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RMDLO
 RMDLO
Themenstarter
Beiträge : 1

Hallo ich bin geboren in einer muslimischen Familie undmöchte gerne das christentum annehmen das ich mich insgeheim schon länger dazu hingezogen fühle 

Was würdet ihr mir empfehlen wie ran gehen soll ?

Antwort
16 Antworten
Stern
 Stern
Beiträge : 2133

@rmdlo 

Kennst du denn in deinem Umfeld Christen, die du ansprechen kannst und sie zB fragen kannst? Oder mit denen du einfach mal mitgehen kannst in ihre Kirche?

Wenn nicht, dann google mal, was für verschiedene Kirchen es in deiner Stadt oder deinem Ort (oder in der Nähe) gibt und rufe da an oder schau auf ihre Webseite oder geh einfach in den Gottesdienst, der ist für alle Menschen offen.
Jede Kirche ist anders (evangelisch, katholisch, Freikirche, …). Nicht viel, aber ein bisschen. Die meisten bieten die Taufe an (das ist das äussere Zeichen dafür, dass du zu Jesus gehörst) und manche wollen, dass du erst mit ihnen darüber sprichst, wieso du dich taufen lassen möchtest und sie wollen dir wahrscheinlich etwas von Jesus erzählen, damit du mehr von ihm weisst. 

In manchen Gemeinden gibt es dann auch Bibelschulen oder Bibel-Treffen, wo man auch zusammen darin liest und darüber spricht. 

Es ist sehr vielfältig, wie du das machen kannst. 

stern antworten
6 Antworten
Jigal
 Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 5557

@stern Ja es ist gut zu schauen was für Gemeinden gibt es in der Nähe.  Ich habe einen Feuerwehrkameraden dessen Familie zwar christlich ist, aber aus dem Osten der Türkei stammt. Seine Mutter meinte in der Art wie der Gottesdienst gefeiert wird, haben sie sich in der katholischen Kirche am wohlsten gefühlt.   Wir hatten hier in unserer Evangelischen Kirchengemeinde vor wenigen Jahren einen Taufgottesdienst in englischer Sprache. Eine Familie aus dem Iran hatte sich entschlossen sich taufen zu lassen. Von der Landeskirche wurde eine Bibel in Farsi zur Verfügung gestellt.  Die Familie sprach schlecht deutsch. Sie hat mehrere Gottesdienste besucht und ich habe ihr die Kirchenfenster erklärt. Sie haben mein englisch zwar verstanden, ich sollte es aber noch einmal auf deutsch ins Handy sprechen, das wurde dann auf Farsi übersetzt und sie haben Fragen in Farsi gesprochen und mit den deutschen Text gezeigt.

Unser Dekan hat Muslime gerne zu einer Organisation geschickt, die sich als Christen um damals syrische Flüchtlinge gekümmert haben. Schnell zu taufen, davon hielt er nichts. 

Es gab übrigens auch Warnungen vorsichtig zu sein. Der iranische Geheimdienst ist auch bei Bibelkursen aktiv, gerade wenn es um Muslime geht. Die Leute werden dann unter Druck gesetzt mit möglichen Auswirkungen auf die Familie im Iran.

 

jigal antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 10 Monaten

Beiträge : 2133

@jigal 

ich sollte es aber noch einmal auf deutsch ins Handy sprechen, das wurde dann auf Farsi übersetzt und sie haben Fragen in Farsi gesprochen und mit den deutschen Text gezeigt.

Ja, das ist mühselig und damit kann man nicht wirklich jemanden integrieren…

Wir haben in unserer Gemeinde auch eine Familie, Vater und Sohn, aus dem Iran. Und der Vater, der noch nicht so gut deutsch kann, hat jetzt einen Übersetzer im Ohr, das klappt wesentlich besser als mit dem Handy fürs Verstehen…und arbeitet jetzt damit für die Gemeinde als Gemeindehelfer…das war vorher aufgrund der Sprachbarriere schwierig. 

stern antworten
Jigal
 Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 5557

@stern  Diese Programme sind ein Anfang. Ziel muss es sein die Landessprache zu können.

 

jigal antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 10 Monaten

Beiträge : 2133

@jigal 

Ja, ich finde es auch schade, dass der Vater sich da schwerer tut, während der Sohn (mitte dreissig) schon fliessend spricht und allein dadurch schon ganz andere Integrationsmöglichkeiten hat.

stern antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 9809

@jigal (Zum Beitrag)

Der iranische Geheimdienst ist auch bei Bibelkursen aktiv, gerade wenn es um Muslime geht. Die Leute werden dann unter Druck gesetzt

Dazu gibt es immer mehr Möglichkeiten. Vor kurzem kam eine Dokumentation im Fernsehen: Standortdaten, die ein Bewegungsprofil erlauben, können so anonym sein wie sie wollen: In der Regel lässt sich erkennen, wo jemand regelmäßig ist, und daraus Wohnung, Arbeitsplatz etc. herauszufinden geht mit relativ geringem Aufwand. Oder eben auch, wer regelmäßig in eine christliche Gemeinde geht …

Apps, die Standortdaten brauchen, sind somit potentiell gefährlich - oft werden die zu Werbezwecken weitergegeben, und kommen dann an Händler, wo sie wirklich jeder kaufen kann - auch ein Geheimdienst.

