Sehnsucht nach sanf...
 
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Sehnsucht nach sanften Berührungen und Streicheleinheiten

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Sehnsucht71
Themenstarter
Beiträge : 4

Hallo zusammen,

ich bin seit vielen Jahren Single und möchte gar nicht behaupten, dass ich aus diesem Grund unzufrieden bin oder ich mit 50 Jahren in Panik verfalle. Nun kommt das große ABER: Wonach ich mich wirklich sehne, eine nette Umarmung, eine Berührung sowie eine liebe Streicheleinheit, alles ungezwungen und unkompliziert.

Sicherlich ist die Coronazeit für meine Wünsche und Sehnsüchte ein weiteres Problem, aber bei mir waren die Wünsche auch zuvor bereits vorhanden. Ich bin ein sensibler und schüchterner Mensch, sodass ich es noch nicht einmal schaffe, mit meinem kleinen Bekanntenkreis über meine Sehnsüchte zu sprechen. Aufgrund meiner Schüchternheit, denke ich immer, dass ich meinem Gegenüber immer signalisiere: bleib mir fern. Ich habe öfters selbst den Vorstoß gewagt, wollte in die Offensive gehen, wollte über meinen eigenen Schatten springen, war dann aber viel zu aufgeregt, sodass es völlig daneben ging. Dadurch hat mich die Motivation immer mehr verlassen und mein geringes Selbstwertgefühl gegen null gesunken.

Mein Wunsch, einmal zu spüren, wie es sich der gegenseitige Körper- oder Hautkontakt anfühlt, blieb es bisher bestenfalls beim Händeschütteln. Mich würde interessieren, ob es jemanden von euch genauso oder ähnlich ergeht und freue mich natürlich auf Tipps...

Antwort
50 Antworten
Deborah71
Beiträge : 17190

@sensibler71 

google doch einfach mal nach kuschel club

such dir einen seriösen Club, wo die Profis die Grenzen kennen.

Ist allerdings kostenpflichtig

deborah71 antworten
11 Antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17494

@deborah71 

In der Coronazeit scheint es nicht sehr vernünftig zu sein, sich mit wildfremden Leuten zum Kuscheln zu treffen.

tristesse antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 12362

@tristesse 

Ist es das jemals? Man kann sich zu jeder Zeit was wegholen oder anderweitig "in Gefahr" begeben, nicht nur in Coronazeiten.

neubaugoere antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17494

@neubaugoere

Ist es das jemals? Man kann sich zu jeder Zeit was wegholen oder anderweitig "in Gefahr" begeben, nicht nur in Coronazeiten.

Interessant, dass so ein Kommentar ausgerechnet von Dir kommt. 😉 

 

tristesse antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17190

@tristesse 

wozu gibt es denn Teste und Masken? 

Der eigene Partner kann ja auch was anschleppen.

 

deborah71 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17494

@deborah71 

wozu gibt es denn Teste und Masken? 

Mit Maske kuscheln?

😆

Jetzt wird es hier aber wirklich absurd.

 

tristesse antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17190

@tristesse 

Kuscheln, nicht abschlecken 🤣 

deborah71 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17494

@deborah71 

Ich weiß schon, was kuscheln ist 😉 

tristesse antworten
mmieks
 mmieks
(@mmieks)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1048

@deborah71 jetzt hat sich mein Kopfkino eingeschaltet 🤣 🤣 🤣 

Naja, Katzen und Hunde schlecken einen schon ab - und die helfen mir auch bei Kuschelbedarf.

mmieks antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17190

@mmieks 

Peanuts, Lucy und Snoopy: "Holt Jod und heißes Wasser! Er hat mich geküsst!. 🤣 🤣 🤣 

deborah71 antworten
mmieks
 mmieks
(@mmieks)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1048

@deborah71 Das erinnert mich an meinen gleichaltrigen Cousin, mit dem ich meine Sommerferien verbrachte. Wir waren so um die 8 Jahre alt, und wurden am Abend gleichzeitig zu Bett geschickt. Tja, ein Doppelbett. Und haben uns auch 'nen Gute-Nacht-Kuss gegeben.

