Wie ist heute die Hölle?
Die Vorstellung der Hölle ist meist Folter über Feuer, mit brodelnden Kesseln und.ä.
Mal ganz davon abgesehen, daß so etwas bei saunaerprobten Finnen nur unzureichend funktionieren wird
sind das natürlich die Vorstellungen der damaligen Zeit. Die Technik und Entwicklung gingen weiter und es ist davon auszugehen, dass die Hölle sich hier bestimmt Anregungen geholt hat.
Wie also wird die heute aussehen?
Fährt man dort heute die ganze Zeit mit der deutschen Bahn?
Gibt es ein ewiges Modern talking Konzert insbesondere für Metal-Fans?
Muss man sich ein Zimmer mit Trump teilen?
Was würdet Ihr als Teufel für Innovationen einführen?
VG
Chey
Da solltest Du einen dicken Trigger davor setzen.
Ein solches Video kann unbedarfte Menschen dauerhaft verstören.
VG
Chey
"Da solltest Du einen dicken Trigger davor setzen."
Ich rede mal mit dem Moderator.
Wobei... vielleicht lieber nicht, sonst ermahnt der mich noch, weil ich einen Link ohne eigenen Text gepostet habe. Eigentlich müsste da ja noch irgendwas davor wie "Hier verlinke ich das Lied Herzilein von den Wildecker Herzbuben, um ein Beispiel im Sinne deiner Frage zu bringen." Aber damit hätte ich ja die Pointe versaut, und kein Mensch hätte mehr den Link angeklickt.
Schwierig...
hallo Chey,
ich stand durch meine Krankheit kurz vor der Hölle, Himmel Und heute weiß ich, sich über die Hölle lustig zu
machen, geht gar nicht. Selbst habe ich das Thema Hölle immer verdrängt. Hölle, ist ein Leben
ohne Gott.
Mir persönlich wäre es lieber wenn ich meinen Mitmenschen sagen könnte, durch die Allversöhnung
kommen alle Menschen in den Himmel.
Doch die Bibel sagt noch was anderes, dass des die Hölle wirklich gibt, und nicht alle Menschen
in den Himmel kommen.
Hölle, das Leben geht weiter wie auf der Erde. Hass, Streit, Neid, Hass, Kriege, Beziehungskriege,
jeder Mensch hat recht, nur Egoismus.........
Das Wort Angst bedeutet Enge, und je mehr ich Angst habe und verdränge, desto unfreier,
ängstlicher werde ich.
Gesund zu sein ist in unserer Gesellschaft sehr wichtig. Ärzte werden zu Gott, wer Privatpatient ist,
lebt länger.....
Ja das Thema sterben ist unbehaglich, und wird oft verdrängt, witzig gemacht.
Aber das Thema Tod betrifft jeden Menschen, auch Privatpatienten , reiche, arme Menschen.......
liebe Grüße,
Und heute weiß ich, sich über die Hölle lustig zu
machen, geht gar nicht. Selbst habe ich das Thema Hölle immer verdrängt.
Humor ist eine Möglichkeit, mit der Angst umzugehen.
Die Kirche des Mittelalters hätte es wohl in der Tat kaum zugelassen, dass man sich über die Hölle lustig macht... aber nicht aus Ehrfurcht, sondern weil die Kirche dann weniger Macht gehabt hätte, hätte man den Menschen auf diese Weise die Angst genommen.
lieber Lucan,
ja ich mag auch Humor, Humor ohne andere Menschen zu verletzen.
Und dass Thema Tod betrifft alle Menschen.
Leid und Tod werden gerne verdrängt, auch durch Humor, zu viel Alk, Rauchen........
Aber das hilft niemanden.......
Wer das Thema Tod verdrängt, läuft Gefahr, irgendwann von seinen Todesängsten
überrollt zu werden, auch wenn ich keine Möglichkeit mehr habe, darüber zu reden, diskutieren.
Ist mein Tod ein Kampf, oder kann ich im Frieden sterben.
Wie gesagt, bei mir ist das Thema noch sehr präsent.
