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Tshal / IDF in Deutschland .. Gedenken an München


Jigal
Themenstarter
Beiträge : 2538

Eine deutsch-israelische Formation hat zum Gedenken an das Olympiaattentat von 1972 den Fliegerhorst Fürstenfeldbruck überflogen. Dort war nach dem Attentat arabischer Terroristen auf die israelische Olympiamannschaft ein schlecht geplanter Befreiungsversuch der deutschen Polizei mit dem Tod von neun der Geiseln katastrophal gescheitert.
n einer V-förmigen Anordnung überflogen rechts und links neben einem israelischen Passagierflugzeug zwei israelische und drei deutsche Kampfjets den Fliegerhorst in einer Höhe von rund 500 Metern.

Anschließend besuchte eine deutsch-israelische Delegation die KZ-Gedenkstätte Dachau, um der Opfer des Holocausts sowie der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft zu gedenken. Vor dem internationalen Mahnmal legten der israelische Botschafter Jeremy Issacharoff und Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer(CDU) Kränze nieder.

Am Montag waren erstmals Kampfflugzeuge der israelischen Luftstreitkräfte für Übungen und das Gedenken in Deutschland gelandet. Die Maschinen trafen auf dem Fliegerhorst Nörvenich in Nordrhein-Westfalen ein, wie die Luftwaffe mitteilte. Die Einladung war vom Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Ingo Gerhartz, bei Besuchen in Israel ausgesprochen worden. Deutsche Militärpiloten waren schon in den Jahren 2017 und 2019 zu Übungen in Israel.

Quelle: MSN.com
auch Israelnetz.com

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18 Antworten
Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Es ist so wichtig zu Gedenken und aus auch der Geschichte zu lernen, danke für das Reinstellen des Themas.

Was ist dein Anliegen?

Anonymous antworten
10 Antworten
Banji
(@banji)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 3581

Dem schließe ich mich an, ebenso der Frage.

banji antworten
Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2538

Mir war es wichtig darüber zu berichten was so in der Regel untergeht.
Es weiss kaum jemand dass die Bundesluftwaffe in Israel war.
Ich finde es wichtig das Attentat in München 1972 in Erinnerung zu halten.
Auf israelnetz . com gibt es eine Diskussion hierzu.
Da sieht man auch wie manche Leute ticken. Ein Herr Luley ehem. für das Goethe Institut in Syrien findet es nicht gut wenn Bundeswehr und Tsahal gemeinsame Übungen machen.

Die Erinnerung ist mir wichtig, ich habe damals auch die Petition von Ankie Spitzer unterschrieben deren Mann damals gestorben ist.
Sie wollte eine Gedenkminute ich glaube das war 2002, dies wurde abgelehnt. Das Olympische Komitee hatte sich darauf nicht einigen können.

jigal antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Vielen Dank dir und auch, dass du darüber berichtet hast. Davon hatte ich auch gehört, dass das Olympische Komitee sich würdelos verhalten hat.
Traurig ist es, das es immer noch Antisemitismus in Deutschland gibt und auch in keinem anderen Land, sollte es sowas geben!

Anonymous antworten
Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2538

Seit der Petiton hat sich etwas getan und es gibt jetzt eine Gedenkstätte auf dem Olympia Gelände.

jigal antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Das ist gut. Danke für die Info. Es gab auch mal einen Bericht im Fernsehn darüber.

Anonymous antworten
Banji
(@banji)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 3581

Ich vermute, dass es deshalb Widerstand des Olympischen Komitees gegeben hatte, weil man es sich mit den arabischen Geldgebern nicht verscherzen wollte.

Nachtrag vom 19.08.2020 0758
Antisemitismus ist kein Problem nur in Deutschland.

banji antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @banji

Antisemitismus ist kein Problem nur in Deutschland.

Das ist mir klar.
Ich wollte ausdrücken, dass es in Deutschland mit unserer Geschichte es schecklich ist, dass es sowas gibt und natürlich auch in anderen Ländern, genauso mit ihrer Geschichte. Es war aber nicht so klar formuliert von mir.

