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Keine Soldaten an Berliner Schulen.

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Orangsaya
Themenstarter
Beiträge : 3018

Man ist es ja gewohnt, komische Meldungen über die Stadt Berlin zu hören. Es ist völlig normal, dass die Bundeswehr im Rahmen des Schulunterrichts, in die Schulen besucht, um die Schüler über Auftrag und Arbeit der Bundeswehr zu informieren.
Nun hat die SPD in Berlin die sagenhafte Leistung gebracht, und beschlossen, dass sie diese verbieten wollen.
Natürlich gibt es breite Kritik. Hokuspokus, ist auf einem die von der Leyen loyal zu ihren Soldaten. Das war ja in der Vergangenheit nicht immer so.
Selbst aus der Bundes-SPD gab es Kritik an die eigenen Genossen. "Wer so einen Unsinn beschließt, sollte sich selbst von unseren Schulen fernhalten." Oppermann (SPD) Die SPD stellte in der Geschichte ja auch Verteidigungsminister. Zwar nicht viele, dass liegt, wohl aber auch daran, dass die SPD in unserem Land eher selten federführend, dieses Land regierte. Helmut Schmidt, Georg Leber, Hans Apel (Er war bekennender Christ), Scharping und Peter Struck waren als SPD Abgeordnete Verteidigungsminister. Ein paar davon waren gar nicht mal so schlecht.
Was meint ihr, sollte an den Schulen ein Schild mit Soldaten aufgehängt werden, auf dem steht: "Wir müssen leider draußen bleiben." 😇 Oder sollte die Information der Bundeswehr und warum sie wichtig für unser Land ist., an deutschen Schulen geboten werden?
https://www.tagesschau.de/inland/bundeswehr-schulen-101.html

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230 Antworten
Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Guttenberg
Hätten wir vor Guttenberg diese Werbemaßnahmen benötigt?

Zu einer Schulzeit kann ich mich nicht erinnern, dass uns die Bundeswehr besucht hätte.

Nachtrag vom 10.04.2019 1541
https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/militaer-verteidigung/id_85230862/volker-ruehe-wirft-karl-theodor-zu-guttenberg-zerstoerung-der-bundeswehr-vor.html

Anonymous antworten
7 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lombard2

Zu einer Schulzeit kann ich mich nicht erinnern, dass uns die Bundeswehr besucht hätte.

Zu meiner Schulzeit gab es das. Muss so 1998 gewesen sein.

Anonymous antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 3018
Veröffentlicht von: @wellghost

Zu meiner Schulzeit gab es das. Muss so 1998 gewesen sein.

Ich denke, dass es für jede Schule keinen einheitlichen Weg gab. Kann sogar auch sein, dass nicht die Bundeswehr es direkt einer Schule angeboten hat, sondern, dass eine Schule, oder ein Lehre die Bundeswehr eingeladen hat.

orangsaya antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 3018

Der Vorwurf von Rühe ist bekannt. Allerdings ist er nicht allein verantwortlich für den Zustand. Als über Wehrgerechtigkeit im Hinblick der Wehrpflicht diskutiert wurden, wurden die Probleme, die sich daraus ergeben ausgeblendet. Die Bundeswehr hat ein ähnliches Problem wie das Handwerk. Es finden sich keine Leute, die ihre Arbeit machen wollen und dabei ihren Hintern vom Stuhl bewegen wollen.

orangsaya antworten
Merkava
(@merkava)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 24
Veröffentlicht von: @lombard2

u einer Schulzeit kann ich mich nicht erinnern, dass uns die Bundeswehr besucht hätte.

Was uns in etwa die Qualität überhaupt das Vorhandensein von Staatskundeunterricht an den deutschen Schulen zeigt.

Die Bundeswehr gehört zu den Institutionen des demokratischen Rechtsstaates (das kann man z. B. von der NVA nicht behaupten), dass sie im Staatskundeunterricht vorgestellt wird, macht absolut Sinn.

Schon nur darum, weil es lächerilch ist wie vor allem jene am meisten die Bundeswehr kritisieren die am wenigsten darüber wissen. Geschweige denn gedient haben.

merkava antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 3018
Veröffentlicht von: @merkava

Die Bundeswehr gehört zu den Institutionen des demokratischen Rechtsstaates ..., dass sie im Staatskundeunterricht vorgestellt wird, macht absolut Sinn.