Und was die Kirchen früher über den Tod gesagt haben, oder nicht, hilft mir heute
auch nicht.......Viele Menschen sterben heut einsam.
Tiere sterben natürlicher, leichter.....
liebe Grüße,
ja ich mag auch Humor, Humor ohne andere Menschen zu verletzen.
Das gibt es eigentlich nicht. Selbst Humor, der sich nicht speziell gegen Menschen richtet - wie etwa hier im Thread - kann hier und da etwas auslösen.
Der Anblick von lachenden und fröhlich spielenden Kindern ist für gewöhnlich etwas, über das Menschen sich freuen und dass sie glücklich macht.
Aber für Menschen, die gerade erfahren haben, dass sie niemals selber Kinder haben werden, kann derselbe Anblick unerträglich sein und tiefe Trauer auslösen.
Und so ähnlich ist es auch mit dem Humor... egal, was man da erzählt, irgendwo wird es jemanden geben, den das auf ganz andere Weise betrifft als den Rest.
Wer das Thema Tod verdrängt, läuft Gefahr, irgendwann von seinen Todesängsten
überrollt zu werden, auch wenn ich keine Möglichkeit mehr habe, darüber zu reden, diskutieren.
Ist mein Tod ein Kampf, oder kann ich im Frieden sterben.
Wie gesagt, bei mir ist das Thema noch sehr präsent.
Bei mir ist das zur Zeit auch sehr präsent, auch wenn ich hier nicht zu sehr ins Detail gehen werde.
Und ich begegne der betreffenden Person auch humorvoll... was würde es auch helfen, wenn ich angesichts des Elends jedesmal mit Trauermine und Betroffenheit aufkreuze?
Wenn wir schon mit dem Unvermeidlichen konfrontiert werden, dann müssen wir es uns nicht schwerer machen als unbedingt nötig...
lieber Lucan,
ich bin auch für Lachen und Humor 😀
Aber Lachen allein, darf nicht Freude am Schaden von anderen Menschen sein.
Wer den besten Witz reißt, der hat gewonnen. Und nur die Menschen, die Traurigkeit, Leiden
und Schmerzen kennen, wissen um das Lächeln als Tapferkeit nennt.
Selbst haben meine liebe Frau und ich keine eigenen Kinder bekommen.
Dann haben wir ein Pflegekind aufgenommen, und dann kam unsere erste
Tochter.
Andere Menschen können doch nichts dafür, wenn man keine eigenen Kinder
bekommt.......
Und alles hat Seine Zeit, Freude und Lachen.
Selbst mag ich auch nicht so Trauerkleidung, oder Pfarrer im schwarzen
Talar, die einen Menschen noch in den Himmel hineinpredigen............................
Deshalb fand ich es selbst gut, als ich noch gesund war, mein Erbe geregelt
habe, meine Trauerfeier.
Und ich plane auch schon heute das Ende meines Hundes.
Der müsste jetzt so 13 oder 14 sein, wird auch langsamer, und ich kaufe
ihm für mein Fahrrad einen Hundekorb vorne, für den Fall, dass er noch schlechter läuft.
Veröffentlicht von: @lucan-7ja ich mag auch Humor, Humor ohne andere Menschen zu verletzen.
Das gibt es eigentlich nicht. Selbst Humor, der sich nicht speziell gegen Menschen richtet - wie etwa hier im Thread - kann hier und da etwas auslösen.
Der Anblick von lachenden und fröhlich spielenden Kindern ist für gewöhnlich etwas, über das Menschen sich freuen und dass sie glücklich macht.
Aber für Menschen, die gerade erfahren haben, dass sie niemals selber Kinder haben werden, kann derselbe Anblick unerträglich sein und tiefe Trauer auslösen.
Und so ähnlich ist es auch mit dem Humor... egal, was man da erzählt, irgendwo wird es jemanden geben, den das auf ganz andere Weise betrifft als den Rest.
Dein Beispiel mit dem Kinderwunsch trifft es sehr gut.
Zumal einem in dieser Situation eben ständig Menschen mit Kindern oder schwangere Frauen begegnen.
Oder - um es auf die Spitze zu treiben - Menschen, die ungewollt schwanger sind und gar nicht scharf sind, (noch) ein Kind zu bekommen.
