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Welche Wahlversprechen hat Trump eingehalten?


Orangsaya
Themenstarter
Beiträge : 2875

Es dauert nicht lange und in denn Staaten wird gewählt. Durch einen Vorschlag bin ich auf Youtube auf diese Seite gestoßen.

https://www.youtube.com/watch?v=iq1e8s-rZr4

Sicherlich so mancher hat auf der Seite gedacht, kein Versprechen hat er eingehalten. Oder der Orangsaya macht mal wieder Werbung für Trump. Obwohl ich gar kein Fan von ihm bin. Aber in den USA sind die Bürger, die, die Trump wählen. Deswegen gilt hier die Frage in der Bewertung, wie es die Amerikaner sehen und nicht wir wir in Europa/Deutschland. Das entscheidet nicht die Wahlen in Amerika! In diesen Clip wurden sechs Wahlversprechen aufgezählt, die er eingehalten hat. Falls jemand das Video sehen will, gibt es hierzu nähere Informationen.
Mindestens sechs Punkte, die er vor den Wahlen versprochen hat, hat er eingehalten:

1. Umfangreiche Steuerreform

2. Ende von Billigimporten

3. Rückgängig machen von Obamacare

4. Austieg von den Pariser Umweltabkommen

5. Ausstieg aus dem Atomabkommen mit dem Iran

6. Effektive Bekämpfung der IS

Zum Ende des Videos werden einige Misserfolge, die Trump erzielte genannt, bzw. die Teilmisserfolge.

Antwort
30 Antworten
Herbstrose
Beiträge : 14193

Aber in den USA sind die Bürger, die, die Trump wählen.

Nein, das stimmt nicht. Die Bürger wählen in ihrem jeweiligen Bundesstaat. Je nachdem, welche Partei gewinnt, entsendet der Staat Wahlmänner. Diese wählen dann den Bundespräsidenten. So kommt es, dass Trump Präsident ist, obwohl er nominell gesehen bei der letzten Wahl nicht die Mehrheit der Stimmen hatte.

herbstrose antworten
22 Antworten
Eldarion
(@eldarion)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 526

Das ist nun mal das Wahlsystem. Trotzdem ist es eine Demokratie.
Wir wählen auch nicht direkt den Kanzler.

Zu seinen Wahlversprechen.
Unzweifelhaft hat er ein paar Versprechen eingehalten. Aber es ist ja nun nicht so, dass andere Präsidenten grundsätzlich alle Wahlversprechen nicht eingehalten haben.
Und die Abschaffung von Obamacare ist nicht so ganz richtig. Er wollte das System durch "was besseres" ersetzten. Das ist bis heute nicht ansatzweise umgesetzt. Somit ist Obamacare in der Praxis nocht weitgehend in Kraft.
Spontan fällt mir noch die Mauer ein, die Mexiko nicht gezahlt hat.
Müsste man als nicht gehalten werten.
Und der teilweise Truppenabzug aus Afghanistan und Irak mag zwar umgesetzt sein, hat die USA aber nur schwächer gemacht. Das müsste man vom erfolgreichen Kampf gegen den IS abziehen.

eldarion antworten
klappstool
(@klappstool)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 421

... zudem ...
... hat er ja dem Journalisten Bob Woodward gegenüber zugegeben, dass er um die Gefährlichkeit und Tödlichkeit des Corona-Virus bestens informiert war, dies aber absichtlich vor seinem Volk gegenüber nicht nur verschwiegen sondern verharmlost hatte. Man kann ihm also mühelos 240000 tote amerikanische Zivilisten zurechnen. Ich glaube kaum, dass da noch irgendein gehaltenes Wahlversprechen irgendwie gegen gehalten werden kann. Ich kenne etliche US-Bürger, die unabhängig voneinander und auch in unterschiedlichen Landstrichen wohnend ursprünglich Trump gewählt und bis vor nicht all zu langer Zeit verteidigt und unterstützt haben. Sie werden allesamt bei der nächsten Wahl Vize-Präsident Biden unterstützen.

klappstool antworten
Eldarion
(@eldarion)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 526
Veröffentlicht von: @klappstool

Man kann ihm also mühelos 240000 tote amerikanische Zivilisten zurechnen.

