und ob man dafür genug Spezialkräfte hat, die dies können, Fachpersonenmangel ist ja etwas, das in DE nicht so ganz unbekannt ist.

 

 

 

der_alte antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 16310

@der_alte 

hier hängt auch viel mehr dran an der Versorgung. Das Bildungssystem ist so digitalisiert dass es mit instabiler Versorgung nicht funktioniert.

Du warst lange nicht mehr in einer Schule, oder...? 😉

Was er soweit ich sehe nicht drin hat, sind Unruhen und Plünderungen.

Wieso, was willst du denn plündern? Oder sind das Bekannte von dir, die das vorhaben? Oder einfach nur eine Unterstellung, dass "irgendwer" schon so etwas tun wird...?

Entscheidend ist, ob man das System wieder zum schnell zum Laufen bekommt. Und ob man dafür genug Spezialkräfte hat, die dies können, Fachpersonenmangel ist ja etwas, das in DE nicht so ganz unbekannt ist.

Ja, diese Probleme sollte man nicht unterschätzen. Und da kommt einiges auf uns zu.

Aber verdursten tun wir hier trotzdem nicht. Das Wasser der meisten Seen und Bäche ist trinkbar, je nach Gegend. Auch wenn der Wassermangel zunimmt... noch ist Deutschland keine Wüste.

 

lucan-7 antworten
der_alte
(@der_alte)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 469

@lucan-7 die Verwaltung der Hochschulen ist so digitalisiert, dass da ohne diese nichts geht. Dazu liefen während der Pandemie (die ja noch anhält) die ganzen Vorlesungen digital, via Videokommunikation. Das benötigt Strom/Internetverbindungen.

Plündern? Wenn es keine Versorgung mit Grundnahrungsmitteln gibt, dann werden Menschen sich das zu holen wissen.

Und auch ohne Ausfall wird es schwierig werden. Denn wie im OP steht, sind die Kosten stark gestiegen. Dann können die Menschen/Institutionen gar keine benötigte Energie mehr erwerben, da die fin. Mittel dafür nicht vorhanden um diese erwerben zu können.

Damit ist dann uninteressant, dass es diese noch zur Verfügung stehen/stünden, d..h. Stromversorgungd und Wärmeversorgung, wenn die fin. Mittel nicht ausreichen.

Wie sollen sich Menschen in einer Großstadt an Flüssen versorgen? Im Bericht des VDE steht dazu, dass ausfallende Kläreinrichtungen dafür sorgen, dass Abwässer ungeklärt eingeleitet würden und damit die Wasserversorgung kontaminieren. Dann kann man das Wasser ggf. noch konsumieren, es verbreiten sich dafür Erkrankungen.

Ungute/nicht vorhandene Klärung von Exkrementen sorgten früher immer wieder für den Ausbruch von Seuchen.

der_alte antworten
Goldapfel
(@goldapfel)
Beigetreten : Vor 10 Monaten

Beiträge : 833

@lucan-7 

Es geht auch nicht um ein paar Stunden irgendwo ohne Strom, sondern um einen flächenweiten länger andauernden Stromausfall in einem hochindustrialisierten Land. Das wird sich keiner hier wirklich wünschen können. Wir sind hier nun mal extrem abhängig vom Strom. 2019 kam es doch in einem Teil Berlins zu einem längeren Stromausfall. Schon das war problematisch. Das ganze noch weitere Teile umfassend, keine Kommunikationsmöglichkeiten...

Auch ein tatsächlicher Gasmangel wäre katastrophal. 

Man kann sich über "Weltuntergangserzählungen" lustig machen, was aber manche Szenarien nicht unbedingt falsch macht. Es ist nichts, als ein konsequentes Weiterdenken. So wie beim Domino day. Nur dass man in dem Fall hofft, dass ein Stein doch nicht fällt. Wenn das ganze System erstmal komplett runtergefahren ist, ist es wohl sehr schwierig, es wieder zum Laufen zu kriegen. Und wie vorher wird es wohl nicht sein. Weil vieles dann kaputt ist.

