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Italien wählt PostFaschisten


Meriadoc
Themenstarter
Beiträge : 406

Hi,

 

was soll man tun. Es mwurde demokratisch "Rechts" gewählt. Man muss das halt akzeptieren.

 

Nur, was macht Postfaschismus besser als der Faschismus? 

 

Noch sagt Melosi das dies und jenes nicht passiert oder passieren wird. Kann Sie den Druck der Begierden anderer aushalten?

Wer weiß, wenn das ein Erfolgsmodell wird, dann wählt Deutschland in 3 Jahren auch "Rechts". 

 

Ich bin gespannt was in Italien passiert.

 

Hier laufen einige Dinge ganz schief. 

 

Wohnungsmangel

Bürgergeld

Zuviel Zuwanderung (kein Platz)

Rente?

Inflation / Energie

 

Ich glaube nicht das ein Rechtsruck was bewirkt. Populisten haben mehr Schaden angerichtet als nutzen. Man siehe Türkei. 80% Inflation, Ungarn blockiert einiges und geht Wirtschaftlich abwärts. Polen muss echt aufpassen.

 

Bin gespannt was jetzt passiert. 

 

Bolsonaros Stuhl wackelt auch und ich befürchte schwere Unruhen in Brasilien. 

 

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bepe0905
(@bepe0905)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 1315

Ich glaube nicht das ein Rechtsruck was bewirkt. Populisten haben mehr Schaden angerichtet als nutzen. Man siehe Türkei. 80% Inflation, Ungarn blockiert einiges und geht Wirtschaftlich abwärts. Polen muss echt aufpassen.

 

bepe0905 antworten
bepe0905
(@bepe0905)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 1315

Türkei, Ungarn, Russland, auch Polen, zeitweise Tschechien, USA, Brasilien.....

JA, Populisten haben immer wieder Zulauf, Und auch dann, wenn ihre "Halbwertzeit" manchmal kurz ist, haben sie dennoch meistens genügend Zeit, lange anhaltenden Schaden anzurichten und das Klima (das menschliche Miteinander) über Generationen hinweg zu vergiften. 

bepe0905 antworten
GoodFruit
Beiträge : 1783

@meriadoc Hallo Meriadoc,

natürlich ist es Besorgniserregend wenn die Fans eines Politikstils, der vor knapp 100 Jahren schlimmstes in Europa ausgelöst hat, an die Macht kommen.

Aber überall in der Politik agieren und regieren Menschen. Ich hoffe sehr, dass da kein Mussolini dabei ist. Ich hoffe und bete für Italien, dass da Menschen an die Regierung kommen, die für das Land das Beste wirken, dass grad möglich ist.

Es sind ja grad große Strömungen, die die Welt bestimmen. Nach dem Great Reset ist das der Great Escape das Ziel. Und dahinter steht der Wunsch, alles, was mal funktioniert hat zu zerstören - damit eine bessere Welt werden kann.

Das Problem ist: das Zerstören ist der einfache Teil - das kann klappen und es ist dabei zu wirken. Allerdings ist es mit dem Aufbau einer besseren Welt bei weitem nicht so einfach - und es steht zu befürchen, dass es die nie geben wird. Sicher gibt es MEnschen, die sich bereit machen, zu regieren und Nutznießer zu sein. Allerdings scheinen sie mir weder die cleversten noch die realistischten zu sein und so gehen sie dann eher einem Schicksal Russlands entgegen mit ähnlichen Prinzipien des Verfalls. Wir haben an anderer Stelle ja schon ausgiebig darüber diskutiert wohin Planwirtschaft und Co. in aller Regel führen ...

Und so ist es denn nicht verwunderlich, wenn Populisten an die Macht kommen. Bewahren, was noch zu bewahren ist. Das ist vielleicht nicht die dümmste Wahl. Und wenn diesen Job dann politische Kräfte machen, die sich kaum jemand wünscht, dann hat das auch damit zu tun, dass die gemäßigten Kräfte nicht radikal und entschieden genug für ihre Sache eintreten, dass das, was sich als gut erwiesen hat, nicht massiv genug verteidigt wird.

Ich wünsche jedenfalls Italien eine gute Zukunft. Jeder, der mag, sollte gerne und intensiv dafür beten. Und ich bete nicht nur für eine gute Regierung in Italien sondern auch, dass das Land aus der Trockenheit hin zu einem wieder fruchtbaren Land geführt wird. Und das gleiche wünsche ich uns auch.

Ein Problem bei den Christen ist, dass sie nicht wissen, welche Macht sie in den Händen haben, wenn sie sie nur zum Gebet falten oder gen Himmel strecken. Wenn wir doch nur endlich aufwachen würden um den Job zu machen, für den wir hier sind!

