Sehnsucht nach sanf...
 
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Sehnsucht nach sanften Berührungen und Streicheleinheiten

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Sehnsucht71
Themenstarter
Beiträge : 4

Hallo zusammen,

ich bin seit vielen Jahren Single und möchte gar nicht behaupten, dass ich aus diesem Grund unzufrieden bin oder ich mit 50 Jahren in Panik verfalle. Nun kommt das große ABER: Wonach ich mich wirklich sehne, eine nette Umarmung, eine Berührung sowie eine liebe Streicheleinheit, alles ungezwungen und unkompliziert.

Sicherlich ist die Coronazeit für meine Wünsche und Sehnsüchte ein weiteres Problem, aber bei mir waren die Wünsche auch zuvor bereits vorhanden. Ich bin ein sensibler und schüchterner Mensch, sodass ich es noch nicht einmal schaffe, mit meinem kleinen Bekanntenkreis über meine Sehnsüchte zu sprechen. Aufgrund meiner Schüchternheit, denke ich immer, dass ich meinem Gegenüber immer signalisiere: bleib mir fern. Ich habe öfters selbst den Vorstoß gewagt, wollte in die Offensive gehen, wollte über meinen eigenen Schatten springen, war dann aber viel zu aufgeregt, sodass es völlig daneben ging. Dadurch hat mich die Motivation immer mehr verlassen und mein geringes Selbstwertgefühl gegen null gesunken.

Mein Wunsch, einmal zu spüren, wie es sich der gegenseitige Körper- oder Hautkontakt anfühlt, blieb es bisher bestenfalls beim Händeschütteln. Mich würde interessieren, ob es jemanden von euch genauso oder ähnlich ergeht und freue mich natürlich auf Tipps...

Antwort
50 Antworten
sternlein02
Beiträge : 344

@sensibler71  Hallo, das kannte ich auch langezeit. Nun hab ich einen freund und diese sehnsucht wurde gestillt. 

 

was ich dir aber sicher mitteilen kann ist: eine berührung unter freunden ist nicht das selbe wie vom eigenen partner berührt zu werden. Die intimität zwischen einem liebespaar (oder mir und meinem freund) ist viel intensiver als eine umarmung oder liebevolle geste wie z. B. Schulter klopfen etc. 
weiter als das (schulter klopfen, umarmung, hand schütteln bei der begrüssung) würde ich dir raten nicht zu gehen.  Die seele nimmt meiner meinung dadurch nur schaden an. Es sei denn du bist in einer festen beziehung, da ist natürlich viel mehr erlaubt.  

wünsch dir, dass du die kraft hast auszuhalten und vielleicht möchtest du dich mal ganz langsam auf die suche nach einer partnerin begeben. Könnte ja wen interessantes unter den singlefrauen vorhanden sein. 😉

sternlein02 antworten
1 Antwort
Sehnsucht71
(@sensibler71)
Beigetreten : Vor 8 Monaten

Beiträge : 4

@sternlein02 Vielen Dank für Deine Antwort und Deine Einschätzung!
Bei mir ist es wirklich die Sehnsucht nach dem Gefühl, wie ich selbst reagiere, wie es sich anfühlt sowie etwas neues, unbekanntes kennenlernen und spüren zu dürfen.
So ist es mir wichtig, wie ihr darüber denkt, insbesondere wenn ihr Erfahrungen (ggf. wie Du auf beiden Seiten, Partner oder "nur" Freund) gemacht habt.

sensibler71 antworten


Tagesschimmer
Beiträge : 1067

@sensibler71 Damit bist du nicht allein. Würden wir alle in Großfamilien auf Bauernhöfen oder als Nomaden leben, würden diese Bedürfnisse wahrscheinlich von selbst gestillt. Es ist ja bekannt, dass sich schon ein Haustier positiv auf Körper und Seele auswirkt.

