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Hat Gott Gott gezeugt?

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Anonymous
 Anonymous
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Textvergleich Johannes 1:18
https://biblehub.com/interlinear/john/1-18.htm

EU 2016 Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht.
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LUT 2017 Niemand hat Gott je gesehen; der Eingeborene, der Gott ist und in des Vaters Schoß ist, der hat es verkündigt.
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ELB Niemand hat Gott jemals gesehen; der einziggeborene[10: griech. monogenes; d. h. einzig in seiner Art; o. einziggeboren] Sohn[11:andere Handschr.: der eingeborene Gott], der in des Vaters Schoß ist, der hat ⟨ihn⟩ bekannt gemacht[12:o. erklärt].
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HFA Kein Mensch hat jemals Gott gesehen. Doch sein einziger Sohn, der selbst Gott ist und in enger Gemeinschaft mit dem Vater lebt, hat ihn uns gezeigt.
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SLT 2000 Niemand hat Gott je gesehen; der eingeborene[3: od. einziggeborene /  einziggezeugte.] Sohn, der im Schoß des Vaters ist, der hat Aufschluss [über ihn] gegeben.
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ZB Niemand hat Gott je gesehen. Als Einziggeborener, als Gott, der jetzt im Schoss des Vaters ruht, hat er Kunde gebracht.
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NWÜ 2018 Kein Mensch hat Gott jemals gesehen; [j:2Mo 33:17, 20, Joh 6:46] der einziggezeugte Gott, [k: Joh 1:1] der an der Seite des Vaters ist*, [l: Spr 8:22, 30] der hat über ihn Aufschluss gegeben. [m: Mat 11:27]
*1:18 Oder „am Busenplatz beim Vater ist“, ein besonders begünstigter Platz.
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GNB  Kein Mensch hat Gott jemals gesehen. Nur der Eine, der selbst Gott ist [7: Nur der Eine ...: wörtlich Der einzig-artige Gott. Das griechische Wort für »einzig-artig« wird auch im Sinn von »einzig-geboren« verwendet, was aber im Zusammenhang mit »Gott« nicht passt. Deshalb haben viele Handschriften statt »Gott« das Wort »Sohn« verwendet (vgl. 3,18; siehe auch Sacherklärung »«).] und mit dem Vater in engster Gemeinschaft steht, hat uns gesagt und gezeigt, wer Gott ist.
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NLB Niemand hat Gott je gesehen. Doch sein einziger Sohn, der selbst Gott ist [3: 1,18 In manchen Handschriften heißt es sein einer, einziger Sohn.], ist dem Herzen des Vaters ganz nahe; er hat uns von ihm erzählt.
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NeÜ Niemand hat Gott jemals gesehen. Nur der Eine und Einzige, der an der Seite des Vaters selbst Gott ist, hat ihn uns bekannt gemacht.
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DBU Kein Mensch hat jemals Gott selbst gesehen. Aber er, der Einziggeborene, Gott, der ewig ist und sich ganz auf den Vater ausrichtet, der hat ihn uns vor Augen gemalt.
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VLX  Kein Mensch hat je einen Blick auf Gott werfen können. Aber Jesus, sein einziger Sohn, hat sogar schon mal auf seinem Schoß gesessen. Er hat uns gezeigt, wie Gott wirklich drauf ist.

In welchem Sinn ist dann Johannes 10:30 zu verstehen, wenn es dort heißt "Der Vater und ich sind untrennbar eins.", oder "Der Vater und ich sind eins."?
Ist das physikalisch gemeint, also eine einzige Person, oder ist das so zu verstehen, daß sie im Denken, Fühlen und Handeln absolut übereinstimmen? "eins = im Sinne von 'einig'?

Im zweiten Fall wären es zwei Personen, doch wo ist die Unterscheidung zwischen dem Vater und dem Sohn in Joh. 1;18, wo für beide das Wort Theos, bzw. Theon gebraucht wird?

Wenn Gott einen einzigen Gott zeugt und von diesem Einziggeschaffenen gesagt wird, er habe alles erschaffen, [Joh. 1:1-3], und er sei zudem auch Gott, mit welchem Recht behaupten Christen, Gott und Menschen seien getrennt?
Hat dann nicht der erste Gott nur ein einziges Wesen geschaffen? > Gott, den Einziggezeugten.

