Alleinsein : Lust o...
 
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Alleinsein : Lust oder Frust ?


Gospelmusik
Themenstarter
Beiträge : 26

Ich lebe schon einige Jahre alleine seitdem mein Mann gestorben ist.
Manchmal kann ich gut damit umgehen, dann kommen Zeiten der Einsamkeit. Ich bin viel unterwegs und nehme an Gruppentreffen teil.
Wie geht es euch? Wie geht ihr mit dem Alleinsein um?

Antwort
30 Antworten
Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Hi,

was sind einige Jahre? Ich bin sehr häufiger und lange Single.

Ich weiß nicht wie sich Einsamkeit ausdrückt. Aber ich habe Arten von Einsamkeit kennengelernt. Jedes hat andere Qualitäten.

Ich habe einige Freunde und ich habe Hobbys. Trotzdem, an manchen Abenden passiert es. Da ist eine Einsamkeit da und ich spüre, diese kann kein Mensch ausgleichen.

Dann bin ich alleine daheim und Langweile ich mich. Aber vermisse meine Freunde komischerweise nicht.

Was machst du in deiner Freizeit? Hast du Kinder (auch wenn sie groß sind)? Hobbys? Bist du fit (ich im Moment nicht so, gehe aber raus).

Und wenn mich dann doch sowas überkommt...Einsamkeit die mich erdrückt. Jesus! Auch mal dieses Gefühl aussitzen. Hilft auch....glaubs mir.

Und dann mal auf Jesus.de gehen und mitschreiben und chatten.

Trauerst du noch?

M.

Nachtrag vom 18.09.2020 1201
Aber das es unangenehm drückt, das kenne ich. Fühl dich gedrückt 😊

Anonymous antworten


Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Hey Gospel,

ich musste erst eine Lernerfahrung durchmachen, bevor ich da für mich den richtigen Weg gefunden habe. Ich bin schon etwas älter, und als ich um die 20 war, habe ich geheiratet, weil es damals vielfach noch so üblich war. Ich habe garnicht danach gefragt, ob es für mich gut ist, eine dauerhaft feste Beziehung zu führen. Heute weiß ich, ich kann es nicht, bzw. es gibt Menschen, die können das, und brauchen das, und es gibt andere, die können das nicht und werden damit unglücklich, wenn sie sich dauerhaft an nur einen Partner binden und mit diesem zusammen wohnen würden. Jetzt ist es so, ja, ich lebe allein, habe aber offene Beziehungen, bin in der Polyszene, weil ich mich damit am wohlsten fühle. Und ich glaube, das Problem von vielen ist, die denken, man ist entweder Single oder verheiratet, wenn ich das mal so überspitzt ausdrücken darf. Und viele blenden die möglichen Zwischenwege der Lebensgestaltung leider völlig aus. Ich kann nicht dauerhaft mit einer Partnerin zusammenleben, und auch nicht immer nur mit derselben Frau schlafen, das ist nicht mein Ding. Für mich ist mein Alleinsein somit kein Frust, sondern Lust, weil ich für mich das beste daraus gemacht habe.

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lhoovpee
Beiträge : 2290

Alleinsein : Lust UND Frust ?

Manchmal ist alles gut und ich genieße der Vorteile des Single-Lebens. Manchmal wünscht man sich ein Partner.

Aber in einer Beziehung ist das ja nicht groß anders. Da ist auch Lust und Frust vorhanden 😀

lhoovpee antworten


Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Alleinsein : Lust oder Frust ?

Veröffentlicht von: @gospelmusik

Ich lebe schon einige Jahre alleine seitdem mein Mann gestorben ist.
Wie geht es euch? Wie geht ihr mit dem Alleinsein um?

also, zunächst einmal sollte ich vorweg erwähnen dass ich schon immer Single war und bin. Ich kann nicht mitreden wie es ist, verheiratet zu sein und dann wieder allein.
Für mich ist das auch kein Thema mehr zu heiraten mittlerweile. Es gab Zeiten, da habe ich da sehr darunter gelitten das "alle" um mich herum geheiratet haben, Kinder bekommen haben etc. pp...
In Hauskreisen habe ich manches mal gesagt, sie mögen mal von was anderem reden als "ständig" von Kindern, Eheproblemen....okay, mittlerweile geht´s, ich kann damit auch besser umgehen.
Und umso länger ich alleine bin habe ich auch meinen eigenen Stil und Tagesablauf und Rhythmus und überhaupt.
Mir fehlt inzwischen in der Beziehung nichts mehr.