 

goodfruit antworten


GoodFruit
Beiträge : 1783

@meriadoc Zum Kennenlernen der neuen Regierungschefin in Italien:

https://www.nzz.ch/international/giorgia-meloni-italien-neue-regierungschefin-ld.1704017?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

Engagierte Frau. Ich kann nach dem Bericht nachvollziehen, warum sie gewählt wurde. Ich wünsche Ihr Gottes reichen Segen in ihrem neuen Amt und das gleiche auch dem ganzen Land und dem italienischen Volk!

Sollte Sie das Land wieder in einen stabilen und gut funktionierenden Zustand versetzen, könnte ihr Erfolg vorbildlich für viele Staaten in Europa und der Welt wirken - und da hoffe ich dann, dass nicht nur Ultrarechte bei ihr "abgucken".

goodfruit antworten
7 Antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 16988

@goodfruit 

Sollte Sie das Land wieder in einen stabilen und gut funktionierenden Zustand versetzen, könnte ihr Erfolg vorbildlich für viele Staaten in Europa und der Welt wirken

Genau das ist meine Befürchtung... dass bei einem Erfolg in Italien neofaschistische Parteien in Europa wieder Aufwind bekommen.

Ich kenne die Frau und ihre Partei nicht sehr gut... aber ich sehe bisher keinen Grund, ihr Erfolg zu wünschen - ganz im Gegenteil!

 

 

lucan-7 antworten
GoodFruit
(@goodfruit)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1783

@lucan-7 Lucan, solange wir nur auf die Positionierung der Partei im politischen Spektrum schauen, teile ich Deine Befürchtungen.

Aber in Italien hat man nun ja schon einige probiert und immer wurde es schnell instabil, was dem Land nicht gutgetan hat.

Ich gründe meine Hoffnungen in erster Linie auf eine unverbrauchte Politikerin, die schon viel Ausdauer und Elan gezeigt hat, die sich klar abgrenzt von allen Zersetzungtendenzen in gesellschaftlicher und politischer Hinsicht und von der ich erhoffe, dass sie repariert und wieder aufbaut, wo Kräfte kreativer Zerstörung schon großen Schaden angerichtet haben.

Es ist das ja eine relativ neue politische Kraft und durch die absolute Mehrheit, müssen viele neue Poltiker in Ämter gebracht werden. Ich hoffe, dass das gelingt und sich genug wirklich gute Leute finden lassen.

Mein Eindruck bezüglich Frau Meloni ist, dass sie eine große Persönlichkeit ist, deren Leistung nicht nur von politischen Freunden gewürdigt wird. Ich halte sie für weise genug, immer die Sache in den Mittelpunkt zu stellen und sinnvolle Lösungen anzustreben und  dabei auch auf Experten zu hören, die nicht ihrem unmittelbaren politischen Spektrum angehören.

Auch sie ist nicht so ganz unabhängig. Ihr wird eine Nähe zum Apsen Institut, einem amerikanischen Think-Tank nachgesagt:

https://tkp.at/2022/09/26/melonis-verbindungen-zur-us-elite/

Ich weiß zu wenig von diesem Institut, um dies nun gut oder schlecht zu finden. Aber allein der Umstand, dass sie nicht auf der WEF Förderliste steht, kommt bei mir positiv rüber. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es noch einen anderen größeren Think-Tank außer dem WEF gibt, der bestrebt ist, die Welt in Elend und Disfunktion zu stürzen, totalitären und planwirtschaftlichen Unfug auf verbrannter Erde anzustreben. Vor diesem Hintergrund zumindest, scheint jeder anders geartete Ausrichtung zumindest mal positiv.

goodfruit antworten
MikeFromMUC
(@mikefrommuc)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

Beiträge : 27

@goodfruit Danke für die Analyse. Das liest sich differenzierter als die meisten Artikel in der Presse.

In einem Interview charakterisiert sich Frau Meloni selbst als katholisch und liberal, sie glaubt an die Freiheit des Einzelnen und die Bedeutung der Familie, an Privatinitiative und soziale Solidarität. Das dürfte mit christlichen Werten gut vereinbar sein. 

Damit ist natürlich nicht gesagt, welche Politik daraus folgt. 

mikefrommuc antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 16988

@goodfruit 

So lange du hier weiter dubiose Quellen zitierst (der tkp-Blog fördert Verschwörungserzählungen und dergleichen) bin ich nicht gerade beruhigt...

