Gott ist geschieden...
 
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Gott ist geschieden. Dürfen Geschiedene am Gemeindeleben teilnehmen?

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Arcangel
Themenstarter
Beiträge : 5837

5.Mose 24, 1 Wenn ein Mann eine Frau geheiratet hat und ihr Ehemann geworden ist, sie ihm dann aber nicht gefällt, weil er an ihr etwas Anstößiges entdeckt, wenn er ihr dann eine Scheidungsurkunde ausstellt, sie ihr übergibt und sie aus seinem Haus fortschickt,
2 sie sein Haus verlässt, die Frau eines anderen Mannes wird,
3 wenn dann der zweite Mann sie nicht mehr liebt, ihr eine Scheidungsurkunde ausstellt, sie ihr übergibt und sie aus seinem Haus fortschickt oder wenn der andere Mann, der sie geheiratet hat, stirbt,
4 dann darf sie ihr erster Mann, der sie fortgeschickt hat, nicht wieder heiraten, sodass sie wieder seine Frau würde, nachdem sie für ihn unberührbar geworden ist. Das wäre dem HERRN ein Gräuel.

 

Jermia 3,6 Als König Joschija regierte, sagte Jahwe zu mir: „Hast du gesehen, was Israel, diese treulose Frau, getan hat? Sie ist auf jede Anhöhe gestiegen, hat sich unter jeden grünen Baum gelegt und sich dort mit anderen eingelassen.
7 Ich dachte: 'Wenn sie genug davon hat, wird sie wieder zu mir zurückkehren.' Aber sie kam nicht zurück. Und ihre treulose Schwester Juda sah zu.
8 Ich gab Israel, dieser treulosen Frau, deshalb den Scheidebrief und schickte sie weg. Doch ihre treulose Schwester Juda schreckte das nicht ab. Sie ließ sich selbst mit anderen ein. ... spricht Jahwe. 

 

Gott hat sich von Israel geschieden, weil diese treulos war. Hat dies für euch einen Einfluss darauf, wie ihr mit dem Thema umgeht?

Antwort
46 Antworten
Deborah71
Beiträge : 27505

@arcangel 

Scharfe Frage 😆 

Ich antworte zuerst mal mit dem Buch Hosea. Gott liebt Israel immer noch. 

deborah71 antworten
16 Antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 5837

@deborah71 

Ja, das tut Er, und Er hat ihr auch vergeben und will sie zurück. Nur Gott hat sich geschieden. 

arcangel antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 27505

@arcangel 

Jesus demonstriert den Freispruch in der Geschichte der Ehebrecherin, die von den Pharisäern angeschleppt wurde. 

In der modernen Hebräischübersetzung kommt es nicht mehr durch eine andere  Wortwahl heraus, aber bei Delitzsch ist es noch zu finden. 

ER schrieb den Freispruch (tav als verb) auf die Gerichtssteinplatten des Tempels (qarqa). 

 

Neulich bin ich auf eine interessante Stelle gestoßen, die ich nicht recht einordnen kann: Jer 3,8 Scheidung als Strafe...  aber freundlich reden mit ihr in der Wüste..... Hos 2,16 

Setze ich das in einen größeren Zeitrahmen, dann schimmert da ganz leicht ein Bild der Verstockung Israels und es zur Eifersucht reizen durch die Bekehrung der Heiden > Christen, bis die Zeit der Heimkehr Israels gekommen ist. 

Kannst du mit diesen spontanen Bruchstücken was anfangen? 

deborah71 antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 5837

@deborah71 

Dass Gnade vor Gesetz kommt, ja das ist Gott. Gott findet dann ja auch einen Weg, um Israel seine Braut zu nennen, er macht sie ja wieder neu. 

Ich finde einfach den Umstand, dass Gott Israel aufgrund ihrer Untreuer und Hurerei scheidet und ihr einen Scheidbrief ausstellt, bemerkenswert. Und er Israel wieder heiratet, obwohl dies nach dem Gesetz verboten ist. 

arcangel antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 27505

@arcangel 

Und er Israel wieder heiratet, obwohl dies nach dem Gesetz verboten ist.

Damit das Land nicht unrein wird....  Ich vermute, dass wir alle da etwas noch nicht erfasst haben. Da ist noch was, ich weiß aber noch nicht welches Puzzlestück fehlt.... Da ist noch ein Geheimnis. 

Wildwuchs ist jedenfalls nicht erlaubt... 

deborah71 antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 5837

@deborah71 

Ich habe erst kürzlich eine Interessante Theorie gehört, was die Begründung hinter diesem Gesetz ist. Und zwar gibt es ein ähnliches Gebot im Islam, welches sich gegen eine antike Praxis richtet, in dem ein Mann seine Frau für scheidet, sie einem anderen Mann gibt, der sie für eine Nacht heiratet, um Sex zu haben und dann wieder scheidet und der erste Mann die Frau wieder heiratet. Damit fand rechtlich kein ausserehelicher Sex statt, aber der Mann ist nicht viel mehr als Zuhälter. 