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26 Antworten
Glasgraveurin
(@glasgraveurin)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 316
Veröffentlicht von: @anonym-4f1dda90f

Zeiten, da habe ich da sehr darunter gelitten das "alle" um mich herum geheiratet haben, Kinder bekommen haben etc. pp...

Das kommt mir doch sehr bekannt vor. Am Anfang habe ich auch darunter gelitten. Habe dann später einen einen Mann hier bei Jesus.de kennengelernt und wir haben auch geheiratet. Leider bin ich auch inzwischen verwitwet und lebe mit meinen Bruder in einer tollen WG.

In der Gemeinde finde bei bestimmten Veranstaltungen finde ich das immer schlimm, wenn Familien und Ehepaare sind und ich fühle mich dann irgendwie allein auf weiter Flur.

glasgraveurin antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @glasgraveurin

In der Gemeinde finde bei bestimmten Veranstaltungen finde ich das immer schlimm, wenn Familien und Ehepaare sind und ich fühle mich dann irgendwie allein auf weiter Flur.

das kommt mir auch bekannt vor.

beruflich war es oft so, das die meisten es nicht verstehen konnten oder wollten ... wie auch immer... weiß auch nicht warum..leben und leben lassen..

Anonymous antworten
Glasgraveurin
(@glasgraveurin)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 316
Veröffentlicht von: @anonym-4f1dda90f

beruflich war es oft so, das die meisten es nicht verstehen konnten oder wollten ... wie auch immer... weiß auch nicht warum..leben und leben lassen..

Ich bin in der Gemeinde oft nicht verstanden worden.
Da wurde mir immer wieder suggeriert, dass ich als Single doch die meiste Zeit habe und mich um niemanden kümmern muss.
Es wurde aber vergessen, dass ich meinen Haushalt, meine Einkäufe, meine Termine usw. selbst organisieren musste.
Nicht Mitarbeiten in der Gemeinde damals ging gar nicht, bis es zum Burnout kam. ...

glasgraveurin antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 6164
Veröffentlicht von: @glasgraveurin

Es wurde aber vergessen, dass ich meinen Haushalt, meine Einkäufe, meine Termine usw. selbst organisieren musste.

Wer organisiert das für Verheiratete?

alescha antworten
Glasgraveurin
(@glasgraveurin)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 316
Veröffentlicht von: @alescha

Wer organisiert das für Verheiratete?

Das ist man ja wohl zu zweit und kann das das besprechen.
Mein Mann und ich haben das auch so gemacht. Meistens haben wir unsere Dinge gemeinsam organisiert.

glasgraveurin antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 6164

Sicher, aber das ist ja dann auch mehr. Erst recht, wenn Kinder dazu kommen. Ganz andere Einkaufslogistik, und manchmal haben mein Mann und ich Mühe, die schulischen Belange von 3 Kindern auf die Reihe zu kriegen (und was während der Schulschließungen geboten war kannst Du Dir vielleicht denken, Stichwort Homeschooling, und wir müssen ja jederzeit damit rechnen, daß die Kinder daheim bleiben müssen).

Wenn ich an meine Singlezeit zurückdenke, waren Haushalt, Einkaufen und Termine für mich wesentlich einfacher zu händeln. Deswegen wundere ich mich gerade.

(Ich käme trotzdem nie auf die Idee, selbstverständlich davon auszugehen, daß Singles ja massig Zeit hätten - manche engagieren sich ja z.B. in Ehrenämtern, kümmern sich um andere o.ä.)

alescha antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @glasgraveurin

Ich bin in der Gemeinde oft nicht verstanden worden.
Da wurde mir immer wieder suggeriert, dass ich als Single doch die meiste Zeit habe und mich um niemanden kümmern muss.
Es wurde aber vergessen, dass ich meinen Haushalt, meine Einkäufe, meine Termine usw. selbst organisieren musste.
Nicht Mitarbeiten in der Gemeinde damals ging gar nicht, bis es zum Burnout kam. ...