Man ist auf diesem Zeh unglaublich sensibel und hat das Gefühl, dass jeder drauftrampelt.
Oder ein anderes Beispiel - man hadert mit einem körperlichen Makel (ganz plastisch - man ist zu dick) und ständig werden irgendwelche blöden Witze darüber gerissen. Das ist ja nicht immer böse, aber man ist halt betroffen und fühlt sich blöd angemacht.
Wenn wir schon mit dem Unvermeidlichen konfrontiert werden, dann müssen wir es uns nicht schwerer machen als unbedingt nötig...
Das seh ich im Prinzip genauso. Aber die Menschen sind verschieden.
Wobei ich diesen Thread bisher (ich hab grad angefangen zu lesen) so empfinde, dass er ja bewusst nicht unter Glaubensthemen eröffnet wurde und deshalb auch eher die individuellen Horrorvorstellungen gemeint sind. (Modern-Talking-Konzert wäre schon nicht schön)
So wie z.B. das eingestellte Video, das ich mir aufgrund der entsprechenden Reaktionen (Vorteil des Nach-Lesens) ersparen konnte.
"nun bist du fort" Cover von Jürgen Werth
liebe Chai,
ja es stimmt, jeder Mensch hat seine eigene Lebensgeschichte. Mich bewegt
gerade das Thema Tod, und vielleicht bin ich da gerade zu extrem-
Aber ich finde, das es so was von wichtig ist, Frieden zu finden, mit unserer
eigenen Endlichkeit.
Nichts gegen Freude und Feiern, auch unser Leben.
Aber nicht vergessen, zu vertrauen, Gott zu vertrauen, bei IHM eine ewige
Heimat zu finden, Menschen und auch Tiere.
liebe Grüße,
Ehrfurcht vor der Hölle wäre auch Falsch. Woher weißt du das mit der "Macht" - weltliche Interpretation von Religion?
Vielleicht gab es manche die das über einen sehr langen Zeitraum so gesehen haben. Ich glaube aber nicht das ernst Gläubige Menschen oder Kirchenväter das aus diesem Grund getan haben.
Iriniäus zum Beispiel, ein frühzeitiges Beispiel, er kannte Johannes noch persönlich.
Er vertrat klar die Position in die Hölle zu kommen (auch wenn er es nicht direkt so wörtlich bezeichnet hatte, aber die Beschreibung ist Deckungsgleich) wenn er Christus verleugnet hätte im Martyrium.
Damals in dem Kontext ging es nicht im Macht. Die hatten keine Machtstrukturen in 2. Jahrhundert, die waren der Macht Roms ausgeliefert. Das war ein armer alter Mann auf der Flucht ohne eigene Familie.
Ehrfurcht vor der Hölle wäre auch Falsch. Woher weißt du das mit der "Macht" - weltliche Interpretation von Religion?
Die Angst vor der Hölle war für die Kirche immer schon ein Druckmittel. Es ist ja kein Zufall, dass sich die Kirche hier auch von den recht allgemeinen biblischen Vorgaben zu einer sehr eigenen Interpretation mit Hölle und dem Teufel als Gegen-Gott entwickelt hat, weil das ein leicht zu vermittelndes Konzept ist.
Wobei du natürlich recht hast, dass man aufpassen muss was hier tatsächlich von der Kirche selbst stammt und was eher als Folklore weiterentwickelt wurde.
Sich über die Kirche und den Papst lustig zu machen war aber auf jeden Fall eine Sache der Gegner, Martin Luther wurde ja dafür bekannt, aber auch die Söldner, die seinerzeit gegen Rom zogen, hielten sich mit abfälligen Sprüchen und derbem Humor nicht zurück.
Damals in dem Kontext ging es nicht im Macht. Die hatten keine Machtstrukturen in 2. Jahrhundert, die waren der Macht Roms ausgeliefert. Das war ein armer alter Mann auf der Flucht ohne eigene Familie.
Deshalb schrieb ich ja auch vom Mittelalter - dort war die Kirche in erster Linie eine weltliche Macht, und die brauchte Druckmittel.