Man kann ihm völliges Versagen in Bezug auf Gegenmaßnahmen vorwerfen. Er würde argumentieren, dass er früher als die europäischen Staaten die Grenzen geschlossen hat ( was stimmt). Er würde China die Schuld an der Pandemie geben ( was teilweise auch stimmt).
Aber - da hast du völlig recht - er hat das ganze völlig verharmlost und seinen eigenen Chefexperten untergraben.

Aber ihm direkt die Schuld an allen Corona-Opfern zu geben, ist vielleicht etwas heftig, oder? Wir wissen nicht, wie es mit einem vernünftigen Präsidenten gelaufen wäre.
Nehmen wir mal Israel. Am Anfang hatten die sehr harte Gegenmaßnahmen. Trotzdem ist Israel jetzt schwer betroffen.
Kann man da sagen, Netanyahu ist schuld?

eldarion antworten
klappstool
(@klappstool)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 421
Veröffentlicht von: @eldarion

Aber ihm direkt die Schuld an allen Corona-Opfern zu geben, ist vielleicht etwas heftig, oder? Wir wissen nicht, wie es mit einem vernünftigen Präsidenten gelaufen wäre.

Ich sachma so: Unter den gegebenen Umständen, wenn man mal das Gesundheitssystem außen vor lässt, kann man das schon so sagen. Und Trump hat von Angang an von einem Hoax, von einer Grippe, von einer Taktik der Demokraten gesprochen. Und zu glauben, ein Virus würde sich an Grenzen oder Flugpläne halten, wenn es - und jetzt kommts - schon im Land ist(!) und das als Belege dafür zu nehmen, man habe ja etwas dagegen getan ist für sich schon so unfassbar unterirdisch dumm, dass man nicht anders kann, als mit den Angehörigen der Opfer still zu weinen (ist kein Angriff gegen dich, aber dieser Typ kostet mich vermutlich mehr Lebenszeit als die ganze Raucherei Zeit meines Lebens. 😀 ).

klappstool antworten
Eldarion
(@eldarion)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 526
Veröffentlicht von: @klappstool

(ist kein Angriff gegen dich, aber dieser Typ kostet mich vermutlich mehr Lebenszeit als die ganze Raucherei Zeit meines Lebens. 😀 ).

😊

Kein Problem. Du hast doch nicht mich angegriffen. Ich verteidige Trump ja auch nicht wirklich. Ich meine nur, dass die Person des Präsidenten nicht allein verantwortlich für das Ausmaß einer Pandemie sein kann.
Nicht mal dann, wenn besagter Präsident ein Vollpfosten ist.
Angenommen, Merkel hätte uns gesagt, dass Corona nur ne leichte Grippe ist. Wenn ich als mündiger Bürger ( schulterklopf) nun mit offenen Augen alle offensichtlichen Warnzeichen ignoriere und mich allein auf das Wort der Regierungschefin verlasse - Masken und Abstand ignoriere - hab ich auch ein Stück weit selbst schuld. Findest du nicht?

eldarion antworten
klappstool
(@klappstool)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 421
Veröffentlicht von: @eldarion

Wenn ich als mündiger Bürger ( schulterklopf) nun mit offenen Augen alle offensichtlichen Warnzeichen ignoriere und mich allein auf das Wort der Regierungschefin verlasse - Masken und Abstand ignoriere - hab ich auch ein Stück weit selbst schuld. Findest du nicht?

Ich glaube, in den USA hat ein Präsident ein etwas anderes Gewicht als hierzulande die Kanzlerin. In den Staaten hatte Trump mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln (incl. Rauswurf) die Autorität aller zur Verfügung stehenden wissenschaftlichen Größen untergraben. Dazu kam noch, dass er die Versorgung beispielsweise New Yorks und anderer - hauptsächlich von den Demokraten regierter - Staaten mit Hilfsgütern künstlich in die Länge zog. Er verhökerte Beatmungsmaschinen und Masken nach China, kurz bevor sie in den USA dringend gebraucht wurden. Und all das führt eben dazu, dass den Menschen nach und nach die Augen geöffnet wurde, WEN sie da eigentlich zum "Allmächtigen" und "Auserwähten" gemacht haben (Trumps O-Ton über sich selbst).

