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Nationalitäten von Tatverdächtigen nennen?

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Orangsaya
Themenstarter
Beiträge : 2931

Der Innenminister von NRW will einen Erlass rausgeben, dass die Polizei verpflichtet ist die Herkunft von Tatverdächtigen zu nennen.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article199194221/Polizei-in-NRW-soll-kuenftig-Nationalitaet-aller-Tatverdaechtigen-nennen.html

Ist dieser Schritt richtig, oder unnötig?

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Buecherwand
Beiträge : 151

Das ist aus meiner Sicht richtig und wichtig.

Was geschieht, wenn man nur die Nationaliät einiger Tatverdächtiger nennt sehen wie in den sozialen Netzwerken und wir kennen es - leider - aus der Geschichte des 3. Reiches: Das vermittelt den in aller Regel falschen Eindruck Angehöriger bestimmter Nationen/Religionen/Hautfarben/Schuhgrößen seien viel öfter kriminell als andere Menschen.

Man kann nicht verschweigen, wenn ein Mensch eine schwere Straftat begangen hat. Aber dann muss man die Nationalität oder Hautfarbe aller erfassten Täter nennen. Und genau so soll das in NRW auch laufen.

buecherwand antworten
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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Wenn es der Erfassung dient, auf jeden Fall. Wenn nun ein schwarzer Krimineller blonde Haare hat ... mit in die Fahndung als äußeres Kennzeichen, oder?

Wie hilfreich könnte das in Berlin am Görli sein ... oder bei einem Mord wie im Kleinen Tiergarten oder eben sonstigen Straftaen.

Es gilt die Kriminalität einzuholen, falls möglich. Nur nicht zu zartfühlig sein ... gegenüber jenen die unsere Rechtsordnung vorsätzlich schädigen. Gesetze sind ja vorhanden ... umsetzen!

Anonymous antworten


BeLu
 BeLu
Beiträge : 4548

Es ist nachvollziehbar, warum der NRW-Innenminister das machen will. Ob das aber der Weisheit letzter Schluss ist, bin ich mir nicht so sicher.
Wenn nun auch bei Deutschen die Nationalität genannt wird, kommt wahrscheinlich als Nächstes, dass auch noch gesagt werden soll, ob mit oder ohne Migrationshintergrund. Denn von Rechts wird es dann sicher die Stimmen geben, die anzweifeln, dass der Täter ein "richtiger" Deutscher ist und nicht doch (aus deren Sicht) von woanders her kommt.

belu antworten
1 Antwort
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2931

Es ist nachvollziehbar, warum der NRW-Innenminister das machen will. Ob das aber der Weisheit letzter Schluss ist, bin ich mir nicht so sicher.

Selbstverständlich ist nachvollziehbar warum der Innenminister das machen will. Er setzt dem teilweise berechtigten Vorwurf der Vertuschung aus politischen Gründen Transparenz entgegen. Es geht wohl nicht um der Weisheit letzten Stein, sondern um Offenheit und ehrlich sein.

Wenn nun auch bei Deutschen die Nationalität genannt wird, kommt wahrscheinlich als Nächstes, dass auch noch gesagt werden soll, ob mit oder ohne Migrationshintergrund.

Ich denke diese Frage wird nicht aufkommen, sondern sie besteht schon lange und willkürlich wird darüber berichtet, oder auch nicht. Im Übrigen betrifft das nicht nur die Frage des Migrationshintergrund, sondern auch so. Gibt es bei der politischen Kriminalität einen Zusammenhang zu einen der neuen Bundesländer, so ist das nicht selten eine Pointe in der Berichterstattung. Hier könnte man mit derselben Begründung meinen, es dürfte nicht erwähnt werden. Schließlich bedient dies die Vorurteile bezüglich eines Dunkeldeutschland. Die Angst ein Teil der Empfänger könnte es falsch interpretieren ist ein schlechter Ratgeber für eine objektive Berichterstattung.

orangsaya antworten
an.ja
 an.ja
Beiträge : 1756

Ich finde die bisherige Regelung für ausreichend, die Herkunft von Tatverdächtigen nur dann zu veröffentlichen, wenn es von allgemeinem Interesse oder für die Täterfahndung notwendig ist.
Ob es in dieser Hinsicht noch Verbesserungsbedarf gibt, kann ich nicht beurteilen.

Ansonsten wären jährliche Kriminalitätsstatistiken, mit Angabe der Nationalität als Beitrag für die Objektivität ausreichend.

Das Gegenteil ist mir allerdings auch bekannt, dass die Öffentlichkeitsfahndung mit Foto, eines Schwarzen, nicht erfolgen sollte, da man nicht in den Rassismusverdacht geraten wollte. Das geht natürlich garnicht.
"Weil der mutmaßliche Vergewaltiger einer 21-jährigen Frau eine dunkle Hautfarbe hat, setzt die ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ einen Beitrag über die Tat vom 29. März 2014 vorläufig ab. Die Chefredakteurin Ina-Maria Reize-Wildemann begründete den Entschluss am Donnerstag mit der Stimmungsmache gegen Flüchtlinge in Deutschland."
Quelle: https://quotenqueen.wordpress.com/2015/08/21/keine-tv-fahndung-nach-schwarzem-vergewaltiger/

Gruß Andy

an-ja antworten
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Stefantweeetys
(@stefantweeetys)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 426

Ist auch ZDF gewesen. In der Silvesternacht 2015 / 16 hat das ZDF auch 5 Tage damit gewartet.

Beim Mordfall 2016 in Freiburg hat das ZDF berichtet, aber ARD nicht. Begründung: gesellschaftlich nicht relevant.

Stimmungsmache gegen Flüchtlinge bedeutet nun mal: berichte nichts schlechtes, es sei denn jeder weiß es schon.

Die Öffentlich-Rechtlichen Medien sind leider zu eng mit der Politik bzw. den großen Parteien verbunden.

Ob man aber immer die Nationalitäten nennen muss? Es hat alles seine Vor- und Nachteile.

stefantweeetys antworten


Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @orangsaya

Ist dieser Schritt richtig, oder unnötig?

Ich fände es richtig. Auf diese Weise kann sehr klar nachvollzogen werden, in welchem Ausmaß diese Schutzsuchenden unsere Gastfreundschaft mißbrauchen. Ein jüngerer Fall - 15 Jugendliche schlagen 4 Polizisten ausserhalb ihres Dienstes krankenhausreif, nachdem einer der Jugendlichen einen der Polizisten zu einem vergangenen Verfahren angesprochen hatte. Der Beamte schickte ihn weg und der holte dann die anderen Jugendlichen und alle zusammen haben auf die Polizisten eingeprügelt. Ich wüsste wirklich gerne, ob das alles Deutsche waren ...

Es ist wichtig für die Einheimischen zu wissen, wie kriminell und gewaltbereit "die" Asylanten sind. Es sind nicht alle, ich weiß, aber die, die es heute nicht waren, können es morgen oder übermorgen sein.

Anonymous antworten
93 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Wo die Nennung der Hautfarbe sachlich hilfreich scheint ... auf jeden Fall zu Hilfe nehmen.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @pvm

Wo die Nennung der Hautfarbe sachlich hilfreich scheint ... auf jeden Fall zu Hilfe nehmen.

also, die Hautfarbe wäre mir nicht wichtig. Mir ginge es nur um die Nationalität. Auch könnte man dann ermitteln, aus welchen Ländern und somit aus welchen Kulturkreisen diejenigen kommen, welche hier die meisten Verbrechen verüben. Bei der Vergewaltigung in Freiburg im Okt. letzten Jahres z.B. waren es überwiegend Syrer, ein Deutscher syrischer Herkunft und ein Algerier.

Anonymous antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2931

also, die Hautfarbe wäre mir nicht wichtig. Mir ginge es nur um die Nationalität

Sehe ich auch so. Genauer gesagt, es geht um die Hintergründe.

orangsaya antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @orangsaya

Genauer gesagt, es geht um die Hintergründe.

Ja, und um die Kulturen, die sie mitbringen. z.B. dürfte es für manchen arabischen jungen Mann ein Schock sein, wie offen und selbstbewusst hier die Frauen und der Umgang mit ihnen ist. Das ist nicht der Umgang mit Frauen, den er gewöhnt ist und der in seinen Augen nur richtig sein kann.

Anonymous antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 6301
Veröffentlicht von: @katy3

ein Deutscher syrischer Herkunft

Wo hast Du das her? Timo P. scheint mir kein typisch syrischer Name zu sein.

alescha antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Ich denke das die Hautfarbe der Fahndung und einem raschen Zugriff nutzt ... der Rest ist für die Statistik, also auch nicht unerheblich.

Anonymous antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 3401
Veröffentlicht von: @katy3

also, die Hautfarbe wäre mir nicht wichtig. Mir ginge es nur um die Nationalität. Auch könnte man dann ermitteln, aus welchen Ländern und somit aus welchen Kulturkreisen diejenigen kommen, welche hier die meisten Verbrechen verüben. Bei der Vergewaltigung in Freiburg im Okt. letzten Jahres z.B. waren es überwiegend Syrer, ein Deutscher syrischer Herkunft und ein Algerier.

Einfache Rechnung:

Bisher verüben in Deutschland die meisten Straftaten Deutsche!

irrwisch antworten
Miss.Piggy
(@miss-piggy)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 1654
Veröffentlicht von: @irrwisch

Einfache Rechnung:

Bisher verüben in Deutschland die meisten Straftaten Deutsche!

Einfacher Grund dafür:

Der Ausländeranteil an der Bevölkerung in Deutschland beträgt 13%, der Anteil der Deutschen somit 87%.