 

 

goldapfel antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 16310

@goldapfel 

Man kann sich über "Weltuntergangserzählungen" lustig machen, was aber manche Szenarien nicht unbedingt falsch macht.

Man sollte Warnungen ernst nehmen und beispielsweise Vorkehrungen treffen, um in Krankenhäusern und anderen sensiblen Bereichen die Stromversorgung sicher zu stellen.

Aber "Wir werden alle sterben!" ist einfach Quatsch... solche Panikmache hilft hier nicht weiter.

 

lucan-7 antworten
Goldapfel
(@goldapfel)
Beigetreten : Vor 10 Monaten

Beiträge : 833

@lucan-7 

So 

Aber "Wir werden alle sterben!" ist einfach Quatsch... solche Panikmache hilft hier nicht weiter.

verstehe ich ihn nicht. Das hat er so nicht gesagt. Es ist halt an den Verantwortlichen dafür zu sorgen, dass es nicht zu einer Unterversorgung kommt.

 

goldapfel antworten
der_alte
(@der_alte)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 469

@goldapfel sehr gute Ausführungen!

Was bei uns hinzukommt ist die immer teurer werdende Energie. Vorhandene Energie ist nicht nutzbar, wenn diese nicht bezahlt werden kann.

Unsere Systeme sind nicht mehr wie bspw. 1945, da konnte man, wenn auch ungut, mit nicht vorhandenen Versorgungssystemen leben. Dazu sind es heute mehr Menschen und die Anzahl der Personen wächst die im Land versorgt werden wollen/müssen.

Dass die Beschaffungskosten der notwendigen Rssourcen sehr stark ansteigen und weiteransteigen werden ist weniger Panikmache als Beschreibung eines bestehenden Umstandes.

Auch wenn ein "Artikel" des kölnerischen Grundgesetzes festhält " Et hätt noch emmer joot jejange.", dann kann es halt auch dochmal nicht mehr klappen.

Dem Familienvater der nun dann einen mehrfachen Preis für die Beschaffung von Wärme und Strom zahlen soll, zusätzlich zu anderen gestiegen Kosten, wie Transportkosten oder Kosten der Nahrungsmittel wird dies nicht mehr stemmen können.

Dazu gehen, auch ohne Ausfall, Branchen in die Pleite, deren angebotene Dienste von sekundärer Bedeutung sind, wie Freizeitindustrie, hier gibt es dann beschäftigungslose Personen die wieder beschäftigt werden wollen/müssen und bis dahin von den anderen mitversorgt werden müssen.

Gibt ja diese Bedürfnispyramide, ganz unten sind die physischen Bedürfnisse nach Nahrung, Wohnung, erst wenn diese gedeckt sind, wird die Deckung der darüber liegenden in Betracht gezogen / kann in Betracht gezogen werden.

Kosten die Basisbedürfnisse mehr, dann fehlt dieser Mehraufwand für die höherliegenden.

der_alte antworten


Goldapfel
Beiträge : 833
Veröffentlicht von: @lucan-7

Wieso, was willst du denn plündern? Oder sind das Bekannte von dir, die das vorhaben? Oder einfach nur eine Unterstellung, dass "irgendwer" schon so etwas tun wird...?

So abwegig, dass es in Fällen von langandauernden Stromausfällen zu Plünderungen von Supermärkten oder Ladengeschäften kommt, ist es nicht. Da braucht der_alte gar nicht selbst losziehen. 

Das Problem ist einfach auch die Logistik und Vorbereitung auf solche Situationen. Wenn ich mir ansehe, wie wir mit Corona und der Überschwemmung im Ahrtal umgegangen sind, wie gut bzw. eher schlecht wir vorbereitet waren, wie Kommunikation stattgefunden hat, bzw. nicht. Und hier kam es nicht mal zu einem Zusammenbruch derselben aufgrund eines Stromausfalls. Klar gibt es trinkbares Wasser in Seen. Aber es muss erst einmal zu den Leuten 

Und wie manche Leute gehortet haben (Toilettenpapier), Desinfektionsmittel aus Krankenhäusern geklaut haben, im kleinen wie im großen Stil beschissen haben. ... Es gab viel Hilfsbereitschaft und Rücksicht, aber eben auch das Gegenteil. Ausnahmesituationen bringen das Beste und das Schlechteste in den Menschen zum Vorschein. 