Aber ich gebe dir auch Recht. Wenn man die Regierung voller Wissenschaftler hat wie wir (Merkel Physikerin, Braun Molekular-Biologe?, Lauterbach Epidemiologe) dann übernehme ich auch gerne die Verantwortung für mich selbst und wähle deren Parteien auch bei der nächsten BTW gerne wieder (mit welcher von beiden die Grünen koalieren werden, ist mir zum jetztigen Zeitpunkt erstmal egal). 😛 😀

klappstool antworten
Eldarion
(@eldarion)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 526

Mag sein. Aber auch für die Amerikaner ist der Präsident nur ein Mensch. Kein überirdisches Wesen, für das sich Trump zweifelsohne selbst hält. Einigen wir uns darauf, dass wir uns entspannt zurücklehnen, wenn er fluchend das Weiße Haus verlässt. Und du kannst beruhigt wieder anfangen zu rauchen 😊

Veröffentlicht von: @klappstool

(mit welcher von beiden die Grünen koalieren werden, ist mir zum jetztigen Zeitpunkt erstmal egal). 😛 😀

Erinnere mich nicht daran. 🙁

eldarion antworten
klappstool
(@klappstool)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 421
Veröffentlicht von: @eldarion

Einigen wir uns darauf, dass wir uns entspannt zurücklehnen, wenn er fluchend das Weiße Haus verlässt. Und du kannst beruhigt wieder anfangen zu rauchen 😊

Ich dampfe mittlerweile. Ist weniger schädlich. 😉

Veröffentlicht von: @eldarion

Erinnere mich nicht daran. 🙁

Wenn ich dran denke, würde ich das dann doch gerne beizeiten tun, auf deine Vergebung hoffend. 😛 😀

klappstool antworten
hosianna
(@hosianna)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 86

Dass Donald Trump überhaupt Präsident wurde,...
...ist für mich von Anfang an nicht nachvollziehbar gewesen, so frech und widerlich, wie er sich vorher schon in den Medien gegeben hat!

Und dann hat er alles Gute zunichte gemacht, was Barack Obama aufgebaut hat!

Möge nun wirklich Biden gewinnen!

hosianna antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2875
Veröffentlicht von: @hosianna

...ist für mich von Anfang an nicht nachvollziehbar gewesen, so frech und widerlich, wie er sich vorher schon in den Medien gegeben hat!

Das Donald Trump ungehobelt auftritt, darüber brauchen wir uns nicht zu unterhalten. Zu manch anderen Themen wird es von anderen jedoch anders gesehen. Die Washington Post wurde schon lange vor Trump als ein Blatt gesehen, welches Hass und Hetze verbreitet. Wobei die Frage, was Hass und Hetze ist, eine emotionale Frage ist. Wenn die Meinungen so gegensätzlich sind, dass man sich mit seiner Meinung im Frieden gestört fühlt, dann fängt für die schon Hass und Hetze an. Die Folge ist, dass man eine Bestätigung sucht und alles was er sagt auf das Negativste auslegt. Das scheint wohl unabhängig von den Meinungen, die sich gegenüberstehen ein Mechanismus zu sein. Ein Beispiel für Deutschland. Sind die Flüchtlinge im Mittelmeer. Da wird gesagt, wer nicht will, dass die Schiffe rausfahren und die Menschen nach Europa bringen, der will, dass die Menschen ertrinken. Das ist aber falsch, ich kenne viele, die diesen Weg für falsch halten, aber ich kenne nicht einen, der will, dass die Menschen, dass Menschen im Mittelmeer ertrinken. Kennst du jemanden im analogen Leben persönlich der so etwas will? Ich jedenfalls sehe vielmehr bei denen, die diese kritisieren, dass sie andere Lösungen sehen. Damit von Anfang an sie erst gar nicht in das Boot gehen. Das rührt auch daher, dass über die letzten zehn Jahre über die Hälfte der Bewerber abgelehnt wurden und somit nur Verfolgung als Grund vorgeschoben haben. Ich will das nicht ausweiten, denn es ist ein Thema für sich. Ich sehe anhand dieser Zahlen, dass wir unterscheiden müssen, zwischen Menschen, die tatsächlich eine berechtigten Asylanspruch haben und Menschen, die diesen Schutz missbrauchen.

Veröffentlicht von: @hosianna

Und dann hat er alles Gute zunichte gemacht, was Barack Obama aufgebaut hat!