Der Anteil Nichtdeutscher an Tätern oder Tatverdächtigen ist bei gewissen Delikten aber sehr viel höher als 13%.

Zum Beispiel waren letztes Jahr 43,1% der Tatverdächtigen bei Mord und Totschlag Nichtdeutsche.

miss-piggy antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 3401
Veröffentlicht von: @miss-piggy

Der Ausländeranteil an der Bevölkerung in Deutschland beträgt 13%, der Anteil der Deutschen somit 87%.

Genau darauf zielte mein Posting.

Veröffentlicht von: @miss-piggy

Zum Beispiel waren letztes Jahr 43,1% der Tatverdächtigen bei Mord und Totschlag Nichtdeutsche.

So, mit solchen Zahlen läßt es sich arbeiten.

Aber nicht mit Generalverdächtigungen.

irrwisch antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3585
Veröffentlicht von: @irrwisch

So, mit solchen Zahlen läßt es sich arbeiten.

Auch nicht wirklich, weil in der Gruppe der gewalttätigen Ausländer wesentlich mehr Personen im kriminogenen Alter vertreten sind, als in der deutschen Gesamtbevölkerung.

Aussagefähiger - vor allem in Hinblick auf die Prävention - wäre ein statistischer Vergleich der Lebensumstände von Tätern unabhängig von ihrer Nationalität. Darauf könnte man dann reagieren und entsprechende Programme anbieten.

queequeg antworten
JohnnyD
(@johnnyd)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1347
Veröffentlicht von: @miss-piggy

Der Ausländeranteil an der Bevölkerung in Deutschland beträgt 13%, der Anteil der Deutschen somit 87%.

Das ist ein schiefer Vergleich. Bei den Tatverdächtigen sind nicht nur diejenigen erfasst, die in Deutschland wohnen.

Die Zahl der Deutschen ist ein wenig höher (Auslandsdeutsche), die Zahl der Nichtdeutschen ist erheblich höher (v.a. Touristen und Durchreisende, aber auch Tatverdächtige, die vom Ausland aus ihre Straftaten begehen).

Veröffentlicht von: @miss-piggy

Der Anteil Nichtdeutscher an Tätern oder Tatverdächtigen ist bei gewissen Delikten aber sehr viel höher als 13%.

Diese Statistiken messen nur Tatverdächtige; ob es sich um Täter handelt, stellt die Justiz fest, nicht die Polizei.

johnnyd antworten
Miss.Piggy
(@miss-piggy)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 1654
Veröffentlicht von: @johnnyd

Die Zahl der Deutschen ist ein wenig höher (Auslandsdeutsche), die Zahl der Nichtdeutschen ist erheblich höher (v.a. Touristen und Durchreisende, aber auch Tatverdächtige, die vom Ausland aus ihre Straftaten begehen).

Ja stimmt, die müsste man auch mit einberechnen.

Veröffentlicht von: @johnnyd

Diese Statistiken messen nur Tatverdächtige; ob es sich um Täter handelt, stellt die Justiz fest, nicht die Polizei.

Die Ausländerquote in Gefängnissen (= verurteilte Täter) ist aber auch recht hoch:
https://www.welt.de/vermischtes/article188202545/Auslaenderanteil-in-deutschen-Gefaengnissen-erreicht-Rekordwert.html

miss-piggy antworten
JohnnyD
(@johnnyd)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1347

Für die Zahl der Nichtdeutschen in Deutschland gibt es keine seriösen Gesamtzahlen.
Da Straftaten auch aus dem Ausland begangen werden können, würde die Zahl der Ausländer in Deutschland auch nicht ausreichend sein.

johnnyd antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7628
Veröffentlicht von: @pvm

Wo die Nennung der Hautfarbe sachlich hilfreich scheint ... auf jeden Fall zu Hilfe nehmen.

Wenn wir schon dabei sind, dann doch auch Haar-und Augenfarbe, Schuhgröße, Kontostand, Lieblingsfarbe.....hab ich noch irgendetwas vergessen, was "sachlich hilfreich" sein könnte?

suzanne62 antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3585

Klar, alle sind tatverdächtig
Richtig - es sind nicht alle Deutschen Mordbrenner, Mörder oder Kinderschänder. Aber die, die es heute noch nicht sind, können es morgen oder übermorgen sein. Und je weiter wir in die Zukunft sehen, desto mehr werden es.

queequeg antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Naja, du bist offentsichtlich noch nicht Opfer von

Libanesenclans

Sexueller Gewalt

Raub

usw.

Mensch, nehm auch mal die andere Seite ernst.

Max

Anonymous antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 6301

Sexuelle Gewalt geht meist vom persönlichen Umfeld des Opfers aus.

Daran ändern auch - statistisch gesehen - die schrecklichen Übergriffe durch Migranten nichts. Es ist nämlich meist nicht der Kerl aus dem arabischen Kulturraum oder Afrika, der sich an "biodeutschen" Frauen vergreift. Sondern der Verwandte, Bekannte, Lebensgefährte/Ehepartner, Lehrer, Trainer, Geistliche...

Auch wenn ich bei Vorfällen wie in Freiburg gar nicht so viel essen kann, wie ich kotzen möchte.

alescha antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17911
Veröffentlicht von: @meriadoc

Naja, du bist offentsichtlich noch nicht Opfer von

Und Du?

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Noch nicht. Kann sich aber ändern.

Auch bei dir.

M.

Anonymous antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17911

Dann hör bitte auf hier rumzutönen.

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 16888
Veröffentlicht von: @meriadoc

Mensch, nehm auch mal die andere Seite ernst.

Aber wir reden doch trotzdem noch über Tatsachen, oder?

Oder was genau meinst du mit "ernst nehmen"?

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Von denen die bereits negative Erfahrungen gesammelt haben.

Oder willst du denen sagen das sie sich nicht so wichtig machen sollen. Opfer verhöhnen?

M.

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 16888
Veröffentlicht von: @meriadoc

Von denen die bereits negative Erfahrungen gesammelt haben.

Oder willst du denen sagen das sie sich nicht so wichtig machen sollen. Opfer verhöhnen?

Ich sehe hier keine Tendenz, Opfer verhöhnen zu wollen. Deshalb frage ich mich ja, weshalb du jetzt unbedingt auf die emotionale Ebene wechseln willst. Sind dir die sachlichen Argumente ausgegangen?

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Ne, mir sind sie nicht ausgegangen. Aber wenn du die emotionale Ebene ignorieren willst, dann frag doch die Opfer von Gruppenvergewaltigung wie sie sich gefühlt haben.

Deutsche wurden damals von Russen vergewaltigt. Jaja, es war halt Krieg. Aber für die Opfer waren es nun mal Russen.

Oder Araber
Oder Maghreb
Afrikaner

In 10 Jahren, da wird man neue Clans in Deutschland haben. Dann wirst anders denken.

Es gib jetzt schon diese Nigerianer Clans

https://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_politik/article189471003/Nigerianische-Clans-wollen-Deutschland-infiltrieren.html

Tja, die "armen" Flüchtlinge. Die wollen an dein Geld, Grundstück, Kinder...usw

Deutschland wird zum Mafiastaat.

In 10 Jahren reden wir wieder darüber 😉 Denk daran, was Libanesen innerhalb von 15 Jahren aufgebaut haben. Menschenhandel, Drogen, Waffen, Erpressung, Loverboys....und jetzt gehen immer mehr in öffentliche Ämter....usw. Letzteres kann man nicht verhindern, sonst hiese es "Diskriminierung".

Max

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 16888

Keine Ahnung in welcher Welt du lebst. Mir scheint sie wesentlich durch deine Ängste geprägt zu sein, und das ist nie eine gute Wahl.

Kriminalität gab es schon immer. Aber sie nimmt nicht wesentlich zu. Auch Verbrecherclans gab es schon immer.

Veröffentlicht von: @meriadoc

In 10 Jahren reden wir wieder darüber

Dann wirst du vermutlich immer noch dasselbe behaupten... dass "in zehn Jahren" alles schlimmer sein wird.
Obwohl kaum was von dem passiert sein wird, was du hier befürchtet hast.

Ich halte mich da lieber an die Fakten.

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7

Dann wirst du vermutlich immer noch dasselbe behaupten... dass "in zehn Jahren" alles schlimmer sein wird.
Obwohl kaum was von dem passiert sein wird, was du hier befürchtet hast.

... und selbst wenn etwas von dem passiert - dann holste halt die Instrumentalisierungskeule raus 😈.

Anonymous antworten
Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 2523
Veröffentlicht von: @meriadoc

Aber für die Opfer waren es nun mal Russen.

Schon. Die Opfer kannten aber auch nur eine bestimmte Gruppe von Russen, nicht "die Russen" allgemein.

Wenn man Völkerverständigung will, führt es nicht in die konstruktive Ebene, wenn man die Sichtweise der traumatisierten Opfer auf eine allgemeine Ebene stellt bzw. zum Maßstab aller Dinge macht.
Wenn man Krieg will, kann man das natürlich machen. Dann kommt man weiter.

lg
Tatokala

tatokala antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3585

Während meiner Jugendzeit gab es in meine Stadt eine Gang, vor der alle, einschließlich der Polizei Angst hatten. Sie war kein familiärer Clan, aber genau so aufgebaut. Alles Deutsche.

In dem Stadtteil, in dem ich gelebt habe, gab es eine Volksdeutsche Familie, die aus dem Böhmischen stammte. Das war ein Clan, genau, wie man ihn heute versteht. es waren insgesamt glaube ich 4 oder 5 einzelne Familien mit wenigstens 4 Kindern, von denen alle um die Wette geklaut und gerne auch schon mal jemanden krankenhausreif geschlagen hatten.