Genau das, sich um niemanden kümmern müssen.... das ist, wie auch die anderen von dir genannten Dinge (Haushalt etc.) etwas , was zum einen zwar jeder für sich organisieren muss, in Partnerschaften oder Familien zumindest ein besprechungs- oder absprachemodus im Idealfall möglich ist.

Ich lebe sehr lange (nahezu mein ganzes Leben) als Single und kann mir eine Partnerschaft nicht mehr vorstellen. Aber ich habe auch keine Familie. Ich muss mich um niemanden kümmern, habe aber auch nicht direkt jemand, der sich um mich kümmert.

Ich kümmere mich beruflich um viele Menschen, da wünschte ich mir manchmal auch, nicht immer alles alleine machen zu müssen. Da eine Partnerschaft für mich gerade kein Thema ist, kann dies nur in Form anderer Gemeinschaft gelingen. Danach suche ich.

Anonymous antworten
Glasgraveurin
(@glasgraveurin)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 316
Veröffentlicht von: @adventurelife

Ich lebe sehr lange (nahezu mein ganzes Leben) als Single und kann mir eine Partnerschaft nicht mehr vorstellen. Aber ich habe auch keine Familie. Ich muss mich um niemanden kümmern, habe aber auch nicht direkt jemand, der sich um mich kümmert.

Ich habe sowohl gerne als Single gelebt, als auch in einer Partnerschaft.
Es gab Weihnachtsfeste, an denen ich nicht gerne allein war. Später war das dann okay.

In der Gemeinde, in die ich vor meiner Ehe ging, gab es ein Ehepaar, das sich um die Alleinstehenden in der Gemeinde gekümmert hat. Inzwischen ist der Mann leider verstorben und die Witwe bedarf selbst der Hilfe.

Veröffentlicht von: @adventurelife

Ich kümmere mich beruflich um viele Menschen, da wünschte ich mir manchmal auch, nicht immer alles alleine machen zu müssen. Da eine Partnerschaft für mich gerade kein Thema ist, kann dies nur in Form anderer Gemeinschaft gelingen. Danach suche ich.

So habe ich das auch gehandhabt.

glasgraveurin antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @glasgraveurin

Ich bin in der Gemeinde oft nicht verstanden worden.

das merke ich manchmal auch.

hier vor Ort gibt es manche Geschäfte nicht wie z.B. Bekleidung für große Größen oder eine christliche Buchhandlung...

Sicherlich, man kann es bestellen, aber alles online möchte man ja auch nicht erledigen.. Manchmal fehlt einem auch der Input oder so...
Und ohne Auto ist man auf dem Land auch manchmal auch aufgeschmissen.

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @glasgraveurin

Es wurde aber vergessen, dass ich meinen Haushalt, meine Einkäufe, meine Termine usw. selbst organisieren musste.

Wenn man nicht schwer krank ist und all diese einfachen Alltagsdinge zum Kraftakt werden, ist das ein Luxuszustand.
Mit Familie verglichen ist das Versorgen des eigenen Single- Haushaltes ein gemütlicher Walzer, wo man selbst noch den Takt angeben kann.

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @amalia-12

Wenn man nicht schwer krank ist und all diese einfachen Alltagsdinge zum Kraftakt werden, ist das ein Luxuszustand.

Je nach beruflicher Anforderung kann manches davon zwar nicht direkt zum Kraftakt werden, aber doch eine Herausforderung sein. Ich arbeite aktuell kaum unter 10 Stunden am Tag und dann bin ich meist restlos ausgepowert. Da wird manches tatsächlich zum Kraftakt und bspw. Staubsaugen nicht mehr zu einem einfachen

Mit Familie verglichen ist das Versorgen des eigenen Single- Haushaltes ein gemütlicher Walzer, wo man selbst noch den Takt angeben kann.