Sich darüber lustig zu machen bedeutete, sich der weltlichen Macht zu verweigern... die Leute, die das getan haben, waren ja selbst in der Regel nicht ungläubig, sie glaubten nur nicht an die kirchliche Lehre, die sich oft als verlogen erwies.
Ich habe Deine schlimme Erkrankung mit bekommen und freue mich sehr, dass Du das überstanden hast.
Ich kann gut verstehen, wenn Du auf Grund Deiner Erfahrung das eine oder andere Thema nicht humorvoll sehen kannst, wenn es Dich geradezu triggert.
Smalltalk ist ausdrücklich für nicht ernst gemeinte Themen und hier ist die Empfindung unterschiedlich.
Ich hoffe, Du kannst aber nachvollziehen, dass nicht alle Deine Empfindlichkeit teilen, ja das Humor fast unmöglich wird, wenn er auf jede mögliche Empfindlichkeit mit Einschränkungen reagiert.
Natürlich muss Humor auch seine Grenzen haben, aber wollen wir diese hier im Forum so weit ziehen, dass auch dieses Thema hier nicht möglich ist?
Ich bitte Dich folglich, das hier zu tolerieren. Ich tausche mich mit Dir gern in einem anderen Bereich über Deine Erfahrungen aus. Auch ich stand schon zweimal an dieser Schwelle.
VG und liebe Grüße von Hundehalter zu Hundehalter
Chey
ja, ich bin mir der sensiblere Mensch, was Vorteile, aber auch Nachteile hat. Ich hatte
so viel Gespräche über meinen Glauben im Krankenhaus, wo viele Menschen plötzlich
offener sind........
Und du hast dich ja auch aufgeregt, wo das Thema vom Moderator ins Lächerliche
gezogen wurde. liebe Grüße,
Fand ich gerade im Netz.
Nach Luther gibt es ein spöttisches Lachen und Sich-Lustig-Machen über "Hölle, Tod & Teufel" ... nicht weil man es nicht ernst nimmt, sondern weil das Furchterregende und Angstmachende in Christus keine Macht und keine Gewalt mehr hat ... So ist der Spott und das Witzeln über die Hölle u.U. eine befreite, entlarvende Haltung, die aus tiefem Glauben & Vertrauen kommt
Eines meiner Lieblings-Leitworte lautet: "Die Frage Luthers 'Wie kriege ich einen gnädigen Gott?', die man gewöhnlich für seine ZEntralfrage hält, war freilich seine Ausgangsfrage - seine Zentralerfahrung aber war gerade die Befreiung von dieser Frage!" (H. Gollwitzer)
Soviel zur ernsthaften Seite ...
Hölle? ... Nun ja - und ewig grüßt das Murmeltier und ewig grüßt das Murmeltier und ewig grüßt das Murmeltier und ewig grüßt das Murmeltier und ewig grü ------------ Ah, meine Frau ruft zum Essen, ich bin erlöst 😉
L'Chaim
.......nichts gegen Martin Luther. Offen wurde er angefeindet und verfolgt. Doch
er blieb standhaft. Er war ein Revoluzzer, übersetzte die Bibel in ein
kraftvolles verständliches Deutsch.
Aber die Zeiten verändern sich, und ein spöttisches Lachen über den Tod, Witze,
finde ich in der heutigen Zeit nicht mehr angebracht.
Genau wie die Talare der Pfarrer, und das die noch Beamte im höheren Dienst
sind. Selbst bin ich in meinen Revoluzzerjahren schon aus der Kirche geflogen,
weil ich zu evangelikal war.
Natürlich sehen das andere Menschen anders, haben gute Erfahrungen mit der
Kirche.
liebe Grüße,
Luther Kinderchor Hüttenberg
Gerade Luther hat sehr drastisch in dem Lied
"Ein feste Burg ist unser Gott" über die " Welt voll Teufel" geschrieben.
Als Christ weis ich doch darum, dass Hölle und Teufel keine Macht mehr über mich haben.
Darüber hinaus ist Depression keine Macht der Hölle und des Teufels.
