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Können Christen eine solche CDU noch wählen?

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Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Während die Bundes-CDU eine Koalition mit den Linken sabotiert, fordern Parteimitglieder aus Thüringen jetzt ergebnisoffene Gespräche mit allen Parteien, auch der AfD. Dass dabei ein Landesvater Höcke herauskäme, stört wohl nicht weiter.

Können Christen eine solche CDU noch wählen?

Nein, ich will nicht die ganze AfD verteufeln, aber Höcke ist da schon ein Spezialfall.

Berichte gibt es dazu Unmengen, hier ein Beispiel:

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2019-11/cdu-afd-regierungsbildung-gespraeche-thueringen

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50 Antworten
Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Was ist denn die Alternative?
23% der Wähler ignorieren?

Wenigstens sprechen muss man mit allen. Dass man dann mit jemandem koalieren/ jemanden tolerieren muss, ist ja nicht gesagt.

Einen Ministerpräsidenten Höcke fände ich auch entsetzlich. Aber man müsste, wenn es die Mehrheit so entschieden hätte, auch das akzeptieren.

Entweder haben wir Demokratie oder nicht. Entweder ist die AfD eine zugelassene Partei oder nicht.

Ich finde die Initiative, miteinander zu sprechen, gut.

Anonymous antworten
14 Antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15267
Veröffentlicht von: @polyglott

Einen Ministerpräsidenten Höcke fände ich auch entsetzlich. Aber man müsste, wenn es die Mehrheit so entschieden hätte, auch das akzeptieren.

Muss man?

Spätestens an dem Punkt, an dem Minderheiten nicht mehr geschützt werden und/oder der Rechtsstaat abgeschafft wird kann und sollte man das nicht mehr akzeptieren...

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7

Spätestens an dem Punkt, an dem Minderheiten nicht mehr geschützt werden und/oder der Rechtsstaat abgeschafft wird kann und sollte man das nicht mehr akzeptieren...

Der Rechtsstaat ist doch schon jetzt geschwächt. Wenn ich in das Haus meines Nachbarn eindringe und es besetze werde ich wegen Hausfriedensbruch verurteilt. Wenn das ein paar Autonome machen passiert überhaupt nichts. Im Gegenteil, die können sogar noch mit politischem Rückhalt rechnen.

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15267
Veröffentlicht von: @qdspieler

Wenn ich in das Haus meines Nachbarn eindringe und es besetze werde ich wegen Hausfriedensbruch verurteilt. Wenn das ein paar Autonome machen passiert überhaupt nichts. Im Gegenteil, die können sogar noch mit politischem Rückhalt rechnen.

Probiere es doch mal aus und lade ein paar Autonome ein, das Haus deiens Nachbarn zu besetzen.

Wetten der Nachbar lässt sich das nicht gefallen und die Leute fliegen ganz schnell wieder raus, samt Anzeige?

lucan-7 antworten
mrb-II
(@mrb-ii)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 954
Veröffentlicht von: @qdspieler

Wenn ich in das Haus meines Nachbarn eindringe und es besetze werde ich wegen Hausfriedensbruch verurteilt.

nur wenn dein nachbar dich anzeigt. wahrscheinlich ist das haus deines nachbarn aber auch bewohnt und die häuser, die von autonomen besetzt werden sind das normalerweise nicht.
vielleicht ist dein nachbar aber auch nett und spendiert dir einen kaffee, statt dich anzuzeigen.

Veröffentlicht von: @qdspieler

Wenn das ein paar Autonome machen passiert überhaupt nichts.

nur dass sie auch vor gericht landen und vorher noch gute karten haben, mit ein paar hoheitlichen schlagstöcken bekanntschaft zu machen.

mrb-ii antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @mrb-ii

nur wenn dein nachbar dich anzeigt. wahrscheinlich ist das haus deines nachbarn aber auch bewohnt und die häuser, die von autonomen besetzt werden sind das normalerweise nicht.

