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Stadtbild Debatte

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Meriadoc
Themenstarter
Beiträge : 990

Ich finde das ganz schön heftig was merz da herausgeplaudert hat. 

Aber andererseits gebe ich ihm aber nur etwas Zustimmung. Nürnbergs HBF gehört zu den auffälligsten in D. Sexuelle Übergriffe, Suff, Obdachlose und Drogenhandel. In der Nähe Bordelle. 

Der Plärrer, die Südstadt sind für mich Bereiche, wo ich mich nicht so sehr wohlfühle. Aber dann um die Ecke am Plärrer viele türkische Märkte und Buden und sehr sauber. 

 

Südstadt mehr Probleme durch Osteuropäer aber weitgehend friedlich. Aber leider hat die AfD ständig was zu meckern.

 

Also, der Merz übertreibt da ganz sicher. 

 

Wie isses bei euch?

 

 

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Martha
 Martha
(@martha)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1518
Veröffentlicht von: @meriadoc

Ich finde das ganz schön heftig was merz da herausgeplaudert hat. 

[...]

Wie isses bei euch?

Ist doch gut, wenn Merzens (beharrende) Plauderei  Früchte trägt.

👇

Heute in den DLF-Nachrichten:

Mehrere Bundestagsabgeordnete der SPD haben Vorschläge zur Verbesserung des Stadtbilds vorgelegt. In einem Acht-Punkte-Plan, über den die „Bild“-Zeitung berichtet, fordern sie Maßnahmen wie bessere Beleuchtung, intensive Sozialarbeit, mehr Drogenkonsumräume sowie eine Überwindung von Obdachlosigkeit bis 2030.

27.10.2025

 

martha antworten
MrOrleander
Beiträge : 2444

@meriadoc 

Nürnbergs HBF gehört zu den auffälligsten in D. Sexuelle Übergriffe, Suff, Obdachlose und Drogenhandel. In der Nähe Bordelle.

Die Zeiten, daß Bahnhöfe die Prunkstücke ihrer jeweiligen Städte waren, sind halt lange vorbei (auch schon vor 2015). 

Der Plärrer, die Südstadt sind für mich Bereiche, wo ich mich nicht so sehr wohlfühle.

Das dürfte eher Merz' Intention treffen. Natürlich nicht die konkret von Dir genannten Orte, sondern ein Gefühl, sich in bestimmten Bereichen von Großstädten nicht mehr sicher zu fühlen. 
Darauf hatte übrigens auch schon Cem Özdemir am Beispiel seiner Tochter hingewiesen, die in Berlin bestimmte Orte ("Görli" etc.) meidet. Auch Özdemir hatte sich dabei konkret auf Probleme durch Migranten bezogen. Allerdings hatte er einen anderen Lösungsansatz als Merz: Er wollte nicht vermehrt abschieben, sondern geduldeten Asylbewerbern das Arbeiten ermöglichen, was sich in meinen Ohren nach einer klugen Idee anhört. 

 
Genutzt hat ihm das allerdings auch nicht so viel: Auch Özdemir wurde bspw. in der TAZ unterstellt, sich mit seinen Äußerungen nach 'rechts' zu bewegen, was in Kürze nichts anderes heißt, als: Bis zum Nazi fehlt nicht mehr viel. Wäre er nicht so beliebt, zudem selbst mit migrantischen Wurzeln und rechtsradikaler Umtriebe im Übrigen völlig unverdächtig gewesen, hätte das in 2024 noch sein politisches Ende bedeuten können. 

Heute nicht mehr, und das ist sehr gut so.

Trotzdem halte ich es für falsch, daß Merz sich so äußert. Wenn er etwas zum Thema Migration sagen möchte, dann sollte es keiner nachträglichen Präzisierungen bedürfen, um nicht mißverstanden zu werden. Für Schlagwörter ("Stadtbild") eignet sich das Thema in meinen Augen auch nicht. Es ist, wie so oft: Merz fehlt - meiner Meinung nach - einfach das Format für einen Kanzler. 

 

 

mrorleander antworten
1 Antwort
Kappa
 Kappa
(@kappa)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 1626

@mrorleander 

Wahrscheinlich ist denen der Özdemir einfach zur Integriert/ eingedeutscht. 