Als ich mal darüber nachdachte, warum ich so gern schwimme und Rad fahre und das auch gern im Dunklen, in der prallen Sonne, im Wind und Regen, da dachte ich, dass diese körperlichen Erfahrungen sicher auch ein Teil der Freude sind. Auch würde ich so gern einen Garten haben in dem ich ein wenig buddeln kann. Freunde von mir gehen gern in die Saune und zu Massagen. Manche Leute genießen die Kopfmassagen beim Frisör. Vielleicht hast du selbst schon so etwas für dich gefunden und kannst mehr davon ausprobieren und in dein Leben einbauen. Man könnte es auch mit Kunst versuchen, Arbeiten mit Ton, Skulpturen, Mosaike… man könnte auch anderen helfen z.B. bei einem Ehrenamt mit Senioren, Kindern oder Tieren. 

Ich habe das Glück, einige Freunde und erwachsene Kinder zu haben, die mich auch in der Coronazeit umarmen. Es haben sich in der Zeit auch neue Kontakte zu Menschen ergeben, die fast vereinsamt waren. Anfangs sind wir spazieren gegangen. Dabei wurden die Gespräche immer intensiver und persönlicher. So hat sich automatisch die eine oder andere Umarmung ergeben. Hauptsächlich war es aber die innere Nähe, die heilsam und erfüllend war. 

tagesschimmer antworten
1 Antwort
Sehnsucht71
(@sensibler71)
Beigetreten : Vor 8 Monaten

Beiträge : 4

@tagesschimmer Vielen Dank für Deine so umfangreiche Antwort und die Arbeit, die Du dir damit gemacht hast!!!
Und mit Deiner angesprochenen Kopfmassage beim Frisör hast Du ins schwarze getroffen, ja ich mag es!
Vermutlich stehe ich mir durch meiner Schüchternheit oft selbst im Weg. Du schreibst, dass sich bei dir selbst während der Coronazeit neue Kontakte und Treffen entwickelt haben und sich offenbar relativ schnell Umarmungen ergeben haben. Das klingt für mich fast beneidenswert...

 

sensibler71 antworten
zuio
 zuio
Beiträge : 31

Hallo Sehnsucht71,

mit fehlen auch zunehmend die körperlichen Berührungen.

Was mir hilft: mir selbst die körperliche Zuwendung zu geben, d.h. den eigenen Körper selbst streicheln, abklopfen, kneten, etc.

Ein schönes Bad nehmen und mich eincremen.

 

Darüber hinaus versuche ich mehr mit den Händen zu machen und unterschiedliche Materialien zu benutzen (Teig kneten, Musikinstrument spielen, in der Natur Materialien aufsammeln und betasten, etc).

 

HOffentlich findest du aus den Beiträgen Anregungen

zuio antworten
1 Antwort
Sehnsucht71
(@sensibler71)
Beigetreten : Vor 8 Monaten

Beiträge : 4

@zuio Hallo zuio,

auch Dir vielen Dank für Deine Antwort!
Ich habe es häufig unter der Dusche ausprobiert, mich zu berühren, mich einzuseifen und zu streicheln.
Nun kann ich es nur schwer erklären, es ist nicht das, was ich mir sehnlichst wünsche. Ich bestimme, wann
und wo ich mich berühre und bestimme selbst die Intensität.
Ich würde mich gerne fallen lassen dürfen, meinem Gegenüber Vertrauen schenken und dies alles in einer
gespannten Erwartungshaltung. Gerade mit dem Wann & Wo sowie der Intensität würde ich mich gerne
überraschen lassen. Ich es der Kopf, die Stirn, die Wange, der Hals oder die Schultern? Eine Streicheleinheit,
eine Massage oder ein leichtes oder doch ein festeres Drücken des Körpers? Einfach ein Geben und Nehmen,
ohne zuvor ein "Drehbuch" zu entwerfen. Es ist das Vertrauen mit Überraschungseffekt(en), was mir so fehlt.
Und dies beginnt aus meiner Sicht bereits bei einer Umarmung...

