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PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung), Coronapandemie, Gottvertrauen und die


Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Ihr wisst vielleicht so wie so, wer das schreibt, aber ich möchte trotzdem lieber anonym bleiben.
Mein Mann hat eine posttraumatische Belastungsstörung und er hat eine leichte (körperliche) Behinderung und es war für ihn anfangs schwer das zu akzeptieren und für mich auch... aber irgendwann haben wir mit Gottes Hilfe, erkannt, dass das jetzt unsere neue Normalität/unser New Normal ist und dass es uns beide enger zusammengebracht und stärker gemacht hat... und mein Mann, nachdem er lange damit gehadert hatte, hat erkannt, dass es nicht darauf ankommt, dass er jetzt eine leichte Behinderung hat beziehungsweise, dass es sogar sein Gute hat, dass er dadurch merkt nicht nur durch „Stärke“ freundlich behandelt zu werden, dass er trotzdem einen guten Job hat und so weiter und dass er vor allem stolz auf sich ist... und ich habe erkannt, dass ich stolz auf mich bin.

Es gab einen Zeitpunkt, wo wir erkannt haben, wie gut es uns eigentlich geht und wir haben uns darüber unterhalten, zusammen gebetet und gedankt unser weiteres Leben geplant... und dann kam Corona und ist jetzt das new normal für uns. Wie für so viele wohl und deswegen schreibe ich es auch in „Gesellschaft“.

Wie geht ihr damit um, dass das jetzt euer New Normal ist und nochmal alles umschmeißt. Uns ist das im Grunde schonmal passiert (wegen PTBS eben) aber jetzt nochmal? Bissl viel.

Ich hoffe, dass es nicht zu persönlich für das Politikforum ist, aber eben auch politisch/gesellschaftlich, weil Der Coronavirus zur Zeit uns alle betrifft und wie gehen wir damit um?

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frischebrise
Beiträge : 268

Also mein Arbeitsplatz bleibt - halt mit den bestimmten Regelungen. Manches geht zur Zeit eben nicht - aber ich habe nicht das Gefühl, das es alles umschmeist. Vieles hat sich schon wieder gelockert.

Ich kann mir aber vorstellen, das wenn man z.B. seinen Arbeitsplatz verloren hat und jetzt wo neu anfangen muss - das viel auf einem einbricht. Oder man das mit einer Erkrankung das nochmal anders empfindet. Oder wenn sich vorher viel für einen schon verändert hatte.

Ich wünsche Euch da viel Kraft dafür.

frischebrise antworten
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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Danke für deine Antwort. Einen Verlust des Arbeitsplatzes meinte ich eigentlich nicht. Der Arbeitgeber meines Mannes hat die Arbeitsplätze ins Homeoffice verlagert und festgestellt, dass sie so produktiver sind. Bleibt jetzt erstmal so. Ich hatte kurz vor Corona meinen Job aufgegeben, um mehr Zeit für die Familie zu haben. War anders gemeint mit dem Job. Das hat ihm bei seiner PTBS geholfen hat und ich danke im Gebet oft für diesen Job.
Nein, und wir haben auch noch keinen lieben Menschen dadurch verloren, obwohl ich Angst um viele meiner Lieben habe.

Was ich konkret meine: vor Corona haben wir so hart darum gekämpft keine „Schattenfamilie“ zu sein. Mein Mann hatte Ängste wegen PTBS, konnte schlecht raus/unter Leute. Er hat hart gekämpft (Therapie) dafür bestimmte Sachen wieder machen zu können, wie zum Beispiel Kletterhalle, Indoorspielplatz, Restaurantbesuche. Kurz vor Corona waren wir in der Kletterhalle und so euphorisch, weil wir feststellten, dass er es wieder kann - ohne Angst.

Dann kam Corona und alles war geschlossen und jetzt, da alles wieder langsam aufmacht können wir nicht hin, da er ein gesundheitliches Risiko trägt.

Nächstes Wochenende wäre ich eigentlich mit Freunden zu einem privaten Bikertreffen verabredet. Es ist theoretisch sogar erlaubt, aberwitzige lassen es ausfallen, da uns das Risiko zu groß ist.