Das, was Du inkriminierst, hat es immer schon gegeben. Hat nach meiner Kenntnis schon bei Kain und Abel angefangen.

queequeg antworten
an.ja
 an.ja
(@an-ja)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 1756
Veröffentlicht von: @queequeg

Das, was Du inkriminierst, hat es immer schon gegeben. Hat nach meiner Kenntnis schon bei Kain und Abel angefangen.

Ja da stimmt.

Aber der Unterschied ist, Deutsche kann man nicht rausschmeißen.

an-ja antworten
AleschaMod
Moderator
(@aleschamod)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 224

Hallo Meriadoc

Du hast Dich über Katys Beitrag, für den es eine GK gab, reichlich empört. Mit

Veröffentlicht von: @meriadoc

Tja, die "armen" Flüchtlinge. Die wollen an dein Geld, Grundstück, Kinder...usw

haust Du jedoch in eine ganz ähnliche Kerbe, weil auch hier ziemlich platt pauschalisiert wird.

Damit bewegst Du Dich hier auf einem ganz schmalen Grat.

AleschaMod

aleschamod antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3585

Instrumentalisierung
Ich nehme individuelle Opfer von Gewalttaten nicht ernst, wenn ich sie als Beleg für meine Vorurteile instrumentalisiere.

queequeg antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7628
Veröffentlicht von: @meriadoc

Naja, du bist offentsichtlich noch nicht Opfer von

Veröffentlicht von: @meriadoc

Sexueller Gewalt

Queequeg möglicherweise nicht (woher meinst du das eigentlich zu wissen?), ich aber schon.
Daher kann ich es nicht ab, instrumentalisiert zu werden.
Die meisten Täter kommen aus dem Nahbereich - es handelt sich um (Ex-)Partner, Familienangehörige, (ehemalige)Freunde, Nachbarn, Bekannte.....

Veröffentlicht von: @meriadoc

Mensch, nehm auch mal die andere Seite ernst.

Das tue ich. Es sind zumeist libanesische Frauen, die der (sexuellen) Gewalt libanesischer Männer ausgesetzt sind.
Und deutsche Frauen, die unter der Gewalt deutscher Männer leiden - weil, wie gesagt, die meisten Täter aus dem nahen Umfeld des Opfers kommen.

suzanne62 antworten
tjami
 tjami
(@tjami)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 227

Von Libanesenclans nicht. Allerdings von sexueller Gewalt tatsächlich etliche Jahre meines Lebens, und die Täter waren in meinem Fall allesamt sehr migrationshintergrundsfrei (was über andere genau gar nichts aussagt).

Ich arbeite heute an verschiedenen Stellen für Opfer extremer sexueller Gewalt. U.a. für den bundesweiten Fonds Sexueller Missbrauch. Massen von betroffenen Menschen, oft jahrelang alleingelassen von allen, inklusive den staatlichen Systemen, krank, keiner glaubt ihnen den Horror, abgeschoben an den Rand der Gesellschaft, wieder und wieder entwertet. Etliche Täter/innen, alles in Deutschland zwischen 1949 und 2013. Jeder einzelne Fall macht dich wütend, traurig, betroffen. Immer wieder könnte man einfach nur schreien.

Ich wünschte mir, die Öffentlichkeit würde mehr davon mitbekommen. Und aufhören, sexuelle Gewalt als Kampfmittel für die eigene politische oder weltanschauliche Ausrichtung zu missbrauchen. Wer hier selektiv verurteilt und instrumentalisiert, spielt in der Tat ein böses Spiel, ob bewusst oder nicht.

tjami antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3585

Böse Spiele

Veröffentlicht von: @tjami

Ich wünschte mir, die Öffentlichkeit würde mehr davon mitbekommen.

Im Gegensatz zu der Zeit vor 20 oder vielleicht auch noch 10 Jahren gibt es ja heute durchaus über Dokus und Filme reichlich Beschäftigung mit dem Thema. Die Frage ist nur, ob sich die Leute dann auch damit beschäftigen wollen. Und da habe ich meine Zweifel.

Veröffentlicht von: @tjami

Wer hier selektiv verurteilt und instrumentalisiert, spielt in der Tat ein böses Spiel, ob bewusst oder nicht.

Ja, das ist leider so. und alles wird nur noch schlimmer. Wer im Kampf gegen das Böse nicht höllisch aufpasst, kann leicht die Grenze überschreiten und selbst zum Bösen werden.

queequeg antworten
tjami
 tjami
(@tjami)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 227
Veröffentlicht von: @queequeg

Ja, das ist leider so. und alles wird nur noch schlimmer. Wer im Kampf gegen das Böse nicht höllisch aufpasst, kann leicht die Grenze überschreiten und selbst zum Bösen werden.

Hm, ich finde nicht unbedingt, dass alles schlimmer wird. Wir haben heute viel mehr Bewusstsein für Gewalt gegen Kinder, auch sexualisierte Gewalt. Es gibt einen Fonds Sexueller Missbrauch (leider nur für Taten bis 2013, das muss sich noch ändern), eine Aufarbeitungskommission, einen Bundesbeauftragten für Fragen des Sexuellen Kindesmissbrauchs, einige Hilfetelefone bzw. -portale und andere Anlaufstellen, die es vor 10-20 Jahren noch nicht gab. Und man muss nach Lügde, Staufen und etlichen zumindest in kleinen Teilen aufgedeckten Kinderpornoringen zumindest gutwilligen Leuten nicht mehr ganz so viel erklären, damit sie bereit sind, die Existenz organisierter sexualisierter Gewalt gegen Kinder zu glauben, auch wenn die Medien nicht täglich darüber berichten.

Immerhin.

Und um selbst nicht zum Bösen zu werden, hilft es schon, das Mitgefühl und die Solidarität mit Opfern von Gewalt nicht von politischen oder ideologischen Vorgaben abhängig zu machen.

tjami antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3585

Es wird alles schlimmer, wenn man solche Vorfälle zum Bedienen der eigenen Vorurteile missbraucht.

queequeg antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7628
Veröffentlicht von: @queequeg

Richtig - es sind nicht alle Deutschen Mordbrenner, Mörder oder Kinderschänder. Aber die, die es heute noch nicht sind, können es morgen oder übermorgen sein.

Deshalb schlage ich prophylaktische Sicherungsverwahrung für alle Strafmündigen vor - ach nein, nicht nur für die.
Denn auch Kinder, die noch nicht strafmündig sind, können ja kriminell werden. Die haben ihre "Sünde halt noch vor sich".
Wenn ichs recht überlege, ist es eigentlich unverantwortlich, noch irgendwen einfach so frei draußen herumlaufen zu lassen.

suzanne62 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17911

Rot
OwT.

tristesse antworten
an.ja
 an.ja
(@an-ja)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 1756
Veröffentlicht von: @katy3

Ich fände es richtig. Auf diese Weise kann sehr klar nachvollzogen werden, in welchem Ausmaß diese Schutzsuchenden unsere Gastfreundschaft mißbrauchen.

Anhand von Medienberichten kann man das gerade nicht!

Dazu müsste man nämlich alle Berichte über alle Straftaten kennen, alle Straftaten müssten veröffentlicht werden und es müsste bekannt sein, wieviele Menschen einer bestimmten Bevölkerungsgruppe in Deutschland es gibt. Anschließend sind diese Informationen dann zu berechenen.

Deswegen, sind differenzierte Statistiken aussagekräftiger, als Verlautbarungen in den Medien und auch ausreichend.

Gruß Andy

an-ja antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @an-ja

Dazu müsste man nämlich alle Berichte über alle Straftaten kennen, alle Straftaten müssten veröffentlicht werden und es müsste bekannt sein, wieviele Menschen einer bestimmten Bevölkerungsgruppe in Deutschland es gibt. Anschließend sind diese Informationen dann zu berechenen.

So kompliziert sehe ich das nicht, wobei eine Statistik keine schlechte Idee ist. Es wäre sehr interessant zu ermitteln, aus welchen Lämdern und Kulturkreisen diejenigen von den Asylanten kommen, die hier am häufigsten Verbrechen begehen und welcher Art die Verbrechen sind. Bisher, so meine Wahrnehmung, überwiegen Sexualstraftaten und Gewaltdelikte. Das diese Araberclans mit ihren Hochzeitskorsos schon öfter ganze Autobahnen lahm gelegt haben und mit Platzpatronen (hoffentlich) um sich geschossen haben und ein riesiges Polizeiaufkommen nötig machten, ist ja leider kein Verbrechen ...

Veröffentlicht von: @an-ja

Deswegen, sind differenzierte Statistiken aussagekräftiger, als Verlautbarungen in den Medien und auch ausreichend.

aber warum soll man denn in den Medien verschweigen, welcher Nationalität die Täter angehören. Was soll denn damit verheimlicht werden?

Gruß Katrin

Anonymous antworten
an.ja
 an.ja
(@an-ja)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 1756

Hallo Katy

Veröffentlicht von: @katy3

Das diese Araberclans

.....
Das Blöde ist nur, die sind ja in der Regel deutsche Staatsbürger?! 🤨

Also, eine Statistik müsste dann auch den Migrationshintergrund 2 bis 3 Generationen vorher, ebenfalls anzeigen.

Veröffentlicht von: @katy3

aber warum soll man denn in den Medien verschweigen, welcher Nationalität die Täter angehören. Was soll denn damit verheimlicht werden?

Wenn es von öffentlichem Interesse, also im Einzelfall, sinnvoll ist, dann natürlich.