Sie mag sich zwar so anfühlen, wie einige andere Krankheiten auch.
Hat aber im Grunde genau so wenig mit Hölle zu tun wie zum Beispiel ein Herzinfarkt oder ein gebrochenes Bein.
So, und jetzt verlassen wir beide schleunigst diesen Thread und gehen zum Lachen mal wieder in den Keller. Da ist es wenigstens schön kühl 🤗
Mit dem Moderator musst Du was missverstanden haben.
- Über frosch rege ich mich grundsätzlich nie auf.
- Hier haben wir beide nur ein bisschen humorvoll rumgefrotzelt
VG
Chey
Vielleicht denken wir Hölle auch einfach zu kompliziert.
Vielleicht müssen da einfach alle Bayern nach Norden ziehen aufs Meer gucken, nur noch Flens trinken und moin sagen
Und die Norddeutschen müssen nach Bayern, bekommen nur noch Paulaner, ständig versperren Berge die Sicht und sie müssen Grüß Gott sagen.
VG
Chey
Himmel und Hölle zu denken ist nicht kompliziert. Gottes Botschaft ist so einfach, das ich es selbst
mit meiner Hauptschulbildung verstehen kann.
Für mich ist es fast das Wichtigste, wenn ich versöhnt gehen darf.
Warum weigern sich viele Menschen in guten Zeiten noch Frieden zu schaffen, wenn sie noch
genügend Kraft haben ? Stolz, Angst und fehlende Selbstkritik sind laut meiner
Erfahrung die Ursachen.
Am Ende unseres Lebens zählt nichts mehr als Friede mit Gott, mit sich selbst und anderen
Menschen.
Und was zur Zeit von Christus noch nicht möglich war, in unserer heutigen Hochleistungs-
medizin, wird der sichere Tod durch Operationen und Medikamente aufgeschoben.
Nein ich bin dankbar für Medikamente, ohne die ich heute starke Schmerzen hätte......................
Und Schmerzen können auch das Vertrauen in Gott mindern......
Auf der anderen Seite sind die Krankenhäuser sehr technisch, weniger menschlich.
Der Professor ist der Heilsbringer, Gott, und wenn er und seine Jünger kommen.....
liebe Grüße,
@chey Für Frieden mit und vor allem Vertrauen in Gott brauche ich keine Hölle.
Geht mir eigentlich auch so, aber in der Botschaft darf man die Hölle nicht weglassen, zumal ja Jesus selbst häufiger und eindringlicher über die Hölle als über den Himmel. Er tat das als Warnung, während seine Worte über den Himmel meist tröstend und verheißungsvoll sind.
Ich denke, die Botschaft Gottes braucht keine Drohung.
Wer glaubt, weil er Angst vor der Hölle hat, glaubt nicht. Er fürchtet sich lediglich.
Und Furcht führt nicht zu Gott.
Wer andere mit der Hölle überzeugen will hat meines Erachtens offensichtlich keine guten Argumente.
Übrigens kommt das Judentum ohne Hölle aus. Ist diese folglich erst vor 2000 Jahren gebaut worden?
VG
Chey
......ich würde auch gerne die Hölle weglassen, lieber Friede, Freude.......
Allversöhnung.......aber Cristus spricht auch vom ewigen Verderben-
Aber es kommt wie immer auf unsere Worte an.
Als ich jetzt im Krankenhaus lag, kam ich auch in Beziehungen mit
rauchenden Mitpatienten. Die hatten zum Teil keine Zehen, keine Füße
mehr. .................
Mit ihnen habe ich auch geredet, nicht von oben herab, habe schon
versucht auf sie einzufühlen, warum sie zum Teil immer noch rauchen.
Gut, früher habe ich selbst geraucht, und auch Drogen genommen...
Aber Christus hat mich Gott sei Dank davon frei gemacht.
Von Christus Jesus lernen, wie wir mit anderen Menschen reden.
Auf der einen Seite hat Christus einfühlsam mit den Menschen gerdet,
auf der anderen Seite knallhart.
Es kommt auf unsere Worte an.....den richtigen Ton.......
liebe Grüße,
gib mir die richtigen Worte, den richtigen Ton..........a capella Musik
Allversöhnung ist was anderes.