Ob ein Haus bewohnt ist oder nicht, ist doch kein Grund sowas zu dulden.
Zumal in den besetzten "Burgen" allerlei Waffenarsenal wie zB Pflastersteine und anderes gehortet werden. Wie kann ein Rechtsstaat so was dulden?

Veröffentlicht von: @mrb-ii

nur dass sie auch vor gericht landen und vorher noch gute karten haben, mit ein paar hoheitlichen schlagstöcken bekanntschaft zu machen.

Du meinst Polizisten sollen sich lieber totschlagen lassen anstatt sich zu verteidigen. Oh ich vergaß ja Polizisten gibt es ja gar nicht, die werden in dem Milieu "Schweine" genannt.

Anonymous antworten
mrb-II
(@mrb-ii)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 954
Veröffentlicht von: @qdspieler

Ob ein Haus bewohnt ist oder nicht, ist doch kein Grund sowas zu dulden. ... Wie kann ein Rechtsstaat so was dulden?

von übermassverbot, verhältnismäßigkeitsprinzip und güterabwägung hast du wahrscheinlich noch nie etwas gehört. selbstverständlich macht es einen unterschied, ob du in eine bewohnte wohnung, eine temporär bewohnte datsche oder ein unbewohntes abbruchhaus eindringst. im übrigen duldet "der rechtsstaat" hausbesetzungen durch autonome nicht generell.

Veröffentlicht von: @qdspieler

Du meinst Polizisten sollen sich lieber totschlagen lassen anstatt sich zu verteidigen.

nein meine ich nicht. allerdings finde ich "verteidigung" auch den falschen begriff, wenn eine schwer bewaffnete hundertschaft polizisten ein besetztes abbruchhaus stürmt in dem sich 10 nasen befinden.

mrb-ii antworten
Tertullian
(@tertullian)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 409
Veröffentlicht von: @polyglott

23% der Wähler ignorieren?

Man muss das schon zur Kenntnis nehmen, was bzw. wen 23 % der Thüringer da gewählt haben. Aber ansonsten ist es nach Wahlen durchaus üblich, dass nicht jeder mit jedem spricht. Früher in Zeiten der echten Lagerwahlkämpfe galt das sogar noch mehr als heute.

Veröffentlicht von: @polyglott

Einen Ministerpräsidenten Höcke fände ich auch entsetzlich. Aber man müsste, wenn es die Mehrheit so entschieden hätte, auch das akzeptieren.

Veröffentlicht von: @polyglott

Einen Ministerpräsidenten Höcke fände ich auch entsetzlich. Aber man müsste, wenn es die Mehrheit so entschieden hätte, auch das akzeptieren.

Bei Höcke als MP wäre es durchaus angebracht, Art. 20 GG zur Anwendung zu bringen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Widerstandsrecht

Veröffentlicht von: @polyglott

Entweder haben wir Demokratie oder nicht. Entweder ist die AfD eine zugelassene Partei oder nicht.

Trotzdem wünsche ich mir längst nicht jede zugelassene Partei in einer Regierung.

Veröffentlicht von: @polyglott

Ich finde die Initiative, miteinander zu sprechen, gut.

Dummerweise könnte die CDU das nur aus einer Position der Schwäche hinaus tun. Sie hat bekanntlich weniger Stimmen geholt als die AfD. Ein "schmeißt mal den Höcke raus und es könnte evtl. mehr werden zwischen uns" wird nicht funktionieren. Daher sind Gespräche mal ganz abgesehen von der Direktive der Bundes-CDU ziemlich zwecklos. Franz von Papens legendärer Satz "in zwei Monaten haben wir Hitler in die Ecke gedrückt, dass er quietscht" klingelt mir da immer noch in den Ohren...

tertullian antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2871

Bei Höcke als MP wäre es durchaus angebracht, Art. 20 GG zur Anwendung zu bringen:

Das kann, wenn die schlimmsten Befürchtungen eintreffen würden, durchaus der Fall sein. Aber nicht prophylaktisch. Das muss ich bei so manchen Übereifer, den ich ich in so manchen Beitrag betonen. 😉
Der Staat ist dafür zuständig und falls nötig wird er vom Verfassungsschutz überwacht. Das ist ja nichts neues. Ramlow, dem manche hier die Stange halten, wurde schon vor der Wiedervereinigung vom Verfassungsschutz überwacht. Das Wohl, weil er nicht wie er tut, ein braver Gewerkschaftssekretär war. Auch so mancher Minister aus einer bestimmten Partei wurde in der Vergangenheit überwacht. Da ist es wohl nicht so schlimm, weil sie aus der linken Richtung kommen. Zumindest für einige.

orangsaya antworten
Tertullian
(@tertullian)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 409
Veröffentlicht von: @orangsaya

Auch so mancher Minister aus einer bestimmten Partei wurde in der Vergangenheit überwacht. Da ist es wohl nicht so schlimm, weil sie aus der linken Richtung kommen. Zumindest für einige.

Ich gehöre ja nicht zu denen, welche die problematischen Seiten des linken Spektrums übersehen. Ich sehe da schon einen kleinen Unterschied etwa zwischen Kretschmann und Ramelow, da letzterer immer noch nicht ganz einsehen will, dass die DDR ein Unrechtsstaat war (wie etwa auch Manuela Schwesig). Und wegen einer für sich genommen gruzndsätzlich wählbaren Einzelperson die Linkspartei zu wählen grenzt bei mir dann eben doch ein wenig zu sehr an Selbstverleugnung.

tertullian antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @tertullian

Bei Höcke als MP wäre es durchaus angebracht, Art. 20 GG zur Anwendung zu bringen:

Das hätte ich reflexartig auch fast gesagt, aber das stimmt natürlich nicht, dafür müsste erst noch viel mehr passieren. Und wenn der zur Anwendung kommt, sind wir in einem Bürgerkrieg, andere Lösungen sind da erstrebenswerter.

Anonymous antworten
mrb-II
(@mrb-ii)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 954
Veröffentlicht von: @polyglott

23% der Wähler ignorieren?

ja das ist das übliche in deutschland. der grössere teil der wähler wird in der exekutive abgebildet und der andere kleinere teil nicht.
das lässt sich nur ändern, wenn man nicht nur in der legislative, sondern auch in der exekutive die sitze gemäss dem wähleranteil vergibt.

Veröffentlicht von: @polyglott

Wenigstens sprechen muss man mit allen.

worüber?

Veröffentlicht von: @polyglott

Entweder haben wir Demokratie oder nicht.

haben wir und das bedeutet trotzdem nicht, dass man mit jedem reden "muss".

mrb-ii antworten
billy-shears
(@billy-shears)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 1437

23% der Wähler ignorieren?

Hätten wir sie doch bloß 1933 mal ignoriert!

billy-shears antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @polyglott

Wenigstens sprechen muss man mit allen. Dass man dann mit jemandem koalieren/ jemanden tolerieren muss, ist ja nicht gesagt.

Worüber willst du denn reden? Die CDU hat weniger Stimmen, die können nur über Landesvater Höcke reden.

Veröffentlicht von: @polyglott

Einen Ministerpräsidenten Höcke fände ich auch entsetzlich. Aber man müsste, wenn es die Mehrheit so entschieden hätte, auch das akzeptieren.

Nein, das muss man nicht.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @polyglott

23% der Wähler ignorieren?

Was wäre gewesen, wenn die gutartigen Parteien in der Weimarer Republik den Willen der über 20% NSDAP Wähler "ignoriert" hätten und gemeinsam sich gegen diese Teufel gestellt hätten?

Es wäre revisionistisch und damit falsch, es den Politikern der Weimarer Republik vorzuwerfen, das nicht getan zu haben, denn sie konnten ja noch nicht wissen, was aus einem derartigen Gedankengut ganz logisch erwächst. Heute wissen wir das aber und ich kann sagen: und wenn es 48 % AfD Wähler wären - so hätten die anderen Parteien die unbedingte Pflicht das erneute Übel von unserem Land verzuhalten. Das ist mir jedenfalls ganz klar.