Grundsätzlich halte ich die Nennung aber nicht für förderlich, da die Gefahr besteht, auf Grund subjektiver Wahrnehmung zu einer falschen Einschätzung zu kommen.

Z.B., wenn man glaubt, dass Holländer auf der Autobahn immer den mittleren Fahrstreifen benutzen, dann kann die Wahrnehmung das auch tatsächlich bestätigen, obwohl eine Statistik möglicherweise zu einem ganz anderen Ergebnis kommt.

Statistik, die in den Medien veröffentlicht werden, sind doch viel aussagekräftiger und objektiver?

Gruß Andy

an-ja antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Hi Andy,

Veröffentlicht von: @an-ja

Das Blöde ist nur, die sind ja in der Regel deutsche Staatsbürger?! 🤨

naja, sie haben die deutsche Staatsangehörigkeit - sind aber von arabischer Herkunft. Sie haben ihre Kultur mitgebracht.

Veröffentlicht von: @an-ja

Also, eine Statistik müsste dann auch den Migrationshintergrund 2 bis 3 Generationen vorher, ebenfalls anzeigen.

ja, das wäre sicher hilfreich.

Veröffentlicht von: @an-ja

Grundsätzlich halte ich die Nennung aber nicht für förderlich, da die Gefahr besteht, auf Grund subjektiver Wahrnehmung zu einer falschen Einschätzung zu kommen.

So gesehen stimme ich Dir schon zu. Ich habe eben das Post von Orleander gelesen (ganz unten) und sein Argument, daß dann von Einzeltätern auf die ganze Nationalität geschlossen werden könnte (sinngemäß mit meinen Worten) ist nicht von der Hand zu weisen. Andererseits fände ich es aber auch für den einzelnen Bürger wichtig zu wissen, von welchem Kulturkreis welche Gefahr ausgeht. Das z.B. Frauen in der Disko vorsichtiger werden in ihrer Vertrauensseligkeit gegenüber arabischen Jugendlichen oder jungen Männern.

Veröffentlicht von: @an-ja

Statistik, die in den Medien veröffentlicht werden, sind doch viel aussagekräftiger und objektiver?

Also, z.B. zu sagen, daß 12 syrische Männer ein 18-jähriges Mädchen vergewaltigt haben, ist eine objektive Aussage. Die Statistiken erfassen doch das, was geschehen ist. Und nie zu erfahren, daß es Ausländer waren, die ein Verbrechen verübt haben - aber dann in der Statistik zu lesen, wie hoch der Anteil an ausländischen Tätern in Wahrheit ist, fühlt sich auch nicht besonders gut an.

Grüssle Katrin

Anonymous antworten
an.ja
 an.ja
(@an-ja)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 1756
Veröffentlicht von: @katy3

naja, sie haben die deutsche Staatsangehörigkeit - sind aber von arabischer Herkunft. Sie haben ihre Kultur mitgebracht.

Ist schon klar. Ich wollte nur damit sagen, dass bei der Veröffentlichung der Täterherkunft, diese arabischen Täter nur als Deutsche genannt werden, was uns dann nicht weiterhilft.

Gruß Andy

an-ja antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2931

....
Das Blöde ist nur, die sind ja in der Regel deutsche Staatsbürger?!

Ja, hier liegt das Problem in der Berichterstattung, denn, wenn auch indirekt und zu einem kleinen Anteil bestimmt mit dem Wahlzettel der Bürger die Politik. Wenn man bewusst Informationen dem Wähler vorenthält, manipuliert man das Meinungsbild des Wähler. Es gibt gute Gründe, warum die allzu einfache Einbürgerungsregel, die es ja noch nicht lange gibt, nachgebessert werden müsste. Was wir brauchen ist eine streitbare Demokratie und dazu gehört dass der Bürger informiert wird. Das ist wohl der Fall, denn sonst wußten wir nicht, dass ein großer Teil die deutsche Staatsbürgerschaft hat. Meine Meinung ist, dass dies einen Fehler ist.

orangsaya antworten
Tagesschimmer
(@tagesschimmer)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 1057
Veröffentlicht von: @katy3

Auf diese Weise kann sehr klar nachvollzogen werden, in welchem Ausmaß diese Schutzsuchenden unsere Gastfreundschaft mißbrauchen.

Bist du also dafür, in jedem Fall zu benennen, wenn eine straffällig gewordene Person zu einer Risikogruppe gehört?

tagesschimmer antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @tagesschimmer

Bist du also dafür, in jedem Fall zu benennen, wenn eine straffällig gewordene Person zu einer Risikogruppe gehört?

naja - was ist eine Risikogruppe - ich würde es begrüßen, wenn die Nationalität der Täter genannt wird. Und als Risikogruppe würde ich jetzt arabisch/orientisch-stämmige Jugendliche ansehen.

Nachtrag vom 27.08.2019 1232
nicht "orientisch" - sondern orientalisch

Sorry 😊

Anonymous antworten
Tagesschimmer
(@tagesschimmer)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 1057
Veröffentlicht von: @katy3

naja - was ist eine Risikogruppe

Männer, insbesondere junge Männer, Vorbestrafte, psychisch Kranke, Menschen aus schwierigen sozialen Verhältnissen, Menschen, die selbst Opfer geworden sind, usw.

Veröffentlicht von: @katy3

ich würde es begrüßen, wenn die Nationalität der Täter genannt wird.

Manchmal begrüße ich das auch, aber nicht immer. Ich erinnere mich an die Stimmungsmache, die es vor einigen Jahren Depressiven gegenüber gab. Genauso ungerecht würden viele Träger einer Nationalität behandelt werden.

Abgesehen davon, dass die Ursache für die Tat ganz woanders liegen kann, ist die Nationalität oft gar nicht so eindeutig und ganz bestimmt nicht die wirkliche Ursache.

tagesschimmer antworten
Groffin
(@groffin)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 1872

Polizeiliche Kriminalstatistik

Veröffentlicht von: @katy3

Es ist wichtig für die Einheimischen zu wissen, wie kriminell und gewaltbereit "die" Asylanten sind.

Wenn Dich das interessiert, dann schau in die Polizeiliche Kriminalstatistik. Dort werden die gesammelten Tatbestände differentiert vorgestellt und auch, welchen Anteil Nicht-deutsche Täter an diesen Taten haben.
Bei Diebstahl wird sogar noch auf die einzelnen Herkunftsländer hinuntergebrochen.

Hier zum Beispiel ein Überblick über die Tatverdächtigen:
https://www.bka.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/PolizeilicheKriminalstatistik/2018/pks2018Jahrbuch3TV.pdf?__blob=publicationFile&v=8

Weshalb man in der öffentlichen Diskussion bei einzelnen Straftaten immer genau wissen muss, woher der Täter kommt ist mir schleierhaft.
Wirklich interessant und faktisch korrekt sind Betrachtungen, welche die Summe der einzelnen Taten statistisch auswerten.
Anhand derer lassen sich dann Aussagen treffen, ob bestimmte Tätergruppen häufiger zuschlagen und sich bestimmte Ressentiments bekräftigen oder auflösen.

groffin antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2931

Wenn Dich das interessiert, dann schau in die Polizeiliche Kriminalstatistik. Dort werden die gesammelten Tatbestände differentiert vorgestellt und auch, welchen Anteil Nicht-deutsche Täter an diesen Taten haben.
Bei Diebstahl wird sogar noch auf die einzelnen Herkunftsländer hinuntergebrochen.

Ja und es ist gut, dass es mittlerweile diese Statistik gibt. Das war nämlich lange nicht selbstverständlich. Solche Statistiken gibt es schon lange. Nur dass diese Zahlen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden nicht. Nun ist neben den Zahlen auch der Einzelfall transparent. Der Vorteil ist, daß die pauschalen Zusammmenfassungen durch die einzelne Veröffentlichungen verifizierbar ist.
Von der Seite Frage ich mich, was ist daran so schlimm, wenn es umfassend öffentlich ist.

orangsaya antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 16888
Veröffentlicht von: @katy3

Ich fände es richtig. Auf diese Weise kann sehr klar nachvollzogen werden, in welchem Ausmaß diese Schutzsuchenden unsere Gastfreundschaft mißbrauchen.

Was genau willst du denn da anhand einiger weniger Meldungen nachvollziehen können?

Wenn irgendwo die Meldung kommt "Ein Nigerianer hat einen anderen Mann niedergestochen" - was genau hat diese Aussage für einen Wert für dich? Sagt das etwas darüber aus, inwiefern Nigerianer zu Mord neigen? Wohl kaum, das kommt schließlich in allen Ländern vor.

Um dir also tatsächlich ein Bild zu verschaffen bräuchtest du eine Übersicht. Also: Wieviele Nigerianer leben in Deutschland, was sind das für Leute, wieviele von denen sind in strafrechtlich relevanter Weise aufgefallen?

Dafür ist die einzelne Meldung aber irrelevant. Diese Einzelmeldung mit der Nennung der Herkunft wird lediglich deine bereits vorhandenen Vorurteile bestätigen.

Widerlegen wird sie hingegen nichts - wie auch? Gemeldet werden ja nur die Kriminellen, nicht diejenigen die einfach nur ihr Leben führen.

Was wir also brauchen sind Statistiken, die große Bereiche erfassen. Die Herkunft bei Einzeltätern zu nennen wird immer zu einem verzerrten Bild führen, weil die Übersicht fehlt.

lucan-7 antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2931

Was genau willst du denn da anhand einiger weniger Meldungen nachvollziehen können?