Aber Akzeptanz anderer Überzeugungen, das ist viel wert.
VG
Chey
.................als Quäker, mit dem dich bezeichnest kann ich das mit den vielen Überzeugungen verstehen.
Aber als Christ habe ich damit Probleme. Warum dann noch Mission?
Warum dann noch die frohe Botschaft von Christus weitersagen ?
liebe Grüße,
Aber selbst akzeptiert werden willst Du doch auch?
Lebe doch als Vorbild, das ist ja auch eine Art Mission, wenn auch die schwierigste, weshalb sie wohl oft vermieden wird.
VG
Chey
@chey Aber selbst akzeptiert werden willst Du doch auch?
Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun? Trotzdem kann man doch die frohe Botschaft von Jesus weitersagen, oder? Jesus jedenfalls fordert dazu auf.
Lebe doch als Vorbild, das ist ja auch eine Art Mission, wenn auch die schwierigste,
Man sollte das eine tun und das andere nicht lassen. Paulus schreibt, dass wir ein Brief Christi sind und damit unser Leben auch so wahrgenommen wird. Das ist ein Aufruf zum Vorbildleben. Aber auf der anderen Seite können wir es doch auch nicht lassen, von dem zu reden, der die Ursache unserer Freude ist. Warum soll man das Licht, das uns Jesus anvertraut hat, unter den Scheffel stellen?
Mission und den anderen akzeptieren müssen sich nicht ausschließen, aber häufig ist es leider so.
VG
Chey
Wobei das bei uns Quäkern (ich bin noch nicht ganz einer, aber fast). etwas komplexer ist:
Die europäischen Quäker (ca 10 % der Quäker insgesamt) missionieren nicht, die afrikanischen Quäker (50 % der Quäker), die meist christlich-evangelikal sind, missionieren schon.
Bei den US-Amerikanern gibt es verschiedene Richtungen
Das besondere ist also nicht das Nichtmissionieren, sondern das sich evangelikale Christen (insgesamt bei uns die Mehrheit), andere Christen, glaubensferne Christen und Nichtchristen als eine Gemeinschaft verstehen.
Es scheint also auch für Christen zu gehen.
Weil sich selbst Missionierung und Akzeptanz nicht ausschließen müssen.
Es gibt ein Quäkerbuch mit Glaubenszeugnissen (ist unser Standardwerk). Dort findest Du sinngemäß Aussagen von 'allein Jesus ist der Weg' und darunter 'ich kann mit dem christlichen Glauben nichts anfangen'. Beides sind Quäkerzeugnisse. Beides gehört bei uns zusammen.
VG
Chey
Die Frage habe ich befürchtet. 😆
Vorab: Kein Quäker ist berechtigt für die Quäker zu sprechen, es sei denn, er wird dazu bevollmächtigt (Wir haben keine Hierarchie, keine Ämter, die diese Vollmacht haben). Das hier ist also meine Erklärung.
In der Tat fällt es Quäkern leichter, zu sagen, was sie nicht sind als das, was sie sind.
Wir sind eine der 3 klassischen Friedenskirchen. D.h. wir treten für Frieden und Menschenrechte ein.
Wir sind dogmenfrei.
Wir sind eine Gesellschaft aus verschiedensten Menschen, oft, aber nicht nur Christen, die an die Gleichheit der Menschen glauben und daran, dass es unsere Aufgabe ist, die Welt besser zu machen.
Wir versammeln uns, auch wenn es um weltlichen Themen wie 'wie gehen wir mit Finanzen um, etc. immer in Form einer Andacht, da wir an die Kraft des Heiligen Geistes glauben, der uns leitet (zumindest glauben das die meisten, es gibt bei uns keinerlei Zwang oder Vorschrift, irgendwas bestimmtes zu glauben)
Ich kann verstehen, daß sich das alles vage, willkürlich und unbestimmt anhört. Ist es aber im konkreten Erleben nicht.
Wir finden übrigens, dass es der NDR ganz gut getroffen hat, als er letztes Jahr über unsere Jahresversammlubg berichtete und zeigen wollte, was die Quäker sind.