Eine Politikerin, die gegen Migranten und Homosexuelle hetzt hat an der Spitze eines europäischen Staates nichts verloren. Und der wünsche ich auch ganz sicher keinen Erfolg... ich hoffe ganz im Gegenteil, dass sie das Land so brutal vor die Wand fährt, dass es auch der letzte kapiert...

 

 

lucan-7 antworten
GoodFruit
(@goodfruit)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1783

@lucan-7 Hallo Lucan,

schade, dass Du nicht auf der inhaltlichen Ebene argumentieren kannst. Ich fand die Info sehr interessant und ich sehe auch keinen Grund, inhaltlich schwere Bedenken zu haben. Sicher ist der Artikel einseitig - das ist irgendwo so gut wie jeder Artikel. Wenn Du einen guten Artikel findest, der eher Deiner Sicht entspricht, dann verlinke den doch hier und wir bekommen aus der Synthese beider Artikel ein ausgewogeneres Bild.

Ich finde es schade, dass Du das Wohlergehen eines Landes und eines Volkes von den politischen Haltungen der führenden Politiker abhängig machen möchtest.

Glaube mir: Ich habe gegen Putin, dass er so lieblos gegen sein eigenes Volk, insbesondere Kritiker und auch seine eigenen Soldaten vorgeht. Er benutzt Menschen wie Sachen - und selbst Sachen behandle ich mit größerer Achtung.

Aber trotz all dieser Aversionen und dem Wunsch, dass Russland eine bessere Führung bekommen möge, würde ich niemals dem Land und den Menschen den Zusammenbruch oder irgendwelches Leid wünschen.

Lucan, Du und ich und alle, die dies lesen, sind Menschen. Menschen, die sich über Wohlergehen freuen, die froh sind, wenn sie in Sicherheit und vielleicht sogar komfortabel leben können - dazu gehört eine gesicherte wirtschaftliche Versorgung, ein sicheres gesellschaftliches Umfeld, eine gute Gesundheitsversorgung, im Idealfall sogar gute wissenschaftliche und kulturelle Entfaltungsmöglichkeiten. Die Grundlagen hierfür sind heute in Gefahr - und das dürfte nicht wenig mit Zielvorgaben zu tun haben, die nicht aus den Nationen selber kommen sondern ihnen von außen aufgedrängt werden. Und wenn ich an das WEF denke, dann halte ich den puren Begriff der Verschwörungstheorie nicht mehr für nicht gesellschaftfähig - sicher muss man differenzieren, aber das, was da z.B. im Zusammenhang mot Covid19 aus dieser Ecke kommuniziert wurde, gibt doch sehr zu denken.

Ich stimme zu, dass es gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderungen geben muss. Und auch eine wirtschaftliche Verändung an sich ist noch nichts Schlimmes - auch wenn alte Technologien dabei überflüssig werden.

Die Idee der schöpferischen Zerstörung an sich hat etwas natürliches, etwas, das mir als Biologe vertraut ist:

https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/lexikon-der-wirtschaft/20588/schoepferische-zerstoerung/

https://www.wikiwand.com/de/Sch%C3%B6pferische_Zerst%C3%B6rung

Allerdings setzt diese kreative Zerstörung durch disruptive Technologien durch das Durchsetzen der neuen Technologien ein - und nicht, weil absichtlich die alten Technologie zerstört werden und in dem entstanden Nichts irgendwas zurechtgefuscht werden muss.

Eine Art stirbt natürlich nicht aus, weil jemand sie ausrottet, damit eine andere Art sich dort etablieren kann - eine Art stirbt im natürlichen Prozess aus, weil sie dem Konkurrenzdruck mit einer besser angepassten Art nicht gewachsen ist - und meist stirbt die Art dann auch nicht gleich aus, sondern findet dann eine kleinere Spezialnische, in der sie sich behaupten kann - bist vielleicht sich die Umstände ändern und sie wieder den Vorteil auf ihrer Seite hat.

Die Art und Weise, wie heute die Promoter schöpferischer Zerstörung agieren, erinnert mich sehr an eine fehlgeleitete Biologie - an Biologismus, an Sozialdarwinismus. Und damit sind wir dann in der ultrarechten Ecke - und es ist egal, wer das vorantreibt - er ist damit ein destruktiv agierender Mensch, der nichts als Verwüstung und Leid im Nachgang hat.

Effektiv geht es immer um die Sache und um Menschen, die Dinge vertreten. Ich bin nicht gegen Veränderung - aber das Bessere soll der Feind des Guten sein - und solange es das Bessere nicht gibt, ist es einfach Wahnsinn, das Gute zu zerstören. Wird dies getan, so ist die Gefahr ziemlich groß, dass nicht Besseres an die Stelle des Guten tritt sondern etwas deutlich Schlechteres.