sensibler71 antworten


Lyle
 Lyle
Beiträge : 79

Hmmmm, es gibt für mich ein paar Dinge, die an Deinem Post nicht stimmig sind: Du bist einerseits unheimlich artikuliert über Deine Bedürfnisse. Andererseits schreibst Du (sinngemäß): „Ich bin ja sooooo schüchtern, ich bin ja ein Opfer meiner selbst. Ich kann ja nichts ändern…“ Das passt für mich nicht zusammen. Ich nehme Dir das nicht ab. Als Kind ist man vielleicht ausgeliefert, aber als 50-Jähriger kann man schon gelernt haben, das hinter sich zu lassen. Du bist scheinbar einer faustdicken Lüge über Dich selbst aufgesessen.

Zum Anderen frage ich mich, was Dein Problem ist: Der Single“markt“ für 50-jährige christliche Männer fließt über! Ok, die meisten Frauen dürften abgetörnt sein, wenn Du wirklich *nur* auf der körperlichen Ebene was willst. Das sollte nicht im Vordergrund stehen. Was ist das Problem damit, eine liebevolle und zärtliche Beziehung aufzubauen?

lyle antworten
Moony38
Beiträge : 22

Man kann doch auch jemanden suchen, der auch nur körperliche Nähe möchte...daran ist nichts verwerflich. Es kommt eben darauf an wie man miteinander umgeht. Liebevoller und respektvoller Umgang sind da wichtig.

@lyle Ich finde deine Antwort etwas unsensibel aber das haben die meisten Christen leider so an sich, wenn es um körperliche Sehnsüchte geht.

moony38 antworten
7 Antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17958

@moony38 

 Ich finde deine Antwort etwas unsensibel aber das haben die meisten Christen leider so an sich, wenn es um körperliche Sehnsüchte geht.

Mal eben pauschal "die meisten Christen" abzuwatschen ist auch nicht wirklich sensibel 😉 

tristesse antworten
Moony38
(@moony38)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 22

@tristesse  Stimmt, habe ich aber leider so erlebt ;). Wenn jemand wirklich unter fehlender körperlicher Nähe leidet, sollte man das ernst nehmen. Ich bin sicher, Jesus würde es tun 🙂

moony38 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17958

@moony38 

 Stimmt, habe ich aber leider so erlebt ;). Wenn jemand wirklich unter fehlender körperlicher Nähe leidet, sollte man das ernst nehmen. Ich bin sicher, Jesus würde es tun 🙂

Und ich erlebe es eben anders, ich lebe ja noch im gläubigen Setting mit anderen.
Ich bin auch der Meinung, dass man solche Gefühle ernst nehmen sollte, hier hat ja auch niemand etwas anderes behauptet, auch Lyle nicht.
 
Allerdings hüte ich mich davor, anderen zu sagen "Was Jesus tun würde", vor allem nicht bei solchen sensiblen Themen. Mir steht das nicht zu, denn ich bin nicht Jesus. 
tristesse antworten
Moony38
(@moony38)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 22

@tristesse Ok, vielleicht empfand ich es als unsensibel. Ich meine wirklich nichts böse und ich möchte wirklich niemanden angreifen. Ich glaube doch auch, nur hinterfrage ich viel und verstehe einiges nicht. Und ich muss noch meinen Weg finden und ich glaube, für mich, führt jeder Weg zu Jesus. Er ist bei mir immer mit dabei, egal was ich sonst noch glaube.

Also erstmal, entschuldigt wenn ich nicht so freundlich rüber kam.

moony38 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17958

@moony38 

Ich glaube doch auch, nur hinterfrage ich viel und verstehe einiges nicht. Und ich muss noch meinen Weg finden und ich glaube, für mich, führt jeder Weg zu Jesus. Er ist bei mir immer mit dabei, egal was ich sonst noch glaube.