Hätte es sich eher "Stereotype" verhalten hätte von den Sxxxxfinken keiner was gesagt.

kappa antworten


Gelöschtes Profil
Beiträge : 30188

@meriadoc 

Wie isses bei euch?

"Fremd im eigenen Land", wie man so schön sagt. Und das ist auch gut so. Deutschland hat 70 Jahre Gnadenzeit nach dem verheerenden Krieg fahrlässig vorübergehen lassen. Seit zehn Jahren ist es so und wird auch mehr und mehr, dass "vnser Erbe den Frembden zu teil worden ist / vnd vnser Heuser den Auslendern" (Klgl 5,2). Und daran wird keine Merz- und auch sonst keine Regierung mehr etwas ändern können. Es ist Gottes Verhängnis.

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Ledwa70
(@ledwa70)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 22

@plueschmors Hat Deutschland nicht im Krieg gelitten? Wie grausam wurde mit den Frauen in den Ostgebieten verfahren? Eine kurze Vergewaltigung war da noch das Harmloseste. Die Bombardierung Dresdens, welches voll von Vertriebenen war, die Bombardierung der Gustloff, etc. pp. Die Teilung und die Mauertoten. 

Alles eine Konsequenz der deutschen Verbrechen - keine Frage! (Obwohl man heute ja um jeden Preis unschuldige zivile Opfer vermeiden will, s. Gaza)

Ich frage mich da schon, weshalb Gott dann unsere Wiedervereinigung durch die friedliche Revolution, so bald geschenkt hat...

ledwa70 antworten
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(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

@ledwa70 

Hat Deutschland nicht im Krieg gelitten?

Zweifellos wird in jedem Krieg gelitten. Überall. Entscheidend ist aus meiner Sicht aber, was nach dem Krieg geschah. Tatsächlich wurden die ehemaligen Achsenmächte - besonders Deutschland und Japan - ja überreichlich gesegnet. Sie stiegen mit zu den reichsten Ländern der Welt auf und zogen sogar an Siegermächten vorbei. Aber anstatt Gott zu danken, sind die Deutschen größtenteils - wie 5.Mose 32,15 geschrieben steht - übermütig, fett und dick und feist geworden und haben Gott verworfen und haben dazu mit der DDR auch noch den gottlosesten Flecken Welt überhaupt angehängt bekommen, mit dem ja bis heute keine echte Wiedervereinigung stattgefunden hat.

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Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4579

@plueschmors 

die Deutschen

 haben dazu mit der DDR auch noch den gottlosesten Flecken Welt überhaupt angehängt bekommen,

Überhaupt gar keine Diskriminierung, was du hier machst.

Gehts noch?

 

lg Tatokala

tatokala antworten
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(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

@tatokala 

Was soll denn an diesem allgemein bekannten Wissen diskriminierend sein?

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DerElch
(@derelch)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 2120

@plueschmors 

Was soll denn an diesem allgemein bekannten Wissen diskriminierend sein?

Es ist nicht allgemein bekannt. Es ist eine Behauptung verschiedener Akteure, die du sehr willig zitierst. Und eigentlich interessiert es dich auch garnicht, dass an der Aussage nicht allzuviel Substanz übrig bleibt, wenn man sich das mal genauer anschaut. 

Du verlinkst einen Artikel, der sich in seinen Aussagen unter anderem auf eine Studie der Uni Chicago (was auch immer das heisst) bezieht. Zwar nimmt Ostdeutschland dort das theistische Schlusslicht ein, aber es werden ausschliesslich Länder der westlichen Welt + Japan und Phillipinen überhaupt untersucht. Ganz Asien, das weitgehend einer atheistischen Religion anhängt oder auch Länder wie Nordkorea fehlen. Afrika und Südamerika fehlen ebenfalls. Und weshalb man Deutschland als einziges der aufgeführten Länder in zwei Regionen unterteilt, kann man auch nur vermuten.