Man muss sich an die neue Normalität herantasten.

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Anonymous
 Anonymous
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Für mich persönlich hat sich nichts geändert, für meine Kinder jedoch unglaublich viel.
Die haben teilweise Leistungssport betrieben. Der ist so intensiv, dass man da nicht einfach so mal 3 Monate aussteigen kann und anschließend mit ein bisschen Training alles wieder beim Alten ist. Je länger das dauert um so weniger Jugendliche haben dann noch die Motivation wieder einzusteigen. Viele Mannschaften werden daran zerbrechen.
Die Coronaregeln im Vereinssport sind so, dass sich quasi niemand findet, der die Verantwortung für den vorgeschriebenen Ablauf übernimmt. Folglich findet im Kinder und Jugendbereich kein Sport mehr statt. Auch jetzt nicht oder nur ganz vereinzelt.
Das nächste Problem ist die Schule. In manchen Klassen wurden zwischen 20 und 30% der Kinder über den Zeitraum von März bis zu den Pfingstferien nicht erreicht. Wie soll da nach den Ferien überhaupt auf einem einigermaßen normalen Niveau Unterricht möglich sein?

Dann kommt die Lehrstellenprobematik dazu. Ich habe für meinen Sohn eine gute Stelle gefunden, weil ich entsprechende Kontakte habe. Was machen da wohl andere, die diese Kontakte nicht haben?

Man sieht letztlich genau welcher Altersklasse sich Politiker am meisten verpflichtet fühlen.

Am Schlimmsten sind natürlich jene betroffen, die in Heimen leben, egal ob in Kinder, Behinderten oder Altersheimen. Diese sind praktisch einkaserniert ohne Perspektive nach draußen zu kommen. Besuche können nur überwacht und durch Plexiglasscheiben getrennt empfangen werden. Das ist praktisch wie im Gefängnis. Das Virus wird die nächsten Jahre bleiben und ich frage mich, ob man die Leute für Jahre einsperren möchte.

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frischebrise
(@frischebrise)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 268

Ich denke nicht, das es noch sehr lange dauern wird bis alles wieder offen hat - auch die Heime.
Die Kinderheime sind nicht komplett isoliert - auch für diese Kinder gilt die Schulpflicht bzw. können diese als Gruppe Ausflüge machen. Besuche mit Distanz sind in Altersheimen auch ohne Plexiglas möglich. Auch bei den Behindertenheimen werden wieder kleine Spaziergänge wieder gemacht.
Klar nicht in dem Maße wie vorher - aber ich denke das wird sich auch baldd wieder ändern.

frischebrise antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @frischebrise

Auch bei den Behindertenheimen werden wieder kleine Spaziergänge wieder gemacht.

Du meinst quasi intern im "Gefängnishof". Ich sehe hier jedenfalls nur solche draußen rumlaufen, die von ihren Eltern aus den Heimen für diese Zeit abgeholt wurden und nun zu Hause leben.

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frischebrise
(@frischebrise)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 268

Vielleicht ist das auch unterschiedlich in den Heimen.
Besuche sind ja auch wieder möglich.

Man muss aber sagen, das schon vor Corona nicht jede Einrichtung optimal personell besetzt war. So mancher Senior der niemanden hat - wurde auch vorher nicht unbedingt mit dem Rollstuhl durch das Städtchen gefahren. Unabhängig von Corona würde wohl so mancher Senior gerne auch mehr im außerhalb des Heims unternehmen. Aber es ist oft leider nicht möglich. Daran wird wenn die Coronazeit vorbei ist sich leider wenig ändern.