Mein Cousin immer: "aber bitte: Kein nasses Bussi!" 😀 🤣 

mmieks antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17190

@mmieks

🤣

deborah71 antworten


Meriadoc
Beiträge : 294

@sensibler71 

Ich kann dich verstehen. Mir geht das auch so. 

Es gibt, für manche, einen Dienst. Da kommt jemand und streichelt dich oder nimmt dich in den Arm. Sehr einfühlsame Menschen. Hat aber nichts mit Prostituition zu tun. So etwas gibt es auch nicht in jeder Stadt.

 

Hier ein Artikel dazu.

https://www.stern.de/neon/herz/psyche-gesundheit/geschaeftsmodell-kuscheln--die-frau--die-fremde-gegen-bezahlung-umarmt-7872854.html

 

Es gibt aber auch die Möglichkeit eine "Kuschelparty" zu inserieren. 

 

Ob das jetzt "christlich" ist kann ich nicht beurteilen.

M.

meriadoc antworten
tristesse
Beiträge : 17494

Warum sollte denn etwas unbedingt "christlich" oder "nichtchristlich" sein?! 

tristesse antworten
15 Antworten
Meriadoc
(@meriadoc)
Beigetreten : Vor 5 Monaten

Beiträge : 294

@tristesse 

 

Naja, es gibt solche und solche Christen. Manch einer würde das eventuell als Sex vor der Ehe sehen 😉

meriadoc antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17494

@meriadoc 

Kennst du auch nur einen Christen in Deinem näheren oder entfernten Umfeld, der Kuscheln als "Sex vor der Ehe" definiert?

Ich nämlich auch nicht.

 

tristesse antworten
Moony38
(@moony38)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 22

@tristesse Also, wenn ich in meiner damaligen Gemeinde gesagt hätte, ich kuschel da mit einem Typen. Wir sind nicht zusammen aber es tut uns beiden gut, dann hätte man mich wahrscheinlich zurecht gewiesen.

moony38 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17494

@moony38 

Deine Gemeinde geht es überhaupt nichts an, was Du mit wem wann wo machst, das ist Deine Privatsache. 

tristesse antworten
speedysweety
(@speedysweety)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 3484

@moony38 Das wäre bei mir auch so gewesen...

speedysweety antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17494

@speedysweety

Warum sollte man auch auf die absurde Idee kommen, dass der Gemeinde zu erzählen?! Das geht nur die Person an, die es betrifft. 

tristesse antworten
speedysweety
(@speedysweety)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 3484

@tristesse Es geht mir in dem Fall eher darum, wie sie reagieren würden, wenn sie es mitbekommen. Bei uns gabs übrigens sogar einen Kontrollanruf, als ich einen Freund (meinen jetzigen Mann) hatte. Man konnte so checken, ob er bei mir schläft. Mit wem man was macht, hatte schon eine gewisse Wichtigkeit damals in meiner alten Gemeinde und wurde bei entsprechenden Vergehen auch "geahndet".

speedysweety antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17494

@speedysweety 

Wie gesagt, es geht die Gemeinde absolut nichts an und das würde ich bei so einem "Kontrollanruf" auch sehr deutlich kommunizieren.

tristesse antworten
speedysweety
(@speedysweety)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 3484

@tristesse Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht mehr, was ich gesagt habe. Ist schon eine Weile her. Bei mir ist es aber oft so (und das nervt mich dann selbst) dass ich sprachlos bin, wenn etwas kommt, das so unverschämt ist, dass ich nicht damit gerechnet habe.

speedysweety antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 12362

@speedysweety 

Das finde ich absolut übergriffig. Ich staune eher über solche Aussagen, die hier fallen. Ich halte das für ganz normal, wenn man voneinander weiß in den Gemeinden. Bei einem liebevollen Umgang miteinander darf und muss auch korrigiert werden. Gottes Wort gibt das her, Paulus hat es vorgelebt. Auf die Art und Weise kommt's aber eben auch (noch) an.