LG
Ecc

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Tojak
Beiträge : 402

Jedenfalls nicht in Thüringen

Veröffentlicht von: @engelss

Während die Bundes-CDU eine Koalition mit den Linken sabotiert, fordern Parteimitglieder aus Thüringen jetzt ergebnisoffene Gespräche mit allen Parteien, auch der AfD. Dass dabei ein Landesvater Höcke herauskäme, stört wohl nicht weiter.

Veröffentlicht von: @engelss

Können Christen eine solche CDU noch wählen?

In Thüringen jedenfalls nicht mehr. Ich war schon vor einiger Zeit der Meinung, dass eine AfD, die sich nicht von Höcke und Co. trennt, indiskutabel ist. Inzwischen ist die Bedeutung des sog. "Flügels" in der AfD sogar gestiegen. Diese Partei kann man nicht wählen und mit der kann man auch nicht koalieren. Und wo die CDU (oder sonst jemand) mit denen koaliert, ist auch die nicht wählbar.

Tojak

P.S.: Ich war schon immer der Meinung, dass die Kirchen es niemals hätten zulassen dürfen, dass sich eine einzelne Partei christlich nennt. Christliche Inhalte können in verschiedenen Parteiprogrammen vorkommen. Andererseits kann man bekanntlich mit der Bergpredigt nicht regieren. D. h. man muss da eine gewisse Distanz halten.

tojak antworten
6 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Sie haben nicht gesagt, dass sie koalieren wollen. Ganz im Gegenteil.

Sie haben nur gesagt, dass sie sprechen wollen.

Meine Hoffnung ist irgendwie, dass es doch nicht 23% Thüringer gibt (oder ca. 15% runtergebrochen auf die Wahlbeteiligung), die explizit gern Nazis an der Macht sehen wollen.

Sondern, dass von den Mitgliedern und Anhängern der AfD vielleicht doch noch Einige eher rechtskonservativ sind. und da sehe ich schon noch eine Chance zu reden. Mir fällt einfach kein anderer Weg ein.

Aber der Sieg einer Partei, die bürgerliche Freiheiten abschaffen will - ja, das wäre entsetzlich! und nie, niemals darf Höcke Ministerpräsident werden.

Anonymous antworten
Tojak
(@tojak)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 402
Veröffentlicht von: @polyglott

Sondern, dass von den Mitgliedern und Anhängern der AfD vielleicht doch noch Einige eher rechtskonservativ sind. und da sehe ich schon noch eine Chance zu reden. Mir fällt einfach kein anderer Weg ein.

Die muss man abzuwerben versuchen. Für mich ist auch nicht jeder einzelne, der AfD wählt oder sogar drin ist, ein Nazi. Aber solange die sich nicht vom "Flügel" verabschieden, genauer gesagt, den "Flügel" rauswerfen, sehe ich die ganze Partei als infiziert an.

tojak antworten
mirwirdnichtsmangeln
(@mirwirdnichtsmangeln)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 106

Für mich ist auch nicht jeder einzelne, der AfD wählt oder sogar drin ist, ein Nazi. Aber solange die sich nicht vom "Flügel" verabschieden, genauer gesagt, den "Flügel" rauswerfen, sehe ich die ganze Partei als infiziert an.

Na was ist denn für dich ein Nazi? Auch im Dritten Reich hat nicht jedes Mitglied der NSDAP Juden umgebracht oder Kriegsverbrechen begangen. Aber sie haben die die das taten unterstützt und gewähren lassen. Viele waren Mitläufer, sahen ihren persönlichen Vorteil oder waren nur gegen die Anderen, aber das macht die Auswirkungen nicht besser.

