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Muslime sind Menschen! Warum ist das so schwer?


Blackhole
Themenstarter
Beiträge : 1277

Ich bin gerade auf einen früheren Beitrag einer Satiresendung gestoßen, die ich früher einmal sehr gemocht habe. Jetzt gucke ich diese Sendung nicht mehr, auch nicht mehr die heute show. Mich nervt deren Tonfall mittlerweile. 
Diesen Beitrag halte ich jedoch für ganz besonderst widerlich. 
https://www.ardmediathek.de/video/extra-3/die-geschichte-der-taliban-in-afghanistan/das-erste/Y3JpZDovL25kci5kZS85Y2U5YjgzOS0yN2JiLTRjNjItYTE5YS1jMTU3MTk0ZWE2YWY

Natürlich will ich nicht die Taliban und deren Ideologie verteidigen. Natürlich tun mir die Frauen in Afghanistan leid. 
Es geht mir nur darum, daß Christian Ehring behauptet, daß das was die Sowjetarmee von 1980 bis 1988 in Afghanistan getan hat, nämlich -zitausende traumatisierte Waisen hinterlasse, nichts mit der Entstehung der Taliban zu tun hat. Waisen um die sich niemand gekümmert hat, außer diesen ultraradikalen Koranschulen in Pakistan. 

Es entsetzt uns zu Recht, was die russische Armee in der Ukraine "veranstaltet". Aber was sie in Syrien getan hat, und was sie in Afghanistan getan hat, kümmert uns nicht. Wir billigen Muslimen keine menschlichen Emotionen zu. Keine Schmerzen, keine Trauer, keine Verzweiflung. 

Tatsächlich jedoch hat die Sowjetarmee damals jedes Dorf einzeln auseinandergenommen. Die Schätzungen der toten Zivilisten liegen zwischen 0,6 und 2 Millionen. 
Diese toten Zivilisten waren beispielsweise auch Eltern. Und sie haben Kinder hinterlassen, die niemandem mehr vertrauen konnten und nicht mehr wussten wohin mit ihrem Schmerz. 
Viele dieser Kinder kamen in ultraradikale Koranschulen in Pakistan. Ist eine andere Geschichte und wäre jetzt zu weitschwafelig, wann und warum diese Koranschulen entstanden sind. 

Und auch ansonsten ist die Geschichte Afghanistans wesentlich komplexer als Ehring sie darstellt. 
In den 1970ern hatte Afghanistan eine sehr gespaltene Gesellschaft. Die Städte waren pro-westlich und wollten modern leben, der Landbevölkerung ging das zu schnell. Landbevölkerung ist immer konservativer als Städte, das ist bei uns nicht anderst. Insbesondere ist es aber in Ländern spürbar, wo die Großfamilie noch die Überlebensgarantie ist. Überleben geht nunmal vor Demokratisierung, liberalen Ideen usw. 

Ebenfalls von 1980 bis 1988 finanzierten westliche Staaten dem irakischen Diktator Saddam Hussein einen gnadenlosen Krieg gegen den Iran, in welchem die Mullahs ein Jahr zuvor die Anti-Schah-Revolution gekapert hatten. Ironischerweise verkauften die USA dem Iran auch noch Panzerfäuste. https://de.wikipedia.org/wiki/Erster_Golfkrieg#Liste_der_Waffenverk%C3%A4ufe_an_Iran_unter_dem_Schah
Die Schätzungen der Kriegstoten insgesamt gehen von 367.000 bis über 1 Million. 

Irgendwie kann sich hier niemand vorstellen, warum 1988 beide Diktaturen fest im Sattel saßen. D.h. warum dort niemand zwischen Hunger, Bombenangriffen und Beerdigungen den Nerv für demokratische Verfassung nach westlichem Vorbild, Liberalisierung und so hatte. Auch hier ist unser Urteil: Muslime haben keine menschlichen Emotionen. Sie sind nicht erschöpft, sie haben keine Schmerzen, keine Angehörigen, sie trauern nicht. 

Bekanntlich annektierte der Irak 2 Jahre später, 1990, Kuweit. War Völkerrechtswidrig, hätten sie nicht tun dürfen. Klar. Wenn man aber vergleicht, wie vergleichsweise wenig bei dieser Annexion passiert ist, und was Saddam Hussein zuvor ERLAUBT wurde, einschließlich Giftgas: Wo ist da die Konsistenz? 

Die ganze "Refugees Welcome"-Romantik können wir vergessen, wenn es uns nicht gelingt, Muslime als Menschen anzuerkennen. 
Das bedeutet nicht, alles im Islam gut und richtig zu finden. 
Es bedeutet einfach, einzusehen, daß auch Msulime Menschen sind. 
Und genau wie wir manchmal auch einfach alles nicht mehr ertragen können. Und an einen Punkt kommen können wo sie, genau wie wir. auch zerbrechen können. 