frischebrise antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Wir haben hier nur einen Grundschüler, erste Klasse. Es ist für uns persönlich ein Segen gewesen, dass die Schule ausgefallen ist, denn er ist dort Mobbing ausgesetzt gewesen, von zwei Klassenkameraden rassistisch beleidigt worden (aufgrund der Tatsache, dass er Deutscher ist), wurde von einer Gruppe Jungen täglich als Schwuchtel beschimpft (er ist nicht schwul, er weiß nicht mal was das ist). Das Klassenklima war sehr schlecht, wir hatten vergeblich versucht ihn in eine andere Schule zu bringen. Die Lehrerin schien nicht wirklich interessiert als ich ihr von dem Mobbing berichtete.
Auch ist er sehr leistungsstark, seinen Klassenkameraden weit voraus und ich fand es schön ihn in seinem individuellen Tempo fördern zu können. Ich habe jetzt gesehen, dass es klappt und bin sehr unzufrieden, dass ich ihn wieder schicken muss. Zur Zeit nur einmal pro Woche. Er hat sich nach dem Übergang von unserem (sehr guten!) Kindergarten in die Schule stark negativ verändert und jetzt sehe ich, dass es an der Schule lag. Ich empfinde die Schulpflicht als aus der Zeit gefallen.

Sport ist ein größeres Problem. Unsere Kinder betreiben Sport übers Internet, gutes allgemeines Angebot: Alba Sport und für die einzelnen Sportarten gibt es spezielle Angebote. Es macht ihnen Spaß, aber Verein ist natürlich schöner. Nur weiß ich nicht, ob wir sie schicken werden. Mein Mann hat einen Risikofaktor und auch für Kinder ist Covid nicht ungefährlich - und gerade das tiefe Einatmen beim Sport soll ja die schweren Verläufe erzeugen. Gleichzeitig ist der Verein gerade für unseren Ältesten wichtig.

Und ich bin sehr traurig über die Kletterhalle, wir haben uns da langsam angetastet. Erst nur ich mit den Kindern, dann auch mein Mann immer länger und schließlich kurz vor Corona haben wir festgestellt, dass er es ganz ohne Angst wieder kann. Wir haben die Kids gefragt, ob sie das jetzt jedes Wochenende wollen, weil es so ein Spaß war. Sehr familienfreundlich, haben uns so gefreut.

Kürzlich sind wir an der Go-Kart-Bahn vorbei gefahren, wo unser Ältester ein paar mal war und er hat gefragt, wann er wieder dort fahren darf. Ich konnte ihm nur sagen, dass ich das zeigt und er hat geweint, denn Go-Kart ist ganz toll für ihn. Wenn er auch nur selten gefahren ist, aber er wollte jetzt so unbedingt. Das hat mir schon sehr Leid getan. Generell kommt mir Go-Kart fahren eigentlich weniger gefährlich in Bezug auf Corona vor, aber sie wurde geschlossen. Ich muss überlegen, ob wir ihn gleich wieder gehen lassen, wenn sie wieder öffnet. Aus irgendeinem Grund wird sie schon noch geschlossen sein.

Ich war mit den Kinder und zum Teil auch den Kinder einer befreundeten Familie jetzt täglich im Wald. Hier dürfen sich zwei Haushalte treffen.

Ja, das ist wohl halt das neue Normal und es ist schwierig sich daran zu gewöhnen.

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Ich antworte Dir auch anonym. Der Grund: Nur wenige wissen ...

Ich werde über kurz oder lang an Lungenfibrose sterben.
Unsere Pflegekinder, 15 w, 11 m, "leben" unsere Familie intensiv mit, so gut es geht. Unsere erwachsene Tochter, in eigener Wohnung und in einer Stadt wohnend, mit Beruf und Studium zugleich, ist uns jederzeit Hilfe. Die PK gehen nicht zur Schule (offiziell bin ich das Risiko, Unterrichtsbefreiung) - das wirkliche Risiko ist die Erkrankung meiner Frau. Denn dann bricht unser gesamtes Konstrukt zusammen - Kinder ins Heim, ich ins Heim. Unserer Großen wollen wir und können wir "Pflege" nicht zumuten.

Nach allen, was wir wissen können, wird Corona uns noch mindestens bis zur Einführung entsprechender Medikamente "begleiten". Entsprechende Vorsicht ist angesagt.