 

 

goldapfel antworten
3 Antworten
der_alte
(@der_alte)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 469

@goldapfel dabke für den Verweis auf die Sachlage im Ahrtal, der Spiegel hat dazu einen Artikel:

https://www.spiegel.de/panorama/flutkatastrophe-verwesung-pluenderungen-schlechte-medizinische-versorgung-a-14e227cd-b852-4a4a-b472-7a0a0da62b00

Das mit dem Abhandenkommen von Desinfektionsmittel habe ich im eignen Bereich auch mitbekommen.

Wie sollen auch Menschen in Großstädten Wasser aus Flüssen bekommen? Wenn es überhaupt ungeklärt für den menschlichen Genuss geeignet ist. Stehen die dann am Rhein und schöpfen sich das eimerweise? Und wie bekommen die das dann nach Hauseß Waschen die sich dann auch in dem Wasser vor Ort?

 

der_alte antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 12362

@goldapfel 

Veröffentlicht von: @goldapfel

Und wie manche Leute gehortet haben (Toilettenpapier), Desinfektionsmittel aus Krankenhäusern geklaut haben, im kleinen wie im großen Stil beschissen haben.

Und dabei hätte es immer genug Toilettenpapier gegeben. DURCH die Horterei kam es zu Engpässen. Da dürfen wir uns fragen, was hat die Horterei ausgelöst? Natürlich ... die Presse ... 😉 (die eigentlich informieren soll, nicht aufwiegeln und Panik machen)

neubaugoere antworten
Goldapfel
(@goldapfel)
Beigetreten : Vor 10 Monaten

Beiträge : 833

@neubaugoere 

Es mag dadurch ausgelöst worden sein. Das kann ich nicht beurteilen, weil ich die Medien damals nicht verfolgt hatte. Aber gekommen ist es aus der menschlichen Krankheit.

Dass man gerade aus Krankenhäusern kein Desinfektionsmittel stehlen sollte (natürlich grundsätzlich nicht stehlen), sollte einem aber eigentlich trotz Panik klar sein. 🙂 

goldapfel antworten
DerElch
Beiträge : 155

@der_alte 

Glücklicherweise hat deine destruktive Lebenshaltung nicht allzuviel mit der Realität zu tun. Steigende Energiepreise werden für einen Teil der Bevölkerung zwar den Lebensstandard dämpfen, aber kaum den Staat zusammenbrechen lassen. Bevor es zum Zusammenbruch kommt, wird die Energieversorgung verstaatlicht. Es ist eh langsam mal an der Zeit den Leuten, die sich jetzt die Taschen masslos füllen.

 

derelch antworten
15 Antworten
AntonioA
(@antonioa)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 142

@derelch 

Ein Winter wie 1978/79.. ein bisschen härter, ein bisschen länger.  WK Anlagen die keinen Strom, Photovoltaik die kaum noch produziert.

Stillgelegte AKW, Gaskraftwerke ohne Gas.  Stromleitungen die unter Schneemassen zusammenbrechen, Stromnetze die kapitulieren.

Tage, wochenlange Stromausfälle.

Wie lang hält ein Notströmer im Spital?

3-4-5 Tage....dann beginnt das grosse Sterben auf den ICU, Patienten die nicht mehr operiert werden können.

Hunderttausende von Tonnen an Lebensmitteln die mangels Kühlung unbrauchbar werden.

Kein Strom, kein Telefon, kein Internet, keine Notrufe

Man mus gar mein Pessimist sein  um sich die Folgen eines längerfristigen Ausfalls unserer Energieversorgung vorzustellen.

Und genau in diese Szenarien führt uns unsrer schöne, grüne, nachhaltige Energiewende schnellen Schrittes hinein.

Jetzt ein Winter wie 1978/79  und dieses Land wird im Frühjahr 23 ein anderes sein.... 