Mit welchem Recht wird die Behauptung ausgesprochen, Gott werde Menschen für etwas bestrafen, dessen Möglichkeiten er ihnen doch durch den freien Willen gegeben hat?
Wenn Gott einen Gott geschaffen hat, der wiederum alles andere erschaffen hat, und die Menschen mit dem Prädikat "sehr gut", wozu wird den Menschen dann seine Göttlichkeit abgesprochen?
Wenn aber der Mensch so göttlich ist, wie der von Gott einzig gezeugte Gott (Joh.1:18), wären der Mensch und alle andere Schöpfung zwangsläufig Gott und wen wollte Gott dann noch bestrafen? Sich selbst?
Wenn aber Menschen verdammenswerte Handlungen begehen, warum hebt Gott sie sich denn für das Jüngste Gericht auf und eliminiert sie nicht sofort? Ist es nicht widersinnig, wenn sich Gott Fehler anschaut, sich sogar anschaut, wie sich Fehler multiplizieren, sogar in seinem Namen, um dann einfach zu sagen "eines Tages werde ich...."?
Ich rede hier nicht von Fehlern, die nötig sind, um daraus zu lernen und zu wachsen, sondern von groben Fehlern und Verbrechen, wie Mord, Folter, Geldgier, usw.
(Ein Kind, das lernt zu gehen, wird viele Male den Fehler machen, hinzufallen. Diese Fehler muss es machen, damit es später sicher laufen, springen, hüpfen, usw. kann. Diese "Fehler" braucht das Gehirn um zu lernen.)

Aber brauchten wir die gräulichen "Fehler" [treffender gesagt: Verbrechen im Namen Gottes] einer Organisation, nachdem Jesus die zwei wichtigsten Gebote betont hatte 'Liebe Gott über alles und deinen Nächsten wie dich selbst' und in Lukas 6,46 "Was heißet ihr mich aber HERR, HERR, und tut nicht, was ich euch sage? 47 Wer zu mir kommt und hört meine Rede und tut sie, den will ich euch zeigen, wem er gleich ist.…" sagte, was das Doppelzüngige an den Menschen sei?

Welchen Wert hat dann noch die Erkenntnis, ob Gott einen einziggezeugten Gott zeugte?
Welchen Wert hat es, über den Mord eines Mannes zu wehklagen, sich sein Hinrichtungswerkzeug überall hin zu nageln und um den Hals zu tragen, was er niemals geboten hat! und dennoch nicht zu tun, was er will?

Bedenken wir: Die Geistlichkeit des Volkes Israel hat Jesus nicht als HERRN anerkannt. Zu denen sagte er die Worte aus Lk.6:46 nicht. Es müssen schon die Menschen gewesen sein, die Jesus als HERRN anerkannten, oder auch bekannten.

Wer sich durch meine Worte nicht zum Zweifeln aufgerufen fühlt, mag ja das Liebesgebot Jesu bereits ausleben - Ein Grund zur Freude!. Alle anderen, mögen sich gerne an einer angeregten und liebevollen Diskussion beteiligen.

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540 Antworten
Adjutante
Beiträge : 1981
Veröffentlicht von: @wolfskin

Wer sich durch meine Worte nicht zum Zweifeln aufgerufen fühlt, mag ja das Liebesgebot Jesu bereits ausleben - Ein Grund zur Freude!. Alle anderen, mögen sich gerne an einer angeregten und liebevollen Diskussion beteiligen.

Das verstehe ich nun mal gar nicht. Was willst du wirklich?

adjutante antworten
14 Antworten
jour
 jour
(@jour)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 1895

Er hat einfach zu viel rein gepackt im Eingangsposting, so daß mir das Interesse abhanden gekommen ist, alles durch zu lesen.
Im Grunde weiß ich immer noch nicht, worauf er hinaus wollte.
Irgendwo hatte ich den Satz gelesen: Zurück zu Jesus. Aber, frag' mich wo und in welchem Zusammenhang.

Leider hat er sich zurück gezogen, anstatt eine einzige Frage aufzugreifen und erstmal dabei zu bleiben.

Aber, die Diskussionen, die bei solchen Threads entstehen, sind interessant 😊

jour antworten
Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 1981
Veröffentlicht von: @jour

Er hat einfach zu viel rein gepackt im Eingangsposting, so daß mir das Interesse abhanden gekommen ist, alles durch zu lesen.
Im Grunde weiß ich immer noch nicht, worauf er hinaus wollte.
Irgendwo hatte ich den Satz gelesen: Zurück zu Jesus. Aber, frag' mich wo und in welchem Zusammenhang.