Ich wünsche mir Gutes für die Welt, für die Nationen der Welt und die Menschen darin! Der Feind des Guten, der nicht Besseres in die Welt bringt, sondern das Gute zerstört und als Ersatz nichts als Flausen und Wolkenkuckucksheime hat, ist Feind des Guten. Und solange das Bessere nicht bereit ist, das Gute zu ersetzen, ist für mich derjenige, der das Gute gegen seine Zerstörung bewahrt, der eindeutig bessere Mensch - ein Mensch, den ich mir an herausragender Stelle in Staat und Gesellschaft wünsche.

Und inzwischen ist es mir herzlich egal, in welcher Partei ich solche Menschen finde. Die Not ist inzwischen groß und Rettung wird dringend benötigt. Sicher gibt es Blender, die dann als Nothelfer die Bühne betreten. Hitler war so jemand und es wäre besser gewesen, er hätte seine Rolle nicht spielen können. Aber solange laue Politiker das Gute nicht verteidigen, überlassen sie die Bühne solchen Gestalten. Und wenn da Menschen mit Substanz und Persönlichkeit kommen und diese Rolle einnehmen, dann sind sie in Bezug auf die lauen Politiker die bessere Wahl. Dann haben wir einen disruptiven Prozess, der schnelle und gewaltige Veränderung bringen kann.

Wie können wir uns davor schützen, dass die Falschen an die Macht kommen? Meine Meinung ist die, dass es überhaupt nichts bringt, irgendwelche Parteien zu dissen. Denn wenn in der aktuellen Parteilandschaft nicht die Bewahrung des Guten aufkommen kann, wird es schnell eine Partei aus dem Nichts geben, die alles andere abräumt. Sicherheit bekommen wir nur, wo der Weg in die Zukunft kontrolliert erfolgt und nicht ein altes Konzept aufgegeben wird, bevor das neue gezeigt hat, dass es liefern kann.

Ein Politiker, der sich an der Zerstörung alter Grundlagen beteiligt,  ist nicht weniger Schuld an einen aufkommenden Tyrannen als wie der Tyrann selbst. Von daher freue ich mich über jede Persönlichkeit, der ich zutraue, dass sie ihre historische Aufgabe gerecht werden kann und neben der NEuausrichtung in eine bessere Zukunft auch die Bewahrung des Alten nicht vergisst, bevor wir es getrost aufgeben können, weil das Bessere bewiesen hat, dass es besser ist!

goodfruit antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 16988

@goodfruit 

schade, dass Du nicht auf der inhaltlichen Ebene argumentieren kannst.

Das habe ich. Die Menschenrechte von Minderheiten sind für mich der wesentliche Faktor, an dem sich eine Gesellschaft messen lassen muss. Das ist bei der neuen Regierung in Italien nicht mehr gegeben.

Ich finde es schade, dass Du das Wohlergehen eines Landes und eines Volkes von den politischen Haltungen der führenden Politiker abhängig machen möchtest.

Ich mache es nicht von den Politikern abhängig, sondern von den Wählern. Wer Schweine wählt, der wird auch von Schweinen regiert - und bekommt eine entsprechende Politik.

Warum sollte ich einem Land, das sich für eine faschistische Regierung entscheidet, etwas Gutes wünschen? Sie sollen bekommen, was sie verdienen, nicht mehr und nicht weniger. Auch das ist Demokratie... leid tut es mir nur für jenen Teil der Bevölkerung, die sich aktiv für etwas Besseres eingesetzt haben.

Und im Gegensatz zu dir sehe ich auch das große Ganze. Das rechtspopulistische Schreckgespenst schwebt noch immer über Europa... und je mehr Erfolge diese Parteien nach außen hin haben, desto schlimmer wird es am Ende.

Denn Lösungen hat keiner von denen. "Erfolge" sind Täuschungen, so wie Orban sich Wählerstimmen mit Sozialleistungen kauft, die auf Dauer sinnlos sind.

Und deshalb ist es wichtig, dass das bei den Wählern auch verstanden wird.

 

lucan-7 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 5035

@goodfruit (zum Beitrag)

Ich gründe meine Hoffnungen in erster Linie auf eine unverbrauchte Politikerin

Völlig „unverbraucht” ist sie ja nicht, war auch schon mal Ministerin.

Es ist das ja eine relativ neue politische Kraft und durch die absolute Mehrheit, müssen viele neue Poltiker in Ämter gebracht werden

Diese „Kraft” gibts schon länger, inzwischen rätseln die Beobachter, ob sie tatsächlich gemäßigter geworden ist (im von dir weiter oben verlinkten nzz-Artikel  werden Gründe genannt, dass Meloni wohl nur „Kreide gefressen” hat). Dazu kommen die Koalitionspartner.