Das ist ja generell auch nichts Verkehrtes, im Gegenteil. Blind abnicken und stramm stehen kann es ja auch nicht sein. Schwierig ist nur, wenn man versucht, Gott an seine eigenen Wünsche und Verlangen anzupassen, weil einem was nicht passt. Denn eigentlich sollte es ja anders herum laufen. Aber eine Gratwanderung ist es immer. 

Also erstmal, entschuldigt wenn ich nicht so freundlich rüber kam.

Alles gut, es ist ja immer schwierig, wenn man nur lesen und nicht die Mimik sehen kann 😉 

 
 
 
tristesse antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 12674

@moony38 

Wusstest du, dass über die Hälfte der Kommunikation Missverständnisse sind? 😉

Veröffentlicht von: @moony38

Wenn jemand wirklich unter fehlender körperlicher Nähe leidet,

Was stellt sich der geneigte Leser denn unter "fehlender körperlicher Nähe" so vor aus deiner Sicht?

neubaugoere antworten
lubov
 lubov
(@lubov)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 2607

@neubaugoere Hey! 🙂

Nun bin ich nicht die Angesprochene, aber den Rest der Diskussion nicht gelesen zu haben und auch nicht gefragt worden zu sein hat mich ja noch nie davon abgehalten, meinen Senf irgendwo spontan dazu zu geben. 😉

Was stellt sich der geneigte Leser denn unter "fehlender körperlicher Nähe" so vor aus deiner Sicht?

Ich zeige es mal aus meinem Leben. Ich bin Single, die Eltern leben nicht weit, sonst sind Verwandte rar, und nahe Verwandte weit. Die Eltern sind beide gesundheitlich stark gefährdet. Die beste Freundin ist hunderte Kilometer entfernt, andere gute Freundinnen und Freunde sind da, aber da ich nicht so der körperliche Typ bin, hat sich da keine Selbstverständlichkeit bei körperlichen Berührungen entwickelt. Zu Schulzeiten habe ich, einfach, weil ich es konnte, an nahezu alle in meinem Jahrgang, die mir bisher nicht zu blöd gekommen waren, und wollten, Schultermassagen verteilt - sogar mal an eine Lehrerin. Zu Abi-Zeiten, wo wir alle angespannt waren, war das sehr gefragt, und es hatte keinerlei Hintergedanken, es war bloß basale Freundlichkeit. Freunde und Freundinnen bekamen auch schon mal Fußmassagen, auch zu Studienzeiten noch, da lagen wir Mädels auch alle bei Treffen kreuz und quer, teilten uns so "locker ineinander verwebt" Sofas oder den Fußboden, während wir lernten oder quatschten. Sowas ging auf dem Weg ins Erwachsensein verloren.

Eine Woche kann durchaus folgendermaßen aussehen, und es können sich auch mal mehrere solche Wochen aneinanderreihen, das war erst neulich der Fall:

Meine Mutter hat eine der regelmäßigen Krebsbehandlungen, in der Woche halte ich mich also fern, um das angeschlagene Immunsystem nicht zu gefährden, Einkäufe erfolgen kontaktlos, Unterhaltung durch ein Fenster oder per Telefon. Wenn mal wieder jemand bei mir im Büro ausfällt wegen Corona, ist das auch so.

Auf Arbeit berühre ich die ganze Woche niemanden, nicht mal flüchtig im Vorbeigehen auf dem Flur. Wir grüßen uns freundlich, teils herzlich, aber ohne körperliche Berührung. Zettel werden auf Tische gelegt, wenn ein Stift ausgeliehen wird, berühren sich die Finger nicht, ausgeliehene Büroklammern werden nicht von Hand zu Hand gegeben, sondern im Behälter über den Tisch geschoben.

Beim Einkaufen berühre ich die ganze Woche niemanden. Eventuell berühre ich mit ein oder zwei Fingerspitzen beim Übergeben des Kleingeldes die Handinnenfläche einer Kassiererin, aber in Zeiten von Plexiglaswänden ist das im Grunde ein Fauxpas. Dauer der Berührung: Keine Sekunde.