Ja, leider. Auf mich wirkt alles so völlig verworren. Und ich habe mir viel Arbeit gemacht, auf jeden Satz einzugehen. Doch als ich an diesen letzten Abschnitt kam, hab ich sofort alles wieder gelöscht und nur darauf mit meiner Frage reagiert.

Veröffentlicht von: @jour

Leider hat er sich zurück gezogen, anstatt eine einzige Frage aufzugreifen und erstmal dabei zu bleiben.

War ihm wohl doch nicht wichtig genug, selbst dranzubleiben. - Ist mein Eindruck.

adjutante antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Es war wohl eher so, dass er nicht die erhofften Antworten bekam und keiner auf seinen Zug aufsprang.

herbstrose antworten
jour
 jour
(@jour)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 1895

schade! Aber, schau, wir hätten das doch gelesen!

Außerdem scheint er wieder dabei zu sein. Vielleicht konzentriert er sich nun auf eine Sache.

Gespannt bin 😊

jour antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

vielleicht habt Ihr viel mehr Zeit als ich, aber ich habe auch noch Haus und Hof zu versorgen.
Da kann ich auch mal 1-2 Wochen offline sein
Bitte berücksichtigt das bei Anflügen von Ungeduld.

Und eine Anfrage wäre netter, als irgendwelche Vermutungen über mich aufzustellen. Wir wollen doch nicht bei Null beginnen?

Liebe Grüße
Wolfskin

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Er hat einfach zu viel rein gepackt im Eingangsposting, so daß mir das Interesse abhanden gekommen ist, alles durch zu lesen.
Im Grunde weiß ich immer noch nicht, worauf er hinaus wollte.

Danke dür diese wervolle Rückmeldung

Das nächste Eingangsposting wird für diejenigen, die nicht gerne viel lesen, angepasst.

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Ich verstehe auch nicht, warum ich zweifeln soll. Vor allem, woran?

herbstrose antworten
Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 1981

Ja, seltsam ...

adjutante antworten
Yaeli
 Yaeli
(@yaeli)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 344
Veröffentlicht von: @herbstrose

Ich verstehe auch nicht, warum ich zweifeln soll. Vor allem, woran?

Ich verstehe es auch nicht als Aufruf zu zweifeln, sondern als Einladung, miteinander darüber nachzudenken.

Wenn ich zB ein neues Thema anspreche, dann bedeutet das immer, dass ich persönlich darüber nachdenke und nach Menschen suche, die dieses Thema mitdenken können/wollen ... vielleicht um neue Aspekte zu entdecken, die meine eigenen Gedanken bestätigen oder hinterfragen oder sogar widerlegen. Die Entscheidung, was ich davon übernehmen will, liegt dann ohnehin bei mir selbst .... also beim Leser.

Ich verstehe nicht, dass sich hier immer mal so manche User durch Beiträge mit unbekannten Gedanken selbst in ihrem Glauben angegriffen fühlen. Wer nicht drüber nachdenken möchte, der muss es doch nicht tun.

yaeli antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Trotzdem äußerst merkwürdig, wi doch Gott selbst uns immer wieder zeigt, wie wir Vertrauen lernen und Zweifel ablegen können.

Klar gehören Zweifel zum (Glaubens-)Leben dazu, aber sie aktiv suchen? Nee danke! Da vertraue ich lieber auf den Herrn.

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

danke, das trifft den Kern

Anonymous antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4944

OT: Frage
Oh, du bist wieder da ...

Ich benutze die Gelegenheit, dich darauf hinzuweisen, dass hier etliche Fragen an dich noch nicht beantwortet sind.

Was ich erst mich und dann auch di8ch gefragt habe: Was meinst du mit ...

Veröffentlicht von: @wolfskin

Nun, wenn Du überzeugt bist, daß die Bibel Gott in ein Geheimnis hüllt, dann hast Du genau die Stellen gefunden, die von den Priestern des AT und von den Priestern in der Zeit nach dem Weggang der Apostel in die Bibel geschmuggelt wurden, um den Menschen die Notwendigkeit einer menschlichen Priesterschaft und damit eines nicht von Jesus gebotenen Machtapparates zu beweisen

Mal abgesehen davon, dass ich als typischer Freikirchler was gegen kirchliche Machtapparate habe (und als evangelischer Christ für das Priestertum aller Gläubigen bin):

Was ist deiner Meinung nach in die Bibel eingeschmuggelt worden? Aus dem Zusammenhang der Diskussion hatte ich angenommen, du hättest ganze Bücher gemeint, aber den hast du vor deinem Weggang noch widerprochen ...