Liebevoll allerdings ist so eine Kontrolle definitiv nicht. Das gibt schon das Wort Kontrolle nicht her. Miteinander im Gespräch sein. Wenn ich an mir merke, dass ich wem was verheimliche, dann stimmt aus meiner Sicht was nicht. Ich weiß nicht, was, aber etwas stimmt dann nicht.

neubaugoere antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17494

@neubaugoere 

 Wenn ich an mir merke, dass ich wem was verheimliche, dann stimmt aus meiner Sicht was nicht. Ich weiß nicht, was, aber etwas stimmt dann nicht.

Es gibt einiges, was ich bestimmten Personen aus der Gemeinde nicht teile oder teilen will. das hat nichts mit "verheimlichen" zu tun.  Und da stimmt bei mir alles. Wir sind viele Menschen mit vielen Meinungen, die ich mal teile, aber auch nicht teile. Das ist völlig okay 😉 Und dann halte ich durchaus auch meinen Mund, wenn ich nicht gefragt bin.
 
Aber ich dränge doch nicht meine Beziehungsdinge Menschen auf, die zwar in meiner Gemeinde sind, aber mich nicht kennen?
 
tristesse antworten
Meriadoc
(@meriadoc)
Beigetreten : Vor 5 Monaten

Beiträge : 294

@moony38 

 

Gut das diesen Verein verlassen hast *daumenhoch*

 

M.

meriadoc antworten
BeLu
 BeLu
(@belu)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4336

@meriadoc Ich denke, diese Sichtweise dürfte die absolute Ausnahme sein. Was schon eher sein könnte, ist, dass manche der Ansicht sind, man begebe sich damit in Versuchung, und sich nicht vorstellen können, dass da wirklich "nur" gekuschelt wird. Ähnliche Argumente werden auch gebracht, wenn es darum geht, dass man vor der Ehe nicht zusammenziehen soll. Da gäbe es dann die ständige Versuchung, mit dem Sex nicht bis zur Ehe zu warten.

belu antworten
Meriadoc
(@meriadoc)
Beigetreten : Vor 5 Monaten

Beiträge : 294

@belu 

Du, mir ist es wurscht. Wenn ich das so will, dann tue ich es. Wenn irgendeine Gemeinde oder Bibelstelle was dagegen spricht, mir wäre es echt egal. Ich muss nicht alles gefallen lassen oder das geschriebene beachten. Ich hoffe sehr, das viele sich Freiheit nehmen und aus Dogmen und anderes sich distanzieren.

meriadoc antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17494

@meriadoc

Bei solchen Antworten bin ich immer sehr dankbar, dass es Gott völlig wurscht ist, ob er dir wurscht ist, denn du bist ihm nicht wurscht 😉

Da kannst du jetzt den coolen Obermacker raus hängen, am Ende bekommt er dich doch. Und das ist gut so. 

tristesse antworten


Seidenlaubenvogel
Beiträge : 937

Ihr erstaunt mich, teils mit euren Kommentaren.

1) Warum ist es besser, „gewisse Dinge“ nicht in der Gemeinde zu kommunizieren, wenn es denn aus eigner Sicht okay ist. Oder warum „gewisse Dinge“ tun, wenn man sich doch irgendwie dafür schämt? … ich sag ja nicht, dass man jeder Zeit jedem alles auf die Nase binden muss, nur es ist doch erstrebenswert, wenn man ganz normal zu dem stehen kann, was man bedarf und tut.