Da wir in einem Dorf wohnen, können wir die Umgänge unserer PK gut übersehen, immer an der Risikogrenze, den jeden Umgang verbieten wollen wir nicht.
Also sprechen wir uns ab mit anderen Familien. Das klappt sehr gut.
Sport im Verein ist erst ab August wieder möglich. So treffen sich unser fußballernder PK und seine Freunde gelegentlich zum Kicken in Distanz, beobachtet von einem Vater. Geht gut!
Unsere PK hat Umgang mit einer Freundin. Da ist aufgrund deren Umgang wieder das Risiko größer. Das nehmen wir aber hin. Vollständige Isolation schädigt die Seele.
Und gemeinsam tun wir viel, von Spaziergängen bis radfahrenden Einkäufen (ohne mich) bis zu gemeinsamen Ausfahrten (ich im E-Rollstuhl), von gemeinsamem Spiel am Tisch bis zu gemeinsamen Kochen, von gemeinsamem Filme Gucken und drüber Reden bis zum gemeinsamenLesen von Büchern und auch wieder drüber Reden.
Es gibt ganz viel, was man tun kann.
Wir hoffen auf die Öffnung des Schwimmbads.
Die Skaterbahn ist schon offen.

Wir sind - in unseren Grenzen - zufrieden, und leben das unseren PK hganz aktiv vor, führen mitz ihnen iele Gespräche genau zu diesem Thema. Sie lernen und nehmen gerne an. Das ist Liebe innerhalb der Familie. Und die schreiben wir ganz groß.

Ich wünsche Dir gutes Gelingen bei Allem.

Übrigens: Kletterhalle ist Hochrisiko. Man kann nicht ständig ganze Kletterwände desinfizieren. Da wird man warten müssen.

Nachtrag vom 01.06.2020 1139
Fehler - doch nicht anonym - falsche Taste😠

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frischebrise
(@frischebrise)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 268

Vielleicht kannst Du gleich den Mod informieren - zwecks anonym schalten.

frischebrise antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Danke für deinen Erfahrungsbericht. Würdest du sagen, dass ihr einen guten Umgang mit dem new normal gefunden hast?
Mein Mann hat Bluthochdruck. Uns wurde gesagt, dass das ein Risiko ist, aber er kriegt kein Attest als Hochrisikopatient, weil (so der Arzt) er jung ist, sich fit hält und sehr viele Leute Bluthochdruck haben. Man müsste sonst unzählige Kinder vom Unterricht befreien, da Volkskrankheit. Trotzdem wurde ihm geraten sehr gut aufzupassen.
(Das bitte nicht als ärztlichen Rat nehmen. Wir kennen nämlich auch Menschen, die mit Bluthochdruck Hochrisikopatient sind. Es kommt immer auf den Fall an).
Er ist also Risikopatient, aber kein Hochrisikopatient und wir wissen nicht wie hoch das Risiko genau ist. Kann einem wohl auch keiner sagen.

Gleichzeitig müssen wir uns langsam wieder an ein normales Leben herantasten, aber ohne uns oder Andere zu gefährden. Schwierig!

Das mit Schmierinfektionen in der Kletterhalle hatte ich nicht bedacht. Stimmt. Traurig. Ich dachte eher an Aerosole. Hauptübertragungsweg sind wohl Aerosole und Tröpfcheninfektionen, aber stimmt: Schmierinfektionen sind auch noch da. So schade mit der Kletterhalle.

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Kein Attest - da bleibt Euch nur Vorsicht oder Arzt wechseln (ungern, nach"bohren"!)

Das Heran ans normale Leben, wie Du schreibst, ist bei uns auch Familienthema und tägliches -leben. Selbst unsere "Pubertäre" ist da sehr gewissenhaft und mitfühlend. Und das, obwohl beide PK aus Verwahrlosung bzw. Gewalt kommen.
Familienempathie ist, so sehen wir das, das Geheimnis unseres Tun.

Nächstenliebe wäre nur ein anderer Begriff ... ein schöner!