Antwort
12 Antworten
Chey
 Chey
Beiträge : 1449

@blackhole 

Bei einem bin ich mir ziemlich sicher.

Das was wir normale Bürger meinen, von den Hintergründen solcher Kriege und Konflikte zu wissen, egal wie gut informiert wir meinen zu sein   hat oft wenig mit der Wahrheit zu tun.

Ich bin da also vorsichtig, wie damals etwas wirklich war.

Aber ich finde auch  dass Du hier in einigen Punkten sehr verallgemeinerst. Wobei ich Dir in einigen Punkten durchaus Recht gebe.

VG

Chey

chey antworten


Jack-Black
Beiträge : 6376

Sowohl Extra3 wie auch heuteshow sind schon länger keine Satire mehr, sondern Blödelfernsehen mit Schenkelklopferhumor und hohem auf Kumpelhaftigkeit schielendem Fäkalhumoranteil. 

Was das Thema Afghanistan angeht, so hab ich keine Ahnung, wie man mit dem umgehen sollte. Die Lage in dem Land ist derartig verfahren - ich habe keine Idee, was ich diesbezüglich veranlassen würde, selbst wenn ich diktatorische Macht über die deutsche Aussenpolitik besäße. Als Thema für solchen TV-Blödsinn taugt es jedenfalls nicht.

Und wenn am Ende bei dem hach!-so-lustigen Lied irgendwas von Menschenrechten geträllert wird, dann zieht die Gebührenzahler-Scham schon spürbar in den Schläfenlappen. Sollte sich nicht langsam herumgesprochen haben, dass die Menschenrechte vom kapitalistischen Wertewesten regelhaft nur dann zur Sprache gebracht werden, wenn's gerade ins eigene imperialistische Kalkül passt? Ab und an rutscht unserer Obrigkeit ja mal ein ehrliches Wort heraus a la "Deutsche Interessen werden am Hindukusch verteidigt" oder "die Ukraine erledigt Drecksarbeit für uns". Aber das ist eben die Obrigkeit, die Repräsentanz der Macht, der herrschenden Klasse, die da spricht und die Sachzwänge damit offenbart, unter denen jede nationale Regierung im globalen Kapitalismus steht. Satire indes sollte, um sich ihrer Bezeichnung auch würdig zu erweisen, tunlichst davon absehen, zum Sprach- bzw. Resonanzrohr der Macht zu werden.

Ich kann also Deinen Ärger gerade über diese Sendung sehr gut nachvollziehen: billige Witzeleien ohne jedes Risiko, gewissermaßen mit Zustimmungsgarantie bei der TV-Gucker-Mehrheit. Keine erkennbare, bzw. nachvollziebare konstruktive Intention (wie sollte sich der Zuschauer von nun an anders verhalten als bisher?) und wirklich nullkommanullnullnullein Prozent Informationsgehalt.

Allerdings wäre es m.A.n. durchaus angebracht, zwischen Muslimen generell und Taliban im Speziellen zu unterscheiden und nicht jedem, der was gegen die Taliban hat (oder gegen ISIS oder die Hamas oder die Muslimbrüder oder...), sofort zu unterstellen, er/sie würde Muslime nicht als Menschen ansehen. Dass es leider genügend islamhassende Rassisten gibt, die alle Muslime in denselben Sack stecken möchten, auf den sich dann bequem einprügeln lässt, ist mir bewußt. Umso mehr sollte man aufpassen, Leute, die da zu differenzieren wissen, nicht in den Sack mit solchen Rassisten zu stecken.

Ich persönlich lehne den Islam als besonders unaufgeklärte und m.A.n. leider auch tendenziell unaufklärbare religiöse Ideologie übrigens ab, ohne irgendeinem Muslim damit das Mensch-Sein abzusprechen. "Der Islam ist die Lösung!" ist in meinen Augen eina ebenso blödsinnig-ideologischer Slogan wie "Der freie Markt sorgt für Wohlstand für alle!"

Was nun allderdings die afghanischen Flüchtlinge angeht, so mögen sie ihrerseits mehrheitlich Muslime sein - die aber halt auch gerade vor anderen Muslimen fliehen; ebenso um Leib und Leben fürchtend wie beispielsweise ukrainische Flüchtlinge. Sie alle sollte man hierzulande so behandeln, wie eine humanistische Moral es idealerweise erfordert: als Menschen und (leider noch) Opfer.