2) Es gibt Dinge, die kann man nicht kaufen und das ist auch gut so. Schön ist es, wenn man andere Formen entdeckt und gestaltet, wie man Dinge leben kann, die einem nicht frei heraus gegeben sind. Da braucht es Fantasie, Kreativität und Mut; vielleicht auch Selbstüberwindung. Kuscheln erzeugen wollen, hmm - in meinen Ohren klingt das nicht erstrebenswert. Ich will mir auch keine neuen Freunde „einkaufen“, wenn ich zum Beispiel nach einem Umzug fremd bin und keinen Anschluss finde. Wie es gelingen kann, liebevolle Berührungen in den Alltag zu integrieren… - da muss ich mir auch erst Gedanken machen. Spontan fehlt mir nur ein, die klassische Umarmung zu Begrüßung und Abschied bei Freunden anzuregen. Mal gucken, ob sich noch fantasievollere Ideen finden.

3) Ich würde bei dem Bedürfnis nicht von Kuscheln sprechen. Das Wort weckt vermutlich bei vielen Assoziationen, die verwirrend sein können. Und was man nicht vergessen sollte, genau diese Bedürfnisse können auch in einer Partnerschafg nicht gestillt sein, selbst wenn man einander berührt. 

4) Eine Frage noch: Darf es vielleicht auch okay sein, dass wir Bedürfnisse haben, die nicht gestillt werden und gut ist? Und darf es dann einfach gelingen, das so auszuhalten und uns einfach an dem zu erfreuen, was uns geschenkt ist?

seidenlaubenvogel antworten
1 Antwort
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 16310

@seidenlaubenvogel 

Es gibt Dinge, die kann man nicht kaufen und das ist auch gut so.

Das sehe ich auch so.

Und ich habe den Eindruck, dass oft eine Mentalität vorherrscht, dass alles, was wir uns wünschen und ersehnen, auch irgendwie zur Verfügung stehen muss. Und zwar hier und jetzt. Sofort. Weil wir irgendein Anrecht darauf haben. Weil Disney-Filme uns das versprechen.

Nun, ich weiß was Einsamkeit bedeutet. Und damit verbunden auch die Sehnsucht nach Berührung. Und das Schlimmste dabei war die Ungewissheit, ob das jemals anders sein würde. Und wenn mir früher jemand gesagt hätte, wie lange es wirklich dauert, bis dieser Zustand vorbei ist... ich glaube, ich wäre verrückt geworden.

Nun, das ist nicht passiert, weil mich die Hoffnung länger getragen hat, als ich es jemals für möglich hielt... und am Ende war es alle Mühe wert.

Und dennoch bin ich mir bewusst, dass auch das nicht selbstverständlich ist. Dass ich kein "Recht" darauf habe, nicht mehr allein zu sein. Dass es Leute gibt, die genau so lange gewartet haben wie ich... und immer noch warten, auf eine zärtliche Berührung, eine Zuwendung, eine Geste. Und ich kenne solche Leute auch persönlich.

Eine Frage noch: Darf es vielleicht auch okay sein, dass wir Bedürfnisse haben, die nicht gestillt werden und gut ist?

Ja. Weil das einfach eine Tatsache ist. Und ich halte gar nichts davon, diese Wahrheit einfach zu übertünchen, als könnte man einfach alles kaufen, und damit ist dann alles gut.

Nö. Ist es nicht. Manchmal muss man einfach aushalten. Wenn man alles kaufen könnte... dann wäre nichts mehr irgendetwas Besonderes. Und wenn es jeder hätte... dann wäre es das auch nicht.

Und manche Wahrheit ist traurig... aber trotzdem wahr.

 

lucan-7 antworten
speedysweety
Beiträge : 3484
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Ich halte das für ganz normal, wenn man voneinander weiß in den Gemeinden

Die Frage ist, welchen Umfang Du damit meinst. Ich gebe tristesse schon Recht, dass man in Gemeinden nicht alles erzählen muss. Man sollte ja auch sowas wie ein Privatleben haben dürfen. Für mich ist es ganz normal, dass ich manchen Leuten mehr erzähle und manchen nicht, da muss ja auch die Ebene stimmen. Ich hab auch schon sehr schlechte Erfahrungen gemacht mit völlig offen sein, von daher selektiere ich, alleine schon aus Eigenschutz.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Bei einem liebevollen Umgang miteinander darf und muss auch korrigiert werden. Gottes Wort gibt das her, Paulus hat es vorgelebt. Auf die Art und Weise kommt's aber eben auch (noch) an.

