"Studie: Die größte Tätergruppe wird systematisch verschwiegen"
via Facebook gesehen:
https://www.volksverpetzer.de/analyse/studie-groesste-taetergruppe-systematisch-verschwiegen/
"Umgedreht bedeutet das, obwohl 66 Prozent der Tatverdächtigen Deutsche sind, werden sie nur in 9 Prozent der Zeitungsberichte oder 5 Prozent der Fernsehberichte erwähnt – eine krasse Zensur!"
Wobei die Frage ist warum die Polizeibehörden überhaupt die Herkunft benennen und sich nicht einfach weigern solche Info an die Öffentlichkeit zu geben, oder ist das gesetzlich verpflichtend?
Was geht diese Info einen an? Warum sollte man die bekommen (können)?
Wobei die Frage ist warum die Polizeibehörden überhaupt die Herkunft benennen und sich nicht einfach weigern solche Info an die Öffentlichkeit zu geben
Warum sollten sie sich einfach weigern dürfen? Weil sie gute Väter und Mütter sind, die dem unselbständigen Staatsvolk all solche Informationen vorenthalten müssen, die es nur verunsichern und in eine politisch nicht gewollte Richtung lenken könnten? Da schimmert ein paternalistisches Denken durch, daß mit der Demokratie, die ich in Deutschland kenne und schätze, nicht viel gemeinsam hat.
Migranten, insbesondere aus dem nordafrikanischen Raum, sind in Deutschland bzgl Strafttaten weit überrepräsentiert. Ist das eine relevante Information oder sollte man sie, in Deinem Sinne, nicht einfach verheimlichen?
Wie kommst du darauf, dass das
sollte man sie, in Deinem Sinne, nicht einfach verheimlichen?
im Sinne =Wunsch=Forderung von @der_alte ist? 😅
Vielleicht ist es auch nur eine Frage um selbst ins Denken zu kommen? 😉
Dann behaupte ich mal, dass du da falsch liegst. 😉
Es könnte auch einfach eine wenn, dann Folgerung sein. Wenn jemand ein bestimmtes Ergebnis haben möchte, dann sollte er xyz tun…🙂
Der Begriff Deutsch ist in dem Zusammenhang gar nicht klar klassifiziert.
Manchmal mit, manchmal ohne Migrationshintergrund.
Umfassend wäre nur ein Bild nach Ethnischen Gruppen, nach Arten von Straftaten, nach Altersklassen.
Das würde keine Fragen offen lassen.
Ich vermute das sich verschiedene Straftaten bei einzelnen Gruppen Schwerpunkte haben. Trotzdem wird die Mehrheit der Gruppe jeweils unauffällig sein.
Was anderes, wo der Staat Handhabe hätte (Schwer)Kriminelle abzuschieben soll er es auch tun. Klar kann man Leute mit nur einem Deutschem Pass nicht Abschieben. Da wo man es aber kann, sollte man es. Im Interesse aller die hier leben.
Wir sind kein Bootcamp oder Anstalt, sondern ein Staat der seine Belange zu schützen hat wie und wo er kann. Alle Ressourcenverschwendend in Gefängnisse zu stecken, das Geld haben wir nicht mehr.
Jeder vierte Bericht über Gewaltdelikte im Inland aus den
Abendnachrichten und Boulevardmagazinen der acht reichweitenstärksten überregionalen
Fernsehsender verweist auf die Herkunft der Tatverdächtigen (25,4 Prozent). Wenn die Herkunft
genannt wird, sind 94,6 Prozent der Tatverdächtigen nichtdeutsch, nur 5,4 Prozent der
Tatverdächtigen sind deutsch
Wenn man die Statistiken anschaut, dann werden zu 74,6% keine Herkunft genannt, 24 % ausländische und 1,4% deutsche Tatverdächtige. Laut der Statistik machen 34,3% ausländische Tatverdächtige aus.
"Klarer Bias, begeht ein Ausländer eine Gewalttat über die berichtet wird, gibt es eine 80% Wahrscheinlichkeit, dass die Herkunft erwähnt wird, bei einem Deutschen ist die Wahrscheinlichkeit weniger als 1%" könnte man meinen.
Was für mich nicht ganz klar ist, ist der Umfang des Begriffes Gewaltdelikt, was also fliest da alles genau mit hinein. Ist eine Tätlichkeit in einem Nachbarschaftsstreit auch schon Gewaltdelikt? Vergewaltigung, die ja meist im Bekannten und Verwandtenkreis stattfindet, gehört hier sicher dazu. In die Kriminalstatistik fliessen diese sicher mit ein und das machen dann die 66% Deutschen aus.
Was mir bei dieser Arbeit fehlt, ist die Aufarbeitung der 74,6 nicht genannten Nationalitäten. Eine Gegenüberstellung der effektiven Tatverdächtigen und der genannten Tatverdächtigen würde hier wesentlichen zur Diskussion beitragen.
Denn, wenn zum Beispiel 70% der berichteten Gewaltdelikte von Ausländern begangen wurde, aber nur 24% erwähnt wird, dann sieht das mit dem Bias schon wieder anders aus. Denn es wird ja nicht lückenlos über alle Gewaltdelikte berichtet, sondern nur über die "News" würdigen. Man hat also hier bereits einen Selektionsbias, in der Berichterstattung.