Gehört es in seiner Ordnung nicht zum demokratischen selbstverständlich, dass sich jeder für sein Meinungsbild nach seinem Ermessen die Informationen zusammentragen und auswerten kann? Außerdem wer sagt, dass solche einzelne Meldung der einzelne der Schlussfolgerung ist. Die Statistiken, die sich die Bürger errungen haben, könnte ein weiterer Baustein sein. Die Statistik, die wir jetzt so differenziert haben, ist auf ein Versprechen von Lothar de Maiziere vor 4 Jahren zurückzuführen. Der Grund ist ein ähnlicher, wie jetzt in NRW für mehr Transparenz gesorgt wird.

orangsaya antworten
mrb-II
 mrb-II
(@mrb-ii)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 954
Veröffentlicht von: @orangsaya

Gehört es in seiner Ordnung nicht zum demokratischen selbstverständlich, dass sich jeder für sein Meinungsbild nach seinem Ermessen die Informationen zusammentragen und auswerten kann?

ja es gibt ein grundrecht auf fremdenfeindlichkeit.

Veröffentlicht von: @orangsaya

ist auf ein Versprechen von Lothar de Maiziere vor 4 Jahren zurückzuführen.

lothar de maizière verspricht garnichts. der ist seit den 90ern nicht politisch nicht mehr aktiv.

mrb-ii antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 16888
Veröffentlicht von: @orangsaya

Gehört es in seiner Ordnung nicht zum demokratischen selbstverständlich, dass sich jeder für sein Meinungsbild nach seinem Ermessen die Informationen zusammentragen und auswerten kann?

Das Dumme ist: Kaum jemand ist sich seiner Vorurteile bewusst. Das wäre aber eine Voraussetzung, eine Meldung sachlich und vorurteilsfrei einordnen zu können.

In der Nennung der Herkunft des Täters liegt bereits die Unterstellung, dass dies eine relevante Information sei, die Herkunft also ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal von Tätern ist.

Und genau so wird diese Botschaft auch größtenteils verstanden werden: Als Bestätigung der eigenen Vorbehalte.

lucan-7 antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2931

Das Dumme ist: Kaum jemand ist sich seiner Vorurteile bewusst. Das wäre aber eine Voraussetzung, eine Meldung sachlich und vorurteilsfrei einordnen zu können

.
Es ist richtig, daß wir alle nur sehr bedingt alles sachlich und vorurteilsfrei einordnen können. Das ist menschlich und damit müssen wir leben. Die andere Frage ist was wir daraus machen, denn die Zuordnung was sachlich und richtig ist unterliegt demselben Problem. Es liegt in der Natur der Sache, dass man seine Sichtweisen für die sachliche und richtige Einschätzung hält. Fatal und demokratiefeindlich wäre es, wenn man aus der Erkenntnis der subjektiven Aufnahme der Menschen die Information und Meinungsfreiheit einschränken würde.

In der Nennung der Herkunft des Täters liegt bereits die Unterstellung, dass dies eine relevante Information sei, die Herkunft also ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal von Tätern ist.

Hier fängt das Problem an. Wenn man meint, dass die eigene Sichtweise zum Maßstab für vorurteilsfreie Sachlichkeit erklärt wird. Wenn man Informationen anderen vorenthält, dann stecken da auch Botschaften hinter und genau dem will Reul aus berechtigten Gründen begegnen. Er legt es offen und scheut die Auseinandersetzung nicht. Der Vorwurf der Verheimlichung ist weggeräumt und da wo er meint es die Einschätzung unsachlich stellt er sich der Auseinandersetzung. Das nennt man auch gelebte Demokratie.

Und genau so wird diese Botschaft auch größtenteils verstanden werden: Als Bestätigung der eigenen Vorbehalte

Ja, aber wo unterscheidet das sich bei dir. Deine Antwort ist doch ebenfalls von Vorbehalten geprägt. Es sind ja deine Vorurteile die zu deiner Antwort führen.

orangsaya antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 16888
Veröffentlicht von: @orangsaya

Wenn man Informationen anderen vorenthält, dann stecken da auch Botschaften hinter und genau dem will Reul aus berechtigten Gründen begegnen.

OK, dann überlegen wir mal, was wäre wenn man zu jedem Bericht auch die Schuhgröße des Täters berichten würde.
Aus einer irrelevanten Information würde damit scheinbar eine relevante Information gemacht. Und subjektiv würden wir mit der Zeit den Eindruck bekommen, dass Menschen mit einer bestimmten Schuhgröße eher zu Vergewaltigung oder Raub neigen - zumindest so lange, wie wir nicht genau die Statistiken untersuchen. Und das werden die Wenigsten tun.

Veröffentlicht von: @orangsaya

Ja, aber wo unterscheidet das sich bei dir. Deine Antwort ist doch ebenfalls von Vorbehalten geprägt. Es sind ja deine Vorurteile die zu deiner Antwort führen.

Ich bin mir meiner Vorbehalte bewusst und versuche zumindest, sie nicht zum Maß aller Dinge zu machen. Das erlebe ich bei anderen leider immer wieder anders - in der Regel wird erst verurteilt, und dann die passenden Gründe gesucht...

lucan-7 antworten
JohnnyD
(@johnnyd)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1347
Veröffentlicht von: @lucan-7

OK, dann überlegen wir mal, was wäre wenn man zu jedem Bericht auch die Schuhgröße des Täters berichten würde.
Aus einer irrelevanten Information würde damit scheinbar eine relevante Information gemacht. Und subjektiv würden wir mit der Zeit den Eindruck bekommen, dass Menschen mit einer bestimmten Schuhgröße eher zu Vergewaltigung oder Raub neigen - zumindest so lange, wie wir nicht genau die Statistiken untersuchen. Und das werden die Wenigsten tun.

Je größer der Schuh, desto tatverdächtiger.

Kriminelle mit Schuhgröße 31 kommen nicht vor.

Wir sollten unbedingt dafür sorgen, dass die Füße nicht zu groß werden und uns Sanktionen für diejenigen überlegen, die auf zu großem Fuß unterwegs sind.

johnnyd antworten
Tineli
 Tineli
(@tineli)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1376

Statistik Einzelfall
Da ist ein einzelner Vorfall, eine Messerstecherei, eine Vergewaltigung, ein auf die Gleise geschubster Mensch... Daraus kann man beim besten Willen keine Statistik ableiten. Aber wir Menschen sind so gestrickt, dass wir das tun. Immer wieder hört man Aussagen wie "Mein Onkel hat geraucht wie ein Schlot, und er ist 95J. alt geworden, also so schlimm kann das mit dem Rauchen nicht sein." Natürlich werden manche Raucher sehr alt - aber die Wahrscheinlichkeit, an Lungenkrebs zu erkranken, erhöht sich nachweislich, wenn man raucht.
Da liest/hört man, das ein Ausländer (oder ein Deutscher mit Migrationshintergrund...) eine Straftat begangen hat, und schon wird gefolgert, dass Ausländer gefährlicher sind. Und man bekommt Angst vor allem, was irgendwie fremdländisch aussieht. Das ist nicht hilfreich. Es schürt nur die Panik, ohne irgendwelche Hilfen oder Konsequenzen daraus zu ziehen. Denn was bringt es dir, wenn du aufgrund einzelner Zeitungsberichte zu der Überzeugung kommst, dass Ausländer gefährlich sind? Willst du auf der Straße einen Bogen um sie machen? Sie mit Steinen bewerfen? Oder was sonst?

Groffin schrieb es schon: Um zu wissen, ob Ausländer tatsächlich mehr Straftaten begehen (und welche usw.), ist die Statistik der Polizei hilfreicher.

Gruß, Tineli

tineli antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3585

"Was bringt es dir...?"
Ja, das ist genau die Frage.

Aus der öffentlichen Nennung der Nationalität können keinerlei konstruktive Schlüsse gezogen werden. So etwas bestätigt nichts anderes als die ohnehin vorhandenen Vorurteilen und kann nur als Basis für Schlimmeres dienen - siehe "die Hetzjagd" in einer deutschen Stadt und die verschiedenen "Bürgerwehren", die sich bilden - u.a. in einem Düsseldorfer Freibad, wo sich ehrbare Deutsche zusammengerottet haben, um Ordnung zu schaffen.

queequeg antworten
an.ja
 an.ja
(@an-ja)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 1756
Veröffentlicht von: @queequeg

Aus der öffentlichen Nennung der Nationalität können keinerlei konstruktive Schlüsse gezogen werden.

Die Berichte über Araba Clans in Deutschland finde ich aber schon aufschlussreich. Schließlich möchte ich wissen, was in Deutschland so abgeht und was ggf. dagegen unternommen wird.

Wenn statt Araba clans nur von deutschen Clans die Rede wäre, könnte ich es nicht so gut einordnen und verstehen, denn so große kriminelle Familienbanden mit deutscher Herkunft sind mir nicht bekannt.

an-ja antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 2335
Veröffentlicht von: @an-ja

Die Berichte über Araba Clans in Deutschland finde ich aber schon aufschlussreich.

Das Problem ist hier aber die Clan-Bildung, und nicht, dass die Personen aus dem arabischen Raum stammen.

lhoovpee antworten
an.ja
 an.ja
(@an-ja)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 1756
Veröffentlicht von: @lhoovpee

Das Problem ist hier aber die Clan-Bildung, und nicht, dass die Personen aus dem arabischen Raum stammen.

Mich interessiert aber nicht nur das "Problem" sondern auch die Hintergründe. Und dann sind solche Informationn, z.B. dass diese aus dem arabischen Raum stammen wichtig, damit ich sie besser verstehe.

an-ja antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Bundestrojaner wird Pflicht, zack-zack!