Ja, aber ich denke, dazu muss man auch etwas Ahnung von der Lebenssituation desjenigen haben. Ich hab z.B. eine enge Freundin, die kennt mich supergut und da geschieht auch Korrektur. Aber Oma Müller aus der Gemeinde hat keine Ahnung von meinem Leben, sie kann mich also gar nicht korrigieren.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Wenn ich an mir merke, dass ich wem was verheimliche, dann stimmt aus meiner Sicht was nicht. Ich weiß nicht, was, aber etwas stimmt dann nicht.

Das ist sicher vielschichtig. Aber ein Grund könne sein, dass Eure Beziehung es nicht hergibt, alles zu erzählen. Und nicht jeder kann auch mit allem umgehen. Ich nehme mal ein ganz krasses Beispiel: Einer aus meiner Gemeinde hat Homosexualität mit Pädophilie verglichen. Das wäre mit großer Sicherheit der Letzte, zu dem ich gehen würde, wenn ich homosexuell empfinden würde, da könnte ich nicht offen sein. Da stimmt dann wirklich was nicht, aber eher mit seinem Denken und dass das dann keine Ebene ist, wo man miteinander über so private Dinge reden kann. Für mich macht es schon Sinn zu schauen, wem ich was erzähle, auch in einer Gemeinde. 

speedysweety antworten
3 Antworten
BeLu
 BeLu
(@belu)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4336

@speedysweety 

Veröffentlicht von: @speedysweety

Die Frage ist, welchen Umfang Du damit meinst.

Die Frage kommt mir hier auch.

Ich denke, 90 Prozent meiner Gemeinde weiß weniger über mich als manche User hier auf jesus.de. Und wenn ich darin ein Problem sehe, dann höchstens das, dass manche User hier vielleicht etwas viel über mich wissen.

belu antworten
speedysweety
(@speedysweety)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 3484

@belu Ich denke, das ist auch ein stückweit normal, es sei denn, Deine Gemeinde besteht nur aus 5 Leuten 😀 In einem kleineren Rahmen weiß man ja dann oft auch mehr übereinander. Ich hab 2 Gemeinden in meinem Leben angehört, die eine hatte ca 100 Besucher, die andere um die 200. Die Menschen, die ich in einem kleinen Rahmen wie dem Hauskreis hatte, die wussten mehr, die anderen oft kaum was. Das wäre auch echt anstrengend geworden, wenn ich jedem offen alles hätte erzählen müssen 😉 Ich möchte mein Leben auch gar nicht mit jedem besprechen. 

Und bei mir ist es auf jeden Fall auch so, dass manche User hier mehr wissen, als Menschen aus meiner Gemeinde oder meiner Familie. Es ist eine Sache der Ebene, die man zueinander hat. Die Ebene wird nicht durch die "Einrichtung" bestimmt, in der man sich aufhält (Gemeinde, Vereine etc) und auch nicht durch familiäre Verbindungen, sondern es ist eine Sache der persönlichen Beziehung und des Vertrauens. Wenn ich an manche Leute aus meiner alten Gemeinde denke, die waren so schräg drauf, auf gar keinen Fall hätte ich da was Näheres wollen. Das wäre auch nicht gut gewesen.

speedysweety antworten
BeLu
 BeLu
(@belu)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4336

@speedysweety 

Veröffentlicht von: @speedysweety

Ich denke, das ist auch ein stückweit normal, es sei denn, Deine Gemeinde besteht nur aus 5 Leuten

Ein paar mehr sind es doch, aber es ist eine relativ kleine Gemeinde (ca. 30-40 Gottesdienstbesucher). Ich glaube, die meisten davon kennen nur meinen (halben) Vornamen und wissen, dass ich aus Deutschland bin.

belu antworten


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