Desweiteren führt man ein Interview mit einem gebürtigen Westdeutschen, dessen Aussagen im Grundsatz nicht falsch, aber im Detail verfälschend sind.
Dass es keine Kirchensteuer in der DDR gab, ist nichts Ungewöhnliches, im Gegenteil Kirchensteuer ist global gesehn eine Sonderform der Kirchenfinanzierung. 
Desweiteren wird nicht erwähnt, dass es generell keine freie Studienwahl gab, sondern diese gesteuert wurde. Ja viele Christen wurden dabei diskriminiert, trotzdem gibt es DDR-Christen die in detwas anderes studiert haben, als Theologie.

derelch antworten
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(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

@derelch 

Ganz Asien, das weitgehend einer atheistischen Religion anhängt oder auch Länder wie Nordkorea fehlen.

Geschenkt. "Bienenvölker" wie China, Nordkorea oder Vietnam habe ich tatsächlich gar nicht auf dem Zettel.

Afrika und Südamerika fehlen ebenfalls.

Zum Glück. Sonst wäre Ostdeutschland noch viel weiter hinten.

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DerElch
(@derelch)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 2120

@plueschmors 

Geschenkt. "Bienenvölker" wie China, Nordkorea oder Vietnam habe ich tatsächlich gar nicht auf dem Zettel.

Na dann ...

Zum Glück. Sonst wäre Ostdeutschland noch viel weiter hinten.

Man kann nicht weiter hinten sein als letzter. 

Alter Falter. 

derelch antworten
Martha
 Martha
(@martha)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1518
Veröffentlicht von: @derelch

@plueschmors 

Geschenkt. "Bienenvölker" wie China, Nordkorea oder Vietnam habe ich tatsächlich gar nicht auf dem Zettel.

Na dann ...

Zum Glück. Sonst wäre Ostdeutschland noch viel weiter hinten.

Man kann nicht weiter hinten sein als letzter. 

Alter Falter. 

Immerhin werden die Letzten die Ersten sein. (Jesus)

martha antworten
Ledwa70
Beiträge : 22
Veröffentlicht von: @kappa

Man muss hier aber trennen, zwischen jungen Burschen die nur Unfug machen und einfach Migranten perse. Nicht alles über ein Kamm scheren bitte.

Weshalb hat Gott Völker geschaffen? Weshalb sehen wir unterschiedlich aus? 

Wenn nun mal - sagen wir - 80 % der Menschen einen südländischen bzw. arabischen Migrationshintergrund haben, dann darf ich nicht "alle über einen Kamm scheren"?? Wie soll ich das sonst machen? Soll ich nur "Männer" sagen?

Es werden nun mal immer mehr, weil nur die angestammten Deutschen die Abtreibung immer mehr legalisieren wollen und über die Nachteile des Kinderkriegens reden - für Muslime kommt das nicht in Frage.

Wenn in Grundschulen 85 % der Schüler einen Migrationshintergrund haben, dann wird allen Ernstes den verbleibenden 15 % Deutschstämmigen Rassismus vorgeworfen, wie krank ist das denn?

 

ledwa70 antworten
10 Antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398

@ledwa70 

Wenn nun mal - sagen wir - 80 % der Menschen einen südländischen bzw. arabischen Migrationshintergrund haben, dann darf ich nicht "alle über einen Kamm scheren"?? Wie soll ich das sonst machen? Soll ich nur "Männer" sagen?

Es ist kein Problem, Menschen mit "Migrationshintergrund" oder "arabischen Migrationshintergrund" zu benennen. Oder von mir aus mit "Wurzeln südlich der Alpen", oder was immer du mit "südlich" meinst.

Aber es geht dir ja nicht allein darum. Es geht dir darum, dass du diese Menschen negativ bewertest und sie nicht in Deutschland haben willst.

Und offensichtlich unabhängig davon, ob sie nun anständige Menschen oder Kriminelle sind... für dich gehören diese Leute einfach nicht hierher, weil ihre pure Anwesenheit bereits negativ ist.

Das ist Rassismus in Reinkultur. Besser kann man es kaum definieren bzw. zeigen.

lucan-7 antworten
Ledwa70
(@ledwa70)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 22

@lucan-7 

Weshalb gehst du nicht auf meinen Beispiele ein? Weshalb sind 15 % Deutsche in der Kita bzw. Schule rassistisch??  

Weshalb darf die Ukraine ihre Identität und Kultur verteidigen, wir Deutsche aber nicht? Ist der letzte Deutsche noch Rassist?