Veröffentlicht von: @an-ja

Mich interessiert aber nicht nur das "Problem" sondern auch die Hintergründe. Und dann sind solche Informationn, z.B. dass diese aus dem arabischen Raum stammen wichtig, damit ich sie besser verstehe.

Die Araber scheinen da wohl mehr Wert auf familiären Zusammenhang zu legen. So verstehe ich das. Und sofort fiele mir ein, wie man derlei kriminellen Strukturen Einhalt gebieten könnte: Nur engste Familienangehörige (Verwandschaft ersten Grades) dürfen noch miteinander beisammenhocken, wenn die Verwandschaft um zwei Ecken geht, sind noch Telefonate (bei Ausnahmegenehmigung auch Videoschalten per Skype) erlaubt, ab dem dritten Grad dann noch Briefverkehr (Staat sollte das aber kontrollieren dürfen müssen können werden), und bei Verwandschaftsgraden vierter Ordnung wäre dann nur noch per Echtzeit überwachbarer Austausch über Twitter (Bundestrojaner zu installieren wäre hier Bürgerpflicht!) genehmigt.

Anonymous antworten
Miss.Piggy
(@miss-piggy)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 1654
Veröffentlicht von: @queequeg

Aus der öffentlichen Nennung der Nationalität können keinerlei konstruktive Schlüsse gezogen werden.

Doch. Nehmen wir mal den Fall, dass eine jüdische Familie – wie kürzlich in München geschehen – auf der Straße bespuckt und beleidigt wird. In dem Fall interessiert es mich einfach, ob die Täter (rechtsradikale) Deutsche sind oder Leute, die ihre antijüdische Sozialisation aus ihrem Herkunftsland mitgebracht haben.

Wenn vom Anstieg des Antisemitismus die Rede ist, möchte ich mir ein Bild machen können, woran das liegt. Natürlich kann ich das nicht anhand eines einzigen Falls. Aber es gibt ja mehrere ähnliche Fälle und es gibt Aussagen von Juden, von wem die Angriffe größtenteils ausgehen. Das sagt schon ein bisschen was aus, auch wenn solche Taten in der Statistik gern unter »rechtsextremistisch motiviert« geführt werden.

miss-piggy antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3585

Aufbau vs. Zerstörung
Meine Betonung sollte konstruktive Schlüsse sein. Ich weiß nicht, inwiefern eine solche Info bei Dir eine konstruktive Reaktion hervorrufen könnte.

Aber selbst wenn das bei Dir so ist, gibt es eine Unzahl von Menschen, die gar nicht daran denken, irgendetwas aufzubauen, sondern nur Gründe suchen, um etwas zu zerstören.

queequeg antworten
Miss.Piggy
(@miss-piggy)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 1654
Veröffentlicht von: @queequeg

Meine Betonung sollte konstruktive Schlüsse sein. Ich weiß nicht, inwiefern eine solche Info bei Dir eine konstruktive Reaktion hervorrufen könnte.

Eine konstruktive Reaktion auf solche Vorkommnisse könnte z.B. sein, dass man sich beim Kampf gegen Antisemitismus etwas breiter aufstellt und alle problematischen Gruppen in den Fokus nimmt und nicht nur so tut als würden "die Deutschen" plötzlich wieder judenfeindlicher werden.

miss-piggy antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3585
Veröffentlicht von: @miss-piggy

so tut als würden "die Deutschen" plötzlich wieder judenfeindlicher werden

Werden sie aber nach meiner Einschätzung. Die Fokussierung auf islamische Täter verschleiern das nur.

Judenfeindlichkeit ist kein deutsches und kein islamisches Phänomen, sondern ein menschheitliches und muss als solche bekämpft werden - ohne Unterschied an allen Fronten.

queequeg antworten
Miss.Piggy
(@miss-piggy)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 1654
Veröffentlicht von: @queequeg
Veröffentlicht von: @queequeg

so tut als würden "die Deutschen" plötzlich wieder judenfeindlicher werden

Werden sie aber nach meiner Einschätzung. Die Fokussierung auf islamische Täter verschleiern das nur.

In diesem SZ-Artikel finde ich es sehr gut aufgeschlüsselt:

Der klassische Antisemitismus hat nicht zugenommen, sondern ist "auf dem niedrigsten Stand seit 2002". ("Als "klassisch antisemitisch" gilt etwa die Meinung, Juden hätten in Deutschland zu großen Einfluss, würden nicht hierher passen oder wären mitschuldig daran, dass sie verfolgt werden.")

Sekundärer und israelbezogener Antisemitismus ist leider noch weit verbreitet, hat aber anscheinend in den letzten Jahren nicht zugenommen. ("Hier wird den Juden zum Beispiel vorgeworfen, sie würden versuchen, aus dem Holocaust Vorteile zu gewinnen. Darüber hinaus gibt es einen israelbezogenen Antisemitismus, der daran zu erkennen ist, dass die Kritik an der Politik Israels einhergeht mit antisemitischen Stereotypen und Nazi-Vergleichen.")

Was tatsächliche Beleidigungen, Belästigungen und körperliche Angriffe angeht, nennen betroffene Juden oft Muslime an erster Stelle und danach erst Links-/Rechtsextreme oder sonstige Gruppen. Und natürlich ist auch "das Ausmaß antisemitischer Einstellungen unter Muslimen höher als unter Nichtmuslimen".

miss-piggy antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3585

Und wie genau willst Du mit Informationen über islamische Straftäter - z.B. deutschen Frauen gegenüber - jetzt damit konstruktiv umgehen und Dich breiter aufstellen?

queequeg antworten
Miss.Piggy
(@miss-piggy)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 1654
Veröffentlicht von: @queequeg

Und wie genau willst Du mit Informationen über islamische Straftäter - z.B. deutschen Frauen gegenüber - jetzt damit konstruktiv umgehen und Dich breiter aufstellen?

Ich möchte korrekt informiert werden, um mir eine Meinung bilden zu können. Das ist sogar mein gutes Recht:

"Die Presse- oder Medienfreiheit soll die Informationsfreiheit, die freie Meinungsbildung und -äußerung, die pluralistische Meinungsvielfalt und damit die demokratische Willensbildung sowie die Transparenz und Kontrolle der Politik durch die Öffentliche Meinung gewährleisten."
(Wikipedia zu Pressefreiheit)

miss-piggy antworten
Queequeg
(@queequeg)
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Beiträge : 3585

"eine konstruktive Reaktion auf solche Vorkommnisse könnte z.B. sein, dass man sich beim Kampf gegen Antisemitismus etwas breiter aufstellt und alle problematischen Gruppen in den Fokus nimmt"

hast Du geschrieben und ich frage mich, wie das konkret konstruktiv für ein Opfer und die Gesellschaft aussehen soll.

Was die Pressefreiheit betrifft: Sie erzwingt keineswegs eine Nennung der Nationalität eines Täters.

queequeg antworten
Miss.Piggy
(@miss-piggy)
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Beiträge : 1654
Veröffentlicht von: @queequeg

"eine konstruktive Reaktion auf solche Vorkommnisse könnte z.B. sein, dass man sich beim Kampf gegen Antisemitismus etwas breiter aufstellt und alle problematischen Gruppen in den Fokus nimmt"

hast Du geschrieben und ich frage mich, wie das konkret konstruktiv für ein Opfer und die Gesellschaft aussehen soll.

Du willst jetzt von mir wissen, welche ganz konkreten Maßnahmen gegen muslimischen Judenhass helfen?

Ich bin da kein Experte, aber meine erste Idee wäre, dass man die Statistiken korrekt führt und muslimische Täter als solche benennt und nicht unter »rechtsextremistisch motiviert«.

Dann wäre es vielleicht noch eine Idee zu schauen, was in deutschen Moscheen gelehrt wird und wer dort lehrt.

Ne ganz andere Idee wäre noch, sich mal die Frage zu stellen, aus welchen Ländern wir eigentlich Zuwanderung haben wollen. Muslime sind eine Gruppe von Zuwanderern, die sich im Durchschnitt schlechter in eine Gesellschaft integrieren als andere. Das ist nicht nur in Deutschland so, sondern z.B. auch in einem Einwanderungsland wie Australien.

miss-piggy antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3585

Des-Integration
Die Vorschläge, die Du hier machst, haben aber mit den kriminellen Untaten und der Frage, ob die Nationalität der Täter genannt werden soll, nicht viel zu tun.

Mit der Idee, zu sehen, was in Moscheen läuft, rennst Du offene Türen ein.

Ob sich Italiener, Griechen, Polen und Deutsche aus Russland, Kasachstan usw. wirklich so viel besser integrieren als Moslems, versehe ich mal mit einem Fragezeichen. Möglicherweise fällt deren Desintegration nur weniger auf.

queequeg antworten
Miss.Piggy
(@miss-piggy)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 1654
Veröffentlicht von: @queequeg

Die Vorschläge, die Du hier machst, haben aber mit den kriminellen Untaten und der Frage, ob die Nationalität der Täter genannt werden soll, nicht viel zu tun.

Ich habe das Beispiel einer Tat angeführt, bei der es mich interessiert, welchen Hintergrund die Täter haben. Und habe auch geschrieben, warum mich das in dem Fall interessiert. Und dass zur Pressefreiheit auch das Recht auf freie Meinungsbildung gehört, welches den Zweck hat, "die Transparenz und Kontrolle der Politik durch die Öffentliche Meinung zu gewährleisten". Tu bitte nicht die ganze Zeit so, als hätte ich mich zum eigentlichen Thema nicht geäußert.