Ob diese Praxis verbreitet war und sich dieses Gesetz dagegen richtet, ist Spekulation, aber macht Sinn. 

arcangel antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 27505

@arcangel 

Zu der Zeit gab es den Islam noch nicht. 

deborah71 antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 5837

@deborah71 

Ist mir schon bewusst, aber die Praxis, die der Islam verurteilt, ist möglicher, aber deutlich älter als der Islam. 

 

 

arcangel antworten
Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 3242

@deborah71 

Da ist noch was, ich weiß aber noch nicht welches Puzzlestück fehlt.

So Puzzleteile wie Jeremia 2, 19 und Jeremia 3,13?

adjutante antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 27505

@adjutante 

Jer 2,19 ist da interessant als Ergänzung, es ist aber noch nicht rund. Der Scheidebrief ist ja eine casuistische Angelegenheit. 

deborah71 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 27505

@adjutante

auffällig ist der gegenteilige Scheidungsgrund: agape-Liebe 

deborah71 antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 5837

@adjutante 

Diese Stellen zeigen, dass der einzige legitime Grund sich zu scheiden, Untreue ist. Damit handelt Gott ganz nach dem Mosaischen Gesetz. 

arcangel antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 18419

@arcangel 

Hat er (sich) denn geschieden, wenn er noch liebt?

neubaugoere antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 5837

@neubaugoere 

Steht so da. Ja, rechtlich, mit Scheidebrief und allem drum und dran. 

arcangel antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 18419

@arcangel 

Wo denn? ... wäre hilfreich, das gleich "mitzuliefern" ... 🙂 

PS: Wobei meine Frage eher in die "emotionale" Richtung geht ... "geschieden" als Trennung zu betrachten, also umdrehen und weggehen (ganz menschlich) ... nichts mehr wissen wollen von dem anderen ...

neubaugoere antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 5837

@neubaugoere 

Wo denn? ... wäre hilfreich, das gleich "mitzuliefern" ...

Hab ich doch im Eingangspost. 

8 Ich gab Israel, dieser treulosen Frau, deshalb den Scheidebrief und schickte sie weg.

Genauso wie es im Gesetz 5.Mose 24,1 steht. (ebenfalls zitiert)

arcangel antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 18419

@arcangel 

ah, jetzt hab auch ich es verstanden ... Danke

neubaugoere antworten


Jigal
 Jigal
Beiträge : 5207

Ich verstehe jetzt nicht was Ehescheidung mit Gemeindeleben zu tun hat. Vor grob 20 Jahren war ich auf einer Hochzeit eines Paares, die sich durch die Jugendorganisation "Entschieden für Christus" kennengelernt haben.

Der Pfarrer meinte: Christsein ist keine Garantie für eine Ehe die hält.  Ich weiß nicht wie es die Gemeinden halten, wir normal evangelische können es uns gar nicht leisten die Geschiedenen auszuschließen. Die Katholiken können es anscheinend, denn sie lassen geschiedene Gläubige nicht zur Eucharistie zu, so wie sie andere Konfessionen auch nicht zulassen.

 

jigal antworten
neubaugoere
Beiträge : 18419

Das Buch des Propheten Jeremia (Marc Allovon) :: bibelkommentare.de

*gefunden*

Da gehts genau darum und er legt aus, wie er das deutet. Ich finds interessant. - 

Insgesamt bin ich lieber "am Menschen" ... 😉

neubaugoere antworten


Anna
 Anna
Beiträge : 9

Ich bin in keiner Gemeinde. Doch ehemals katholisch, weiß ich, dass alle am Gemeindeleben teilhaben dürfen, jedoch von bestimmten Sakramenten ausgeschlossen werden. Wie das heute ist, weiß ich nicht, doch damals war es die Eucharistie, Ausnahmesituation bevorstehender Tod, was als Vergebung und Trost gewertet wurde, die verwehrt wurde. Kirchliche Widerverheiratung genauso.

Wenn sie offenkundig in schweren Sünden leben. Das galt damals nicht nur für Wiederverheiratete, Geschiedene, sondern auch die in solchen Situationen verharren. Doch bei allem wurden sie trotzdem mit Respekt behandelt. Die Kirche sah es so, was ein einzelner daraus machte ist eine andere Sache.