Überspitzt - ja, aber beantworte das doch einfach ohne Schaum vor dem Mund.

ledwa70 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398

@ledwa70 

Weshalb gehst du nicht auf meinen Beispiele ein? Weshalb sind 15 % Deutsche in der Kita bzw. Schule rassistisch??

Weißt du überhaupt, was "Rassismus" ist?

Es bedeutet, Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder ihres Aussehens abzulehnen. Du hast deutlich gemacht, dass du genau das tust. Du lehnst Menschen ab, weil sie "südländisch" oder "arabisch" sind. und zwar unabhängig davon, ob das nun anständige Leute sind oder nicht.

 

Weshalb darf die Ukraine ihre Identität und Kultur verteidigen, wir Deutsche aber nicht? Ist der letzte Deutsche noch Rassist?

Du betrachtest also diese "südländischen" Menschen, die hierherkommen, als feindliche Invasoren, die es zu bekämpfen gilt, um unsere Kultur zu bewahren?

Ich habe dir an anderer Stelle schon geschrieben, dass das einen Großteil meiner Familie betrifft. Diese Leute sind also für dich Feinde, die es auszuweisen und zu bekämpfen gilt, um unsere Kultur und unser Stadtbild zu schützen?

Verstehe ich dich da richtig... oder ist das mal wieder ganz AfD-mäßig alles gar nicht so gemeint, wie es gesagt wurde...?

Überspitzt - ja, aber beantworte das doch einfach ohne Schaum vor dem Mund.

Du möchtest gar nicht wissen, wie sehr ich mich gerade zurückhalte und wie freundlich ich dir gegenüber agiere...

lucan-7 antworten
AWHler
 AWHler
(@awhler)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 2297

@ledwa70 

Nach all dem, was Du hier so vehement beklagend in den Ring wirfst 🙁 , lautet meine simple Frage:

WAS willst Du KONKRET (!!!), um die "Verhältnisse wieder so wie früher" hinzubiegen ???

Mit konkret meine ich konkret ... Bin gespannt!

L'Chaim

awhler antworten
Kappa
 Kappa
(@kappa)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 1626

@ledwa70 nein, ich meine das nicht alle Migranten zu den negativen Dingen neigen, welche einzelne Gruppen medienwirksam durchziehen.

Das wir als Ethnische Gruppe keine Zukunft in der eigenen Heimat auf Dauer mehr haben, geb ich zu kotzt mich auch an. Vor allem, es darf ja noch nicht einmal Thematisiert werden.

Ich binde das auch ausdrücklich nicht! auf die Blutsabstammung.  Zu Deutschland und seiner Kultur zu stehen oder Teil davon sein zu wollen kann jeder der es will und bedeutet irgendwann auch Assimilierung. Nicht von heute auf Morgen aber zumindest den Schwerpunkt. Das trifft aber in Deutschland fast auf keine Migranten zu. Deshalb werden wir selbst irgendwann Wegassimiliert werden. Simple Mathematik.

Ich hab das Gefühl, daß ist in England oder Frankreich anders. Die Jungs dort die kotzt es mit Sicherheit auch an, wenn sie rassistisch oder diskriminierend ausgegrenzt werden. Aber trotzdem will man stolzer Franzose oder Engländer sein, zumindest wenn man dort geboren ist. Liegt vielleicht auch daran, wenn man in der Heimat stark Englisch geprägt wurde "Commonwealth".

Beispiel Ballotelli in Italien; Der hat ja wohl auch einen Migrationshintergrund. Als er gegen Deutschland das Siegtor geschossen hat, Riss er sein Trikot runter und hatte doch eine Italienische Flagge auf dich tätowiert.

Auf Deutsche Verhältnisse; Unvorstellbar. Und ich Wette Ballotelli ging's in Italien auch nicht immer Rosig.

Egal, sollte nur ein Beispiel sein.

Wenn du Kinder hast, rate ihnen in vernünftige Migrantencommunitys einzuheiraten. Dann haben deren Kinder wiederum einmal die Möglichkeit zu einem "normalem" Volk zu gehören ohne Erblasten die ein gesundes Verhältnis zur eigenen Kultur quasi unmöglich machen.