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Wir hatten jetzt überlegt, dass wir uns eine zweite ärztliche Meinung einholen wollten... im Verlauf der Sommerferien. Vorher, so dachten wir, hätte er nur noch zwei mal je zwei Stunden Schule. In Abstand, mit Kleingruppe. Jetzt stellt sich heraus, dass NRW in den letzten zwei Wochen vor den Sommerferien tatsächlich nochmal Unterricht in voller Klassenstärke ohne Abstände einführt. Bei uns wahrscheinlich auch. Bis jetzt noch keine Mail bekommen und auf der Homepage der Schule steht auch noch nichts Neues. Ich denke aber, dass davon auszugehen ist.

Darf ich mich weigern ihn zu schicken, mit der Begründung, dass wir eine zweite ärztliche Meinung wollen. So schnell kriegt man doch nirgendwo einen Termin.

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Vigil
 Vigil
(@vigil)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 386

Ich tät's drauf ankommen lassen und vorab Entschuldigungen an die Schule schreiben mit dem Nennen entsprechender Ängste und evtl. schon einem Arztztermin.
Ich denke, Schulleitungen werden keine großen Aufstand machen.
Den beabsichtigten Vollzeitunterricht in NRW halte ich für gewagt.

Alles Gute Euch!

vigil antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Ich halte den Vollzeituntericht für zwei Wochen noch vor den Sommerferien auch für gewagt und bin todtraurig. Warum nochmal für zwei Wochen das Infektionsgeschehen anheizen? Ich kenne kein einziges Elternteil, dass sich dafür ausspricht. Etliche sauer, dass sie jetzt Urlaub umbuchen müssen (selbst von denen, die sonst für Schulöffnungen waren). Führt dazu, dass es hier bis zur Normalität noch lange dauern kann - abgesehen vom Risiko für die Kinder und ihre Familien.
In MVP zum Beispiel haben sie kaum neue Fälle... aber hier dauernd so dumme Entscheidungen wie diese oder die, dass Urlauber aus Schweden nicht in Quarantäne müssen

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Vigil
 Vigil
(@vigil)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 386

Euer Ministerpräsident Laschet will unbedingt die Wirtschaft wieder ankurbeln. Verstehe ich. NRW ist das größte Industrie-Bundesland.
Dazu will er "Normalität" herstellen. Auch für Schulkinder.
Und dann wird eben "politisch" argumentiert und gehandelt, nicht unbedingt vorsichtig und umsichtig.
Man wird schnell sehen, ob das so gut sein wird.
Ich denke, Eigenverantwortung der Familien ist jetzt sehr wichtig.
Und die wird nicht als "politische" Entscheidung getroffen, sondern alseben Verantwortung für die ganz Familie.
Bleibt stark!

vigil antworten
Simmy
 Simmy
(@simmy)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 2518

Wenn man sich anschließend gut die Hände wäscht, gibt es auch keine Schmierinfektion.
Ich denke, wenn die Kletterhalle wieder aufmacht, werden dort auch bestimmte Hygienestandards eingehalten werden müssen.
Ansonsten gibt es z.b. auch Hochseilgärten.

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tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17958
Veröffentlicht von: @anonyma-d6f67df59

Das mit Schmierinfektionen in der Kletterhalle hatte ich nicht bedacht. Stimmt. Traurig. Ich dachte eher an Aerosole. Hauptübertragungsweg sind wohl Aerosole und Tröpfcheninfektionen, aber stimmt: Schmierinfektionen sind auch noch da. So schade mit der Kletterhalle.

Es gibt kleine Desinfektionsfläschchen für die Sporttasche, ansonsten wird es in der Kletterhalle mit Sicherheit auch Möglichkeiten zum Desinfizieren und Hände waschen geben. Wenn sich die Kinder beim klettern nicht ständig mit den Finger im Gesicht herumwischen, was bei der Benutzung von Kreide ja sowieso gewährleistet sein dürfte, sehe ich die Gefahr einer Infektion eigentlich nicht.

tristesse antworten
agapia
 agapia
(@agapia)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 1404
Veröffentlicht von: @anonym

Nachtrag vom 01.06.2020 1139
Fehler - doch nicht anonym - falsche Taste😠

Du kannst nach anonymisieren. Ich melde auch mal dem Mod, hoffe, es ist ok für dich.

agapia antworten
Mervelet
Beiträge : 66

Ich kann mir vorstellen, wie schwer es ist, wenn man sich gegen widrige Umstände ein Stück erfülltes Leben zurück erkämpft hat, und dass wegen Corona dann wieder wegfällt.