Das ist etwas zu einfach ausgedrückt. Sicher kann ich selbst den Takt angeben, wie und wann ich meinen Haushalt versorge. Jedoch als gemütlichen Walzer würde ich das nicht bezeichnen. Sicher musss ich nur meinen eigenen "Dreck" aufräumen und putzen, für mich, ohne wirklichem "Haushaltsgen" ist an normalen Arbeitstagen alles was ich tu nicht mehr als gemütlich anzusehen. Ich sehe, was alles getan werden sollte und möchte es schön haben, aber ich bin dann einfach zu müde.

Das ist einfach so und sicher ist kein Haushalt mit einem anderen vergleichbar. Auch kein Single Haushalt mit einem Familienhaushalt oder einer WG

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Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @adventurelife

Das ist etwas zu einfach ausgedrückt. S

Ich glaube, hier ist was falsch rübergekommen. Ich bezog mich auf deinen Satz mit Einkäufe, Haushalt und Termine. Und das ist nun mal bei einem Singlehaushalt anders. Mit mehreren Köpfen im Haus, fällt mehr an.
Ob Einkaufsmenge, kochen, putzen, Wäsche waschen, aufräumen, allgemeine Termine nicht nur für sich sondern auch für die Kinder, Bsp. Arzttermine, extra Schul- Kindergartentermine, nachmittags Sportzeiten, Telefonate, E- Mails- nicht für eine sondern mehreren Personen, diese ganze Hin- und Herfahrerei für alle Personen etc.
Darauf bezog sich meine Aussage.

Veröffentlicht von: @adventurelife

Ich arbeite aktuell kaum unter 10 Stunden am Tag und dann bin ich meist restlos ausgepowert.

Das verstehe ich. Als ich alleine gewohnt habe, hatte ich auch immer mehr wie genug um die Ohren neben meinem Vollzeit- Job.
Und natürlich wollte ich damit nicht sagen, dass das gesamte Singleleben ein Walzer ist. Das ist mir schon klar, dass je nach Lebenslage und Arbeitssituation das Leben sehr stressig sein kann.

Allerdings, wenn ich erschöpft nach Hause kam, hatte ich die Möglichkeit mich auf die Chouch zu legen und mich auszuruhen, runterzukommen, einfach mal stumpf Fernsehen gucken. Es gab auch immer wieder Tage, wo mal was anstand und ich direkt wieder zügig los musste, aber diese Ruhepausen gab es viel öfter als jetzt mit Arbeit und Familie.

Veröffentlicht von: @adventurelife

Ich sehe, was alles getan werden sollte und möchte es schön haben, aber ich bin dann einfach zu müde.

Das kann ich gut verstehen. Ich bin da auch so. Ich möchte es sauber, gemütlich und aufgeräumt haben. Da setz ich mich selbst oft unter Druck. Aber ich fühle mich nicht wohl, wenn viel rumliegt und überall wieder Dreck zu sehen ist, weil man mal vergessen hat die Kinderschuhe draussen zu entsanden oder das Spielzeug überall rumliegt oder sich das Geschirr in der Küche stapelt...
Ich mag Sauberkeit und kann schlecht Dinge liegen lassen. Das kommt leider auch dazu. 🙁

Veröffentlicht von: @adventurelife

Das ist einfach so und sicher ist kein Haushalt mit einem anderen vergleichbar. Auch kein Single Haushalt mit einem Familienhaushalt oder einer WG

Ja, das stimmt. Es ging mir nur um die anfallende Menge im Haus und nicht grundsätzlich um diese oder jene Art zu leben.

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Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @amalia-12

Ich glaube, hier ist was falsch rübergekommen. Ich bezog mich auf deinen Satz mit Einkäufe, Haushalt und Termine.

Das stimmt natürlich, dass ich als alleinstehende Person weniger von allem habe und brauche und nicht so weit voraus planen muss, was Einkäufe anbelangt. Ich arbeite in einer Wohneinrichtung für Menschen mit Behinderung (nicht mehr an der Basis aber Funktionsbedingt nah dran an allem). Die Organisation, insbesondere von Terminen, vergleiche ich manchmal mit dem einer Großfamilie.