Ich hoffe mal, die Verlinkung eines NDR-Berichts fällt hier nicht unter Werbung. Sind auch nur 3 Minuten.
VG
Chey
unterwegs mit Hund komme ich mit vielen unterschiedlichen Menschen ins
Gespräch, und ich bete auch für Menschen. Für mich ist Mission wichtig,
ganz praktisch, als Krankenschwester, Pfleger usw.............
Du und nach wie vor glaube ich, dass uns Gott auch schwere Dinge zumutet.
Auch um mich zu verändern, zu erziehen...............................................
Und nach wie vor finde ich die Bibel als den besten Beziehungsratgeber.
Meine Kinder haben meine liebe Frau und ich auch erzogen, auch
mal bestraft, und oft tat es mir mehr weh als meinen Kindern.
Deshalb hat ja Gott in Christus die Strafen auf sich genommen, um
sich zu versöhnen mit uns. Der Mensch muss aber auch wollen, es
kommt auf sein Herz an.
Gott sieht unser Herz an, und ich werde mich wundern, wie viele Menschen
in der Ewigkeit bei Gott landen.
Oh, und meinen Hund muss ich auch erziehen.......................
sonst macht der was er will........
liebe Grüße,
Di hast sicherlich eine liebevolle Sicht (das Kinderstrafen lassen wir hier mal aussenden vor; Thema für sich)
Aber Menschen sehen und glauben das unterschiedlich. Und erst, wenn man das akzeptiert, dann nimmt man diese auch als gleichwertig ernst.
Und jeder Mensch ist gleichwertig.
Deshalb missionieren wir nicht. Wir finden die Menschen so richtig, wie sie sind.
VG
Chey
@chey Ich denke, die Botschaft Gottes braucht keine Drohung.
Manchmal schwierig - wo hört Warnung auf, und wo fängt Drohung an???
Jedenfalls ist es fakt, dass Jesus mehr von der Hölle gesprochen hat als vom Himmel. Hat Er da was falsch gemacht?
Vielleicht liegt der Fehler ja bei denen, die über ihn geschrieben haben oder die Texte zusammengestellt haben.
VG
Chey
Was macht dich sicher, dass es ein Fehler ist?
Ich glaube, dass die Bibel Gottes Wort ist und wage nicht, dieses meiner Ansicht zu unterstellen, sondern strebe danach, meine Ansicht dem Wort Gottes zu unterstellen - auch in den Dingen, die mir kantig vorkommen. Damit bin ich bis jetzt immer gut gefahren. Gottes Gedanken sind nunmal nicht unsere Gedanken.
Das gleiche, was Dich sicher macht, dass es kein Fehler ist: Mein Glaube.
Ich halte die Bibel für ein Menschenwerk in dem Gottes Botschaft zu finden ist.
VG
Chey
@chey Ich halte die Bibel für ein Menschenwerk in dem Gottes Botschaft zu finden ist.
Und wie findest Du raus, was Gottes Botschaft und was menschlich ist?
Dafür hat Gott den heiligen Geist geschaffen.
Bringt das keine Klarheit, frage ich meine Frau.
VG
Chey
Und für mich ist die Heilige Schrift der erste Gradmesser, ob das, was ich oder andere an Gedanken habe, vom Heiligen Geist sein kann. Es gab und gibt so viele Menschen, die sich auf den Heiligen Geist berufen, und kommen doch zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen.
Allerdings kommen auch Christen, die an eine verbalinspirierte Bibel glauben, zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen, was denn nun die Bibel sagt. Und sicherlich reklamieren alle den heiligen Geist für sich.
VG
Chey
Hölle ist auf jeden etwas sehr furchtbares. Neben dem brennenden Schwefelsee gibt es auch »äußerste Finsternis, heulen und Zähneklappen«. Klar das das nicht wörtlich zu nehmen ist, wörtlich passt das nicht zusammen.
Modernere Bilder - vielleicht ein nicht endender Horrortrip wie bei einer Überdosis LSD oder was weiß ich welchem Zeugs? Aber vermutlich lässt sich das auch noch toppen …