Helmut

hkmwk antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Ganze Bücher in die Bibel zu schmuggeln, wäre vielleicht zu auffällig gewesen.

Ich gehe davon aus, daß zu der Zeit, als die Bibel geschrieben wurde, das allgemeine Volk Israel noch nicht schreiben und lesen konnte. Es wurde im Gesetz Mose oft davon gesprochen, daß das Gesetz so oft wie möglich wiederholt werden solle. Natürlich konnten bestimmte Personen lesen und schreiben.
Mir fällt auf, daß die Opferrituale gegenüber anderen im sozialen Zusammenleben viel wichtigeren Dingen, SEHR überwiegen. Warum? Wer hatte etwas von den Opfern? Ausschließlich der Stamm Levi, der die Leviten und Priester stellte.
Warum sollen die nicht diese ganzen Opfer und Rituale in für sich günstiger Weise aus'geschmückt' haben?
Mehrfach läßt Gott durch die Propheten sagen, er habe die ganzen Opfer nicht angeordnet und gewollt. Für ihn sei Aufmerken und Nächstenliebe viel besser.
Also habe ich da schon Punkte, denen ich die Urheberschaft Gottes abspreche.
Jesus kritisierte oft die durch die Priesterschaft manipulierten Gesetze.
Man dürfe am Sabbat kein Tier aus Gefahr befreien
Notleidenden Eltern brauche man nicht zu helfen, wenn man seinen ganzen Reichtum zu Lebzeiten Gott vermacht habe.
Sie sieben die Mücke aus und verschlucken das Kamel.
Sie achten genauestens auf das Zehntel bei drr Minze.

Geholfen hat mir das Buch 'Das Tagebuch der Menschheit' von C.v.Schaik und K.Michel.

Wenn Jesus ein Evangelium der Liebe verkündete, wie kommen dann die grausamsten Taten unter der Menschheit, verübt durch die Kirche im Namen Gottes, gestützt auf die Bibel zustande?

Es war 365 n.Chr. Streit darüber, ob das Evangelium des Johannes und dessen 3 Bücher in den Kanon des NT aufgenommen werden sollten. Warum?
Hat nicht auch der gleiche Johannes die Offenbarung geschrieben? Auch so ein blutrünstiges Buch. Aber warum hat dann die Petrus-Offenbarung, in Teilen steht sie der Grausamkeit der Johannes Offenbatung nichts nach, nicht auch Einzug in das NT gefunden?

Und da meine ich, daß auch hier wieder die Priesterschaft deutlichen Einfluss auf bestimmte Stellen des NT genommen haben könnte.
Es sei besser, unverheiratet zu sein > Zölibat
Einer Frau sei nicht erlaubt zu lehren.
Frauen haben in der Gemeinde Kopfbedeckung zu tragen
Usw.

Anonymous antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4944
Veröffentlicht von: @wolfskin

Mir fällt auf, daß die Opferrituale gegenüber anderen im sozialen Zusammenleben viel wichtigeren Dingen, SEHR überwiegen.

Wenn du 3.Mose isoliert betrachtest: Ja. Schon wenn du alle 5 Bücher Mose nimmst, überwiegen sie nicht mehr. Und in Teilen des ATs findest du auch opferkritische Stellen ...

Veröffentlicht von: @wolfskin

Warum sollen die nicht diese ganzen Opfer und Rituale in für sich günstiger Weise aus'geschmückt' haben?

Mitr anderen Worten: Du spekuliert herum, ohne einen Anhaltspunkt zu haben.

Bei so was wird schnell der Wunsch Vater des Gedanken. De Facto stellt man sich damit nicht mehr unter, sondern über die Schrift.

Du nennst Stellen, die dir nicht passen, als möglicherweise eingeführt. Jemand mit einer anderen Auffassung wird dann andere Stellen nehmen, etwa die Aussage des Paulus, dass Gemeindeleiter gefälligst verheiratet sein sollten. So was nenne ich Willkür.

Veröffentlicht von: @wolfskin

Jesus kritisierte oft die durch die Priesterschaft manipulierten Gesetze.