Du wirst bei mir kaum eine Kritik über Obama finden, die ich während der Zeit als Obama Präsident war auf j.de geschrieben habe. Ich weiß noch, bevor Obama Präsident wurde und hier die Lobeshymnen über Obama während des Wahlkampfs gesungen wurden, habe ich darauf hingewiesen, dass im Wahlkampf Obama sich öffentlich für die Todesstrafe aussprach. Das tat ich weil hier im Forum Busch auf j.de während seiner Amtszeit angegriffen wurde. Bush bot sich auch an. Er war Republikaner, Südstaatler und erfüllte alle Klischees, die man so hat. Obama hat sich an sein Versprechen nicht gegen die Todesstrafe zu machen gehalten. Darüber wird, wenn es um Obama geht, gerne hinweggeschaut. Ich weiß schon, dass viele sagen, ich bin gegen Hinrichtung und finde es nicht gut. Ich frage mich dann, wo waren dann die hetzerischen Stimmen, die es bei seinem Vorgänger gerne und eifrig gemacht wurden. Was man im positiven Bild, nicht will, dass ist dann auch nicht und was man im negativen Bild will, dass ist dann ebenso. Objektiv ist das nicht. Ich finde Obama war kein schlechter Präsident, und wenn ich Amerikaner wäre, hätte ich ihn nicht gewählt. Vielleicht um Trump zu verhindern, hätte ich Obama gewählt. Allerdings bin ich so gepolt, dass ich nicht wider meiner Überzeugung wähle.

Veröffentlicht von: @hosianna

Möge nun wirklich Biden gewinnen!

Möge der gewinnen der nach den amerikanischen demokratischen Regeln, die hierfür erforderlichen Stimmen bekommt und möge egal, wer der Glückliche ist, daraus kein Streit entstehen. Ich betone nach den Regeln, die gelten und nicht nach den Ponyhofregeln, die man konturiert, damit man meint, eigentlich wurde XY gar nicht gewählt.

Mir ist nicht wichtig, ob Biden, oder Trump gewählt wird. 😊 Biden wäre für Deutschland und Europa nicht so anstrengend. Eine Konflikte wären wohl dieselben, wie sie schon unter Obama und seinen Vorgängern bestanden. Unser Import aus China und nicht aus den USA war schon vor Trump z. B. ein Reibungspunkt. Obama (nicht alleine) hatte mit TTIP wohl die Lösung des Problems. Doch die Ängste übervorteilt zu werden, waren in der amerikanischen, wie europäischen Bevölkerung gleichermaßen. Im Übrigen sind die Argumente der Hardcoregegner von Rechts-, wie Linksextremisten eng verwandt. Ich staune immer wieder, wie sie sich gleichen, obwohl von der Identität her, sie sich als erbitterte Feinde bekämpfen.

Ich weiß nicht, ob ich es geschrieben habe. Gegen Obamacare habe ich im Grunde nichts, sondern finde den Gedanken, dass möglichst hundert Prozent der Amerikaner versichert werden einen sympathischen Gedanken. Es ist aber schon immer so, dass die Amerikaner ein soziales Netz bevorzugen und wir Deutschen lieber ein soziales Laken anstreben, auf das sich jeder im Lande legen kann.

orangsaya antworten
DerNeinsager
(@derneinsager)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1449

Das Gute von Obama war aber teils begrenzt. Man hätte es aber eigentlich weiter verbessern anstatt abschaffen wollen. Bei der Reform durch Obama wurde es scheinbar so, das die Mittelschicht mit Mitgliedsbeiträgen zur Krankenkasse hart mitgenommen wird. Das Ganze System ist dort drüben verkehrt von Kopf bis Fuss. Ich arbeite hierzulande in einem Medizintechnischen Betrieb und wir haben daher auch mit Zulassungen auf dem US Markt zu tun.

So wie sich die Lage der Mittel und Unterschicht der letzten 50 Jahre dort entwickelt hat wundert es mich eher das der Supergau so lange gedauert hat. Ich hätte als Bürger dort drüben wahrscheinlich permanent Existenzängste. Hire and fire, hohe Schuldszinsen, kein soziales Netz

Ich hoffe Biden wird gewählt und ich hoffe er macht es besser. Deutlich besser wie seit jeher.

derneinsager antworten
Banji
(@banji)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 3581

Ich glaube aber nicht, dass Biden das System ändern wird.
Im Vorfeld von Wahlen kann jeder versprechen was er will.

banji antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2875
Veröffentlicht von: @banji

Ich glaube aber nicht, dass Biden das System ändern wird.
Im Vorfeld von Wahlen kann jeder versprechen was er will.