Veröffentlicht von: @amalia-12

Das verstehe ich. Als ich alleine gewohnt habe, hatte ich auch immer mehr wie genug um die Ohren neben meinem Vollzeit- Job.
Und natürlich wollte ich damit nicht sagen, dass das gesamte Singleleben ein Walzer ist. Das ist mir schon klar, dass je nach Lebenslage und Arbeitssituation das Leben sehr stressig sein kann.

Danke für die Sätze. Vermutlich habe ich gestern alles etwas falsch verstanden, bzw. aufgenommen.

Veröffentlicht von: @amalia-12

Allerdings, wenn ich erschöpft nach Hause kam, hatte ich die Möglichkeit mich auf die Chouch zu legen und mich auszuruhen, runterzukommen, einfach mal stumpf Fernsehen gucken

Das ist schon etwas was ich schätze. Aber es macht leider auch träge. Mein Tag ist dann oft gelaufen und doch mache ich das viel zu oft, insbsondere im Winter.

Veröffentlicht von: @amalia-12

Ja, das stimmt. Es ging mir nur um die anfallende Menge im Haus und nicht grundsätzlich um diese oder jene Art zu leben.

Alles klar 😊 . Ich habe bei manchen Dingen keinen Druck, diese sofort zu erledigen, bspw. Wäsche waschen. Und wenn ich keine Lust zum kochen habe, dann tut es auch mal etwas anderes und ich muss zumindest zu Hause keine Erwartungen anderer erfüllen.

Es ist wie bei allem, es hat alles seine zwei Seiten.

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Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @adventurelife

Die Organisation, insbesondere von Terminen, vergleiche ich manchmal mit dem einer Großfamilie.

Das ist sicher auch sehr stressig in der Größenordnung.

Veröffentlicht von: @adventurelife

Danke für die Sätze. Vermutlich habe ich gestern alles etwas falsch verstanden, bzw. aufgenommen.

Hätte ich etwas mehr dazu geschrieben, wäre es wahrscheinlich erst gar nicht zu diesem Mißverständnis gekommen. Denn scheinbar warst du ja nicht die einzige, die das anders aufgefasst hat.
Nein, keine Frage, dass auch ein Leben als Single um einiges stressiger sein kann als das Zusammenleben in einer Familie.
Es kommt ja wirklich auf den Menschen, die allgemeinen Lebensumstände und die Art der Arbeit an.
Und auch die psychische Belastung ist unterschiedlich, auf verschiedenen Ebenen.
Und dann hängt das auch noch damit zusammen, wie die sozialen Kontakte sind. Manch einer pflegt noch kranke Angehörige, wenn er/ sie von der Arbeit kommt. Da hat man auch als Single nicht so viel Freizeit. Oder es gibt andere soziale Verpflichtungen, die viel Zeit in Anspruch nehmen. Da lässt sich pauschal nichts über den Stressfaktor insgesamt im Leben eines Singles vergl. Familie was sagen, wenn man die genauen Lebensumstände nicht kennt.

Veröffentlicht von: @adventurelife

Das ist schon etwas was ich schätze. Aber es macht leider auch träge. Mein Tag ist dann oft gelaufen und doch mache ich das viel zu oft, insbsondere im Winter.

Ja, im Winter geht es mir auch so, dass ich da noch mehr das Bedürfnis nach Rückzug und Ruhe habe.
Doch, du hast geschrieben, du arbeitest so viel. Ich meine, dann braucht dein Körper wahrscheinlich auch diese Ruhe und es spricht ja nichts dagegen, einfach liegenzubleiben nach einem stressigen Arbeitstag. 😉
Ich würde z.b. ganz viel lesen, wenn ich schon liegenbleibe. Oder ganz spät, wenn kaum noch Leute draussen sind, einen schönen langen Spaziergang machen. Einfach, um psychisch wieder aufzutanken und Kraft zu schöpfen, den Kopf frei zu bekommen.

Veröffentlicht von: @adventurelife

Es ist wie bei allem, es hat alles seine zwei Seiten.