Nö, er kritisierte die Auslegungen der Pharisäer, die im Gegenteil zu den Priestern bzw. Sadduzäern standen. Und an keiner Stele kritisiert er ein Gebot des ATs.

Veröffentlicht von: @wolfskin

Wenn Jesus ein Evangelium der Liebe verkündete, wie kommen dann die grausamsten Taten unter der Menschheit, verübt durch die Kirche im Namen Gottes, gestützt auf die Bibel zustande?

Schau mal genau hin: Die Kirche hat so was gemacht, als sie nicht auf die Bibel gestützt war.

Das wir heute keine Zustände wie im Mittelalter haben, kommt doch zu einem guten Teil daher, dass mit der Reformation wieder eine Bewegung hin zur Bibel eingesetzt hat. Auch wenn beispielsweise Luther durchaus vom mittelalterlichen Denken beeinflusst war.

Veröffentlicht von: @wolfskin

Es war 365 n.Chr. Streit darüber, ob das Evangelium des Johannes und dessen 3 Bücher in den Kanon des NT aufgenommen werden sollten.

Das ist nicht wahr.

Das Johannesevangelium gehörte mit den drei anderen Evangelien spätestens seit 150 zum Evangelium, dem ersten teil des NT-Kanons. Um 200 soll es noch ein paar "Aloger" gegen haben, die es anzweifelten, aber 365 gab es da keine Diskussion.

Der erste Johannesbrief war auch seit spätestens 200 unumstritten. Nur der zweite und dritte Johannesbrief waren länger umstritten (und fehlen deshalb im Kanon einiger orientalischen Kirchen).

Deine Quelle hat wohl angenommen, dass es vor dem Osterfestbrief von 367. der im Allgemeinen als Endpunkt der Debatte um den Kanon gilt. sämtliche Bücher des NTs umstritten waren. Dem ist aber nicht so. Bevor du weiter auf der Kanonbildung rumhackst, solltest du dich besser mal in einer seriösen Quelle (z.B. ein Fachbuch über Kirchengeschichte) darüber informieren, wie sie ablief.

Helmut

hkmwk antworten


paramaribo1954
Beiträge : 510
Veröffentlicht von: @wolfskin

Wer sich durch meine Worte nicht zum Zweifeln aufgerufen fühlt, mag ja das Liebesgebot Jesu bereits ausleben - Ein Grund zur Freude!. Alle anderen, mögen sich gerne an einer angeregten und liebevollen Diskussion beteiligen.

Das ist für mich der beste Absatz in deinem umfangreichen
Zweifel streuenden, Verwirrung produzierenden und eigentlich mehr als flüssigem, also Uberflüssigem Eröffnungstgread.

Ich fühle mich keineswegs zum Zweifeln aufgerufen, angeregt oder ermutigt!
Für mich ist die Liebe Jesu eine Richtlinie für mein Leben.

paramaribo1954

paramaribo1954 antworten
6 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

danke für Deine netten Worte. Ich meine das genau so.

Du magst ein Leben lang in einer Gemeinde aufgewachsen sein, mit Brüdern und Schwestern, die Du lieb gewonnen hast.

Bei mir war das ähnlich. Bis mir eines Tages Ungereimtheiten auffielen und ich vieles von der Lehre nicht mehr mit tragen konnte. Meine Nachfragen und Bitten um Klärung liefen darauf hinaus, da§ man mich hinauswarf.

Und da war für mich klar: wahres Christentum lässt Zweifel zu, klärt Verwirrung auf.
Zu

Verwirrung produzierenden

:
Ich habe eine ganz andere biblische Vorkenntnis, als die meisten hier im Forum. Ich komme weder ais der evLK, noch aus der RK, noch aus einer orthodoxen, oder jüdischen Linie.

Für mich ist glasklar, wer ein Leben MIT dem heiligen Geist ausruft, kann nicht verwirrt werden.
Und ist nicht das ganze Leben vom Zweifeln durchsetzt, bis man aufgrund von Erfahrung den Beweis gefunden hat?

Ist ein Christ wirklich vom Geist geleitet, wenn er sich Verwirrung und Zweifel meidet, wie 'der Teufel das Weihwasser'?

Ist nicht der Geist das mächtigste Werkzeug, um jegliche Wirrnisse gerade zu machen und jeden Zweifel zu zerstreuen? Wozu sonst brauche ich den Geist denn sonst?