Veröffentlicht von: @queequeg

Ob sich Italiener, Griechen, Polen und Deutsche aus Russland, Kasachstan usw. wirklich so viel besser integrieren als Moslems, versehe ich mal mit einem Fragezeichen. Möglicherweise fällt deren Desintegration nur weniger auf.

Du bist ein Weltmeister im Relativieren.

miss-piggy antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3585
Veröffentlicht von: @miss-piggy

Ich habe das Beispiel einer Tat angeführt, bei der es mich interessiert, welchen Hintergrund die Täter haben. Und habe auch geschrieben, warum mich das in dem Fall interessiert. Und dass zur Pressefreiheit auch das Recht auf freie Meinungsbildung gehört, welches den Zweck hat, "die Transparenz und Kontrolle der Politik durch die Öffentliche Meinung zu gewährleisten".

Hat doch keiner was gegen. Aber es betrifft nicht das, was hier diskutiert wurde: Die Nennung von Nationalitäten bei kriminellen Übergriffen.

queequeg antworten
MrOrleander
(@mrorleander)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 2148
Veröffentlicht von: @queequeg

Ob sich Italiener, Griechen, Polen und Deutsche aus Russland, Kasachstan usw. wirklich so viel besser integrieren als Moslems, versehe ich mal mit einem Fragezeichen.

Die Integration von Menschen aus Polen ist geradezu mustergültig. Italiener schneiden dagegen wesentlich schlechter ab. Über Griechen und Russlanddeutsche weiß ich nichts, Kasachstan ist überwiegend muslimisch und daher nicht sonderlich geeignet als Kontrastgruppe zu "Moslems".
Armut ist ein wesentlicher Hemmschuh für Integration: Wer aus armen Verhältnissen kommt und für Bildung weder Zeit noch Geld hatte, der wird sich in Deutschland schwer tun; das erklärt die vergleichsweise schlechte Integration von Menschen aus Italien.
Muslime aus armen Ländern mit konservativer Auslegung der heiligen Schriften haben nun aber das zusätzliche Problem, daß in Deutschland die Religion nicht über dem Staat steht, auch kein Teil von ihm ist. Wer sich von seinen erworbenen Vorstellungen nicht trennen mag (und in der Fremde ist es besonders schwer, dies zu tun), wird hierzulande etwa in den von Saudi-Arabien großzügig unterstützten (ultra-)konservativen Moscheegemeinden eine Heimat finden, die eine Integration nicht nur erschweren, sondern Parallelgesellschaft bewußt formen. Dort gilt dann die Scharia und nicht der deutsche Rechtsstaat. Von Immigranten aus Polen oder Griechenland sind derartige Probleme m.W. nicht bekannt.

mrorleander antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3585

Andere Beispiele
Das sind natürlich nur grobe Umrisse, die allenfalls mehr oder weniger Stimmen. Ich bin z.B. mit einer ganzen Reihe von Leuten aus Kasachstan zusammen gekommen, die allesamt christlich waren. Rein äußerlich hatten sie sich zumindest soweit integriert, dass sie wenig auffielen - obwohl z.B. alle Frauen so ab 40 stets Kopftücher und enorm weite Röcke trugen. Aber die familiären Strukturen inklusive der sozialen/ethischen Kontrollen waren alles andere als bundesdeutsch. U.a. bestand ein erheblicher Druck, dass Frauen mit spätestens um die 20 verheiratet sein mussten.

Und die "Mustergültigkeit" der Integration von Menschen aus Polen hat in einer ganzen Reihe von Familien, mit denen ich in Kontakt kam, wohl den polnischen Alkoholkonsum nicht mit erfasst. Jedenfalls litten nicht gerade wenige Frauen und Kinder unter dem großen Schluck der Ehemänner und Väter, wie sie ihn aus Polen gewohnt waren. Aber das fand natürlich nicht sehr öffentlich statt.

Das sind natürlich auch nur grobe Beispiele.

queequeg antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7628
Veröffentlicht von: @miss-piggy

Muslime sind eine Gruppe von Zuwanderern, die sich im Durchschnitt schlechter in eine Gesellschaft integrieren als andere.

Das stimmt so nicht.
Ob Zuwanderer es schaffen, sich zu integrieren oder sich damit schwer tun, ist weniger eine Frage der religionszugehörigkeit als viel mehr eine Frage der Bildung.
Gut ausgebildete Muslime sind in der regel nicht schlechter integriert als Zuwanderer ander Religionen.
Massive Probleme haben wir hier vor Ort dagegen mit Zuwanderern aus Südosteuropa (nee, ich sage jetzt nicht, welchen Ethnien die angehören), die schon in ihren Herkunftsländern schlecht integriert waren und hier u.a. durch ein sehr entspanntes Verhältnis zur allgemeinen Schulpflicht und zu fremdem Eigentum immer wieder unangenehm auffallen - und das sind Christen.
Hier zeigt sich deutlich, dass für den Integrationsprozess ganz andere Aspekte als die Religionszugehörigkeit eine Rolle spielen.

suzanne62 antworten
Miss.Piggy
(@miss-piggy)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 1654
Veröffentlicht von: @suzanne62

Ob Zuwanderer es schaffen, sich zu integrieren oder sich damit schwer tun, ist weniger eine Frage der religionszugehörigkeit als viel mehr eine Frage der Bildung.
Gut ausgebildete Muslime sind in der regel nicht schlechter integriert als Zuwanderer ander Religionen.

Das stimmt natürlich, dass Bildung einen großen Unterschied macht. Mir hat vor 4 Jahren jemand gesagt, die vielen Syrer, die jetzt zu uns kommen, wären "Leute wie wir", eher westlich im Denken. Da kämen viele aus der Mittel- und Oberschicht, sehr gut Ausgebildete, Ärzte, Ingenieure etc. Wäre es so gewesen, dann sähe die Kriminalitätsstatistik heute anders aus.

miss-piggy antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7628
Veröffentlicht von: @miss-piggy

Mir hat vor 4 Jahren jemand gesagt, die vielen Syrer, die jetzt zu uns kommen, wären "Leute wie wir", eher westlich im Denken. Da kämen viele aus der Mittel- und Oberschicht, sehr gut Ausgebildete, Ärzte, Ingenieure etc.

Da ich weiterführende berufsorientierte Deutschkurse für Zugewanderte und Geflüchtete unterrichte, kann ich bestätigen, dass dies teilweise tatsächlich zutrifft.
Allerdings gibt es unter ihnen auch Leute, die nur eine sehr dürftige Schulbildung mitbringen, mitunter in ihrer Muttersprache nur unzureichend alphabetisiert sind und sich beim Erwerb der deutschen Sprache und somit beim Integrationsprozess entsprechend schwer tun.
Dies hat mit der Religion nichts zu tun, sondern trifft auf Muslime, Christen, Jesiden und Alewiten gleichermaßen zu.

suzanne62 antworten
mrb-II
 mrb-II
(@mrb-ii)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 954

Weshalb ist Antisemitismus ein größeres Delikt als Rassismus gegen andere Gruppierungen?

mrb-ii antworten
Miss.Piggy
(@miss-piggy)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 1654
Veröffentlicht von: @mrb-ii

Weshalb ist Antisemitismus ein größeres Delikt als Rassismus gegen andere Gruppierungen?

Ist das so?

miss-piggy antworten
mrb-II
 mrb-II
(@mrb-ii)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 954

offenkundig.

mrb-ii antworten
Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 2523
Veröffentlicht von: @queequeg

Aus der öffentlichen Nennung der Nationalität können keinerlei konstruktive Schlüsse gezogen werden.

Nee. Ich denke nur, daß da z.B. die Erwartungshaltung hintersteht, daß sich die jeweils dazugeörenden Leute sich einerseits distanzieren, und andererseits gegebenenfalls ihre Landsleute zurechtweisen. Womit ein "Abschreckungseffekt" erzielt werden könnte. Ob dieses Sinn macht, bzw. in der Praxis funktioniert ist wieder eine ganz andere Frage.

Ich wollte nur daraufhinweisen, daß die Motivation gar nicht vordergründig im Schüren von Vorurteilen bzw. Basis für Hetzjagden begründet sein muss. Das ist eher das, was dann folgen kann.

tatokala antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3585
Veröffentlicht von: @tatokala

Ich denke nur, daß da z.B. die Erwartungshaltung hintersteht...

Das kann schon sein. Ich denke ja auch, dass die Leute, die die Nationalität wissen wollen, das nicht aus purer Bösartigkeit wollen. Aber sie stellen - jedenfalls in der Menge - ein ganz ungesundes Klima her, in dem sich dann Menschen, die tatsächlich bösartig sind, prächtig entwickeln können.

queequeg antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 2335
Veröffentlicht von: @tineli

Groffin schrieb es schon: Um zu wissen, ob Ausländer tatsächlich mehr Straftaten begehen (und welche usw.), ist die Statistik der Polizei hilfreicher.

Selbst die Statistik bringt dir im eigenen Leben nichts. Denn keine Statistik sagt etwas über den einzelnen Menschen aus, dem du auf der Straße begegnest.

Mir bringt es nichts, dass 4 von 5 deutsche keine Waffe besitzen, wenn ich der 5. Person begegne und die auf mich schießt.
Ebenso kann ich aber nicht alle 5 Personen verdächtigen mich Töten zu wollen.

lhoovpee antworten
Tineli
 Tineli
(@tineli)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1376
Veröffentlicht von: @lhoovpee

Mir bringt es nichts, dass 4 von 5 deutsche keine Waffe besitzen, wenn ich der 5. Person begegne und die auf mich schießt.
Ebenso kann ich aber nicht alle 5 Personen verdächtigen mich Töten zu wollen.