Also möglichst allen Apps verbieten, auf den Standort zuzugreifen - außer bei einer Navi-App sollte das möglich sein, ansonsten sollte man der misstrauen, im Bericht wurde vor allem eine Wetter-App genannt, die Bewegungsprofile lieferte.. Eine Bibel-App, die nicht jeden Bibelvers aus dem Netz holt, ist besser als andere, die stets im Netz suchen.

Aber das nur nebenbei.

hkmwk antworten
Jigal
 Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 5557

@hkmwk Der Geheimdienst geht auch in Alpha Kurse und setzt die Leute unter Druck mit Konsequenzen für die Familie im Iran. Als Gemeinde muss man eben auch schauen wer  da so noch kommt und damit rechnen.

 

 

jigal antworten


neubaugoere
Beiträge : 18821

@rmdlo HINWEIS:

Du merkst schon, dass du im "Technik-Forum" bist?

neubaugoere antworten
3 Antworten
Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4352

@neubaugoere "Konvertieren" hat mehrere Bedeutungen...

tatokala antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 18821

@tatokala 

Ja ...

ich sags mal so:
 
 

(Technische) Fragen zu Jesus.de: User helfen Usern

User helfen bei technischen Fragen und Problemen mit dem Forum (kein offizielles Support-Forum!)
 
neubaugoere antworten
Meriadoc
(@meriadoc)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

Beiträge : 806

@neubaugoere 

 

Beziehungs"technisch" passt das schon 🙂

meriadoc antworten
Deborah71
Beiträge : 28361

@rmdlo 

Der Kern des christlichen Glaubens ist Jesus Christus. 

Über den www.bibleserver.de kannst du mehr von ihm lesen in den 4 Evangelien. Der bibleserver bietet auch mehrere Sprachen an, falls das für dich leichter ist. 

Es geht nicht um viele neue Regeln, sondern um Jesus Christus kennen zu lernen und was er für das persönliche Leben bedeutet. 

Er hat nur eine Hauptregel: Gott lieben und den Nächsten, wie sich selbst. 

Er hat diese Hauptregel gelebt und sein Leben aus Liebe zu uns am Kreuz geopfert, damit wir gerettet werden und mit Gott Vater wieder in Beziehung kommen. 

 

Lesen ist gut, mit Gott drüber reden ist wichtig, mit Christen ins Gespräch zu kommen und Fragen stellen zu können, Gemeinschaft erleben ist sehr hilfreich. Da schließe ich mich dem Post von stern an. 

deborah71 antworten


BePe0905
Beiträge : 519

@rmdlo 

Hallo rmdlo,
bist du in Deutschland geboren und hier aufgewachsen - oder bist du erst später mit deiner Familie hierher gezogen und hast du einen anderen kulturellen Hintergrund? Ich frage deshalb, weil es inzwischen in vielen Kirchen nicht nur die "übliche" evangelische oder katholische Gemeinde gibt, sondern oft auch Gruppen und Gemeinden, die eigentlich aus anderen Ländern kommen und hier nicht nur ihren christlichen Glauben teilen, sondern auch kulturelle Zusammengehörigkeit oder Erinnerungen und manchmal dabei auch ihre Muttersprache pflegen. 
So gibt es in einer mir bekannten Kirche auch eine Gruppe, deren Mitglieder aus Syrien kommen. Und in einer anderen Kirche treffen sich meines Wissens Christen aus "Nahen Osten", also Libanon, Jordanien und Irak. Möglicherweise erleichtert dies den "Einstieg" in das Christentum. 

bepe0905 antworten
1 Antwort
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 9809

@bepe0905 

In Berlin gibt es wohl zu so ziemlich jeder Volksgruppe eine entsprechende Gemeinde. Man muss nur wissen wo (ich wüsste auch nur von einer Auswahl, z.B. kurdisch und persisch, also Farsi/Dari).

hkmwk antworten
Jigal
 Jigal
Beiträge : 5557

Das Klingt gut. Die Erlöserkirche in Jerusalem (EKD)  ist übrigens auch für die jordanischen evangelischen Christen zuständig. Als Kaiser Wilhelm II  die Kirche hat bauen lassen war das ja alles Osmanisches Reich.

 

jigal antworten


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