 

 

p.s.: Das Verdikt "Steinzeit", bzw. "steinzeitlich" taucht mindestens zweimal in dem Extra3-Beitrag auf. Die assoziative Dummheit des Beitrags lässt sich daran ablesen: technologisch hat sich die Menschheit sicherlich seit der Steinzeit weiter entwickelt. Was aber soziale oder ethische Standards angeht, so darf da gern ein Fragezeichen gesetzt werden. Dass die Taliban nicht nach den neuesten Pariser Modetrends gekleidet oder frisiert sind und Afghanistan architektonisch oder technologisch mit Dubai, Hong Kong oder München mithalten kann - geschenkt! Aber nach ein paar Jahren Krieg im Lande sehen auch ukrainische Straßen und Menschen nicht mehr ganz so schnieke aus, und ein Spaziergang nach dem deutschen Endsieg anno 45  durch teutonische Innenstädte wäre einem sicherlich auch unwillkürlich die Assoziation "Steinzeit" in den Sinn gekommen.

Die Verachtung, die in solchen Formulierungen liegt, wendet sich aber in dem Moment gegen diejenigen, die sie verwenden, wenn man sich mal klar macht, dass eben diese Steinzeit-Taliban die hehren Recken des so unglaublich fortschrittlichen Wertewestens aus dem Land vertrieben haben. Jenes Wertewestens, der es nun nicht mal auf die Reihe kriegt, die Versprechungen einzulösen, die man einst den Angehörigen der öftlichen Hilfskräfte gemacht hatte. Was für eine traurige Schande!

jack-black antworten
5 Antworten
Meriadoc
(@meriadoc)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1105

@jack-black 

 

und in anderer stelle wird Böhmermann bejubelt. 

 

Sein letztes Video war voll daneben. 

meriadoc antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 6376

@meriadoc und in anderer stelle wird Böhmermann bejubelt. 

Der Zusammenhang ist mir gerade nicht verständlich.

Sein letztes Video war voll daneben.

Was sein letztes Video war und was daran "voll daneben", ist mir gerade nicht klar. Magst Du das eventuell etwas näher erläutern?

Ja, an anderer Stelle hatte ich hier im Forum sicherlich mich mal positiv über das ZDF Magazin Royale geäußert; in den meisten Fällen hielt ich diese Shows für deutsche Satire-Verhältnisse für ziemlich gut. Ob man das als Bejubeln bezeichnen will, sei jedem selbst anheim gestellt. 

jack-black antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10510

@jack-black 

Was sein letztes Video war

… weiß ich auch nicht. @meriadoc : Ein Link oder wenigstens ein Sendedatum wär hilfreich.

Ja, an anderer Stelle hatte ich hier im Forum sicherlich mich mal positiv über das ZDF Magazin Royale geäußert

Ich weiß noch, wie beeindruckt ich war, als er den Skandal um den Chef vom BSI ans Licht brachte. Und dann … stellte sich heraus, dass das doch ziemlich übertrieben war. Seitdem schaue ich mir das Royal seltener an - und habe keine Ahnung, was die letzte Sendung war und worum es darin ging.

hkmwk antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 6376

@hkmwk Ich weiß noch, wie beeindruckt ich war, als er (...)

Mein Lielingsbeitrag von ihm war und ist der zu Peter Thiel. Geistreich, witzig, für Durchschnitts-TV-Zuschauer informativ - und vor allem: das Ziel des satirischen Angriffs ein Vertreter der Macht. Das Video am Ende im Stil eines James-Bond-Themas darüber hinaus echt künstlerisch gut gemacht. Wenn man dran denkt, dass heute (immer) noch deutsche Behörden die Überwachungssoftware dieses Kerls mit millionenschweren Abos unterstützen...

jack-black antworten
Meriadoc
(@meriadoc)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1105

@hkmwk 

 

Böhmermann zeigt sich als Siegmund auf einer Simson. Der grinst und fährt und dann wird er von einem LKW überfahren.

 

 

Geschmackslos.

meriadoc antworten
Meriadoc
Beiträge : 1105

@blackhole 

 

Würdest du den Muslimen schreiben????

 

Christen sind Menschen.

 

 

Geh mal in einem muslimisches Forum. Bin auf die Antwort gespannt.

 

Und ja, Muslime sind auch Menschen.

 

Ich finde diese Überschrift irritierend. 

 

 

meriadoc antworten
1 Antwort
Chai
 Chai
(@chai)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 5678
Veröffentlicht von: @meriadoc

Ich finde diese Überschrift irritierend.  

Danke, ich auch. 

chai antworten


DerElch
Beiträge : 2299

@blackhole 

Wie du von dem Extra3 Video zu deinen Rundumschlag gegen wen auch immer kommst, bleibt mir verborgen. Aber man muss sich auch nicht jeden Schuh anziehn, der einem hingestellt wird. 