 

 

 

 

 

 

 

 

antonioa antworten
DerElch
(@derelch)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 155

@antonioa 

Ein Winter wie 1978/79.. ein bisschen härter, ein bisschen länger. WK Anlagen die keinen Strom, Photovoltaik die kaum noch produziert.

Ist nicht ganz so wahrscheinlich, dass es dazu kommt.

Ansonsten hab ich mich zu steigenden Energiekosten geäussert, die real sind und nicht zu spekulativen Horrorszenarien.
Dass flächendeckende langzeitige Stromausfälle ein Potential zu sozialen Verwerfungen haben, ist klar. 

 

Jetzt ein Winter wie 1978/79 und dieses Land wird im Frühjahr 23 ein anderes sein....

Geunkt wird dann wahrscheinlich immer noch.

Ich weiss nicht, weshalb die Gesellschaft heutzutage schlechter mit einem Winter wie 1978/79 zurecht kommen soll, als damals. Es ist zwar nicht ganz trivial lieb gewordenen Lebensstandard eine Zeitlang aufzugeben, unmöglich ist es allerdings nicht. Vielleicht hab ich vielleicht auch den Vorteil, dass ich die Zeiten ohne Telefon und Internet und mit nach heutigen Massstäben rudimentärer medizinischer Versorgung noch kenne. 

derelch antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17190

@antonioa 

Du könntest dich bei Steven Spielberg bewerben, wenn ihm die Horrorideen ausgehen. 🧐 😇 

deborah71 antworten
der_alte
(@der_alte)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 469

@antonioa damals hatte man auch noch eine große Bundeswehr mit knapp 500 Tausend Mann im Westen die Hilfe leistete, gerade im Norden Deutschlands.

 

Heute hat man noch das Problem der stiegenden Energiepreise bei denen sich nicht absehen lässt, wie die Menschen es "hinnehmen" und die Frage ist, wie man dem begegnet, wenn sie es nicht "hinnehmen".

der_alte antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2272

@antonioa Jetzt ein Winter wie 1978/79 und dieses Land wird im Frühjahr 23 ein anderes sein...

Aaahhh... - wie geil!

Aber ja, Du hast in der Sache vollkommen recht. Wir brauchen noch nicht mal einen Winter wie 78/79 (als wenn man auf so kalte Winter zukünftig überhaupt noch ernsthaft hoffen dürfte 😉 ). Dazu, dass es soweit kommt, reicht locker so ein Winter wie 22/23.

Aber damit nicht genug, nicht erst im Frühjahr 23 wird das Land ein anderes sein. Ich prophezeihe: schon morgen wird es ein anderes sein. Und übermorgen erstmal. Und überübermorgen! Auch ausserhalb von Flüssen.

Pantha rhei...

jack-black antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 16310

@antonioa 

Jetzt ein Winter wie 1978/79 und dieses Land wird im Frühjahr 23 ein anderes sein....

Die Zeiten sind erstmal vorbei.

 

 

lucan-7 antworten
der_alte
(@der_alte)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 469

@derelch durch eine Verstaatlichung werden die Rohstoffe nicht günstiger, da man die im AUsland einzukaufen pflegt und darauf keinen Druck ausüben kann, wie auch?

der_alte antworten
DerElch
(@derelch)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 155

@der_alte 

durch eine Verstaatlichung werden die Rohstoffe nicht günstiger, da man die im AUsland einzukaufen pflegt und darauf keinen Druck ausüben kann, wie auch?

Die Rohstoffe werden nicht günstiger (wobei man da auch ansetzen kann), aber man kann abschwächen, dass sich die Unternehmen und deren Aktionäre hemmungslos die Taschen füllen, wie es im Moment der Fall ist. 

 

derelch antworten
der_alte
(@der_alte)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 469

@derelch die verkaufen einem Firmen aus dem Ausland, da hat man keinen Hebel gegen die. Und wenn man multinationalen Konzernen Druck macht, dann wird man auch andere Staaten vergrätzen die mit denen Karten im Spiel haben.

der_alte antworten
DerElch
(@derelch)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 155

@der_alte 

die verkaufen einem Firmen aus dem Ausland, da hat man keinen Hebel gegen die.

Gazprom Germania war auch eine ausländische Firma.