Die Ehe gilt als unauflöslich. Matthäus 19,5: "Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und seiner Frau anhängen und die zwei werden ein Fleisch sein." Es ist ein Bund, wie Gott mit seinen Schäfchen einen Bund geschlossen hat. Unauflöslich.

Ein bestimmter Lebenswandel steht im Widerspruch zum christlichen Lebenswandel. Auch der Umkehr, weg von den Sünden.

5. Mose 24,4: "Dann darf sie ihr erster Mann, der sie fortgeschickt hat, nicht wieder heiraten, sodass sie wieder seine Frau würde, nachdem sie für ihn unberührbar geworden ist. Das wäre dem Herrn ein Gräuel." Dieser Bibelvers ist klar, denn die erste Frau ist auch geschieden und somit kann der Mann nicht mehr zurück. Im Grunde hat er sie selber in diese Situation gebracht, wenn es sein Wunsch war, die Scheidung. 

Wenn ich an das Neue Testament denke, dann wird es noch schwieriger:

Lukas 16,18: 2: "Jeder, der sich von seiner Frau scheidet und eine andere heiratet, der bricht die Ehe, und jeder, der eine von ihrem Mann Geschiedene heiratet, der bricht die Ehe." Matthäus 5 "Es ist auch gesagt, wer sich von einer Frau scheidet, der gebe ihr einen Scheidebrief. Ich aber sage euch, wer sich von seiner Frau scheidet, ausgenommen wegen Unzucht, der macht, dass sie die Ehe bricht. Und wer eine Geschiedene heiratet, der bricht die Ehe." Matthäus 5,28: "Ich aber sage euch, wer eine Frau ansieht, um sie zu begehren, der hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen.

Wenn ich den letzten Bibelvers lese, dann ist es völlig klar, dass niemand in die Herzen bzw. den Gedanken der Menschen sehen kann, außer Gott. Somit ist wohl eine eindeutige Entscheidung der Menschen hier nicht möglich, nur Gott.

Ich sehe es so, dass wir alle Sünder sind und waren. Denn wenn schon ein Gedanke an eine Sache so eine Auswirkung hat, das auch in anderen Geboten, dann dürfte wohl niemand mehr in die Gemeinde, Gemeinschaft gehen. Darum kam Jesus, weil wohl Gott sah, wir schaffen es alleine nicht. Der Geist ist willig, das Fleisch ist schwach. Ein neuer Bund, mit dem Blut, des Lamm Gottes geschlossen, mit uns Menschen.

Auch wie wollen wir beurteilen, dass jemand geschieden ist, weil der Partner untreu war. Darüber habe ich mir auch schon Gedanken gemacht. Es ist niemand auf der Stirn geschrieben - ich war untreu.

Ich handhabe es so für mich:

Römer 6 "Wie nun? Sollen wir sündigen, weil wir nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade sind? Das sei ferne! Wisst ihr nicht, wem ihr euch als Sklaven hingebt, um ihm zu gehorchen, dessen Sklaven sei ihr und müsst ihm gehorchen, es sie der Sünde zum Tode, oder dem Gehorsam zur Gerechtigkeit? Gott aber sei Dank, dass ihr Sklaven der Sünde gewesen, nun aber von Herzen gehorsam geworden seid, dem Vorbild der Lehre, das euch überliefert worden ist. Nachdem ihr aber von der Sünde befreit wurdet, seid ihr der Gerechtigkeit dienstbar geworden."

Menschlich würde ich es so sagen. Wer bewusst sündigt, der muss dem Teufel dienen und wird dessen Lohn empfangen. Wer aber umkehrt, sich ermahnen lässt, der dient Gott. Wenn ich mir unsicher bin sage ich: So Gott/Jesus will, es erlaubt, so soll es geschehen. Ich bitte Jesus so zu sagen um sein Eingreifen. Der freie Wille eines jeden, darum müssen wir bewusst bitten, hilf, greife ein mein Herr, mein Gott. Ich danke dir.

anna antworten
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Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 29979

@anna Das sagt das AT, unter dessen Gesetz Männer auch Frauen in die Armut und meist Prostitution entsenden konnten, weil sie sehr einfach Scheidungen abwickeln konnten. Jesus sagte deshalb, dass die Ehe eine sehr starke Bindung hat. Aber bereits er machte Ausnahmen. Die Paulus aufgriff.

Dass die Ehe per se "unauflöslich" ist, ist somit nicht biblisch, sondern das was die katholische Kirche lehrt. Sodass Mörder dort beim Abendmahl teilnehmen durften, Geschiedene aber nicht. Ich finde diese Ansicht grotesk!

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Chai
 Chai
(@chai)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 3510
Veröffentlicht von: @undwenndoch

@anna Das sagt das AT, unter dessen Gesetz Männer auch Frauen in die Armut und meist Prostitution entsenden konnten, weil sie sehr einfach Scheidungen abwickeln konnten. Jesus sagte deshalb, dass die Ehe eine sehr starke Bindung hat. Aber bereits er machte Ausnahmen. Die Paulus aufgriff.