Das glaube ich auch nicht. Die Regierungen vorher haben schließlich nicht das Sozialsystem in den USA gegen das Volk entwickelt. Der Anspruch ist nur ein anderer. Während wir in Deutschland gerne in solchen Fragen nach Papa-Staat rufen, fragen sich die Amerikaner vielmehr, wie mache ich das am Besten. Auf der anderen Seite sind die Menschen in den USA bereit, viel mehr Geld zu spenden, um andere zu stützen.

orangsaya antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2875
Veröffentlicht von: @eldarion

Aber es ist ja nun nicht so, dass andere Präsidenten grundsätzlich alle Wahlversprechen nicht eingehalten haben.

Die sechs Punkte habe ich genannt, weil diese in dem Bericht genannt wurden. Trump hat auch nicht alle Wahlversprechen eingehalten. Wie jeder die Wahlversprechen bewertet, dass er bemüht war, die Wahlversprechen einzuhalten, ist unüberschaubar.

Veröffentlicht von: @eldarion

Und die Abschaffung von Obamacare ist nicht so ganz richtig.

Obamacare ist ja auch ein ursprüngliches Wahlversprechen von Obama und er war bemüht es einzuhalten. Teils ist er gescheitert, weil die Folgen von Obamacare noch nicht mal für die Gruppe ein Vorteil war, für die es gedacht war. Außerdem ist die Behauptung falsch, dass die Menschen in Massen an Corona starben, weil er Obamacare abschaffte. Das ist zu billig und das Gesundheitssystem in denn Staaten ist Komplexer, als Obamacare. Es gibt z.B. auch Madicad das es schon lange vor Obama gab und Madicad zieht genau bei dem Clientel, dass im Falle eine Corona Ansteckung besonders gefährdet ist. Das Problem von Medicat war, dass es immer mehr Menschen gibt, die dieses Gesundheitssystem nutzen und dem Staat teuer wurde. Von der Seite kann man darüber nachdenken, ob nicht Obamacare eine Entstaatlichung des bestehenden Gesundheitssystem war.
Obamacare ist so wie ich es mitbekommen haben an hauptsächlich zwei Punkten gescheitert. Der erste Punkt war von Anfang an ein Kritikpunkt. Das war die Pflicht zur Versicherung. Dieser Punkt scheint uns zu befremden, aber in den USA gibt es andere Vorstellungen was eine freien Staat ausmacht, als bei uns.
Der zweite Punkt, war die Verpflichtung der Versicherungen jeden ohne Rücksicht auf Vorerkrankungen zu versichern. Da hat Obama die Gruppe neu aufgemischt, die eigentlich für Obamacare waren und eigentlich von Obamacare profitieren sollten, denn die Versicherungen wurden durch diese Anordnung für die Betroffen unerschwinglich teuer.
Soweit ich weiß, gibt es es keine Versicherungspflicht mehr. Von der Seite hat er sein Versprechen eingehalten. Was er nicht eingehalten hat, war, dass anstelle von Obamacare ein Trumpcare kommt, dass die Versicherungen wieder für jeden Bürger, der arbeitet wieder erschwinglich wird.

orangsaya antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2875
Veröffentlicht von: @herbstrose

Nein, das stimmt nicht.

Ich bin es leid darüber zu diskutieren, wenn man zur Grundvoraussetzung für diese Behauptung die Amerikanischen Spielregeln für einen Wahlgewinn außer Kraft setzt. Einen Schlüssel, welche Auswirkungen die Wahlstimmen des Volkes gibt es in Deutschland auch und der ist ebenfalls nicht eins zu eins zu den Stimmen die es gab. Das gilt für Deutschland und noch weniger für die EU.

orangsaya antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Was genau meinst du damit?

herbstrose antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Noch eine Anmerkung
In den USA ist es so, dass jeder Bundesstaat ungeachtet der Einwohnerzahl die gleiche Anzahl an Wahlmännern schickt.