  

derelch antworten
Helmut-WK
Beiträge : 10510

@blackhole 

Es geht mir nur darum, daß Christian Ehring behauptet, daß das was die Sowjetarmee von 1980 bis 1988 in Afghanistan getan hat, nämlich -zitausende traumatisierte Waisen hinterlasse, nichts mit der Entstehung der Taliban zu tun hat.

Ich kann diese Aussage nicht finden, wo sagt Ehring das? Er formuliert satirisch bis zynisch, teilt gegen jeden aus (und zieht man einige Übertreibungen ab: zu Recht!). Und dass sich niemand wirklich um die Afghanen gekümmert hat, ist ja gerade das Thema der Sendung.

Es entsetzt uns zu Recht, was die russische Armee in der Ukraine "veranstaltet". Aber was sie in Syrien getan hat, und was sie in Afghanistan getan hat, kümmert uns nicht. Wir billigen Muslimen keine menschlichen Emotionen zu. Keine Schmerzen, keine Trauer, keine Verzweiflung.

Wer ist »wir«? Über Kriegsverbrechen in Syrien unter Assad (wo ja die UdSSR bzw. Russland stets mit dabei war) ist im deutschen ÖRR immer wieder berichtet worden.

Und auch ansonsten ist die Geschichte Afghanistans wesentlich komplexer als Ehring sie darstellt.

Klar doch. Ehring konzentriert sich auf auf das, was der Westen mit Afghanistan gemacht hat.

Zum vollständigen Bild gehört natürlich der (erfolgreiche!) Abwehrkampf gegen den Kolonialismus, ohne den Afghanistan ein Teil von Britisch-Indien (heute: Indien, Pakistan, Sri Lanka, Bangla-Desh, Mjanmar) geworden wäre. Wie viel Russland versucht hat, weiß ich nicht (vermute, deutlich weniger als Britannien), die Sowjetunion hatte nach 1918 anderes zu tun, als sich um Afghanistan zu kümmern, und im kalten Krieg war das Land ein »Pufferstaat«, der deswegen leicht neutral bleiben konnte (bestimmt waren da Geheimdienste aus Ost und West aktiv, aber nicht so stark wie z.B. in Österreich).

Dann wurde der König gestürzt und durch eine linke Regierung ersetzt, auch noch kein Grund, sich intensiv um das Land zu kümmern. Bis dann die Kommunisten putschten, was nicht nur die Landbevölkerung, sondern auch die Masse der Städter (die Zahl der Kommunisten war ja eher überschaubar). Als nun die Kommunisten die Macht zu verlieren drohte, gab es einen Hilferuf, und die Rote Armee kam und half …

Was Ehring auch nicht verstanden hat: Der Unterschied zwischen Mujaheddin und den Taliban. Die Taliban waren keine Reaktion auf die Gräuel der Roten Armee, sondern sie waren eine Reaktion auf das Chaos, als sich die Mujaheddin nach dem Abzug der UdSSR gegenseitig bekämpften (was z.T. mit ethnischen Unterschieden zu tun hat …).

Irgendwie kann sich hier niemand vorstellen, warum 1988 beide Diktaturen fest im Sattel saßen

Als jemand, der einigermaßen Bescheid weiß, warum seinerzeit Hitler fest im Sattel saß, habe ich da keine Probleme. Wobei die Gründe in allen drei Fällen durchaus unterschiedlich waren. Es ging nicht nur ums Überleben, da spielen traditionelle Ideologien eine Rolle, Reaktionen auf geschichtliche Erfahrungen, eben weitaus komplexer als du es darstellst.

Wo ist da die Konsistenz?

Die gab es nie. Von Franco, dessen Spaniern der NATO beitreten kann bis zu al-Sisi in Ägypten hatte der Westen noch nie Probleme mit undemokratischen Freunden. Und während die UdSSR, ihre revolutionären Verbündeten stets auch ideologisch schulte, habe ich noch die gehört, das Contras, Kämpfer gegen Assad oder eben die Mujaheddin Nachhilfe in Demokratie erhalten haben.

Es bedeutet einfach, einzusehen, daß auch Msulime Menschen sind.

Noch wichtiger: Dass einfache Beschreibungen immer ungenau sind, und häufig grobe Fehler enthalten. Dass du auch vereinfacht hast, fast so viel wie Ehring, habe ich ja schon oben angemerkt.

 

hkmwk antworten
1 Antwort
Chai
 Chai
(@chai)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 5678
Veröffentlicht von: @hkmwk

Wir billigen Muslimen keine menschlichen Emotionen zu. Keine Schmerzen, keine Trauer, keine Verzweiflung.

Wer ist »wir«? 

Genau.

Schon allein diese Aussage ist so dermaßen pauschal, dass sie nicht als Diskussionsgrundlage taugt. 

chai antworten


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