Von daher- warum sollte sich nicht jeder, der in Thüringen oder Brandenburg AfD wählt, Rassist oder Nazi beschimpfen lassen? Nicht dass ich das tue, aber es geschähe keineswegs zu Unrecht. Ich sage ja nicht, dass jeder von denen ein Rassist oder Nazi sein will.

Der Flügel ist auch nur die Spitze des Eisberges. Die bewusste Provokation, die Missbilligung der staatlichen Ordnung oder die Profilierung auf Kosten von Minderheiten ist Kennzeichen so ziemlich aller AfD-Politiker. Ohne das können die gar nicht Karriere machen, jedenfalls nicht bis zur Landespolitik aufsteigen. In Kommunalparlamenten könnte es ein paar Vernünftige geben.

mirwirdnichtsmangeln antworten
mirwirdnichtsmangeln
(@mirwirdnichtsmangeln)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 106

Meine Hoffnung ist irgendwie, dass es doch nicht 23% Thüringer gibt (oder ca. 15% runtergebrochen auf die Wahlbeteiligung), die explizit gern Nazis an der Macht sehen wollen.

Sondern, dass von den Mitgliedern und Anhängern der AfD vielleicht doch noch Einige eher rechtskonservativ sind. und da sehe ich schon noch eine Chance zu reden. Mir fällt einfach kein anderer Weg ein.

Reden mit den Wählern ja. Aber reden mit den Politikern, was soll das bringen? Es wertet sie nur auf. Ich sehe nur Nachteile.

Genauer gesagt, selbstverständlich sollte man auch mit den Politikern reden! Guten Tag, wie geht es den Kindern, alles Gute zum Geburtstag, sowas schon. Wir sollen als Christen gerade auch die uns Übles wollen oder getan haben segnen!

mirwirdnichtsmangeln antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2871

Ich war schon immer der Meinung, dass die Kirchen es niemals hätten zulassen dürfen, dass sich eine einzelne Partei christlich nennt.

Kann das denn die Kirche verbieten? Will sie es verbieten. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da hat die katholische Kirche am Wahlsinntag empfohlen, die CDU /CSU zu wählen.
Und was die EKD betrifft, wundert mich, dass bei einem Eintritt in die Kirche man kein Evangelischtauglichkeitszeugnis abgeben muss. Das könnte ein Parteibuch sein. Die sind ja noch konsequenter politisch einseitig. Ich denke die Kirchen sollten sich insgesamt politisch mehr zurückhalten.

Was die Bergpredigt betrifft, habe ich wenn es um Politik geht eher erlebt, dass die Berpredigt als Argument benutzt wird, um damit dem politischen Gegner vor das Schienbein zu treten. Weniger habe ich erlebt, dass sie selber nach der Berpredigt leben. Allerdings habe ich sehr gute Gedanken zur Bergpredigt gehört wenn das Motiv nicht politisch war.

orangsaya antworten
Tojak
(@tojak)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 402
Veröffentlicht von: @orangsaya

Kann das denn die Kirche verbieten?

Rhetorische Frage. Natürlich nicht. Aber ich bin mir sicher, wenn die Kirchen in der Phase der Parteiengründung ihren Einfluss geltend gemacht hätten, hätte das eine Rolle gespielt.

Veröffentlicht von: @orangsaya

Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da hat die katholische Kirche am Wahlsinntag empfohlen, die CDU /CSU zu wählen.

Weiß ich auch noch.

Veröffentlicht von: @orangsaya

Und was die EKD betrifft, wundert mich, dass bei einem Eintritt in die Kirche man kein Evangelischtauglichkeitszeugnis abgeben muss. Das könnte ein Parteibuch sein. Die sind ja noch konsequenter politisch einseitig.

Wobei ich persönlich auch da viele kenne, die CDU wählen.

Veröffentlicht von: @orangsaya

Ich denke die Kirchen sollten sich insgesamt politisch mehr zurückhalten.

Sehe ich auch so.

tojak antworten
Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Was wäre denn die Alternative? Gesetzt den Fall die meisten anderen Parteien wäre ideologisch zu weit links.