Aber, es war ja von München die Rede und wir sind nun mal in Deutschland. Ehrlich gesagt, ist es schrecklich, dass Anschläge, wie in München oder auch in Halle gegeben hat.

Anonymous antworten
Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2538

Ich denke gerade unsere Geschichte machte das Attentat möglich.
Man wollte freundliche Spiele. Man wollte keine Uniformen sehen.
1936 hatte man viele Uniformen und das olympische Dorf wurde später Kaserne. Es war also zu wenig Polizei sichtbar und die Palästinenser konnten einfach über den Zaun klettern. München war "Hauptstadt der Bewegung" gerade deshalb wollte man ein anderes Bild zeigen.
Ich verstehe auch nicht wie man Polizisten mit Trainingsanzügen, Helmen und Waffen im Fernsehen zeigen konnte. Das war ein Fehler.

jigal antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15874

Israel Heute hat auch einen Artikel darüber und das damalige Attentat wird auch erwähnt, sowie eine Gedenkfeier zum Anlass

https://www.israelheute.com/erfahren/israelische-und-die-deutsche-luftwaffe-fliegen-gemeinsam/

deborah71 antworten
Eldarion
(@eldarion)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 526

Das hätte ich mir gerne angesehen.

eldarion antworten


Miss.Piggy
Beiträge : 1597

Eine Bekannte von mir hat es von ihrem Balkon aus gefilmt und das Video rumgeschickt. Sonst hätte ich es auch nicht mitbekommen. In den Nachrichten habe ich davon nichts gesehen.

miss-piggy antworten
5 Antworten
Eldarion
(@eldarion)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 526

Hier ist ein Artikel auf n-tv.
https://www.n-tv.de/politik/Israel-schickt-Kampfpiloten-nach-Deutschland-article21975771.html

Leider scheint die Berichterstattung darüber ein wenig sparsam zu sein.

eldarion antworten
Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2538

Wenn man googled berichten Zeitungen der Region und Zeitungen aus Israel. Einer der Piloten ist Nachfahre von Häftlingen die in Dachau waren.
Film habe ich keinen gefunden, einige Bilder.

Nachtrag vom 19.08.2020 2103
Erwähnen möchte ich die Süddeutsche Zeitung die ich eher als israelkritisch, oft unfair erlebe.

jigal antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @jigal

Einer der Piloten ist Nachfahre von Häftlingen die in Dachau waren.

Das ist eine große Gnade.

Anonymous antworten
LittleBat
(@littlebat)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 1813

Film
Leider brach irgendwann der Ton zusammen, schade.

https://www.youtube.com/watch?v=4qhaRGBbbiM&feature=youtu.beKZ&fbclid=IwAR2ilc4IR35zOehdSPfu510loXYgkJG0CzUiGNVhcMooBpw0okkZ-bBseDQ

Es wurde übrigens auch das Gelände der Gedenkstätte überflogen. Da gab es durchaus Diskussionen und manche erhobene Augenbraue.

Interessant war, dass der ganze Besuch sich sehr spontan aufblähte - eigentlich war das gar nicht so groß gedacht gewesen. Plötzlich wollte aber doch jeder mitkommen 😉

littlebat antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4753

In den Medien
Es kam in den Abendmagazinen, also Heute journal und Tagesthemen. Ich habs gesehen.

Helmut

hkmwk antworten
Orangsaya
Beiträge : 2870

Israel ist schon lange ein wichtiger Partner im nicht europäischen Mittelmeer und ist zuverlässiger als die Türkei.
Das in unserem Land nun ein gemeinsames Manöver stattfindet finde ich richtig, zumal die Gefahr das der nahöstliche Konflikt in unserem Land immer größer wird.
Dachau war das erste reguläre Konzentrationslager. Vorher hat es nur wilde Konzentrationslager die oft von der SA geführt wurden, gegeben. Neben Ausschwitz ist Dachau das international bekannteste Lager. Von der Seite, ist die Symbolwirkung des gemeinsamen Gedenken von großer Wirkung in dieser Welt.

orangsaya antworten


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