Die GKR-Sitzung läuft wie die Arbeit - die durchaus herzlichen Begrüßungen und Verabschiedungen und das anschließende Klönen erfolgen mit Abstand, keinerlei körperliche Berührung.

Der Sport findet mit wenigen Frauen in großer Halle statt, die Umkleide ist auch geräumig, jede hat viel Raum für sich. Die freundlichen Begrüßungen und Verabschiedungen erfolgen ohne jede Berührung. Chor ebenso, auch eventuelle andere Ehrenämter.

Der Hauskreis findet im Freien statt, Begrüßung... wie beim Chor oder GKR. Eine Freundin habe ich auf Arbeit schon gesehen, wir verbringen ein paar schöne Stunden klönend, aber ebenfalls völlig berührungslos.

Und auch der Gottesdienst läuft so ab. Der Friedensgruß beim Abendmahl erfolgt nicht mit Handschlag, sondern mit der Hand auf dem Herzen, es gibt Einzelkelche, zum Segen fassen wir uns nicht, wie früher, an den Händen.

Es sind Ferien, und ich bin offenbar nicht zu Stoßzeiten unterwegs: In der Straßenbahn sind genug freie Plätze, niemand setzt sich direkt neben mich, was durch meine Breite unweigerlich zu - wenn auch extrem anonymer - Berührung von Schenkel bis Schulter führen würde. Einmal sitzt ein kleines Kind vor mir, es tritt mich beim Füßeschlenkern unabsichtlich, erschrickt und entschuldigt sich ohne, dass die Mutter oder ich was gesagt oder auch nur unwirsch geguckt hätten. Berührungsdauer: Keine Sekunde.

Eine ganze Woche nahezu ohne jegliche menschliche Berührung. Kein Handschlag, kein "Abklatschen" (gib mir 5!), kein Klopfer auf die Schulter, kein freundlicher Klaps oder aufmunterndes Streichen über den Oberarm, keine schlichte Umarmung (schon gar keine, die über die die 3 Sekunden, die eine Begrüßungsumarmung vor Corona mal gedauert hat, hinausgeht), keine "Halbumarmung", bei der einem jemand den Arm um die Schultern legt, keine Füße, die sich beim Nebeneinandersitzen auf der Couch verflechten, kein Sitzen "Arm an Arm" oder aneinandergelehntes Sitzen, keine Berührung an Hüfte und Arm, wenn man mit jemandem zusammen auf engem Raum arbeitet, kein eingehaktes Spazieren, kein "Begrüßungsbussi" - wobei ich da wohl noch am ehesten drauf verzichten kann. Ich bin auch tatsächlich schon mal hingegangen zu einer jungen Frau, die auf dem Bahnhofsvorplatz "free hugs" verteilte, und hab mich drücken lassen, ein paar Sekunden, vor vielen Jahren. Und so weiter, da fällt mir immer mehr ein, je länger ich drüber nachdenke, ich höre mal auf.

Das alles ist sozusagen die basalste Form "körperlicher Nähe", und konkret wurde mir neulich klar, dass ich mal wieder ziemlich lange ohne all dies ausgekommen war, als ich in Erwartung einer Nadel im Arm vor der Arzthelferin saß und es tatsächlich genoss, ihre Finger auf meinem Arm zu spüren, als sie mir den Staugürtel (oder wie es heißt) umlegte, mir in Arm und Handrücken rumdrückte und auf den Handrücken klapste auf der Suche nach einer Ader, und dann die Hand, in die sie die Nadel schob, stabilisierend festhielt.

Ja, ich komme oft ziemlich lange ohne all das aus, aber das heißt nicht, dass ich nicht auch Freude daran habe, und mich manchmal auch danach sehne. Und nichts davon hat irgendeine erotische Komponente.

 

Gruß und Segen
lubov

lubov antworten


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