Das wär so, als würden die (verhältnismäßig gemäßigten) REPS mit der AfD koalieren …

Auch sie ist nicht so ganz unabhängig. Ihr wird eine Nähe zum Apsen Institut, einem amerikanischen Think-Tank nachgesagt:

In dem Artikel steht u.a.:

„Propaganda Due 2“ (P2), ursprünglich eine Freimaurer-Loge, die dann „zweckentfremdet“ worden sein soll. P2 stand hinter der „Operation Gladio“, die in den 70er und 80er Jahren die starke Kommunistische Partei Italiens zurückdrängen sollte. Das war ziemlich erfolgreich.

Die Operation Gladio war eine Bedrohung für die Demokratie, unter anderen wurden da Putschpläne entwickelt, falls es je zu einer Regierungsbeteiligung der italienischen Eurokommunisten kommen sollte.

Was für Demokratiefeinde hast du da verlinkt? Wie glaubwürdig sind die Infos da?

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es noch einen anderen größeren Think-Tank außer dem WEF gibt, der bestrebt ist, die Welt in Elend und Disfunktion zu stürzen

Bist du da linker Propaganda auf den Leim gegangen? Mann kann das Weltwirtschaftsforum für gut oder schlecht halten, aber dass sie »die Welt in Elend und Disfunktion stürzen« wollen, ist absurd. In dem Forum kommen Politiker, Wirtschaftswissenschaftler und Wirtschaftsgrößen aller Couleur zusammen, das Ziel ist, miteinander zu reden und so zu Frieden und Stabilität beizutragen, oder so ähnlich. Was das in der Praxis bedeutet, wär ein Kapitel für sich - aber einen bösen Willen kann ich da nicht entdecken.

Vor diesem Hintergrund zumindest, scheint jeder anders geartete Ausrichtung zumindest mal positiv.

Nein, eine nichtdemokratische Ausrichtung erscheint mir nie positiv. Und ne Frau, die traditionelle Familienwerte hochhält, aber privat in wilder Ehe lebt, ist völlig unglaubwürdig. Wenn sie schon freiwillig ledige Mutter ist, sollte sie auch dazu stehen.

1933 dachten auch manche, schlimmer als die korrupte Weimarer Republik könne es ja nicht werden. Auch wenn Meloni keine Hitlerin ist - sie könnte schlimmer sein als das, was in I vorher war.

hkmwk antworten
der_alte
Beiträge : 679

@meriadoc die Wahl war halt so. Was man machen kann ist dass man auf staatlicher Ebene die Kontakt so weit einfriert wie möglich. Keine offiziellen Kontakte mehr. Keine Staatsbesuche. Botschafter/-in abberufen und die Botschaft schliessen.

der_alte antworten
1 Antwort
GoodFruit
(@goodfruit)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1783

@der_alte Isolation als Antwort? Halte ich für wenig sinnvoll. Grade, wenn es konfliktbeladen ist, muss doch umso mehr geredet werden.

Was bringt Isolation: Nun, wir haben ja einige Regierungen, die diesem Schema folgen. Isolieren wir die, dann wird es zur Fraktionsbildung kommen und die machen was sie wollen - und zwar ohne, dass es jemanden gibt, der da noch Argumente hineinbekommt. Toll Leistung! Vor allem so absehbar ...

goodfruit antworten


Meriadoc
Themenstarter
Beiträge : 406
Veröffentlicht von: @lucan-7

Das habe ich. Die Menschenrechte von Minderheiten sind für mich der wesentliche Faktor, an dem sich eine Gesellschaft messen lassen muss. Das ist bei der neuen Regierung in Italien nicht mehr gegeben.

 

Genau das ist das Stichwort. Wer gegen Menschen hetzt, der kann nichts gutes im Sinn haben. Wer sich als Katholik bezeichnet und Gott zu Hilfe nehmken will, der sollte wissen: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Das können die allermeisten Menschen ja eh nicht.....auch nicht Christen. Aber wer das als "Vorbildsperson" so sagt.--....gute Nacht...wenn es andere Vorleben.

 

Man sieht ja wie ungarische Fussballfans sich bei Länderspielen aufführen. Orban macht es ja vor.

 

Da sind wir die Antipolitischen Bewegungen 1000mal lieber.

meriadoc antworten
1 Antwort
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 5035

@meriadoc

 

Da sind wir die Antipolitischen Bewegungen 1000mal lieber.

Was für Bewegungen meinst du?
 
 
hkmwk antworten
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