Richtig. Aber aus der Statistik könnte ich z.B. ableiten, dass schärfere Waffengesetze ne gute Sache wären und dann die Partei wählen, die diese durchsetzen will. Von daher würde mir diese Statistik schon was bringen.

Auf das Problem angewandt: Wenn tatsächlich Ausländer mehr Straftaten verüben als Deutsche (und welche Straftaten - ist ja ein Unterschied, ob es um Steuerhinterziehung, Fahrerflucht, Diebstahl oder Vergewaltigung geht!), dann wäre doch die Frage, warum. Und daraus könnte man dann wieder politische Forderungen ableiten oder sich selbst an bestimmten Stellen einbringen. Ich möchte das hier bewusst vage lassen, denn natürlich kann man da zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Aber wenn man die Statistik gar nicht hat, kann man überhaupt nichts entscheiden. Und das wiederum fördert irgendwelche irrigen Annahmen.

Gruß, Tineli

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lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 2335
Veröffentlicht von: @tineli

dann wäre doch die Frage, warum.

Wenn die mal gestellt werden würde, wäre das schön. Derzeit wird bei der Nationalität stehen geblieben. Und dann kommen rassistische Forderungen bei rum. Siehe AfD.

Die AfD erfindet sogar ganze Statistiken. Mut zur Wahrheit fordern, und Lüge leben. Aber naja, das geht jetzt von Thema weg.

Zwei Gründe, die ich kenne, warum Asylbewerber kriminell werden:
a) Sie dürfen nicht arbeiten, wollen aber mehr Geld verdienen (bei den die ich kenne meist um es ins Heimatland zu schicken).
Im besten fall wird dann schwarz gearbeitet (machen ja alle so, da lernen sie direkt von den Deutschen). Im schlechteren Fall prostituieren sie sich oder verkaufen Drogen.
b) Ghettobildung. Wenn 100 Flüchtlinge oder mehr in ein Wohnheim gepackt werden, dann bleiben die unter sich. Es entstehen Gruppen, die von der normalen Gesellschaft isoliert sind. Es entstehen Eigendynamiken in der Gruppe, wozu auch Moralvorstellung und ähnliches gehören.

Nun könnte man diese beiden Punkte versuchen zu verbessern. Ich sehen derzeit nur keine Partei, die das wirklich macht. Vor allem nicht die AfD, die am meisten über das Thema redet. Deren Forderung würde beide Dinge noch verschlimmern.

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lhoovpee

Zwei Gründe, die ich kenne, warum Asylbewerber kriminell werden:
a) Sie dürfen nicht arbeiten, wollen aber mehr Geld verdienen

Asylbewerber dürfen selbstverständlich arbeiten.

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lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 2335
Veröffentlicht von: @qdspieler

Asylbewerber dürfen selbstverständlich arbeiten.

AsylBEWERBER und Geduldete dürfen nur unter bestimmten Bedingungen arbeiten. Zum Glück wurde hier aber in den letzten Jahren nachgebessert. Bei uns wurde nun auch die Vorrangprüfung ausgesetzt (ich weiß nicht, ob das Bundessache ich oder nur hier so gehandhabt wird).

Das ist eine positive Entwicklung.

lhoovpee antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lhoovpee

Bei uns wurde nun auch die Vorrangprüfung ausgesetzt (ich weiß nicht, ob das Bundessache ich oder nur hier so gehandhabt wird).

Das ist Ländersache. Bei uns wurde die Vorrangprüfung faktisch bereits 2015 ausgesetzt. Die war ja auch völlig sinnlos, bei leergefegtem Arbeitsmarkt.

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mrb-II
 mrb-II
(@mrb-ii)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 954
Veröffentlicht von: @katy3

Auf diese Weise kann sehr klar nachvollzogen werden, in welchem Ausmaß diese Schutzsuchenden unsere Gastfreundschaft mißbrauchen.

du bist doch garnicht gastfreundlich. was es nicht gibt, kann man auch nicht missrauchen.

Veröffentlicht von: @katy3

Ein jüngerer Fall - 15 Jugendliche schlagen 4 Polizisten ausserhalb ihres Dienstes krankenhausreif, nachdem einer der Jugendlichen einen der Polizisten zu einem vergangenen Verfahren angesprochen hatte.

die 2 die verhaftet wurden, sind 19.

Veröffentlicht von: @katy3

Ich wüsste wirklich gerne, ob das alles Deutsche waren ...

wozu? seit es richtige und falsche deutsche gibt, ist das doch garnicht aussagekräftig.

Veröffentlicht von: @katy3

Es ist wichtig für die Einheimischen zu wissen, wie kriminell und gewaltbereit "die" Asylanten sind.

es ist nur für einzelne einheimische wichtig. du kannst nicht von dir auf andere schliessen. im übrigen sind die meisten ausländer weder "asylanten" oder sonstige flüchtlinge, noch nichtmal araber.

mrb-ii antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Ohjeh katy,

war nicht gut.

[Gestrichen. Solche Vergleiche tun auch nicht not. MfG AleschaMod]

Ganz ehrlich

echt bäääh

Bitte dem Mod das zu löschen.

Max

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lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 2335

Schade das der Fremdenhass schon so fest in dir drin steckt. 🙁

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Tagesschimmer
Beiträge : 1057

Wäre ich für solche Pressemeldungen zuständig, wäre ich wahrscheinlich froh über jede Regel, auf die ich mich berufen könnte.

Allerdings, der Anspruch, die perfekte Meldung rausbringen zu können, die in jede Situation passt, ist völlig übertrieben. Wenn es wegen übertriebenen Ansprüchen Kritik hagelt, schafft das Ängste. Dann sind die Kritiker die, die die Gesellschaft unsicherer machen. Die Verantwortung liegt nicht nur bei der Polizei, sondern auch beim Empfänger der Information.

Natürlich sind junge Männer, die viel Gewalt erlebt haben und in einer fremden Kultur mit sehr ungewissen Aussichten leben, potentiell gefährlicher. Aber das wissen wir ja, oder? Trotzdem sind wir als private Einzelpersonen aufgerufen, all die privaten Einzelpersonen in unserer Umgebung wohlwollend kennenzulernen.

Wenn sich Risikogruppen zeigen, ist es sinnvoll, diese zu benennen, ihnen Angebote zu machen, über sie differenziert zu berichten. Aber das muss mit Ausgenmaß geschehen. Es gibt keine Regelung, die uns absolute Sicherheit bringt.

Mir wäre es wichtiger, in unserer Gesellschaft den Umgang mit Verantwortung und Kritik zu vertiefen.

tagesschimmer antworten
6 Antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3585

Risikogruppen

Veröffentlicht von: @tagesschimmer

Mir wäre es wichtiger, in unserer Gesellschaft den Umgang mit Verantwortung und Kritik zu vertiefen.

Ja, dazu gehört - wie Du ja auch vorher selbst ausgeführt hast - eine differenzierte Betrachtung der Sachverhalte und keine pauschalisierten Verdächtigungen.

Will man unbedingt Risikogruppen ausfindig machen, braucht man nicht erst zu Migranten zu laufen - das fängt ganz einfach da an, wo es sich bei den Menschen um Männer handelt. Die sind für sich genommen schon eine enorme Risikogruppe, wie jede Kriminalstatistik ausweist. Und wenn wir dann auch noch die seelisch Abgedrehten dazurechnen, bleibt kaum einer übrig, dem man über den Weg trauen kann.

queequeg antworten
Tagesschimmer
(@tagesschimmer)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 1057

Darauf wollte ich hinaus. Fängt man erstmal an, Risikogruppen zu definieren, ist bald jeder in mehreren drin. Genau das fühlen wir ja auch im Alltag und vertrauen nicht gleich einem Unbekannten. Damit liegt die Verantwortung auch bei jedem selbst. Ein Restrisiko bleibt immer aber auch die Freude, wenn Begegnungen richtig gut laufen.

tagesschimmer antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17911

Da gebe ich dir recht.

Man sieht das so schön an dem einen Beitrag hier, wo man sich sofort und ohne irgendwelche andren Faktoren zu beachten ausschließlich auf Flüchtlinge konzentriert.

tristesse antworten
MrOrleander
(@mrorleander)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 2148
Veröffentlicht von: @queequeg

Will man unbedingt Risikogruppen ausfindig machen, braucht man nicht erst zu Migranten zu laufen - das fängt ganz einfach da an, wo es sich bei den Menschen um Männer handelt. Die sind für sich genommen schon eine enorme Risikogruppe

Man kann das natürlich auch ins Absurde führen. 😊 Dann gehören alle Menschen zur Risikogruppe 'potentieller Mörder' und das Konzept hat sich erledigt.

Nach Risikogruppen zu kategorisieren, ergibt durchaus einen Sinn. Allerdings weniger für Privatleute, als für die Politik, denn nur diese ist in der Lage, auf die Ergebnisse solcher Unterteilungen angemessen zu reagieren. In meinem persönlichen Umfeld sollte ich weiter nach Augenschein handeln.

mrorleander antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3585
Veröffentlicht von: @mrorleander

Nach Risikogruppen zu kategorisieren, ergibt durchaus einen Sinn. Allerdings weniger für Privatleute

Aber genau darum ging es ja hier.

queequeg antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2931

ja, dazu gehört - wie Du ja auch vorher selbst ausgeführt hast - eine differenzierte Betrachtung der Sachverhalte und keine pauschalisierten Verdächtigungen.

Nur besteht das Problem, dass Differenzierungen nicht ohne Einfärbungen der eigenen politischen ideale kaum möglich sind. Deswegen ist eine Vielfalt an Quellen und Meinungen nötig.

orangsaya antworten


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