 

kappa antworten
MrOrleander
(@mrorleander)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 2444

@kappa 

Das wir als Ethnische Gruppe keine Zukunft in der eigenen Heimat auf Dauer mehr haben, geb ich zu kotzt mich auch an. Vor allem, es darf ja noch nicht einmal Thematisiert werden.

Das wird schon lange thematisiert, spätestens seit dem Pillenknick (vorher war's aber auch schon nicht rosig; der 'Führer' hat ja nicht ohne Grund so ein Gewese um die Mütter mit möglichst vielen Kindern gemacht. 😀 )

Zu Deutschland und seiner Kultur zu stehen oder Teil davon sein zu wollen kann jeder der es will

Wenn er will und man ihn läßt. Letzteres ist mittlerweile ja nicht mehr überall in Deutschland der Fall (Stichwort: national befreite Zonen). 

Ich hab das Gefühl, daß ist in England oder Frankreich anders. Die Jungs dort die kotzt es mit Sicherheit auch an, wenn sie rassistisch oder diskriminierend ausgegrenzt werden. Aber trotzdem will man stolzer Franzose oder Engländer sein, zumindest wenn man dort geboren ist

Auch in England gibt es Rufe nach dem Kalifat und in Frankreich hat Houellebecq schon 2015 mit seinem Roman 'Unterwerfung' das Leben unter einem muslimischen Präsidenten antizipiert; ob er das auf sinnvolle Art und Weise getan hat, spielt dabei keine Rolle, interessant ist nur, daß sein Roman für Furore gesorgt hat, das Thema also bei einem gewissen Teil der Bevölkerung 'brennt'. 

Daß gebürtige Franzosen oder solche, die sich zugehörig fühlen, in ganz anderer Weise stolz auf ihr Land sein können, erklärt sich aus der Geschichte: Es war ja nicht Frankreich, daß den 2. Weltkrieg vom Zaun gebrochen, die Zivilbevölkerung in den 'Ostgebieten' massakriert und Millionen Juden ins Gas getrieben hat. Danach war deutsche Kultur und Deutsch-Sein halt nicht mehr so cool. 

Wenn du Kinder hast, rate ihnen in vernünftige Migrantencommunitys einzuheiraten.

Wer Kinder hat, rät ihnen in Liebesdingen besser gar nichts. 😀 

mrorleander antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398

@kappa 

Zu Deutschland und seiner Kultur zu stehen oder Teil davon sein zu wollen kann jeder der es will und bedeutet irgendwann auch Assimilierung. Nicht von heute auf Morgen aber zumindest den Schwerpunkt. Das trifft aber in Deutschland fast auf keine Migranten zu. Deshalb werden wir selbst irgendwann Wegassimiliert werden. Simple Mathematik.

Wäre nur schön, wenn diese "simple Mathematik" auch mal angewendet werden würde. Dann kämen die Leute nämlich schnell dahinter, dass die Situation gar nicht so dramatisch ist, wie sie glauben. Aber hier wird eben keine Mathematik angewendet, sondern Bauchgefühl - und plötzlich erscheint alles ganz furchtbar und in 5 Jahren gibt es keine Deutschen mehr...

 

Davon abgesehen sollten wir aufhören, kommenden Generationen vorschreiben zu wollen, wie ihre Zukunft auszusehen hat und wie sie ihr Leben gestalten sollen... oder vielmehr: Dass sie doch bitte auch in 100 Jahren noch genau so leben sollen wie wir!

Das hat noch nie in der Geschichte geklappt, und ich bin auch ganz froh drüber... ich hätte nämlich wirklich keine Lust in einer Erbmonarchie unter Willys Nachkommen zu leben! Wir leben unser Leben so, wie wir uns das vorstellen - und das gleiche Recht sollten wir auch kommenden Generationen zugestehen! Ob uns das gefällt oder nicht bekommen wir eh nicht mehr mit.

Wenn uns die Zukunft wirklich kümmert, dann sollten wir endlich etwas gegen den Klimawandel tun, denn der wird kommenden Generationen das Leben zur Hölle machen.

Hautfarbe und Kultur wird dann das geringste Problem sein...