Du sagst es ! Genauso ist das.
Auch wenn ich mein heutiges Leben nicht missen möchte, manchmal erinnere ich mich gerne an die Zeit zurück, wo ich alleine gelebt habe. Ich hatte es mir hart erkämpft und habe es deshalb sehr genossen. Und bis heute verbinde ich mit dem Wort Einsamkeit schöne Gefühle und Gedanken.

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Simmy
 Simmy
(@simmy)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 2518

Wieso muss man denn die Nöte der anderen so oft klein reden?
Als Single muss man sich ständig selbst motivieren alles zu erledigen. Die Arbeit ist zwar weniger, aber man muss alles alleine entscheiden.
Ich finde Familienalltag zwar auch anstrengend, aber Singleleben stelle ich mir auf andere Art und Weise anstrengend vor.

simmy antworten
Glasgraveurin
(@glasgraveurin)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 316
Veröffentlicht von: @simmy

Als Single muss man sich ständig selbst motivieren alles zu erledigen. Die Arbeit ist zwar weniger, aber man muss alles alleine entscheiden.

Das habe ich auch oft so empfunden.

Veröffentlicht von: @simmy

Ich finde Familienalltag zwar auch anstrengend, aber Singleleben stelle ich mir auf andere Art und Weise anstrengend vor.

Beides ist auf seine Art anstrengend. Das finde ich auch.

glasgraveurin antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @simmy

Wieso muss man denn die Nöte der anderen so oft klein reden?

Es ging nicht um Nöte. Habe ich so nicht gemeint. 😉

Veröffentlicht von: @simmy

Als Single muss man sich ständig selbst motivieren alles zu erledigen.

Nicht übel nehmen, aber offen gesagt, was wäre ich froh, wenn ich nur mich selbst zu etwas motivieren müsste. 😉

Veröffentlicht von: @simmy

Ich finde Familienalltag zwar auch anstrengend, aber Singleleben stelle ich mir auf andere Art und Weise anstrengend vor.

Da stimme ich dir zu. Aus dem Freundeskreis+ Verwandtschaft bekomme ich mit, dass die Unabhängigkeit und alles frei entscheiden zu können genossen wird, aber die Einsamkeit ist schwer zu ertragen.

Anonymous antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 2290

In einer Partnerschaft ist aber die Motivation höher den Haushalt zu regeln.

Es hört sich komisch an, aber ich lade oft Menschen zu mir ein, damit ich motiviert bin aufzuräumen 😀 😀

lhoovpee antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 6164
Veröffentlicht von: @lhoovpee

In einer Partnerschaft ist aber die Motivation höher den Haushalt zu regeln.

Kann ich nicht bestätigen.

Veröffentlicht von: @lhoovpee

Es hört sich komisch an, aber ich lade oft Menschen zu mir ein, damit ich motiviert bin aufzuräumen 😀 😀

Das wäre mal eine Idee. 😀

alescha antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 2290
Veröffentlicht von: @alescha

Kann ich nicht bestätigen.

Ist wohl Typsache 😛

lhoovpee antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lhoovpee

In einer Partnerschaft ist aber die Motivation höher den Haushalt zu regeln.

Wie meinst du das?
Verstehe das grad nicht. 😀

Veröffentlicht von: @lhoovpee

Es hört sich komisch an, aber ich lade oft Menschen zu mir ein, damit ich motiviert bin aufzuräumen 😀 😀

Wie lustig 😀😀 Bei mir ist das anders.
Ich habe den blöden Tick meine Wohnung so sauber und ordentlich zu halten, dass jederzeit jemand spontan vorbei kommen könnte ohne dass ich mich schämen muss.
Und trotzdem mag ich keine spontanen Besuche. 😀

Anonymous antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 2290
Veröffentlicht von: @amalia-12

Wie meinst du das?

Bis her war es immer so, dass ich mehr im Haushalt gemacht habe, wenn ich mit anderen Personen zusammen gelebt habe.
Zum einen Verhalte ich mich dann eher so, wie ich es auch vom anderen verlange. Zum anderen spricht man sich ab, wer was wann macht.
Wenn ich alleine wohne, habe ich einfach weniger Gründe den Haushalt sauber zu halten.