Was habe ich geschrieben?

Wer sich durch meine Worte nicht zum Zweifeln aufgerufen fühlt, mag ja das Liebesgebot Jesu bereits ausleben -

Und Du antwortest:

Veröffentlicht von: @paramaribo1954

Ich fühle mich keineswegs zum Zweifeln aufgerufen, angeregt oder ermutigt!
Für mich ist die Liebe Jesu eine Richtlinie für mein Leben.

Also ist doch für Dich alles in bester Ordnung! Ich freue mich für Dich und lese gerne Deine Kommentare.

Anonymous antworten
paramaribo1954
(@paramaribo1954)
Beigetreten : Vor 10 Monaten

Beiträge : 510

Hi Wolfskin,

Respekt !
Was du geschrieben hast, berührt mich doch sehr.

Erst hab ich gedacht: "Das erinnert mich an den früheren Trainer
von Borussia Mönchengladbach, Hennes Weisweiler.
Zuckerbrot und Peitschewar eine seiner Devisen.

Veröffentlicht von: @wolfskin

Also ist doch für Dich alles in bester Ordnung! Ich freue mich für Dich und lese gerne Deine Kommentare.

Das nehme ich mal dankend zur Kenntnis.
........ ....... ....... ....... ....... ....... ........ ....... ......... ........ ........ ...... ....

Veröffentlicht von: @wolfskin

Du magst ein Leben lang in einer Gemeinde aufgewachsen sein, mit Brüdern und Schwestern, die Du lieb gewonnen hast.

Das ist zutreffend, obwohl es da auch nicht immer reibungslos lief!

Veröffentlicht von: @wolfskin

Ist ein Christ wirklich vom Geist geleitet, wenn er sich Verwirrung und Zweifel meidet, wie 'der Teufel das Weihwasser'?

Auch einem Christen sind Zweifel und Verwirrung gestattet.

Veröffentlicht von: @wolfskin

Ist nicht der Geist das mächtigste Werkzeug, um jegliche Wirrnisse gerade zu machen und jeden Zweifel zu zerstreuen? Wozu sonst brauche ich den Geist denn sonst?

Ja der Geist in ein entscheidend wichtiges Werkzeug und er ist uns von Gott geschenkt.
Für noch wichtiger halte ich den Heiligen Geist!

Liebe Grüße und einen schönen 2. Advend

paramaribo1954

paramaribo1954 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hallo paramaribo1954
- schmunzel -

Veröffentlicht von: @paramaribo1954

Erst hab ich gedacht: "Das erinnert mich an den früheren Trainer
von Borussia Mönchengladbach, Hennes Weisweiler.
Zuckerbrot und Peitschewar eine seiner Devisen.

Ich kenne 'Sandwitch-Rhetorik': was positives sagen, dann der Hammer und danach nochmal was positives hinterherschieben.
Wer es durchschaut hat Glück.

Aber das ist nicht meine Art. Manchmal bin ich sehr schwarz/weiß, das ist oft schwierig für meinen Gegenüber.

Ja der Geist in ein entscheidend wichtiges Werkzeug und er ist uns von Gott geschenkt.
Für noch wichtiger halte ich den Heiligen Geist!

Mit Geist und heiligem Geist meine ich das Selbe.
Ansonsten würde ich schreiben 'Gottes Sinn'

Ich möchte noch was zum 'Werkzeug' sagen.
Jesus sagt zum heiligen Geist 'Helfer'.

Ich sehe den 'Helfer' nicht als Art Zauberstab, den man willkürlich für alles nutzen kann. Jesus vergab einen Auftrag - Jünger zu machen.
Wohlgemerkt keine religiösen Organisationen zu gründen. Und genau dafür sehe ich den heiligen Geist als Helfer.
Also er ist kein 'Geist aus der Flasche'.

Für mich ist es egal, 'Geist', oder 'heiniger Geist' zu sagen.
Oder hatte ich Dich mit

Veröffentlicht von: @paramaribo1954
Veröffentlicht von: @wolfskin

Ist nicht der Geist das mächtigste Werkzeug, um jegliche Wirrnisse gerade zu machen und jeden Zweifel zu zerstreuen? Wozu sonst brauche ich den Geist denn sonst?

Ja der Geist in ein entscheidend wichtiges Werkzeug und er ist uns von Gott geschenkt.
Für noch wichtiger halte ich den Heiligen Geist!