Dass die Ehe per se "unauflöslich" ist, ist somit nicht biblisch, sondern das was die katholische Kirche lehrt. Sodass Mörder dort beim Abendmahl teilnehmen durften, Geschiedene aber nicht. Ich finde diese Ansicht grotesk!

Genau. Manche Gewichtung ist einfach nicht nachvollziehbar. 
Aber so ist es halt mit einer starren Lehre. 
Wobei ich mich da als Nicht-Katholikin eh nicht gebunden fühle. 

chai antworten
Chai
 Chai
(@chai)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 3510

Und noch so ein grundsätzlicher Gedanke zum Thema Ehe / Gemeinde
Ich unterstelle mal, dass Gott solche Dinge nicht in erster Linie als Kampfplatz erfunden hat. 
D.h. Ehe und / oder auch Gemeinde sollen dem Menschen ja etwas Gutes sein. 
Und wenn's nur noch Kampf / Krampf ist, ist das wohl auch nicht im Sinne des Erfinders. 

chai antworten
Kappa
 Kappa
(@kappa)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 1358

@undwenndoch 

Bitte korrekt informieren, wenn man Theologische Ausführungen anderer Kirchen hier niederschreiben möchte.

Natürlich kann man geschieden an der Eucharistie teilnehmen.

Problem wäre nur eine Wiederheirat (genau genommen ohne Klärung der Umstände durch Annulierung) von gültig Getrauten. 

In der RKK werden die Worte Jesus über die Ehe so ausgelegt, das eine iligitime zweite Ehe dauerhafter, beharrender Ehebruch Bedeuten.

Der korrekte Vergleich wäre dann eher ein Killer "dessen Beruf das ist" den er permanent ohne Buße ausübt. Natürlich wäre die Eucharistie hier dann ebenfalls nicht erlaubt.

Tatsächlich könnte ein Mörder nach entsprechender Umkehr an der Eucharistie teilnehmen. Aber der Mord wird nicht gutgehheißen.

 

 

kappa antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 29979

@kappa Es stimmt, ich hab es verkürzt. Bitte entschuldigt! Gemeint waren Geschieden mit neuer Beziehung gelten/galten als "dauernde schwere Sünde". Ausnahme war, wenn man "geschwistlich" lebt, also ohne Sexualität. Sie durften nachweislich nicht zur Eucharistie! Mörder dagegen schon, selbst Serientäter, solange sie danach kurz im Beichtstuhl saßen. Das war den Geschiedenen mit neuer Beziehung nicht möglich, egal welcher Hintergrund. Wie gesagt: Es ist absurd! Aber langsam wandelt es sich etwas. Jesus sagte, wir sollen nicht urteilen. Ich finde es schön, dass man, egal welche Konfession, ihn in unsere Mitte stellt beim christlichen Glauben. Denn ja Jesus sagte das zu Ehebruch. Aus guten Gründen! Und ich glaube, dass er das Herz der Menschen sah und ihre Geschichte. Statt allgemein zu urteilen!

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Murphyline
Beiträge : 1894
Veröffentlicht von: @jigal

denn sie lassen geschiedene Gläubige nicht zur Eucharistie zu, so wie sie andere Konfessionen auch nicht zulassen.

Geschiedene lassen sie zu- aber die dürfen keinen neuen Partner haben. Wenn du nach der Scheidung ohne Partner bleibst, ist alles OK.

murphyline antworten
3 Antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 5837

@murphyline 

Geschiedene lassen sie zu- aber die dürfen keinen neuen Partner haben. Wenn du nach der Scheidung ohne Partner bleibst, ist alles OK.

Und gerade hier finde ich keine biblisch überzeugenden Beleg, um dies zu rechtfertigen. Wiederheirat wird, ist nur dann gegen das Gesetz, wenn die Scheidung nicht legitim war. Eine erneute Ehe nach einer legitimen Scheidung wird weder im AT noch im NT verurteilt. 

arcangel antworten
Murphyline
(@murphyline)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1894

@arcangel Das ist noch ein anderer Punkt, den ich auch kritisch sehe.

Ich wollte bloß inhaltlich korrigieren, dass Geschiedene bei den Katholiken vom Abendmahl ausgeschlossen sind. Das stimmt so nicht.

murphyline antworten
mmieks
 mmieks
(@mmieks)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 1196

@murphyline Es gibt auch die Pastoral mit Geschiedenen Wiederverheirateten, wo nach einem persönlichen Weg für Betroffene gesucht wird.

mmieks antworten


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