 

lucan-7 antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 3547

@kappa 

Zu Deutschland und seiner Kultur zu stehen oder Teil davon sein zu wollen kann jeder der es will

Ausrede... Denn es wird gar nie nach der Kultur und den Werten gefragt. Allein schon die Frage, was denn mit dieser Kultur und den Werten gemeint ist, kommt meinst recht wenig. Denn dann würde einen auffallen, dass das nichts mit Nationalität oder Ethnie zu tun hat.

Schau dir als Beispiel einfach mal die Kommentarspalten unter Videos in sozialen Medien von Schwarzen Deutschen Menschen an. Die leben ihr ganzes Leben in Deutschland und dennoch sind die Kommentare voll Rassismus und Anschuldigungen und die Aufforderung wieder ins "eigenen Land zu gehen", nur weil die Person Schwarz ist. Genau so ergeht es auch "südländisch" aussehenden Menschen. 

Und genau das passiert in der Stadtbilddebatte auch. Du kannst im Stadtbild nicht erkennen, ob jemand Deutsch ist, gerade erst Eingewandert ist, gerade erst geflüchtet ist, oder ob er Ausreisepflichtig ist. Und du kannst am Stadtbild auch nicht erkennen, ob eine Person die Kultur lebt oder deine Werte teilt. Das wird einfach anhand äußerlicher Merkmale angenommen. Es wird aus dem "Bild" des Menschen abgeleitet. 

lhoovpee antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

@ledwa70 

Wäre natürlich echt schöner, wenn jedes Mitglied der Horde in seinem angestammten Revier für immer seinen Platz hätte. Das gäbe Sicherheit. Leider läuft die Welt aber nicht so. Die einen verdrängen die anderen. Das ist doch immer die Geschichte dieser Welt gewesen. Kulturen blühen auf und vergehen. Das ist der Lauf der Dinge.

Ich selbst empfinde mich z.B. gar nicht als deutsch - bin ethnisch auch irgendwie so ein undefinierbarer Mischmasch -, ja noch nicht einmal als Erdenbürger, sondern lediglich als Gast auf der Durchreise. Von daher bin ich fein raus, verstehe Dich aber gut. Menschen neigen nun einmal dazu, sich an ihresgleichen zu hängen und nicht an verdächtige Fremde, die womöglich Krankheiten einschleppen und einem die letzten Ressourcen wegfressen.

Ist halt alles auch nur Biologie.

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Mariposa22
(@mariposa22)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 1330

@ledwa70 

Weshalb hat Gott Völker geschaffen? Weshalb sehen wir unterschiedlich aus? 

Wenn du so argumentierst, hat Gott auch die Migration erschaffen oder nicht? Wir stammen sowohl biblisch als auch anthropologisch alle von einigen wenigen Ursprüngen ab. Dass wir uns vermischen ist meines Erachtens gottgewollt, sonst gäbe es die Menschheit aufgrund von Inzucht nämlich gar nicht mehr. 

1Mo 1,28 Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht.

Auch deine Vorfahren sind irgendwann nach Mitteleuropa eingewandert. Und was hat unterschiedliches Aussehen denn mit einem verschandeltem Stadtbild zu tun? Ist in deinen Augen ein Stadtbild verschandelt, wenn nicht Blond und Blauäugig feinsäuberlich von Schwarzhaarig und Braunäugig getrennt sind?

 

 

 

 

 

 

 

 

mariposa22 antworten


Mariposa22
Beiträge : 1330

@meriadoc Ich denke auch, dass Merz eher über Sicherheitsbedenken sprach. Allerdings hat er sich so was von schlecht ausgedrückt. Er müsste sich wirklich mehr Mühe mit der Kommunikation geben und seine Worte reflektieren. Die Zeiten haben sich geändert. Wer sich platt und ohne Feingefühl ausdrückt, eckt an. Das gilt für jeden. Ansonsten braucht man sich nicht darüber zu beschweren, man dürfe nicht mehr sagen, was man denkt. Die Gesellschaft ist sensibler geworden.

Er hätte schon gar nicht von einem StadtBILD reden dürfen, welches impliziert, dass nur der optische Eindruck gemeint ist. Er hätte z.B. sagen können, dass man am Sicherheitsempfinden in Städten arbeiten müsse.

 

mariposa22 antworten
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