Corona ist irgendwie wie Alkoholmissbrauch - macht alle Probleme noch schlimmer. (Nur dass man Corona nicht einfach nicht trinken kanbn.)

Ich zumindest brauche Zeit, um meine Balance mit dem neuen Normal zu finden.
Ich lebe allein und neige auch eher zum Stubenhocken.
Vieles, was ich früher verwendet habe, um neue Kontakte und Impulse zu bekommen (Gottesdienst, christliche Konferenz, Vhs-Kurse) fällt jetzt weg. Virtuelle Einzelkontakte sind nur teilweise ein Ersatz dafür.
Ich habe Angst davor, in Einsamkeit zu fallen, und wenn ich erst mal in dem Zustand bin, komme ich nur schwer wieder heraus.

Ich verfolge viel in den Nachrichten, wie sich die Pandemie entwickelt, aber auch, welche Initiativen Menschen bilden.
Das gibt mir das Gefühl, wir sitzen alle im selben Boot. Und kommen irgendwann wieder an Land.

mervelet antworten
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Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7630
Veröffentlicht von: @mervelet

Ich zumindest brauche Zeit, um meine Balance mit dem neuen Normal zu finden.

Mir geht es derzeit ähnlich - ich befinde mich in Kurzarbeit und es ist leider noch nicht abzusehen, wann und unter welchen Bedingungen die Arbeit bei uns weitergehen kann.
Ich vermisse meine Arbeit, meine Kursteilnehmer und meine Kollegen wirklich sehr...abgesehen davon ist es auch nicht so toll, wenn plötzlich 40% des monatlichen Einkommen wegfallen.

Veröffentlicht von: @mervelet

Ich habe Angst davor, in Einsamkeit zu fallen, und wenn ich erst mal in dem Zustand bin, komme ich nur schwer wieder heraus.

Auch das kann ich gut nachvollziehen.

Veröffentlicht von: @mervelet

Vieles, was ich früher verwendet habe, um neue Kontakte und Impulse zu bekommen (Gottesdienst, christliche Konferenz, Vhs-Kurse) fällt jetzt weg.

Nach und nach wird das ja wieder möglich, einiges davon (z.B. öffentliche Gottesdienste) gibt es ja auch schon wieder.

Veröffentlicht von: @mervelet

Ich verfolge viel in den Nachrichten, wie sich die Pandemie entwickelt, aber auch, welche Initiativen Menschen bilden.

Veröffentlicht von: @mervelet

c

Ich denke, wenn man sich bei seriösen Quellen informiert, kann das sehr hilfreich sein - man fühlt sich dem Pandemie-Geschehen nicht mehr so hilflos ausgeliefert.

Veröffentlicht von: @mervelet

Das gibt mir das Gefühl, wir sitzen alle im selben Boot. Und kommen irgendwann wieder an Land.

Ja, es gibt ja auch immer wieder Nachrichten, die hoffen lassen - z.B. steht mit Remdesivir inzwischen zwar kein Wundermittel zur Verfügung, aber ein Medikament, das bei schweren Verläufen eingesetzt werden kann und den Verlauf mildern und verkürzen kann. Das ist doch schon viel wert.

suzanne62 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hallo Mervelet,

wie geht es dir heute? Ich denke auch: wir sitzen alle in einem Boot. Wir versuchen deswegen andere zu unterstützen, die von der Coronapandemie auf andere Weise getroffen sind... zum Beispiel in dem wir bevorzugt in den Onlineshops lokaler Händler kaufen.

Anonymous antworten
Mervelet
(@mervelet)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 66

Ich versuche, online neue Kontakte zu knüpfen.
Aber gute Freunde zu finden ist überall schwer.

mervelet antworten


Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

liebe anonyma 6df67df59

vielen herzlichen Dank für deine Ehrlichkeit. Selbst leide ich an einer Depression, und eines von den schwersten Dingen ist, das zu akzeptieren. Trotzdem ein JA zu sich selbst zu haben.
Mir persönlich hilft ganz arg das Wort von GOTT, Gottes Kraft ist in den Schwachen mächtig. Und dein lieber Mann ist niemals zu klein, um großartig zu sein................