Falsch verstanden?

Liebe Grüße
Wolfskin

Anonymous antworten
paramaribo1954
(@paramaribo1954)
Beigetreten : Vor 10 Monaten

Beiträge : 510

Hallo und guten Morgen Wolfskin,

Veröffentlicht von: @wolfskin

Mit Geist und heiligem Geist meine ich das Selbe. Ansonsten würde ich schreiben 'Gottes Sinn'

dem kann ich zustimmen.
Auch darum, weil ich mir darüber noch nie so viel Gedanken gemacht habe.
Mein Denken war eher so, dass ich zwischen meinem Geist ( mein Grips, Hirn, Verstand oder Gedankenzentrum) welches mir von Gott, so wie mein ganzer Körper, geschenkt wurde, und dem "großen Heiligen Geist"schon einen respektvollen Unterschied gesehen habe.

Und eigentlich auch noch sehe.

Das eine ist mein kleiner, mit beschränkten Möglichkeiten ausgestat-teter Geist, während es sich beim Heiligen Geist um den sehr viel größeren, mit ungleich viel mehr Möglichkeiten ausgestatteten Geist Gottes handelt.

Ich weiß grad nicht einzuordnen, ob ich dich nur nicht richtig verstanden habe, oder ob es vielleicht am Altersunterschied liegen kann. (*09.04. 1945)
Ich bin mir sicher, dass wir das klären können.....❤✝😯

L.G
paramaribo1954

paramaribo1954 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Ich wünsche Dir ebenso einen herrlichen neuen guten Tag, paramaribo1954,

Also Dein Forenname und 1954 hat keinen Bezug zu 1945, oder war das jetzt nur ein Zahlendreher?

Was Du eigentlich auch immer noch so siehst, dem stimme ich voll zu.
Unser Geist hat natürliche Grenzen.
Der respektvolle Unterschied zum heiligen Geist ist selbstverständlich vorhanden.

Veröffentlicht von: @paramaribo1954

Das eine ist mein kleiner, mit beschränkten Möglichkeiten ausgestatteter Geist, während es sich beim Heiligen Geist um den sehr viel größeren, mit ungleich viel mehr Möglichkeiten ausgestatteten Geist Gottes handelt.

Unseren Geist sehe ich - mir macht das Wort 'beschränkt' etwas 'Bauchschmerzen' / aber ich glaube wir beide sehen in dem Wort nichts negatives, sondern eher die naturgegebene Begrenztheit unseres Geistes.

Nochmal: unseren Geist sehe ich als - im Sinne des Wortes - vollkommen an, nämlich vollkommen ausreichend für das Leben auf der Erde.

Da aber auch unser Geist einer Entwicklung unterworfen ist, und ich überzeugt bin, daß diese Entwicklung von Emotionen sehr weit der Entwicklung von Wissen hinterherhinkt, haben wir noch viel vor uns.
Ich meine, zwangsläufige Defizite in der Entwicklung hin zu Menschen, die Gottes Liebe wiederspiegeln, hilft der heilige Geist auszugleichen.

Damit ist für mich nicht gesagt, daß ich den heiligen Geist nach meinem Gutdünken wahllos benutzen darf, wie Harry Potter seinen Zauberstab.

Walter von Lukadou hat mal in einem seiner Vorträge über die Reichweite des menschlichen Geistes gesagt, daß z.B. Telepathie durchaus funktioniert, es aber etwas ist, was zum Erhalt des Systems beiträgt, nichts, was ich willkürlich nutzen kann.
Als Beispiel: ein Sohn hat im Wald beim Bäumefällen einen Unfall und die Mutter will mal nach dem Sohn sehen, was sie sonst noch nie getan hat. Sie hatte einfach das Gefühl, ihr Sohn brauche Hilfe.
Ein Börsianer will einem Kumpel einen Insidertip per Telepathie geben. Das wird nicht funktionieren, weil das gegen das System ist.

Ich glaube, den heiligen Geist kann ich zur Mehrung der Liebe Gottes grenzenlos nutzen, aber für alles egoistische und gierige funktioniert er nicht.

Herzliche Grüße
Wolfskin

Anonymous antworten
paramaribo1954
(@paramaribo1954)
Beigetreten : Vor 10 Monaten

Beiträge : 510
Veröffentlicht von: @wolfskin

Also Dein Forenname und 1954 hat keinen Bezug zu 1945, oder war das jetzt nur ein Zahlendreher?