Veröffentlicht von: @amalia-12

Ich habe den blöden Tick meine Wohnung so sauber und ordentlich zu halten

So blöd finde ich den Tick gar nicht 😀

lhoovpee antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lhoovpee

Bis her war es immer so, dass ich mehr im Haushalt gemacht habe, wenn ich mit anderen Personen zusammen gelebt habe.

Achso, das verstehe ich dann jetzt besser, wie du das meinst. 😉
Dann tifft das auch auf mich zu nur in etwas anderer Form. Ich habe nie in einer WG gelebt. Damit kannst du mich jagen.

Aber als ich alleine gelebt habe, hatte ich anfangs nur ein ganz kleines Zimmer im Schwesternwohnheim. Irgendwann dann eine kleine 30qm Wohnung.
Da war es wirklich entspannter, weil es eben keinen interessierte, ob ich heute oder Morgen meine 2/3 Teller abwasche. Ob ich heute oder morgen durchsauge und es war auch nicht schlimm, dass die Schmutzwäsche mal länger liegen blieb, solange noch genug im Schrank war. Wenn ich hungrig war, habe ich halt noch ne Std. ferngeguckt, wenn ich nicht sofort Lust hatte nach der Arbeit zu kochen.
Jetzt funktioniert das nicht mehr. Stimmt schon, was du sagst, mit der Motivation. Oder nenne ich es eher Zwang? 😀

Wenn ich kaputt bin von der Arbeit und mir nach kurzem Ausruhen ist, kann ich mich nicht hinlegen, wenn die Kids hungrig sind. Die Wäsche muss in deren Alter ständig regelmässig gewaschen werden. Der kleine Schnuckel spielt noch sehr viel auf dem Boden, da kann ich nicht sagen, ich lass das mal mit dem saugen, weil ich grad kein Bock hab.
Und die Wohnung ist keine 30 qm mehr sondern jetzt 120qm, die sauber gehalten werden muss.

Veröffentlicht von: @lhoovpee

Zum einen Verhalte ich mich dann eher so, wie ich es auch vom anderen verlange.

Das ist eine gute Einstellung. 😉

Veröffentlicht von: @lhoovpee

Wenn ich alleine wohne, habe ich einfach weniger Gründe den Haushalt sauber zu halten.

Verstehe jetzt und gebe dir recht.

Veröffentlicht von: @lhoovpee

So blöd finde ich den Tick gar nicht 😀

Oh dann komm mal vorbei, wenn ich unter Zeitdruck hier und da versuche schnell die ganze Wohnung in Ordnung zu bringen und dann zwischendurch immer wieder mal vor mir hermotzte deswegen. 😀😀

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Alleinsein : Lust oder Frust ?
ich melde mich auch noch mal...

es gab da mal in einer christlichen Zeitschrift aus dem Bundesverlag in diesem Jahr dazu einen Dossier: Singles - Mythen & Fakten

Fand ich interessant. Vielleicht hat es dem einen oder anderen hier auch was zu sagen...

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @glasgraveurin

In der Gemeinde finde bei bestimmten Veranstaltungen finde ich das immer schlimm, wenn Familien und Ehepaare sind und ich fühle mich dann irgendwie allein auf weiter Flur.

Ich finde das auch schwer - fühle mich dann irgendwie noch mehr an das Singlesein erinnert und das ich eigentlich gerne Familie hätte.

Manche Prediger - Pfarrer gehen auch mit dem Thema nicht sehr sensibel um. Vor einigen Wochen hörte ich eine Predigt von einem ansonsten guten Prediger - aber wie abwertend er über Singles sprach hat mich sehr verletzt. Er ist gleichzeitig mit mir Verwandt.
Für mich ist es zur Zeit eine schwere Last Single zu sein. Dann noch negatives darüber zu hören - also nicht über den Zustand - sondern negative Abwertung aller Singles schmerzt sehr.

Anonymous antworten
DerNeinsager
(@derneinsager)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1449

Das ist unfair. Wieso abwertend? Vg.

derneinsager antworten
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