Oh da kann dein Mann echt voll stolz auf sich sein, und voll dankbar, das er trotz allem noch arbeiten kann. Und DU darfst auch ganz stolz auf dich sein, das DU deinen lieben Mann begleiten und ihn stärken darfst.

Schenkt euch gegenseitig Selbstvertrauen, und Gottvertrauen. Das tut dir selbst und deinem lieben Mann ganz arg gut.......Dein Mann und du, ihr seid einmalig, von Gott geliebt. Niemand ist wie ihr seid, niemand lebt so einzigartig so wie ihr.

Das Leben und Gott hat euch einzigartig gemacht. Ihr wurdet beschenkt mit Gaben und Begabungen. Seid von Herzen jeden neuen Tag dankbar dafür.

Und auch die Krise ändert daran nichts, das ihr beide vor Gott wertvoll seid. Geht raus in Gottes schöne Schöpfung, beobachtet die Bäume, die Blumen, das Gras............

Gönnt euch frisches Obst, vielleicht sogar mit Sahne....................

DU wir alle Leiden unter dieser Corona Krise.....nehmt die Krise an, macht das Beste daraus, für euch.

Krisen, Lebensprobleme, Leid, verschiedene Lebensumstände gehören leider zu unserem Leben auch dazu. So wie es keine Rosen ohne Dornen gibt, so gibt es kein Leben ohne Leiden, kein Leben ohne Krisen.

Jetzt gilt es wie auf dem Fahrrad unser Balance im Leben zu erhalten.

Das wir nicht auf die eine oder andere Seite fallen, sondern mit Jesus in der Mitte, im Gleichgewicht bleiben. Nicht zu negativ denken, aber auch nicht zu positiv.

Die Balance halten, im Auf und Ab unseres Lebens.

hell und dunkel; Lust und Leid; Winter und Sommer; Tränen und Freude; wohl fühlen und Schmerzen haben usw..

Gutes und nicht so Gutes, kennzeichnen das auf und ab meines Lebens. Lebenskrisen, Krisen in unseren Beziehungen, Sinnkrisen, die Krise meiner Identität, Krankheit und Schmerzen.

Jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf seine Probleme im Leben.
Es kommt immer wieder auf meine eigene innere Einstellung an, es kommt auf meine Beziehung zu Gott an. Auch unsere Krankheiten, Schmerzen aus Gottes guten Vaterhänden annehmen, nehmen..

Krisen dauern nicht ewig, Gott schenkt uns immer wieder Möglichkeiten, aus meiner Krise raus zu kommen. Leben ist eine Balance zwischen guten, und nicht so guten Seiten.

Aber Leiden können mich auch fester im Leben und Glauben werden lassen.

Darum.sagt immer wieder JA zu eurem gemeinsamen Leben. Zu euren Eigenarten, Fehlern, Begabungen, aber auch zu euren persönlichen Grenzen und Begrenzungen.

Das macht euch immer wieder Mut zum Leben, gerade in der Krise..

Auch immer wieder auf das Positive und Schöne in eurem Leben schauen. Hoffnung, ........".es ist besser ein Licht anzuzünden, als nur auf die Dunkelheit zu schimpfen."

Akzeptiert euch wie ihr seid, macht euch gegenseitig Mut, akzeptiert euch gegenseitig, versucht euch immer wieder in Liebe anzunehmen.........................

in guten Gedanken für euch,

liebe Grüße,

Frederick

Nachtrag vom 01.06.2020 1824
https://www.youtube.com/watch?v=eQPyY1JT_DA&list=RDeQPyY1JT_DA&start_radio=1

........ihr dürft euch immer wieder gegenseitig lieben, achten, wert schätzen, beschenken....................

Anonymous antworten
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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hallo Frederik,

Danke für deinen Erfahrungsbericht und deine Ehrlichkeit.

Anonymous antworten
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