Beispiel: Staat 1 hat 1 Mio Einwohner, es sieht Partei A. Staat 2, 3 haben jeweils 250T, Staat 4 200T Einwohner. In allen diesen Staaten siegt Partei B.
Das bedeutet, dass ein Drittel der Bevölkerung über drei Viertel der Stimmen verfügt.

Es reicht also nicht, als Partei nominell die meisten Stimmen zu haben, man muss die meisten Staaten haben. Dann stellt man den Präsidenten.

In Deutschland stellt die Partei mit den bundesweit nominell meisten Stimmen den Kanzler.

herbstrose antworten
Eldarion
(@eldarion)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 526

In den USA ist es so, dass jeder Bundesstaat ungeachtet der Einwohnerzahl die gleiche Anzahl an Wahlmännern schickt.

Nimms mir nicht übel - aber das ist völlig falsch.
Die Anzahl der Wahlmänner- ( und frauen) richtet sich nach den Einwohnern. Nur in Maine und einem anderem Staat ( müsste jetzt googeln) werden je nach Wahlergebniss anteilsmäßig Wahlmänner gestellt. Also z.B. zwei für die Dems und einen für die Reps.

Hier mal ein Link, aus dem ich kopiere:
https://www.usa-info.net/usa-wiki/wahlmaenner-in-den-usa/

Die Zahl der Wahlmänner oder der Wahlfrauen ist naturgemäß von Bundesstaat zu Bundesstaat verschieden und richtet sich nach deren Größe. So verfügt das wirtschaftlich starke Kalifornien über insgesamt 66 Stimmen. Das kleine Delaware muss sich mit lediglich drei Stimmen begnügen. Texas bestimmt 38 Wahlmänner und Wahlfrauen, North Dakota und Wyoming verfügen ebenso wie der District der Hauptstadt Washington nur über drei Stimmen.

eldarion antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2875
Veröffentlicht von: @eldarion

Nimms mir nicht übel - aber das ist völlig falsch.
Die Anzahl der Wahlmänner

Natürlich ist das völlig falsch. Wir in Europa haben noch krassere Unterschiede. Jedes Land in Europa hat eine volle Stimme, Egal, ob es ein großes Land, wie Deutschland ist, oder ein kleines wie Luxemburg. Ich finde, auch das hat im Europäischen Rat seine Berechtigung. Kleine Länder würden, wenn die Wunschvorstellungen von Herbstrose für Amerika, in Europa gelten würden, untergehen. Deutschland, Frankreich und Italien wären dann wohl die am meisten gehassten Länder in der EU, denn die hätten dann das sagen und eine europäische Einheit, dass so Wahlen akzeptiert würden, haben wir nicht erreicht und vermutlich werden das auch die künftigen Generationen nicht erreichen.

orangsaya antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Ach, der Herr weiß über meine Wunschvorstellungen Bescheid? Dann weißt du mehr als ich.

herbstrose antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Bezüglich der zur Wahl stehenden Präsidentschaftskandidaten weicht das in den 50 verschieden großen Staaten fast jedes Mal nach dem Mehrheitswahlrecht gewonnene Wahlmänner-Verhältnis somit vom Stimmen-Verhältnis aller zusammengenommenen US-Bürger ab. Bei in etwa gleich viel Stimmen für zwei Kandidaten kann der Kandidat mit der bundesweit größten Wählerstimmen-Zahl dem Kandidaten mit weniger Wählerstimmen unterliegen, was in den Jahren 1876, 1888, 2000 und 2016 passierte.

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @herbstrose

In Deutschland stellt die Partei mit den bundesweit nominell meisten Stimmen den Kanzler.

Hab ich eine Grundgesetzänderung verpennt?

In meinem GG wird der Bundeskanzler laut Art, 63 ff vom Bundestag auf Vorschlag des Bundespräsidenten gewählt

https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_63.html

Es gibt auch keinen Automatismus im GG, das der Bundeskanzler, bzw die Bundeskanzlerin von der stärksten Fraktion gestellt werden muss/wird, auch wenn dies i.d.R. bisher der Fall war

Anonymous antworten


Clay
Beiträge : 1322
Veröffentlicht von: @orangsaya

Mindestens sechs Punkte, die er vor den Wahlen versprochen hat, hat er eingehalten:

Meines Wissens hat er gesagt, dass
. er das Atomabkommen mit dem Iran nicht nur kündigen, sondern ein besseres Abkommen aushandeln wolle.
- er nicht nur Obamacare rückgängig machen, sondern ein besseres Gesundheitssystem schaffen wolle.
Zumindest das hat er nicht gehalten.