Nein, es ist kein Zahlendreher, obwohl das schon naheliegend wäre-
Im jahr 1954 wären meiner Eltern fast nach Paramaribo in die niederl.
Kolonie "Niederländisch Guayana" ausgewandert. Wir sind Niederlän-der.

Veröffentlicht von: @wolfskin

Ich glaube, den heiligen Geist kann ich zur Mehrung der Liebe Gottes grenzenlos nutzen, aber für alles egoistische und gierige funktioniert er nicht.

Da sind wir voll und ganz auf der gleichen Linie.

LG
paramaribo1954

paramaribo1954 antworten
Queequeg
Beiträge : 3368
Veröffentlicht von: @wolfskin

Was den zweiten Teil der Frage betrifft ist dieser eher rhetorisch zu verstehen, weil die Frage unrealistisch ist, ein Geschöpf kann nicht Vorbild für den Schöpfer sein!

Natürlich, was auch sonst?

Wenn aber Gott so dargestellt wird, wie man es bei einem Menschen nicht tolerieren würde, dann denke ich, dass hier überhaupt nicht von Gott selbst die Rede ist, sondern von Vorstellungen der Menschen, wie er sein soll.

queequeg antworten


Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Ihr Lieben,

Vielen herzlichen Dank für die wilde Flut von unterschiedlichsten Themen, für die "eigentlich" jeweils ein neues Thema hätte geöffnet werden sollen.
Aber nun ist es so.

Mir zeigt es, daß soooo vielen Menschen soooo viel auf dem Herzen und am Herzen liegt.

Leider gibt es immer ein paar Menschen, die auch in einem solchen Forum Beiträge scheinbar bewusst falsch verstehen wollen, oder jene, die die Worte ihrer Vorredner scheinbar absichtlich verdrehen. Das ist für eine zielführende Diskussion wenig zielführend, scheint aber menschlich zu sein.

Vielleicht haben diese unsere lieben Mitmenschen nichts besseres zu tun, langweilen sich oder sind wegen eines anderen Ereignisses, oder ihrer persönlichen Situation wegen, schlecht gelaunt, oder gar 'voll agro'.

Ich verstehe manche überschäumende Gefühlsregung nur zu gut.
Dennoch kann ich in einem christlichen Forum nur schwer nachvollziehen, wenn Menschen sich hart am Rande der Nettiquette bewegen, unfreudliche und pampige Antworten geben, wenn sie nicht weiter wissen und anderen Menschen ihre Empfindungen und ihre Sicht der Dinge, ohne es stichhaltig zu begründen, absprechen.

Eine gute Idee wäre ja, für sich selbst und Menschen, die offensichtlich enttäuscht und wütend über ihr Leben, oder eine Situation in ihrem Leben sind, zu beten.

Einige Teilnehmer des Forums mögen studierte Menschen sein, andere haben vielleicht weniger Bildung. Mir fallen da Jesu Jünger ein: ein Fischer, ein Finanzbeamter, ein Arzt, ein Schriftgelehrter. Und mitten drin einer, der nicht mal ein Haus hatte, aber allen sagte, er sei Gottes Sohn.

Wie mag sich ein Fischer neben einem Schriftgelehrten, oder einem Arzt wohl gefühlt haben? Und Jesus mitten drin.

Ich mag es sehr gerne, viele, manchmal auch kontroverse Ansichten zu lesen, jede (na ja, fast jede) Antwort bringt mich etwas weiter.

Wir lesen, daß die Jünger in heftigen Streit darüber gerieten, wer unter ihnen der Größte sei. Und Jesus? Der sagte nur 'wer unter euch der Größte sein will, der soll euer Diener sein' - kniete sich hin und wusch seinen Jüngern die dreckigen, stinkenden Füße.

Ich kenne Euch nicht, weiß nicht, wer in welcher Gemeinde ist und sich öfter sieht, weil sie in der gleichen Gemeinde sind.

Ist Euch aufgefallen, daß die Bibel von 'der Frucht und nicht von 'den Früchten' des Geistes die Rede ist?
Ist dann die Schussfolgerung richtig, daß, je intensiver diese 9 Facetten am Menschen zu sehen sind, je intensiver wirkt der heilige Geist, und desto mehr verblassen die Werke des Fleisches?

Ich wünsche uns weiterhin angeregte Diskussionen.

Anonymous antworten
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