Die Bundeswehr ist mehr. Sie ist nicht nur rechtsstaatlich möglich, sondern sie ist im Hinblick des GG eine Institution, die es zwingend geben muss. Der hauptsächliche Auftrag der Bundeswehr ist die Verteidigung unserer Demokratie. Die Bundeswehr ist mit einem ausreichenden Bestand ein Staatsziel. Um es mall krass zu sagen, wer sich weigert, dass die Bundeswehr in den Schulen informiert, schließt einen Bestandteil unserer Verfassung aus. Es ist zwar zugespitzt formuliert, aber etwas davon haftet an. Das sollten insbesondere die, die sich Verfassungspatrioten nennen, hinter die Ohren schreiben.
Information und auch das Interesse für die Bundeswehr wecken, ist nichts anstößiges, sondern ist eine Hilfestellung. Das gehört zur Staatskunde dazu.
Etwas anderes, wäre die Frage, ob in der Schule als Pflichtfach etwas wie Wehrkunde eingeführt würde. Davon sind wir aber richtigerweise weit weg.

orangsaya antworten
mrb-II
 mrb-II
(@mrb-ii)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 954
Veröffentlicht von: @merkava

Die Bundeswehr gehört zu den Institutionen des demokratischen Rechtsstaates (das kann man z. B. von der NVA nicht behaupten), dass sie im Staatskundeunterricht vorgestellt wird, macht absolut Sinn.

dafür muss aber kein militärvertreter in der schule auftauchen.

Veröffentlicht von: @merkava

Geschweige denn gedient haben.

mit dem dienen ist das so eine sache. wem dient das militär denn? in erster linie sich selbst, sonst würden sie nämlich nicht immer wieder so unverschämte forderungen an diejenigen stellen, denen sie angeblich dienen und versuchen politische entscheidungen in ihrem sinne zu beeinflussen.

mrb-ii antworten
Merkava
(@merkava)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 24
Veröffentlicht von: @mrb-ii

dafür muss aber kein militärvertreter in der schule auftauchen.

und warum bitte nicht? Von Dir zum Beispiel wird man ja wohl kaum sachliche und objektive Information erwarten dürfen... mal abgesehen davon, dass die Jugendoffiziere der Bundeswehr in der Regel studierte Pädagogen sind, also qualifiziert dazu zu unterrichten. Es ist überhaupt kein Problem wenn die Bundeswehr sich vorstellt, im Gegenteil, manches in links-grünen Elternhäusern gern gepflegte Vorurteil kann da richtig gestellt werden.

Veröffentlicht von: @mrb-ii

mit dem dienen ist das so eine sache. wem dient das militär denn? in erster linie sich selbst, sonst würden sie nämlich nicht immer wieder so unverschämte forderungen an diejenigen stellen, denen sie angeblich dienen und versuchen politische entscheidungen in ihrem sinne zu beeinflussen.

Selbstverständlich dient die Bundeswehr der Sicherheit und Unabhängigkeit der Bundesrepublik Deutschland, dazu kommt sie im Rahmen der NATO ihren Bündnisverpflichtungen nach (allerdings bricht sie sowohl das NATO Statut wie auch die Zusagen der BK Merkel in finanzieller Hinsicht seit Jahren). Deutschland risikiert den Fortbestand der NATO und merkt nicht was da im Osten heraufzieht. Denn zwischen Warschauer Pakt, bzw. den ehemaligen WAPA-Staaten und NATO gibt es einen ganz entscheidenden Unterschied. Es existieren keine Operationsplanungen der NATO auf WAPA Territorium, umgekehrt aber gibt es die. Wer da der Aggressor gewesen wäre ist sonnenklar. Da hat sich auch nichts geändert.
Was für unverschämte Forderungen? Das Sie die Mittel haben um ihren Auftrag nachkommen zu können? Nun sagen wir es mal so ... ich habe mehr Kinder als die deutsche Marine einsatzfähige U-Boote, also um es in Zahlen zu sagen: zwei. Die Bundeswehr beeinflusst auch nicht politische Entscheide in ihrem Sinne... die dafür zuständigen Personen innerhalb der Bundeswehr geben aufgrund ihrer Expertise Empfehlungen an die politische Führung ab. Du wirst wohl nicht ernsthaft behaupten, dass Frau von der Leyen mehr von Militärgeschichte, strategischen Intentionen, Antizipierung der militärpolitischen Lage, Bedrohungsanalyse usw. versteht als ein Offizier im Generalsrang der sich sein Berufsleben lang mit diesen Fragen beschäftigt hat. Oder dass Du mehr davon verstehst als ich, das wage ich jetzt ganz einfach mal ein wenig zu bezweifeln und zu belächeln. Mit ideologischen Phrasen MrB-II ist es nämlich nicht getan. Da muss man schon verstehen, was im zweiten Weltkrieg z. B. die unzureichende Ausrüstung der britischen Armee und der technologische und doktrinäre Rückstand der Franzosen dazu beigetragen hat, dass statt 1941 in Westfrankreich, erst 1945 Schluss war.

merkava antworten


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