Abgesehen davon, dass doch nicht das, was er versprochen hat, auch gut für Amerika ist, z.B. der Handelskrieg mit China, Kündigung vom Atomabkommen mit dem Iran oder von Obamacare. Es wäre doch viel sinnvoller, mit China und dem Iran etwas Besseres aushandeln, bevor man Strafzölle erhebt bzw. ein Abkommen kündigt; ein besseres Gesundheitssystem zu schaffen, bevor man das bestehende kündigt, usw. Oder ist es sinnvoll, aus dem Pariser Umweltabkommen auszusteigen?
Und wo hat er den IS effektiv bekämpft. Er hat sich doch aus dem Nahen Osten weitgehend zurückgezogen und die Bekämpfung den Russen, der Türkei und den Syrern überlassen, die alle zudem ihr eigenes Süppchen kochen. Er hat viel mehr zur weiteren Destabilisierung des Nahen Ostens beigetragen.
Dieser Narzisst kennt doch nur sich und seinen eigenen Vorteil. Er hat das Land tief gespalten und ist eine Schande für Amerika und einfach nur peinlich. Leider haben die Demokraten mit Biden auch nicht gerade einen charismatischen Bewerber auf das Amt.
Europa hat jetzt die Chance, sich von den USA unabhängig zu machen und eine friedliche Koexistenz mit Putin anzustreben. Dann hört das unterschwellige Unruhestiften des Westens in Georgien, der Ukraine und Belarus hoffentlich auf, die Ostukraine ließe sich befrieden und die Krimfrage lösen.

LG.
Clay

clay antworten
3 Antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2875
Veröffentlicht von: @clay

- er nicht nur Obamacare rückgängig machen, sondern ein besseres Gesundheitssystem schaffen wolle.

Ja, er wollte ein Trumpcare schaffen. Das fehlt bisher. Allerdings bestand von Anfang an kein Zweifel, dass er Obamacare abschaffen wollte. Das tat er und der gefühlte Kostendruck, den Obamacare auslöste war weg. Der zentrale Kritikpunkt an Obamacare war unter den verschiedenen Kritikern, dass man dazu, sich zu versichern, unter der Drohung einer Strafzahlung sich zu versichern. So eine Zwangsversicherung ist bei uns selbstverständlich, aber in Amerika kam das wohl schlecht an. Wir müssen ja nicht fordern, dass die Amerikaner eine typisch deutsche Einstellung dazu haben.

Veröffentlicht von: @clay

. er das Atomabkommen mit dem Iran nicht nur kündigen, sondern ein besseres Abkommen aushandeln wolle.

Unabhängig von Trump, fand ich das Iranabkommen für einen gefährlichen Leichtsinn. Saddam Hussein wollte ja auch eine Atombombe bauen und ich finde es zum Schutze der Menschheit gut, dass mit ein paar israelische Bomben der Fall erledigt war. Das sollte man nicht unbedingt als Vorlage sehen, aber der Weg mit dem Abkommen war ein gefährlich falscher Weg.

Veröffentlicht von: @clay

Abgesehen davon, dass doch nicht das, was er versprochen hat, auch gut für Amerika ist, z.B. der Handelskrieg mit China, Kündigung vom Atomabkommen mit dem Iran oder von Obamacare.

Was Europa und China betrifft, so hat er schmerzhafte Signale geschickt. Das Ergebnis ist, dass es zu einem Abkommen mit China gibt. Wenn der Streit auch weiter geht.
Was Europa betrifft, so wurde hier auch eine neues Abkommen geschlossen.

Veröffentlicht von: @clay

Oder ist es sinnvoll, aus dem Pariser Umweltabkommen auszusteigen?

Wie ich über das Pariser Abkommen denke, spielt hier keine Geige. Er hat sein Wahlversprechen gehalten und hierdurch sind Arbeitsplätze entstanden.

Veröffentlicht von: @clay

Und wo hat er den IS effektiv bekämpft.

Schau dir den Bericht an und da findest du schon teilweise eine Antwort.