Anonymous antworten
2 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @solokzidenz

Was wäre denn die Alternative? Gesetzt den Fall die meisten anderen Parteien wäre ideologisch zu weit links.

Wähl halt SPD, die tun sich leider nicht wirklich was.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Ich bin grüner Stammwähler (vielleicht ist das auch nur geflunkert), die Frage drehte sich also nicht um mich. Sondern um politisch rechts zu verortende Menschen, die eine Alternative rechts der CDU suchen.
Da käme wohl nur die FDP in Frage... aber ich bitte Sie... die FDP... das kann doch wohl nicht ihr Ernst sein.
Bleibt also die Frage: Was ist die rechte Alternative zur CDU, die NICHT die AfD ist?

Anonymous antworten


DerNeinsager
Beiträge : 1449

Ja wie du sagst, Höcke ist eigentlich zu arg. Durch so einen Typen begrenzt sich die AFD sogar selber.

Die Linken find ich auf andere Weise auch nicht besser. Haben damals tatsächlich den Marsch fürs Leben zu bekämpfen gesucht- das zeigt auch die Gesinnung.

Joa- CDU und SPD hätten die letzten 50 Jahre nachhaltigere Politik machen müssen, dann wäre es alles anders.

derneinsager antworten
Orangsaya
Beiträge : 2871

Mein Eindruck ist und nicht nur aus der Fragestellung, dass du deine politische Überzeugung auf das Evangelium projizierst. Eine Vielfalt und Pluralismus ist bei einigen offensichtlich nur im linken Odium zu finden. Das ist ungefähr so, wie ein glühender Anhänger der DDR sagte. Wir Genossen konten über alles offen reden.

Das Problem ist vielmehr dass die CDU zu weit nach links gerutscht ist. Da suchen sich die Leute eine andere Partei. Zu meinem Missgefallen, den wie sich die andere Partei entwickelt weiß man nicht. Die CDU muss erkennen, warum sie so nachhaltig Stimmen verloren hat und mit diesem Weg der SPD ins Grab folgt. Übrig bleiben dann fast nur Parteien die für unsere Demokratie gefährlich werden könnten. Das unabhängig davon, ob es links, oder rechts ist. Das wäre, wenn mir die Freiheit genommen wäre egal.

orangsaya antworten
1 Antwort
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Orangsaya,

das passiert mir ja selten:
Aber diesem deinem Beitrag kann ich uneingeschränkt zustimmen.

Übrigens finde ich dich in diesem Thread her sehr lesbar und klar.

Schreib mal bitte so weiter. Dann werden deine guten Argumente vielleicht eher gehört (als wenn sie in einem langen komplizierten Text versinken)

Veröffentlicht von: @orangsaya

Das Problem ist vielmehr dass die CDU zu weit nach links gerutscht ist. Da suchen sich die Leute eine andere Partei. Z

Ja, das sehe ich auch als ein Hauptproblem an.

Vielleicht ist nicht sympathisch, aber man muss doch trotzdem sagen dürfen, dass man gegen noch mehr Einwanderung ist. Wenn man dann am besten noch dazu sagt, aus welchem Grund, wäre es gut demokratisch. Das allein ist weder rassistisch noch verfassungsfeindlich.

Es besteht das Problem, dass wir von vornherein viele Leute mundtot machen und abstempeln, die vielleicht jetzt durchaus noch Demokraten sind. Aber die eben keine politische Heimat mehr für sich finden können, denn die CDU ist wirklich sehr weit nach links gerutscht.

Veröffentlicht von: @orangsaya

Eine Vielfalt und Pluralismus ist bei einigen offensichtlich nur im linken Odium zu finden. Das ist ungefähr so, wie ein glühender Anhänger der DDR sagte. Wir Genossen konten über alles offen reden.

Sehr treffend!
Du hast gerade bei mir für den ersten herzhaften Lacher des Tages gesorgt. Danke dafür! Schreib mal weiter so, kurz und knackig. Dann wirst du auch gelesen.

Anonymous antworten


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