Die Preise entstehen nicht vorwiegend im Förderland von Rohstoffen und der Preis von Endprodukten hat auch nicht nur was mit dem Rohstoffpreis zu tun.

Die Diesel und Benzinpreise sind ein schönes Beispiel. Diese korrelieren nicht mehr mit dem Rohölpreis, sondern die Unternehmen machen sich mit einer übersteigerten Marge die Taschen voll. Der Politik fällt dazu nichts besseres ein, als die Benzinsteuern zu senken und den Mineralölfirmen dadurch noch mehr Geld zuzuschanzen. 

dann wird man auch andere Staaten vergrätzen die mit denen Karten im Spiel haben.

Dann sind sie halt vergrätzt. Ich bin auch vergrätzt, wenn ich lese, dass man im Büro ab sofort frieren soll und andere munter die Zusatzeinkünfte aus der Gasumlage zählen.

 

 

 

 

derelch antworten
Goldapfel
(@goldapfel)
Beigetreten : Vor 10 Monaten

Beiträge : 833

@derelch 

Es ist ein Planspiel. Wobei ich hoffe und bete, dass der worst Case nicht eintreffen wird.

goldapfel antworten
der_alte
(@der_alte)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 469

@goldapfel Kosten für Treibstoffe sind seit heute Nacht erwartbar stark angestiegen. Die 700% bei den Stromkosten schlagen nicht komplett durch, da auch andere Dinge in den Preis einfliessen. Vorhin als Prognose für die kw/h in 2023 1,34 € gelesen, in 2016 zahlte ich um 27 Eurocent dafür. Das heisst dass ich in diesem Winter das Heizen (Strom wegen Altbau) lassen werden, also wahrscheinlich nur Frostschutz betreibe um die Leitungen zu schützen (die mir schonmal einfroren). Möglichst viel im Büro sein, daheim dann schnell ins Bett und sich zudecken / Schlafsack nehmen. Alles da, da ich das in den 10er Jahren schon öfters in kalten Nächten brauchte. Im Bad hatte ich letzten Winter schon auf nur noch so 5-10 Grad geheizt, Badezeiten ausgenommen. Heute mir eine Statistik meines Verbrauchs der letzten Jahre erstellt, bin zum Hochstand um etwa ein Drittel an Kilowattstunden schon runter.

der_alte antworten
Goldapfel
(@goldapfel)
Beigetreten : Vor 10 Monaten

Beiträge : 833

@der_alte 

Dafür könnten sie dir fast schon einen Preis verleihen 😉 

goldapfel antworten
der_alte
(@der_alte)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 469

@goldapfel fast 😍 Spitzenwert war 2013 nicht ganz 11.700 kw/h, Tiefstwert 2019 mit knapp 7.000 kw/h, da war mein E-Fahrzeug dabei aber.

der_alte antworten
bepe0905
(@bepe0905)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 1241
Veröffentlicht von: @der_alte

@goldapfel:  Im Bad hatte ich letzten Winter schon auf nur noch so 5-10 Grad geheizt, Badezeiten ausgenommen. Heute mir eine Statistik meines Verbrauchs der letzten Jahre erstellt, bin zum Hochstand um etwa ein Drittel an Kilowattstunden schon runter.

Habe mir gerade unseren Gasverbrauch der letzten 3 Monate angesehen. Und tatsächlich liegt er mehr als 40% unter den Vorjahreswerten. Letztes Jahr war die Heizung im Sommer ebenfalls ausgeschaltet, in diesem Jahr dürften kürzere Duschzeiten und besonders der Austausch meines Gasherdes gegen einen Induktionsherd eine Rolle gespielt haben. 
Und im Moment bin ich gerade dabei, mir 2 Photovoltaikpanels aufs Dach zu installieren, um die Stromkosten etwas zu senken. 
Die Installation ist allerdings nicht "ganz ohne", denn es handelt sich um ein 4-geschossiges Mehrfamilien-Stadthaus.
Habe mir extra neues Klettergeschirr beschafft (Gerüst wäre zu aufwändig) und turne momentan wie ein Bergsteiger übers Dach. 

bepe0905 antworten


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