Veröffentlicht von: @clay

Er hat sich doch aus dem Nahen Osten weitgehend zurückgezogen und die Bekämpfung den Russen, der Türkei und den Syrern überlassen, die alle zudem ihr eigenes Süppchen kochen.

Das ist der essentiellste Punkt, den ich schon bei Obama für falsch fand. Das Ergebnis so einer Zurückhaltung ist das Elend der Menschen in Syrien. Obama hatte damals sein Wahlversprechen eingehalten und die Soldaten aus dem Irak abgezogen. Nur, hat er diese, was er bei seinem Versprechen nicht sagte, die Soldaten in Afghanistan stationiert. Dieses Vakuum haben die Sunniten genutzt, das Land wurde bis nach Syrien destabilisiert, und eine Spitze war die ISIS.

Ich denke darüber, dass in erster Linie Europa robust regieren sollte. Europa ist in einigen Punkten allerdings Handlungsunfähig. Gerade was militärische Fragen betrifft.

Veröffentlicht von: @clay

Leider haben die Demokraten mit Biden auch nicht gerade einen charismatischen Bewerber auf das Amt.

Biden ist meiner Meinung nach eigentlich zu alt. Falls er gewählt wird, wünsche ich ihn Gesundheit und Vitalität, damit er das Amt besteht und er danach noch ein paar Jahre, sein Lebensalter ausleben kann. Die Charismatiker waren aktiv, bevor der demokratische Präsidentschaftskandidat nominiert wurde, danach sind sie in den Hintergrund geraten.

Veröffentlicht von: @clay

Europa hat jetzt die Chance, sich von den USA unabhängig zu machen und eine friedliche Koexistenz mit Putin anzustreben.

Klingt ja ein bisschen nach AfD. Nein, unter Putin standen alle Türen für Europa und für die Nato offen und Putin hat sie zugeschlagen. Eine friedliche Koexistenz mit Russland sollte angestrebt werden, dass es unter Putin möglich ist, glaube ich nicht.

orangsaya antworten
Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1322
Veröffentlicht von: @orangsaya

Klingt ja ein bisschen nach AfD. Nein, unter Putin standen alle Türen für Europa und für die Nato offen und Putin hat sie zugeschlagen. Eine friedliche Koexistenz mit Russland sollte angestrebt werden, dass es unter Putin möglich ist, glaube ich nicht.

Die Beziehungen waren mal so gut, dass Putin sogar sogar im Bundestag sprach. Nicht Putin hat die Türe zu Europa zugeschlagen, sondern Europa ist auf keine der positiven Signale Putins eingegangen, weil die USA es nicht wollten.

LG.
Clay

clay antworten
Helle
(@helle)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 772

Was wiederum zeitgt, dass Deutschland Marionetten der USA sind...

helle antworten
Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Es ist zwar kein Wahlversprechen, aber er hat etwas geschafft, was noch kein Präsident vor ihm geschafft hat. 30 000 Fahrzeuge und Schiffe haben zu seiner Unterstützung in Florida einen Konvoi abgehalten. Das besondere daran: es waren alles Latinos. Bidens Autorcorso dagegen bestand aus 15 Fahrzeugen.
Man bekommt das hierzulande nicht so mit aber die Verehrung, die ihm dort zuteil wird nimmt schon religiöse Ausmaße an. Eine Frau hat ihn als den Retter des Westens bezeichnet.

Wie auch immer man zu Trump steht, wie kamen die Demokraten eigentlich dazu Joe Biden als Kandidaten zu nominieren? Es gibt Videos von ihm da produziert er Stoiberismen am laufenden Band. Zuletzt hat er seinen Anhängern zugerufen er sei ein stolzer Demokrat und wolle in den Senat einziehen... man kann sich schon mal mit Zahlen und Orten vertun... aber nicht zu wissen, dass man Präsident werden will... das ist ziemlich bedenklich.

Anonymous antworten


Helle
Beiträge : 772

Trump hat keinen Krieg angefangen und kaum welche fortgeführt. das war unter seinen zajhrleichen Vorgängern anders. Viele seiner Vorgängern haben eine erhebliche Anzahl Militärtoten zu verantworten.

helle antworten
1 Antwort
Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1322

Was ist mit dem Krieg im eigenen Land? Die USA sind gespalten wie niemals zuvor. Ein Friedensstifter ist Trump wahrlich nicht!

clay antworten
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